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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-22 · Heft 123 (22.5.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 123 (22.5.1919)
Date
1919-05-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 123 sLien, Donnerstag Wiener Morgenzeitung 22. Mar 1919 .Äette 5 Jüdisches Massenmeeting. Heute 728 Ahr abends findet im Vrkgittasaale, XX., Wintergasse 27, anläßlich des zronLstifchen WahLfieges eine Z ü d L f ch e -M assenv e r?ammlnng statt. Redner r die! GemeinderäLe Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Leopold Plafchkes, Dr. Bruno Poltack und Abg. Äng. Robert Stricker. Inden und Jüdinnen erscheinet in Massen! Zionistische Sektion Brigittenau. Die Regierung Karolyi warnt vor Geschäften mit der ungarischen Räteregierung. Die Telegraphen-Kompagnie meldet aus S % e <t t b t n : Die ungarische Regierung Julius Karolhi veröffentlicht folgende Warnung: Dem Vernehmen nach beginnt die sogenannte Näteregierung in ihrer äußersten Not nunmehr mit der Veräußerung von Wertgegenständen, in erster Reihe von Schmuckl'nchen, Wertpapieren und Waren. Die ungarische Regrerung Julius Karoldi macht die Oesfentlichkeit des Auslandes, in erster! N e i h e Deutschvfterreichs auf diese Tatsache mit der nachdrücklichen Bemerkung auimerksam, daß der Ankauf von SchmricksciÄen, Wertpapieren und Waren, die von der ungarischen Mäteregmung oder ehren Agenten ausgeboten werden, nicht nur moralisch, sondern auch j n r r st i sch höchst bedenklich -wäre; solche Geschäfte sind zivilrecht l i ch ungiilt i g und erschöpfen unter Umstünden den Tatbestand der H e hle r e i. Auch allfällige Lieserungsgcschäsle auf Waren, welche . die Räteregierung onsbietet, fallen unter dieselbe Beurteilung. weshalb sich ernste Firmen solcher Geschäfte nicht .bloß aus Gründen der Redlichkeit, sondern auch deshalb enthalten iolltm, weil derartige Geschäfte von keiner nachfolgenden geordneten Regierung anc r k a n n t werden können.! Das Äeutschösterreichrsche Jugendhilfswerk.! Unter'dem Vorsitze des Präsidenten Seitz fand gestern eine Beratung über die Frage, wie eine deutschösterreichische Organisation zu schäften wäre, die dem amerikanischen H il f S w er k e für die deutsch österreichische Jugend zu dienen batte.' Es wurde die Bildung einer freien Gesellschaft unter dem Namen „D e u t s ch ö ft e r r e i ch i s ch e s Jngendh ilfsw e r k" beschlossen. Die Vertretung dieser Gesellschaft wird einem Arbeitsausschufte obliegen, dem Präsident Seitz vorstchcn wird. Der Gesellschaft werden im Parlamentsgebäude entsprechende Amtsräume zur Verfügung gestellt, wo auch die Vertreter der genannten Staatsämter, der amerikanischen.Mission und des städtischen Jugendamtes ihren Sitz haben werden, Dein Arbeitsausschüsse wird nur die Verteilung und Verrechnung zustehen, während die eigentliche Hilfsarbeit von dm Ländern und Städten zn leisten sein wnd. .Die. Organisation wird sofott ms Leben treten und voraussichtlich schon heute Donnerstag ihre Arbeitsräume im Parlament beziehen und. ihre Arbeit Jbcgnrneit. Die Amerikaner planen,, wie aus -den bisher veroffentlchtm. amtlchen Mitteilungen: hervorgeht, z n n 8 ch st.' 8P.000' ,K i n d e r i n W i e ü i n. eigenen K ü ch e n. auszuspeisen, den bestehenden. .Tages h e