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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-11 · Heft 112 (11.5.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 112 (11.5.1919)
Date
1919-05-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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II. Mai 1919 GM t Wien. Sonntag Das österreichische Problem — ungelöst! , lc Wien. 11. Mai. Nicht auf den verschiedenen Schlachtfeldern Europa-, sonder« durch die Hungerblockade der Entente, Ln. erster Linie aber als Mgoerscheinung einer unmöglichen dualistischen Verfassung sowie der Schuld ttn* fähiger Regierungen und prinzipienloser Parteien ist das alte Oesterreich-Ungarn zugrunde gegangen. «Der öftzrrretchische StantSrock ist im Jahre 1667 falsch zugeknöpft worden, er wurde während des Krieges aufgeknöpft und er muß nun wieder richtig zugeknöpft rverdek" fott das österreichische Problem nicht ungelöst bleiben, soll Europas Frieden nicht für die Dauer ein frömmer Wunsch sein. Der nun näherrückende Friede wird nebst einer Reihr anderer Ungelöster Fragen auch das österreichische Problem, welches eine der Hauptursechsn des Weltkrieges bildete, dem 80. Jahrhundert zur Lösung hinter- Mssen. Was die StaatSleuker und Gtsetzgsbsr m Donanreichss mit allerdings rmzulängüchen Mitteln in fünfzig Jahren nicht vermochten, ist auch dtn Diplomaten der Entente nicht gelungen, einen modus vivendi zwischen den vielen vermischt untereinander im Donaudeckelt wohnenden Völkern und BölkerfragmeutStt herbei* znftthren. Wie die Verhältnisse in den neuen Nationalstaaten * jetzt deutlich be.veisen, besteht der deutsch-tschcchische. polnisch-ukrainische und italienisch-südslawische AutogoniSmus mit derselben Schärfe we vor fünf Jahren weiter, ist auch die ungarische Frage ungelösder als je, habm sich überdies in Schlesien die Gegensätze zwischen Tschechen und Polen, in der Bukowina zwischen Ukrainern und Rumänen, im Banat zwischen Rumänen und Serben, in Kroatien und Bosnien zwischen Kroaten und Serben verschärft und läßt fast in allen diesen Staatsgebieten das Verhältnis aller dieser Völker zu den Juden sehr vieles zu wünschen übrig. Nein, auf dem in dem letzten halben Jahre ein geschlagenen Wege das mögen die Regierungen der einzelnen Nationalstaaten, die Parlamentarier in den verschiedenen Nationalversammlungen und vor altem die maßgebenden Faktoren der Entente sich vor Unterzeichnung des Friedensvertrages klar werben — wird such nicht daß österreichische Problem gelöst, sondern vielmehr der Deckel zum Garge aller dieser neuen angeblichen „Nationalstaaten angefertigt, das Cha-oS in Mittel- und Osteuropa sowie am Balkan verewigt werden. Soll endlich Ordnung, Ruhe, Frieden und nrateriekler Wohlstand in diesen Gebieten und in ganz Eurppa einkshren, bann muß das gleiche Recht sämtlicher nationaler Minderheiten in allen diesen Staatstzebilden völkerrechtlich gesichert sein, es müssen aber «ach die wirtschaftlichen Schranken zwischen den ein* zelnen, sich demokratisch nennenden ^publiken endlich fallen. Der in und zwischen den einzelne« Nationalstaaten ununterbrochen fortdauernd« Kampf, die Unterdrückung der natioMen Minderheiten allüberall ist ein Attentat gegen die europäische Dtttlvkratie Und unvereinbar mit dem angebliche« Selbstbestimmungsrecht der Völker. Der sich breit machende national« Chauvinismus und Antisemitismus ist in gleichem Maße wie die parallel mit der wirtschaftlichen Absperrung der einzelnen Völker voneinander, zunehmend« kapitalistische Ausbeutung und Verelendung der Massen, aber auch ein wahrer Hahn auf die Prinzipien eines wahrhaft Dom Ethos der russischen Literatur. Cbm rrschtirit bei Paul Cafsirer in Deck» eine Ueberftvriliy von Wladimir ' £ o r o [ t n f o 6 .OrschMr meint- Zeitgenossen* sui der Feder Rosa Luxemburgs, i . Dem Buche bat dir ermotdrt» Kämrierm einen «tot Gefängnis entstandenen - Essay über den Deist des rmsischen Schrifltunibeigegedm, aus dem itut einige Mchnute deroffmtlichm. Die Rev. Dir- Weltanschauung ist