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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-25 · Heft 126 (25.5.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 126 (25.5.1919)
Date
1919-05-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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f'ttsii OjRw v VT"*/'*. A,m ' Wkech GÄnW r~r"' V 25^' Mär tm £7' >dch Die rrrsfische Frage. ' S&qn, 24. Mai. (Fnnkspr. des Korr^Buri) Der Wererrok at Ms Meru.nachmittags mit der r u s s i s ch t«i Frage dt* ' "' A OLwoH dje Regi e.r n n g K o l t f ch a k s von Michten nicht, offiziell Erkannt ist. wird der Biererrat . Mi-infolge Po« KpltschakS Anfchen und Einflnft in Sibirien, mst) chm' in Verbindmg treten. Der amerikanische Botschafter in Tokid. Roland M v r r i s hat sah zwecks Einleittmg von llntehandum^m mit Adnnral K o-l t s ch a k und B a kn n j e x* nach Schikien ■ begeben. Dies wird von der amerikanischem KynmisKon zugegeben, nähere Auskünfte werden Mach dem wriHM -' -- Erfolge der BslschewrLrsr. - ■ ., U Blldapeft» 23. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*)'Eür Funffpmch .ans Pciei'Änrg meldet: An ' der, U r a I f r o nt schreitet' hie R o t c A Bin c e trotz zahlenmäßiger llcberlegenheit L^.Fsigdcs, v"v r w^ä r.: L. Die Zahl der Gefangenen imd Meü o-rl ä n f er erhöht sich von Tag zu Tag. — Dir Truppen des Admirals K oltschak erlitten in der Umgebung von O r e nch ur g eine f dj. it> c r e Nicderkag e. Der Feind ffetzkzn einer m ä ch't igenQ f f e n s r v e an, die von den - Roten Garden z irr ii n geschlagen wurden. 'Dir S eit ne' Q it © c t a u g e neu n n d K r i e g s material -stl-Die-Nirderlage--K o l ts ch-aks ist hauptsächlich den' z a h^ r r i ch r e „ -D c v.e r t e « t c u zuznschreiben, welche zm Noich Armee' n-b er l'i e sen und in ihren Reihm Helden- .mifttzi g'iänipsten. - - - ' - - ' - OechoLrftrMsn irr "D-erW.., .. -Beclin» 24? Man Ein Zug von etwa taufen- D nttt it* straiiren, größtenteils eins Ar beit s! o s f it und Kr i e a S b r s ch.ä d i.g t e n, be'tcheud,- bewegte sich heute gegen halbsLMr nachmittags'den Anden entlang. An der Ecke der KiiMüstraße stellten sich dem Zuge R e -g i e r u n g strnpp e n t n t at si e n. Äts die Menge Miene machte, dm Kordon der Truppeü zu durchbrechen, fuhren zwei mit Maschinengewehren b e^w a s f n.e-t e P,a uz e r a u,t d m o 6 i I c aus. und gaben Schreckschüsse gegen die Menge ab, woraus -sich diese .zerstreute. Ein Demonstrant wurde, durch eine akgfmtr-Kugel.! e.iM t v.e-r-l e tz.-t.- . ,Mü::;Lis«s6xplostsuetr rn Bslgisn. ''ftÄrüffs!, 94'. Mai. Gestern nachmittags sind aus-eme^ Strecke von-inxhMen Kilometern zwischen Bartttul -und Steen" fette Mtti n i f t onSlager in dieL u f t g e f l o ge n. Man besiircbtct, da»; unter den dort beschäftigten chinesischen Arbeitern zahlreiche Opfer zu verzeichnen sind. Aus G e-n-r werden gleichfalls Explosionen in-drn Muui- LionÄagern von Oimtrccht gemeldet: Der Bahnverkehr Gent—Vrüssel ist u n t e r b r o ch e n. VrMLrrKUsbrrrch auf Java. Berlin, 2^. Mai. Dev ..ssokalaNzeiger* meldet aus dem Häasi KabM'ÄdüüZcn berichten von einem', g.e r» a l t i g e « f if§ b r-n ch d e.s V nl k a'n § K a l o"tz ä n f I a v a. Die ZaH dep,Opfer. wird mit 50.000 'angegeben. .Der BolschsMsmuF der srsttzMsche». " 7' '' Mstrosem' -; MsstzLr-, 2-i Mai. <Fim!fpr. LrS Tel.