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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-07 · Heft 108 (7.5.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 108 (7.5.1919)
Date
1919-05-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 108 Wien, Mittwoch iumbeit mrterwegS ortßcljntfen rmd juiftnttmen mit anderen fest» ficnoattnien, amu ©fw nebtr. drin Stadt heater gebracht, wo man Üjiwit mit der Erschießung drohte. Erst ut der Nacht wurden sie, dank der Bemühungen prominenter Personlrchkeiten befreit. Neben den vielen Privatgeschäften wurden auch viele gesellschaftliche Institutionen vuSgcvländert, unter anderem die F l il cd tl i n g S k ü ch e, die lmndrstische Oenoisenjchaft „Arbeiter". Der Sekretär dieser Ge,rostenschast, D e i. n ft c t it, tmtrbc fürchterlich mißhandelt und als Gefangener nach ftida transportiert. Das gleiche Schicksal ereilte auch eines der aktivsten Mitglieder der,,Zelle Zion* namens S c i d e n s ch n « r. Einige hundert Juden wurden zusammen mit vielen Russen inrmbekarirrteRichlung wrggrfiihrt,nachdem man ihnen alles abgenommen hatte, sogar die Kleider vom Leibe. Total ausgeplündert wurde die Rndnickagafse, auch die Deutsche Gaffe, Große Gaffe und der ganze Stadtteil Szkaplerno. Die Waren wurden durch die Bauern der umliegenden Dörfer weggeführt." Wie „Kurier Polski" meldet, wurden in Wilna mehrere bolschewikische Kommissäre erschossen, darunter angeblich der bekannte jüdische Führer Adolf I o f s e, der Vertreter der Sowietregiermrg auf der Frredknskonferenz in Brest. Im Wrlnaer Gefängnis 'beffnden sich rmter anderen mehrere bolschewikische Kormncffäre, so zum Beispiel der Bilduttgskoimmsfär 11 n s z l i ch t rmd der Kriegskomnnsiär R o s o f f - L e i s i n. Der jüdischnatiiSKale WahlerfoLg und die Wiener Presse, r. „Neues Wiener Tagblatt." Das Organ des Herm Sieghart (heißt richtig: Singer und ist ein Troppauer Kantorssohn) ergeht sich in herzergreifenden Klagen: „DaS fortschrittliche Bürgertum hat offenbar das Hauptkontingent derer geliefert, die der Urne fmt geblieben sind rmd 8m Sregern Gelegenheit geben wollten, sich völlig auszuleben; viele seiner Angehörigen haben aber auch anscheinend aus taktischen Gründen für andere bürgerliche Parteien gestimmt. Jedoch die, groteske Tatsache steht aufrecht, daß zwar acht Tschechrschnatiouale, drer Deutschnationale und drei Jüdischnationale gewählt wurden, aber "ein einziger — wortwörtlich ein einziger — Vertreter der bürgerlich-ftrrtschrittlichen Gruppen in den Gemeinderat einziebt. DaS drückt den gestrigen Wahle» den Stempel des vollen Widersinnes und der absoluten Unnatürlichkeit aus. Acht Tschechischnationale und ein Deutschbürgcrlicher — ein solch lächert ich es und bizarres Wahlergebnis bezeugt die Vergänglichkeit des ganzen Wahlresultats. Das i ft S ch a u.mu n d N e b e l, geboren aus einer wirrenZeihdassindJrrlichter, die auf dem Sumpf herumkanzen. In diesem Wien, das seine Bürger mit ihren Leibern ernst gegen die Türken verteidigt habe», in diesem Wien, deffe» öffentliche Bauten, Schulen rmd Wohlfahrtanlaaen das Werken des Bürgertums verkünden und dessen Wiedergeburt ohne das werktätige, gewerbefleißige Bürgertum nndmkbar ist, kann eben dieses Bürgertum nicht lange