Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 110 (9.5.1919)
- Date
- 1919-05-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- Pinsk 4× ep/1045440
- Elbląg 1× ep/1047890
- Haiti 1× ep/1044690
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Nr. 110 Wien, Freitag Wiener Mvvgerrzettung ■THIWII ir - tdBi. >aun. -- --„•_ ■ — - -- "7--. Es fern, zu eitlem etnften Zusammenstoß in dem Augenblick, wo ein großer Zug von Arbeitern eins, öffentliche Versammlung' abhalten wollte. Die Polizei beabsichtigte, diesen Zug zu sprengen, an dessen Spitze Land- und Marinesoldaten mit roten Fahnen marschierten. In den Hauptstraßen der Stadt entspann sich ein Kampf. Während dir von den Soldaten unter- . stutzten Polizeiageuten versuchtendie Manifestanten zurückzudrängen, erreichte ein anderer Zug die Strüße dieser Zug wurde jedoch zerstreut. Di« Soldaten, welche die Polizei unterstützten, bedienten sich zu diesem Zwecke verschiedener Lnstautömovile und Tanks. Es wurden ISO Verhaftungen vorgenommen. Mehrere sozialistische Führer befinden sich hinter Schloß und Riegel. Die Untersuchungskommisfivn für Pinsk. Die Presse ausgrschloffen. Polnischer Settöt. Wie wir Bereits Berichtet haben, wurde dom polnischen Lairdtag eine UntersuchungskomMissivU Nach Pinsk entsendet. Die Kommission ist am lfi. April abgereist. Darüber Berichten Warschauer jüdische Blätter folgendes: Als Mitglieder der Kommission wurden gewählt: 10 Deputierte mit Herrn Wrublewsky vom öolksbemokratpi scheu Verband als Vorsitzenden, seitens der Inden wurden in , die. Kommission die Deputierten Jzchak G rÜnbaum und M. PrNnhky gewählt. Äuf Vorschlag des svZialUs scheu Mitglieds bfcB KoMNiisstoü wittbe tzin Jitkie, Mb zwM Deputierter Prilutzkh, zum Sekretär der Untersuchungskommission äUsersctzen. Ursprünglich wurde beschlossen, baß auch die Vertreter der pölnischs n mb m jüdischen Presse die KoMMissiöü begleiten sbttt«-. Mm ,10; AMI triste irt der Tat die Kommission zusammen mit, den Korrespondenten von Wärschäü Nach Pinsk ab. gewissen polnischen Kreisen war ntfttt aber über die möglichen Ereignisse dev UntersüchMg En Angst, und die Vertreter, der Presse erschienen als unerwünschte Beigabe. Zn Brisk, wo die Kommission aussteigen mußte, wurden dis Vertreter bet Presse vorn General List« w s k y zu einem Abendbrot ringelnden, wo der General .Gelegenheit nahm, ihnen eine ausführliche Rede über die Ereignisse hi Psnsk Zit hÄteN. Ek schilderte bi« strategische Lage und die GiMütivn, in der der Major Busch in s ki, der Könnnandant von Pinsk, zur Zeit des Pogroms sich befunden hatte, Mtd sägte, daß er an der Stelle des Majors ebenso gehandelt hätte. Cs sei seitens der Juden tintaktisch, baß sie so viel über die Pinsker EMgmsse sprecht ttnd die Gtzmütet erregen, „wenn Man Holz fallt, fliegen Späne''. Ditz gMzS lintersnchüNgskoMMissiöN sei. Überflüssig, entspringe dtzr j.