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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-10 · Heft 111 (10.5.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 111 (10.5.1919)
Date
1919-05-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 111 Wten. Samstag Wiener Msr>ienzeitrmz 10. Mai iri!> Seife 5 ist die Erclchtrmtz von L e h r w e rll ft -ii. t" ~m XiÄt genommen. Dieses Amt kann nicht länger im Rah'uuu d->-- tralverbnndes der Jugendgruppen bleiben, sondern um-) om Dhtionalcale angeglredert sein. Das Präsidium bat sich auch bereit erklärt,, das Berufsmnt zu übernehmen. Ich möchte nun das Plenum bitten, diesen Beschluß gutzuheißen. Der Vorsitzende Böhm beantragt. Absendvng eines Danktelegrammsan das Aktionskomitee für die Wiener Kinderaktion' in der Schweiz in Zürich für die' aufopfernde und liebevolle Hilfsbereitschaft, die 'die Schweizer Inden hierbei erwiesen haben. Dieser Antrag wird einstimmig angenomnrm. Der Vorsitzende konstatiert, daß die Kinderaknon durch die Bemühungen der Delegierten des NationälrateS tu der Schweiz ermöglicht wurde und daß Dr. Isidor Margulies sich noch immer, insbesondere auch in der Westschwerz hiermegen bemüht. Die Angelegenheit ist ausschließlich Sache des Nationalrates und unser Sekretär Herr Weldler amtiert als Sekretär des Züricher Komitees. Die Gewerbesektion. Referent Sekretär Dr. Reiner berichtet über die Begründung einer Gewerbesektion im Nationalrat. Die Sektion hat die Aufgabe, jüdischen Arbeitslosen Arbeit zu geben und gleichß die Förderung der produktiven Arbeit im jüdischen Volke zu len. Wir sind ermutigt - worden durch die Erfolge der Demobilistcrtensürsorge,' welche bereits eine Anzahl von Werkstätten errichtet hat. Es existieren Schuster- und Schneiderwerkstätten, welche von uns übernommen werden sollen und die Errichtung anderer Werkstätten ist ins Auge, gefaßt. Wir glauben, daß es uns gelingen wird, 'für diese Aktion auch andere Kreise zu interessieren. Damit zu.Lerbmden wäre ein-pädazzogische Wirkung > ans die'Jugend, welche wieder zu einer innigeren Beziehung zur Arbeit , erzögen werden muß. Die heutige kapitalistische Arbeitsmethode hat das Verständnis für den Sinn der Arbeit zerstört. Unsere Menschen sollen wieder in der Arbeit und nicht zwischen der Arbeit, stehen.^ Wir wollen jüdische Handwerklehrstätten errichten und siennt den Werkstätten verbinden, so daß durch den Ertrag ein Teil der Kosten gedeckt werden kann. Der Plan der Lehrwerkstätten wäre am besten im Nahmen der Schülstedlung' des Dr. Becnseld zu verwirklichen. Unsere nächste Aufgabe sind gewiße Vorarbeiten, wir müssen uns über das schön Bestehende informieren Md eine Art-Statistik schaffen. Wir haben auch bereits zahlreiche Anmeldungen von Industriellen und Gewerbetreibenden erhalten, welche bei dieser Sache mittM wollen. Nach Absolvierung der Referate wird die Generaldebatte eröffnet. .' Es werden vorwiegend politische Fragen erörtert und sodanndie Debatte sowie die Beschlußfassung über die Anträge Dr. Bernfelds vertagt. In vorgerückter Stunde schließt der Vorsitzende die' Sitzung. ' ___ Telegramme. Die Lage in München. „Es wird schon vielfach salutiert." ' München, 9. Mai. (Korr.