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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-04 · Heft 105 (4.5.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 105 (4.5.1919)
Date
1919-05-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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' eeüe 2 Men, «Sonntag Tiroler Landtag haben die ChrWchsozialen, geführt von Dr. Schöpfer, den Antrag emgebcacht, das Land möge sich von Deutschösterreich lossagen, als selbständig erklären und dann über die Frage entscheiden, ob es sich als autonomer Gliedstaat an Deutschland cmschließen soll. Die Hindernisse, die diesem Anschluß bisher entgegenftcmden, find seit dem Sturz der kommunistischen Räteregierung in München beseitigt. Es stünde also einer Annäherung Tirols an Bayern nichts mehr im Wege. Und so hätte Doktor Bauer das Verdienst, den alten, aus dem blutigen Jahre 1809 stammenden Haß zwischen Tirol und Bayern beseitigt zu haben. Er hat das sicherlich im Auge gehabt, aber unter ganz anderen Voraussetzungen. Paß dieser ganze Bankbrnch der auswärtigen Politik der Regierung nicht ohne Wirkung aus unsere innere Politik bleiben muß, versteht sich von selbst. In der Koalition zeigen sich, knapp vor den Wahlen, Risse und.Sprünge, dre man vielleicht für die wenigen Stunden bis Zum Dienstag, an welchem Tage der Sozialisierungsausschuß sich wieder versammeln soll, wird verstopfen können. Bringt der heutige Wahltag ein weiteres Zurückgehen der sozialdemokratischen Stimmen, dünn ist das Ende der Koalition da. Mit ihr aber auch das Ende einer miserabel schlechten, mit dem ganzen rostigen Material der alten Berufsdiplomatie arbeitenden äußeren Politik. Am 12. Mai sollen die Vertreter Deutschösterreichs in Saint-Germain erscheinen, um das Friedensesaborat der Pariser Konferenz eMgegenzunchmm. Hoffentlich macht unsere Regierung wenigstens bis dahin ihre Fehler einigermaßen gut und bezeichnet die Opfer, die sie bringen will, etwas genauer. Es Könnte sonst der Fall eintreten, daß die Entente dies tut. . Italien und wir. Die Italiener bemühen sich lebhaft, die Frage künftigen Beziehungen zwischen ihnen und Deutsch- Werreich im Sinne der Anbahnung eines intensiven zu. regeln. Was sich auf diesem Gebiete äußert, ist/Mtstrlich ckeineswegs durch besondere Sympathien penastkaßt, sondern entspricht dem eigenen wohlverstandenen Interesse. Man erkennt in Italien sehr gut, W. notwendig .e§^ für das. Land und namentlich für W.Zukunft van Triest ist, mit demdeutschösteneichhlDu Hinterland in wirtschaftlichen Verkehr zu treten. wieder ist davon die Rede, daß Dxutschösterr^ich.im künftigen italienischen Triest besondere Privilegien eingeräumt werden sollen nrch eben erst hat sich der Vertreter Italiens in dev in Wien eingetraffenen . Wirtschaftskommission der Entenbe über die Wünsche in dieser. Richtung ausgesprochen. Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß sich hier die Ingressen Italiens mit denen der deutschösterreichischen Republik begegnen, die nicht nur an Rohprodukten, sondern auch an Nahrungsmitteln arm istund den freien Zugang zum Meexe für alle Zukunft dringend benötigt, Die Voraussetzung für die Anbahnung eines regen Wechselverkehres zwischen den beiden Ländern kann nicht bloß die Ordnung unserer inneren Verhältnisse und die Kräftigung unserer Valuta bilden, es müssen vielmehr die Hindernisse seelischer Art aus dem Oege geräumt werden, die der Anbahnung eines auf Dauer gerichteten Verhältnisses noch hinderlich sind. Noch ist di? Welle eines hon den altösterreichischen Drahtziehern und. Olutschmarotzern bis zum ParoMmus entfachten Hasses nicht völlig verebbt. Die Regie hat damals bei dem unschönen Spiele zu exakt gearbeitet. als daß der schon aus. Vorkriegszeiten her systematisch verhetzte und über, die wahren Stimmungen und Verhältnisse im Ausland belogene Durchschnittsbürger diesem Andringen hätte Widerstand leisten können. Als Italien nach