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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-23 · Heft 124 (23.5.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 124 (23.5.1919)
Date
1919-05-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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©eite 2 ii i Ti i rr.eiiitsq uüi i Pottttsche^trmdschait. Beredtes Schweigen. DaZ jüdisch« „Lemberger Tagblatt" ist in letzter Mt auffallend inaktuell und inhaltsarm. Besonders Über die Vorgänge in Galizien, ja in Lemberg selbst, sucht man vergeblich in den Spalten des Blatteirgendwelche Berichte. Man kann sich wohl denken, auf welche Ursachen dieses Schweigen zurückzusühren ist. In der letzten Nummer des „Lemberger Tagblattes" finden sich zwei Notizen, die wir unten wiedergeben, und die durch das, was sie verschweigen, deutlicher sprechen als durch das, was sie andeuten. Die polnische Zensur hat einen Ausnahmszustand über die jüdische Presse i» Lemberg verhängt. Die Wahrheit darf nicht gesagt werden. Durch dieses Gewaltmittel glauben die Polen der Welt wirklich die Wahrheit vorenthalten zu können. Die Potzn irren. Die furchtbare, traurige Wahrheit über das Martyrium der Juden in Polen kann heute kein Geheimnis mehr sein. Das Schweigen der Lemberger Mischen Presse ist beredter als mancher ausführliche Zeitungsartikel. Nachstehend die erwähnten Notizen: Ausschreitungen in Lemberg. . Zu de« Ausschreitungen in Lemberg, die die amtliche „©ßjeta Lwoivska" als allgemeine Exzesse hinzustellen suchte, welche „absolut keinen spezifisch antisemitischen Charakter trugen" (siehe das Krakauer Telegramm in der »Wiener Morgenzeüung" vom 31. d. M.) schreibt daS Lemberger Mische „Tagblatt" vom IS. d. M. unter der Ueberschrift „$tn die Warschauer Misch« Presst folgendes: ,Die gestern in Lemberg eingetrofsenen Warschauer jüdischen Zeitungen bringen ein Telegramm der Polnischen Telegraphenagentur über die Lemberger Geschehnisse in der bekannten Fassung der „Gazeta LwowSka". Die Meldung der Polnischen Telegraphenagentur wurde in der erwähnten Presse unter der Ueberschrift „Ein Pogrom in Lemberg" au erster Stelle mit fettem Druck veröffentlicht. Ich stelle mir die Ungeduld vor, mit welcher die Warschauer jüdische Presse die Lemberger jüdischen Zeitungen erwartet, um zu erfahren, was hinter dieser Meldung der Polnischen Telegraphenagentur steckt und ich stelle mir weiters ihre große Enttäuschung vor, als sie feststellen mußte, daß die Lemberger jüdische Presse die Vorfälle, die die amtliche Enunziation veranlaßt«»«, mit keinem Worte ettvähnt. Sie wird es vielleicht als einen ähnlichen Spaß der Polnische» Telegrapheriagentur aufsassen, wie sich ihn diese Telegraphenagentur seinerzeit in bezug auf de» Pogrom in Dladimir-Wolynsk geleistet hat. Ihr irrt jedoch, Kollegen Journalisten von der Warschauer jüdischen Presse! Unser Schweigen Über diese „strafwürdigen AuSfch«ituugen" ist nicht auf «in« etwaige Zustimmung zu der Fassung der amtlichen Enunziation unsererseits zurückzuführen. Unser jetziges Schweigen ist eines der Geheimnisse, ohne deren Wahrung man heute in Lemberg eine jüdische Zeitung rricht herausgeben kann . . .1" Sonderbare Kunden. Unter dieser Ueberschrift schreibt das „Lemberger Tag- Kött": „Eine neue Art von Kunden zeigt sich letztens in den Lemberger jüdischen Geschäften. Alle tragen sie merkwürdigerweise dieselbe Kleidung und alle bekunden eine besondere Sympathie zu den jüdischen Kaufleuten. Sie kommen in die Geschäfte, wählen sich die besten Daren au- und gehen fort, ohne zu bezahlen. Erinnert man fi« daran, baß sie noch nicht bezahlt haben, stellen sie sich, als ob sie diese Mahnung nicht hörten. Spricht man sie hierauf lauter an und versucht, ihnen Moral zu predigen, antworten st« mit Schlägen... « ES ist kein Wunder, baß bas „Tagblatt" über eine so tieftraurige Erscheinung humorvoll schreibt. Sapienti sat! Scheidemairrr, Dernburg und Erzberger nach Spaa abgereift. Berlin, 