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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-06 · Heft 107 (6.5.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 107 (6.5.1919)
Date
1919-05-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 107 Wien.?ivn‘5tci Wiener MorgenZertrmg 6. Mai 1919 Seile 5 A« das jLdisch« Bold in Wien. Froh bervcgt danken wir allen Mischen Wähler» und Wählerinnen, ober auch allen jüdischen Männern und Frauen, Jünglingen und Mädchen, welche durch ihre grenzenlose Hingabe^ durch eine wochenlange begeisterte Werbearbeit und durch ihr opfervolles Wirke» am Wahltage selbst den herrlichen Wahlsieg am 4. Mai herbeigeführt haben« Die Leiden des Weltkrieges, die brennende Sehnsucht «ach Erlösung des Judentums aus seiner schmachvollen Lage und d-r heiße Wunsch nach möglichst einträchtigem Zusammenwirken mit den nichtjüdischen Mitbürgern, haben die jüdische Bevölkerung -er zionistischen Idee zugeführt und nach den Ergebnissen des 4. Mai darf man sagen: Das Wiener Judentum ist zionistisch! Wiener Inden nnd Jüdinnen! An euch alle wenden Telegramme. Eia Ultimatum Japans an die Friedenskonferenz. . Berlin» 6 Mai.^orr.-Bur.l Das ..8 Uhr-Blati* meldet anS B a \ t1: Rach Meldungen der „Chicago Tnbune" aus Paris aus autoritativer Quelle hat Japan an Lloyd George und Clemmceäu ein in sehr e n e r fl i s ch e m T o n gehaltenes U 11 i m a t it nt gesandt, worin gefordert wird, daß die Klausel des Gehermvcrtraaes, der Schantung Japan zusprach, gehalten werden muß, selbst wenn die Haltung Frankreichs ,md Englands zu einem Bruch mit dem Präsidenten Wilson firhreui Müßte. Orlando, verlangt umfassende Genugtuung. / Zürich, J>. April. (Tel.-Komp.) Nach Jnformatiouen des Vertreters der Schweizerischen Telegraphen-Jnformatio» in Paris auS italicuischcn Kreisen ist in/der Haltung Italiens gegenüber der Friedenskonserenz bisher k e i n e A enderung zu verzeichnen. 'Orlando und die italienischen Delegierten gedenken nich.t n.a ch Pari § zurückzukehren, che sie nicht die vorhergehende i Z n s i ch r r u n g umfassender G en itvfl t u ü'tt-fl erhielten. Italien sei auch berechtigt, zur Sicherung der Einhaltung der Waffmstillstandsbedingunarn gegen Jugoslawien einzuschreiten, da diese die gegenüber Kärnten festgesetzten Demarkationslinien überschritten haben. Rückkehr des italienischen Botschafters nach Paris. Berlin, 5. Mai. (Korr.-Bur.) Der „Abend" melbct aus der Schweiz: „Secolö" berichtet, daß der italienische B o t s ch a f t e r in Paris gestem von,Rom nach Paris zurückgereist sei. Hebet die Abreise Orlandos und der italienischen Delegierten, sei noch kein Beschluß gefaßt worden. Die Friedenskonferenz verbietet den Anschluß. Derltschösterreich neutrale Republik. Brrlt», 5. Mai. (Tel.-Komp.) Die ..Deutsche Allgemeine Zeitung" meldet aus Paris: Der Rat der Drei hat beschlossen, v c n rägev o nB c eft-L itowsl und Bukarest werden für un gültig rrtlärt. NnUand wird das Recht aut Ersatz für die bei KriegZbcginn angericiucten Schäden grundsätzlich zuerkannt. Rach einer Meldung desselben Blattes mußte die Einladung anMcntschöstcrreich und Ungarn, Delegierte , zum 12., beziehungsweise- 15; Vtai nach Samt-Oermain zu entsenden, hinausg e sich u'M it werden. Die Bekanntgabe -es Vorfriedensvertrages. / Berlin» 5. Mai. (Korr.