Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 119 (18.5.1919)
- Date
- 1919-05-18
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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i>tt. iw Wwn. ^oiuuctg Aus dem Hrribavlatz in Filvonlen treten S t m m e r i n fl und §> e r t h a ,m Wettbewerbe mn die Punkte an. Der AuSgang der EpieleS rsi maewrh. ( Freundschaftsspiele. Die Amateure sind w Dvrnbnch m Gaste» wo sie gegen den S v v r t k i u K antretrn. Die BerelNe haben vor kurzem in der Mr-siciftbait die Punkte geteilt, so daß man auch heute einen intereffantc« Kampf erwarten darf. Die H a t0 ft ft sieht vor rm<e schweren Anfgabt; sie Vitt in Flvr'dsdvri gegen sich s-'tzt in vorzüalicbrr Form befind« lichen FlorrdSdvrier A. C. an. ■' ie Hakoabn-r werden sich Mt einem ehrenvollen Naultat zMeden geben mÄTfeit. Wacker sp elt rn Mödling gegen die Schwechater Germania »nd dürfte nach Kampf siegre-ch bleiben. D« F. Sv. B. H e ch a w t r spielt aus dem Hakoah-Platz in Floridsdorf gegen den Neubauer Fußballklub, den sie knavp be-wingen durfte. Der S. K. K a d > m a gastiert in Mödling gegen dre dortigen Bewegungsfpreler und dürfte siegreich hmnkehren. Der S. K. U n i 1 a S sprelt auf dem Amateur-Sportplatz in Ober-St. Veit peg<n den S. K. Wieden. Man darf Unitas btc größeren Chancen einraumen. Lei chtath letisch e W ettb ew erb e. In der Paule des W. A. F.—Napid-Spreles finden heute in Hiitteldorf leicbtatbtphfdbc Ü'ctibcit»**rbe statt. Di? K mtuneinen sind so gewb'blt," daß sie bei dem zahlreichen FuübaUervudl'kum sicherlich Anklnng sindeir weiden. Ein Atilöftlauleu 10 mal l00Meter quer über das Fußbalsirtd macht den Aniang. Es haben der W. A. C.. der W. R. F>. Vienna und Haloakr Stafetten genannt. Dre W. Ä. C -Stafette rst Favorit., Dann folg! ein MannlckaNKlaufen über 8 K lomcler. das von je drei Mann bestritten weiden muß. Außer den Vrranstaltrrn haben Napid und Hakoah genannt. Das Rennen liegt zwischen W. A. F. und Rapid. Die heutigen Hockeywettsplele. Heute werden die Pokalwettlpirle fottgei-yt. Mn Rücksicht auf die bedeutende Fontiverbepemng der im Hintern essen liegenden Mannschaften ist überall guter Sport zu r waiten. Aul dem W. A. C.'Platz im Prater sp <tt um 11 Nlir die Hakv a h gegen den W. A. C. D>e Pralcrlcute düijen den Gegner, der sich in der letzten Zeit sehr verbesier« hm, nicht unterschätzen. Um % 10 Uhr findet auf dem gleichen Platze das Spul der beiderseitigen Reserven sialr. Auf dem Svortplave der Lehrer Sp. B. tritt d'ese gegen die Vienna an und dürfte ihr einen ebenbürtigen Gegner abaeben. Spielbeginn lUi und 5 Uhr. Jüdischer Sport in Bietitz. Am letzten Sonntag spielte die Bielitzer „H akoah" gegen den deutschen Fußballklub »Stur m" und unterlag 6: l, nachdem Sturm bei Halbzeit L: 0 geführt hatte. Die Technik der Hakoahner kam jener der Gegner gleich, doch waren diese körperlich zu stark überlegen. Bei Hakoah machte sich auch das jahrelange, durch die Kriegszeit bedingte Nichtantreten bemerkbar. Obwohl Sturm mit Sonne und Wind spielte» konnte er erst wenige Minuten vor Halbzeit den ersten Treffer erzielen, wobei ihm der Hakocchtormann etwas behilflich war. Nach der Pause vergrößerten die Slrirmleute zuerst ihren Vorsprung, dann war Langer sür die Hakoah erfolgreich. Einige Gelegenheiten zum Ausgleich