Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-05-01 · Heft 102 (1.5.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 102 (1.5.1919)
Date
1919-05-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979179--00898-2986241
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Bt M fcp»—■!■■■■. 1.1. Mlen» sö'btttt«sfOß n iniT*"™ SBSenev MorgLnzorraar; '1. Mü! lSlS ►wt^gfftaysf^gr.T.. Der FriedeusverLrag. 9evtt> 30. April. Wie «Komme Libre* mitteist, ist der Rkdaktionssiab, der dir 120.000 Worte deS Friedensvertrages zu redigieren Hai, unter Vorsitz von D a r d i«to midF rom äset w sieberbast« Talögkät. Tardi Ife reita a ö T sten: 1. Ob werde iw erklärte, der. Aertrac f e r tes kein. W feien itoA folgettbt Drovleme m die Be-fwhmg« Luxemburgs zmn Zollverein gelöst werden sollen: S. hie Frage von K t a u t sch an tmb « cha vtnvS zwsichm China tmb Japan; 8. gewrffe Nit 8 rische «nd maritime Nebenfragen; 4. die age dar deutsche« K r i e g S a e s a n fl e nt«; 6. dre wirt- ‘ östlichen KlaMn des PMmrnqrsriedeu-: 6. die Zn- <1 nnd T. wj UNder den DeMlchr« Äe--e«-«»even üne de» Kieler.KanalS. Holland mutz Wilhelm mrsNefern. Pinei«. ». April. (Ter.-Komp.) Me die Blätter erklären, wird in Verfolg«»« der Entschlüsse der Konferenz über die Stellung Kaiser Wilhelms vor einen SondrrgerichtS- Hof Holland jttr Ansli eferuvg dejrüheren SatsrrS mifgrfvrderl werdm. Belgien verlangt fvfortigr Zahlung. Paria, 80. April. <Tcl.-Komp.) Nachdem die Vertreter der drei Großmächte die Unterbändkmgerr mit dmt japanischen. Delegierten Matino z« Ende gerührt batten, befahlen sie sich mit der Beratung der belgische» Forderungen. Belgien ist bekanntlich mit der Festsetzung der Kriegsentschädigung, besonders mit deren Zahlung-weifk.unHvf rieben, die sich ans einen Zeitraum von 80 Jahren erstrecken soll. Velaren felltr die Forderung auf sofortige Aeszahlnug ar KriegS entschädig«»-. Japans AKzufrie-entzE BerR«» SO. Steril, Der «Lokalanzeiper* meldet a«S Frank' fort: Die japanische Presse kommentiert die Abrerst der italienischen Delegation auS Paris und sagt, daß Japan und Italien s» z «s a g en i n b et gleich en Lage seren. Wenn die Konferenz den Vertrag von Tao aleinen Papiersetzen betrachte, werde Japan hie - l e i ch e Haltung wie Italien vnurhmen viiHrn. Die chinestsche Frage. A Budapest, Apnl. (Tel. der «Wr. Morgenztg.*) Ein Funkspruch auS New - Vork meldet, Wilson bkmüht sich nach wie vor, seinm Standpunkt in. der Frage Chinazugunsten derChrnesen durchzufetzen. Allerdings stößt er dabei beim größeren Teile der Friedensdelegierten aaf großen Widerstand. Es »st fraglich, vd eS unter solchen Umständen möglich ist, daß WPo» mit feinem Standpunkte znm Siege gelangt. Inland. Dis Peastonirrnng der Offiziere. Da- Nquibkerende Militärkommando verlarstbart: . Auf Erlaß deliquidierenden Kri^SministeriumS, Ga.!798, Abt. 1, vom 28. April 19Ist. In Abänderung des Erlasses, Abt. 1, Nr. 6350 von 1919: Auf Grund der Verlautbarungen Nr. 4 des DevollmächtigtenkollegiumS für baS liquidierend« Krieg-Ministerium vom 4. April 1919, E. Nr 1006, eingelangt am 26. April 1919, waren alle Sei den liquidierenden Stellen befindlichen und bei strengster Beurteilung für die Liquidierung nicht