Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 123 (22.5.1919)
- Date
- 1919-05-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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^Gette 6 Wien. Donnersrag S --:-- - —----- s Die Ernährung. Die Lebensmittelversorgung Europas. y Hoovers Bericht, r Paris, 21. Mai. (Ngence Havas.) Der Oberste Wirtlchaftsrat hielt seine 19. Sitzung im Handelsministerium unter d«n Borsitz von Lord C c c r l am 19. d. M. ab. Lebensmittelhrrektor H o o v e r legte Berichte vor, die zeigten, daß vom Dezember 1918 bis Mai 1919 für ungefähr 1959 Millionen ft «'S A in e r i k a e i n gef ührte L e b e n Z m i t 1 e l -verteilt wurde n. Der Rat wurde von den Bemühungen, serbische Kohlen gegen Ueberlassmrg von LebensmittMberschüsseu ffm Banat zn erhalten, verständigt. Er traf Maßnahmen, um die ^Kontrolle derLebensmittel-undWar e n- Iransporte auf der Donau einer interalliierten Kommission zu übergeben, wodurch das mit den militärischen Notwendigkeiten vereinbarliche größtmögliche Maß von?S ch n e l l i g k e i t u n d d i e F r e i h e i t d e r Transporte gesichert werden soll. Die amerikanische Kinderhilfskommisfion. s Zu unserem gestrigen Bericht über die großzügige amerikanische Kinderhilfsaktion erfahren wir, daß der Vertreter der Amerikaner dem Präsidenten der Nationalversammlung, S e i tz, gegenüber den ausdrücklichen Wunsch geäußert hat, die Hilfsaktion für das ganze Staatsgebiet einheitlich nicht nur zugunsten bestimmter Orte durchzuführen, sondern auch bei der Auswahl der zu Beteilenden Keinen Unterschied in der Nationalität oder Konfession zu machen. Der Getreide- und Mehleinlauf. , , Vom deutschösterreichrscheu Staatsamt für Volksernähnmg wird verlautbart : , An Getreide und Mehl sind mit Ententesendungen in Deutschösterreich eingclangt:; Am 20. Mai . 1322 Tonnen Getreide —1190 Tonnen Mehl s ferner . ... . 959 f _ zirsannuen 2149 Tonnen Mehl L Einlauf seit 1. Mai (in 20 Tagen) zusammen 39.469 Tonnen Mehl. j Derzeitiger Tagesbedarf 1418 Tonnen Mehl. - Weiters wurden in der Zeit vom 11. bis 20. Mai in Deutschösterreich übernommen: 867 Tonnen Reis, 2300 Tonnen Fett- und Fleischwarcn, 1637 Tonnen Kondensmilch und 718 Tonnen Bohnen. Kartosfelabgabe. Donnerstag. Freitag und Samstag Anden nn V IX,, X., XI, XIV., XV., XVI., XVII., XX. und XXI. Bcurk Kartoffeln, und zwar V, Kilogramm. für den Kopf Mtn Abtrennung des Abschnittes 0 samt allen vorhergehenden Abschnitten abgegeben. Mitteilungen der „Rohö". _ . Heute Donnerstag: I. Bezirk: Toiletteseife, Franckküffee, Zwirn, Krachmandeln, Supveumasse von 9 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr. — U., HI.. IV.. V. Bezirk: Walzgrieß, Franckkaffee. Seife, Dorrgemuse, Salz, Kümmel von 8 bis 12 Uhr. — IX., XII.. XDI., XIX. Denrk: Waschpulver. Salz, Seife, Walzgrieß, Franckkaffee, Knmmcl von 8 bis 12 Uhr. — XIV., XV.. XVI. Bezirke K.-V.-Scife, Walzgrieß, Essig, Smdcllcu. Thunfische, Toiletteferfe von 8 bis 12 Uhr. - X., XVII., XVlll. Bezirk: Geschloffen. Erster Wiener Konsumverein. Die Abgabe der eingctcilten Waren erfolgt in dieser Woche für. die erste Grrrppe der Mitglieder am Donnerstag, für du Mette Gruppe am Freitag und für die dritte Gruppe am Samstag. Zur Abgabe gelangen: für den Kopf */s Kilogramm Mehl, 12 Dekagramm Speck, K.-B.