abseits stehen. In das Nathan s, d a s gothische Kleinod Wiens, die herrliche Sch öpfung des deuts chen Steinmetzen Friedrich Schmidt, zieht ein Deutschbärgerlicher neben acht Tschechischnationalen und drei Jüdffchnationalen ein — derWahntrinmphiert, aleichwieerin dieser tollen Zeit an vielen andern Orten gesiegt Hai; aber sein Sieg ist hrer so vergänglich wie dort." Ob die Ahnen Siegharts mit ihrem Leibe Wien gegen die Türken oertsidigt haben, bleibt dahingestellt. Daß aber dieser edle Vertreter des deutschen Bürgertums die christlichsoziale Partei finanziert und hoffähig gemacht hat, ist eine notorische Tatsache. Ansonsten erübrigt es sich, zu diesen erheitemden und bezeichnenden Ergüssen auch nur ein Wort hinzuzufügen. ll. Die „Arbeiter-Zeitung". Das neue Regierungsblatt schreibt: „Die Erfolge der zwei chanvinistffchen Gruppen, der Tschechen und, der Juden — über d i e d e r „N a t r o n aliud e n" sind weit geringer als ihr Gesächlich senre Novellen und Erzählungen, die nur mit Unrecht tendenziös genannt werden. Denn Pinski, der dem Emanzipationskampfe des Proletariats nahe stand und selbst an der Arbeiterbewegung teilnahm, bleibt in all seinen Erzählungen Künstler und überall, selbst in seinen schwächsten Novellen, darf der Realist mit dem Tenbenzschriftsteller nicht identifiziert werden. Neben dem Arbeiter ist es die jüdische Frau, die Pinski uns mit unendlicher Liebe schildert. Wir finden sie in den meisten seiner Novellen und in seinen besten Dramen, überall, wenn auch nicht als Held deS Dramas agierend, so doch mit starkem Verständnis dargesteltt. PinsUs Frauen gehören zu den besten Typen der jiddischen Literatur, er zeigt sie unS als die in Not und Elend lebende Proleiarierin, die trotz häuslichem Zank, der durch die schlechten materiellen Verhältnisse hervorgerufen wird, herzlich liebt, eine Liebe, die viel zu stark ist, als daß sie in Worten Ausdruck fände. Aber Pinski kennt auch die Frau als Märtyrerin, die immer bereit ist. sich für den Mann, den sie liebt, zu opfern, die sein« Leiden zu den ihren macht, voll Hingabe und kämpferischer Glut. Noch ein dxitter Typus sticht in Pinskis Erzählungen hervor und kehrt immer wioL*s: die „Alten". Er zeigt sie uns in ihrem hartnäckigen Festhalten an der Tradition, in völligem Unverständnis für die Jugend und ihre Sehnsucht. Doch sind diese Gestalten so geformt, daß sie uns nahegehsn, auch wenn wir von ihrer verkehrten Denkungsart überzeugt sind. * PiuSki ist zweifellos der temperamenlnottstc jiddische Dichter; in allen seinen Erzählungen ist Leben und Kampf. Revoltierend sind seine Menschen überall. Sie lehnen sich auf gegen dar Unbegreifliche. Der revolutionäre Ing in seinem Schaffen machte ihn, iiam-entlich in den ersten Iah reit, zum Dichter der Wierrsv Movgerrzekttmg 7. Mai 1910 Seite 3 schrei, i>aZ freilich überalleMaßen laut u n d s ch rillwar — sind lucht uttbegrcülich; dis appellieren duu tut den nationalen Gegensatz und erzeugen damit starke Antriebe." Auf einmal werden in den Augen derjenigen, die stets das nationale Mmontätemscht gefördert deren Führer R e n n e r und Bauer dieses Recht wissenschaftlich fundiert haben, die nationalen Minoritäten zu «chauvinistischen Gruppen"! Wamm? Weil die oeutschösterreichische