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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-04 · Heft 105 (4.5.1919) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 105 (4.5.1919)
Date
1919-05-04
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seile 10 Wien, Sonntag .. .. ... - ■« «»-i'am»*' Sport. Der Limderwettkarnpf abgesagt. Da für die ungarische Auswahlmannschaft absolut leine Einreisebewilligung zu erwirken war, mußte der Länder,vcllkmnps abgesagt werden. Der Fußballverband hat als Ersatzveranstaliung ein Wettspiel zwischen zwer Auswahlmannschaften angesctrt, bic m folgender Aufstellung antreten: ^-leam: F e i g l (Wacker'» Beer Schedrwy (Sportklub') (Rapid) . Kurz Jordan Prohaska (Amateure) (W. S. C.) (Rudolfshügel» Amon H an§! Heinlein Dürrschmidt Strnad (I. A. K.) (Amateure) (W. A. C.) (W.A.C.) (W. S. C.) * Wieser Fischern Kuthan Patek Bauer . (Raprd) (Germania) (Rapid) (Sportklub) (Rapid) Nretsche Cbreuka Putzendoppler (Rapld) (W. A. C.) (Rapid) Popovich Dietrich (Amateure) (Rapid) ö-Iosm: Jo kl (Amateure) DaS Spiel beginnt um Uhr. Die Preise wurden bedeutend reduziert. Die für den Länderkampf gelösten Karten können während der nächsten Woche gegen den bezahlten Betrag im Fußballverband nmgetauscht werden. Jüdischer: Sport irr Brünn. Im März d. I. wurde beim jüdischen Turnverein Makkabi» Brünn, als erste Sektion der Sportsektion, die Fußballsektion ins Leben gerufen, welche heute bereits gegen 50 Mit' glieder umfaßt. Sie wird außer Fußball auch Leichtathletik (Laufen, Sprmgen, Stabhochsprung) betreiben und damtt einen Größter! zur Heranbildung einer kräftigen jüdischen Fugend mit beitragen. Vorläufig wurden zwei Manuschaften aufgestellt, denen bald zwei wertere folgen dü'.flen. Das Erösmungsspiel fand am 27. April statt. ES spielte die erste Mannschaft gegen die Reserve und niußte mit 1:0. «ne überraschende Niederlage in Kauf nehmen., Bei den Siegern sah ma,r das bessere üusammeuspiel. Das einzige Tor erzielte Schnbo nach einem von Schall gut getretenen Eckstoß. Am 1. Nt.il trug die erste Mannschaft ihr erstes öffentliches Wettspiel aris; sie trat gegen den BrünnerSportklub an und unterlag 0 : 6 (Halbzeit 0:1). Die Leistung des Makkabi ist anerkennensivert. wenn man bedenkt, daß sich die Mannschaft durchwegs ans Spielern zusammmsetzt, denen jedes Training mangelt. Sir war daher dem Tempo nicht gewachsen. In den Reihen der Gegner (frühere Deutsche Fußballklub) waren ' fast lauter erprobte Fußballer tätig. — Im Spiel der-Reservm unterlag Maskat» 4:0.' Eine Wiener Fußballmannschaft in Berlin. . 'Der W. A. (5. spielt am nächsten Sonntag in Berlin gegen Preußen. Bei^hrec Durchreise durch Prag dürften die Athletiker gegen den- D. F. (£. antreten. . Hockeywettspiel. Heute findet ein einziges Pokalspiel und zwar jenes zwischen den Reserven des Hockehllubs und der öakoah statt. Das Wettspiel geht auf dem Amateurplatz in Ober-, Sl. Beil vor sich und beginnt um 10 Uhr. Hakoah. (S ch w i m m s e k t r o n.) Morgen findet im Brünnlbad ab 7 Uhr abends das erste Training für Dame» statt. Nmamneldnngen werden im Bade entgegengenommeu. Der Volkswirt. Wochenschau. Für nufere desolate wirtschaftliche Lage könnte kaum etwas bezeichnender sein als die Bilanz dev Südbahn. Trotz gewaltiger Tariferhöhungen ergab sich infolge