Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 129 (28.5.1919)
- Date
- 1919-05-28
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morgenzeitrmg - Seite 4 rMen, Mittwochs — -— — — ------“- Die deutschen Gegenvorschläge. . Berlin, 27. Mai. Ucbci die Einzelheiten der deutschen Friedensvorschläge verlautet: Der Herabsetzung des deutschen Heeres auf 160.000 Mann wird zugestimmt und darüber hmans noch die Abrüstung sämtlicher Linienschiffe unter der Voraussetzung augeboten, daß dem deutschen Volte ein Teil der Handelsflotte zurückgegcben werde. An die Spitze der territorialen Fragen. ist der , Grundsatz gestellt, daß seine territorialen Veränderungen sbattftnden dürfen ohne Befragung der von ihr betroffenen Bevölkerung, daß sede Regelung im Interesse und Zu Gtmsten der beteiligten Bevöltecung getroffen wird, und daß es sich um klar umschriebene nationale Bestrebungen handeln muß. So wird die Abtretung O b e r s ch l c s i e n s nachdrücklich a b g c* leih n t, ebenso der Anspruch ans Ostpreußen, Weftvrenßen und Memel. In Danzig soll ein Freihafen geschaffen werden. Der R e u t r a l i s i e. r n n g der Weichsel wird zugestimmt und den Polen völlige Gleichbercchiignng in der Benützung der Berkehrseinrichtungen gewährleistet. Die besetzten Gebiete sollen innerhalb von sechs Monaten stas sackweise geräumt werden. Was. die Kolonien anbelangt, so soll, falls ein Völkerbund znstandelornuu. in den Deutschland ,als gleichberechtigtes Mitglied ausgenommen wird, Deutschland deren Verwaltung nach den Grundsätzen des Völkerbundes ftchren, gegevenen'alts als dessen Mandatar. Dio S t r a s b e st i m in n n g e n ru erden abgelehnt und der Vorschlag cineo neutralen Gerichtshofes, der alle begangenen Verletzung!: der Gesetze und Gebräuche aburreilen soll, wiederholt. Was den S ch a d e n c r s a tz an langt, so ist Deutschland bereit, bis zum Jahre 1326 20 Miuiaroen Gold mark zu zahlen und. vorn. 1. Mai 1927 ab jährlich Zahlungen in zinsfreien Raten, mit der Maßgabe, daß der Gesam'tbetrag 100 Milliarden G.ckduiarr nicht übersteigen soll. Tm belgischer Kanal zwischen dem Rhein und Meer? Nerv-Porst, 2a. Blai. iMeldmig der Tel. Komp.) Die .Chicago Trrlnma" iiiftbct, Belgien beabsichlige eine i «t c r t f a n i i di c A uleihe Hudie Anlage eines Kanals zwischen dem M e e r e und dem N h c i n auf mrehmen. _ * Die Polen in Drahobyez und Boryslaw. Drohobycz» 27. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die Stabt 2) r o h o b v c z ist kampflos m den Besitz der Polen iberzegarigeir. Die Ukrainer haben das ganze Gebiet bereits acht Lage vorher geräumt. Das emrückende polmlche Militär orgailiierle, wie es dort bereits zum System geworden ist, in Gemcinchaft mit der polnischen Zivilbevölkerung die Plünderung »er j ü d i sch e n Geschäfte. Der Fudische NationalM aiirrbe ausgelöst und die frühere Kultu-gemeiude wieder hergestellt« , Präsident der Kultusgcniemde wurde ein gewisser S t e r n b a ch, »essen,Söhne zum Christentum übergetreten.sind. In die städtische Gemeindeverwaltungwurde kein einziger Jude berufen. In Vvryslaw sollten neben den.Dolen und Ukrainer auch drei Znden m die Gemeinde eintreteu. Die Polen weigerten sich aber nit den Iiiden zilsanrincuzuarbeitcn. ' Kleiber- und WLifcherequifiLio n in Augarn. 8 Budapest, 27. Mai. (Tel. der „%%. Morgenztg.") Das »ms D v l k s k v m m i f s a r i a t für Heerwesen »«geordnete Einiammeln von Wäsche und Kleidern ist » b g e s ch l o s s e n. Die Sammlung ergab in den zehn B u b et b e fi c t B.'