Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 119 (18.5.1919)
- Date
- 1919-05-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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[ Ttf, trt /Mett, Tonmass Wlmtf MorgeszermnA - --ririfft-[^T'i1'tnir^Tnnir,rBrn-ii k8."MR^M «AmadbaaaodL emm ' * Kinder in die Schweiz. Der erste Zng des Züricher Hilfskomitees für schweizerische und österreichische Kinder geht heute um 10 Uhr 35 Minuten vom Westbahnhof ab. Mit dem Zuge gehen 760 Wiener Kinder in die Stadt und Kanton Zürich, wo sie für die Dauer von sechs Wochen Aufnahme 1 finden. \ '* Organisation der Mischen Itaatsbcdlensteten Deutsch» fvfierretchs. Am 6. d. M. fand eine Vollversammlung statt, Lei welcher der Präsident über die Gründmrg.der Organisation, insbesondere welche Umstände dieselbe notwendig machten, sowie über die m der letzten Zelt ab gehaltenen Sitzungen der Ein-uete zur Mründimg einer Staatsangestelltenkammer Bericht erstattete. Bezüglich des der Organisation mit dem Ersuchen zur Stellungnahme zugakommenerr Entwurfes des Gesetzes betreffend dir Vorbereitung einer ueuen- Besoldnngsorbnnnz für die Zivilstaatsangestellten wurde einstimmig, beschlossen, die iin § 9 dieses Entwurfes, statuierte Abfertigung grundsätzlich abzulehnen und statt derselben die eventuelle Pensionierung vorzuschlagen, mid zwar unter gleichzeitiger Herabsetzung der hierbei in Betracht kommenden Dienstzeit von 25 auf 16 tatsächliche Dienstjahre. Nach Besprechung anderer aktueller Fragen, wie der vom Staatsamte für Verkehrswesen verlautbarten Dienstvorschrift Über die Errichtung von Vertretnngskörpern des Personales der deutschösterretchischeu Staatsbahnen und nach einem kurzen Berichte des Schriftführers über den Stand der Mitglieder und der Kassa der Organisation wurde die Versammlung geschlossen.;2öcficn vorgerückter Stunde wurden die Wahlen au/die nächste 'Vollversammlung, die innerhalb vier Wochen einzuberufen sein wird, verschoben. Der Vorsitzende und der Schriftführer erklärten sich bereit, bis dahin die GeschäA: der Organisation in der bisherige» Weise weiterznführen. *• Todesfall. Gestern starb hier Frau Charlotte Polka?, geborene Kohn, Gattin des in weiten Kreisen bekannten städtischen Lehrers und israelitischen Religionslehrers Samuel Pollak, im 86. Lebensjahre., — Freitag den 16. d. M. ist Frau Babette Taube r, geborene Israeli in Wien im 82. Lebensjahre gestorben. ' * Das Rasieren wird teurer. Zu den Serien der Preiserhöhungen, unter welchen die Bevölkerung jetzt so schwer leidet, wird sich am 1. Juni eine neue gesellen. Die Friseurgehilfen haben nämlich neue Forderungen ausgestellt,, von denen nicht abzngehen, sie ganz kategorisch erklärt haben. Sie verlangen je nach der Kategorie und der Qualität 80 bis 200 K, ohne auf das Tr i n kge l d aber zu verzichten. Wenn diese Forderungen nicht bewilligt würden, dann treten die Gehilfen am 1. Juni in den Streik. Das Publikum hat demnach mit emer neuerliche u P r e i § e rh L h m n g zu rechnen, weil die Friseure die aus den Lohnforderungen erwachsenen Kosten nicht ans der eigenen Tasche tragen werden. Der Preis für Rasieren, der gegenwärtig 1 K beträgt, dürste auf 1.50 bis 2 IC steigen, jener fiir Ha a r s