Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 105 (4.5.1919)
- Date
- 1919-05-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 105 Wien, Sonntag Wiener Morgenzc.mn^ 4. Mai 1919 Seite' 5' Die Friedenskonferenz. Die Friedensbedingungen. •y - 3’ r®‘c die Blätter erfahren, werden - di^ Friedensbedingüufl nnt einer- Einte i t u n (i brainnen, in der eme Grupp i e viut g d er Länder der Alliierten und Assoziierten nach der Zelt ihres Eintrittes in den Krieg voraeuommen und worin weiter die Notwendigkeit eines -o o k e r b u n d e s betont wird. Der zweite Abschnitt wird ^.Grenzen Deutschlands bestimmen, der dritte sämtliche Bestimmungen nnt Rücksicht auf die territorialen A en de r n n g e n, der vierte die m i l i t 8 r i sch nt G aia ntr en mchalten. Der silnfle Abschnitt wird die Frage der d e u t s ch e n K o l o n i e n behandeln^ Paris, ö. Mai. (Funkspr. des Korr.-Bur.) Wilson, Cl e m e n ce a u. und Llohd G e o r a e hielten gestern vormrttaas und nachmittags Sitzungen'ab. Sie fetzten die Fassung der Bestimmung des PrälmunawertrageS fest, wodurch Deutschland sich verpflichten soll, daß es an den Vereinbarungen, diedie Verbündeten eventuell mit Rußland .wie auch mit den einstigen Verbündeten Deutschlands, O e sterreich - Unga r n. Bulgarien nnd der Türkei' abschließen sollten, de 8tntcreffiertf m Dreierrat faßte auch über .den Kieler Kanal Beschluß. Dieser Durchfabrtwrg wird Eigentum Deutschl a n d s bleiben, aber Gegenstand von Servituten unter internationaler Kontrolle sein. . Schließlich regelte der Dreierrat die Frage der U u terseekabel. Die Anschauung, woiiach die Kabel als Ariegsbeute betrachtet werden, die von Rechts wegen jenen zukommen, die sich derselben beninchtigt haben, trug schließlich den Sieg davon. Die Deut,chen batten vor dem Kriege ein llnierseekabelnetz eingerichtet, das für den Dienst ihrer Kolonien und ihres Handels bemerkenswert organisiert war. Es waren nicht weniger als 15 Kabel: Emden-Vigo: Emden-Brest; Emden-Tcneriffa Emden-Azoren; zwei Kabel Awren-New-shork, zwei Kabel Teneriffa—Monrovia; Monrovia—Pernambllko; Lome-Duala r Konftantinopel-Konstanza: Tschifu-KiaiUschan-Schanghai: Aap—Schanghai; Uap—Guam nnd Aap—Menado. ^Die Aeberreichung des Friedensvertrages. Paris, 3. Mai. (Tcl.-Komp.) Der „Tenips" erfährt, daß C l e n e n c e a u beit Entwurf deS Friedensvertrages den dcutichcu Bevollmächtigten nicht vor Mittwoch übergehen werde und daß die geheime Vollsitzung der Delegierten der mit Deutschland im Kriege gestandenen Staaten, in welcher diesen der Vertragsentwurf vorgelegt werden soll, /am Vorabend des für die Ueberreichnng zu bestimmenden Termins stattfinden werde. Keine mündlichen Verhandlungen mit den Deutschen. Zürich» 3. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „New-Dork ^imcs" berichtet aus Paris, daß der Dreierrat beschlossen habe, utit den deutschen Delegierten keine m ü n d l i ch e n V e rhandlungen zu führen. Man werde den deutschen vierzehn Tag c>( für die Feststellung ihrer Einwände lassen. Bis zum 27. Mai könnte man die Unterzeichnung des Vertrages erwarten. Die anderen amerikanischen Blätter bestätigen diese Meldung und fügen hinzu, daß Wilson seine Zustimmung hierzu gegeben habe. Orlando kehrt zurück. , Genf, 3. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenzig.") AgcnceHavaS meldet, daß Orlando zum Friedcnsschluß mit Deutschland nach B e r s a i l l e s k o m m e n w i r d. Die Fiumaner Frage. ' Berlin, - 3. Mai. DaS „8 Uhr Abendblatt" meldet aus dem Haag: Aus London wird berichtet, daß Präsident Wilson Orlando einen n e-u e n B o r s ch l a g bezüglich Fiume unterbreitet habe, der sich fast völlig mit dem britisch-französischen Vorschlag deckt. - Geld aus Amerika darf nach Deutschland. Washington, 3. Mai. (Tel.-Komp.) Das Kriegshandelsamt hat aus Wunsch des Obersten Wirtschaftsrates Deutschland in die Liste jener Länder ausgenommen, wohin Gelder aus Amerika geschickt werden dürfen. Die Kurse, zu welchen die Uebermittlung von Geldern geschehen kann, werden unter Mitwirkung der amerikanischen Reücskommission festgesetzt ivcrden. Die letzte Notierung im Marz 191? stellte sich auf 70 Cent pro vier Mark. Wilson über den Arbeiterfchutz. Washington, 3. Mai. (Funkspr.. des Korr,-Bur.) Es wird folgendes Telegramm des Präsidenten Wilson veröffentlicht: Das Programm betreffend die Arbeiter, das von der Friedenskonferenz angenommen worden ist, bildet rme her wichtigsten Etappen auf dent neuen Wege, der zur Entwicklung und zum verständnisvollen, methodischenSchutz der I n t c rtfftn .her Arbeit sichren soll. Es ist möglich, daß dl« Vielfältigkeit der anderen Fragen die g a n z e W ich t i fl fei t dieser Etappe aus dem Auge verlieren laßt; indepen gibt es nichts, was geeigneter ist, der Arbeit ln der ganzen Welt eine d a n er hafteStel 1 nn g zu sichern und der unglücklichen Lage. unter der sie an zu vielen Orten leidet, endlich abzuhelfen. Ich persönlich sehe in dmem Programm eines der glücklichsten Erge b n: f f e der Konferenz.. Die Vormundschaft über die neuen astatischen Staaten. . London» 3. Mai. (Tcl.-Komp.), Man erwartet, daß daS Friedensabkommen mit Oesterreich - un g arn, Bulgarien und der Türkei etwa 14 Tage nach dtr Unterzeichnung des deutschen Friedens fertig sein werde. Wahrscheinlich werden für b tc, Netten Staat e n, und zwar Snncn, Arabien, Mesopotamien, Armenien und Pal 8 fti n a V o r m u n d s ch a s t e u vorgesehen. Das einzige Hindernis bildet gegenwärtig Wilsons Zögern mit seinem Entschluß, welche Vormundschaft die Vereinigten Staaten annehmcn sollen. Amerikanische Parlament« für ein jüdische» Palästina. Stockholm, 3. Mai (Tel. d. „Wr. Morgenttg."). DaS Jüdische Preßbnrean in Stockholm erfahrt: Das^ Staates Alba ui ««ftnMnigL. Schaffung einer nationalen Heimstätte für das indische Volk fordert. Eine gleiche Resolution wurde.auch vom Par ament bet Stadt Ohio angenommen. Beide Staaten' folgten b^wstdem Beffvitl von M a ssach us etrs, bef^iii Jfot kanifche 8rricb«iÖbcIc0otioir mj otbcrte, .fürbw Errichtung cm« nationalen Heimstätte für rre a5uoen Palästina, sowie für die Sicherstellung der. lüd^schen bürgerlichen und nationalen Glerchberechtigung emzutretm. Deutschösterreich wird neuLralisiert. BersaUes, 3. Mau „Echo'de'Paris" erfährt, daß bas Tarritvri.alst'a-tut Drutschlandsgestern von Clemenc<:au, Lloyd Gtorge und Wilsoir definite v g e r e