-Korr.-Bur.) In dechst'Fz^eftia'gibt ein'Augenzmg'e.eine'Schilderung /der bereits mit-'Flmtsp'rüch 'geuieldrten Ereignisse im S c l> n si o Y o J, die ein aus'chmilicheZ -Bild der großen Revolutionären Ä u n.g L d u n g. s r a n z o s i s ch e t: M a t r vsen bietet. ' Am' OsiersonntrlF -morgens hissten^ dir jranzvsiichcu Kreuzer' r lii g g-err und Äe Matrosen «UM« sich in mit rotem iBäüdÄri' und Blumen?HeschMickten Booten der Küstch wobei ' ue-xeuMLionär« Lieder skuigen. Hs-ch der L-andung und.Bereimchrnr; nur ideu Arveitern uäherton sie .sich dein Hanse der GewerWa.sLen' unter dem Rnfe: >Es lebe' der Bolschewismus!" An der 'Spitze marschierte ein' großer- -Matrose, der die rote Nagve'NiM.- Em'französischer Ofsister stürzte sich auf ihn, rnn ihm -ie Fahne zu entreißen, doch, ein Schuß aus .der, Menge st r $.&■ t e b t.n Off i,z i e r t.o t %n 33 o fe c tt._ Darauf gab 'eine Aütril'-ma' französischer Soldaten aus Befehl ihres lieutnctnIS c ine Salve ab. Der Fahnenträger t ö i c ten 'und sich den Matrosen anschlosseu. Mit iburn gingen'"-mch'rer'e- 'r e v o l u t r v n 8'r e Offiziere. Trotz aller Beichle.-au Bord -nriiLzukebren., weigerten sich die Matrosen, die.Stä^t zu verlasim. Sie begaben sich, zmn revolntiouärim'KdmMissär und schlvssin sich den Sebasiopoler Botschewiken an. -, _;_st- - Sir John Morrash — Gonverrrerrr für . . .- - PalLsLina? , , - - .'Der'-„Evenmg Standard"- be-rnhlet, daß . der bekarmte lüdsiche General Sir John Monas h, der siegreiche Führer der..Australier,, als Gouverneurs ü.r , Pa l ä ft i tt ö oorgtschlag'en wurde für den Fall, daß. die zionistischen. Forderlmgen.'bewilligt werden.' Wie '..Eve'nmg Stanbarb" schreibt, .ist Sist Fühn^ Monash als guter Jude stolz auf seine Raste, besitzt aber cmch die Sympathie aller anderen, was ihm die Möglichkeit bieten - wird,, auch mit, den Arabern und Syriern. sich gut zu vertragen. Da Sir John Monash selbst Jngenicue isst so, bietet seine Persönlichkeit volle Gewähr für ' die .günschge Entwicklung des Landes. Sir Monash stammt aits Deutschland, verbrachte aber seine Kindheit.-in Melbourne. . Ämerikrr orgamfiert Len OrienLhaerÄel. Amsterderm» 24. Mai. >New UorkTimes" meldet, daß, die' n in e r i k a n i s ch e. H a n d e l s k o.r p o r a t i o n mit rinenr Spital von 20 MMönen den Handelsverkehr i m n a h e n 'O st e n organisiert. Mittelpunkt des Verkehrs wird Kon st am t i n o'p e'l. Rieseredewsnst^sLion in New-Bsrk. ÄopLnhagen, 24. Mai. (Tel. der „Wr. Morgcnztg.") In 8?ew-Nork fand am 21. Mai ein geivaltiges Protest- Meeting gegen die Judenpogrome in Polen statt. Es wurde durch einen Aufzug j ü d i-s-ch e r S o l d a 1 e n und Seeleute emgelmet. Sämtliche Läden und Theater' sin Jndenviertcl blieben zum Zeichen der Trauer und ^'Protestes geschlossen.' Dre