ch n e i d c n in besseren Geschäften von 2 bis 5 IC auf 3 bis 4 K. * Kürrstlerspiele ,,Pan". Mit ungeschwächler Zugkraft bewährt sich der starke Publllumserfolg des ueuen Programmes. Insbesondere ist cs das mit kühnen Farben gemalte Blld auS Petersburger Revolutionstagen,6»ttee an derNewa" von M e l ch i o r L e n g y e l. Starkes Jnteresie und allabendlich stürmischen Beifall weckt auch Laszky-Sterks „Der Fakir" mit Frank Laarsen als Gast. Annemarie Hegner singt, von Bela LaszKi begleitet, neue Chansons mit schon gewohntem Erfolg. Die'Schlagerrevue ,A. O. K.", allabendlich der Gipfel ausgelassenster. Heiterkeit, geht ihrer 100. Aufführung entgegen. — Karten tut Vorverkauf an der Tageskaffe, I., Rtemergasse 11. * Das Allermodernfte Lee Neuzeit auf dem Gebiete der Photokunst, woselbst photographische Aufnahmen, Vergrößerungen, Aquarelle und Oelporträts künstlerisch ausgeführt werden. Photo-Kmstsälon I. Weizmann,. H., Praterstraff« 9, Mezzanin. Ä Eine Million Kronen (l.ÖOO.OOO,—) kann bei der allgemein bekannten und beliebte« Geschäftsstelle derKlaffenlotterie Josef S t e i n,. Wien, I., Wipplingerstraße 21 (an der „Hohen Brücke") gewonnen werden die bereits fast 11 Mlbonen Kronen an Gewinnen an ihre gliialkchen Kunden ausbezahlt hat. so daß sie im Bolksmunde nur inehr als „Glücksstelle" bekannt ist. Wir verweisen auf die heutige Beilage und benütze man die. derselben angesügte Bcstellkarte zur sofortigen Bestellung, da der Vorrat der Lose bald erschöpft ist. * Augenarzt Dr. Friedrich Fantl, ITT,, Sophienbrückengaffe 39, Ecke Landstraße Hauptstraße, hat seine Ordination von 2 bis 4 Uhr wieder ausgenommen. * Dem neuvermahlte» Paare Rika und Bubi Kampelmacher die herzlichsten Glückwünsche. Familie Waffer und Fleischer. _' ( Mitteilungen des jüdischen Bernfsarntes. (Abteilung Arbeitsnachweis.) Maurer und Z i ittm e r l e nt e werden dringend gebeten, sich behufs Arbeitszuweisimg zu melden.. Die Anmeldungen von Hilfsarbeitern für das Baugewerbe (Betonbau, Straßenbau) werden fortgesetzt; sie sollen sofort erfolgen, damit entsprechende Gruppen zusammengestellt werden können. Sprechstunden Montag bis Freitag von, 2 bis 5 Uhr, im jüdischen Jugendheim, II., Obere Donaustraße 91, II. Stiege, 1. Stock. ' , ' Sammlung des Jüdischen Nationalrates für die Pogromopfer. Bisheriges Ergebnis: K 501.326. Ing. A. S a n d h v f f - S o n d e r l i n g, Klosterneubürg, kC 100. Gesammelt durch Edmund G i e s k et n n: Edm. Gteskann K 300, Anna Seidl K 200, Aladar Bachrach K löo, Sunime K 600. _ Die Bilanz der Böhmischen Unionbank. Prag, 17, Mai. Die Direktion der Böhmischen Unionbank imi»breitete in der gestrigen Sitzung des Berwaltungsratcs den Jahresabschluß. Der Neingewmn samt Nebcrtrag des Gewinnes vom Jahre 1917 weist eine Summe von X 7,466.408.— nach Abzug derBerwaltungsauslagen, Steuern nsw. aus. Der Verwalmugsral beschloß auf Antrag der Direktion, der am 4. Juni tagenden Generalversammlung eine 7'/gProzentige Dividende, das sind L Z5.— pro Aktie, vorzuschlcigeri, ferner dem Reservefonds IC 50.000.—. dem Pensionsfonds IC 100.000.— zu überweisen sowie an Realitäten IC 200.000.