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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-08 · Heft 109 (8.5.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 109 (8.5.1919)
Date
1919-05-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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bette 4 'Wien, Donnerstag ' gebührend behandeln werde', wenn der Reformplatt zur - Verhandlung vorliegt. Eine andere, weitere Triebfeder zn den Unruhen war der überall herrschende Glaube der Moslem, baß die Friedenskonferenz an der Zerstörung des Islams arbeite. Man hat kein Vertrauen in das britische Protektorat, nachöenl England feine Politik in bezug, ans die Türkei erklärt hat und nachdem es seine Abmachungen vom Jahre 1911 mit Bengalen aufgehoben hat. .... __ Die Künftigen HafenemrichLungen in Triest. Die in Rom tagende Kommission, die mit dem! Studium der Hafeneinrichtungen von Triest betraut ist, hot nach Mitteilungen italienischer Blätter grundsätzlich beschlossen, die früheren österreichischen Einrichtungen dieses Hafens, die sich' immer bestens bewährt hätten-, austechtzuechalten. In bezug auf das Zollregime werden die früheren Zölle bestehen bleiben, so lange nicht neue Maßregeln allgemeinen Charakters verfügt werden. Die vor dem Kriege in Angriff genommenen wichtigen HafenarLeiten sollen entsprechend den früheren Entwürfen weitergeführt werden. Die Gesetze betreffend den Hafen von Triest werden an den österreichischen Einrichtungen nichts ändern; es wird demgemäß an der Spitze der Verwaltung des Hafens ein Gouverneur stehen. %xü) dem „Eorriere della Sera" beabsichtigt die italienische RegieMng nicht, dem Wunsche Deutschösterreichs bezüglich Erlangung eines Handelsausganges zum Meere technische Hindernisse in den Weg zu legen. Die Regelung der -Frage bleibt künftigen Verhandlungen mit der de ntschösterreichischen Regierung Vorbehalten. ... i '■; 1 . Ein sozialistisches Urteil über bie ' Führer in Deutschland. In einem „Führer" betitelten' Aufsatz in der 1. Mai-Nummer der Berliner „Weltbühne" bespricht Heinrich Strobel, einer der klarsten Köpfe des deutschen Sozialismus, der dem mehrheitssozialistischen Regime in Deutschland sehr ablehnend gegsnühersteht, aber auch gegenüber den Fehlern der Linksradikalett mit Kritik nicht spart, die Tatsache, baß es der deutschen Politik an wirklichen führenden Persönlichkeiten völlig fehle. Don den Scheidemann-Ebert urteilt er folgendermaßen : Der politische Jammer Deutschlands spiegelt sich in den Zuständen der deutschen Sozialdemokratie. Besonders im Parteilcben der Mehrheitssozialisten. Ist e8 doch kritischen Köpfen ein Rätsel, wie mm schon im fünften Jahre Männer vom Schlage der Scheidemarm mrd Ebert die anerkannten Führer einer Partei sein können, in deren Händen, während des Krieges und während der Revolution, die Geschicke eines Siebziginillivnenvolöes liegen. Davor, büß es der ehemalige Schriftsetzer und der ehemalige Sattler trotz karger Volksschnlbildung so weit gebracht haben, zieht man den Hirt.' Daß sie den Durchschnitt des Alltags respektabel überragen, erfetmt man willig an. Als Lokalvedakteure, - Arbeitersekretäre, G-rwerkschaftsbeamte mochten sie am Platze ' sein, als Vorsitzende einer Stadtverordnetenfraktion eine gute Figur machen, auch' noch als Abgr»rdneLe an.bescheidenem Platz ihren Mann stellen. Aber zum Parteiführer, zum politischen Chef fehlt ihnen, so sagen jene Kritiker, nicht weniger als alles: Wissen, geistige Selbständigkeit, Hochflug des Gedankens. Nicht, weil sie ihrer Herkunft nach Proletarier sind. War denn nicht auch 33eM Drechslergeselle? Und waren nicht Pvoudhvn und Henry George Schriftsetzer wie Philipp lScheidemann? Nein, das Autodidaktentum ist kein Makel. Nur muß mau wirklich etwas gelernt haben, wie der französische und amerikanische Schriftsetzer, muß man ein Kerl sein wie August Bebel. Wo aber haben d« Präsident der deutschen Republik und der Ministerpräsident der deutschen Nationalversammlung jemals etwas gesagt oder geschrieben, das nicht platt wäre wie ein Kartoffelacker, trivial wie eine Kriegervereinsvhrase? Und das soll