ÜdischeN Eitelkeit Nnb werde i:ur Oer ins Feuer gießen. -.Unser flämisches Herz ist mit Liebe zu allen erfülltdie Juden aber sind ein UN» dMwärtzS Volk, linker den Soldaten herrschen bereits Üft* rttW und es ist W Zittsresse. der Juden selbst. Nicht attziivm über Jubennot zu schreien." Daün sprach der Leiter der Zibilverwaltüng, WischNtewskh. „Die Juden"- sagt« dev Redner- „haben selbst , an dem Unglück schuld, sie sind Wucherer und Lebensmittelschieber, und jetzt haben sie Noch die Unvorsichtigkeit, ein Geschrei über das Unrecht zu erheben das man ihnen antur. Wenn die 30 Ermordeten von PiNsk keiiitz Inden wären, hätte kein Mensch davon gesprdcheN, ant Asten wäre, man spräche über die Pinsker Angelegenheit nicht mehr." Die Vertreter der.Presse wurden darMfhiN LöN 'dsN Behörden veranläßt, ihre Reise M üntt^ brechen und sich nach Warschau zur üüzubegeben. Die ne,len Nachrichten, die inzwischen aus Pinsk ein« yelaufeü.sind, zeigen, baß die Ruhe in der Stadt noch immer nicht wiederhergtzsttzllt ist, und daß die Greützltahn dev Soldateska aüdaUerNi Die verhafteten Juden wurden Mittwoch den 10; April freigegeben. Von den Befreiten wurden aber sechs Personen wahnsinnig und zwei von ihnen schweben in Todesgefahr. Trotz des BeWs des stömmandanten, die Geschäfte zu öffnen, wagte kein Jude, den Handel wieder Mfzunehmen. Der Kommandant forderte den Rabbiner auf, . M Dokument zu unterzeichnen, baß die Versammlungi m „Beth Am", deren Teilnehmer von den Polen abgtzschlüchtet Waren, ein« votschewikische gewesen sei, de r Rabbiner verweigerte aber die Unterschrift, sämtliche Synagogen der Stadt sind geschlossen. Auf die Bitte des Rabbinats, zwei Synagogen für die Feiertage frei» zugeben, antwvriete der Kommandanter würbe die Bim erfüllen, falls alle Mitglieder des RabbiUvts ihm mit ihrem Leben Mür haften würden, daß in den Synagogen kein Wort Über den Massenmord fallen werde. Das NadbiNüt lehnte diese Bedingung ab, Md die GyüabogeN wurden geschlossen. D t e Un te rh a Itu n g nt jüdischer Sprache ist streng verboten. Wer bei diesem Verbrechen ergriffen wird, wird sofort verhaftet und mißhandelt. Während der Zwangsarbeit, zu der die ganze jüdische Jugend htztangezvgtzn ist, darf ebenfalls nur polnisch ober russisch gesprochen werden. Selbst die tzagadah haben dieses Jahr die Pinsker Juden nicht laut zu sagen gewagt. 80 bis 90 jüdische junge Leute sind inzwischen spurlos verschwunden. Dagegen finden die Bauern der Umgebung im benachbart« Fluß täglich neue Leichen, di« nicht mehr erkennbar sind. Die Jude« Md di« tschrchv'slovaktsche« Gemeindewahle«. Der „Tschecho-Slvwakischm Korrespondenz" wird geschrkebett: Die Deutschen Prags benützen den int neuen Gemeindewahlgesetz vorgesehenen Miuvritäienschutz zu einem selbständigen Borgehen und fordern ihre Wähler auf, ihr Deutschtum auch an der Wahlurne zu bekennen. Dagegen lasse sich nichts eiNlvenden, soweit dabei wirklich nur Deutsche itt Betracht kommen. Die Urheber hätten es hier über hauptsächlich auf die Juden abgesehen, an die man immer herantritt, wenn man ihre Stimmen oder ihr Geld braucht, während sie sonst wer geächtete Fremdling ober besten« falls der geduldete unerbetene Gast seien, wie es sich „ jüngst bet der Gründung der streng antisemitischen deutschen Bvlkspartet für Böhmen gezeigt habe. Aber statt daß diews Borgehen die Außgesperrteu zu einer eutspreck-enden Haltung veranlaßt hätte, jammern sw würdelos Über die neue Kränkung, während sich ihnen gerade jetzt ein geeigneter Anlaß zur Belbstbestnnung bietet. DaS Verhalten der Deutschen müßte den Juden den Wog zum narwnalen Selbstbestimmung-recht -eigen. Bet den bevorstehenden Prager GemeiuderatSwahlen tömttan die ggubgn mit dem Stimmzettel eigene Nivwälte ihrer Interessen gewinnen, was zugleich die beste Lösung btf ■ ,-Jubenptrnkt-es" wäre. ., - .