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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-15 · Heft 116 (15.5.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 116 (15.5.1919)
Date
1919-05-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette« Men, Donnerstag Wiener Morgen^ 15. Mm 1919 Nr. 116 ... — Tagesbericht. Hugo Auckermaun. Heute wäre Hugo Zuckermann 38 Jahre alt geworden und liegt nun schon das fünfte Jahr unter dem Rasen. Was uns dieser edle Mensch als Künstler gab, ist eine große Verheißung gewesen, die leider unerfüllt blieb. Das Sträußchen Lieder, das er uns band, glüht in reichen Farben. Ein werdender Meister hat es dargebracht — oder vielmehr einer, der Meister wurde, just als der Schnitter Tod kam. Mit tiefer Wehmut mußte ich erkennen, wieviel ungeborne, nachdenkliche Schönheit in die Gruft gesenkt wurde, als ich feinen Nachlaß sichtete und Gedichte, wie dieses fand: Wir müssen lemm zu schäum Mit Stufte», bentn fei» Flor Von Tränen unter den Bram» Wob dunkle Schleier vor. Mit ruhigen Augen schauen Wir dann ins glitzernde Land, Bis ferne, wo sich mit blaue» Schatten der Himmel umspannt. Uns schreckt kein spielender Schatte», Uns trübt kein nebelnder Rauch, Wir trinken von farbensatte» Wiesen den kühlen Hauch. Und fallen erst alle Hüllen Bor unfern entfesselten Blick — Dann träumen wir «ns in die still» Wunder des DämmernS zurück Ms man ihn wund und Krank vom Schlachtfeld heimtrug, war sein Reiterlied aus allen Lippen und nicht zum ersten, nicht zum letzten Male wiederholte sich das hämisch-bittere Spiel: Ein Dichter, der unerkannt blieb, sinkt nieder und mit brechendem Äuge sieht er seine Weise zur Höhe steigen. «Wie ein stolzer Adler, schwingt sich aus das Lied" — doch der Sänger muß sterben. Aber ein köstliches Leben war es, durchleuchtet von der Sonne des Ideals, getragen auf Flügeln des Gesanges, und ein Schimmer des UnvergMtzlichen umstrahlt sein freudiges Opfer. Wie das Sinnbild schlichter, hingebender Treue ging der Jude Hugo Zuckermann durch seine kurzen Iayre, und die Jugend, die jetzt auswächst, kann wieder daran glauben, daß die Treue kein leerer Wahn ist. Denn weil er sich selbst treu Web und treu seinem Bokkstume, wuchs er hinaus über sich und über sein Volk und sein Lied klingt nun allen zu Dank Für die jüdische Jugend Kat er gelebt, er hat sie mit liebenden Augen auf alten Irrwegen der Verstreuung gesucht und immer wieder mit starkem Pathos angerufen, wahrhaftig zu fern und rein und dem Dienste des Volkes ergeben, er Mete sie zur Schönheit, zur Weisheit, zur Größe Israels. Der jüdischen Jugend sei fein teures Erbe auvertraut. _ Otto Abelss. Die Erhöhung der Straßerrbahntarise. Der Stadtrat befaßte sich gestern und vorgestern mit dem Kollektivvertvag der Straßenbahnangsstellten. Ls lag' der Antrag vor, im Falle her Annahme der Forderungen d»r Straßenbahner, welche das Budget vor Stadt Wien jährlich, und zwar ständig um 7 3 Millionen und ungefähr um 4 0 Millionen Kronen vorübergehend zu belasten, die Straßvnbahntarife um das doppelte zu erhöhen. Es soll der Frühtarif von 20 auf 40 mH der Tagestarif von 3 0 auf 5 0 Heller erhöht werden. Bei der Beratung kam es zwischen Goziallremvtraten und