.ficken Oberkleider für 30.060, lnterkleider il'rr 60.000 und verschiedene A u s- - ü ft u n g s gegenstände siir 8<A)0 Manti. Die Italiener in Kleinnsien. ö Budapest, 27. Mai. (Tel. dcr„Wr. Morgenzig.") Nach inem N e w - Z) o r k e r Funtsprnch sehen die Italien er hre T r up p e.n l a u d n n g e n in Kleiuasien fort,. ohne lierzu die Z'n st i ni m it it g der Alliierten zu besitzen. Die türkischen Delegierten verlangen bit Ents c n b tt« g ion Truppen der 2l l l i i c r t e n, um einem Bluti ergieß e n vorzubeugen. Krawalle in. Lsndsn. London,.27. Mai. (Reuter.) Nach eurer KundgebMg von irbeitZlosen früheren Soldaten.und Scelcruen im Hhdepark vernchtm die Demonstranten, z u in P a r 1 a m e n t bu r'ch- , abti« g e n. Die Polizei, die sich ihnen eutgcgenstellle, v n r d e nit Holzklötzen b e rv o r s e ir. 'Mittler oeile erhielt sie V'ersläcknng und ging zuin Zlugriss über. Hierbei md mehrere Personen verwundet und ein berittener Schutz-' nann v c r l c tz t worden. Drei Verhaftungen wurden vorget kommen. Die Kämpfe nm Petersburg. Berlin, . 27. Mar. (Tel., der „Wr. MomeuZtg.") Djc siete.Zburger „Pravda" mclbct: Angesichts der drohenden Gefahr ,at die Sowietregierimg die Zensur übn die Verössentlichtmg iller militärischen Maßnahmen einaejührt. ^Daily NewS" berichtet,_bop eine besonders treu ergebene, nehrere 10.000 Mann Rote Truppe Moskau in der Rlchtung rach dem Norden verlassen hat. Petersburg wurde in beit ZerteidlgnngsAu stand versetzt und rings um die stadt sind stark auSgcbcmte Schützengräben angelegt worden, seit drei Tagen vernimntt man in der Stadt untmterbrochen chwere« Kanonendonner, von der Küste her. Lenins Derteidigungsarmee. Berlin, 27. Mai. (Tel. der „Wr. Morgmztg.") Die Daily Mail" meldet: Die russische Sowjetregierung. hat das Starrbrrchl und den verschärften ArictzSzusta.nd über daS grämte Kebiet von P e t e r 8 b u r g, K r o n st a d t, Reval fowieüber iLZruf fischfinnische Grenzgebiet und die -üsteugrbirte verhäng!. In einigen Stadien wurde mit der wangSwerirN' Nekrutiemng begonnen. hat ein« Armee von über 80.000 Mann . u r Hklr r t 'r i d.i g ii u g von Petersburg bereitgestellt., DerwÄstnäg der Banrmvollernte in DÜVkaroHirm. 9tear Pvek, 2»:.;Tu. Kvirw? 'Xu :h ftn.je. 2,'cgen -;itii*: lambt i*/. B t u m io o 11 c rin e ui SüR.n-vliua v t i-' i v. ft e: un :a '.acntit Staaten arg beschädigt. wiener ürosskLukmana reist \ in den nächsten Tagen nach £ H o 11 a n d Dänemark «ad Schweden - und übernimmt Aufträge und Erledigungen. j Zuschriften sind zu richten unter Erstklassige I Verbindungen 1243" an die Adm. des Blattes. i»iz ■ saatlkoiiMitVtlMatMeMiMltiatsisitMB aaaaiaaaaatvaa»» Tagesbericht. Das feldgraue BriefLastel. Um unsere wackeren Soldaten vor feindlicher Beobachtung zu schützen, hat man sie feldgrau gekleidet. Heil dein klugen Manne, der die feldgraue Farbe erfand; er hat unzählig» Helden das Leben gerettet. Sem Name ist leider nicht einwandfrei festzustellen,- aber sein Geist,lebt fort. Viele scharfsinnige Köpfe bemühen sich, das von ihnr erfundene, im Kriege prächtig wirkende System der Nnstchtbarmachung auch friedlichen Zwecken dienstbar zu. machen. Einer seiner scharfsinnigsten Schüler, leider ist der Name dieses Geistesröesen auch' nicht, bekannt, sitzt in der deutschösderreichischen Postverwaltung. Es ist das jener Mann, der das schreiende, aufdringliche Gelb unserer Briefkastel in ein diskretes Feldgrau umgctvandelt hat. Vor ekelhafter Neugier frecher Passanten, welche ihre meist dummen und überflüssigen