unbedingt erforderlichen Personen in dan 1 ch t a k t i v e Verhältnis, beziehungsweise dr den Ruhestand zu versetzen, beziehungsweise zu entlassen gewesen. Ueber jeden einzelnen dieser Vaglsten ist daher sosort ein alle erforderlichen Daten enthaltende- Evidenzblatt dem liquidierenden Kttegsmintstertum einzusendrn unter Berufung auf diesen Erlaß. Alle diese Personen werden durch daliquidierende Kricgsrninistürium pmsioniert werden. Bei diesen Pensionienrngen hat eauf die Konstatierung 'der Dieufttauglichkeit nicht an zukomm en und bleibt demnach für die Beurteilung des Ansprücheauf zeitliche oder bleibende Pension lediglich die anrechmmgS fähige Dienstzeit maßgebend. Den in den Ruhestand zu verfetzendm Gagtsts» ist - zur Vermeidung deS durch die Auszahlung der AktivttätSbezÜge sich ergebenden unberechtigten Mehraufwandes — vom 1. Mai 1919 an die rein« Gage als Höchstvorschuß auf die Rnhcgenüsse gegen fetnerzettlge Richtigkeit-zeugnisse an-znzahle». Bezüglich eventueller Richtigkeit-Pflege für März und April werden Weisungen folgen. Hinsichtlich jener Gagisten, di« dt« für den Bezug der bleibenden Pension erforderliche« zehn an- «chnung-lühtge» Dtenstsahre (MilitärversorgungSgesetz M 8, 10, 18 biS 14) noch nicht answeifen, wird anstatt der zeitlichen Pension ein« Abfertigung 1» de« Ausmaß, wie dleS das deutschSsterreichtsthe StaatSamt füe Heerwese« an» giwrtmet hat, zugestanden. Anferr KohlenversorgunK. Amtlich wird gemeldet: Der Oberste Wirtschaftsrat der alliierten Mächte in Paris hat beschlossen, die Aktion zur Steigerung derK o hlenproduatton im alten Oesterreich-Ungarn und in Polen sowie die Verteilung der Kohle innerhalb dieser Gebiete unter die Leitung H o o v e r s zu stellen, der diese Agenden durch die Verkehrsaktion des Obersten Wirtschaftsrates in derselben Weise durchsühren wird, wie dies bereits bei den S i s e n b a h n e n in den auf dem Gebiet Oesterreich-Ungam befindlichen Nationalstaaten geschieht. Mit der Handhabung der übertragenen Vollmacht wird dieselbe Interalliierte Kommission betraut sein» die gegenwärtig schon im Zusammenhang mit der interalliierten Rahnmgsmittelkommissiin die Eisenbahnsragen behandelt. dMMMMMIWW>MeMW>!>>WWeW>>WWMWUWKM Die mtemaiimaH SoziaMe«ko«frreiw für das Mische PMstina. W. AM. (Aorr.^ur.) Die feifmwiio«* nals sozissistlsche Mynferenr hat ia ihrer gestrigen Sitzung einstiunttig folgende Kesoluti»« ang-mommenr Di« interna^iouale fozb»s1stische Konsepmz erkennt dm sntsrnativn-Äs» Chmmkber der Z«dr«frKgs an und sorchert, dstz in V^esedtsttttMttMg mit de« Gelbsd» bepimmuns-rrocht bi« Stellung d-r Inden «mfdigSÄb« Srnublage gere-ett »erber 1. Vollständige GlcichLerechLfgrmg der Juden kn «llen LSÄdsiv,gleich« Drhm^lung der jüdische« BevSlüermrg bei dem Wdvdevassba» der durch den Krieg hrinw gefuchten Gebiete rwb jntenmtloualer Schutz der Juden und aller anderen «ationalckn Miikderheitc« gegen physrsch« Verfofgrmgr« mrd wirtschafeUche Unterdrückung. Provisorische Landesversammlung. <Dre Letzte Sitzung »«« den RerrmahLM^ (Gitznng von SS. April.) Der gestrise Gitzimg war die letzte deS ProvsisrimnL Gis rsq sich außerordentlich in die Mngv. Auf der TatzeSordunng stouden anßn dnu Ejnkmf zahlreiche Nnträg« deS