Mlgenommene Nesolntioü ^wurde der Friedeuskonfermz telegraphisch übermittelt. - Hand elsnachrichten aus Ts ch schien. Grimdb-esitz Doxan, die dem-Grafen' Ä e h r.e n tch a t geKprte, gebm'it. Der Kaufpreis, beträgt K 8,600^000. ' ' " ' Tagesbericht. P S§n Emhettsmenü in den GasthLuser». ' Wir sollen mm endlich das Einheitsrnenü erhalien. Die Denvfsensch aft der Gastwirte Hirt diesbezüglich schon seit längerer Zeit Beratungen gepflogen, vnd di« Grundzüge, welche für ein solches Pvograram «mfgrftolll wurden, lassen erkemsien, daß öi-e Gastwirte durchaus nicht don dem sozialen Sinn erfüllt sind, den zu besitzen sie stets.behauptet haben. .Nach dem Programm, das sie sich ausgestellt haben,' tvollen sie nämlich, wie uns mitgetMlt wird, in der Zeit zwischen-1-2 und 2 Ahr Menüs mit festgesetzten Preisen und.festKe setzten S'peEsen den Gästen verabreichen. Die Botschaft klingtveeheißend und piekversprechend. Werm man aber in Rechnung , zieht, daß die Pr-eisla-ge eines solchen Menüs zwischeu l'-.l.R^r.d 13' Krvmen an Fleistch'tagen undH.rvlsch eu 9 un d 13 Kto n-en an fl ei s chlvsen Tag en -sich bewegen soll, dann muß man sich sagen, daß der PÄis für ein solches „Einheitsmmü" doch zu hoch ist. 'Zu diesem Urteil muß man kommen, wenn man 'den „Inhalt^ eures solchen Menus prüft. Darnach soll das Einheitsmenir wr Fleischtagen aus einer Mchpe, „etwäs^ Fleisch, und -einer Mehlspeise,' an fleischlose' sagest aus einer/ Suppe', einer kompakteren ^Speise/.' wie, etwas Reis mit. Pa-raders oder Nockerln mit Sauoe und aus einer Mchl-pedstbestehen. -Am die Herstellung eures solchen Einheitsmenüstt auf,«iner gerechten. Grurldlage zu erzwingen, sollen die Gasthäuser in Kategorien" eirrgeteiltwerden Md je nach der.ZM werden, MenLis tt-zw bestimmten Preisen zu verabreichen. Es sollen Gasthäuser mit einer Zahl wvN 1' bis 5 Angestellten Menüs ■ zu.-11* Kronen an Fleischtagen und zu. 9 Kronen «rn fleifchhosen Tagensolche mit 6 bis 15 Angestellten Menüs zu 1-2, beziehungsweise 10 Kronen, Betriebe von 16 bis 30 Persrsnen 13,. eventuell 11 Kronen, und solche mit über 30 Angestellten 13, beziehungsweise 13 Kronen verlangen dürfen. Außer diesen Menüs zur festgesetzten Zeit sollen nach den Vorschlägen der Gastwirte dem -ganzen Tag hindurch Weisen ä la carte verabreicht werden,, so daßfür den, der stch?s leist-enkaun, die..„Wahl"^ der Speisen.freistehl. - -- ^h<T (■' / -y.v Das - find ..soingroßen Zügen die Pläne der 'Gdstwirbe. bezüglich des WnheftsmeNitS. Die Idee, ein „Ein-, heitsrnenü" ' sestzusetzen, . ift,. trotzdem sie ziemlich spül kommt, «M*'jM'->noch'-KribegrÜHAi-, aber das äufgesteMe Programm,bezMich<des Inhaltes imd des Preises wird * von der Behörde fedenftrlls noch erwogen und überprüft werden müssen, denn eäne Suppe, „ettvas" Fbeifch^und eine- WWpelse ist mH '11 Kwnenfür' ein „NntzeitsmeE^. doch -zu--teuer bezahlt, .,' . EiKe PMßtKatagwiO i« Berli«. - Morgen begiMt in Berlin drr mHerordentliche. Delegierten-, tag der Zionistischen Veremiglmg für Deutschland, welcher sich auf Beschluß 'des 'titztm-oEdesiÄchim' DÄejsteekentagÄ ausschließlich mit "der" Frage der Kolonisation PaPPnas zu befassen haben wird.'Auf bee Dagesordnung Ichm fölgLyhe, Gegenstände-: 1. Die politische Form..LeS Gerneinwesens in Pqlqstma (Referent Richard Lichthenn). 