Die Jüngste«. Bemerkungen znr neuen deutschen Moderne» Bon Jakob Fingermnnn, In den Achtzigerjahren des verflossenen Jahrhunderts kommt ein kleiner Kaufmann aus dem Osten nach Berlin. Er hat wenig Geld, aber desto mehr Spürsinn -und den glühenden Wunsch, Berlin zu erobern. Er versucht sich in verschiedenen Geschäften, die mißlinge», bis ihm eines Tages di« entscheidende Idee aufblitzt. Er mietet ein schmales Lädchen und ein be-' fcheidenes Schild kündet die Etablierung des Berlages S. Fischer an. Einige junge Dichter, die eben ihren Sturmlaus gegen die alten Literaturgötzen begonnen haben unddenen die alten, wohlfnndierton Verlagsanstalten ihre Pforten verschließen, finden in dem kleinen, unscheinbaren Mann einen kühnen, jede Er. solgsmöglichkeit behend ausnützenden Verleger, der bei alledem für ihre Menschlichkeiten ein Humor- und hilfswilliges -Verständnis zeigt. Die Stürmer und Drtznger von 1890 heißen, um nur einige ans der großen Schar zu nennen, Hauptmann, Dehmel, Bahr, Wassermann, HiofmaunSlhal Und die Brüder Mann. Es sind die heutigen Fünfzigjährige»,, die neuen Klassiker der deutschen Literatur, dl« Erfüllung einer Epoche, die mit dem Weltkriege abschließt. ». Nenuzehrchundertneunzehn — t ct £.u.;,.u »• e.'li-r Männer setzt an. Ein besiegtes Land zeigt sich geistiger Gärung voll. AuS. den Ruinen zusa»'.n"<',"',rechen»der Wcltansch.ftUliigen, au's de», Kratern f^.aler Um- Wiener Morgenzeirrmg Rückzug der ungarischen Truppen. Budapest, 3. Mar (Ung. Tel.-Korr.°Bur.) Die Tschechen haben am 2. unsere bei Rash Darocz (zwischen Losonez und Rima Szombat) stehenden Posten mit Aebermacht angegriffen, ttnsere Truppen schlugen mit einem Gegenangriff zwei feindliche Angriffe ab, waren jedoch später gezwungen, sich zurück, zuzi eb en.Mir ko lez wurde von den Tschechen beseht. An den übrigen Fronten ist die Lage allgemein unverändert. WWWWWINWMWWWWWIIWWWWIMWoWWWWWWMWWWWWWMWWI neun Nonaftn des Krieges, der den Mittelmächten die erhoffte Entscheidung schuldig geblieben war, in den Kampf eintrat, da ging* die Hetze los, jeder „Patriot sprach von Katzelmachern und tvelschee Tücke, die guten Makkaroni verwandelten sich plötzlich in Treubruchnudeln unp das verfluchte englische Gold, das angeblich zur Bestechung von Italiens leitenden Männern und Bläsern ßßiMi'en war. war natürlich an allem schuld. Aus d'Annunzio wurde in raschester Eile Nappaport. Don einem leisen Versuch, die Beweggründe, die Italiens Eintritt in den veranlaßt hatten, politisch zu erklären, war nicht einmal die Rede. Man vergaß oder wollte vergessen machen, daß Oesterreichs und Deutschlands Eintritt in den Krieg ohne Berücksichtigung der Dreibund-Abmachungen erfolgt war. daß her Dreibund selbst, soweit er das Verhältnis zwischen Italien und der Monarchie betraf, keineswegs den Charakter einer wirklichen Freundschaft trug, dgß yielmehr beständige Reibungen und ein offenkundiger Gegensatz daneben lief, der durch die unglückselige Politik, die das alte Oesterreich in seinen von Italienern bewohnten Provinzen betrieb, eine fortwährende Berschärfung erfuhr. So erhielt der Jrredentismus, gegen den man mit Gewaltmitteln auszukommen gedachte, immer neue Nahrung, und die hinter Franz Ferdinand stehend-e Militärpqrtei Übte sich fleißig im Säbelrasseln, Noch war in Italien die jahrzehntealte Erinnerung an die österreichische Gchandpoljtik nicht erloschen und Oberdank, der sein mißglücktes Attentat trotz den Fürbitten Viktor Hugos und 'anderer mit dem Lehen bezahlen mußte, und dessen Mutter die Rechnung für die Erekution präsentiert wurde, errichtete man Denkmäler und feierte ihn als Märtyrer für die Sache der unorlosten Brüder. Man lebte in Italien in ständiger Angst vor einem österreichischen Angriff, die durch die reaktionären Methoden der österreichischen Diplomatie und durch die Hetze der Herrenhäusler und der Radaunattonasisten und deren Presse ihre Begründung erhielt. So. hegreift man ohneweihers, daß