Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 126 (25.5.1919)
- Date
- 1919-05-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I ¥ i'itätan eiiaioij überniiinut rcscWo<s**n« i®P)'WBfflM 4> » » v f'JtlflfcUMt -iViOTpjylflWWWfti^F^aignpffr.. I.,- .mirtm» . » »», ».1,.—i. .. I Hl' K3W sich?'lMti, Antionälrat, 3. £>t: Otto Bauer,. StiiLtSjctretär de-8 > Mr.ftirrn, & Mathias G l d er s ch, Naiionalrat. * Klilsnistsflkirrse ln der' Wiener Urania. Das Wiener j»aWrno-2ftilt wacht fcte lavdrvirtschaftricheil Interessenten Lr Paläftlba' darauf ausnle^cksanr, Hatz vor. kurzem in, der Virner.lstai'.i.t ÄvÄnlstrnkurss über Obstbau, KUntievzucht, Hewüsebäu. landtvirtschaftliches Maschinenwesen, Mlchlvirtchast, Tierzucht, - Bienenzucht, Pffanzenücm uftv, beMrnen jähen, dte .bis zum , 31. Juli bauern. Da hierfür von der Liencr - Uraniadie ersten Fachleute als Lehrer gewonnen bürden'--urid. lehrreiche Exkursionew veranstaltet werden/ hierion dir erste Jrfion nitt 28. b. M. in die Obstbaumschnie in KEi^. sind, diese Kurse unseren Palästina-JntLressenLen aufS iefw Zu ^iupfetzlen. Lcilnehmergebühr für alle Lkmse" zusrnunen'K.-100. Teilnehmerkarten.. sind unter Berufung auf >aö-Halästrsta-Amt in der Derwaltungskanzlei der Wiener llrMia,>1. Aspernplatz. 1. Stock, von 9 bis 1 und } bis (J Uhr erhältlich. Die Teilnehmer werden aufgesorbert, sich chei unM in Evidenz nehmen zu'lassen und die erfolgte Antr-agmrg'' i;r die Kolonistentursc bekannlzngeben. . «i.Be.SL'mgv^Mg dev BoLüswehv in Wien.- . Das! c n t . tocirivfKit werde«'muß. Die Bataillone uriiffen demnach 'rnverzüglick mit dem Abbau beginnen. Der Stand, der sich un 3li. d. M. ergeben.. wirb, wird: im ganzen. 10.436 Man» Ktrrißcji. .. t &\ 3Öe$ Gemeiudestromdad irr Kritzendorf er- - öffnet. ..Am 20. d. M. .'wüche das. Gcmeindestrombad in i-13 e n dort wieder eröffnet. Es ist fett Jahrendas. AuZlugsziel vieler Wiener,-Lie das Strom-, Sand-,m>d Sonnenbad u. der-rerüeir Luft des Wienerwalde^gerne aussuchrn. .. JKdifche Maffekser?ammlrmg. Miftwvch den 28. Mai 1919 findet präzise '/»Z-. Ahr abends in Harndlls Restauration „Zum wilden Mann" im Gartensaale, IV., Favoritenstraße 54, üne Massenversammlung statt ^Linien 66,67 und 13er). Referenten: Ing. Robert Stricker, s^rau Erna die Gemeinderäte Dt.. Leopold 'PläschKvs' und Dr.i Bruno Pollack-Pama«. Tagesordnung : Sie Bedeutung des Wahlergebnisses für die Juden/ Zionistische BezirKsseKtion Wieden-Margareten. VererusuachrichLerr.. Mbnnry tzKsDür wSi Me mit hamMzoaen vi-'Mcn W fÄLWvW w üv'Axmn rin^Z. -2-sch»M>W»8» Führung Dr. Nätzlris. TrWunlt '.um 10..Uhr -ei der Oper. ''iachuiitlagZ AuSstÄg... TreWM.:'..Im Bereinsokalr. m:i 9. Uhr. ,. Vorträge und BersmrrmLmrZerr. '-'Dienstag den 27.ch. M., Mt 7'Uht abendS^'sindet im ,A u n d f il r n e ri c E rare h n n g" T., Dallnerstwße 9, an-Bortrag deS Herrn Dr.Wred.2l d l e r über „Gnueiufchasts- '.rzirhttng" ftgtt, Anschtresttnd DiSlmsion. ' - ' KVMMNKKleS. MWÄLmePerMeNMakn RÄer die Lüge -' ' WLems. / . ' B/rLKermciste^. Reunra rrn emf>[mg gefturn ' t>k Euittttuutftkii'-.ZZe.rich'ttzrstatter. iinbftu|ccte sich,'bei ‘bistet MleHiheit') tu sehr Lemerkensw'erLer Weise Wer ,- die gegenwärtige Lage Wiens. ' - ' 9öach .einigeit eittleibeitdeit Worten, über die ''Bedeutung im$> 'diepUnfgabon' der.'