-Seifc, Salz. Knegskafsee- «ischung, letztere zum alten Preis, solange der Borrat reicht, Kmderzubußen, soweit die Mitglieder ihre Kinder b:s 10. d. M. Mgemcldet haben; ferner feine Toilette- und Waschseifen, Paprika, Honig. Bühne und Kunst. Gegen die Theaterräte. Eine Denkschrift gegen die Einführung von Aheaterräten liegt vor, die unter anderen von Schnitzlex und Hvfmannsthal, Eulenbelrg und Aauptmann, Reinhardt und Bernauer, Hedtoig Bleib treu und Else Lehmann, Paul Wege- »er und Alexander Moissi unterzeichnet ist. In der Denkschrift erklären di« Unterzeichner: Sie erkennen die Verdienste der beruflichen Körperschaften mit Achtung an. Sie stellen sich uneingeschränkt ümf den Boden der sozialen wirtschaftlichen Errungenschaften, die der neue Vertrag aufweist. Darüber hinaus aber Halten sie es für verhängnisvoll, wenn in Verordnungen, ■ die in das künstlerische Gebiet «berareifen, die Freiheit des schöpferischen Individuums abgeschnürt oder auch nur eingeschnürt zu werden droht. Sie warnen davor, den \ Strom der Erneuerung, der in den letzten Jahrzehnten - vom Theater der Deutschen, und nur von diesem ( ftusging, mit Paragraphen abzudämmcn. ES scheint ihnen - widersinnig, Knustsragen, die immer nur von dem einzelnen aufgeworfen und gelöst werden können, durch Majori- <! täten entscheiden zn wollen. Diese. Gefahr droht hauptsächlich durch folgende Neuerungen: zuerst in der Institution < der sogenannten Äünstlerräte. Diese sind im allgemeinen Vertragsentwurf allerdings noch nicht verankert, in Staats- . und Stadttheatern aber, deren Einrichtungen als vorbildlich Zelten sollen, bereits am Werl, Üiiistlcrische Probleme mit < Stimmenmehrheit zu erledigen: zu zweit in der Rückkehr abgestorbenen Fachbezeichnuugen im Vc'tr-"». Die cinftche ehrenvolle Be.eichnnng als Schauspieler soll verpönt, die Spielverpflichtung dadnrcheingeschrunlt wc^eu — damit . rrber auch die Freirde und Möglichkeit zum wesentlichsten: zur Entwicklung, die sich mir in der Arbeit und nicht . Beim Vertragsschluß «berschen und fixiere,« bißt; zu drilt in dem Zwang für die Biürncnl-ei'cr und Mitglieder, den bestehenden Gciwssciiichafl.-u Die meisten %. Künstler stehen auncrlialb der Verbünde. In keinem Fall f wirb, pt\ dem weiteren Ausbau dieser Institutionen ,n!t Wiener Morgenzettung der wirklichen Mitarbeit der ersten Kräfte zn rechnen sein. Damit fällt das Geschick tünstlerischer Probleme unaufhaltsam iu die Hände der minderen Kräfte, derer: Ver-- ständnis dafür zweifelhaft ist. Der Protest scheint uns nicht begründet zu fein. Wenn die Theaterräte nicht ein Partei Werkzeug werden und — woran kein Vernünftiger denkt — sich nicht als „Kunstmaschine"^etablieren, würdep sie wohl die geeignete Form sein, die Künstler zu einer wahren Gemeinschaft zu einigen, die Ueberrnacht einzelner, oft sehr unberufener Kunstgewaltiger zu beseitigen, den Schauspielerstand in feine vollen Rechte einzusetzen, das Primadonuentmn -einzudämmen und manches echte, verborgene Talent zu fördern. Genoffenschaft dramatischer Schriftsteller und Komponisten. Wie berichtet, hat cm von der Vollversammlung ber Bühnenautoren kürzlich eingesetztes Arbeitskomiiee die Vorbereitungen zur Schaffung einer bindenden Organisation unternommen, die unter dem Namen „Genossenschaft dramatischer Schriftsteller u n d K o m p o n i ft c n" eine neue Vereinigung ins Leben ruft. Zur Beschlußfassung über die Statuten fand am Montag «ine überaus zahlreich besuchte Versammlung statt, jn der der Zusammenschluß endgültig sestgelegt würde. Den