es, dafei« vibrierend« soziale Gewissen der russische« Literatur, daihre« Blick für 1k Psychologie btt verschiedenen Charaktere, D)p«n, sozialen Lage« der Menschen so außerordentlich geschärft, es ist das schmerzlich zuckende Mitsühlen, dnS ihr bei ihren Schilderungen Farben von dieser leuchtenden Pracht eingegebe«, eS ist das rastlose Suchen, das Grübeln über die gesellschaftlichen Rätsel, was sic befähigt hat, den gesellschaftlichen Bau in seiner ganzen Größe und inneren Verschlunsenheit mit künstlerische,« Auge zu erschaue« und in gewaltigen Werken fesizuhalben. Mord und Verbrechen geschehen überall und alle 'Tagr. Wer außer der Krtniinatpsltzet, den Staatsanwälten und Statistikern interessiert sich für Mordfälle? Höchstens de« Detektivroman und da- Klnvbrüina, Dostojewski ist durch die Tatsache, baß ein Mn sch einen Menschen ermorden lann, daß solches alle Tage neben uns mitten in unserer „Zivilisation", Wand an Wand mit unserem bürgerlichen Hausfrieden, paffte««« kann, bis auf den Grund bei Seele erschüttert. Wie für Hamlet durch bas Verbrechen seiner Mutter albe Bande dsr Menschheit aufgelöst, dt« Welt aus den Fngrn ist, so ist für Dostojewski angesichts der Tatsache, daß ein Mensch einen Menschen ermorden kan». Sr findet wine Ruhe, er fühlt die Verantwortung, die auf ihm, wie auf jedem von uns, für dies Entsetzlichlastet, ttr tmift sich die Psyche de- Mörders klar machen, fetten LeidcUj feinen Qualen bis tu dis verborgenste ßalic jciusÄ H.crzLn^ uaMürru. Er hat biefe FMltt Wiener Morge«zerm«g_ internationalen Sozialismus, der gegen die Verewigung dieser Verhältnisse i« zwölfter StUNda energisch Front machen muß. Daß eine Annäherung der Nationen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht für alle Völker und Staaten, besonberS aber für die Donau- und Ballanvölker ein Gebot der äußersten Notivendigksit ist, das zeigt nicht tmt el« Blick auf die Karts, sondern die infolge der steigenden wirtschaftlichen Not Überall anwachsrnde sozialrsvylutisnäre Strömung. Es ist nun äußerst bezeichnend, daß gerade von tschechischer und magyarischer Seite in der jüngsten Zeit wiederholt diese Notwendigkeit nachdrücklich betont wurde. Besonders der. Präsident der tscheche-slowakischen Republik, Pw^essor Masaryk. der Minister Klofatsch Und der tschechischeGesandte in Wien, Tüsar, haben in der jüngsten Zeit wiederholt einen Ausgleich zwischen Deutschen Und Tschechen, Minister sogar eine Föderation mitteleuropäischer Republiken befürwortet. Heute, wo der BersMee Frieden-Vertrag die Grenzen d«5 tschecho-slowakischen Staates — der Tschechen, Slowaken, Dusche«, Juden, Polen und Magyaren umfaßt — fcstzelegt hat» muß der Ausgleich der Nationalstaaten mehr als je in den Vordergrund treten. Die Verwirklichung der nationalen Gewftverwaktung jedes Vokksstammes ist die Minimslfordsrung, aber auch dis oberste VortzMngung dsr Existenz Lschscho- GlowakisnS wie der andsvsn neuen „Ratio >tal"staaten. Es wird noch zu reden fein über jedes einzelne dieser Staatsgebilds, sobald deren Grenzen festgslegt sind. Aber heute muß bereits uamenS der Gesamtheit des jüdischen Volles sowie aller modernen Kulturmenschen feisiilich dagegen Verwahrung eingelegt werden, daß der neue großpolnische Staat auf seinem Territorium auch in Zukunft gegen dis Juden, Deutschen und Ukrainer in derart barbarischer Weise verfahre, wie es bisher in Galizien und Russisch-Polen der Fall war. Die polnische Schlachzi'Snwirtschaft Und die Defswtie ter verbündeten rumänischen Bvlaven wird sowohl in Polen wie in Galizien, Bukowina, Siebenbürgen. Südungarn und Rumänien nur dem — Bolschewismus, eventuell einer anderen fozial-revvtutiönäcen Partei, die national geknechteten und ökonomisch unzufriedenen Massen tu die Arme treiben. riebet dis Zukunft aller dieser Gebiete |eu>i* über jene, we'.che den Zankapfel zwischen den Güdslarven und Italienern bildeten, müßte eine Volksabstimmung entscheiden. Speziell für Fiume und Triest gibt es nur eine vernünftige Lösung — die Jnternationaftsierung. Was aber einerseits der