Italien auch das weitgehende Angebot Oesterreichs, das seiner Kriegserklärung vorausging, mit Mißtrauen zmückwies, weil es Grund hatte, von einem Siege der Mittelmächte, den Italiens Mithilfe oder auch nur Neutralität vielleicht ermöglicht hätte, das Schlimmste-für sich zu befürchten. Selbst daß Italien mit dem Eintritt in den Krieg zögerte, bis eS hinlänglich gerüstet und die Kündigungsfrist des Dreibundvertrages abgelausen war und daß es den Angriff begann, als Oesterreich sich in einer kritischen Lage befand, wurde als Tücke und Verrat gekennzeichnet. Wenn man sich in diese Tatsachen hineindenkt und das italienische Problem sowie die herrschenden Stimmungen der italienischen Politik, di« auch vor dem Kriege einen starken demokratischen Zug hatte, einigermaßen studiert, wird man erkennen, daß Italien Im Jahre Idlö wohl kaum «ine andere Wahl übrigblieb. Es gilt für die Deutsch österreicher, alle Ueberreste der noch bestehenden Abneigung auSzurotte» und zu trachte», mit dem südlichen Nachbar» in klar« und Wälzungen sprießt in schillernder Ueppigkeit ein« neu« Moderne und kündet sich mit Fanfarentönen anr Mir sind!" Wied« ist es D. Fisch«, der die Jüngsten unter seine Fittich« nimmt. Diesmal heißen sie: Johannes R. Brecher, Georg Kaiser, Adolf von Hatzfeld, Emil AlphonS Rheinhardt, Ernst Toller, Paul Kornfeld, Ludwig Meidner, Gottfried Köhwel, Kurt Heynicke eine lange Liste, die sich fortsetzen ließe. Ein Trommelfeuer von Lyrikbänden, Dramen und Nvvellenbänden überschwemmt den Büchermarkt und zwingt zur Stellungnahme. ♦ Thomas Mann, ein« der feinsten Köpft des, schöpferischen Deutschland, hat jüngst tn einer dänischen Zeitung mit einem gewissen Pessimismus von der Zukunft der deutschen Dichtung gesprochen. Alfred Kerr hingegen Dht in ihr den Aufstieg und die Erfüllung. Er erwartet von ihr das Glühende und Ewige und begeistert sich an ihrem MiviSmuS. Meinung wider Meinung zweier Persönlichkeiten, deren Blick vielleicht tiefer als der unsere sieht; aber die Frage, oh hier neue Kräfte zu walten beginnen oder nur Erscheinungen de- TageS am Werke sind, bleibt dennoch offen. * Zur rechten Zeit erscheint ein Gammelbuch des neuen Kreises*), welches charakteristisch«, bisher noch unveröffentlicht« Arbeiten enthält. Wenn man es gelesen „Die Erhebung", Jahrbuch sär neue Dichtung und Äü-iUttg, herauSgeaeheu von Alsrch Wolseustein, Verlaa S. Lücken, ffiectm. 4. Mai 1919 Nr. 105 reinere Verhältnisse zu kommen und in Beziehungen, die sich keineswegs auf das bloß Wirtschaftliche beschränken, sondern vielmehr auf das geisttg-kulturellÄ Gebiet hinübergreifen sollen. Italien ist das Mutterland der neueren europäischen Kultur, und die regen Beziehungen zu dem Lande und seiner Natur, zur alten italienischen Kultur und zu den Denkmalen einer glänzenden Vergangenheit gehören zu den ruhmreichsten; Traditionen des deutschen Geistes. Die Pflege einer geistig-kulturellen Wechselwirkung müßte hühen , inid drüben fruchtbringend sein und den wirtschaftlichen Verkehr aufs glücklichste ergänze«. Daß man sich plötzlich' und unvermittelt italienischen Journalisten. anbiehert und eine überschwängliche Liebe für Italien heüchÄ. wofür man dann in Italiens Presse verspottet wird, bas ist nicht die richtige Weise. Viel weniger noch' die andere, letztens in Innsbruck geübte Art, daß mau Frauen und Mädchen für daS Verbrechen verfolgt, däst sie mit Italienern geselligen Umgang pflegen. , Aber auch die Italiener sollten sich nach schicklichcfeu Methoden Umsehen, denn Zuckerbrot und Peitsche dürfftn nicht das richtige Rezept sein. Noch betrachten sie siH als Feinde, man hat ihrem Land, soweit es besetzt war, unnötig Übel mitgespftlt, ihre Finanzen sind geschwächt und sie fordern Entschädigungen. Ueber den Inhalt ihrer Forderungen wird noch zu sprechen sein. Daß ,fie: diese an «Ife Bestandteile der früheren Monarchie adressieren, an alle, die ihnen als Feinde gegenüber^' standen, ist nur