2. Arlfiedrnngsmögb'chkeiten Mefermt Davis Triesch)- 3. Sanitäre-Fragen (Referenten Dr.Wilhelm Brünn und Dr. EliaS' Auerbach). 4. Baw- und-Unterkunstsstagen (Referent Pröfesior Alexander-. Baerwald). 5, Frcmenqwrrtin .Palästina (Neferen! - Fra» Sonja Groneinann). 6. Naüoualisiernnst des Bodens (Referent Dr. Fritz Stnnberg). Kapital undAstbeit (Referent Dr. Max Strauß.) 7. Finanzierung der. Kolonisation. (Referent Hans Goslar.) 8. BildungSwefen/- (Referent Profcsfvr-Dr. Heinrich Loewe.) Die Tagung soll vier Tage in- Anspruch nehmen./ Zn .ihrer Vorbereitung wurde in den letzten Wochen bererts eine lebhafte-DiMsivu in der „Jisdifchen Rundschau* geführt, . in. deren Mittelpunkt Las . Problem des sozialen Aufbaues und der sozialistischen . Grundlagen des zu .errichtenden palästinensisch r-n Gemeinwesens stand. - Im Zusammenhänge ' mit dieser Tagung hält mich die zionistische volksfozialistische Partei Hapoel-Hazair in Berlin ihre erste kandoskonfcrenz ftir Deutschland ab, - bei welcher einerseits OrganisatioNsrmd Progrannnftrgen besprochen werden sollen, andererseits eine Stellungnahme zu den auf der Tagesordnung .der Palästiuatagung - stehenden Problemen erfolgenloll. ' Kmderaklroy des ZLdifcher» Nsttoiralrates. Durch die nmmsgesetzten Bemühungen des in der Schweiz befindlichen' Mtgliedes des Präsidiums des Jüdischen Ngtionalrates./Dr.^ ^01^ ist es, wie bereits berichtet, gelungen ,die Zahl - der Kinder, auf ■7 5 0 z u e r h ö h e.n. Dr. Mcrrgukies machte zu diesem Zweck.wiederholte Reisen in .die Westschwerz und hatte besonderen^ Erfolg nt Lausanne. Dort bildeten die einheimischen Juden.(die. elsässischer Abstammung. sind) gemeinsam rrk-it den Ostjuden ein Komitee, an dessen Spitze der KnltrtSprästbLnt steht. Dieses Komitee hatte über hie Aktion des.„oov5si1 national fmk äv Yienaa“ einen sehr wirkungsvollen Aufruf..irr französischer Sprache an die Judeirschaft der Westschweiz gerichtet, der von gwßem Erfolg war. Der Transport, den Frau - Anitta Müller persönlich,. begleiten wird, geht Mde/Mai von .Wien ab'.;r-;. Ein geschmackvoNev Spaß. In Rößlers neuem, troDos öde in Lustspiel „E sehr geschmackvoKm WGt M« fvrWe KeM»M» gefragt, warum sie die beabsichtigte Reise uach^emsttl nicht ansgeführt. habe. Die Dame «itgegnet, sie se! bloß' bis Budapest gekommen. Dort habe sie erkannt,^' daß. die: WettÄr-fschrt' »ach' - PalLstdmsich erübrige- "Akgvistteicher PreM?r<9rprchliknu!. Es'ist ja klar: Wx*0*'^K- Großstadtjnden irintut inid sieht, wie si-e sich vorn'Zsi. geuuerprimas ins-Ohr.-geigen lassen,. wie., sie totschich Adas - Räuspern und Spucken - des - nlag-Mifcheit - Adele imitieren, mit ihren , schreiend. heraus geputzten. Fra uen die Nachtlokale, den Turf und — die Politik beherrschen-.