Sozialdemokratie selbst chauvinistisch geworden ist, alldentsch gefärbt und unduldsam gegen andere Nationalitäten geworden ist. Es steht den jüdisch-deutschen Genossen und Konsorten gut zu Gesicht, daß sie den Wiener Tschechen die ihnen gevührende Vertretung im Gememderate förmlich,aberkennen. Verlangen die Herren auch, daß die Deutschen in Böhmen tschechisch wählen? Die Wut der jüdischen Redakteure der „Arbeiter- Zeitung" über die aufopfernde, hingebende Aufklärungs- und Agitationsarbeit unserer fteiwilligen Mitarbeiter kennt keine Grenzen: „Es ist kein Zweifel, daß jedes der paar Mandate, die sie errungen haben, an AgitationsanSgaben ungeheuer vielgekostethat. Mit den Aufwendungen an Geld und Kraft steht auch der Erfolg der regsamen kleinen Parteien in keinem Verhältnis." Solche häßliche Verdächtigungen sind die letzte Zuflucht jener, denen die Erstarkung des jüdischnationalen Gedankens den Ast absägt, auf dem sie sitzen. m. »Nene Freie Presse". Herr Dr. S ch w a t z - H i H e t, der letzte Repräsentant der „Deutschbürgerlichen* — hätte der Umsturz ihm nicht den jüngst erworbenen Adelstitel genommen, so könnte man ihn ihren „letzten Ritter" nennen bespricht das Wahlergebnis und schließt wie folgt: „Das einzig Versöhnende an dem gestrigen Wahltage ist die Ruhe, in welcher sich die Wahl vollzogen hat. Abgesehen von der Leopoldstadt, in welchem Wahlkreise einigermaßen exotischeund hiernach nichtlande Süblich gewordene Wahlkampfmethoden zur Anwendung gelangten, verlief der Wahlsonntag wie auch die vorangegangene Kampagne ruhig «nd ohne besonderes Interesse oder Aufregung hervorzurusen." „Exotische, hier noch nicht landesüblich gewordene Wahlmethoden" — wer versteht nicht diesen Ausfall gegen die oft jüdischen Flüchtlinge? Daß die entrechteten Wiener Ostjuden für die jüdischnationale Liste wacker und treu warben, macht ihnen alle Ehre. Die Beleidigung, die ihnen Herr Dr. Schwarz-Hiller in versteckter Form antut, werden sie zur Kenntnis nehmen und sich gut merken. Weil er aber diese bezeichnenden Ausdrücke gebraucht, sei ihm entgegengehalten, daß gerade er in diesem Wahlkampfe sich solcher Mittel bediente, welche keineswegs landesüblich und recht exotisch sind. Die Beamten der von ihm geführten staatlichen Flüchtlingszentrale haben tagelang für den Chef Wahlarbeit geleistet; die Flüchtlinge wurden bei Behebung ihrer staatlichen Unterstützungen eingeladen, für Dr. Schwarz-Hiller zu stimmen (von den bukvwinensischen Flüchtlingen sind viele deutschösterreichische Staatsbürger) und diese armem unwissenden Menschen mußten fürchten, die staatliche Unterstützung zu verlieren, wenn sie diese Einladung nicht befolgen; die jüdischen Landarbeiter und Landarbeiterinnen, welche auf Landgütern in der Umgebung Wiens sich für Palästina vorbereiten und am Wahltage nach Men Kamen, um sich in den Dienst der Agitation für unsere Kandidaten zu stellen, kampffrohen und kampfmutigen Jugend. Nicht nur seine Gestalten tragen den Stempel des vev-olulronären Kampfes, er selbst steht -aktiv im Leben, als ein Führender in der jüdischen Arbeiterbe r-.'