der täglich wachsenden Betriebskosten ein Defizit von mehr als 12 Millionen Kronen. Die Lohnsteigerungeu höreil nicht auf, die Kohle verteuert sich unausgesetzt; durch den Zerfall der Monarchie hat die Bahn einen großen Teil ihrer wertvollsten Linien verloren. Bei der Demobilisierung sind Riesenwerte zugrunde gegangen. Zurückgeblieben aber sind nichts als erdrückende Lüften und geradezu uneinlösbare Verpflichtungen, von denen die Nationalstaaten, auf die jetzt eine entsprechende Quote entfallen müßte, nichts wissen wollen. Während des Krieges löste die Südbahn die Coupons ihrer Franks-Prioritäten nicht ein. Es handelt sich dabei' um nicht weniger als 228 Millionen Franks. Außerdem sind die Raten der italienischen Annuität zu begleichen. Die Prioritätenschuld selbst beläuft sich im ganzen auf rund 1400 Millionen Franks. Bei dem jetzigen Stand der Valuta wären das beiläufig r<xk Milliarden Kronen. Wegen der Einlösung der Maicoupons, die jetzt hätte erfolgen sollen, ist man zu keiner Einigung gelangt. Im Juli werden neue, sehr bedeutende Bttri'.ze fällig. Unter solchen Umständen sehen viele Kreise den einzigen Ausweg in der Internationa l i s i e r u n g des ganzen Netzes. Dann wäre' »nieder ein geregelter Güter- und Personenverkehr' möglich, der durch den Zerfall (es handelt sich dabei um. vier Staaten) so gut »me Lahmgelegt ist. FÜx unsere »r-ütschaftliche Zukunft ist besonders der geregelte Güterverkehr von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Hierbei handelt es sich nicht allein um unsere Verpflegungsondern um unseren Auslandshandel im allgemeinen. Die Nostrifizierung der Wertpapiere, die Nafchin in kürzester Zeit vollzogen hat, dürfte sich bei uns »nonatelang hinziehen. Es sind nicht einmal die vorbereitenden Schritte unternomrnen worden,, denn die Banken erklären, sie könnten noch nicht die. Anmeldeformulare ausgeben. Unsere Finanzverwaltung: ist sich trotz aller gegenteiligen Versicherungen der leitenden Männer gänzlich im unklaren Über die Act und Höhe der Bern»ögensabgäbe. Jede Woche beschert neue' Verordnungen und Kundmachungen, es regnet Vorschriften, aber auf den Kern der Sache wird nicht eingeganger». Kein Mtzysch weiß, woran t;t ist. Ein System Mrcner Morgenzertung -------—i, fortgesetzter Täuschungen der Öffentlichkeit, das seienrzeit damit begann, als Steinwender beteuerte, man werde bei uns das tschechische Vorbild der Vermögens sperre unter keiner Bedingung nachahmen und es dennoch tat — das isr das einzig Feststehende in dem. allgemeinen Chaos. Wären unsere Wertpapiere bereits nvstrifiziert (die Vollzugscmweisung dom 13. März hat bereitsdie nötigen Bestimmungen gebracht, es sind also bald zwei Monate ungenützt,, verstrichen), so hätte sich auch eher feststellen lassen, wie weit »vir verpflichtet sind, den Maicoupon der S t a ats ' ch u ld eiuznlösen. Die endgültige Aufteilung der Staatsschuld und die Quotenbestimmung für ieden einzelnen Sukzessionsstaat wird freilich erst durch die Friedenskonferenz erfolgen können, deren Machtwort sich die widerspenstigen Regierungen »verden, fügen müssen. Es ist jedoch anzunehmen, daß sich die Friedenskonferenz nur mit den'Hauptlinien der-.Frage beschäftigen wird und die Einzelheiten der komplizierten Angelegenheit durch Konferenzen zwischen den Beteiligten ihre