Briefe harmlosen, ruhebedürstigen Briefkasteln mit Gewalt in den Bauch stopfen iovllen, geschützt, werden nunmehr unsere wackeren, feldgrauen Briefkastel ein unsichtbares, geschütztes Dasein führen können. Eine weitere wohltätige.Folge wird die sein, daß sich der Durchschnittsmensch nach zehn bis zwölf vergeblichen Entdeckungsreisen nach einem Briefkastel das blödsinnige Briefschreiben ganz ab gewöhnen wird. Dadurch werden viele, bisher nutzlos vergeudete Volkskräfte für die notwendigsten Wiederaufbauarbeiten freigemacht und unsere geplagten Postbeamten entlastet. Aber bet diesen wirtschaftlichen Erfolgen hat es noch lange nicht sein Bewenden. Die Neuerung ist auch vom Standpunkte der Moral herzlich zu begrüßen. Das gelbe, leicht zugängliche Briefkastel war ein infamer Kuppler. Es hat den Liebesbriefverkehr und täglich Hunderte illegitimer Rendezvous vermittelt. Das feldgraue, unauffindbare Briefkastel wird den außerehelichen Geschlechtsverkehr empfindlich hemmen #nb die Zahl der Geschlechtskrankheiten und namenlosen Kinder stark reduzieren. Wenn sich unsere Regierung jetzt noch entschließen könnte, sämtliche Wachleute, Warnungstafeln, Eisenbahnsignale, Bedürfnisanstalten, Staatsämter mtb sonstige die Neugier der Passanten provozierende Institut'?. feldgr-an anzustreichen, dann würden sich dem heute lahmgelegten öffentlichen Verkehr.herrliche Aussichten eröffnen. Heil dem Manne, der das feldgraue Briefkastel.erfand! ,, > st. Die Standesherabsetzung der Volkswehr Wie bereits berichtet, hat sich auf Drängen der Entente das Staatsamt für Heerwesen gezwungen gesehen, eure Standesherabsetzung der Wiener Volks weh r um ein Viertel zu verfügen. Diese Verminderung soll am letzten Mai burchgeführt sein und wird 3480 Mann betreffen, während 1.0.436 Mann Zurückbleiben. Jedem ausgeschiedenen Soldaten wird ohne Rücksicht aüf die Dauer seiner Dienstzeit das vorgeschxiebene Kündigungsgeld ausbezahlt werden. Gegen diese Verfügung wurde in den Zkreisen' der Volkswehr eine lebhafte Agitation mit einent Flugblatt der Zeitschrist „Der rote'Soldat getrieben. Gestern fand ist den 'Drehersälen eine Protestb c rsammlung gegen den Abbau der Volkswehr statt. . Die Einberufer waren die kommunistischen Führer. Soldatenrat Gruber erklärte, daß dieserZDbau erstens einen großen Teil der Volks wehrmänner wirtschaftlich arg bedrohe, zweitens sei dieK ein Anschlag der Reaktion gegen die Republik. Er beantrage daher die Annahm' einer Resolution, in der der befohlene. Mbau als! hweve wirtschaftliche Schädigung proletarischer Vvlkswehrleitte, als Bedrohung der jungen Republik bezeichnet wird Mtd die Versammelten erklären, diesert Befehl nicht zur Kenntnis zu nehmen. Weitere Redner forderten noch ein .Mißtrauensvotum für Staatssekretär Deutsch, t; Vollzugsausschuß und die Soldateirräte. Die Resolution mit den Zusatzanträgm wurde van der Versammlung einstimmig angenommen. Die Paläftinatagung der deutschen Aionisten. Berlin, 27. Mai. (Del. der „Wiener Morgenzeitung".) Der außerordentliche Delegiertentag der zionistischen Vereinigung für Deutschland wurde Worckag den 26. Mai im Saale des Rheing-old in Berlin eröffnet. Anwesend.wäret: über 150 Delegierte, zahlreiche Mtglieder des Zentralkomitees uüd etwa 1000 Gäste. Es ist eine-vieEgige Dauer'der Konferenz in Aussicht ge« nonrmfn. Rach der ErMnung hielten folgende Herren B-e^üsinngsllsprachen.