> verläßt sie auch dann nicht, wenn sich sein Schaffen aus dem engen Nahmen der Arbeiterbewegung emporhebt und sich attmenschltchen Problemen nähert. Neben Perez und Hirschbein ist er das stärkste dramatische Talent der jiddischen Literattlr. * Der Krieg, der die Verbindung mit Amerika unterbrochen hat, nahm uns die Möglichkeit, Pinskis weiteres Schaffen zu verfolgen. Aus Len Nachrichten und auS einzelnen Bruchstücken seiner Werke, die jetzt zu uns herübergelangen, ersehen wir, daß PinLki auch während der letzten Zeit sehr produktiv war, Im Repertoire der jiddischen Bühne in Amerika finden wir eine große Zahl seiner neuen Theaterstücke. Zu den bereits früher erschienenen drei Bänden seiner Schriften sind während der Kriegszeit vier Bänd« neuer Dramen hinzugekommen. Zn seinem 25jährigen Jubiläum veranstaltete einer der bedeutendsten Verlage Amerikas eine Gesamtausgabe seiner Werke in englischer Ueberfetzung. Neben seiner literarischen Tätigkeit wirkte PinSki während der Kriegszeit auch alS Führer - des Proletariats. Ec beteiligte sich an dem jüdischen Arbeiterkongreß sowie au dem allgemeinen jüdischen Kongreß in Amerika und war bis Ende 1618 Redakteur der poale-zionistischen Zeitung „Der jiddische Kämpfer". Nun, da die Schranken, die der Krieg zwischen uns und Amerika aufgerichtet hat, gefallen sind und wir bald Gelegenheit haben werden, die während des Krieges erschienenen Arbeiten unseres Dichters zu lesen, wird «S leichter möglich sein, sein qarizeS Schaffen zu übersehen und abzuschätzen. wurden bei Ueberschreilunq der Wahlschutzzone über Veranlassung der Hilfskräfte Dr. Schwarz-Hillers verhaftet und Herr Dr. Schwarz-Hiller selbst hat erklärt, mit mehr auf ein jüdischnationales Programm kandidieren zu wollen, um dann plötzlich als Kompromißmann der assimilatorischen Gruppen und Grüppchen in den Wahlkamps zu treten — gewiß eine sehr exotische, nicht gerade landesübliche Methode. Die FrieVZUKkSKfereUL. Die derrLschSsterreichische Delegation . für SeMLsGerNMiu. Im Kabinettsrat legte gestern Staatssekretär Dr. Bauer folgende Liste der Delegierten zur Friedenskonferenz nach Paris vor: Dr. Klein, Sektionschef E i ch h o f f, Sektionschef Dr. S ch ü l l e r, Üniv.-Prof. Dr. Lau n, Konsul F r a n L e n st e i n, Konsul Peter für das Auswärtige Amt; ferner: Hofrat Brauners und Sektionsrat P a tz a u e t für das Staatsamt für Finanzen; Oberst Schneller — Heerwesen; Dr. Müller-M artini— Verkehrswesen; Fachleute: Prof. L a m m a s ch — Völkerrecht, S l a t i n und Epstein— Kriegsgefangenenwesen, Dr. Landesbprg — Finanzwesen, Professor Dr. Sieger — Geographie, Drucker — Statistik. Die Länder sind vertreten durch: Dr. L o d g m an und Seliger für Deutschböhmen; Dr. Freißler und Dr. L i ch t für S u d e t e Irland; Karwinka — Steiermark; Prof. Martin Mutte —Kärnten; Kr aft und Abram — Tirol; Ender — Vo rarlberg;Baer — Westungarit, - Versailles» 6. Mai. (Korr.