-Bur.) Die „B. am Mittag" meldet mrs B e r fall l e s: Auf die Note'des Grasen B r o ck° d o -r f f - N a n tz a n war von seiten der Entente eine Antwort erteilt wordm, die nur a u s s ch redenden Charakter batte. Die Delegierten wiederholten darauf in^bestimmterer Form die Anfrage. wann die Ueberreichung des VorsrirdeuSverlrages zu erwarten icc;' und erwarten endgültigen Entscheid bis morgen Montag nachmittags. Italien zur Friedenskonferenz eingeladen. Püris, 6. Mai. (Korr.-Bm.) Der Rat der Drei hat Italien ungeladen» an den Sitzungen der Friedens- Konferenz w i e d e r t e i l z un ehmen. Die Einladung ist in einem Tone gehalten, der vermuten läßt, daß Italien an nehmen wird. Ein Ultimatum der Moskauer ML ukrainischen SowieLregiernngen an NnmLMen. - Moskau, 5. Mai. (Funkspr. des Korr.-Bur.) Der -russische Volkskommifsär für Atlswärtlges, T s ch i t f ch e rin»hat an den ungarischen VolkslwmmM für Aeußeres» K u n, folgendes Funkenteleavamm gerichtet: Bitte, teilen Sie uns mrt, ob Sre unser und Rakowskis Ultimatum vom 1. Mai an die rumänische Regierung übergeben haben. Wrr baten Sie,. es auf radiotelegraphischem Weg nach Bukarest weiterzusenden.. Ist es von Bukarest empfangen worden? Am folgenden Tag hm Rakowski . ein anderes Ultimatum an dre rumänische Regierung gesandt, worin die Räumung d erD n k o w i n a verlangt wird. A l s Frrit w a r. d e r 4. M a i mitternachts bestimmt. Mer ist m dem Funkeirtelegramm eine Lücke.) Der Vormarsch der Rumänen nach Ungarn und deren Bestralstaben r,en das Volk der Bukowina haben dre u k r a l n r s ch e owietregierung gezwungen, em U 1 t rmatum oit Rumänien zu stellen. IeZt. saate er, wo eine Koalition sich gegen uns buoet, muß sich dEgen eine K o a 1 i t i»n ber Towi e fc» repnbl! sen erheben und an erster Stelle dem Sowietungarn aktm helfen^ wir uns jetzt mit dem Appell, de« nengewähltcn jüdischrationalen Mandataren «rer Vertrauen z« schenken und durch cittt tätige Mitwirkung ihr schweres, verantwortungsvolles Amt zu erleichtern. Es sind durchaus erprobte Märmer, die jahrelang für ihr jüdisches Volk gewirkt haben, aber doch bas"'Wohl der jungen Republik Deutschöstrrreich zu fördern, an dem gesnnden Aufbau des Staatswesens zu schaffen berufen und gewillt sind. Tretet alle, die ihr noch ferne steht, in die Organisationen ein. Ihr erfüllt damit die Pflicht purem Volke «nd diesem Staate gegenüber. Es lebe das jüdisch«; Volk! Es lebe Deutschösterreich'! Das Landeskomttee Der Jüdische Natioualverein der zionistischcn Organisation. in Deutfchösterreich. Die Entscheidung Über Ostgalizien. Stanislau, 4. Mar. (Ukr. Pressedienst.) Die Pariser Friedenskonferenz beschäftigt sich gegenwärtig eingehend mit der An gelegen heitOstgalizie ns. Durch die Entente- McssioneNt die in letzter Zeit die Fronten der Truppen der ulramschen Regierung in Stanislan besucht haben, konnte berichtet werden, daß es das Verdienst der ukrainischen Truppen in Ostgalizien ist, wenn die Bereinigung der russischen Bolschewiken mit der Räte-Negiernng in Ungarn vollständig verhindert wurde. In den Kämpfen mit den über dm Dnjeper vorgedrungenen russischen Sowietbanden wurde sie durch p 0 ln i s ch e U e b e r f ä l l e an der ostgalizischen Front wiederholt gestört, und die polnische Unter ft.