-Pur.) DaS Münchener Straßenbild nimmt immer mehr das gewöhnliche Aussehen an. Trotzdem sieht man' noch eine große Menge M i l i t ä r a n t o s mit Maschinengewehren in den Straßen. Irr München treffen immer neue.Formationen aller Truppengattungen ein, die nntBlum en geschmückt unter , klingendem Spiel und von der Bevölkerung mit Tüchccschwenken .und Hochrufen begrüßt, die Straßen durchziehen, Von den Regierungsgebäuden und den Militärautvs wehen statt der roten Fahne bahr i s ch eFa h n e n imd Fahnen in den Reichsfarben.. Es wi r d auch,sch o n v i elsa ch s a l ü 11 c r 1 In der Nacht hört man noch vereinzelte S ch ü s s t, die. daher ftanmtcit,: daß von Spartakisten ans die Militärpoftett^geschost^r wird^ Die. Zahl der austzenmdenen Toten wächst vmt'Mg.zstTäfl. BtÄerIvuWk. 400'Lerchen geborgen. '; Unter , den Vechästeien llüsinderi sich auch der" Chef des ZentraMrtschastsamtes, Dr. Otto Neurath,, welcher die Sozialisierungsaktion vornehmen sollte, ferner N i e k i s ch und der Herausgeber des Organes der mmbhängigen Soziallstenpartei „Die neue Zeitung". K a m pD Die Durchsuchung nach Waffen wird fortgesetzt. Es werden Bäche'abgelasien. wobei viele v er b v r g e n e G ewebre n nd Maschinengewehre gefunden werden. Die sozialistische Partei hat einen Untersuchungsausschuß und eine Gerichtskvmmission eingesetzt die für die ungerecht Verurteilten intervenieren. Eine deutsche Note zu dqn Friedensbedingungen. m Berlin, 9. Mai. (Korr.-Bur.) Das ReichsüMsterium ist» wie die „B. Z. am Mittag" erfährt, heute vormitWs neuerlich zu einer.Sitzung zusammengetreteu. Die Beratungen gelten ebenso wie gestern ausschließlich der F r i e d ensf rage. Die Note, die Münsterpräsident Scheidemann in feiner gestrigen Rede im Friedensausschnß angekündigt hat, soll rn dieser Sitzung e n d-> tz ü l,t i g f e st g e stv llt werden. Die Note dürfte morgen veröffentlicht werden. Die Freilassung der deutschen Kriegsgefangenen. Berlin» 9. Mai. (Tel.-Komp.) Wie der „Lokalanzeiger" meldet, ist an die Alitierten eine Note abgcgaugen, in der verlangt wird, daßdiedeurschm K r i e g Z gefangenen, da rmnmehr die Friedensverhandlungen begonnen haben, sofort fr et-ß ela fsen werden. Der Frieoensvertrag sieht die Freilaffung der KriegsgefangMen erst nach'der Ratifizierung vor. Entrüstung in Deutschland.! Berlin» 9. Mai. . (Tel.-Kornp.) Die E n t r ü st u n g über die Friedensbedmgungen ist i m g a n z e n R ei ch eallaem.ei.m 'Die heutigen Abendblätter berichten .über P r.o. t e st k ti tt'rb gebungen tu allen Teilen des Reiches. Die heutige ' Sitzung des Brauns ch w e i g e r Lau dtages wurde durch eine große nationnleKünbg e b.u n g eingeleitet. Hamburg plant eine allgemeine große Protestkundgebung. In den unmittelbar durch die Bedingungen betroffenen Gegenden, wie Ob..ers.chlesien^ und Danzig, hat die Veröffentlichung eine ungeheure Erregung und Bestürzung herworgeruien. Ans dem Süden, Westen und Osten des Reich es liegen Preffestnnmen noch nicht vor.Eö aber fraglos, daß in allen Teilen des Reiches völlige Cmstimmtgfeit Über dieUn a n n e h m b a r k e i t. d e r B e d i n g u ng en besteht. Die Brandenburger Provinzialsynode hat ernmütrg gegeü den angesonnenen Bernichtungssriedtzr Protest eingelegt. Holland wird Ex-Kaifer Wilhelm arrsliefern " ■ müssen. Loredon. 