BauauSschusieS. des Gemeinde- und BerfasimrgSauSschusics.deS Schick->,Derwo!!timgS- und WahlansfchUsitS zur Diskussion, welch« auch rv der drantragke« Fassung angenommen wurde«. Großem Jntereste begegutte der Antrag aus Bildung Si« tr sel bstAnd ige« OrtSgemeinde S e m m e r i n wobei dem Wunsche Ausdruck gegeben nmrde, daß die Möglichkeit des AufeirthalleS aus dem Semmtring auch Ängehönge« des Mittelstände- «nröslicht werde, desien Euckommeu heMr unter jenem des Arbeitrrs herabgedrückt ist. Zu Beginn der Sitzung beantwortete LMdoShaMmann Steiner die Interpellation wegen der Erwerbung d er H e i m a 1 S b e r e ch t i - u n g durch galizisch, Flüchtlinge iu niederöstsrreichischen Gemeinde». Fu der Beantwortung wird dareulf hingnviesen, daß die Erhebntitzru diese Erwerbungen als ungesetzlich erkannten und diiß angcdl ch mi Berein ^Zion" m der Zirkusgasse bei den Erwerbung?« Mitgeholsen habe. Es wird sich ja Herausstellen, ob dre Antwort deS Landeshauptmannes G t e i n e r den Tatsachen entsprlchr. ES muß aber schon jetzt mit aller Euischledenheit. die in verschredenen Zivtschenrusen nhobene Beschuldigung zurückgewieseu werden, alS ob dlezionistrsche Organisation zu ttn er ungesetzlichen Handln n g d ieH « nd geboten h a b e. Leider sind wir Jsidischnationalei» cher LandeSvers a m m lang bisher noch nicht v er t r r t e n. so daß MiM Nicht an Ort und Grelle den ErNärrmgen GtriuerS mtgegeiitrsteu konnte. H v f f« n t l ich h o l td ie W ä h l erschüft dieam Sonntag nach. Im Verlaufe der Bertzaüdlang gelangten dir Anträge betresseud die Regelung der Bezüge derLandeSbeamten und Lehrer zur DMission und Annahme. Dre d e f i u i t i v e Rrgelm!g der Bezüge der LandeSangkstelltm bleibt der neugewählten LaudrSoerjammlusg Vorbehalten. Gestern wurde um ern Provisorium m der Welle grschasien, daß dre derzeitigen Bezüge der Beamten uud Lehrer des Landeeme sünszigprozentig« ErhShlMg drS zm definitiven Regelung ersahren. Die Sitzung nahm folgenden Verlaus: Zunächst tmrrde »ie aesotzttche Aufrveroaud gefuude» ^rgsnzung zu vem llntrag deS WehrauZfchusisS über die Reilwah! der Gemeindevertretungen in Aiedrröstevrelck) mit Ausnahme der Städte mit eigenem Statut angonanrmen, derzufolg« den Ä a n d e - a n g e st'e l! t e n als Mgndarsworbern für den Landtag ein Urlaub, und den Landtagsabqeordrreten, Gtadträten Wien zur Äu-Übung de- MmrdatS wird. Hierauf beantwortete LLUdeShaupttnan» Jnt-rp.'liatiim betreffend dir Aufuahme g-llisifcher Einwanderer in den HeimakSver-anb «tedrrSsterrelchifcher Gemeirrde«. Er führte unter anderem fvlgrirdeS au»; Bereits im Monat Mär» gelaugte ein Erlaß deS Staats amtes für Unterricht und ein Bericht demagistratischen Bezirksamtes für den 8. Bezirk in Wien an die Landesreaierung, daß die Gemeinde KatzÄSdorf Lu-lLndern daS Heimat-recht z «erkenne, ohne daß dirfttden vorher die nahm« in dm drutschSfterrrichtfche» GtaatS hätten. Mil Weisungen vom Si. und 18. März 1919 an aNe Be-irtShaUPtntattnschafteu, die Gemeinden zu überwachen und alle Heimatscheine, die nach dem 1. November 1918 ausgestellt warm, auf ihre Ä«seymüßigLeit zu überprüfen. In einer Einvernahme hatte eine tm Besitze einegesetzwidrig envorbenen HeinralscheinsS befindliche Kartei an- [egebsn, daß ihr die Ausstellung deS HeimatcheineS durch den ztonist ifchen Verein in Wien, . Bezirk. ZirluSgass« 93, vermittelt worden fei. (Abg. Wo luv: Ist daeine BehSrde?) DLL.Halb wurde auch die Polizeidirektion tu Wien angewiesen, die Tätigkeit de» Vereine» in dieser Beztehuna zu üb etwa chen. UeberdieS wurde» unter dem?