- .Prof, Marburg namens des Vlftwjn •: •to»niK*e3, S. Ru da schoss namens des, .Poake-- Zio»-Verbandes, Dir. Tartukowex für den zionisti- 28. Mar 1919 Rc. 120 schon Landesverband Deutschösterrcich, Ellenberg für die zionistische Organisalion Polen. Dr. Alfted Klee brachte eine P r v te st r e s olnbion gegen die Judenpogrome ein. Die Versaminlittig erhob sich z» Ehren der ermordeten Juden und leistete einen erneuerten Schivnr der treuen Arbeit für unser Volk.' .;j - Hierauf ersta-wte Dr, Hantle das politische Referat. tu bem ec vor allem auf die Notwendigkeit einer Arbrir für den Palästinaanibaufvnds hinwies. Daran schloß sich eine kurze politische Debatte. Der nächste. Referent, Davis T r ie t f ch, erstattetedas Referat über 'Ansicdlnugoiitögtichkeit in Palästina. Falsche Banknoten. . Bpr einigen. Tagen kamen die auf Veranlassung der mtg<u rischen Räteregiernna uachgrdmellen Banknoten zn einer: Dräne aüch hier zum Vorschein. Sie sind durch Druck van Platten hergesttllt. welche nach dem Bilde der Vorder- und Rückjeite enur echten Einkronen-Note erzeugt wurden und dieser ziemlich ähnlich. Die - hierher gelangten Eremplare haben auf der Rnckfetle rechts.eine . statt mit 1. mit der Ziffer 7 beginnende, vterstclkiae Serie»-/, Bezeichnung und dabei einen nnlgedrncktcn Stern; llnks sind die' sechs Rnmmernzissern kleiner als ans der cchlen. ' 7 * Professor Musil. Der bekannte Arabist und Forscher, - Hofrat Dr. Alois M us.i t, ti.u ans Gesundheitsrücksichten sein. , Pensionsgemch als Professor der Wiener Universität überreicht. , . Professor Musil ist durch seine For'chnnasreisul in Arabien urch insbcsoadere durch die Entdeckung des A m b r a s ch l o f s e s> ' bekannt geworden, Er weckte während des Krieges längere Zrrtbei.dem österreichischen Expeditiottökorns in Palastitra.. Politisch.; galt Mnfil als Bertmnensinann des Kaisers Karl. ... * Persoualnachricht. Samstag den 3l. d. M. beaehi Herr Karl K a l m a n n mit feiner Gattin Ieannctle das.. Fist . der silbernen Hochzeit. " ’v * Traurrgottesdienste. Der Leovoldstädtcr Tentpck? ' verein „AcLchel Awrohom", (!., Pazutauitengasie ti, veranstaltet - Donnerstag, ain Nüsttage des Monates Sluau (2S. Mai) abends '- nach^dem um 7 Uhr beginnenden Janm Kchpiir-koton-Gebeteanläßlich der Pogrome in Galizien einen Lranergotkesdieüst. Die ' Trauerrede hält Rabbiner Dr. Salomon F n n k. während die ' Trauerpsalmen von dem Oberlautor Josef G i b 1 i tfj m a nn in : Begleitung des Gesemttchores vorgetragen werden. — An die C h a l n z z i m! Die in Wien weilenden Clialrezzint werden gebeten, Donnerstag den 29. b. M. um ii Uhr nachmittags sich 1l., Zirknsgasse 93, einznfinden, um ßcnicinutm an dem Trainrgottesdtrnst für die Pogromopfec tetlzunchnten. ■ ■; * Die Forderungen der KrattLenünssenLrzte. Bor längerer Zeit schon haben die Aerstc der Kränkeukaitrn und Bezirkskravkenkasscn eine Besiergng thrcr Bezüge attgesirebt und' Forderungen, gestellt, ohne daß bisher cmc Einigung erzielt werden kotmtc, Die Aerzte beharre u i n b. f ä' ' w etter auf ihren F o r d e r n n g c n, welche > eine ausgiebige Gehaltsverbesienmg bezwecken, ohne baß sie, einen Streik angedroht habett. Die Verhandlungen werden werter ge- . führt, und. zwar in durchaus^ ruhiger Form, so das; die Gefahr ' ' eines Äerztestreiks absolut nicht in Frage kommt. Die Kassenverwaltmtgen befinden sich in einer sehr mißlrcheit Finanzlage/ so daß sie,' wie sie selbst erklären, unmöglich in der Lage sind, t i c Forderungen der Aerzte zu erfüllen. Mau erwartet aber, die Angelegenheit fiir beide Teile zusriedenstetlend' geregelt wird. Der „Az Eftsoll in Wien erscheinen. Gestern'. ist der