- Matt tat der Meinung, die in dieser Zuschrift an die „Uschecho-Slowakische Korrespondenz" zum Ausdruck kommt, nur vorbehaltlos beipflichben- Es ist dies eine Wahrheit, welche die Zionisten seit langem predigen und glücklicherweise mit immer wachsenderem Erfolg. In Prag sowie im übrigen Dsutschböhmen gibt es noch immer sogenannte ,,liberale" Juden, die mit unverbesserlicher Uneutwegtheit an einem Deutschtum festhälten, das ihnen selbst die bedrängte und geschwächte deutsche Gemeinschaft Böhmens bestreitet, Wie wieder einmal die letzte deutsch-antisemitische Parteigrüudung beweist. Bon diesem beutschböhmischen Judentum, das sich in den üusgefahreuen Geleisen einer würde- und ideenlosen Politik bewegt, wird jeder leicht eine Vorstellung haben, der bas ihm völlig geistverwandte Wiener Bourgeoisiejugentmn der gleichen Couleurs kennt. Die beiden haben aber *nochFeines gemeinsam: Ihre Stunde hat geschlagen Md VöN eikisM Rachwuchs kann keine Rede sein. Es sind Gruppen, die sich anschicken, in einer rühmlosen Vergangenheit unterzutauchen, Mögen sie auch vielfach noch dis Macht in den jüdischen Gemeinden in Händen haben. Die Juden der Tschecho- Slowakei haben in unzwei'. eu'.iger Willensineinung ihren Anschluß an ditz nationale Bewegung vollzogen und sich entschieden hinter den Jüdischen Nationalrat gestellt» der von der Regierung des Staat.es als einzige jüdische Repräsentanz «Mgesthen wird. Das demokratische Gemeindewahlgesetz, auf Grund dessen demnächst allerorten die Mahlen in die Gemeindevertretungen stattfinden sollen, gibt det jüdischen Bevölkerung die Möglichkeit, eigene Kandidaten aufzustellen. Dies ist bereits in vielen Fällen geschehen. Die Vertreter des nationalen Gedankens A Prag werb'M wohl die entsprechenden Wrsorgen treffen," daß an der Urne die wahre Stimmung der jüdischen Wählerschaft zum Ausdruck kommedamil auch die letzten Reste der die -gesamte Judenschaft schädigenden Assimilation in ihrer ganzen Einslußlosigkeit entblößt werden. Der verderbliche germauisatorische Dräng einzelner Juden ist viel daran schuld, daß zwischen Juden und Tschechen m vielfach unerquickliches Verhältnis entstanden ist. Eine äufrechte, gesunde jüdische VolkspvlMk wird viel dazu beitragen, bas gegen die Juden in der Uschechv-GiÄwakei herrschende Mißtrauen zu beseitigen und em wirkliches Einvernehmen in die Wege zu leiten-. Pogrome 1« WestgaNzie«. Ueber die am 28. April d. I. im Strzyzvwer Bezirke ausgebrochenen Pogrome bringt der Krakauer „Nowh DzienNi^ DOitt 4. b. M. folgende Einzelheiten: Montag den ^8. April brach A Rieb h le c Dezirk Strzhzvw) während des Jahrmarktes ein Jude Npogrom aus, veranstaltet durch vorwiegend bäuerliche Elemente des Städtchens und der Umgebung. Es würben getötet': Hirsch Memch Schaffer, Jakob Rath, Sein Piukas und Nathan Strahl. 16Juden wurden sehr schwer verwundet. In L u t y e z e kam es edenfakls zu fiwenfeindnchen Exzessen, während welchen 3 Juden, und zwar Moses und Menasche Schwalbe Mb Jsak Felber getötet und Selig Felber schwer verwundet wurden. Die übrigeü jüdischen Einwohner flüchteten, ihr Hab und Gut herrenlos znrücklassend. In Mysoka wurden Aimvn RenmüNK und Frau schwer verwundet. In Lenka wurden David Schiff und Wohn sehr schwer verwundet. Beide liegen gegenwärtig bewußtlos in Frhsztak. Die jüdische Bevölkerung beß ganzen Bezirkes lebt in großer Angst.' Die Ortsbehörden legen den Exzedenten nichts in den Weg. Der Prozeß gegen die Mörder Liebknechts. Berlin, 8. Mai. (Kvrr.