Regelung finden werden. Auch von der Einsetzung eines neutralen Schiedsgerichtes oder einer internationalen Kommission zur Ordnung der Quotenfrage ist die Rede. Die Einsetzung der letzteren ist wahrscheinlicher. Inzwischen dürften die nächstfälligen Zinsscheine unserer Staatsschuld ebenso nicht eingelöst werden »vie der Maicoupon, sondern „aufgekaust^<, das heißt nur die im Besitze von Deutschösterreichern oder, Untertanen des befreundeten und neutralen Auslandes befindlichen Coupons kommen zur Einlösung, und War auch nur unter gewissen Vorbehalten. Mit jedem Tage wird klarer, daß unsere neue Finanzverwaltung sehr viel spricht und verordnet, sich jedoch zu keiner einzigen erlösenden Tat auszurassen vermag. In' unserer letzten Wochenschau wiesen »vir auf die Unrichtigkeit der Erklärung Dr. Schumpeters im Nationalrat hin, die Hälfte der gesperrten Guthaben, bei den Kreditinstituten sei durch di' An'.neldung frei. Wieder ist viel kostbare Zeit verflossen, aber abgesehen von keineswegs in Betracht kommenden Einzelfällen, wobei auch' die größten Schwierigkeiten gernacht werden, kann niemand die gesperrte Vermögens- Hälfte nngeachtet der Versicherungen des Fiuanzsetretärs auch nur antasten. Mcht einmal die Formulare für die AnmeÜmng bei den Banken usw. stehen zur Verfügung. .Damit bleibt die Anmeldung vorläufig te chic i s ch eine Unmöglichkeit. Man kann sich vorstellen,' wie viele Wochen und Monate die Durchführung selbst, über die rnan sich bisher keineswegs im Heizen ist, in Anspruch nehmen wird, tvenn wir einmal glücklich so weit halten. Im Staatsamt für Finanzen will man offenbar Zeit gewinnen, und verschleppt die Sache fhstema- tisch, ohne Rücksichtnahme auf die Uribequemlichkeiten, Schikanen, Härteir und den Schade»: für das Publikum, besonders die kleineren Leute. ,,i L. L.. UniversiLLLsprosessoV Dr. Amsn und die praktische Vernunft in der Anschlutzfrage. Von Heinrich Färber. Umversitätspvofessor Dr. Alfred Ämvn fühlt sich berufen, in volkswirtschaftlichen Fragen den Weg zu zeigen. Er veröffentlicht seine Vorschläge in einem Wiener Blatte, er ist auch Mitglied der Sozialifierungskommission, kurz, er ist ein offiziell anerkannte»: Ratgeber in der Wirtschaftspolitik; vielleicht trägt er gar de:u.Marschallstab für das Staatsamt der Finanzen im Tornister. Mit Rücksicht tnut auf den Einfluß, den er austtbt, und die Wichtigkeit der Sache, die er behandelt, ist es ein öffentliches Interesse, seine Vorschläge einer objektiven und subjektiven Sfritii zu unterziehen. Es kann nicht gleichgültig sein, wem man in dieser schweren Zeit Einfluß auf die wirtschaftliche Gestaltung einräumt. In feinem Artikel „Der Anschluß an die Mark- Währung" sucht er ,^ine objektive Richtschnur für die Wertgrundlage, auf der die Umwandlung der Kronen ' in Mark erfolgen soll" und sagt schließlich: „Es gibt einen Weg, der um die ganze Schwierigkeit, zu einer Vereinbarung über ein bestimmtes Kursverhältnis für die Umwandlung zu gelangen, herum und die Frage vielleicht zur richtigsten, das heißt mit den geringsten Fehlerquellen behafteten Lösung führt. Das ist folgender: Man verlange von der deutschen Reichsregierung eine solche Summe von Marktraten (als ■ Kredit), als unserer Bevölkerungszah'l und dem Verhältnis des Markumlaufes im bisherigen Reich zu dessen Bevölkerungszahl