i in st st t t e n ' sollen weiters s Ü ,r 30.00h Mi nd. e r.L ib e'ü s'ln i,tt e l Mebeü werdew Ebenso sollen die geschlossenen -Her m..e, Waisenhäuser, K i nd er sp i t ä l c r und ähnliche Institute Lebensmittel für 10.0M K i n b e v. erhalten und auch 5ÜOO I u g e n d l i ch e der Ansspeisung teilhaftig werden. Schließlich besteht der Plan, 8000 e r h o l u n gZbed ii r f t i g e Kinder ausreichend zu verköstigen. Der Gruppe der erholungsbedürftigen Kinder wird pro Kopf die d r e r f a ch e Tagesportion zugcwiesen. Vorläufig sind für die ganze Aktion von den Amerikanern Lebensmittel un Werte von 800,000 Dol lar (24 Millionen Kronen) bereitgestellt und zuni großen Teile schon ans dem Wege. Es besteht auch die Aussicht, das) die Amerikaner ihre Hilfstätigleit ausdehnen werden, wenn ihr Eingreifen von Erfolg begleitet ist. _ < ' . Israelitische KultuSgerneinde Wien. Die nächste öffentliche Plenarsi tz n n g des Vorstandes der israelitischen Knltusgemeinde Wien findet Montag den 26. d. M. n m Va6 Uhr abends, l., Seitenstrttengasse 4, U. Stock, statt. Tagesordnung: Aenderung der Wahlordnung. * Der BriefverKehr mit Amerika. Wir. erhalten folgenden Ausruf an alle indischen Männer und Frauen: Der fünWhrige Krieg hat die Verbindung zwischen euch und euren Angehörigen in Amerika zeriften. Jetzt, wo der Briefverkehr schon wieder freigegebrn ist, ist euch die Verständigung mit den Anverwandten und Freunden jenseits des Ozeans dadurch . erschwert, daß jene dort curen derzeiligen Aufenthaltsort nicht kennen "und hier zumeist nicht im Besitze der richtigen Adreften seid. Das Joint Distribution Committee in Aew-Dork und seine Vertretung hier wollen dem abhelsen. Es können 'daher alle behufs gegenseitiger Bekanntgabe, beziehungsweise Erhebung und Feststellung des Aufenthaltsortes und der Adressen, Ausweise einschicken. welche folgendes zu enthalten haben: Vor- und Zuname, derzeit: ge genaue Adresse (eventuell, falls iu absehbarer Zeit ein Wohnvrlwechsel vorgenommen werden soll, auch diesen des Absenders, sowie Bor- und Zuname und letzte b ek a u n t e Adr e s s e d e r P e r s o n tti in Amerika, mit welchen die Beziehungen wieder angeknirpft werden sollen. Die Ausweise sind zu senden unter Adresse: Vereinigtes Komitee 'für dieVerteilüngder a m e r i k anischenHilfSgelderdeZ Joint Distribution Committee „Verbindung" ln Wien, 11, Praterstraße 17. Diese Ausweise wird der jetzt in Wien weilende Delegierte des Joint Distribution Committee, Mr. Meyer G i l l i s mitnehmen, beziehungsweise werden sie dann dem Joint Distribution Committee in New-Nork übermittelt werden. Nach Erhebungen der Adressen durch die jüdische Presse m Amerika werden die Betreffenden dort und hier durch beide Komitees verständigt werden. Die. Ausweise sind, per Post einzuschicken. Ein persönliches Erscheinen ist als zwecklos zu unterlassen. Vereinsnachrichten. Die Lesehalle des jüdisch-sozialistischen Arbeitervereines Poale Zion, Ortsgruppe Brigittenau, welche sich im Vcreinslohüe, XX., Wallcnstemstraße 62, befindet, ist täglich von V,7 bis S Ühr abends off«, wo in- und ausländische LageSzeltintgnr in jüdischer nnd deMscher Sprache sowie politische und missenschgf Mi ch e ZejlMrlsten ansliegen. — Heute Donnerstag findet um */,7 Mr abends im mittleren Konzerthauösaal