$. AprU all« BezirkShauptmannschaften zur Ueberprüsung der Gesetzmäßigkeit aller HeimatrechtSverleihunge« ip ihre» veztrken pb 1. Jänner 1918 beauftragt. Di« Erhebungen brachten leider baS Ergebnis» daß gesetzlich« Bestimmungen ln weitgehendem Maß« mißachtet wurden. ES zekgte sich, daß tu jeder der Gemeinden Katzelsdorf und Tutbing, rund 260 HeimatvechtSwerber ungesetzliche Aufnahme gefunden haben. Dt« Bewerber gebSren fast durchweg» den gebildeten Bränden an, überwiegend sind e- Hochschäler und Hochschülerinnen, ater auch Doktoren der Medizin und der Uechte, RechtLanwält«, Militärärzte und quallstztert« 2. GleichtzexÄhttStmq her Füste» SezstglrH Ler Eiw» mrd AustELerurrgsfreihelt «ach «uv wus allen! LLchent.. , :U S. Rationale SeHstverwallemg «ms der GnmölaKsi . de- NatiorMtatenprinziPS «vd der nationale« WiH Verecht-gMtg in den Städ-en, Provinzen und Gemriyheii aller Länder, wohin die Juden in Mengen zichr». 4. Anerkovnimg d«S Rechts des jüdischen sich hi Palästina eine Wrttonale Heimat zu schassen, Schaffung dar hierzu notweAdtgeu Vevingnugrn ntz:er dem Schutz« nnd der Kontrolle de- V-lSerSnndes, der auch di« Interessen der Wrtgar Bevölkerimg des-LandeK gewLhrleiste» must. i 5. Verteerung de» Uidychm BsAeS hü dsn-e. Wir ever: den bei Syrien-". Palästina und kein Syriens find die christlichen Landbürgermeisterl) Aude« bei de« Gemeinden vorhandenen Aufscheetbungen find lediglich Namem. Beruf, Stand nnd Alter der betreffenden Personen zu erg sehe« Es muß aber angenommen werde», daß die Aufnahme Werber nahezu ausschließlich da» Kreis« solch« KriegSsiüchd« lingangehvre», welche die gesetzliche» Bedingungen -umj Erwerb der deutschösterretchischen Staatsbürgerschaft nicht p. Men können. Sie stammen sicherlich überwiegend aüi en östlichen Gebieten der ehemalige» Monarchie, aus den Namen geschlossen werden kann. Aber auch gegen die Funktionäre b« Bette» nannten Gemeinden wird der Vorwurf der P f l i ch t v e, letzung erhoben werden, well ihnen der Recht-gruMo nicht fremd sein konnte, nach welchem Ausländern daS HeimÄ recht nur unter der Bedingung des Erwerbes d« Staatsbürgerschaft zu gesichert werden kann. In einem Falle wurde übrigenfestgesteltt, baß H«imatrecl,tSwerber bet dem oben erwähnten zionistische» Herein den Betrag von 600 Krone« erlegte, währerrd die Gemeinde laut ihrer Verrechnung nur 2 0a Kronen empfangen hat. Im Bezirke Lull« wurdq einem Bürgern,elfter für seine Mühewaltung ein« größerp Belohnung versprochen, wenn er de» Gemeindeausschuß zu« Beschlußfassung über die Ausnahme von zwei Personen t» den Gemeindeverband sofort eiuberuse, was dieser aber »W lehnte j Der Landeshauptmann bespricht mm die wettere» ütk» gesetzlichen Vorgänge durch die Bürgermeister und erwähnt unter anderem, daß im HeimatSregtster der Gemeinde KatzelS^ dorf bei beiläufig 40 Posten kein« Eintragungen beq steh«:, der Bürgermeister ab« angab, unter