-, wie. sie überall im Vordertreffen sind, auch, beim Haßgesang gegen dir „Polriischen", der hat das Judentmsi gesehen. Er war „bei derc Müttern" und' erspart sichdie Mise nach' -M-lästina. Wer die ^Csardasfürstin^- erlebt hat, braucht nicht--. „Jaakobs. Traums - zu/ Hörem Man hätte schließlich Grund, die Sache ernst -zu nehmen und solche Unverschämtheiten unsanft - abznlehnen. Aber man vergesse nicht, daß der schäbige Spaß jenem Vremierenpatterre - gelten wird,, das sich für Rößlers „Eselei" begeistert uiw gottlob niemnjsweiwr kommen wird als bis- Budapest . ' * KultarMeimd religiös« Pwblrvee beim Rafhau -Parq«., stiuas. Auf dem 11. Diskussionsäbend des PMstina-Aiches.. / stch jisnec. der Vchaffmrg eiueS geistigen: Zentruuirs im Lmrdp/« der Sprachenfrag« und jener deZ 'Kvnflirtes zwischen Ortho-- boxen und Freisinnigen. Der Redner ist der Ansicht, baß der': so - wünschenswerten, raschen -Besiedelung durch Landwirt-, - schäft oder selbst durch Industrie große Hindernisse entgegen-' stehen, hingegen würde der Pian der Schaffung.erneS.geistigen Zentrums sir.-KaAstina bei den Juden der ganzen Welt. reiche Unterstützung findem -Für. einen. großen, HochschM fondS. könne Deu-tschösterreich seiner Ueierzeuguug nach.getviß, eine M.illivn Kronen aufbringen.. 'Redrier sei bereif,'sich än einer solchen Arbeit eifrig zu beteiligen. Es müsse bermuM? / gen, daß der.Beschluß, wonach das p assive Wahlrecht zur. K-onstitüante tu Palästina an die Kennt-, nls des Hebräischen geknüpft würden seitens der „JiSs, . dischisten" in der' Galuth auf Widerspruch gestoßeri sei. - Da - das Hebräische nicht .put das einzige Mittel sei, die <ucs aller ' Welt etirstcömendeu, verschiedene .Sprachen sprechenden' Zudw' > zu verschmelzen, sondern auch in den Äugen der Großmacht« , eine Legitimation für die ' Üeberlässmrg Palästinas 'darstelle, Fei. jede Hemmung in. der Einbürgerung des Hebräischen dort höchst gefährlich.-Bei den Derhandliurgen vor dem Friedenskongreß in Paris habe leider neben Sokolow'-Mtd.eizmmrg,' - ein Vertreter der jüdischeir Religion gefehlt.- Dazu wäre freilich nötig gewesen, daß zunächst im Innerer des Judentums eine ' DerstäMgirng zwischen den Orthodoxen von der Richüur'g der L'lgndath-Israel .und den Freisinnigen erfolge. Die Kluft,- fei: tiefer, als inaat sich bisher vorstellt«, daher ^muß sogleich - - von beiden Seiken" Mf ein gegenseitiges Vevstäudnis hinge/ - arbestetz' werden. An der: beifällig aüfgenommenen Vortrag schloß sich eine DisWiom - ' Die „echten" Orthodoxen gegen ^iW»w ^erz Jftnek". Don orthodoxer Seite-M)alten, wir . folgend^ Zuschrift: ,M: - -ist ergötzlich,, wie die ,^ijdische 5korr«fponbenz", deren ^echt 'fromme" .Pviirzipieir allgemein bekmrvt -sisid, .gelegentlich dev. , Wiedergabe " «irrer ' hoW ' Siveiselhafteir - Meldüug über die' Schließung dep Talmud Thora-Schulen in Palästina, über/. . Len Verein ,Mschupr Mrez Israel" bissig herfällt. ^Dieses Käse-, blättcharr einer Antwort zu würdigen, hieße ihm zu viel. Achtung erweisen; ich will mich daher ausschließlich', mit' jenen „echt Frommen", die dahinter stecken, ein wenig auseinandersetzen. Diese können es'nämlich nicht verschmerzen^ daß Mif deir. sftus