der Lichtbildervortrag »Bilder vom Wiener Elend" von ivrau, Ai'.itta Müller und Schriftsteller Bmno Frei statt. Restliche Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Nationalversammlung. Don unserem Parlamentsberichterstatter. II. W r e n. 21. Mai. Die Abg. Preußler und Mayer haben ihre Mandate zurückgelegt, da sie nach dem Salzburger Landtagsstatut nicht gleichzeitig ELandtagsabgeordnete und Nationalräte sein können. In der Schlösserenteignungsfrage ist es zwischen den Abg Mayer und Schachtzrl zu keiner Einigung gekommen; die Abgeordneten wurden von ihren Klubs beauftragt, eine neue Kompromißformel zu suchen. Die Verhandlungen werden morgen fortgesetzt. Zn Beginn der Sitzung gab der Staatssekretär Dr. Loewenfeld-Ruß einen Ueberblick über unsere ErnährUngslage, die ein tristes Bild für die Zukunft, insbesondere für Wien, bot. Wir veröffentlichen diese sehr interessanten Ausführungen an anderer Stelle. Unter gespanntester Aufmerksamkeit des Hauses gab der Vizekanzler eine im Hauptausschuß vereinbarte Erklärung ab, in der jene Betriebe angeführt werden, welche der Sozialisierung zugeführt werden sollen. Eine Erklärung der Regierung Wer die SozialisirrungSab sichten. Vizekanzler Fink gibt folgende Erklärung ab: Die Nationalversammlung hat in der Sitzung vom 14. d. M. die Negierung .aufgefordert, mit vollverbindlicher Deutlichkeit zu erklären, bei welchen Betrieben sie eine Sozialisierung beabsichtigt. Mit Zustimmung des Kabinetts komme ich dieser Aufforderung durch folgende Erklärung nach: Nach den Absichten der Regierung sollen folgende Privatunternehmungen enteignet und in den Besitz und Betrieb gemeinwirtschaftlicher Anstalten überführt werden: 1. Diejenigen K o h l e n b e r g b a « e, welche nicht ausschließlich der örtlichen Versorgung oder der Versorgung der einzelnen Unternehmung, deren Bestandteil sie bilden, dienen. Im Zusammenhänge mit der Sozialisierung dieser Kohlenbergbaus soll auch der Kohlengroßhandel sozialisiert und zu diesem Zwecke eine besondere gemeinwirtschaftliche Anstalt gegründet werden. 2. Die Eisengewinnung und die Roheisenerzeugung sowie die damit unmittelbar verbundene Weiterverarbeitung imd die Gewinnung anderer nutzbarer Metalle. . 3. Die Elektrizitäts Wirtschaft und die hierzu erforderliche Ausnützung der Wasserkräfte, soweit sie nicht ausschließlich örtlichen Bedürfnissen dienen. 14. Die großen Forste nebst der Ho l z in d u strie nnd der Großhandel mit Holz. ' Es sollen also die beiden wichtigsten Kraftquellen^ Kohle und Elektrizität, und die beiden wichtigsten Rohstoffe, Eisen und' Holz, sozialisiert ^veWen. Auf d ie s e Weife wird die Gesellschaft die Verfügung über die wichtigsten Pwduktivkräfte erlangen. Die Vergesellschaftung soll gemeinsam durch den StaatunbdieLänder erfolgen. An der V e rwaltung der gemeinwirtschaftlichen Anstalterl, die den Kvhlenbergbarr und die Gvvßeisenindnstrie übernehmen sollen, sollen neben der Staatsregierung auch die LandeZverwaltrmgen teilnehinen. Die Elektrizitätswirt-. schast und die Forstwirtschaft sollen Landesanstalten übertragen werden, die sich zur Verloaltrmg gemeinsamer Angelegenheiten zu Staatsverbänden vereinigen. Die Gesetzentwürfe über die Sozialisierung des Kohlenbergbaues und der Grvßeisenindustrie werden schon in der nächsten Woche der Sozialisierungs!