provisorischen Vorsitz führte Dr. Julius Ludnssy, der in seiger Eröffnungsansprache auf die Notwendigkeit und Bedeutung des gemeinsame« Schutzes, der Wahrung und Vertretung der künstlerischen und wirtschaftlichen * Interessen der ^-dramatischen Schriftsteller itttb Komponisten vermies und daun das Wort an den Referenten Leopold I a c o b s o n zur Bekanntgabe und Erläuterung der Statuten abgab. Die Satzungen umfassen die Vertretung der Mitgliedergeg en übe?, der Deffen tlidjEcit, den Behörden, den Direktionen und Angehörigen der Theater, den Verlegern und allen anderen Körperschaften und Personen, die mit Atttoreninteressen in Berührung kommen, zweckdienliche Maßnahmen gegen Mißstäude künstlerischer und wirtschaftlicher Natur: Schaffung eines Nichtvertrages mit den Direktoren und Verlegern; Plan einer eigenen Bertriebssielle, Errichtung eines Rech ts schütz bür eau.s u. a. m. Die Versammlung genehmigte. uach lebhafter Debatte den Gesamtinhalt der Statuten und schritt hieraus zur Wahl der Vercinssunktionäre.- Es wurden gewählt zu Präsidenten: Dr. Karl Schönherr und Dr. Julius Bi.ttner, zu Vizepräsidenten Felix Salten und Oskar Strauß, für den Vorstand Artur Schnitzler, Jon Brandt-Buys, Dr. Hans Müller, Felix Weingartner, Franz. Lehar, Julius Bauer, Erich W. Korngold, Leopold Jacobson, Ennerich Kalman, Felix Dörmann, Leo Stein, Dr. Fritz Löhner, Dr. W. Altmaun und Dr. Julius Lndass'y. Aus den Theatern. In: Burgtheatcr gelangt heute Donnerstag die simsakttge Komödie „P y g m a l i o n" von Bcruard Shaw, ins Deutsche übersetzt von Siegfried Tiebitsch, zur Ausführung. Anfang 6 Uhr. Im O p er u t h e at c r kommt heute Donnerstag „Tristan und- I s olde" mit den Damen Werbt, Krttel sowie de« Herren- Emil Schivvcr vom Nationalrhenter' in München als Gast. Schmedes, Mahr, Breuer, Gallos, Stehurami zur Aufführung. Dwigent Dr. Richard S t r a n ß. Anfang 3Ub Uhr. ■ Im T h e a k e r a n d e r Wien' wird als nächste Novität die Operette „N i m m, m i ch -m i t", Buch (nach dem Roman .,Die offizielle Frau") von H. Waldberg und Dr. A. M. W i l l n e r, Musik von Hermann D o si a l, vorbereitet. Die weibliche Hauptrolle spielt Frau Mizzi G ü n t h e r, dre nach sünisähriger Abwesenheit vom Theater an der Wien dort wieder eine Rolle kreiert; die männliche Hauptrolle spielt Herr- Ernst T a u t e n h a y n. Im D e u t s ch e n B o l k s t h e a 1 er gelangt Freitag den 23. d. M., Uhr abends. Karl R ö ß l e r s neues Lustspiel „Esrlcr" in folgender Besetzung zur ersten Aufführung: v. Posch — Herr Homma; Elschrn Bollmann -- Frau Heisch; Ernst v. Posch — Herr Novowh; Waldemar v. Posch — Herr Rchverger; Gustav Baron Recknagel — Herr Edthofer; Kommerzialrat Plaggenschied — Herr Götzi deffen Frau — Frau Schweighoür; Hilda-7- 'Frau Rub; Fritz — Herr Steinböck; Liborms Baron Recknagel — Herr Millwann; Lieschen — Fräulein Noseuqulst; deren Mutter — Frau Ianowec; Medizmalrat — Herr Ehmaun; Rechtsanwalt — Herr Didier; Haushälterin — Frau Markus; Rosa — Frau Pohl; Albert — Herr Altringe«. Spielleiter: Friedrich Rvsenthal. Eine Ehroirik der Oper. Anläßlich der Jubiläumsfeier der Over erscheint unter dem Titel: „5 0 Jahre Wiener O v e r n t h e a 1 e r" eme vom Hitssämter-Obrrdirektor des Operntheaters, AloiS P r z r s t a u p nr S k i, herausgegebene, aus amtlichen Daten beruhende Chronik des Hauses und seiner Künstler, der daselbst ausgesührteii Werke, Komponisten