italienische, andererseits der gwßferbifche Chauvinismus und Imperialismus fordert und was fafaefeitd im Punkts der gewaltsamen Niederhalmng und Unterdrückung der Slowene«, Kroaten und Muselmanen, in Fiume, Triest, Istrien, Kroatien und Bv-nisn geschieht — es fei nur auf die Verhaftung der kroatische« Mgeochnewn Raöie und Dr. Prebsg hingewiesen — erinnert a« die schlimmsten Zeiten des magyarisch-olygarchische« Stegimel in Kroatien. Kein, nach dieser Methode wird man die Slowenen und Kroaten ebensowenig befriedige« und bleibt ihr Selbstbestimmung-recht ebenso eine Phrase wie dir DeulfchösterretchS, wenn «I nicht mindestens noch die deutschen Gebiet« Tirol- und Destungarnerhält» welche öS schon mit Rücksicht auf seine Ernährung dringendst benötigt, zumal öS durch eins verkehrte Politik aller «UW MW,, alle burchgekostet und ist geblendet durch die furchtbare Erkenntnis: der Mörder ist selbst daunglücklichste Opfer der Gesellschaft. Nun ruft Dostojewski mit furchtbarer Stimme Alarm, er weckt uns aus der stuprden Gleichgültigkeit des zivilisierten Egoismus, der den Mörder dem Zkrimtnalkommtfsär, dem Staatsanwalt und dem Henker oder dem Zuchthaus überantwortet und damit erledigt zu haben wähnt. Dostojewski zwingt uns, alle Martern des Mördermitzuerleben, und wirft uns zum Schluß vernichtet zu Dada«. Wer einmal seinen RaSkslnikvw, wer das Verhör Dimitri Karamasows in dsr Nacht nach dsr Erniordung seines VawrS, wsr die „Memoiren aus dem roten Hause" erlebt hat, wird sich nie t« bas Schneckenhaus des Philistertum- und der selbstzufriedenen Egoismus mehr -urückfinden können. Niemand versteht an der Gesellschaft für ihre an dem einzelnen begangenen Verbrechen so grausame Rache zu nehmen, sie so raffiniert auf die Folter zu spannen, wie Loswjew-ki — dies fein spezifisches Talent. Aber alle führenden Geister der russischen Literatur empfinde« ebenso, kehren fasziniert immer wieder zum Thema des g«tzen Kriminalverbrechens zurück, um es uns in höchsten Kunstwerken vor bis Augen zu führe«, uns auder gedankenlosen Ruhe aufzuscheuchenr Tolstoi in der „Macht der Finsternis" und in der „Auferstehung", Gorki Im „Nachtasyl" tmb in Un „Drei Menschen", Kerokenko in der Erzählung „Der Wald rauscht" und in seinem wunderbare« sibirischen „TvtschläDer". Die ruffPche Literatur behandelt bk Prostituier» nicht in dem bekannten Stil eine-Bouboirromanober mit der lveinerlichen SsntLwsntalität dev Lenbenzbücher, auch rckht als eine geheimnisv-lle, rslßendeBestie, einen „Etchgeist". Aetna Literatur der Vmr enthält Schild-- runGen von grausamerem Nealtömus, als daß grandiose lüttder Orgt« in den. Kara asow»" ober tzie To stoi che „Aichrswyttttn". Der ruffiftk)« Künstler flkHt aber in du Mlnteu Del ailcm nicht bU «Gefallene". Nr. m feiner Parteien so vielen andere« deuifchen Besitzstand' verloren hat. Da nun für avsehba« Zeit an keinen Anschluß/ Deutschösterreichs 0« Deutschland auf Grund der Versailler VertraaSbestiMMUUM gedacht werden kann, b erübrigt für Dsutschösterwlch schon aus Granvenw'kv' fchastlicher Natur ebenso wie für alle übrigen Uattonatstaaten im DvnauSsck-n kaum ein anderer Ausweg, att die Streitaxt endlich zu begraben und eine enge wirtschaftliche und pvlitische Konföderation zu begründen. Sache der Entente üSsk ist e», diese mit alle« Mitteln zu fördern; dein» sie altüln löst das österreichische Problem und bewahrt Europa vor neue« Krisen und Wirren. _ Der französisch-arabische Konflikt. Am Damaskus, Aleppo und Alexandeette. Utttet dev Ueberschrift „Die Orientsrag«" schreibt bk Zeitschrift „PaiestinS"! „Aus Paris kommen M gleichzeitig zwei ziemlich widersprechende Bericht« Über die Entscheidung im Orient. Die erste ist eine Mitteilung, daß der Emir Faisul in Begleitung des Colonel LäwkeNSe diese Doch« «och dem Orient abreist, die andere ist die Nachricht, daß die beabsichtigte Studiew. teMtnlfltott ausgegeben wurde und durch direkte Deehändlungen -wischen der englische« uiE fvanzösischv« Mgisrung ersetzt werde« sott. ES wirb hinzugesügt, daß der Emir Kaisak