22. Mai. (Wolff.) Ministerpräsident S ch e r d e m a n n hat sich heute, begleitet von de« Reichsministern Dernburg und Erz b erg er sowie vom Vorsitzenden der Geschäftsstelle für die Friedensverhandlungen, dem Grafen Derustorff, nach Spaa bogeben. Die deutsche Delegation wird von Versailles gleichfalls nach Spaa reisen. Dort wird am Freitag die endgültige Redaktion der deutschen Gegenvorschlüge ftattstnden. Diese Zusammenkunft in Spaa ist notwendig geworden, weil der Verkehr zwischen Berlin und Versailles technisch außerordentlich erschwert war, andererseits aber die Reichsregierung fest entschlossen ist, dem deutschen Volke so schnell «ie möglich Klarheit über die deutschen Gegenvorschläge und damit zugleich Über die Friedensausfichten zu geben. Reichskolonialminister Dr. Bell nimmt au der Reise nach Spaa gleichfalls teil. mmmmmmmmammamaoBemmmmmmmmmmmmmmmamammmm Der Anschluß Vorarlbergs an die Schweiz. Die „Gazette de Lausanne* schreibt zur Frage drs Anschlüsse- Vorarlbergs an die Schweiz: „Die Schweiz würde sich »m Falle des Anschlusses eines Ausbruches neuerlicher religiöser Streitigkeiten zu versehen haben, sie müßte sich zur Uebernnhme eines Teileder öffentlichen SchuldVorarlbergS verpilichken und batte wabrichemlich mit der Bildung einer irredmtisteschen Strömung in Vorarlberg m rechnen, wo 20 Prozent der Bevölkerung gegen den Anschluß seien. Endlich würde durch die Vereinigung d i e deutsche Bevölkerung der Schweiz «n einer Wecke vermehrt werden, daß das Gleichgewicht der Rasirn und Sprachen rum Schaden der nanonalen Minderheiten gestört werden müßte. Der Bundesrat habe die tompetenren polmchen Departrmknls beauftragt, Über die aus einem Anschluß entsvringenden politischen, militärischen, finanziellen und öionomrschcn Folgen Bericht zu erstatten. DeirtschradiLale Ahnungslosigkeit. Jedermann weiß, daß die „Ostdeutsche Rundschau" stetauf der Höhe der Situation ist. Wenn sie aber der teutonische Furor packt, dann zeigt sie ihre ganze politische Informiertheit. Die Angelobung des tschechischen Landtagsabgeordneten in seiner Muttersprache bringt sie derart aus der Fassung, daß sie sofort — drei jüdischnationale Abgeordnete in die Landesvertretung entsendet, um sich auf sie stürzen zu können. Sie schreibt: „Die LaudeSvertretimg Deutschösterreichs wird auch noch durch drei jüdischnationale Abgeordnete beglückt. Auch diese nahmen die tschechische Herausforderung als etwas Selbstverständliches auf. . . Es ist dringend an der Zeit, daß man den ins Maßlose entwickelten Unverschämtheiten der Juden endlich einmal ein Ende bereitet." Wir haben leider keinen einzigen nationaljüdischen Vertreter in der Landesversammlung. Aber auf die Ernennung gleich dreier jüdi'chnationaler Abgeordneter von Gnaden der „Ostdeutschen Rundschau" verzichten wir bestens. Es wäre ihr, dem deutfchradikalen Blatte, zu raten, etwas weniger im Briefkasten zu pöbeln und sich desto eifriger im voliti'chen Leben u'nzusehen, damit sie sich nicht durch krasse Unwissenh'it derart lächerlich macht. Politik und Geschäft. Die elf großen Pulver- und Munitionsfabriken, welche Frankre ch besitzt, sind tit entern Trust vereinigt. An der Splye drekeS Trusts steht nicmwd anderes als em Bruder ClemenceauS. „L'HumanttS" veröffentlicht eme Zusammenstellung der von diesen Fabriken seit Kriegsausbruch ge^rbUen Dividenden und metnt, daß sich P a u l Clemenceau Nicht geringere Verdienste erworben babe als „der erste Soldat Frankreichs", wie George Clemenceau in seiner E'arnschaU als Krieasnuncster genannt wird. Inland. Niederösterreichische Landesversammlung. Sitzung ft* 22. Mai. Die gestrige Sitzung war zum größten Teile mit den Wahlen in die einzelnen Ausschüsse und deren Konstituierung auSgefüllt. Bezeichnend für b«n Geist, welcher in den zukünftigen Verhandlungen des Landtages herrschen wird, war ein zur Verlesung gebrachter Antrag des Abg. Bierbau m e r und Genossen, der die Entfernung aller nichtdeutschen Beamten aus dem