- kommissivn zugehen können. Der Gesetzentwurf über die Vergesellschaftung der Elektrizitätsioirtschaft, der in der Sozialisieruugskochinission und iu dem Wasser- und Elektrizitätswirtschaftsamte bereits vorberaten wurde, soll noch einer gemeinsamen V'eratnng mit den Vertretern der Landesregierungen rmterzvgen werden. Die Vorlagen über die Sozialisierung der Avrsttvirtschaft befinden sich noch in Vorb ereitung. Außerdem beabsichtigt die Staatsregierungdre militärärarischen Betriebe an besondere gemeinwirtschaftliche Anstalten zu übertragen und sie dadurch in den Dienst der Volkswirtschaft zu stellen. Arrch darüber werden der Sozialisierungskonmnssion schon in allernächster Zeit Vorschläge unterbreitet werden. Im Zusammenhänge dainit wird endlich auch die Sozialisierung einzelner Zweige der chemischen Industrie, die monopolistischen Charakter tragen, erwogen; doch sind die Studien darüber noch nicht zum Abschluß gelaugt. ’ Der Abbau des landwixlsch a ftlicht n Großbesihes soll durch ein besonderes Gesetz erfolgen, das im Staatsamt für Landwirtschaft vorbereitet wird. Einen ersten Schritt dazu stellt das Wiederbesiedelungsgesetz dar, das der Nationalversammlung bereits vorliegt. Damit ist der Umfang der von der Staatsregiernng in Aussicht genommenen Svzialisierungsaktisn begrenzt. Was die Sozialisierung durch die Gemeinden betrifft, so werden ihre Grenzen durch den der Nationalversammlung bereits vorgelegten Gesetzentwurf über die Vergesellschaftung durchdie Gemeiichen wnjchrieben. MsiM.) . . . ' Wer AvSan ter i$atfeAfeit. - •**' Etwas lebhafter ging es Leim Referate des Mg. Kollmann zu, der für die Mschaffung der Zentralen eintritt und den die Sozialdemokraten wieder- Wt^dmch^Z^Werr^fe u uttrbracheu. Mg. Friedmann tritt für die möglichst b'al< h ige Abschaffung der Zentralen ein im Interesse des Gewerbestandes, aber auch im Interesse der Konsum menten. Diese Zentralen haben sich im alten Oesterreich nicht bewährt, noch weniger werden sie sich in dem vom Länderseparatisnlus durchtvi'chlten Deutschösterreich erhalten können. Seine Ausführungen fanden den ungeteilten Beifall und die sichtliche Zustimmung der Christlichsvzialen. In einem Zwischenrufe teilt der Staatssekretär Dr.Loewenfeld-Ruß mit, daßdieRauhfulter-! mittelzentrale aufgelassen werden wird. Namens der Landwirte erklärte der Abg.Stöcker^ sie seien gegen jede zentrale Bewirtschaftung. Er erzählte das alte, aus den früheren Ausführungen dey agrarischen Redner des Mgeordnetenhauses bekannte! Anbot, daß die Landwirte während des Krieges gerne gegeben haben, aber man habe ihnen alles im Requisitionswege gewaltsam abgenvmmen. Was der Landwirt entbehren konnte, Hai er freiwillig hergegeben. Man kennt die Weise und man kennt den Text ... - Die Mg. Frau Freundlich konstatiert sodann, daß der einzige-Vertretet des Großkapitals- Friedmann, unter dem stürmischen Beifall der. Christlichsvzialen gesprochen hat. Der Abg. Eisenhut (christlichsozial) ruft: Weit er die Wahrheit gesagt hat! i Als der Abg. S to cker einige Zwischenrnse macht,s rufen die Sozialdemokraten ihm „Salonbamr" zu. Da tritt Ruhe ein.! Als die Unterbre'chnngen sich später wieder! häufen, erklärt der Präsident Seitz, er flicke es u n - passend, eine Frau fortwährend zu unterbre chen. Die Herren