-Lür.) gm Schwurgerichtsaale zu M o a v i t begann heute der Prozeß gegen neun Angehörige der Garde- Kavallerie-Schützen-Division, die der E rmorvung von Dr. Karl Lievkuecht und Krau DrosaLuxemburg angeklagt sind. Es sind umfangreiche Vurteyrnngen getroffen worden, um eine Störung des Prozesses zu verhindern. Die Anschlutzfrage. Gestern vormittags fanden in der Staatskanzlet Verhandlungen mit dem französischen Bevollmächtigten Allizs statt, der von den Alltierten mit weitgehenden Vollmachten betveffs territvrialer, wirtschaftlicher, stnanz» und währungspolitischer Natur ausgestatdet ist. DU Besprechung«« mit Oberst Cuninghame. Bas Lel>Korr.-Bur. meldet: Dm in einem Teile der Wiener Presse veröffentlichten Meldungen über den Inhalt der Mitteilungen, die Staatssekretär Dr. Ba ue r in der vertraulichen Sitzung de- HauptauSschusseS gemacht hat. insbesondere die Nachrichten Über angebliche Angebot« und Versprechungen debritischen Militärdevottmächttgwn Oberst Cunningham find falsch und beruhen auf üloßsn Kombinatiomu. _9. Mat 1919 Seite $ Die Friedensbedingungen für Deutschland. Die vertragschtteßenden Teile.. Der vorgestern in Äersailles der deutschen Delegation Überreichte Friedmsvertragscntwurf bezeichnet in seiner Einleitlmg als Kontrahenten:' > Die Vereinigten StaatenvonAme r i k a, das Britische Reich, Frankreich, Italien und Japan (sämtliche irt dem vorliegenden Fricdensvcrttzag als G r o ß m ä ch t e' bezeichnet) Haiti, H e d s ch a s, Honduras, Liberi en, Nikaragua, Panama, Peru, Polen,. Portugal, R u m a n i eit, Serbien-Kroatien, Slawonien, Siam, .Tschecho-Slowakei, Uruzuai, welch alle mit den vorerwähnten Großmächten allüerte und befreundete Staaten bilden, einerseits, und Deutschland andererseits. Der Kriegszustand gilt vom Augenblick des Jnkrasttretöns des Vertrages als beendet. Der Enilvirrf befaßt sich mit dem Völkerbund, dessen Statut wiederholt wird und in den Deutschland als Mit--, glitd rintret ei: fctmt, wenn es von zwei Dritteln der andetm Mitglieder zugelassen wird. Die Mitglieder deZ Bundes, dessen hrüptsächlichsttr Zwick die AufrechterhalMng des Friedens ist, lüstM einander gegenseitig Bürgschaft ihrer territorialen Integrität- Alle früheren mit diesem Abkommen unvereinbaren Vertrage müssen aufgehoben werden. Immerhin sind die internationalen Verpflichtungen, wir Schiedsgerichtsverträge üNtz regionale Abkommen sowie auch die M o n r o e- Dv ktdin nicht mit demMbkommen unvereinbar. j Das Abkommen steht Maßnahmm administrativer Natiw für die K ö l ö n i e N vor »nd f ü r [ e» e G eb i et e, die infolge des Krieges anfgehört haben, unterderSonvertin^ tätdetStaaten zu stehen, die sie früher regiert habest, Und für Gebiete, die 5e* wM«t sind von Völkern, die noch nicht fähigfittd, sich selberguregieren.DieVot>' m U N d s ch a f t über diese Völker wird jmen Nationen an««- traut, die durch ihre geographische Lag« und dmch ihre Erfahrung dazu am besten geeignet sind. Die Grenzen Deutschland» werden im Borfriedm