ge ft wurde. Deutschland mttß verzichte n, seine Macht. wtedckr heczustelleu, indem ' eS feine Grenzen in Mit tel- und Osteu.ropa ausdehnt. Der Drang nach Osten soll durch die gestern angenommene Abmachung endgültig unmöglich gemacht Werdern Betr eff s Oe ft e r.r eich s, dessen Vertreter d eirrn ä ch st na ch> Paris gerufen werden, wird festgesetzt, daß es. unter der Aegide des Völkerbundes eine neutrale Republik werden muß mit bein Verbot, sich mit Deutschland zu verbünden oder^sich ihm anzuglied'ern. Weiter nahm der Dreierrat Bestimmungen über Elsaß-Lothringen an, das einschließlich der Eisenbahnen in französischen Besitz übergeht. Die Be- Verbot des Anschlusses an Deutschland« ziehilngen Elsaß-Lothringens mit Deutschland'. daZ utschl stehui Statut' Luxemburgs, dessen gesamte Beziehungen mu Deutschland gelöst werden, und auch die Kabel frag > wurden geftern durch den Dreierrat nnd'den'Rat d4 Minister des Aeußern geregelt. Die bei den 4» Berteetuna Derrkfchösterreichs Fried ensverhandlungen. Das Staatsamt für - Lteußeres stellt zurzeit die Liste der Delegierten für die am 12. d. M. in 0atnH Germain beginnenden Friedensverhandlungen zu»! sammen. Es werden 30 Vertreter entsendet. Diei Kommission wird aus Diplomaten, Sachverständigem und Hilfspersonal bestehen. Die Delegation bürftej Dr. Franz Klein führen. h mmm&x&nm&mmsäBmmammmmmammwammnBmmammmm Inland. Konstituierende Nationalversammlung. Die nächste Sitzung der konstituierenden Nationalversamniluug findet Dienstag den 6. Mai, 3 Uhr nachmittags, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bericht des Bndget- und Finanzausschusses über den Gesetzentwurf betreffend ,die Einhebung der inneren Abgaben und Lizenzgebühren für eingesührte Berbrauchsstenergegenstände und Gegenstände des Staatsmonopols; 2. Bericht des Budget-, und FinanzansschuffeS über den Gesetzentwurf zur Ermächtigung der Regierung zu' zoll- und handelspolitischen Verfügungen; 9. Bericht des Budget- und Finanzausschnsses über dm Gesetzentwurf womit die Bestimmungen deS Gesetzes vom ö. Februar 1919, St.-G.-Bl. Nr. 100, betreffend die teilweise Acndernng deS Dienstverhältnisses der Kanzleioffizianten und Kanzleiosfiziantinnen,, der Kanzleigehilfen und Kanzleigehilfinnen, ständigen Aushilfsdiener und Landpostdiener, teilweise abgcändert werden, damit im Zusammenhänge Bericht des Budgetnnd Finanzausschusses über den Antrag der Abgeordneten Dr. Resch, Dr. Mataia und Genossen betreffend dre Abänderung und Ergänzung des Gesetzes vom 5. Februar 1919, St.-G.-Bl. Nr. 100; 4. Bericht veS Ausschusses für Erziehung und Unterricht über den Antrag der Abgeordneten Heinl und. Genossen betreffend den Aiisbau der Wiener Exportakademie zu einer Handelshochschule. Die Kärntner Kämpfe. Klagenfurt, 9. Mai. ^Korr.