entspricht und nehme dann damit die Umwandlung der Kronen in Mark selbst vor. Die Summe der erhaltenen Mark, geteilt durch die Summe der zur Um-; Wandlung kommeirden Kronen, ergibt den Betrag an! Mark, der auf die Krone bei der Umwechslung entfällt. Der Kurs, zu dem wir die Umwechslung vor- . nehmen müssen, hängt dann ganz ab von der Summe der umzuwechselnden Kronen. Je weniger Kronen in Mark zu verwandeln sein werde»:, um so mehr an Mark oder Pfennig werden wir für die Krone geben könne»:.! Mir können dann ganz nach Belieben durch Heraus- . ziehen eines bestimmten Teiles der Krone»» a»:s den»; Verkehr den Urnlvechsluugslürs auf eine uns ztveckmäßig erscheinende Höhe bringen." Was Amon uns hier vorjührt, ist ein Modus für die Umwandlung von Kronen in Mark, also etwas, »vas ec nicht gesucht hat; gesucht hat er eine, objektiv: Richtschnur für die Wertgrundlage; wie karr: er auf diesem Wege auf die Idee einer Markanleihe? Er sag: 4. Mai 1919 Nr. 105 --— :-..--i... -—> .. uns, wie wir verfahren sollen, nicht aber warum wir so verfahren sollen. Wir sollen uns Mark ausleihen und die Umwnndlung selbst vornehmen, warum wir das tun sollen, wissen »vir nicht. Wird durch diese Anleihe das gesuchte Wertverhältnis gebildet? Das. Wertverhältnis ist doch eiue Tatsache, die jetzt schon, vor der Kreditoperation, gebildet ist. Sollen wir es durch die Kreditoperation ändern, oder, weil wir es nicht kennen, es dadurch feststellen? Wenn die Kreditoperation aber daZ Wertverhältnis tveder bilden noch feststellen kan»», »vas will dann Amon mit der Markanleihe bezwecken? Ist vielleicht diese Kreditoperation zwar nicht Ursache des WertverhältnisseH, doch aber dessen Wirkung, so daß aus einem gewissen Wertverhältnis diese Kreditoperation . »nit Notwendigkeit folgen müsse, wodurch man sich erklären könnte, wie Amon auf der Suche nach einem Wertverhältnis die. Kreditoperation fand? Auch dies ist nicht der Fall., Die Hauptsache, das Eigentliche,, »vas er suchte, die Grundlage für das' Wertverhältnis, sagt er so nebenher als etwas Selbstverständliches: es ist die „Bevölkerungszahl"; und der Sinn dieser ganzen Erfindung ist folgender: Amon meint, soviel, Mark ein! reichsheutscher Köpf besitzt, so viele und nicht mehr» könne auch ein. deutschösterreichischer Kopf besitzen« Daraus folgert er nun, daß wir eine Markanleihe! machen müssen usw. Hätte er aber abstrakt gedacht, wie es sich'' für Theoretiker ziemt, so hätte er eingesehen^ daß die Kreditoperation, die er vorschlägt, aus der! Grundlage für das' Wertverhältnis nicht folgt. Abstrakt ist Amons Theorie so zu denken: So vieles Münzeinheiten ein deutscher Kopf besitzt, so viele vor« gleichem Werte und nicht mehr kcnrn auch ein deutschösterreichischer Kopf besitzen. Folglich dividieren will einerseits die Markmenge durch die Bevölkeruugszahl^ der Quotie»»t ist die Anzahl Mark, die auf den deutsche^ Kopf entfällt; andererseits dividieren »vir die Kronen-, »»»enge durch die Bevölkerungszahl, der Quotient ist; die Anzahl Kro»»e»», die auf den deutschösterreichischen! Kops entfällt; und da »rach Ainon der Deutschöfterreicher nicht mehr besitze»: darf als der Deutsche, so, gebe»: die beiden Quotienten das Wertverhältnis der; Mark zur Krone. Diese Nechnungsoperation folgt notwendig aus Anrolls Grundlage für das Wertverhalt-d