können in der Debatte gegen die. Rede der Frail polemisieren. Daraufhin verstummtendie Zwischenrufe wieder. ri Frau Freundlich verlangt vorerst die vrdmitlichr Vermögensabgabe und Valutaregulierung, dann könnr erst rnt einen langsamen Mbau der Zentralen geschritten werden. Den demagogischen Rufen nach rascher Auftiebung brr Zentralen dürfe nicht Folge gegebenwerden, da wir ein viel zn armes Volk sind», tmt; uferlos zu wirtschaften. Ms die Rednerin darairf verweist, daß die Räisf--^ eisenkassen während des Krieges gefüllt worden find«/ macht ein christlich sozialer Mgeordneter der Rednerin das Zeichen, daß in ihrem Kopfe es nicht gau^ richtig sei. . s Mg. Volkert mift: Das ist eine Kre'chh'eÄ vvnj Ihnen! i Präsident Seitz erklärt, den Ausdruck FrechhM rügen zu müssen. . \ r Mg. Freund lich sagt schließlich, man müsse das»“ rechte Maß für den Mbau haben. r 1 - . Sodann wird die Verhandlung ab gebrochen. D Nächste Sitzung: Freitag den 23. d'. M. unr .3 Uhr nachmittags. Die Grenzsperre gegen Nugaru- Der Staatssekretär für Heerwesen beantwortetes eine Interpellation der Abgeordneten Grnber uuv Genossen betreffend die Schließung der deu t sch österreichischen Grenze gegen Ungarn, indem unter anderem sagte: Bis jetzt sind dafür keine $n~j zeichen vorhanden, daß die Rote Armee einer^ Einfall beabsichtigt, weshalb die bisherigenBvv»j sichtsmaßregeln als voNkommen genügend erscheinen? Was nun Ungarns Randgebiete betrifft, fällt die Sorg« für sein Schicksal in den Ausgabeukreis des StaatSamtes^ für Aeußeres. Es ist bekannt, daß das Staatsanrt fürs Aeußeres die Fri'ödensdelegation beauftragte, für die'! deutschen Gebiete Westungarns das Selbstbestimümutzs-! recht zu verlangen, sich für Deutschö srerrLModer Nngarnzn entscheiden. . Die WerMureruts. AM. Der Leiter des Staatsamtes für Städte» bcau^-j wortete schriftlich eine Interpellation der Abgeordnete^ Schür ff und Genossen,, betreffend die Verletzung deps deutschösterreichischen Staatsoberhoheit durch' die tschechv-'. slowakische Gesalcktschaft. Der Staatssekretär teilte mij',1 das Staatsamt für Aeußeres sei bemüht, mit aNen^ Mitteln dagegen anzukämpfen, daß jeder mit den Grundsätzen des Völkerrechts unvereinbare Vorgang» der darauf abzielen würde, im Gebiete des deutschöster-s reichischen Staates ohne Ermächtigung eines änderen! Staates militärische Personen emzuziehen, hintange-! halten werde. Es wird darauf hingewiesen» daß dass Staatsamt fiir Aeußeres in diesem Sinne auch gegen'! eine Weihe von Werbebureaus Vorgehen werde, lieber} die Frage der Einbernfungskarten habe das Staatsamtmitgeteilt, daß diese im Gebäude der tschechv-slowa-f kischen Gesandtschaft plakatierte Aufsordenmg sich aust exterritorialem Boden befinde, daher ein bestimmtes^ völkerrechtliches Mittel gegenwärtig nochnicht zur! Verfügung stehe. •*y J Die Bezüge der Minister ft. D. Die Abg. Suite und Genossen brachten in der, gestrigen Sitzung der Nationalversammlung folgenden! Antrag rin: Den durch kaiserliches Handschreiben mits Vorbehalt der Wiedervevtvsudung vMafsenerr Ministrrrvi wird noch immer die Aktivitätszulage ausbezahk.; Die Regierung wird beauftragt, die Einstellung!>«tH Aktivitätszulage. und die Auszahbmg der Pensions '. gebühren durchaus ähren. -

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