— abzuschreiben und den nach Abzug der Tantiemen verbleibenden Restbetrag von IC 4l 1.574.10 >mf neue Rechnung vorzutragen. Eingese'ndet. Statt jeder besonderen Anzeige M Lettner Erwin Broun Wien, VIL Gesellschafter «!; Fa.- RotitoreinricMungsgesellocliaft ' Wieaj ,1. a. XX. empfehlen skV als Verlobte. Wim, Id Mal iW. " 1803 Grosser Sool des niederast. Gewerbeweines I., Eschenbachgasse 11. * Dienstag den 27. Mai 1919 Der Geist des Ostens (Elna Auswahl aus der orientalischen Literatur]. vom Deutschen Volkstheater. Mirjam Schnabel Robert Weiss Inalsohe, arablsohe, persische, chinesische und hebr&leohe Dichtung. Veranstaltet vom Zentralverband jüdischer Jugendgruppen zugunsten des Pressfonds der Jüdischen Jugendblätter. Karten von 3 bis 10 K im Sekretariate des Indischen Jugendheim, II., Obere Donaustrasse 91 (3-5); bei Löwit, I., Rotenturmstrasse 22 und beim Portier dos Niederßsterr. Gewerbevercines,!.» Eschenbachgasse 11. 1203 Kommunales. Veranstaltung baukünstlerischer Wettbewerbe. Bekanntlich hat der Krieg fast jede private Bautätigkeit lahmgelegt. Unter einem Teile der Baukünstler Wiens hatte infolgedessen eine Beschäftigungslosigkeit platzgegriffen, welche die Gemeinde bereits in den Jnhren 1915 und 1917 veranlaßt hat, Maßnahmen zu treffen, um die Notlage dieser Gruppe. bildender Künstler nach Möglichkeit zu lindern. So wurden eine ganze Reche von architektonischen Wettbewerben veranstaltet und es wurden rund 90 G e l d p r e i f e zur Verteilung gebracht. Auf diese Weise hat die Gemeinde Wien in den Jahren 1915 bis 1918 runb . 86.000 Kronen atz Beihilfe an die A r ch i t e k t e n s ch a s t aufgewendet. Seit Beendigung des Krieges haben sich nun, in den Bemfsverhältmffen der frei schaffenden Architekten Verschiebungen vollzogen, durch welche sich die schon während des Krieges überaus eingeschränkten Erwerbsmöglichkeiten dieser Künstler noch mehr fühlbar machen. Die Zahl der in Wien wohnenden und eine Beschäftigung suchenden Baukünstler' hat sich durch die aus 8er Militärverwaltung entlassenen Bernfsgenossen noch vermehrt, während die Wiederaufnahme der Bautätigkeit den größten Schwierigkeiten begegnet. Von der Zentralvercinigung der Architekten geht nun eine Anregung aus, a r ch i t e k t o n i s ch e Wettbewerbe zu veranstalten und die Verfassung der A u s führ n n g sentwürfe den 'S i e g e r n r u d e r P r e r s b e w e rb n n g zu übertragen. Die Ausschreibung der Wettbewerbe und die Durchführung der Veranstaltung soll einem eigenen Arbeitsausschuß übertragen werden,, in dem der freischaffenden Architektenschaft die ausschlaggebende Mehrheit der Stimmen, gesichert tvird, in der aber der Gkmemdevkriretnng eine' gewisse Einflußnahme gewahrt bleiben Muß. Dieser Arbeitsausschuß soll vollständig frei sein in seinen Entschließungen und Verfügungen, und es soll ihm auch das Recht emgeräumt werden, Vorschläge' hinsichtlich der Vergebung der Aussührungsentwürfe zu erstatten. Der Stad t x a t hat nun für die V e r a n st a l t u n g b a uk ün st ler is ch er W ett b e w erb e, durchwelche 'Entwürfe für wünschenswerte bauliche Ausgestaltungen in Wien gewonnen werden sollen, den Betrag von 150.000 Kronen bewilligt. Unter die zur Ausschreibung, zu bringenden Wcttbewerbsaufgaben sind aufzunehmen. JdeenskizzeN für ein Stadion, für die bauliche Ausgestaltung