ützung all er großrussischen Pläne, auch wenn sie nur den Bolschewiken zugute kommen, ist nie so deutlich geworden, wie in den letzten polnischen Angüssen bei Lemberg in den Wochen seit der unbeachtet gebliebenen Weisung der Entente, den Kampf mit den nationalen Ukrainern einzustellen. Warschauer Blatter berichten, daß in dortigen politischen Kreisen aus Paris die Nachricht eingetrofsen sei, die Angelegenheit Ostgaliziens stehe für Polen ungünstig. Der Führer der ukrainischen Mission in Paris, Verkehrsminister S i d 0 r e n k 0, und der frühere Minister des Aeußern, Schulgin, sind Mittwoch von einer besonderen Konimission der Friedenskonferenz empfangen worden, wobei die A bgrenzungOstgaliziens und die Rechte der Ukrainer eingehend dargelegt wurden. Der Friedensvertrag noch nicht fertiggeftellt? Paris, 5. April. (Tel.-Komp.) Trotz des Austausches der Vollmachten der Delegierten ist der Friedensvertrag noch nicht in allen Punkten fertiggestellt. Die jüdische Frage auf der Friedenskonferenz. P a r i s, 5. Mai. (Tel.-Komp.) Die jüdische Frage ist Gegenstand der Besprechungen des Rates der Drei. Dis Entscheidung wurde aber h i n a u s g e s ch 0 b e n. Das gleiche gilt von der irischen Frage. Die Behandlung der deutschen Delegation. Ein unangenehmer Zwischenfall. n Berlin» 5. Mai. (Tel. der «Wr. Morgcnztg.ch Gestern ereignete sich bei der deutschen Delegation in Paris ein Zwischenfall, der charakteristisch für die Behandlung ist, die man den Deutschen angedeihen läßt. Zwei Beamte der Delegation wollten im Dienstaustrage in Begleitung des deutschen Kuriers nach Berlin reisen. Beide hatten ein Paßvisum des Obersten Henry, des Chefs der französischen Mcktärmission in Versailles. Auf dem Bahnhofe wurde diese Neisecrlaubnis für u n z u l ä n g l i ch crklätt. Aus ihren Protest d r 0 h t e ihnen derVahnhofvffizrermit d e m S t 0 ck e und befahl ihnen, sich ruhig zu verhalten. Sie wurden sodann unter militärischer B ew a ch u n g nach Versailles zurückgebracht. Die Delegation legte sofort bei der französischen Regierung Beschwerde ein. Frankfurt, 5. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenzeiümg".) 2lus Versailles wird gemeldet, daß den deutschen Delegierten wesentliche Erleich ter ungen in der Bewegungsfreiheit und Lm Verkehr mit Deutschland zugestanden wurden. Die Friedensbedingungen in Prag? Pxag, 5. Mai. (Tel.-Komp.) Der -,Venkov" meldet: Wie aus informierten Kreisen mitgeteilt wird, sind die F r i e d e« sb e d i n g ungen gestern nachmittags durch einen Sonderkuriev ans Pans nach Prag gebracht worden.- Sie enthalten 12.000 französische Worte. Der französische Text wird in der Burg ius Tschechische übersetzt. DieFridens beding ungen sollen noch heute durch dre Presse verö f f e n t l i ch t w e r d e n. Pasitfch über die Fmmaner Frage. Ugvam» 5. Mai. (Korr.-Bur.) P a s i t s ch äußerte sich zu dem Korrespondenten des Südslawischen Preßbureaus folgendermaßen über die F i u m a n e r F r a g e: Die Entscheidung des Präsidenten Wilson gründet sich auf die Gerechtigkut und die großen Prinzipien, dre der Präsident für die Friedenskonferenz als Leitsatz aufgestM hat. Dank dieser Entscheidung wird das südslawische Königreich auf e i g e n e» Füßen stehen können. Ohne Furme nnd Dalmatien wäre das große Prinzip der Selbstbestimmung der Völker verletzt. Heute besteht kein Grund mehr, daß unsere .Beziehungen zu Italien mcht solche vollständiger Freundschaft seien. Die RoLrvendLgksLL dsrt SsSLnshme ILslrsns an drv Friedenskorrferenz. man Italiener zurückkehren. Kehren der Jtälienrr,nicht' zurück, so müßte der Friedensvertrag c r n tut r e b Vfi t e r fc wer d e n, da die, jetzt festgesetzten Sechenmgm sonst ungenügend seien. '' Schwierig sind auch dieVerhandlemgen über die Finanzfr a g e n. D.