wurden hierauf vergeben.. Um Mitte der Spielzeit erringt Sturm die Oberhand und kann dreimal einsenden. Die Aufopferung der gesamten Hakoahmannschaft verdient volle Anerkennung; sie wird bei eifrigem Training sicherlich bald Erfolge erzielen. . Eine amerikanische Fußballmannschaft wird tm Juli m Europa Wettspiele ausn'aaen, das erste davon in Siockholm. Die Arrnrikairrr sind bisher in dem brr uns- Üblichm Fun balft'prrl wenia hcrvi-iaelreren. da sich in ihrer Hennal das Anabh- Fnßl'allspikl einer bedeutend aröiftren Povnlamkit rrtreut. Vnm Rugby darf der Voll, der elfiJrw a ist» auch mit den Händen getragen werden. Drr Svtrlreaelil ftchen fast jede Derbheit M s» daß eS alljährlich zahlreiche Verletzungen mit rö sichern AM,Mn gibt. Bei uns würbe seinerzeit der Versuch gemacht, diese Sportart tmzusiihren» sie fand Ubödi absolut keinen Anklang. Nahezu lüv.vost Zuschauer wohnten dem letzten Answahllpiel England gegen Lchskltnnb der. Die Einnalnmn betrugen, nach dem heutigen Kurs umgerechnrl, eine halbe M.lsion Kronen. Ä>er Mitttüv s Fußhaüwettkrvmpf Englands- Frankreich endete 8 : 3 zugunsten Englands. Die tschechv-ttovakische FNftbnÜmeksterschafi wird heute mit dem Spiele Slavra—Union entschieden, da detde Vereine bisher alle Spiele gewonnen haben. _ Die Hakoah» Dielttz» trügt heute in Tarnöw geeen den S. <5. „Sanfton" em Wettspiel auS. Sp.u. G. V. ,,Kadima". Heute Sonntag Wettspiel der I. und ll. Mannschaft m Mödling. Gemeinsame Äbtaim um 12 Uhr vom Klubcass. Der Volkswirt. Wochenschau. Das Gtaajsmiü sür Finanzen hat bereits st viele Verordnungen über die Vermogensanme!- düng ottlrmtbart, daß sich der Laie unmöglich zu« recktsinden kann und sogar die Sach vecst Seidigen Schwierigkeiten haben, eine ganze Beihe von Widersprüchen auf^uklären. Daher sah sich die Negierung veranlaßt» mehrere,,populär"gehaltene»,Merlrblätter*httaus-' zugeven. In Anbetracht des damit verbundenen Studiums und der außerordentlichen Komplikationen» die sich von der verhültnismilhitzen Einsachheit der Naschinschen Verfügungen scharf und nicht gerade vorteilhast abheben, hat die Negieruna die Frist sür dieAmneldung der Vermögen um 14 Tage verlüngert. Sie ist bi, 16. Juni «tstreckt worden» während Schuldoerschreibungew des alten ösierrkichilchen Staate,, die nicht bei iuländlschen Banken oder ssnsiigen Krrditiustittttm deponiert sind» bis Sl. Mai angemeldet werben müssen. Od die Unmeldun, bis Mitte Juni auch tatsächlich vollzogen ,wC. iJiJ i) , sein wird» bleibe dahingestellt. Inzwischen aber bestehen die überaus lästigen Sperroorfchriften weiter. Bezeichnend ist. daß Dr. Schumpeter unausgesetzt Milderungen sür die allernächste Zeit verspricht und in echt österreichischer Weise alles beim alten bleibt. Die Verwirrung, die sich als Folge der Sperrvorst)riften usiv. ergibt, wächst mit jedem Tage. Die Verfaffer selbst sollen nicht mehr wissen» woran sie sind. Bei det äußerst langwierigen und dennoch flüchtigen Ausarbeitung der Bollzugsanweisungen haben eben zu viele Köche den Drei verdorben. Vor einigen Tagen erklärte der Finanzsekretär: „Die Vermögensabgabe wird bei den höchsten Schichtm der vermögenden Klassen einen Prozentsatz erreichen, wie ihn die Finanzgeschichte noch nicht kennt." Das klingt jedenfalls sehr schön und vielversprechend; wie aber wird es in der