Christlichsozialen zu heftigen Ausernanderietzmrgen, weil die Letzteren behaupteten, daß zu den lkollektivverhauLlmrgen ihre Vertrauensmänner nicht seigezogen worden sind. Di« ganze Angelegenheit wurde übrigens gestern noch nicht erledigt und wird erst morgen zu Ende geführt werden, worauf ein gewähltes Finanzkomitee die Beschlüsse formulieren und dem Gememderat, welcher Dienstag sein« letzte Sitzung vor -einer Neukonstituierung hält, vorLegon wird. * Die Nathans-Korrespondenz meldet: Der Stadt- :at beschäftigte sich heut« neuerlich mit de« Forderungen der Straßenbahner. Näch einem Bericht« dk- LradtrateD Weigl wurden nach längerer eingehende» lüechfelrede folgende Beschlüsse gefaßt: Die Entwürfe ür zwischen der Gemeinde Wien, städtisch« Gtraßen- ,ahnen, und dem Verbände der Handels-, TransporLrnd Derkehrsarbeiter und Arbeiterinnen Oesterreichs »bzuschließenden Kollektivverträge betreffend das Lohnnch Urbeitsverhältnis der Bediensteten und Arbeiter and der Funktionäre (Unterbeamden) wrklM mit 1. S0fai 10,19 genehmigt. Äfft» Streik der Kellner. Die Urabstimmung. Beim „Grünen Tor" fand grst«m eine Urabstim* «r>uod«rKaffeehausgehi1fe» über den kW« ckßchchwffmm Lohnverlrag statt, welcher bei «mr gvvM Hay! m Gchustn eine tiefgehende Mißstimmung erzeugt hotte. Die unWiriedrnhnt war insbesondere gegen v t e 8ei behalrung des Trinkaeldos imb t«gev das Uur^r bleiben der (£j,njpjyjjeu^g d^cS. Jüdisches Massenmeeting Heute Donnerstag den 15. Mai, 7 Ahr abends» findet in Swsbodas Phönix-Palast,n., Große FnjahrLsstratze 26, ankäßlich des zionistischen Wahlsieges eine Jüdische Massenversammlung statt. Es werden spreche«: Die Ge- Mei«derS1e Dr. Zakob Ehrlich» Dr. Leopold Plaschkes, Dr. Bruno Pollack, Fra« Anitta Müller, Abg. Ingenieur Robert Stricker Juden uud Jüdinnen! .Erscheinet i« Maste«! Revrershstems gerichtet. Die unzrrsriedenr Partei, welcher auch ein großer Ter! der Arbeitslosen angehört, drohte, trotz Annahme des Mcmdegekommmen Lohnvertrages durch das Vertranensmännerkomitee mit einem Streik, 'wenn der Vertrag in Geltung bleibt. Iniolgedessm sah sich daS Delegiertenkomttee der Gehilfenschaft veranlaßt, gestern eine Urabstimmung vorzunehmen. Dre Stttnmeuabaabe vollzog sich im großen und gcmzm ohneZwischenfall.DieArbeitsloseunahmena»derAbtzimmrmg nicht teil. Das Skmtmium, das nach 6 Uhr abends begann, ergab, daß von 2081 abgegebenen Stimmen 584 für, 1497 Bien den Streik entschieden. Damit ist der h n v e r t r a g i n K r a f t g e t r e t e« «nd d« Kellnerunterbleibt. * Jonathan Straffer gestorben. Me MS aus Budapest gemeldet wird, ist der angesehene Talmudsvrscher Jonathan Straffer, ein füh.endes Mitglied der orthodoxen Milchen Gemeinde im Aster von 85 Jahren gestorben. Der Verstorbene war ein tlmifcf LeS Preßburger Rabbiners Chasfoyi S z o s e r, der ein Gelehrter von Weltms war. * Verhehrsermetterungen auß der Afpangbahn. Airs der Eisenbahn Wen—Awang werdm ab heute folgende Verkehrserweiterungen durchgeführt: Der um 10 Uhr vormittags von Wien abgehende Zug Nr. 3 verkehrt täglich bis Fürfienseld md Puchberg; vermittelt der um 1 Uhr 13 Minuten nachmittags in Wien eintrefftnde Zug Nr. 14 Anschlüsse an FmsteMh rmd Puchberg. Zug Nr. 15 (ab Wien um 7 