Chefredakteur des bekannten Budapester Blattes „Az M",.. Herr A n d o r MrtloS, in Wien eingetrosfen und bcabsicht, fern Blatt nunntchr inWieu h e r a u S z n g e b e u. „Az Est'^ ist bekanntlich in kurzer Zeit in Ungartr sehr populär geworden und erreichte, nicht zuletzt mstckge setnes sehr unifangrekchen Nach-, richtenmakerials, eine Auflage von uahezu Mi.000 Eremplaren. Der Wiener Vertreter de§ Blattes war bisher Herr Dr. Eugen. L ä z a r. Das Blatt war unter bent - alten Regime' stctS ein' Wortführer der extremen natioilalistifchen Richtnug. , ■*. Zur Kohlenversorauns. Gestern hat sich, eine Kommlsston, bestehend auS den Herren Ministerialfat. Dr. Kloß vom Staatsamte für öffentliche Arbeiten, Vizebürgermeister Emmerling, Magiftratsrüt Dr. F asten b a u e r, btm Direktor, der städtischen Gaswerke, Irigcuieiir M e n z t f, und dem Direktor der Länderbauk,- E p l e r» nacl, Prag begeben. Dü KomWisfion wird m Prag die .Berhandlnngcn wegen der Kohlen? versorMlg Deutschösterreichs sortsrtzcn. . .. ^.Der Briefpostverlrehr mit 2lmerika freigegeben. Ein Mitglied der amerikanisch-jüdischen Mtssion tu Wien intervenierte bei der Postdireknon tvegen der Freigabe des Poftversthr-l mit Amerika. Es wurde ihm mltßcteiit, daß von nun ab g ewohnliche B r i c f c und K arte n nach Atnerika voll' ständig frei z n ( ä s s i'g sind. Lediglich rekommandterte Briese sind bisher nicht zugelaffert. Bvrtrüge und Dersammlungeu. Heute. am 26. d. M. liest im Saale des Ingeuieuriitib Archireljenvereines (I., Eschenbachgaffc:y S i egm » lt d Schar r neue eigene Mische Satiren und Hümore>-trn. Beginn 6 Uhr.— A k a d e'm i j ch e r Ve r b g n d. j ii b i f ch «r S o s i.a I v st c n „P o a l e Z i ö n". Heute Mcktwoch Uhr abends . findet im Caf6 Wten, VM., Ecke Atsüistraftc- Schlösselgafie^ein Bortrag von Alexander: „Soziale Revölntio« und Zionismus" statt.— K u l t u r b c r l> n. u d a b n t“, IX., Türkenstraße 0, Sonntag, 1. Juni, '/ill Uhr. vortnittitgS. Vorträg Dr. Jsak M e i i 113 intet „Ursprung der Religion mtd. des- Göttnglaübens". — Ä k a d. . .B e r e i n i n d i s cb e r M < d i z i tt t r. Donnerstag den 29. d. M. findet im Rahmen der. Vrreinsabende ein Bortrcm deS Herrn Dr. Egon Z w e i g Über „Der Zionismus" statt. Ort: Casö Stadtihcatcr, ViH., Alberl- : *tc S!', Zeit: 7 Uhr abends. ■ ■ . Bereinsnachrichteri. Zionistische B e r i r k s s e't i ion W Ü h r i-n g. Heute Mittwoch den 28. d.,M. um 7 Ikhr abetrds Versamuchntg im Casv Wahrmgerhos, XVili.. Währinaerfttaßc 16*2. Daijesordnung: Fortsetzung der Diskussiori über den. Vortrag der Frau ■ Erna P a t a k. — S e m i v a r f ü r - j ü d i s ch e s R e ch 't. Zi'id.-akad. .stnlturvcrband ..Fabne", Rede-' üitd Leseballe Und' L'üd. L'uristenverenl veranstalteü ein Seminar iiirW'is'cheS' Recht unter Leittckg -des -Herrn .Dr. N. l d st ein. Cröffmmg' ' 1. Jrmt'(Eherecht). Zeit: Jedett Sa".ntag vomY'bis-"/ZI Mhr - vormittags. Ort: IX.. TürkcMraße v, St-ege. Gäste, speziell Juristen oder Talmudlenner, witllomnon. —- Der M ä d ch e it- Unterst.ü tz tr n g s v e r ein richtet in der Zeit mm 26. Mal bis 15. Juni 1919 einen K n r s f ii r H e r ft e l l u u <i von -H a n s T ch n h en ein. Der Unterricht finde! tun Dienstag und Donnerstag von 6 bis. 8 Uhr nbeM v a l! tt ii n d ig n n en fß c l 1 lrch statt. Das Material -tttuf: von. dm Techv nebme-nnnen teilweise bdgeÖcUf. ,n»crbrrr. Em'chitckmigeii, „ttir Montag und Mittivoch von a\ Ul)»;• vormitt '..t? 1 Uhr mic!); nwltnßS mckr Mitbringimg vnn GMD- oder Schu'.siuMlis. ..