-s „Journal" setzt auseinander, daß Amerika nicht gewillt sei, die von Deutschland zu begebenden 25 Milliarde»^ Schatzscheine zu garantieren, damit sie auch von den Neutrale» / in Zahümg genommen werden könnten da ohne amerikanisches Giro die Vollwertigkeit dieser Schatzscheine nicht zw e i f e l h a f t s e st st e h e. Amerika befürchtet, daß nach der? Begebung der.deutschen Schatzscheine Amerika der Hauptgläubiger? Deutschlands, ja ganz Europas wird. Man sucht jetzt ein Mittels zur Umgehung dieser Schwierigkeit. 1 ■■ Die ermordeten Geiseln in München. ' Berlin, 5. Mai. (Kon.-Birr.) Der „Lokalanzcig«7t> meldet ans München: Unter den standrechtlich Erschosj eneviv befindet sich auch der Kommunist S 0 n t h e i m e r. Der Ober-,'' kommandant der Roten Amree, Eglhofer, der bei einem' Fluchtversuch erschossen wurde, war ein Sljähriger desertierter Matrose, der bei der Marmemeutecei uuter der Kanzlerschaft Michäüs' zum Tode verurteilt worden war und auch schon vorher in Bayern eine einjährige Zuchthausstrafe abgebüßt hatte, j Die Namen der erschossenen Geiseln sind' nunmehr bekannt. Es sind dies: Walter N e u h a n s, Baron' Paris, 5. Mai. (Korr.-Bur.) „Petit Partsisu" schreibt, _ bilde nicht damit rechnen, -aß der Fricdensvertrag den deutschen Delegierten am Dimstag oder Mittwoch überreicht wird, sondern 'er st Freitag oder Samstag. Es handle sich vor allem darum, die Rückkehr der italienischen D e t c g a t 1 0 n h e r b e i z u f ü h r e n nnd ferner vcrsch.edeuk' $*v;Tss*#mif!C m retzekr. Der Dre^-r»' -1 ortete dem Jonme!" zuislze de« eeftnKen Tag d-r 2)töslM^ d-r A«rM»enchmg der rtalinnschen DelMtlvn, doch »mde tm Ergebnis -ozott,«. obwohl vatx die Art derLuriickbskufunL nicht aber der Mria-Konstck besprochen I wurde. DaS Problem fei Ü u h e r st h e r k e h. Die Mungm Ach Prinz Gustav von h u r n und Taxis sowie zwei Auge-, hörige der preußischen Schützendivision«, . Professor Ernst Berger ist ein gebürtiger Wiener undbesonders als Kunsthistoriker bekannt. Prinz Gustav von Thnrm und Taxis gehört der österreichischen Linie an. 1 Alle Verurteilten benahmen sich bis zum letzten Augenbucks sehr tapfer. Sie wurden bis auf Baron Teuchert von rückwürtÄ erschossen. Die grauenhaften Kopfverletzungen rühren von dens Nachschüssen her. Eine Verstümmelung hat n i ch ts st a 1 t g e f u n d e n. . Den Befehl zur Hinrichtung hatte der Kommandant Franz Seidel und sein Stellvertreter Hausmann gegeben. Dieser hat - sich gestern, als er festgenommen werden sollte, selbst erschosien.' Seidel wurde von der Menge er-i schlagen. Eine ruhige Nacht in München. Berlin» 5. Mai. (Korr.-Bur.) Die „B. Z., am Mittag"! erfahrt aus München, daß die Nacht auf heute ruhig nnd ohne, größere Kämpfe verlief. Gestern vormittags ,war die Ruhe gleH-! falls nicht gestört, während, es am Nachmittag zu Kämpfen «m« die Markaserne kam, wobei es mehrere Tote und Verwundete' gab.- Die Entwaffnung der Bevölkerung schrettet fort. Em Spartakistennest nach dem andern wird ausgehoben. StandrechtLiche Erschießungen in Bayern. >v Pa stau, 5. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Wie die/ ..Passauer Zeitnug" meldet,. wmden a>u vergangenen Samstags siebzehn, am Sonntag dreizehn Personen standrechtliche erschossen. ___ Die ungarische Regierung gegen jede «ittkürliche Nequirierung. - Budapest», 5. ,Mai. (Ung. Tel.-Korr.-Bnr.) „Der Volks-! kouunissär für öffentliche Versorgung erließ au, s ä m 11 r ch e Arbeite x* u u d So l.d & t t it.t ,ü 11 eine Zirkularver-j orduung, sich in Zukunft jeder willkürlichen u»V< Nuberufeneu Requirierung znen t h a l t e Ausschließlich das Volkskommiffariat ist bercchttgt, Lebensmittell mit Beschlag zu belegen oder nach solchen zu forschen. Keine Zahlrmgen für Kontokorrentguthabe« aus Sem Verkauf von verpfändeten Effekte«. , Budapest, 5. Mai. (Tel.--Korr.-Bur.) Nach einer Ver--; ordnnng des Volkskommisiariats für Finanzen dstrsen für? K 0 n r 0 k 0 r r e n t g u t h a b en, die aus dem B e rk a u f von v e r p f 8 n.d e t e n E f f e k t e n h e rr ri h t Mt und daher die Deckung des Gegenwertes der, für dem Kontoinhaber?u übernehmenden Wertpapiere darstellen, auch imt Rahmen der bestehenden BervrdNMgeir k e i n e Z a h \ ung e nt geleistet werden. ' . ' . - - ' Keine Kleider nach Matz in Angay«. Sozialisierung aller Kleidergeschüfte. , 8 Budapest, 5. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.");S>ie^ Anfertigung pon Kleidern nach Maß auf Bestellung wurde p. g e h o b cit. Sämtliche Kletdergeschäfte werden sozialisier ' Es/' werden nur noch einheitliche Typen von Kleidern ei^eüjgt^ - l'; Wirtschaftliches aus Tschechien. _ V s Prag» 5. Mai. (Tel. d. >Är. Morgenzßz?) In den 3. d. M. unter dem Vorsitze des Präsidenten Max F e i l tfy'-i:tt«; selb abgehaltenen Bilanzsitzung der Aussig-Teplitzei: Eisenbahnwurde beschlosien, der am 29. d. M. nach Teplitz einzübernfeudeDi Generalversammlung eine Dividende von 4 Prozent <imHorjahre 0) für das Jahr 1918 vorzuschlagen. >. i ,; s Prag» 3. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") .He . Aprileinnahmen bei der Buschtiehradcr Eisenbahn betrugen für . bie Linie A K 1,518.158 (+ 190.000) mid für die Lime 8 Li 2,121.425 (+ 240.000). Eine volizeUiche „Verwarnung" des „Prager Tagblatt". ' ' s Prag, 6. Mai. (Tel. der „Wr.. Moraruz^g?)/ .^as l „Prager Tagblatt" wurde heute von der Prager Polrzeidireltion, wegein des Berichtes der Wiener Parlameutstorrespondenz. siber eine Unterredung des Obersten Cunningham in Angelegenheit der' Selbständigkeit Dmtschböhmens verwarnt. ■ ■ NekordernSL in den Vereinigten Staaten. 900 Millionen Brrshels Weizen. - Amsterdanr, 5. Mai. (Korr.-Bur.) Nach hier'vorliegenden Meldungen aus W a f h i n g t 0 n erwartet man in den Ber-/ eiytgten Staaten, wenn kein unvochergrfehencs Ereignis eintritt^ eine Weizenernte von 900 Millionen B..n s h erl .N oder unaefähr 30 Prozent mehr als im Rekordjahre 1914. / Mbersiedlnng der sibirischen Regierung^ Lyon, 5. Ma». (Funkspr. des Korr.-Dtw.) Aus Jekätermest-' barg wird gemeldet: Die sibirisch!: Regiorung w-rd binnen kurzem' von Om^k nach I e k a t e r i n e n v u r g übersiedcln. Admrral K 0 l t s ch a k wird tn jenem Gebäude AusnUhalt uehnttv, .das' einst vom vomrakigen Zaren nnd seiner Farnstie wMrnd dev.

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