Mr 15 Min. abends) Md Zug Nr. SO (an Men «m 1H Hx 5p Mi». abendS) werden wieder bis nutz von Alpang verkehren. iMerhitS gelangt tWich Zug Ar, 39 (ad Wie» um S Uhr 20 Mm. abends), an Sonnmid Feiertagen Zug Nr. 45 (ah Wien um 2 Uhr 15 Mm, nachmittags) von Wien nach chostenau zur Neueinftihrung. Ei» Diebstahl inr Dianabad. Vorgestern mittags kam der Kaufmann Aria Bondermayn aus Warschau ins Dianabad und erlegte in einem Safe 900 Pfund Sterling, 2b Stück zu je 500 Frank, seiner eine goldene Herrenuhr mit Doppelmantel und goldener Kette, einen Ehering mit der Gravierung ,.F. Z. 11. % 1915" im Gesamtwerts von 200000 Kronen. Während er im Bade war, wurde daS Gast mit Anrm Nachschlüssel geöffnet und dir Wertsachen Myhle«. Der Grschtidiate hat ausdie Würerersangung des gestohlenen Gutes eine Belohnung von 10 Prozent ausgefetzt. Gn Her», der bald nach Entdeckung des Diebstahles sich dem Geschädigte» »och, in der Badeanstalt als Rechtsanwalt vorsteW und mit ihm über den Diebstahl sprach, wird ersucht, sich im Sicherheitsbureav, IX., Elrsadethpromenado Nr.?, 1. Stock, Ammer Nr. 96, zur E rt eilu » -«in « r U « 8 kunft ehevaldigst zu melden. * Volksrrzichmrg. Bon dm vom deutschösterreichischiew Unterrichtsamt« unter dem Titel: „V o l k s « r z i s h n n g" berausgLgeberlsn Nachrichten ist gestern di« erste Nummer in der bersits an gekündigten, durch einen pädagogischen Teil erweiterten Form, erschienen. Die Zeitschrift besteht aus einem amtlichen Teil, der die Fortsetzung des bisherigen Verordnungsblattes darsteklt «no die Erlässe des Staatsamtes für Unterricht verlautbart, und aus eine« pädagogischen Teil. Die erste Nummer bringt im pädagogischen Teil« einen Artikel von L. Scheuch über „Die Demokratisierung unseres Schulwesens" sowie Aussätzr üben „DaS Ansammenwirken von Schule und Hans", „Stimmen zur Demokratifiernng der Schule" und Literatur zur Frage der Domokratisiernng der Schule". * „3b«al* hygienische Dampstonschisi» XX. Bez„ Wintergaffe 28, Telephon 43.258, g,bt bekannt, daß sie nach gründlicher Renovierung m der Lage ist, allen Anforderungen der p. t. Kunde» gerecht zu werden. Die Wäsch« wird mit Seife Md Soda gewaschen, prompt geliefert und wird für die Sllickzahl -««stiert. Ei» Versuch genügt und hrfttedtgt vollauf. BvVträge und Verfammlungsw. Akad. Verein sä d. Mediziner. Domlttstag dm 15. Mai spricht Hey Gwu-Rat Dr. Heinrich G r llu über Me Reform des ärztlichen Berufes" (Verstaatlichung—Soziali-- sierrwgS — BerbureaukratisterMa). Diskrssion! Hrt: Caf5 Stadttheater, VM., Albertgasse 3g. Zeit: V,8 uör abends. — Jüdisch«r B« r «i n „Nord-Ost". Samstag den 17. d. M. findet im Vernnslokale v.,Taborstraße21», rinwiffenschaWchev Boxtrag von Fra« Dr. Kn h m erL«r- S i r k eS über jüdische Kultur- und Grziehnngsfraaen. Beginn 7 Uhr abends. — DeidIX. Diskussionsabend de-Pakfißina- Amtes findet Donnerstag den 15. d. M. um 6 Uhr abeudS l Caf6 City. IX., Porzellanaasie 1, statt. Sprechen wird Wg. r n st e r n Über „Unsere Cyaluz,m . — Dre z r v n i str f ch e ezirkso r g anis atioü D-bling veravMlete wntag den 12. d. M. iin Saale des Ideal-Kinos einen 'Mstma-VortragSadend. Nach einem einleitenden Lichtbikdervhr- Wag durch Herrn P a «l B a u e r ergrisi