Praxis ausfehen? Eingeweihte wollen wiffen. daß inzwischen Milllonenwerte von Deutschösterreichern in die Schweiz geschmuggelt wurden, wo ganze Kolonien begüterter Wiener entstanden sind. Die allerdings strengen Paßvorschriften werden in manchen Fällen lax gehandhabt, außerdem umgeht man sie. Die Tatsache steht fest, daß sehr bedeutende Vermögen abgewandert sind, die man rechtzeitig hätte erfassen müssen. Wie bei uns immer, werden für den A» stall die weniger Bemittelten berzuhalten haben. Die Abgabe soll bereits bei Vermögen von K 20.000.— beginnen. Was jedoch K 20.000.— heute bedeuten, bedarf kaum einer näheren Erörterung. Außerdem hat Dr. Schumpeter von der dringenden Notwendigkeit gesprochen, das allgemeine Preisniveau zu ermäßigen. Aeußert sich das etwa darin, daß eine Fahrt auf der Straßenbahn den für unser Massenproletariat szu dem schon längst die „Mittelklassen" zählen) ruinösen Dekrag von 60 Heller kosten wird? Soll und kann die Vermögensabgabe die Wirkung haben, daß die sechs Milliarden Budgetdefizit verschwinden? Was läßt sich aus unserer beispiellos ausgesogenen und herabgrkommenen Bevölkerung noch herausschinden? Zuletzt aber möchten wir fragen» warum man vorläufig dem immobilen Besitz diese unerhörte, durch nichts gerechtsertigte Schonung angedeihen läßt? Warum versucht man nicht ihn zu erfassen, wie es in der Tschechv-Slowakei geschehen ist? Unsere Behörden arbeiten fieberhaft und vergeuden Gebirge von Papier, doch hat man von Vorbereitungen für die Steuer auf unbewegliche Güter bisher nichts gehört. Zu alledem kommt, daß wir in Hanßen und Bangen schweben, ob nicht die Entente ihre Hand auf die durch die Abgabe erzielten Mittel legen wird, wodurch die Sanierung unserer inneren Finanzen bereits im Keime erstickt wäre. Die Alliierten fordern in ihren Entschädigungsansprüchen von Deutkchland, daß vorerst s i e'befried lgt werden müßten. Obzwar von milderen Bedingungen uns gegenüber die Rede ist, soll die Dertellung der. Schulden der früheren Monarchie auf eine Welfe erfolgen, die uns den Rest geben würde: die vor dem Kriege gemachten Schulden sollen proportional auf die Sukzessionsstaaten aufgeteilt werden, die während des Krieges einqegangenen Schulden müßten Demschösterreich und Ungarn allein tragen. Cs handelt sich bei uns um Kriegsausgaben von etwa 68 Milliarden, deren bloße Verzinsung uns jährlich mehr als Milliarden kosten wurde; das hieße, daß jeder Einwohner, aleichgüliig, ob arbeitsfähig oder nicht, für die Zinsenvegleichung allein eine jährliche Last von t 600.-^ zu tragen hätte. Es kann jedoch kaum im Interesse der Entente liegen» unseren völligen Zusammenbruch herbeizuführen, weil dann aus uns nur um so weniger herauszuyolen wäre. Wir haben unsere.Kohlengruben, unsere Textil-, Zucker- und Maschinenindustrie zum größten Teil verloren. Wir haben keine Rohstoffe» keine Lebensmittel, dagegen eine erschreckende Ärbeitslosiakeit. Wie wir unter solchen Umständen eine Kriegsentschädigung ttagen sollen» ist unklar. Im Gegenteil.wir werden nicht ohne fremde Hilfe, ohne fremde Kredite existieren köttttem Falls Üch die gejttige Meldung bewahrheitet, wird uns zunächst Frankreich einen Vorschuß von 75 Millionen geben. Nichts jedoch charakterisiert unsere traurige Lage deutlicher, als die Vehandl mg. die Ms die Nationalstaaten