des' ^sischuw Erez Israel" so viele glaü- , benstrelie Juden zu einer Manifestation für ein jüdLsches . Palästiria strömen rmd durch gesunde Ideale von einem go-. > wissen Hokuspokus abgelenkt werden. „Mauschel spürt, daß e§ ihm an den Kragen geht", darum schimpft «r. lügt und verleumdet. Die Gründer des . ,Aischutv Erez Israel", sagt bep Seribler, wären PseudavrHodoxen, lassen.sich vpn den Zionisten naseführeir, rnachen Propagatchaverfanrmlüngen gegei/ Entree zu 2 bis 20 Kronen und die Käufer glauben, das Geld ' sei für Palästina bestimmt-(sizl). Aber zum SchlE'l' kommt erst, der schreckliche Vorwurf, „Wie -kömmt ein M>?lft Stand dazu, bei. einer orthodoxen Versammlung zu sprechen'?"' Meine liehen „Frommen", wiewohl ich dtp Ansichten. des' Herrn Stand in bezug auf Religion nicht teile, but ich doch . der Meinung, baß ein ehrlicher Mensch, der für sein Lolpaufopferungsvoll arbeitet, mehr berechtigt ist, bei orthodoxezr Versammlungen -zu fprecherr als mancher' ans euren'Mihen// der äußerlich zwar fromm, in der Tat aber ein erbärmlicher' Schurs ist. Wer. „mißbraucht dick..Wljk).yität.-HK«r'-L'roß«r '^»r-p.' fahren" -die. Gründer detz „Jischüw Erez, J-raell/ die di.e Wahrheitsagen, nach ihrer Ueoerzeuguilg handeln',, oher fen^,' die .'Meine lieben.Mferer!'".Mema«d Macht- -'sich ' eiwM./ ans euren lächerlichen Angriffen, aber, wenn ihr es zu bnnk treiben solltet, so könnte es eines TaM passieren, daß -etwas'' von hinterden .Kulissen erzählt wipd,. damr'. wird; .die - -zsehen, wer die Dseudoo'rthodoxen' sind..Die Schuld abevsiäM dem Chillul Haschem werdet ihr' embn- Pr-'oökättvnen-'izE^''.-' schreiben müssen. nahuiten Ougmalsteme ., gesetzten Baumolcu zu 2 von der-Oesterreichisch-t d r e S'.e.r i e.n b .e z c i .ch .n si n g. die zwar auch vreestelli g ist," - jedoch mit der Ziffer 2 beginnt, während auf dur von dcr Bau!' 'emitkerltu echten .Noten dieser Kategorie an erst ec Stelle. anL? üahnlSlos die Ziffer^ 1 angebracht ist. . * Eine ttmsruppierimg der Stammknchmi in den %u* fffett. Bei der Wiener Finanzbezüksbi »nttion fcord rine Engncie-' wegen, der Aenderung ilt der Zuweisung des TabaÄn<rtctialS!>-i an.dieeinzelnen -Berlagsbezirlestatt.' Dabei.brachte bie/Tva-f:-/ fikantenschast ihre Beschwerden p?egen der in .der letztep-s^ Pfiit besonders schlechten Zuweisung "beS Materials vor, Prä»,, sident Löffler machte auf den großen Unterschieb zw'ischet« denr Trafiken.und besonders der SpezialitätentrafiL i arrfinerksiim,! ba letztere laut dem neuxn Kontingent ^ier S.Lüimnknndc und ft LNormt 91 Zigarren bezieht, obgleich fallt. Raucherkartcn^ Verordnung nur 24 Zigarren . moikatsich' aufZeinen Rancher \ entfallMi/ beifpielsweise gegenüber, Moribsdor; nur fünf Zi--, garren per Stammkunde und Monat entfallen.- Wie Hoftati- Dr. .Weißmanbl zusicherte, wird seitens der Finanzbezirks-s prrekiion eine neue S t u m m kn nh.e n ein ic i f un « inj}.. den eiuzelnerl. Bezirken vorgenonrmm WEN, um die r,ötlgeu<ft Daten behufö gerechter Fassungen. zu gewpw«n/-pii die.StrWm--i-,

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