-Bur.) Vom Preffedienst des Kärntner Landesausschuffes wird gemeldet: Situationsbericht von 8 Uhr vormittags. Gestern abends versuchten die Südslawm bei R o s e nb a ch ihr A r t i l l e r i e s e u e r durch Verwendung von Gasgeschossenwirrsamerzu gestalten, was ihnen jedoch nicht gelang. Das N o r d u f e r d e r D r au bisznmMulterergraben, südöstlich Lavamünd, wurde vom Feiude gesäubert und der Lorcnziberg, nordwestlich Unterdrauburg, vpn eigenen Truppen besetzt. Die Zahl der Gefangenen hat sich auf nahezu 800 erhöht. Es wurden mehrere Geschütze erbeutet. Die Mobilisierung in Kärnten. Klagenfurt, 3. Mai. Die Landesversanimlung nahm einstimmig den Antrag der Obmännerkonferenz an, wonach die Landesregierung aufgefordert wird, die gedienten und ungedienten Wehrfähigen der Geburt.sjahrgänge 1882 b i S 1899 sofort, jene der Jahrgänge 1877 bis 1881 im Bedarfsfälle e in z u b e r u f e n. Bürg errat in Graz. n Graz, 3. Mai (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Gestern wurde unter rem Vorsitze des Landeshauptmannes Dr. Kaan und des Bürgermeisters Fizia in Anwesenheit sämiticher bürgerlicher Standesorganisationen und Parteien ein Biirgerrat gebildet. Es wurde sofort ein dreißiggliedklger Vollzugsausschuß emgesetzt, der sich bereits mit dem A r b e 11 c t* und Soldat e n r a t sowie mit dem Rate für g e i st i g e. Arbeiter ins Einvernehmen setzte, um mit ihnen gemeinsam gegen die k o m m u n i st i s ch e n Umtriebe die Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Landtagswahlen in Tirol. . Innsbruck, 3. April. (Korr.-Bür.) Die LandeSregiemng hat die Wahlen für den verfassunggebenden Landtag nunmehr ausgeschrieben. Als Wahltag wurde der 15. I u n i ststgesetzt. Errichtung einer unbesoldeten Bolksmiliz in Vorarlberg. Innsbruck» 8. April. (Korr.-Bur.) Die Vorarlberger Landesregierung hat, wie die „Innsbrucker Nachrichten" auS Bregenz erfahren, die Bildung einer frer willi g en u n b e s o l d e t e n V o l e s m r l i z m di< Wege geleitet, die zur Ausrechlerhaltung der Ordnung, . aber keinen Parteizwecken dienen soll. Die Bolksmiliz hat die rm öffentlichen Sicherheitsdienste stehenden Organe zu unterstützen und wird nach dem Tauglichktitsgrade in Diensttuende mrt und ohne Waffen eingeteilt werden. . ,,, ,, . * , Sie macht Dren st. in Zivil und ist durch eine rot-weiße Armbinde gekennzeichnet. SEIDENHMIS en gros B. KULLMANN Wien,!., Rudolfsplatz 3. 486 Reichhaltige Auswahl in Seidonwaron, SöidentÜchorn und Etamine. Export nach allen Richtungen. Ungarns Verzweiflnngskampf. | Mobilisierung von 18 Arteiterlrutaillonen. — Kein Ermordung von Geiseln. .Budapest, 2. Mai. (Korr.-Bur.) In der Sitzung .d zentralen Arbeiter- und Soldatenratcs erklärte BolkZkammjffä Haubrich: Ich habe für morgen S Ilhr früh 18 ArbeiterbataMone mobilisiert. Mögen die anwesenden Mitglieder des ArbeiterrateZ "in bf Kasernen gehen, sich bewaffnen mrd in TwPPS zu 50 Mann sich an die Spitze der Bataillone stellen, und dann gehen w r i und kämpfen wir, statt hier zu sprechen Bola Kim schloß sich der Aufforderung HmibnchS an. E betonte die Notwendigkeit, den K a m p f n r ch t n n r g e g e d r e e i g e n e B o ur g e o i 1 i e, so n dern g eg en de internationalen K a p r t a l i s m u § z u f ü h r eu^ dev noch gefährlicher sei, weil er Heere besitze, nnd fuhr fort: Di« zweite Frage ist, •] ob wir jetzt unsere politischen Gefangenen ermordenf sollen. Ich antworte mit N e i n. (Lebhafte Zustir Denn wer jetzt hier einen Masserimord wrll, statt den Massenmord an der Front zu machen, der verrat, daß er ab tritt. Nun, ich will mcht abw und ich