LaudeSdienst verlangt. Die Tschechen hatte« «irre Verwahrung gegen die in der ersten Sitzung am Dienstag von den Deutschnationalen überreichten Protest gegen die Wahl der Tschechen dem Landeshauptmann übermittelt, um sie dem Verhandlungsprotokoll bei-uschließen. Diese Verwahrung wurde aber vom Landeshauptmann njcht zur. Kenntnis genommen. Dagegen wurde ei« Dringlichkeitsantrag der Deutschnationalen Riehl und Genossen, die tschechische Angelobung nicht anzuerkennen und die Wahl der drei tschechischen Abgeordneten so lange für ungültig zu erklären, bis sie die Angelobung in deutscher Sprache ablegen, unter großem Beifall angenommen. Ein zweiter Dringlickkeitsantrag deS Abg. Segur und Genossen, das passive Wahlrecht aus die Landesbeamten auszudehnen, gelangt« nach einer lebhaften Debatte, welche zwischen Ehristlichsozialen und Sozialdemokraten abgeführt wurde, zur einstimmigen Annahme. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Zur Frage der Eherechtsresorm. Die „Deutschösterreichtsche Äorrefocntbena* meldet: Vor einigen Tagen erschien e,ne Abordnung der Eherechtsreformverrmiguna in W>en beim Präsidenten Sriy mit dem Ersuchen, daß dir Frage derEhereform ehestens auf btc Tagesordnung bet Nationalversammlung gestellt, beziehungsweise von der Regierung ew diesb'Kalicher Antrag e ngebracht werde. Präsident Seiwieauf die großen Schwierigkeiten, die sich der Lösung dieser Frage rntgegenstrüen, hin, erklärte sich jedoch bereu, sür eme mildere Reiorm bei der Regierung einzutreten, da eine rabltalc Reform mit Rücksicht aus dtr Koalrt l o u Mlt deitEhriÜlichsozralen ausgeschloffen wäre. Sodann begab sich die Abordnung zum Dtzepräsidenten Hauser, der zunächst mit Rücksicht auf d»e diShertge Haltung seiner Partei in dieser Frage seiner Verwunderung über dieses Vorgehm Ausdruck gab. Darin erklärte er der Abordnung, daß er persönlich für eine Reform des E hetz e s r v e S fei, jedoch werde er in seiner politischen Haltung durch bte hinter ihm stehenden Wählermaffen beemstußt. Neue Bücher. Als Rathenau, der Generaldirektor einer der größten industriellen Konzerne Deutschlands, vor einem Jahrzehnt Bücher zu schreiben begann, die seinem eigentlichen Wirkungskreise ferner zu stehen schienen,. da spottete mau über den Jndustriebaron als Literaten und Dilettanten und sprach von der „literarischen Verwertung von Abfallprodukten der A. E. G". Dieses Urteil hat sich gründlich gewandelt. Im geistigen Leben der deutschen Nation gebührt ihm heute kein weniger einflußreicher Posten als früher im wirischc.stl'.chsri. Nicht weniger als fünfzehn mehr oder minder umfangreiche Schriften sind uns feit dem Erscheinen des Buches „Zur Kritik der Zeit" beschert worden, Schriften, von denen bisher zirka 350.000 Exemplare mit einem Gesamtpreis von zirka einer Million Mark verkauft wurden. Einzelne Bücher, wie „Don kommenden Dingen", haben es bereits bis zur 65. Auflage gebracht. Zahlen, die deutlich dafür sprechen, welches Echo Rathenau gefunden hat. Späterer Geschichtsschreibung wird es Vorbehalten bleiben, seinen Verdiensten in den Kriegsjahren gerecht zu werden. Seit dem ersten Tage, an einem glücklichen Ausgang verzweifelnd, nahm er dennoch bas gewaltige und von der Regierung völlig ignoriert« Problem der Rohstoffsicherung auf seine Schultern. Ungeheures hat er hier geleistet — und eS gehört zu den Anekdoten dieser Epoche, daß der Krieg, der sich ganz zu einem Wirtschaftskrieg zwischen England und Deutschland wandelte, während einer geraumen Zeit zwischen zwei Söhnen des jüdischen Volkes allein auSgefochten wurde: Drüben in England eröffnet« Sir Oppenheim die Offensive mit den schwarzen Listen, dem ersten Stein im genialen Gebäude der lückenlos organisierten BlockadeshstemS — in Deutschland pariert« Rathenau mit der Schaffung einer nicht minder gewaltigen Werkes der Rohstoffsicherung. DaS Duell wurde nicht ausgekämpft — Rathenau wurde vorzeitig von der hochmütig, antisemitischen Hofkamarilla aus dem kaum