der Schmelz unter Beachtnahme ans die Schaffung ietne& mindestens 15 He kta r g>r oßen B o l k s p a r k e s 'mtü t S Do r t an l a g e n> S Pie 1n n d T u r n p l ätze n, S ch w i m m b ade nt, einer Volks b i b l i o t.h eck, eines Kinderheime s u. a. nt,. für eine A rb e i t er b 8 r s e, für eine A u sst ü t tun g sh a l l e und für ein G e s ch ä ft s g e b ä'u d e z u r A b- Haltung von W a reit m c f s en in Wien. Dem Arbeitsausschüsse, der mit der' Durchführung der Wettbewerbe betraut ist» gehören an: der Bürgermeister oder sein Stellvertreter, 3 Stadtrate, der Stcrdtbaudirektor oder dessen Stellvertreter und, die Vorstände der noch ut Betracht kommenden Magistratsabteilungeit Als Vertreter der Künstlerschaft sind in dem Ausschuß vertreten, der Ingenieur- und Architektcnverein und die Zentralvereinigung der Architekten mit je 3 Mitgliedern, der Verein „Wiener Bauhütte" und der Wirtschaftsverband bildender Künstler mit je einem Mitglied. Die Mitgliedschast im Arbeitsmlsschuffe sowie in'dem vorgesehenen Preisgerichte ist ein unbesoldetes Ehrenamt. _ Die ErnLhruW. BorausfichMche Erhöhung der BrotquoLe. Die Einläufe der Ententesendungen an G e- Ireide und Mehl haben sich seit 1. Mai wesentlich gebessert. Nur an wenigen Tagen ist der Tageseinlaus geringer gewesen als der Tagesbedarf; in den lchten Tagen hat der Einlauf den Tagesbedarf nicht unwesentlich überschritten, wodurch die Deckung der derzeit geltenden Mehl- und Drotquoten für einen Zeitraum von zirka 14 Tagen für Deutschösterreich vorhanden ist. Das Staatsamt für Volksernährung beabsichtigt daher in der nächsten Zeit eine Er Höhung der Br otquote voraussichtlich um V4 Laib pro Woche vor-- zunehmen. Von den jewelligen Einläufen wird es abhängen, ob diese Erhöhung andauernd oder nur zeitweilig, von Woche zu Woche, durchgesührt werden kann. Der Marktbericht. Die gestrigen Märkte zeigten^ ein weit lebhafteres Bild als die ganze Woche über. Der Großteil der Bevölkerung Wiens will den Fleischbezug Samstag ausüben, der Marktbesuch setzte daher gestern schon zeitlich morgens ein' rmd war den . ganzen Vormittag sehr lebhaft. Die für den rationierten Bedarf vorbereiteten Mengen reichten aber überall vollständig aus, bloß das amerikanische Schweinefleisch, das gegen Einkaufschein in der Großmarkthalle zu haben war, war bereits um '9 Uhr vormittags ausverkauft. Außer dem rationierten Fleisch gab es in den Großmarkthalle auch 300 Kitzerl, die aber nur sehr langsam abgingen und zum Teile mich unverkauft blieben. Auch die meisten Bezirksläden verfügten gestern über Kitz- oder Schaffleisch. Die Nachfrage auf den Fischmärkten war äußerst gering, erhältlich waren getrocknete Klippfische und gesalzene Schellfische, ferner Reste von gewässerten Stockfischen. Nach langer Pause vcrsüfte gestern wieder ein einziger Markt — der Naschmarkt über eine kleine Sendung von Geflügel. Zum Verkauft kamen 20 Stück Hühner und ,10 Stück Gänse/ Der Preis betrug für ein Kilogramm Huhn. K. 26, für 1 Kilogramm Gans K. '44. Die Nachfrage begreiflicherweise äußerst lebhaft, so daßdas kleine Quautmp blitzartig schnell ausverkauft war. 1 Die Beschickung der Grünwarenmärkte sieb Zesterik Lös sonders giinstig aus. Der Naschmarkt allein