.Presse führte er fotgett-' des an^: „Wir'wolley -leihe--Reklame für unsere.Uröeit, -vir tvvtlen ntrr^ b...p) sm. nünilich.eingeschätzt ltierde. Wir wollen, daß die -Be-sveter der -Presse die Schwierigleii L-agc/'iit der wir nnZ befinden, enifHen,. und daß die Hrefje lnimrbeltet, urn. das Verständnis. -ein -Pudli-kum zuiibermttrelu, daß einschnetbÄnd-rMäß-- .pahM»'notwendig und dringend sind. Die Erhö.hNn g i> er-.S tr. a ste nüah n La rl f e zum Beispiel WÜL.--MKmnt stt der Vevölteruttg erregen. Es sind vpre- Seite, ber jehtZen Minorität AeußerNrtgen gcsalten, die.Mhm gedentet. werden tonnten, daß nmu fräs vielleicht Mit eine r f. ch w e b e n d e n S § u l -d h fctz b ehelfen Mlen, wodurch" der empfinblichen Erhöh klug der, Tarife..hätte ausgewichen. werden ivnnon. Ich yade.es -nrir -sehr wohl überlegt, ob diese 'MSglichSetL •' tatsächlich' gegyden' ist. Die Prüfung der Lage, ln der sich, die Stadt' Wien bÄ.finbÄt/,l'ha.t' aber. erMeu, daß eine. ÄU8-s.icht. hier-s.-ürnicht gegeben ist. Ich habe -bereits.'.in. meiner im Gemenrdrrat, toctm auch l>trz> an» gedeütet, baß. .wir speMt die Erhöhung brr' "Tarift. bei einern so notwerkdigen Verkehrsmittel, so peinlich sie auch ist, dmchfiihrsn mußten, wenn ulchk anders schwere Schädigungen die Folge sein sollen. WÄ: wissen nicht, wücheZ E r g e b n i s die F r i sbenS v e r h a n d l ung en Zeitigen werden. Es ist möglich, daß die Stadt ' i. i Stell gewisse AerMchtMgW fiusnziMer Aatnr. wird übernehme?» müssen, die es ermögtUM, baß die 'Znschsche im 'KkdMEekk naK Men teiiw womrk ÄvÄ? Nicht gesagt tattta« fott, b^ch. wir fett Weg citier Anleihe werden beschielte» mLsfiesi. Es wird ab« aller Wahrscherulichkeit »ach «t'cht» -anderes Übrig bleibe«, wen» wir a»ch so lange als möglich z» verweile» suche« werden, diese» Steg Zu gehen. Die Erhöhung des StraßenLahntari'eZ könnte abrr auch aus einem anderen Grunde nicht durch eine An- , leihe vermieden werden, weil dadurch' eine dauernde Belastung der Geineirtdesinanze« durch den anflausenden Zinsendienst notwendig wäre. Wenn ich ausführlicher über die Straßenbahn gesprochen, geschah es deshalb, weil ich überzeugt bin, daß die Presse sich noch öfter mit diesem Gegenstand beschäftigen wird. Ich bin weit «ttsernt, irgendwelchen Einfluß auf die Preise selbst zu nehmen. Ich betrachte die Presse als frei und wünsche nicht, daß sie durch irgendwelche tzef'seln beeinflußt werde, ich wünsche auch keine persönliche Beeinflussung. Wenn die Presse über die Lage der Stadt Wien irgendwelche Verlautbarrrngen bringt, so ist es, wie ich glaube, im Interesse von uns allengelegen, daß die Bevölkerung die volle. Wahrheit erfährt, auch um den Preis, daß diese Wahrheit einen etwas bitteren Beigeschnrack hat. Denn die Presse würde die Schwierigkeiten nur erhöhen, wenn der Bevölkerung nicht die volle Wahrheit mitgeteilt wird. Zu d-er Bev»)lkerrmg ist Zündstoff angehänft und wir haben kein« Ursache, einen Funken in baß Pulverfaß zu werfen. Ich halte es* für eine Frivolität, wenn diejenigen, toelche wirklich die Lage voll und ganz beurteilen können, mit einer gewissen Absicht ihr Amt dazu ausnützen, daß falsche Ansichten in der Bevölkerung verbreitet werdend ■.