recht und billig. Denn wollte nmH der Logik der neuen Nationalstaaten folgen, die sich als „Verbündete" der Entente erklärt haten und baiiili alle Verpflichtungen auf Deutschösftrreich abgewälzt zu haben meinen, so müßte man alle Lasten auch denen, abnehmen, die diesen Krieg innerlich abgelehnt hab«n. Es gibt solche Menschen immerhin auch in Deutsichösterreich. - ',/J Aber was die Italiener unterlassen sollten, M daß sie Wiens Kunstschätze, zum Teil unter sehr niitz-/ Ligen Vorwänden, man weiß nicht recht, ob als Pfand, oder als Beute, in Anspruch nehmen. Gewiß, ris .'ift dies keine „Lebensfrage". Aber welche Bedeutung män diesen Kunstdingen gibt, darüber kann nur subjektiv entschieden werden und nicht aus dem Gesichtskreis des Bierbankphilisters. Auch den Krieg, an dem so. viele und zuletzt her Staat selbst gestorben ist, hat Man' uns ass Lebensfrage Oesterreichs präsentiert. Dft Italiener sind übel beraten, wenn sie auf diesen Forderungen bestehen und uns das Einzige nehmen wöllttr, was Wien an allgemein anerkannten Werten besitzt.' Es mag leicht wahr sein« daß es auch, militärisch gesehen, Überflüssig war, die unersetzbaren Fresken Her. Barfüßerkirche von Venedig zu zerstören, aber heute darf es keinerlei Revanche mehr geben! Di« Italiener lauft» sonst leicht Gefahr, die „besseren Europäer" unter Ms abzustoßen, die bei der Gestaltung der künftigen Vor-- hältnisft entscheidender mitzusprechen hohen werdew alZ bisher! Damit schaden sie sich und uns. Was not tut. ist, die Atmosphäre von allen giftigen Miasmen zu säubern, die sie noch erfüllen. Die künftigen Staaten- und Menschheilsbeziehungen werden nur in reiner Luft gedeihen können! % 1 Nach den neuesten Nachrichten scheint MoKenS Einigkeit mit der Entente iw die Brüche gehen zu wollen SS bleibt abzuwarten, ob die plötzliche Abreift ' der italienischen Vertreter auf der Friedenskonferenz mehr bleibt alS ein taktisches Manöver, denn es ist kaum anzunehmen, daß sich Italien, dessen Finanzen stark zerrüttet sind, kräftig genug fühlen wird, sich von den bisherigen Bundesgenossen zu trennen und ftin-r eigene» Wege rn gehen. Auf jeden Fall aber wird Italien gut tun, auch wenn es nicht zum Abschluß eines Sanderfriedenmit den Mittelmächten kommen sollte, tinm Weg zu beschreiten, der zu einer Verständigung führt,/ die auf beiden Seiten befriedigt und Vergangenes be-- graben fein küßt._ " " hat, ist man leicht geneigt, mit einem harten Urteil! abzuschließen, sich selbst zu mißtrauensich zu sagen: daß doch etwas daran ftin müsse, nochmals zu lesen,, um wiederum unbefriedigt, sich selbst zürnend, dem . Gedanken Raum zu geben: Diese sind di« Recht«« nicht! Sie gehe» mit der Zeit und deren Schlagwort« liegen auf ihren Lippen. Ihr« Zungen sprechen: „Brüder!" ihre Worte malen das Grauen, aber die' große Liebe, die sie künden, ist nicht in ihnen. Je mehr ' sie mit erhabenen Gefühlen hantieren, je tieftr sie in den Wunden der geguäldm Menschheit wühlen, ft heftiger ihr Schrei Lieb«, Erbarmen, Beglückung fordert, ein umso kälterer Hauch strahlt vo« ihnen aus., Etwas Dumpfe- und Unwahres Ist in ihnen, ein i Lallen Erdgebundener, denen der Flug in die erlösende Unendlichkeit versagt bleibt.^ Gefühlsüberschwang rührt vst von innerer Verarmung her. Ihnen allen ist diese- Stigma aufgebrückt. Einer verarmte» Zeit Ersatzdichter. Sie baue» Wortphalanxe zum Sturm, wühlen in absurden Bildern,- häufen rhetorischen Schwall, zeigen ihre Muskeln gleiche Athleten, sind kühn, erfahren, altersrueise und jugendwild, fo und so, in allen Sätteln, gerecht,, ein Bräu, von Schiller, Büchner und Wedekind und doch wieder anters. Eie haben die Literaturen abgegraft, die Frau-, zoftn und Russen schlecht verdaut und geben ihre Ueber- - slüssigkeiten mit vulkanischem Getöse von sich. Die neu« deutsche Literatur? Man möchte der grrßen B«rg5:"^ ll.-'-k eingedenk, verneinen, ttefvr Produkte. ..

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