nis, sie ist daher selbstverständlich ü»»d keine Erfindung; seine 'Kreditoperation folgt^ daraus nicht und ist daher tatsächlich eine phantastische Erfindung, die auch nicht einfach und billig ist: den»: das Drucken von Milliardevj Mark ist weder einfach rwch billig. .Die Krone dieses phantastischen Gedaukenspieless aber wird durch den Schlußesfekt gebildet: ,LViy können dann", sagt Anwn, „ganz »rach Belieben durchs Herausziehen eines gestimmten Teiles der Kronen auZs den» Verkehr den Umlvechslrmgskurs auf eine »ms zwecks mäßig - erscheinendee Höheb dringend.-Amon zeigt unsi da, daß es.gäNK^EbonHünserem Belieben abhängig aus der U»nwandlung der Kronen in Mark ein sehn gutes Geschäft zu »nachen. Wir können es so weit! treiben,, daß wir für eine Krone eine, ja sogar zweß Mark bekommen. Zum Beispiel: Es ergibt sich bei der» Anronschen Umwandlungsoperatiou, daß wir 200 Mark zu bekommen haben und 400 Krone»: besitzen. Wollten» tvir die Umwandlung nun ohnetveiLers vornehnren, so bekänlen wir für 2 Kronen 1 Mark, was ein schlechtes. Geschäft wäre. Amon weiß sich aber zu helfen: Er» zieht. 100 Kronen dus dem Verkehr, das heißt, er vor-, mchtet sie, und dann nirnmt er die Uintvandlung vor, wobei es sich zeigt, daß wir für 1i/s Kronen 1 Mark bekomlne»:. Dies erscheint ihm, »vie er sagt, „zwecks mäßigt, deshalb probiert er es weiter: Er zieht 200„ dann 300, endlich alle Kronen aus dem Verkehr, ver^ nichtetl sie, und erreicht dadurch den „Zweck^H baß wir für 1 Krone, für *4, beziehungsweise für nichts 1 Mark bekommen. Da sollte jenmrck» im Besitz eines! solchen Wunderrezeptes noch unschlüssig sein, ob ep die Kronen in Mark uinwandeln soll oder nicht! Dieses Wunderrezept kann auch Ln ähnlickM Fälle«; in der Praxis angewendet werden. Zum Beispiel: Ein; in Zahlungsunfähigkeit geratener Schuldner kann «41« 50 Prozent zahlen. Die Gläubiger wollen sich mit dieser Quote nicht ausgleichen. Da schicken wir den Ausgleicher zu Amon in die Schule und der Ausgleich! kommt.- zustande. Der Ausgleicher beweist den Gläuhigern, daß sie eine lOOprozentige Quote bekommen: sie ^hätten nichts weiter zu tun, als die Hälfte dev Wechsel zu verbren»»e»:. - Wir sehenQ also, daß von dem pha»»tastischen Gedankenbau Amo»:s, wenn man ihir des sinnlosen Beiwerkes entkleidet, »richts weiter als ein ärmlicher Geda»:ke zurückbleibt, eine Hypothese, daß ein Deutschösterreicher kein größeres Vermögen in Barem"besitze« kann und darf als ein Reichsdeutscher. Anmeldung tschechischer Wertpapiere, Gin tschechisches KonsttriptiouSamt in Wien. .! Vom A»»»te des Bmotlmöchtigten der ischecho-slowakischen' Remrblik w»»d vccbiutbart: Das tschecho-slowak i s ch c K 0 »1 s k r, v t i 0 n s a n» t i»» W »e n wird »n der Heiccugasse lS, von Mo»»tng den 5. d. M. angesangen, die Anmckdungen von Wertpapieren »nit Ausnahme d e c -AT riegsanlcihe und vom 11. d. M. angefangen die Amneldnngen vo»l Einlagen, laufenden Kon t. e n, Anteilen usw. a»»s vo»gcschr>ebenm Formu-- U»mi, die dort erhältlich sein »»»erden, entgegen»»chmcn. n E i n l a g e n u n d A n t e i l e. 1. Der Kvnsttlvtlon unterl»egen bloß Geldeinlagen (auf E'nl'tgeviicher oder Eche>ne, Kassenscheine, lwtfende Rech- »luiigen, unverzillül.che Depositen, Giroko»»len und ähnliche) nnh

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