ausgeso^e-t wird, bm Bierevvat feilte Anschauung über dis Wünsche m mshammedanischen Bevölkerung vorzutragen. Bekanritlich ist der Haupttnown in dem östlichen Gewirr der Streit zwischen de« Franzosen und dem Emir Faisul wegen Aleppo und Damaskus. Es ist ganz bekattNt, daß der Emir Faisul enttäuscht ist Über da- Mißlingen einer befriedigende« Entscheidung. Lei einer oder mehrere« Gelegenheiten! hat er seinen Entschluß, Pari» zu verlassen und nach! Hause zu fahren, ausgesprochen »md vielleicht ist die letzte Nachricht Über seine Abreise ein Wink an die FriebenSkonfaesnz, der sich mit Präsident Wilsons Bestellung seines Tchisfss vergleichen läßt. Wir sind nichtganz sicher, ob die Aufgabe der Studknkommission und die neue Verhandlung mit dem Emir nicht den Kersuch eines Kompromisses zwischen den französischen und den arabischen Ansprüchen darftellt. Die Franzosen waren geM eine Stubienkommission. während dev Emir, der sicher war, durch die Landesbevölkerung unterstützt zu werden, dafür eintrat. Andererseits habe« die Franzosen dem Emik jede Autorität als eineS Beverewrs der öffentlichen Meinung ln Syrien abgesprocheu. Nütürllch läßt sich sehr dkl gegen die Entsendung einer Studknwmmission einwenden, die viettsicht Monats erfordern würde, während man jetzt tzeradtz schnsNe Enk schlüsse braucht. Mer dis bloße Ersetzung der Stern* Mission durch ein diplomatisches Schachergßschäft lLM' Mt« dauernde Äekrisdigitng gewähren. Eine schnelle Entscheidung im Oste« ist notwendig, aber eine gvrechte Entscheidung ist noch notwendiger. Die Grenzen müsse« gewisse« Prinzipien entsprechend feftgsststtt werde», und zwar «ach im Prinzipien, welche die Alliierte« vertrete«. Seitdem das Obige geschrieben wurde, sind einige genaue Angaben vetäspentlicht worden, die einen Stern* montar verlangen. Der Emir Faisul sollte Paris in der letzten Woche verlassen. Diese Entscheidung folgt« auf eine Unterredung mit Elemeneeau, und der Emir. LA,Ü»'te«3! sondern einen bensche«, dessen Psychs, Leiden und innere Kämpfe allst« Mitgefühl beanspruchen. Er erhebt sie, wie Mahadä bk Bajadere, auS dem Fegsfeus« ihrer Korruption und ihrer seelischen Qualen in bk Höhe sittlicher Reinheit und weiblichen Heldentums. Doch nicht nur krasse Sondererscheinungen auf dem grauen Hintergrund de- AtttagSlebenS, auch dieses Lebev selbst, btt Durchschnittsmensch mit seiner Misere .flößen de« sozial geschärften Blick der russischen Literatur ein tkftS Interesse ei«. Korolenko legt in einer Erzählung, bis „Lin Paradox betitelt ist, einem ohne Arme geborenen Krüppel die Worts in dsn Mund: „Der Mensch ist für daS Glück geschaffen wie der Vogel zum Fliegen." Im Munde der elenden Mißgeburt ist eins solche Maxime ei« offensichtliches „Paradox". Für Dansende und Mittionen von Menschen sind es aber nicht zufällig« körperliche Gebrechen, sondern soziale Verhältnisse, die den menschliche« Beruf zum Glück ebenso paradoxal erscheinen lassen. Die Bemerkung Korolontes enthält in der Tat ei« wichtige- Stück sozialer Hygiene» Glück macht dk Menschen geistig gesund und re n, wie Sonnenlicht Übe« einem offenen See am wirksamsten da- Wasser desinfiziert. Damit ist auch gesagt» baß in abnorme« sozialen Verhältnissen und abnorm sind im Grunde genommen alle auf sozialer Ungleichheit basierten Vsrhättnisfe •*» die verschiedenartigsten.. SeeleriverkrÜppelunM M Massenerschetnung werden müssen. Gerade bisse Abnormitäten, sozusagen der schiefe Wuchs de« Msuschensstle unter der Einwirkung gesellschast« licht« alltäglicherVerhältnisse haben boiGvgol,Dostojewski, Gontschavow, Sattykow, UspenSky, Tschechow und anderen Schilderungen von Balzaeischer Wucht gesunden. Dir Tragödie der Trivialität eineganz gewöhnliche« Atttag-meufchen, wie sie Tolstoi in „tzltvan JljtischS Tod" geliefert har, steht wohl einzig in dev WöÜliteratur da. Mit besondere« Zärtlichkeit und Feinheit wird in der rufftfcho« Literatur Via Kitidemelt beschrirbeu, wlo bei Toljtei im «Krieg und Firkbou" und iit bui „Utm

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