«* Die Ernährung. Der Marktbericht. Dir Markte wiese» gcstem wohl stärkeren Besuch ols an anderen Werktagen aus, doch war der Verkehr betweitem nicht so lebhaft wie sonst an Samstagen. Die schwächere Kaufkraft grgeu Monatsende machte sich eben ans allen Marktgebieten geltend. In. der G r o ß rn a r k t h a l l e gab e8 nur sehr wenig Rindfleisch, La ja in dieser Woche nur eine Buchstabengruppe mit Rindfleisch versorgt werden konnte, das rahonierte Schweinefleisch, das diesmal der Haudisache «ach ans Speck bestand, und ürka 5000 Kilogranun Schweinefleisch gegen Einkauffchein. Auch Kalbfleisch kam wieder zum Berkanf. Die markenfreien Fleischyattirngm waren mit Rücksicht darauf, daß das amerikanische Pökelfleisch hauptsächlich ans Speck bestand, wohl bester gefragt, doch sind die Preise, die n e u e r l i ch erhöht wurden, für den größten Teil der Devolkemng unerschwinglich. DieG rün waren Märkte erhielten nebst reichlicheren Garwerzusuhren eine größere Sendung an Gnmdsalat mts Neustedl und waren daher ausreichend versehen. \ Auf den Fisch m öj^.k t e n gab es konservierte Fischgaitunaen. Eier fehlten auch gestem. Die Ausfpeisrmg der Wiener Schulkinder. Im Laufe der letzten Tage fmd aus der Widmung der amerikanischen Lebensmilielkommn'sion bereits namhafte Mengen an Mehl (18 Waggons), Kondensmilch (15 Waggons), Kakao (6 Waggons), Rindfleisch (3 Waggons), Speck und Reis (je 1 Waggon) tm Wiener Lagerhaus angelcmgt. Mit Verwendung dieser zur Berfügmtg stehenden Lebensmittel karr« die A n S- 'spe.ifn.ng der hilfsbedürftige« Wiener Schulkinder in größerem Umfang begonnen werden. Gestern früh wurde eine Anzahl von städtischen Lasiauiomsbilcn in den Dienst der Zustellung vom Lagerhache zu den AussveistmgSorten gestellt, so daß am Montag de» 25. d. M. d ie Verabreichung der Mittag srnahlzeiteu a n d i c Kinder erfolge u kann. An diesen! Tage ' “ “ ' f XI. B e z.i r k" >tll. Bezirk Kriegsspital Meidling für 800 Kinder., zumeist ans dem XU. mrd XIV. D ei r t Xlir. B e. z u r k Schönbrunner LoMche für 300 Kinder ans diesem Bezirk, XVIU. Bezirk Wahrirmerdtrict 104 für 300 Kinder aus dem XVIII. und XIX. B ez t v f,. XX. Bezirk tzorsthattsgaffe, Kriegsküche für 860 5kinder aus diesem Bezirke. DieMahlzeirett werden tt m 10, 13 u n d 2 N h r v e r a b r e r K 1. Sie bestehe» einlrntlich qns einem „Eintopfgerichtmit einer cmSgiebtge» Zulage. Gegeben wird eine Suppe mit Zutaten, Nockerl», Reis, Graupen, Teigwareit, als Zulage wird Kuchen' oder tu den Bmiebskrichen hergestellteZ Brot, Reiskoch, Gcicßkoch uftv. auf deu Tisch kommen. Den Betrieb der Küchen üdsorgm zum Teil das städtische Jugendamt, die Piqttttsche Kmderklinik und der Eharrtas-- verband. ' Mrichzeitig werden dtnch das Jugendcnnt der Stadt Wren denstädtischen. Waisenhäusern, der städtischerr Kinderpflegeanstalt in der SiebenbrunnenGffe und den Kindersprtälern den amerikanischen Vorräten Lebeuömittel zngeführt. Es nürd skso m diesm Anstaltett raschest die Kost verinehrt und ergänzt. Die Anmeldung der mcht in den.Heime» oder Horten nntergeorachten Kinder erfolgt in erster Linie durch die O r g a n i f atione n, bie sich mit der Jugend- Md' Armensürsvrge'besaffeu, jedoch keine eigenen Anstalten an Tageshennstätten, Horten n. dgl. besitzet!. Der Getrei-smb MehlemLauf. Bvm deulschästerreichischen Staalsautt für Vvllserrliihrnng wird verlanibart: - ‘ An Getreide und Mehl sind mit Enlenjeserrdnuges in Deutschösterreich eiugelaugt: Am 23.slltai . 