9.. Mai. (Tel.-Komp.) DaS enalischc Pärlamentsmitalled Leslte Scott behandelt in .bnr' ..Evern«a News" die Frage, ob H»lland Wilhelm U. auklielen, werde. Er sagt, em Präredenztall brauüx utcht gesucht zu werden. Wenn Holland dem Völkerbrmd beitrete, m ü s.s e e S b e r e i t f e t n, b e n Kaiser a n § z n l r c s e r n. Hollands Haltiurg müsse dadurch bcstmnnt werben, daß es im Jmercsse der Disziplin UM, .dcu Katter..L.or. cur zu stWn.. DudaPLst» 9. Mai. (Ung. Tel.-Korr.°Bur.> Wie „V ö r ö s U j s a g". meldet, plante eine aus ehemaligen aktiven O f f i z i e r e n, gewesenen Angestellten der Staatspolizei, Mitgliedern der Gentry und Magnaten sowie aus verschiedenen zweifelhaften Existenzen bestehende Gesellschaft zweimal hintereinander einen gegenrevolutionärenPutsch in Budapest. Beide Versuche sind schmählich gescheitert und die Leiter derselben bereits s e st g en o m m e n. Die durch geführte Untersuchung ergab, daß der Führer der gegmrevolutionären Aktion Verbindungen einerseits mit in Wien, andererseits mit - in Szatmar befindlichen Gegenrevoluttonären hatte. Der erste Putsch war für die Nacht vom 25. auf den 26. April, der zweite auf den 1. Mai geplant. Der Führer der Bewegung war der gewesene Oberstleutnant Geza Dormandy, der Leiter des Budapester Entente-Verbindungsbureaus; neben ihm spielte die exponierteste Rolle der gewesene Hauptmann H o r v a t. Unter den Verhafteten befinden sich semer der gewesene Leutnant Valentin B alla, der Sohn des gewesenen Abgeordneten Aladar Balla, der gewesene Detektivchef Karl K o r m o s und der Detektiv Bialof k u r s k i. Bubapeft, 9. Mai. (Del. brr „Wiener Morgenzeitung".) Jur Zusammenhänge mit dem Putsch gegen die Wiener ungarische Gesandtschaft wurden heute Einzelheiten zweier hier und in Debreczin unternommener Kegenpevolulk-onarer Aktionen bekannt. Eine Gesellschaft unter Führung des gewesenen Oberstleutnants Geza Dormandy, der zur Zeit des Grafen K a r «l y i Chef der Waffenstillstandsbommission war und als solcher rm ständigen Kontakt mit der französischen Militärmission stand, hatte in der Nacht vom 25. auf den 26. April einen gegenrevolutionären Putsch geplant. Mitglieder dieser Gesellschaft waren Offiziere und Politiker des früheren Regintes, Beamte und albertet Abenteurer. Der Plan wurde dadurch entdeckt, daß die Leute sich im Restaurant eines vornehmen Hotels von einer Zigeunerkapelle dir ungarische Hymne i aufspielen ließen, und diese mit weißen Kokarden im Knopfloch stehend anhörten. Ein Organ der Räte- Die deutsche Delegation arbeitet. Versailles, 9. Mai. (Tel.-Komp.) In einer Konferenz der deutschen Friedensdelegterten wurde gestenr in großen llmriffen die Antwort an bie Entente festgestellt. F ü n f Kommissionen wurdm ernannt, die die einzelnen Fragen bearbeiten sollen, und zwar eine politische, militärische, wirtschaftliche, finanzielle, soziale und rechispolitische: Die Arbeit wird sich in Versailles vollziehen. Die Delegation bleibt, wie schon gemeldet, inVersailles, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß bei der Fülle des Stoffes gelegentlich der eine oder der andere Delegierte oder ein Mitglied der Kommission nach Berlin reisen müssen. Graf Brockdorff-Rantzau wird zunächst in Versailles bletben. Die Veehandlmtgen gegen Liebknechts Mörder. Berlin, s. Mai. (Tel.