der Leiter des Mene» VasWnaamteS, Herr Dr. A m i t t e \ n, das Wort und feate in eine« längeren Referate die gegenwärtig« Art der Bewirtschastuna VaWmaS sowie dm Perspektiven, welch« sich für Kndusme, Hmedel und Bodenbewirischaftung in der Zllkvnft er-- jDnon, dar. BeroiASWachricht-w. « ,pL-^endgruppe ^»Verein Zkion", Dien. Aluayffch Mg B^omer veranstaltet der Verem Sonntag den i8. d. M. einen gemeinsamen Ausflug seiner Mitglieder nach kslmannSdorf. Treffpunkt; Sndstmion der 4l«r Lime mp 8 Uhr stachmtM-L — Gamchag dm 17. d. M. um 4 Uhr nach«Wttags wird nn VereinSlejale Hem Dr. Sfraim O«nn«nschn» «ver: ^Die vslitüchen Greignäse. drr Tephiva-Tage" sprechen. — Sämtliche Clialupm iwb diejenigen die sich für die Cbaluzbewegung interesskeven, versam^rstn'sich Sonntag den 18. d. M. uirr. 9 Uyr Die Ernährung. Der Marktbericht. Der Besuch der Märkte war auch gestern sehr schwach, toet die Verbraucher wissen, daß die Ärtüel, dre aus den Märkten jetz! zu haben sind, unerschwinglich teuer sind. Frühgemüse ist ver» NällniSmäßig teurer als alle übrigen Lebensmittel. Denn eim Schüssel Gemiü» kostet jetzt — Fett und Mehl nicht gerechnet - K io-,— Ins 15.—. Rüben, namentlich Karotten, find noch immfl mehr als ausreichend angrboten. Das Angebot an -Ödst be» schränkt sich auf Karoben, die X 15.— das Kilogramm kosten Aus dem Naschmarkre kamen gestern nach längerer Pause wieder Zitronen, das Stück zu X —.60 und K —.70, zum Verkauf. Für di« nächsten Tage wei-den größere Zufuhren an Zittonen erwartet so daß alle Märkte mit Zitronen versehen sein werden. Die Frschmnrkte boten auch heute nur gewässerte Stockfisch» und gesalzene Seefische. In der Großmarkthalle gab es außer de» rqhonrerten amerikamschen Schweinefleisch nur eine gering» Meng« von Weichwürsten rmd anderen Würsten. Eies waren auch gestern nicht erhältlirh, doch dürste dies bezüglich m nächster Zeit eine Besserung emtreten. Der Getreide- und Mehlemlauf. Bom derrtschosterreichischm Staatsamt für Volksernährusitz wird verlauthart: An Getreide und Mehl sind mit Entmtesendungen iv DrutschKsterreichi eingelangt: Am 13. Mai . 1126 Tonne« Getreide-----1014 Tonnen Mehl ferner. zusammen 1867 Tonnen Mehl Einlauf seit 1. Mai (in 19 Tagen) zusammen 22.161 Tonnen Mehl. Derzeitiger Tagesbedarf 1418 Tonnm Mehl. Kartoflelabgabe. Freitag, Samstag und Montag werde» im I. blS IV., VI. hrs VUI., XU., XUl., XVHK, XIX. und XXI Bezirke Kartoffeln, und zwar '/» Kilogramm sür den Kopf geger Abtrennung der Abschnitte X bis R der Kartoffelkarte abgegeben. Mitteilungen der „Rohö". Heute Donnerstag: Zentralmagazm VUI., Piariflem ggfle 19: Zitrone«, Salz, C'sstg, Kartosfelwalzgrieß, Knoblauch Sardellen in Oel, Thunfische m Dosen, Apselmarmelade uns Bart von 9 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. lU., IV., V. jjitl XIX. Bezirk: Kartosfelwalzgrieß, Tviletteseife, Franck-Kasfeg Mafol, Salz, Dörrgemüse und Kümmel von 9 bis 12 Uhr II. Bezirk: A.-B.-Seife, Totletteseise, Walzgrieß, Paprcka, Kümm«) von 9 bis 12 Uhr. IX.. X., XII. und XNk. Bezirk: Waschpulvert Walzgrieß, Franck-Kaffee, Salz, Tviletteseife und Dörrgemüse XXI. Bezirk': K.-B.