1062 Tonnen Getreide ----- 85S Tonne» Mehl ferner............. . . . 2061 „ „ zusammen 3020 Tonnen Mcht . Einlauf -seit 1. Mai (in 23Tagen) znsammm L7.1S5 „Tollen Ätehl. Derzeitiger TügeZbedarf 1418 Tonnen Mchl. Bertelkrttg von Schokolade a» Arrgendliche in Wien. Don den Schweizer LeLenämitteiftndmtgrn wird «me cenge^Schotelnde (8200^KsivßrWtm.SchyteladeMver) öedSrftrom Wiarrr Jng«tzkchk» H» ÄÜ« ds» zngcwet,^:, Die ^yendlichm Wvd« h»U»«g»d i Wwitn mrbrmül-3 MisigeSchokolade SkgmU»chM für /eüte Taffe erhalten. Die zktgetmwMe»' wird) dnt eützelnm Körperschattv-, die,mf_^ frage des Verbandes für die ftv-ivrilige Ia^nMrse.. hestjmnt. wurdet!, von der Fürsorgrstelle im Rathaufe, ~ ÄnSspstfüngsaktion (Obttrechnmtgsritt Löffln) Lc?amrtgrgebr«.s ' Maioqrietz füv alle Haushalte. In der Mv che, tun 23. bis M. Mai wird an alle HanöhalMn-en, glrichgültig »°d dieselbLÜ Rindfleisch erhalten haben oder rnchr V« Ksivgraunn Maisgrieß für den Kopf abgegebm. Drr Bchug «folgt %tam Borweisjutg der Mehlbezugslartt und Abltermtmg des Bttehsta«« T deS granctt Emkaufscheines für Rindfleisch, bezichmrtzm«8« des rofüfarbcnm Einkanfschemes für Wohlfahrtfleffm., -Die Abgabe beginnt bei dm städtischen Verkaufsstellen am DrmStaa d« 27. d. M. Der DetailverkanfspreiS betrögt X 5-to für das Ms-- aranlm. k Die Mchlabgabe kann in der kommenden Woche weg«' ^chwiertakeiten in der Zufuhr b«! den städtische» BerümWeÜ^ i erst am Mittwoch den 36. d. M. beginnen. Abgabe vom eaysniertem Fett- In der Woche *zm\ 25. bis 81. d. M. wird wieder die volle Wochenfetteuote va»i 12 Dekagramm Fettprodukten für die Person zur,Ausgabe ge* langen, so daß auch die Fettkartenabschnitte für nichrcayonirrtS- Fett pw EinlösMg kommen. Bei den städtischen Schwein^v«- abgabestrlletr werden für die Person 13 DÄcrgrarmn SalzMu! aegtztt Abtrennung deS K-Abschasttes Ul trab der beide» schnitte 141 für nichtrayoniertes Fett der Fettkarte fotote D«ch-; lochrmg der Ziffer 46 der grlbm Meblbezugskarte avsgegevr«^s 12 DeküMmm Salzspeck kosten L 3.60. Organisierte Berbraychevs Mit blauen Mehlbezugsscheinen erhalten ,dre Fettmrste bei der, Vrrschleißstelle ihrer Konsmnentenorganisatioir. - | ' Abgabe vv« A»terzL«>holA. Die Abgabe von fcj 5 Kilogramm Unter/ümdholz an ciuen Haushalt für eine Wvchrs erfolgt vom 36. bis Si. d. M. gegen Abtrennung deS adschnitteS 25 des amtlichen Einkaufschnnes. Der Preis ist nndre-! änderte ' : 38. 3. 