-Komp.) Heute vormittags wurde die Verhandlung über den Tod Liebknechts fortgesetzt. Nach einer Erklärung des Verteidigers, der feststellte, daß der angebliche Widerspruch zwischen den Gutachten der medizinischen und der schußtechntschen Sachverständigen auf einen Irrtum beruht, wurde m die Zeugmvernehmung emgetreten. Landestrauer in Deutschland. Berlin» 9. Mai. (Tel.-Komp.)' Die von der Reichsregierung beschloffene Landestrauer dürfte Sonntag «beginnen und eine Woche dauern. Preise für die Ergreifung von Lewin und Lettin^. München, 9. Mai. Das Mimftenum Hoffmann erläßt eine Kundmachung, wonach auf die Ergreifung der SpartaListenführer L e w i n und Nissen- LevinS oder die Möglichkeit ihcet Ergreifung eine Belohnung von je 10.000 Mark ausgesetzt wird. Konvpischt -- Staatseigentum. Prag, 9. Mai. (Tel.-Komp.) Die Herrschaft K o n o p i s ch t wurde unter Z w a n g s v e r w a l t u n g gestellt. Zum Zwangsverwalter wurde Generallandwirtschaftstat Stons bestellt. Das Gut mißt im ganzen 5624 Hektar und besteht aus 15 Wirtschaftsgebäuden und 8 Wäldern. Konopischt soll S t a a t s e i g e n t u m bleiben. regierrmg war Zeuge dieses Dorfalles. Die Gesellschaft wurde beobachtet und man k-onstatierte schließlich, daß sie in einem Hause in der Josefstadt ihre geheimen Konventikel abhielt. Die ganze Gesellschaft wurde verhafte t. Aus ihrem Geständnisse soll hervvrgehen, daß' der ursprünglich für den 25. April geplante Putsch auf den I.Mai verschoben wurde, weil an diesem Tage von den Pvoletariermassen, die sich zttr Feier dieses Tages versammeln würden, nichts zu fürchdnr war. Ein rmnünischer Flieger hätte über der Generalswiese eine Bombe ab Wersen sollen und dies sollte das Signal für den Ausbruch der Gegenrevolution sein. Die Anhänger des Putsches wollten erst die Pionierkaserne besetzen, von der Zitadelle am Blocksberg sollten zwei Schüsse auf. die Stadt abgegeben werden. Der bekannte Exminister L o v a s s y sollte Ministerpräsident und die Militärdiktatur ausgerrtfe» werden. Die von der Räteregierung rnterinerten Geiseln sollten sofort in Freiheit gesetzt, die Stadt bei etwaigem Widerstand zwei Stwchen lang beschossen werden. Zur 'Ausführung des Planes am 1. Mai kam es deshalb, nicht, weil die Verschwörer mit Rücksicht aus den inzwischen erfolgten Beginn des rumänischen Vormarsches mit einer baldigen Okkupiermrg der Stadt durch die Rumänen rechneten und sich dann von ihrer Absicht mehr Erfolg versprachen, weil die mit beit. Rumänen hier eintreffenden gegenrevolutivuären Offiziere eine entsprechende Menge Militär zur Verfügung gestellt hätten, um die Rote Garde niederznrirtgen. Gleichzeitig mit der Budapester Aktion sollte ein ähnlicher Plan in Debreczin durchgeführt werden. Die. Untersuchung in dieser Angelegenheit beruht auf den Aussagen eines Mädchens namens Marie Koväcs, welche die Behörde mittels eines Zettels verständigte, baß man alle führenden Personen der Räteregierung gefangen zu nehmen beabsichtige. Die Verschwörung war schon ziemlich' weit gediehen, die Leute hatten bereits eine Menge Munition aufgestapelt und beinahe 12.000 Gewehre zur Verfügung. Das Revolutionstribunal wird in den nächsten Tagen über die sensationelle Affäre zu Gericht sitzen. SEIDENHAUS B. KULLMANN Wien, I., Rudolfsplatz 3. 