-Serfe, Toiletteseffe, Salz, Franck-Kaffeg Syalzaneß von 3'M 4 Uhr. XVII. und XVIII. Bezirk geschlossen Die Reparaturwrölftätte, wo Frauen unter fachkundiger Leitung Kleider und Hstte «Ws neue umardeiten können, befindet sich jetz! VII. Bezirk, Rmhauaaffe 31, 2. Strege. Geöffnet von 9 feil 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. Samstag nur vormittags. Bühne und Kunst. Aus den Theatern. Im Burgtheater gelangt heute Dünner-taß das dreiaftme Schauspiel „Ein dunkler Ehrenmann", von Biktoi L6on zur Uraufführung. Die Besetzung der Rollen ist folaevdet Dominik Perlmoser — Marx; Kreszenz — Kall r n ft« MaxÜna — Rofar; Walpurga — Kutscher«! Gugginger -^Baumgartner; Sternbich^- HS bl in g j Bösendorfer — Frank; Katharina Jr ©!«1 f 5 ( Spitidelauer — A t r a ß »i; Lisabeiha — Senders; Holzinger 7— G bm y 0 r st; Oberhosvauer — Heller; kaiserlicher — Müller; nne Dame — Ar t t i tz; Gendarmeriewachtmeister — Huber; erster Bauer -1 Wiesner; zweiter Bauer — Blum; Joham -1 Strebinger. Die Regie führt Herr Z e s r a. Bühnenbilder von'Karl Alexander Witte. Anfang'/,7 Uhr. -7 Freitag dett 16. und Sonntag den 18. d. M. wird dir Neuheit „Ein dMkler Ehrenmann* wiederholt. Beide Vorstellungen beginnen um V»7 Uhr. Im Wiener KomSdienhans gelangt heute David P i n S k i s jüdisches Ärbeiterdrama „EisikScheftol^ zur Aufführung. In den Kammersvielen wird gegenwärtig der dreiamge Komödie „BronkaS Erziehung" von Stephan K r w 0 s z e w s! i. Zersetzt von Leontine Goldscheider, für dte deutsch« BAne bearbeitet von Heinz S ch ul b a ur, vorb«r«itet. Die Erstaufführung ist für Mittwoch den 21. d. angesetzt. Spielleiter: Dr. Heinz Schulbau r. An der Neue «Wiener Bühne spielt Mexande« M 0 t s s i heute Donnerstag in Fortsetzung feines GastsvielrS znm ersten Male den Fedja in T 0 l st y i s „Der lebende Leichnam". Beginn der Vorstellung präzise 6 Uhr. Die Aufführung wird Freitag und Samstag wiederholt. Arle»- und Liederabend Ignatz Körne«. Ignatz K S r y e r veranstaltet Mittwoch den 21. d. M. Vs? Uhr abendeinen Arienrmd Liederabend mit folgender Vortragsfolge: Arie ans dem Oratornnn ^Die Schöpfung" von Josef Haydn. Lieder von Peter Cornelius. Arien aus der Oper -ToSca" und aus der Oper „DaS Mädchen aus dem goldenm Westen* von Giacomo Puceini. Lieder von Lio HanS, Rud. Beck und Rich. Strauß. Am Klavier: Prof. Karl L a f i t e. Eine Subvention fft« dev Keiegsfueforgefond de« Theaterangestellten. Der Stadtrat hat nach einem Berichte des StadtrateS Tomola dem Verbände österreichischer Theaterdirektoren für dm KrregssürsorgesondS der Angestellten eine ein« malige Subvention in der Höhe von X laooo bewilligt. llvi«d«rholvng von David Pirrshis „Der Sch»tz". Da» Wiener Palästinaamt steht sich durch das große Inkereffe. welches der von ihm veranstalteten Aufführung von David PinßkiS Komödie „D «r S ch a tz" «ntgegengebracht wurde, v»rnlftßt, diese Vorstellung ungefähr am 1. Juli zu wiederholen. Vormerkungen für diese Veranstaltung mögen unter Angabe der Kategorie der gewünschten Plätze (dre Preise sind von X 2<w üs K 4.—) an daS Wiener Palast,naanrt, ll., ZirkuSgaffe 33, christlich emgesendet werden. Wohn»«uen suchen Si« am ersolgreichsiert im Wege des „Kleinen Anzeigers" der „Wiener Morgerlzeitung-.

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