gemauerten Bau gedrängt. Unbeschwert von jeglicher Arbeit in Amt und Würden — keine der späteren Konstellattonen öffnete ihm den Weg ins Ministerium — beschränkte er sich seither ganz auf daS geistige Wirken. Dieser Zwang, untätig abseits zu stehen, gibt seinen Schriften von selbst einen stärkeren Antrieb zur Kritik. An seiner Isoliertheit erkennt er, daß ihm nicht der eineine, sondern die dumpfe Masse gegenübersteht. Kämpfte er nicht hingebungsvoll für das Volk, dem er sich zugehörig fühlt? Der einzelne erkennt es an, zieht ihn heran, betraut ihn mit wichtiger Mission — da schiebt sich das Undurchdringliche, Unfaßbare, die Mas> dazwischen und an ihren glatten Mauern zerschellt jeder Angriff. An Stelle de- Menschen tritt der Feind im Dunklen, und «r, gewaltiger als Kraft deS einzelnen, macht jeden Aufschwung zunichte. So kommt es Rathen au zum Bewußtsein: daS Ganze, das Volk ist krank, nicht der einzelne schuldig. Erneuung tut not — aber Erneuung des Volkes, die solche Lähmung überwindet. Diese Erneuung will er erzwingen. ES drängt ihn, aufzurufen, aufzurütteln. Sittliches Pathos, das die Stimme des Blutes verrät, hebt ihn weit über sonstige Kritiker der Zeit hinaus. Und so ist auch dieseneue Buch zu werten, daS Buch über den „Kaiser.*) Man will ihn aburteilen — wie. ist er denn „schuldig"? Ist es nicht bas ganze Wesen eines Volkesder sich in ihm zum Ausdruck verhalf? Wie vermag man eitlen, der aus seinem Volk und seiner Umgebung nicht anders herauSwachftn konnte, als er es tat, herauszugreifen, Ihn, den ein-einen, den Exponenten einer Zeit und nicht ihren Urheber, verantwortlich zu machen? Das Volk, daS ganze Volk allein ist schuldig — und was hll'fe es wohl, daß man sich ein Opferlamm schlich e daß man einen sür alle kreuzige, wenn daS Volk selbst sich nicht wandelt? Do mündet diese Schrift, die den Kaiser weder anklagen noch veriei.igen, sondern ihn nur begreifen *) Rathenau: „Der Kaiser", Verlag S. Fischer, Berlin. will, in einer Anklage gegen das Volk, das solchen Geist züchtete und solche Kaiser möglich macht«. Rathenazz.. ist Jude, und wenngleich er sich als Deutscher fühlt, steht er geistig doch außerhalb — dies allein ermöglicht ihm die scharfe Erkenntnis. Man muß das Deutschtum von außen her betrachten können, wenn man begreifen will, was eigentlich die Welt ihm vorwarf. Allzuviele verbrämen sich mit demokratischer Maske und wähnen, der andere würde nicht merken, daß der Mensch der gleiche blieb. Biedere Arbeiterführer spiegeln sich in Exzettenzen-Mummenscharrz und offenbaren jäh, wie sehr der Byzantinismus tiefinnerstes Bedürfnis dieses Geschlechtes, nicht Ueberbleibfel politischer Vergewaltigung Ist. Wen der gestrige Tag am meisten kompromittierte, der sonnt sich, wie Erzberger, heute an exponiertester Stelle als Sozialist. Unzahl von Einzelfällen, die eine traurige Wahrheit enthüllen. Das Wort wandelte sich, der Geist ist geblieben. Der einzelne wurde ersetzt, die Masse ist geblieben wie sie war. Sie wird sich ihres wahren Wesens noch immer nicht bewußt. Außenstehende 'haben schärferen Blick dafür — nicht nur drüben im feindlichen Lager, auch hier, wo man begreift, ohne zu hassen: bei den Juden. Aufrufe zur Selbsterkenntnis, AufrÜltlung gegen den Schlaf der Heuchelei geht von Juden aus, von Rathenau, Maximilian Harden, Jakobsohn, Karl Kraus, Friedrich Adler (dessen Schilde.ung von seiner Verlassenheit und Isolierung im Kreise seiner deutschnational gewordenen Parteifreunde Renner, Leuthner, Pernerstorfer ein grelles Licht wirft auf die Tragik der Juden in der deutschen Sozialdemokratie)."') Nur von Juden? Ein Deutscher gesellt sich ihnen zu: Heinrich Mann. Sein Buch „Der Unierlan",**) vor dem Kriege vollendet, erst jetzt zur Berös,entttchung freigegeben, ist der unerbittliche Spiegel für die jetzige Generation. Sah das deutsche Volk wirklich so aus, *) Heinrich Mann: „Der Untertan", Verlag Kurt Wolff, Leipzig.

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