534 ik Reichhaltige Auswahl in Seidenwaren, Seidentöchem und F/tamine. II Export nach allen Rlc&tnngren II Mit Ausfuhru. Einfuhrbewiilipßg! , uM—nygageogm wm mvwafrarttc-rene •**> .»tmtaieriigiww^asuiawy' Ifl zwirnt Ein Linkstanz um den Blaufuchs -> für die Kriegsblinden. Ein aufreizendes Plakat ist afsichiert. Ein tanzendes „schneidiges" Paar ladet zu einer Wohltätigkeitskonkurrenz ein. Der Preis ist ein Blaufuchs. Kartest zu haben im Pelzhause Soffer. Am Kopf des Plakates die Anschrift: Für die Kriegsblinden. Die Großstadt-, roheit der Gewinugierigen, der Gschaftelhuber und der Wichtigmacher stirbt nicht aus. Sie haben kein Verständnis dafür, wie niedrig und grausam es ist, derartige Festivitäten mit Wohltätigkeit zu maskieren und wie empörend, daß just die unglückseligsten aller Kriegs- ' vpstr als Aushängeschild dienen müssen für diese Orgie» der Eitelkeit, Genußsucht und Geldgier. Leider stellen die jüdischen Reichen ein großes Kvn< tingent zu diesen verdammenswerteu Wohltätigkeits-. festlichkeiten. Wir rufen sie auf, wir beschwören sie siH fernzuhalten. Eure Herzen siird gut, aber euer ' Geschmack ist verderbt und euer Sinn durch das'Streben, ' bei den anderen gelten zu wollen, erniedrigt. Wir ' fühlen uns verantwortlich für das ganze jüdische Volk. ' deshalb machen wir auch diese Sache zu der unsrigest ' und legen die Hand auf dieses Großstadtgeschwür. 'Es" ist unser jüdischer Adel, baß das breite jüdische Volk ° nicht roh und barbarisch sein kann. Klaubt die letzten." verworfensten Juden zusammen — eine Bande, die raubt, plündert, schändet, Pogwmr begeht, könnt ihr ' nicht zustandebringen. Und ihr oberen Zehntausend des Judentums wollt den Borwurf der Barbarei aus euch nehmen? Es ist barbarisch, einer' solchen übermütigen, von Schaumwein überfließenden, mit Halbwel: wattierten, mit geschminkter . Entülößtheit prahlender Tanzorgie anzuwohnen und der Welt weiß zu machen, man bringe ein Opfer für die Kriegsblinden. Juden und Jüdinnen, haltet euch fern von dieser Schändet Ihr schädigt euch schwer Und ihr schädigt doppelt euer Volk. Es gibt einen klugen Ausweg, der einem wirk, samen Protest gleichkommt. Spendet für die Kriegs- ° blinden aus Anlaß dieser verwerflichen Tanzfestlichkeii mit dem Bern: eck: „Geldspende für die Kriegsblinde^ an Stelle des MoUtätigkeitZtanzeK mu den Blaufuchs.* fit. Keine Ausschreitungen in Krakau. In dem m der gestrigen Nummer unseres Blatte? unter der Ueberschrift „Ausschreitungen gegen Juden : , in Krakau" veröffentlichten Telegramm aus Krakai I ist urtümlich Mieter, der Ort der Ausschreitungen, ml; i Krakau, dem Aufgabeort des Telegrammes, verwechsel j worden. Anstatt „Am 1. Mai kam es hier" foutz I es richtig lauten »kam es in M i e usrv.". 4

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