und Autoren vom 25. Mai 1869 bis 30. April 1919. Ein poetisches Geleitwort von Max Kalbeck, handschriftliche Notenwidmungen von dMbert. Bayer, Bstluer, Blich. Krenzl, Korngvld, Leoncavallo, Mascaam, Oberleilhner. Psitzner, Schillings, Schreker, Johann'und Richard Strauß, Siegfried Wagner, Weingartner und Zemlinsky sowie vierzehn Kunstbeilagcn mit den Bildnissen des Hauses, seiner Erbauer, der Juteudanten und Direktoren, hervorragender Mitglieder der Bergangenhcit, der artistisch m Vorstände, Kapellmeister und sämtlicher Sologesangskräfte u«d Solisten des Balletts im Judiläumsjahr bereichern den Inhalt des Werkes. „Dev Geist de» Osten»". Für die Beranstalwng „Der Geist des Ostens", welche im großen Saale des Nlederllsterreiawchen Gewerbe-^ Vereines, l., Eschenbachgaffe 11. stattfind et und bei der, wie bereits ängekiindigt, untre anderem Martha T r e b i t s ch und Josef S ch i l d k r a u t aus der orientalischm Literatur lesen werden, gibt sich großes Interesse kund. Restliche. Karten bei Löwit, im Jugendheinl, bei Kehlendorser und benn Portier, l., Eschenbachgüsse 11. Die Zulrunft des jüdischen Volkes behandelt Las AätglieL des holländischen Senats und des Exekulivkontitees des iitternatiouülcn sozialistischen Bureaus, H. H. van Kol. iii srimr soeben erschiencnttl Broschüre gleichen TitclSi Ein Kämpfer gegen daS unrecht, wo immer it rS auch trifft, springt ter bekannte Sozialistcnsührer für das jüdische Volk in die Bresche. Er schildert das Los der Juden während 'des Krieges in Rußland, Pokeir, Rmnämen, Gaiiziclt, Türkei nnb Palästina, stellt die Forderungen der Juden sür Len Friedenskongreß auf. bespricht die Haltung der eiuzelneN Regierungen gegenüber den'Juden und die Stellung der internatiönalku Sozialdmiokratie zur Judenfcage und schließt nnb hoffttungsvvllcn AiMickm auf rin jüdisches Palästina' und ein fteieS, glückliches jüLffches Bols. beziehen durch R. Löwit, Wien, I., Rotentnrinstraße 82. 22. Mai 1919 Nr. 123 Sport. Der SchwiMM?psrt. Wenn auch der Krieg auf viele Sportzweige lähmend, überall aber schwächend aingewirkt hat, so hat er der lmaufhaltsanten Eiitwickbmg des Sports nichts anhaben können. Schon setzt ist es ohne Zweifel, daß die Wertschätzung der Leibesiibungen eine imm-rr' größere Steigerung erfahren wird. Unter den verschiedenen 'Arten, wissenschaftlich fnitdierter Körperpflege' verbürgt das Schwimmen vielleicht den vielseitigsten und vollsten Erfolg. Besonders für die Heranwachsende Jugend ist der Schwimmsport die vorteilhafteste Leibesübung, weil dein Körper nicht nur eine gleichmäßige, harmonische Ausbildung gegeben wird, sondern auch alle Organe, innere wie äußere, in lebhafte Tätigkeit gesetzt und.je nach der Hebung gokräftigt und gestärkt werden. Dies beruht aus Erfahrungen und Ermittlungen, die ärztlicherseits tviederholt bestätigt worden sind. Ferner kommt dazu, daß der richtige Schwimmer nicht allein Wassersport betreibt, sonderir sich gewöhnlich auch als Leichtathlet, Fußballer, Tourist usw.versucht, wodurch eine eyentttelle Einseitigkeit vermieden wird. .. Der Schwimmsport dürfte in seiner Nutzanwendung für den'Körper und' in seiner. Vielseitigkeit kaum von eittenr.anderen' Sportzweig überboten werden können. In erster Linie verdient das mit den regelmäßigen Schwimmübungen verbundene Neinigungsbad,. das an sich schon als Verhütungsmittel für das Auftreieil vieler Krankheiten in Betracht kommt, Erlvnhnung. Die