diesen Pos nummern Heimrtschein« an Leute ausgestellt zu haben, deren Namen er sich nicht mehr erinnern könne. In Gemeinde Tulbing wurde am SO. März folgender Beschluß gefaßt, der sich nachträglich auch auf bereits voraugegan Eingemeindunzen bezog: ^Bezüglich der Aufnahme von! lättdern wird der Herr Bürgermeister berechti da bisher für das Jahr 1919 109 Personen gegen Er! von 360 Kronen aufgenomme» wurde», «och weiters zunehmen." Der Bürgermeister hat dann eigenmächtig «och «ine Tax« von L00 Krone» eiugehvbe». (Abg. Wieuinger^ Schrcibgebühr!) \ Der LandeShanpima«« führt weiter «sl, daß i« «ancheu fällen Heim a tfchetn«' in de« Herbst 19 18 von« altert wurden, um den Schein zu erwecken, daß die (Sto, bürgermng nicht unter dem Druck der de» Flüchtttnr drohende« behördlichen Schutzmaßnahmen, sondern in frül ruhigerer Zeit auf gesetzlichem Wege erfolgt sei. ES übrigens nach dem Ergebnisse der bisherige» Erhebung« zweifelhaft, ob dis Genieinden über die beträchtlichen, m rechtmäßigerwetse erworbenen Summen heute »och voll «nt? frei verfügen können. $ Der Landeshauptmann schloß sein« Ausführungen stf£ der Erklärung, daß e» großer Arbeit bedürfen werbe, »« die verletzte Rechtsordnung wieder herzustelle». A« Mes BezirShauptmannschaften und Stadtmagistrate Miederöster? reich- und alle Landesregierungen Deutschösterreichs ist bereit-, die Derständigzurg ergangen, die Aufhebung der gefetzt widrige» AuSschußbe schlüsse und Me Etn^ -lehung der ungültigen Hetmatschelue -» «^ wirken. Auch wird dafür gesorgt werden, daß in sämtliche«: niederösterreichischen Gemeinde» genau« Revisionen der bezüglichen Bonnerkunge» biö t» da» Jahr 1S14 zurück vorgsuommen werden. Zulassttttg der Fräsen -vm guPstttdinm. Da- GwatSamt für Innere- und Unterricht wird in heu Nächste« Taam eine VollrugS«uv«srmg veröffentlichen, welcher die Z u l a s s ü » g der F r a «e n zu dem ihnm drSher verschlonenen Studium der Recht-- und Staat-wissenschafte« cm-gesproche» werde« wirdft Dre weiblichen Studierende» «erden bereitmit Beginn de- Sommersnnestcr- 1919 die juridisch« Fakulläl« brzichrn käuum. Ei« Doktorat der Staatswiffenschaftem # Wre wir erfahren, wird in den nächsten Tag« tute BoÜMsmnvenung des GlaatSamtes für Innere- und Unterricht o fchemen, mit welcher an den rechts- und staatSwiffensckaftüchen Fakultäten der deutschSsterrclchrfch« Umverfitäten das Doktorat der DtaatSwissenschasten eingesührt wird. Die Bedinaungm zur Erlangung diese- Doktswis tzll« die Adsolvrerung eine- MndrstenS sechs femestrtzen StudlumS, an emer recht-- und fiaatSwiffenschaEr« Fakultät m der Sisenschast eineS ordentlichen HSrerS, die obugatonsche Frequenz der allgemeine« BorFsung« über valstrsche Oekonomie und öffmlllches Recht, die DttStimmg ru Prosemmar-mr und Semmanm, die Vorlage einer »$etttä$* lrch« Abhandlung nnd hie Ablegung einerweistünditzen Laup!.- rrzorosmnS auS de« odgenannttn Fächer» und vseS N^ßen» r^oreiumS aieS einer der Wahl da» Kemdidale« 8b«laff«ttn powatrrckllnheu DrStzqllin f«n. .. Dre genaunte Vollzns-anvcksnng tritt mit «Pim drS GommAfcmeüaS ISIS « Kvast. m&m Jüdische Frauen! Wählet nur jüdischuatioual! Sr«rw>»rStt« A»Ui« MUS«.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.