angedeihrn lassen. Nachdem vor zwei Wochen Polen die Filialen der Oesterreichisch-ungarischen Bank sequestrierte, ist nunmehr die jugoslawische Regierung noch viel weiter gegangen, indem st« die Sequestrierung und Liquidierung des gesamten deuischöpttreichischen Eigentums anordnete. Diese.Bvkgangswrise Knapp vor Friedensschluß beweist, daß man sich gegen uns alles ohne jeve Scheu herausnlmmt« Es ist zu hoffen, daß der hiesige französische Gesandte der Pariser Reä aüch. tatsächlich nahegelG hat, sie möge in ). dahin wirken, daß die Beschlagnahme bis aus weiteres ausgehobenwird. Diese sowie alle ähnlichen Fragen können nur durch die Friedenskonserenz entschieden werden. Ohne sie wären wir der größten Willkür.unserer Nachbarn «uegeliefert. L. L. wwmwbbMmbi ' D«r Weg au« dem Ehao». »..««>«»« »He»,«. „Mnn tttti&l > uns noch reite« Umt," schreibt ftttorf- Geldschei» t« «ine« Dieme Msttklerkktt, „ss «* fcc UetzerMi |um ftaiUttlMul, fet c« mit einer tzemernwirtschisMM KapiPükSkonzLntrcltWn grüßt«« KtiieS -ersucht." De sieht bis ^kUßittuä in theoretischer Perspektive aus. In dem Maße aber, als er sich der Wirklichkeit nähert, werden auch seine Fehler sichtbar. So schreibt der „Kampf": „Die proletarische Diktatur führt unter den hentigeu Bedingungen des Klastenkampfer unvermeidlich zunächst zu einem Rückgang der Produktion." Friedrich Adler fagtt „Wenn heute eine rein sozialistische Negierung tu irgendeiner Form die Macht ergreifen würde, so müßte ihrv erste Erklärung sein: Arbeiter, erwartet keine Verbesserung eurer gegenwärtigen Lage, im Gegenteil, rechnet damit, daß größerer Hunger,, schwerere Entbehrungen bei uns einkehren können!" Und Lloyd George erklärte seinen Zuhörern: „Sie werden in zwei Jahren sehen, um wieviel mehr die englische und amerikanische Industrie gegenüber der-, jenigen Staaten gedeiht, die sich mit einer weitgehenden. Sozialisierung die Hände gebunden hat. Es ist mteressant, baß Lenin und Trotzki dringend internationales Kapital fordern und unseren Unternehmern solche Vorteile bieten, welche ihnen nicht einmal ein zaristisches' Rußland bewilligen konnte." Während aber Lloyd George die 5bonseguenz aus der Logik der Tatsachen zieht und sich die Hände miö einer weitgehenden Sozialisierung nicht binden will,; und während andererseits Goldscheid aus seiner gegenteiligen Anschauung die Folgerung ableitet, daß unsere Rettung in der Sozialisierung gesucht werden muß, hat sich bei uns das System Schumpeter-Bauer etabliert^ daZ weder Kapitalismus noch Sozialismus ist, welchem Gotdscheid sogar ein — wie er sagt „so gefährliches' und brkämpienstt ertd$ Experiment, wie das Festhalten' an der kapitalistijchen Finanzpolitik unter Bewahrung, der individualistischen Wirtschafts- und Eigentttmsordnung und gleichzeitigem Verzicht auf alle weitergehenden- Sozialisierungsbestrebungen ist", vorzieht. „Fazit aus alledem", s'.gt Goldscheid, „Bauer als Staatssekretär für Sozialisierung und Schumpeter als Leiter , des! Amtes für Finanzen find auf die Dauer zusammen in ■ der Negierung unmöglich." Warum Goldscheid die Bewahrung der individualistischen Wirtschaftsordnung für ein gefährliches Experiment hält, begründet er damit, daß „die Massen sichi nicht beruhigen werden, wenn ihnen dieses Grund< verlangen (Sozialisierung) nicht erfüllt