durch Einwirkung des kalten Wassers hervorgeruseneu Hantreize regen nicht nur den Vlutkreislauf an, sonderir führen bei regelmäßiger Anwendung von kalten Bädern auch zur Llbhärtung, die das Auftreten von ErMtungerr und Katarrhen verhütet, wodrrrch der Lungentriber'kulose der Boden genommen wird. Bei Freibädern im Sotnrner kommt noch die die Gesurrdheit fördernde Eimvirkung von Licht und Sonne hinzu. Abgesehen von seinem Wert als Körpcrübnng hat das Schwimmen die besondere Bedeutung, daß es oft genug bebensrettend gewirkt hat. Alljährlich cctrinfcu Hunderte Menschen; sie wären in den meisten Fällen gerettet worden, hätten sie'schwimmen können. Schon aus diesem Grunde sollte jeder Mensch schwimmen lernen.. 'Men diesen Umständen hat der Sportklub „Häko ah" Rechnung getragen . Ein besonderes Augenmerk legt er auf den Ausbau seiner Schwimmsektion. Sowohl die Herrenals auch die Damenabteilnng. weist einen immer größer werdenden Stock von Mitgliedern auf, die vorläufig je zweimal in der Woche unter sachkundiger. Leitung ihre Schwimmabende im BrünnMd abhälteu. Sobald-^es aber-das Wettererlaubt, befreit sich die Schwimmsektion von ihrem engen Rahmen und verlegt ihren Sitz in den 5knchelauer Häfen (Donauärm in Nußdorf), wo der Verein ein Grundstück erworben hat, auf dem ein Klubhaus mit entsprechenden Umkleide-, räumlichkeiten errichtet wird. Außer der Badestelle, auf der ein großes Floß verankert ist, steht den Mitgliedetn' das eingefriedebe Grundstück für Sand- und Sonnenbäder zur Verfügung. Die rührige Leitung der Schwrinmsektion hat nicht nur den jetzigen Mitgliedern der Hakoah, sondern auch ferner stehenden Kreisen mit der Schaffung dieser Badestelle wertvolle Dienste geleistet, da mit dem Eintritt der wärmeren Jahreszeit ein großer Zustrom von neuen Mitgliedern zn erwarten ist. B. Hakoah-Jungmannfchaft—F. V. C.-Irmgman«- fchaft 1: 0 (0 : 0). Dre jüngeren Hakoahner konnten am letzten Sonntag einen sehr schönen Erfolg erzielen, indem sie die , spielstarke Jnngmannkchast des erstklassigen F. A. C. sicher bezwangen. Die Flortdsdorser waren den Hakoahnern wohl körperlich überlegen, aber in puncto Balltechnik und Spielverständnis mußten sie sich aber vor ihnen beugen. Bei der Hakoah boten SchwLchter, Bark und Grttnwald die besten Leistungen. Den siegbrmgmdeit Treffer schoß Drucker, der emen von Eckhaus gut getretenen Corner verwandelte. Die Wettspiele de» Sonntag». Am konunendtn Sonntag finden die Mrisierschastsspicle ihre Fortsetzung.- In der!. Klaffe treffen folgende Vereine aufeinander: Rapid—W. A. C. (Hütkeldorff, Sportklub-W. A. F. (Dornbach). FloridSdorser A. C.—RudolsShüael (Floridsdorf), Hertha—Amateure ^(Favovitm\ Wacker—Simmeringer Sportklub (Meiplingi. In der II. ä..Klasse finden folgende Meisterschaftsspiele statt: Hakoah— Ober-St. Bett (Platz noch unbestimmt). Douaustadt—Admira (Straßenbahner-Sportplatz), Rot Stern—Slovan (Straßenbahner- Sportplatz). Leichtathletische Wettbewerbe in HLtteldorf. Alis dem W. A. ^.-Sportplatz finden Sonntag leichtathletische LVe-tbewerbe mit Vorgaben statt, die folgende Konkurrenzen mufaiftu: Lausen über 60 Meter, 200 Meter, 1500 Meter, öv00-Meter, Hochsprung und.Kugelstoßen. Unitas. Heute Donnerstag ab 4 Uhr Trniiiing der Fuü-- ballsekteen aus dem Platze der „Brigittenäucr-Bewegnug". Es haben sämtliche Spieler zu erscheiuen. Werbet m Wiener MsrgenZeitung Verlanget sie in alleli Gastn. Kaffeehäusern