-Bur.) Wie der „Eclair" mitteilt, erwartet man das Eintreffen der 5 st erreich i ch e n und der ungarischen De li* gier 1 enin Saint-Germain am 14. d. M. Mehrere Gebäude werden für ihre Unterbringung requiriert. Das Eintreffen der Oesterrcicher und der Ungarn wird die Vorlegung des Friedensvertrages an die Deutschen nicht, beeinflussen. Boraussichtlich werden die Deutschen mit dem Vertrdgsworllant nach Weimar abgereist sein, wenn die Verhandlungen mit den Oesterreichern und den Ungarn beginnen. Die Erötterunyemmit Oester-s reich und Ungarn werden kurz sein. Dw Arbeiten der! mständigen AusschÜffe Uber die österreichischen und die ungarischem Fragen werden eben beendet. Der Friede «rit DertifchsKerrerch. Die Friedensbedingungen für Deutschöstrrreich sollen, sicherem Vernehmen. nach, lauten: Neutrales Land. Deutschböhmen autonom unter tschechischer Herrschaft, Südtirol, Südmähren und Westungarn fallen zu Deutschösterreich, die Valuta-; frage wird im g ü n st i g st e n Sinne geregelt. Es verlautet, daß die deutschösterreichlsche Regierung aus dem Anschluß an Deutschland beharren wird. Heute 3 Ahr wird der FriedettsvErag Werreichr. ’ Paris, 6. Mai. (Funkspruch des Korr.-Bnc.) Der' Wortlaut der Friedenspräliminarien mit Deutschland wird den Delegierten der mit Deutschland im Kriege gestandenen Mächte heute um 2 Uhr nachmittags in einer geheimen Sitzung im Palaisd'Orsay mitgebeilt. Die Sitzung, in der der Friedens-- präliminarvertrag der deutschen Delegation überreicht werden wird, wird Mittwoch den 7. d. M.' um 3 Uhr nachmittags stattfinben. Zu dieser Sitzung wer- . den nur die Vevollmächtigteu der Vereinigten Staaten v-on Amerika, Großbritanniens, her Dominien, Frankreichs, Italiens, Japans, Be!< giens, Brasiliens, Griechenlands; Polens, Portugals, Rumäniens, Serbiens und der T s che cho-slowakischen Republik zugelassen tverden, denen Sekretäre, und zwar je einer für jede Macht» zugeteilt sein werden. Ferner ist beschlossen worden, daß die Vertreter der Presse jedes Landes in der Gesamtzahl von 30 für die Großmächte und die Dominien und von 10 für die Mächte mit besonderem Interesse Zugelassen werden. Die deutsche Delegation wird durch sechs Bevollmächtigte vertreten sein, die von Sekretären und von fünf Zeitungsberichterstattern begleitet fein werden. 400 Artrstel. Paris, 6. Mai. (Tel.-Komp.) Dirs vorläufige Friedensabkommen zählt 400 Artikel. Gestern hat sich das französische Kabinett mit der letzten Untersuchung der Bedmgungen befasst. Alle Mitglieder, die diese bisher nicht kennen gelernt hatten, äußerten sich sehr zufrieden. Belgiens BedinMAgsu. . ’ Brüssel. 6. Mai. fTel.-Komp.) Die Aenderungen, die Belgien veranlaßt haben, sich mit dem Abkommen einverstanden zu erklären, sind wlgrnde: Die derttschen ostasrikanischen Kolonien werden von den Großmächten m G rmein s ch a f t m,i t Belgien verwaltet werden. Euw lnterallnerte Kommission wird scstftelln,. welche Gebiete der i-r-- treffenden Macht zur Verwaltung übergeben werden sollen. Dre Bezahlung von zweieinhalb Milliarden wird nach Belgiens Wahl in G o l d oder in Waren erfolgen und muß v o r d e m l. M a i 1921 durchgcführt feilt. Deutschland wird weiter zehn Jahre hindurch acht Millionen Tonnen Steinkohle jährlich Belgien zur Berfüguvg stellen, Müssen. Die Rohstosfrage. . i Frankfurt, 6. Mat. (Tel. der „Wr. Mvrgenzig.") Die^ nngekündigte Konferenz zwischen der deutschen und der interalliierten WirtschaslSkomnnssion über die R o h st o f f r a g e hat heule begonnen und wird morgen fortgesetzt werden. Die Zahl der Teilnehmer war größer, alS die anaenteldete. Unter den Erschienenen befindet sich auch der französische HmdelSinutistee.

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