28. S5:ea#i»H im 27. d. M. «o» 9 bis V-12 gtfia gttaü| Rummern, von 3 bis 5 Uhr grün -ungerade Rmnntnn; Mrttwschj den 38.'d. M. von 9 bis V»13 Uhr gelb gerade Nummern, M 3 bis 5 Uhr gelb nngerade Nummern; Feeilatz den 30. d. M.s vqn 9 bis Vß12 tot actabc Nommenr, von 3 brS 5 Ahr rot mp«! gerade Nummenr; Samstag den 31. d. M. vv« 8 bis 11 lute; blau gerade Nnmmem, von 11 bis 2 Ahr blau ungerade Nnmmem. _ Bühne und Kunst. Festspiele der Oper. („D t e £ S Tt t fi i tt von r" Auch Karl Goldmark hat fciuen Ehrenplatz^ unter den Kontponistsn gefunden, deren Werte «ks;f Prunkstücke emseres Knnstbesitzes zu festlichem ArrüHi hervorgeholt rverden. Er hatte schivrr genug batumgekämpft, seinen Lebenstvaum z» verwirklichen, btei Frucht dieljähriger Arbeit, seine „Königin von Saba"; an der Wiener Oper aufgrsührt zu sehen. Aber als es'.'; den Bemühungen der Freurtde dann doch gelang, sah) er sich reichlich entschädigt. In der glanzvollen Ans-: stattung enter prachtliebenden Zeit, mit den ersessustAN Stimuren besetzt — die SBitt, Madrrna, Walter sangen^ --- ging das Werk mit alle Erwarlnngen übersteigst: dein Erfolg über die Bühne und fand dann bald den- Weg über die ganze Welt. Wie H'alövy daß Höchste erU te, als er sich der schlummernde« nationalen^' .lsle besann, so war auch für Goldmark das HLi^- hy der lunstvollsn Verwertung drs jüdischen ElementeZz in der Musik gelegw. Dte Dichtung Moseuthals kanvi scinerr Ztoecken entgegen; er fand hier ArlsgenheiL,t religiöse Weihe, stürmische LeidertschÄst, GlauZ und Sirtu-? lichkeit in die Sprache senees üppig-reichen Orchestersl -umzusehen, eine Sprache, die — ein Kriterium für» ihre.nationale Echtheit — sich bald den Witzeleien deÄ auch die Kunst nicht uumtgetastet lassenden ^brtisemitiZnms ausgesetzt sah. Doch war dies so wenig g-e-s eignet, die allgetnrine Wertschätzung . G-oldmarks schmälern, als das Ansehen der Vertreter dieser -TendenZ; zu 'hieben. Schon das erste Orchesterwrrk des Misters Re Ouvertüre zu „Sakuntala^, verdankte tzerade ihrLW .anss-echteste empfundenen, glühend-vrtentMschen Kolorit Pre weitrrichLttd-e Berühmtheit nutz die PopnlartsteruikK ihres Schöpfers. ' ' llnb wsun auch eine lauge Reihe von KsmpoftftEip ..... '--feit G ' Hteuptw'ürk, als seute eitz«Mchste-Dmtt«we gelten müsM,^ er alle Regungen seiner Men MnstlernKtur zM Wen -Entfaltung bringen konnte. ' ''' >;V;-S)fe festliche Ausführmtg wurde. von Direlttzri. Schalk getertet. Sie entrollte 'wieder das..eirrdruD-l PoM Bild eiicer „Großen Oper" mit’ Aufzügen, Ballette tmh -kostbarer Nusstattlmg mv AUswmch, ' den'' eins Wnflouist heute nicht ohne Mugert verlangetr dürfse.j Leo Mleza? war der glanzyvlte Mtern, des Abends-.-j- Man war erfreut, das ewig.In«ge Meisterwerk, sich, in letzter Zeit Bejcxanrgöschwlerigteiten cutgsgeu-i' Dteten, wieder würdig aitsgesührt zu sehen, wofür des! jpxitrren den Damen Ki uri n a, B rüge trna u n. mttvj Pa ä len sowie den Herren Fischer und M«rkh-vftfj ztl^dantett ist. __. . f Dr. K. M.; ' VolksbShve. ^'^'Eritünfführurig . „Gottlob, em Miidrl!" SHwarN' m-d«i SÖtett von g. 3 f r u i vt y, bearlnittt von Emst Oesterreich«'. .< Was die Direktion der Volksbühne veranlaßt haben nw$/- bttfftt „Schwatck", der alles in dieser Smfon dargeboteüe aw Bcrualirät, Kitfchigleit Md Humortosiiflert üdertrrsst, zur ÄufführiMA zu. bmlgen, ist mehr als rätselhaft. Die Lllestrv Kalauer M'v v«-, brauchtest«: Klischees, polternde On'ül, verliebte alte Miidcherr^ der schüchtmre, sächselnde Gebl-ader, die iulc^awe Srhwiq^. nmttrr,' der .".«dünglichr phrajenKersiieKende GesWrsrckf««^ .werden nnt vdrr^inverftvtenheic die: endlose Me lang «tf-