wird." Äüs' dieser Begründung wie aus anderen, in den genannten. Aussatz eingestreuten Bemerkungen Goldscheids erkennt, man, daß auch er von der vollkommenen Unanfechtbarfett der sozialistischen Rettungsaktion nicht mehr so fest überzeugt ist. Er glaubt vielmehr, daß dis Sozialisierung das kleinere Nebel unter mehreren sei, und zway scheint bei ihm die Angst vor den Massen, die sich in ihren Hoffnungen gelauscht sehen, das ausschlaggebende^ Moment zu sein. Kein anderes stichhältiges Argument findet sich in seinen Ausführungen gegen die individualistische Wirtschaftsordnung. ' Meint er auch, daß für das Grundproblem: „Wie bekommen wir Lebensmittel, wie betommen wir Kredit von dem er ausgeht, der Uebergang zur Sozialisierung, die bessere Lösung sei, s» begründet er diese Meinung doch bloß damit, baß durch die sehr gründliche Vermögensabgabe, die er für unabweisbar hält, Private nicht mehr als Garanten für fremden Kredit fungieren können. Run ist es aber keinesfalls ausgemacht, dM di« Vermögensabgabe Unabweisbar sei, daß Private nicht trotz der Vermögensabgabe Kredit haben würden, daß es für die Kreditwürdigkeit bloß auf den Besitzs und nicht vielmehr auf die Tragfähigkeit des Unternehmens ankomme und dergleichen Fragen mehr, ditz er gar nicht in Betracht zog. Es dürfte jedoch genügen^ ihm die Ansicht Llvyd Georges entgegenzuhalten, der zur individualistischen Wirtschaftsordnung mehr Verttanen hat; denn auf die Meinung desjenigen, dessen Kredit wir beanspruchtn, kommt es doch mehr ött als auf die Meinung unserer Theoretiker. 1 Unbestreitbar ist das Argument „Beruhigung der Massen". Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, das kapitalistische Ansbeutungssystem, das allein unser Elend verschuldete, nicht beibehalten. Allein wenn man den Mut hat, den Massen „Rückgang der Produktion — größerer Hunger, schwerere Entbehrungsn" zu sagen, so könnte man es auch wagen, ihnen zu sagen, daß Soziatiiierung der Produktion und Enteignung, der Produktionswerkzeuge zwar sehr radikal, doch aber, kein an sich anzustrebendes Ideal ist. Man müßte den Mut haben, daran zu ermuecn, was in Vergessenheit geraten zu sein scheint: daß Sozialisierung und Enteignung. bloß Mittel zum Zweck der Abschaffung de§ ürbeitSlosen Einkommens ist und daß das arbeitslose Einkommen seitierseits rviebet nicht bestvegen bekämpft wird, weil es arbeitslos ist (gegen einen Mannäregen hätten die Menschen wohl nichts einzmvendou), sondern weil es eben nicht adfolut arbeitslos, vielmehr das Produkt der ArbeU andere« ist. Man hat den Zweck der Sozialisierung, der lein anderer sein darf, als jedem die Früchte seiner Tüchtigkeit und seines Fleißes zu sichern und die Lkbknshaltung bet Gesamtheit auf ein höheres Niveau zu bringen, ganz aus dem Auge verksren'unb tmUt sich vielmehr an die rvtlden Instinkte der Massen, dsiten mau das Enbeignon um jeden Preis predigt. Während man gegen den Besitz jeder Art «iüßn wütenden Sturmlauf srganisiert, läßt mem das arbeitslose Einkommen, de sm Mschaffung der eigentliche Zweck tze« ^»ztaliiierung 'Sin müßte, ganz ungeschorm. Alan scheint vergessen in h«Sen, daß tu» verwerflichste »rbeitsfefc Einkommen WiichM'ziusen sind. Wühreiti, mau eiürrse.itS blindwütend „Ettleiguung, Elitrlgnung" schreit, rplson dtesslbön (SMiiiituM anderetstits: „Dü Miilinröen -