folgendermaßen bezeichnet: Gegenüber Belgien: Nordöstliche Grenze de- Gebietes von Moresnet (bisher neutral) —östlich des Eupener Kreises^ —westlich des Montjoie-KrerseS (alte Grenze)—nordöstlich Md, östlich des Kreises Malmedy bis Luxemburg. Gegenüber Luxemburg: Die Grmze von 1914. Gegenüber F r a n k r e i ch : Die Grenze vom Juli 187ll von Luxemburg bis zur Schweizergrenze '(wobei die Zollgrenze jene des Saargebietes ist). Gegenüber der S ch w e i z: Die gegmwärtige Grenze \ Gegenüber Oesterreich: Die Grenze vo.^ 1914 bis znr Tschecho-Slowakei. J Gegenüber der Tschecho-Slowake irs Die Gttznze von 1914 mit Böhmm nnd Schlesien bis zum Bor-> sprung östlich von N e u st r d t. i Gegenüber Polen: Vom obm erwähnten Pwkte (bei! Neustadt) ««-östlich F-rlkenbrrg — Grenze zwischm Ober- und Miitelichlrsien - westlich Posen — Lauf der Bartsch! - Grenze zwischen den Kreisen Gurau und Glogan — Grenze zwischen Linde und Fraustndt — südwestlich von Kopitz - westlich! von Bentschen (Nordspitze des Chlop - Sees) - Grenze^ zwischen Schwerin und Birnbaum — Grenze zwischen F.lehne und Tschernikau — westlich und nördlich von Schunde-! Mühl-Linie acht Kilometer westlich der Eismbahnlinie Schutide-i Mühl - Könitz — nordwestlich Könitz - Grenze zwischen Könitz und, Schlvchau— Grenze Westprmßens bis acht Kilometer südöstliche von Lauenburg- — östlich und nordnordöstlich Hohenfelde und! Chottschow — Küste des Baltischen Meeres im Norden, nord-! östlich von Chottschüw.! Gegenüber Dänemark: Grenze, wie sie in dem Sonderartiklti des Kapitel« 80 festgesetzt ist.! Grenze Ostpreußens: Küste deS Baltisch« Meeres! nvkdlich von ProbberUau, Bogen am Kanal von Elbing. Lauf! der Nögatder Weichsel, Svdgrenze (des KrriseS) von Marien. Werder, von Äosenberg, Grenze zwischen Ost- und Westpreußen; Grenze zwischen Osterode und Neidenburg, Lauf der Skottan, der Neide, nördlich vott Bialuttett, alte russische Grenze bis westlich der Schmalc-Ningkcn, Lauf des Njemen, Arm des Skierwieth; VOM Delta weg bis zum Kitrischen Haff schneidet die Grenze die Kurische Nehrung 4 Kilometer südwestlich von Nrbdm. In dem Kapitel „Politische europäische Klauseln" heißt es, day Deutschland verzichten Mllffe, daß Luxemburg ein TeildesdeutschertZvllver eines sei. mt «erretten Anfgnven vee Frio-enskonferenz. Die ^Times" gibt einen Ucberblick der n a ch Fertig-! stellnng der Friede ns beding ungen für! Deutschland noch zu erledigenden Fragen. DaS Blatt? nennt an erster Stelle die Frage von Fiume und der! d a l m a t i U i s ch e n K ü st e, weiters die A u f t e i l n it g! Oesterreich-Ungarns und die Abgrenzungj Mtder ehemalig« Monarchie entstehend« Staaten. Dazu, iommt «vch die Feststellung desStätus m Rum än i eu Mid! die Regelung der russischen Gr enzen in arabien, in der Ukraine, Wolhynien und, Litauen. Bei . der Regelung dieser^ Fragen sei. die, Konferenz verpflichtet, bk Zukunft Rußlands genau znf deüchten. da mit dieser Retzelüng die beiderseitig« Jntetesim üUfsi engste verknüpft sind. ES ist iermr die Smscheidüng dartib« zuj treffen, w el ch e r T e i l d e r ftukkriettkA Vttpfitchirmgen de» »hemaligsn DeftvereichMngor« auf Vit Schultern d er n eng eb^ild ei en Staaten zu tt b e r w ü l z e n ist und in ivclchcm Umlange Schahenttsatz veNangt iverd« kann» Schüchiich sind rwch j