erhielt tonij den Gärtnermärkten in Kaiser-Ebersdorf über 36.000 gramm Gärtnergemüse, darunter meist Salat und Sj Aus Neusiedel kam wieder eine größere Sendung Grunds, Mit Rücksicht auf die hohen Preis« blieb aber mehr als Drittel des Frühgemüfes unverkauft. Auf den meisten Märkte« und kam heute auch Spargel" — Snpepnspargel zu K. 3.50 Solospargel zu K. 6.50 das Kilogramm zum Verkaufe. Der. Preis für Spargel beträgt dagegen in den Bezirksläden.tto 11 Kronen für das Kilo'gramm. Der Getreide- und Mehkeinlauf. Vom deuffchofterreichischen Staatsamt siic Dolksemah» wird verlautbart: An Getreide unb Mehl sind mit Enteniesenduugm^it Deutschösterreich eingelangt: ' m Am 16. Mai . 2296 Tonnen Getreide---2067 Tonnen Mehl« - ferner ............ . . . 1393 „ „ zusammen 3460 Tonnen Mrhl^ Einlauf fest 1. Mai (in 16 Tagen) zusammen 39,734 Tonnen Mehl. Deikeiliger Tagesbedarf 1418 Tonnen Mehl. ' *.. ' * «HttGoabc von Maisgrietz. In der Woche vom 22. bis einschließlich 28. Mai wird in Wren ein Diertelkilogramw M a i s g r i e ß als Rmdsieischersatz ausgegebeu. Der Matsgrieß kostet K 5.40 pro Kilogramm, sohin K 1.35 für ,ein Vrertekkilo gramm. Mit der Ausgabe wird erst am 26. Mai begönne^ Mgave von Untrrzündholz. Die Abgabe von je 5 KiW gramm Unterzündholz an einen Haushalt filr eine Woche erfolgt in der Zeit vom 19. bis 24. d. M. gegen Abtrennung des Zlffernabschnittes 24 des amtlichen Einkanfscheines. . j Fettabgabe. In der Woche vom 18. bis 24. b. M. wirds wieder die volle gesetzlich normierte Wochenftttquote vot^ 12- Dekagramm Fettprodukten per Person zur Ausgabe gelangen, so daß auch die Fettkartenabschnitte für nichtrayonier«,. tes Fett zur Einlösung kommen. V.i den städtischen Schweines speckabgabestellen werden pro Person 12 Dekagramm Salzspeck (Rücken- oder Hamburgerspeck) gegen Abtrenmrng dess R-Abschnittes Nummer 140 für nicht rahonierteK Fett denFett^ karte sowie Durchlochung der Ziffer 45 der gelben Mehl^ bezügskarte ausgegebeu. 12 Dekagranrm Salzspeck kosten, K. 3.60. Organisierte Verbraucher mit blauen MehlbezugÄ scheinen erhalten die Fettquote bei der Verschleißstelle ihrer; Konsnmentenorganisation. ' $ Rersabgabe. Am 19. d. M. beginnt für die Zeit vom! 12. bis 24. d. M. die Abgabe von Reis bei den städtischen! Mehlabgabestellen für die dort rayonierten Verbraucher. Jeden Verbraucher bekommt ein halbes Kilogramm. Der Bezug erfolgt gegen Vorweisung der Mehlbezugskarte ltnS Abtrennung der Ziffer 22 des neuen amtlichen Einkausscheines ohne Unterschied der Farbe, Mitglieder von Konsumentenorganisationrn erhallen den Reis bei ihrer Organisation, DaH Kilogramm kostet 4 Krönen. ■ Abgabe von Saccharin. Vom Staatsamte für Finanzen wlwde^in größeres Quantum Saccharin zur allgemeinen Abgabe freigegeben. Dieses ist ab Dienstag, den 20 d. M. bei jenen städtischen Abgabeellen 'zu beziehen, bei welchen die Nährmittelzubußen für Kinder erhältlich sind, gleichgültig, ob der Mehlbezug bei einer städtischen Abgabestelle oder Beii einer Konsumentenorganisation erfolgt. Diese Abgabestellen sind sowohl bei jedem magistratischen Bezirksamts, beziehungsweise Marktamte, wie auch bei jeder Brotkommission zu ev- - fragen. Bezugsberechtigt sind nur Haushaltungen, welche zwei oder