nun Weltgeschichte machen, soll in der furchtbarster: strise, die Deutschland durchlebte, das Steuer der deutsch« Politik führen? Kein Verständiger wird diesem Urteil widersprechen, lind' jeder Kenner der Parteiverhältnisse wird verraten können, daß Ebert und Scheidemann selbst innerhalb ihrer Partei nach Fähigkeiten und Kenntnissen in zweiter, dritter Reihe stehen. — Und warum paradieren diese Neiden gleichwohl als die „Führer"? Weil sie roedec die Eignung noch den Ehrgeiz haben, führen zu wollen! Weil fte mit unleugbarer Geschäftsgewandtheit und dem unerschütterlichen Selbstvertrauen der Mittelmäßigkeit die größte Anpassungsfähigkeit verbinden. Lei Leuten von Kenntnissen und Urteil müßte num es Charakterlosigkeit nennen; aber Ebert und Sch erde mann sind innerlich völlig unbeschrieben, chre Hirmnasse ist so plastisch, daß sie sich' willig in jede Form kneten läßt. L.'. ii^.uung und tiefe, innere USerzeugungen sind ihn«: etwas Unbegreifliches. Will ed die Situation und macht es sich gut als Agitatronsafftofa. so schmettert man, wie Scheidsmann in Paris, die Fansirve in die Welt: Mir werden nicht auf euch fchietzen." Hat aber daß militärische Verbrechertum Dartschkmd in den Krieg gestürzt, so gebietet die Situation ta* Gelöbnis! Mir stehen zum Vaterland." Rotchion Stnbesifcrrgg Aktien günstig, so kann nur ein glauben, daß es nach einem solchen Kriege oh« At»Ück»ng der Grenzsteine abgehe. Ist aber die «kMÜrische Pleite da, so ist der Rechtsfriede und das Wiener 8. Mai- 1919 Nr. 109' Arrs der Polnischen Hölle Pogront in LubLin. Krakau, 7. Mar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Vergangenen Frettag fanden in Lublin Ausschrertungen gegen d i e. I u d c n statt, die einen ernsten Charakter angenommen hatten. Der Pogrom, an dem sich außer einer Anzahl Rekruten auch Schüler der Handels-, der Realschule und der „Szkola Lubelska* beteiligten, begann um 11 Uhr . vormittags in der Lubartowskagaffe, dehnte sich abpr allmählich auch auf die Rybna, Grodzka ufw. aus. Anfänglich leisteten die Juden Widerstand, sie konnten aber gegen die Ueberzahl des fanatis irrten Mobs nicht aufkommen. Die städtische Polizei schaute den Vorgängen passiv zu, denen erst die Volksmiliz ein Ende bereitete. Die hiesigen Zeitungen veröffentlichen lange Verzeichnisse der verwundeten Juden, worunter sich viele Schwerverwundete befinden. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Kronen. Die Schuld an diesem Pogrom wird allgemein der unerhörten Hetze der hiesigen polnischen Presse» die in den letzten Tagen ihren Kulminationspunkt erreichte, zugeschrieben. Der Stadtpräsident SzczepansKi veröffentlichte einen Auftuf an die Bevölkerung» worin er die Bestrafung aller Pogromteilnehmer in Aussicht stellt und vor wetteren derartigen Ausschreitungen warnt. Die polnischen Sozialdemokraten über den Pogrom in Lublin. Warschau, 7. Mar. (Tel. der ,Wr. MorgenztZ.*) In der letzten Sejmützung brachte der Klub der polnischen Sozialdemokraten (P. P. S.) eine Interpellation über den Pogrom in Lublin nn, die folgende Darstellung der Vorfälle enthält: „21m 24. und 25. April l. I. fand in Lublin ein Pogrom gegen die Einwohner jüdischer Abstammung statt. An dem Pogrom beteiligten sich, wie festgestellt wurde, der Abschaum der Gesellschaft Banditen und Diebe. Die städtische P o l i z e i t r a t d c n N ä u b e r e i e n n u d S ch l ä g e-i . reien nicht entgegen, die G e n d a rm er i i hinwieder cif er. teno ch z u r M i ß h a n d l n n $ . a derIudenan. Die Bolksmiliz erhielt de« Befehl, die Kasernen nicht zu verlassen, Das Verhalten un d d ie u n b e h o l f e n h e i i des Polizeichess Makow § k i war unte» Heber Kritik/ Die Ermordung des Schriftstellers Weiter»! v Warschau» 7. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Wu aus Wilna berichtet wird, ist dort der bekannte jüdisch«. Schriftsteller und Dramatiker Ä. Weiter wegen B o l s ch e* wismus von den Polen erschossen worden. In Wilna hat er während derBolschenikenherrschast in der B il d nngsk o m m i s s r on gearbeitet, das scheint süu einziges Verbrechen gewesen zn sein, und dafür wurde er ermordet. Auf eine D * nunziatiorr' hin wurde er aus seiner Wohnung geschleppt und auf der Straße erschossen. Seme Leiche blieb drei Tage lang auf der Straße liegen. Der Verstorbene war lange Zeit Redakteur des jüdischen Tagblattes „Der Fremd" zusammen mit G v« r e l i k imd Niger. Er gründete inr Jahre 1908 di« Monatsschrift für jüdische Literatur Seinen Ruhm begründete er durch seine bedeutenden D r a m e itj vornehmlich aus dem Leben der jüdischen Intelligenz. — Der bekannte jüdische Kritiker N i a e r und der Schriftsteller L.Jo fff wurden von den Polen in Wilna v e r h a f t e t und mit anderen bolschewikisrhen Gefangenen nach L i d a a b g e f ü h r tj Ihr weiteres Schicksal ist bisher unbekannt. Führende jüdisch« Kreise in Wilna bemühen sich, die Gefangenen zn befreien. i' Die polnischen Morde in Liba. - G < I) Marsch an, 7. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Nach hierher eingelangten Nachrichten sind während der Einnahme bei Stadt Lida von den Polen mehrere Juden ermordet worden. Der hiesige „Dzimnik Novh", der diese Nachricht veröffentlichte, wurde von der Behörde eingestellt. Nu» ve»? breitet aber die polnische Telegraphenagentur eine Meldung aus Wilna vom 27. April, wonach der polnische KreiskommiM von L rd a den in Wilna weilenden Mitgliedern des Landtagr- «msschuffes auf eine spezielle Anfrage bestätigt hat, daß infolge der Unterstützung, die ein Teil der jüdischen Bevölkerung während der Kämpfe mit den Bolschewiken diesen angeblich gewährte, 3 5 I n d e n ermordet wurden. Und ebenso ist man, lyemr es die Konjunktur erheischt,, heute patriotisch glühender Eiferer gegen die unabhängigen Vaterbandsverräter und morgen Phrase nreicher Revolutionsgewinnler. Und das alles, vhwe Arg und ohne Gewissensbeschwerden. Das sollen Führer sein? wird man sagen. Die charakterlosen Kvnjunkturnützer, diese breiigen Mollusken^ diese Platten Demagogen? Je mm, wenn man gerade die für „Führer" hält, die eine Zeitlang an der Spitze eines großen Haufens marschieren, so sind es wirklich' Führer. 'Hindenburg war ja auch vier Jahre lang solch' ein Führer des deutschen Volkes, der Mann, dem man nach sagt, daß er in seinem langen Leben kein gescheites Buch gelesen hat. Wer nur auf die Gefolgschaft sieht, wer die Größe eines Führers nach seinem Augenblickserfolg mißt, wird in der Weltgeschichte oft auf Führer stoßen, die die Platten Demagogen und die hohlen Kriegsgötzen unserer .Tage um nichts überragen. Tschechisches Parieiwese«. . "' Die Gruppe der ehemaligen Realisten, der engsten Anhänger Masaryks, die von Dr. Veselh und dem. Journalisten 'Zyril Duschet geführt wird, kündigt, wie die „Freiheit mitteilt, die Verwandlung der bisherigen Wochenschrift „Ceska Straz" (Tschechische Wacht) in ein Dagbbatt an. Während ein Teil der ehemaligen Realistenpariei (Dr. Schamal und Doktor Herben) in die staatsrechtliche Demokratie und in die „Narvdni Lisch" eingetreten sind, machten die Anhänger Duscheks diese Wendung nicht mit und orientierten sich iunter dem Einflüsse des Weltkrieges ausgesprochen sozialistisch. Ihre Vertreter in der Ratio nalversammlung sind Hospitanten der tschechischen sozialistischen. Partei und dadurch Mitglieder des sozialistischen Blocks. Es gibt daher nunmehr drei sozialistische tschechische Parteien: die tschechischen Sozialdemokraten. die tschechische sozialistische Partei (ehemalige national-soziale) und die neuen sogenannten fortschrittlichen Realisten. __ Anzusriedenhett irr Polen mit dem Friedenskongretz. Me Hoffnungen gewisser polnischer Kreise, baß bis Entente eine bewaffnete Intervention zugunsten eines starken Polens unternehmen wird, haben sich, wie in einer Pariser Meldung des Krakauer „Czas". dargelegt wird, als irrig erwiesen. In England und Amerika gibt es einflußreiche Gruppen, die sich den Polen gegenüber ablehnend Verhalten. Die englischen Finanzleute und Industriellen warten nur auf den Augenblick, um mit ihren Klienten in Deutschland und Rußland die alten Beziehungen anzuknüpfen. Ihrer Ansicht nach ist Polen ein Hindernis für die Beruhigung Deutschlands und Rußlands. Der Pariser Korrespondent des „Manchester Guardian", Dawson, der deutschfreundlich gesinnt , ist, ist der Berater Lloyd Georges. Wilson behandelt alle, auch die kleinen Nationen, gleich, indem er vergißt, daß nicht alle denselben Wert für die Menschheit besitzen. Die Beschlüsse in der Danziger Frage werden geheimgehalten, scheinen jedoch nicht günstig für die Polen zu sein. Es heißt, daß Ostpreußen den unmittelbaren Zugang zur Weichsel oberhalb Zulawy erhalten wird. Es sind, wie die Mitteilung des „Czas" schließlich bemerkt, auch' andere «NMgeMjne MberraschunMN für die Palen Inland. Die Tiroler wollen nicht die Gelder der Vermögensabgabe nach Wien abführen. Innsbruck, 7. Mai. (Korr.-Bur.) In der, gestrigen Abendfitzlmg der Tiroler Landespersammlung wurde die Debatte über die Ernährungsangelegenheit fortgefcht und ein Antrag des LaudesernährunLsdirektors ans Erhöhung - der Schlachtviehpreise angenommen. Ein Zusatzantraa setzt die Grenzen für die Erhöhung der Fleischprerfe bis auf höchsten? ' K 9.—- pro Kilogramm fest. 5 In der heutigen. Sitzung wurde ein Antrag des,Abgeordneten S t e i d l e und Genossen betreffend die bevorstehende Vermögensabgabe eingebracht. Der Antrag lautet: Die provisorische LandeSversammluna wolle beschließen, daß du Tiroler Landesregierung aufgeforoert wird, sofort die geeegneien Schritte emznleitcn, insbesondere mit dem deutsch österreichische Staatsamle für Finanzen m. verhandeln, damit derinTrrol sich ergebende Betrag der bevorstehenden Vermögensabgabe bis zur endgültigen Regelung der staatsrechtliche» Stellung Tirols vorläufig imLandezurückbehalten nn d nicht an dieZrntralstelleinWienab-- geführt werde. Nach längerer Debatte wmbe der Antrag a» dm Finanzausschuß zm Beratung und Berichterstattung übr^ 1 wiesen. Die Kämpfe in Kärnten. Wie wir erfahren, hat das Staatsamt für Aeußeres mit den Ententemrssionen Verhandlungen eingeleitet, die der Feststellung einer neuen Demarkationslinie in Kärnten und der Einstellung der Kämpfe gelten. Die kärntnerifche Landesversammlung ist für Donnerstag zu einer geheimen Sitzung einberufen, in welcher Staatssekretär Dr. D e u t s ch wichtige Erklärungen abgeben wird. Graz» 7. Mai. (Tel. der „Wr. Morgerztg/) Nach einer hier einaelangten Nachricht wurde Unter-Drauburg von den Abwehrtruppen nach Kampf genommen. Reform der Maturitätsprüfung. . In der gestrigen Sitzung des Unterrichtsausschusscs der Nationalversammlung kündigte llnterstaatssekretär G l ö ck e l die Herausgabe eines Erlasses an, wonach nur die s ch r r f t l i ch e n Neifeprüfungen bestehen bleiben. Nur bei ungenügenden: : Erfolg sollen dir Kandidaten einer mündlichen Prüfung ans dyn betreffenden Gegenstand unterzogen werden. Aus dem Budapester Gefängnis. Prag, 7. Mai. Ein Journalist besuchte dieser Tage iuk3, der Budapester Gefängnisse und schildert seine Eindrücke folgendermaßen : Ich sah die früheren magyarischen Führer gerade ber ihrem Spaziergang im Gefängnis. In Uniformen, Kleideni, Decken und Urberziehern hielten Generäle, Bischöfe, Minister und andere bekannte Persönlichkeiten ihre Morgennbunaen ab. Es find hier Dr. B a l o a h, der Vertrauensmann T i.s z a §, in Begleitung des Bischofs von Thcresiopel, Grafen Mikos, der Versen liest, der Abgeordnete Lang, Graf S z e r e n h i und General S z u r m a h zn finden. In einer Zelle des Arrestspitals finden wir den Grasen W e rk e r l e noch immer rüstig. trotz seines Alters. Er träumte vor sich hin: „Es ündrm fich die Men; als ich das letztemal Journalisten empfing, war ich noch Mimsterpräsident". Vordringen der Tscheche« in Ungarn. Ungarischer Kriegsbericht. Budapest, 7. Mai. (Ung. Tel.-Korr.-Dur.) An sämtlichen Fronten, ausgenommen das Gebiet zwischen Salgo- T a r i a n und N a a y -- S z e c s e n y, mchts Neues. Mit den gegen Nagy-Szecseny vordringendm tschechischen Truppen hatten unsere eigenen Truppen erbitterte und. wechselvolle Kämpfe. Der ffchechischen Uebermacht gelang e§ jedoch, in N a g v - S z e c f e n y Fuß zw' fassen. Nördlich von Salgv-Tanan waren de^ ganz-it Drg hindurch Kampfe im Gynge. Armee-Oberfommemdru-^

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