will auf keinen Fall daraus verzichten, daß wir diese» Sowjet-Budapest vLrterdrgen. Wir machen nicht in Budapest nufere Front, sondtt an der Theiß. Wer jetzt verzweifelte Schritte mtternehmen wl' , und glaubt, daß wir hier unsere letzte Karte ausspielen sollen) der ist em ebensolcher Feind des Kampfes wie der Defaitist,,dev sagt, man könne nicht känipfen, man dürfe kein Blut vergießen, denn cs sei schade um jeden Tropfen Blut. Wir haberc genug Lebensmittel, wir haben genug Waffen. Das rumänische Heer ist eine Herde. Das Gcgentcil,. hast daS rumänische Heer ein organisiertes, diszipliniertes Heer sei, das, war nur eine niedrige Ausrede. M a n m u ßuudkannmrt> dem r u m ä n i s ch e n H e e r k ä m p f e n.. Wir habetis die Möglichkeit, Sowiei-Ungaru nicht nur zu verteidigen, sondern ihm auch einen anständigen, von. unserein Standpunkt ails anständigen Frieden zu sichern. I ch .g l a u b e, w i r wer d en Z eit h a b e n, .. da» Proletariat neu zu organisieren und noch besten zu bewassnen. } Wer aber glaubt, daß wir am Rande der Verzweiflung angelangt sind, der organisiert nur die Lethargie und den Defaitismus, der wartet aus die Niederlage, nnd die Arbeit solcher Leute halte ich vom Standvnnkt der Arbeiterbewegung und dev Proletarierrevolntton für schädlich. , .'.^ Bela Kun schloß seine Rede mit den Worten: Z u den? W a f s e n m o r g e n f r ü h. Jeder gehe in die Kasenrejeder! waffenfähige Mann eile zu den Waffen zur Verteidigung voq Budavest und Sowjet-Ungarn. 1VJ Desider Brro beantragte, daß die Arbeiter, die mit Rücksichtl ihre Arbeit oder aus sonstigen Gründen nicht hiitausgehew auf . _ _ _ _ können oder wollen, zur Aufrechterhaltniig der Ordnnng wendet werden. (Lebhafte Zustimntung.) Um V-10 Uhr abends wurde die Sitzung geschloffen. Die Auflösung der ungarischen Armee. Budapest, 3. Mai. (Ung. Tel.-Korr.-Bar.) Das Landesoberkommando der Roten Wache verlantbart, daß sämtliche; einzeln nnd o h n e K o m m a n d a n t e n z u r ii kehrenden, dem Verbände der Roten Wache ängehörmden Soldaten Waffen und Munition unverzüglich der Roten Wache a b z n l i e s e r u Hab e n. Zuwiderhandelnde werden, vor das NevolutionSgericljt gestellt. Wie Bevölkerung könne vollkommen ruhig sein, daß die Rote Wache gegen Plünde-- rilngen und Urbrrgriffe von zitrückkehrenden abgesprengten Soldaten vollen Schutz .bieten werde. P l Ü ix. d c r ss L werden anOrt und Stelle erschoss e n. Kriegsbegeisterung in Budapest. Budapest, 3. Mai. (Ung.Tel.-Korr.-Bur.). „Vörös Ujßag'' meldet: Der gestrige Beschluß des Arbeiterrates wurde heute früh von den Arbeitern in den Fabriken mit der größten Bedie Front zu gehen. Bedeutende Steuererhöhungen in England. Ui! London. 3. Mai. (Funkspr. des Korr.-Bur.) Die britische Negierung hat umfang* reiche Steuererhö Hungen beantragte Die Gallvue Whists soll mit 36 Schilling be^ steuert, die Petroleumtaxe aufgehoben, die E r bst e u e r für große Nachlässe und die Dierfteuer erhöht werden. Tabak soll vro Pfund mit 16 Penee besteuert werden. Die Kolonialregierungen beantragen Vorzugszölle für die Einfuhr von Automobile«, Uhren, Mufikinstrumentett, Films, Tee, Kaffee, Kakao, SpwttnS, SuSer-j MotorbenKin nnd Weinen.