mehr Personen, umfassen. Auf jeden Emkauffchein. der auf mindestens zwei Personen lautet, wird ein Packet Krrstallsacchärln z.:-1,6 Gramm zum Preise von K. 1.30 abgegeben/ Der Bezug erfolgt gegön Abtrennung der Ziffer 23 des neue» amtlichen Einkaufscheines ohne Unterschied der Farbe. Da die einzelne Packung Saccharin ungefähr einem Zuckerwerte von' 0,66 5Ulogrannn entspricht, ergibt sich gegenüber denü Zuckerpreise eine mehr als 50prozentige Ersparnis für dieses Süßmittel. Saccharin wird am zweckmäßigsten in der Weise verwendet, daß es bor dem Gebrauche in einem halben Liter Wasser gelöst und erst diese Lösung zum Süßen von flüssigen oder festen Speisen benützt wird. Kottsumsererrr von Bankangestellten in Wien.' 21. Woche vom 19. bis 24. Mar 1919. Verkaufszeit von 7*3 bis 1 Uhr und 3 bis 5 Uhr. Montag Nr. 1 bis 1000, Dienstag bis 2000, Mittwoch brS 3000, Donnerstag bis 4000, Freitag über 4000. Im Lokale Schottenbasiei: Mehl, Speck, Reis,; 1 a Kaffeenuschung, Salz für alle Mitglieder, Seife, Kathreiners Kaffecmischung. — Im Lokale Rockhgaffe: Suppenwürfel, Senf, Pfeffer. Paprika, Nelken, Lorbeerblätter, Preßhefe,' Suvpengemüse (1 Kilogramm kC 6.—), Fenchel, Anis, Schrch- Paffa, Reibbürsten, Schuhbänder, Zahncreme, alle Sorten Mineralwässer, . Stärkeersatz, Knoblauch, Sardellen, Kognak, Marsalawein, Parade,sertmlt (lose Mewogeul, grüne Bohnen in Literdosen, 'Speckfleisch gegen Wer 56 des neuen Einkaufscheines, t a bosnischer Powidl. — Zubußen für Kinder. Die bei uns mit Mehl rayonierten Mitglieder wollen sich unter Mitnahme der Mich karte in der Kanzlei, I. Bez., Schottenbastei 6, 1, Stock, sofort emfindcn. Reichswirtschastsbrmd der Festangestellte«.? Im Schuhgeschäft, I. Bez., Hohenstausengasse 10, sind größere Mengen billiger Herren- und Damenschuhe sowie auch Militärdecken ans der Sachdcmobiltsierung, Kretone, Hemden und Hemdenstoffe erhältlich. Verkaufszeit von 8 bis 12 Uhr und 2 bis 6 Uhr. Mitteilungen der „Rohö". . Montag: Zentralmagazin, VIII. Bezirk, Piaristengaffe 19: Zitronen, Salz. Essig, Walzgrieß, Sardellen, Thunfische und Bari, von 8 btz 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. — I. Bezirk, Nibelungengaffe 7: Toiletteseife, Franckkaffee, Zwirn, Krachmandeln und Supvenmaffe, von 8 bis 12 Uhr imd von 3 bis 5 Uhr. II. und XII. BezirkGulasch labletten, Franckkaffee, Walzgrieß) Salz. Masol und Kümmel. — III. Bezirk: Rayonierte Ware. — IV., IX. und XVlll Bezirk: Geschlossen. — X. Bezirk: Schweinefleisch, Franckkaffee und Kliegsverdandseife. — XIII. Bezirk: Schweinefleisch, Franckkaffee, Walzgrieß mtd Stärkin. — XVIII, und,XIX. Bezirk: Waschpulver, Toilettcseife, Dörrgemüse, Walzgrieß, Salz und Stärkm. — XXI. Bezirk: Salz, Suppenmasst, Franckkaffee, Bari, Gulafchtabletten, Kriegsverbandfttse und Tollctteseife, von 2 bis 4 Uhr. W. I. W. Dienstag den 20. d. M. von 9 bis 7312, geld, gerade Nummern; von 3 bis V,6, gelb, ungerade Nummern. — Müllvoch den 21. d. M. von 9 bis Va12, rot, gerade Nummern; von 3 bis %6, rot, ungerade Nummern. — Donnerstag den 22. d. M. von 9 brS '/,12, blau, gerade Nummern; von 3 bis '/g6, blau, ungetade Nummern. — Freitag den 23. d. M. von 9 vis Ya12, grün, gerade dtummmi; von 3 bis XUQ, gtzin^ .urMrade Mmmern.