Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 102 (1.5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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6eÜe 4, r^ Wien, DonnersttU _ _ '-T. *- ... .. . -■ Die neue Kriegsgefahr. iimirfU i il. Mai 1919 " :a-.a«3Mr*Mi.u.—■—..-- ■■ -^»vf Nr. Iö3 Zt«Ne«rsche TrAppenverschrebmrgerr gegen Firrme. Nom, 5O. April. (Tel.-Komp.) Der ttMenisths Generalstab hatTruPpenverschiebnnge« xegen §i«me dnrchgeführt. Die Zahl der Truppen tat Gebier von Fiume ist bereits KrSßer als die Zahl der Truppe« im Gebiete vv« Trieft. Berlin, AprL Die .D. ntkÄrt mrs Genf: »T e« p s" weist cmes sechffch-ttaSeckfchen Krieges hm Äsfuns der Adriasrage A t e l i e n Mufprechen, während anal bella Morlacea Z. am Mittag* auf die Gefahr und schlägt zur vor, Fiume Zengg am zum Hafen I u g S s! a w i e n s ausgebaut werden soll. Ein deutsch-rL«rrie«isch-japauisches BLirdrris? Berlin, SO. AprÜ. Die »B. Z. am Mittag* urÄbet aus Genf: Die amerikanische Presse beschSstigt sich mit der Frage, was geschehen wurde, falls Italien hartnäckig bleibe. Die „Eoemring Preß* sagt: Falls Italien eine AnULLerung an Deutschland sucht und Lvergeht, einen Tvnoerftieden zu ließen, werden die Folgen in der Tat e r n st e st e t ri sei« ' müssen. Es ist zwar nicht ohne weiteres Mpnehme». daß Italien derartiges tun wird, über MvtzrW Konus doch Kein Volk ohne Bundesgenossen »leiben. Einige einflußreiche Italiener sind sogar geneigt, gemeinschaftliche Sache mit Japan L «ach?«. Da England mit Japan ein Bündnis hat, pß stellen diese» Maenblick o ieLeüht für den psycholo-ftch «chttgs«» dssselbs zu tun. DrlLAvs vsr Kammer. i j ’ Äsm, 30. ylpril. In der gestrigen Sitzung dev lsKwifchen ökavrmer verteidigte Orlands ferne und der talüsnifHerr DeLgstisn Haltung auf der Pariser Kn zwei ürngsr^rr Metredunge« am 14. April' er mit Wilfsn nochmals eingehend särnplche, Ktallen -betreffenden fragen de» »eoHe». Wilson hads ihm ein Memsrandum der eeriksnifHen Regierung überreicht, das durchaus nicht befriedigsn kannte. Schon damals hätten sich in Paris Veberlk« geltend gamacht, ob man dort weiter pLchrndel» Mt«. Wilson habe versprochen, die Sachuntersuchen zu lassen, mn eventuell de« italietti> Wünsche» entgegen kommen zu können. Die Lage sich öerfchLmmsctals bas bekannte Msinsrem- MftonS ta den Hrsifer Zeitungen erschienen sei. Die Autorität der italienischen Delegätisn M,'durch die GerLffentlichung str Zweifel go* z»g« woÄsrr. GS fti ln» die Nbr si fe ütrig gestliÄs». Drkando führte dann aus: England' und Nranb- Mb fvion sowM Kkwvfsv, dis Verpflichtungs» des $g/mn.W DoewaSsS zu «kfSlL». Bszügttch FiumeS && «A8«en de« ttoHenDchrn UnfprSchsn flH rnchL sssthließen Zu tonn««-. Fiume sollte eine unabhÄngLgs Dtadi wyeL«». ^rliev ließ M rrtt durchaus nicht von iMpLÄasisrisäM BeMÄNngen;r-.Liev. .Dieser BorMrf sei geradezu beleidigd'nd! z'Lr Iökelien. so große Opfer für die Sache, eint& MöchtLU Zftied««» gsb-sacht habe. Selbst wenn alle ÄUlierrifHe« Forderungen Evflillung fänden, fei das m Devglsich zu dem, was andere Mächte erreicht rMo«, w»ch fesmws gering. Lvotz dee mm hchzrrtrLtav- M HeKistr würde fttalio« verhLltmS«8tzig eins wert «eringpre Zahl Angehbriger fremder sraiitnaHtSLs» irr feine« GveNHeu einschtteßen als andere <5tratsgeßilde, die vor oder erst wahve-rch detz Aoteg^s entstanden seien. Die Nede Orlandos wurde mit lebhaftem NeLfall airsgenomurerr. ^rrzzattr sagte «nMr «nbere«: Mftrc Opfer ddÄchtigr« «nS %\l der Kordenmg, daß unsere Gähne LS des Zldeia wikt de« Schatz des BaterlanboS geästlt werbrn. Diese imftre Brüder, bi« ein jahrhunderts- »ng«S Merttzrtru« erlitten haben» gehSven z'n den teftea und echteste« Italienern. Troß allen verloüesdo« UnsMevrngL» will Fiume nichts anderes als r-en Tpschkntz m Litalisn. » Namen brr pfstzielle« Gozialistttt erillirfe öev Abgearbnetr DmmO, cc jgitüfc im Mrnen derjenigen, bis während dev stür- »Ltsche» Kundgebnng für Orlando in Turin, Genna und ä-sM sich schweigsam vsrhtelten. Rodnrr erinnerte daran, batz da« errglische« Tszialisten, die «ach dem Bekanntt«nch«e der Ltzia« votschast WCsons am L4. April de« t AsiMSMe» G-tziallste« ihm poMfchrn Least ««hat«, "ri^taüc UErorL evtsitt wuvbe: „Ksmseoben, mtze rsdrken «rchr von diesem Mein, wie wir - «tth mtt MmN «Scht -mfioßsu werbr«." Dä-'-rM erwähnte fodan« bis Asrüchte über dir iwpr» B«s»SKr-nde, die tu tat Nonftwszkreije« astr-m Komplett zagM. das Kekbstb»stj«M«sg-r»cht WchpiaMen rr?xLeu mW nVM Hs dWiLsW,";rT.., , z• •" .ir'* r:;. für die stete GÄbstbestimMürg des ttiwTtrttostfoets Rußland. Mr können uns, fuhr Turatt fort, nicht ans die Seite der Sozialisten der anderen Staaten stellen, sei es nun der MitgttÄer der Labour Party ober der Eonfederation Generale du Travail, die beide, entsprechend dem Ideal der Entente, ein neues afrikanisches und asiatisches englisches Reich schaffen helfen, sich mit Amerika einig erklären, dem in Europa die Herrschaft über Konstantinvpel angeboten werden fokl, die Besetzung des Saarb.eLenS billigen, wo kein.Mensch französisch s p r i ch t, wie in Fiume jedermann 'italienisch spricht die Unabhängigkeit Irlands, Aegyptens und Indiens als eine interne Angelegenheit Englands betrachten und die nur in betreff FiumeS, Dalmatiens und Ost-Istriens sich hinter Wilson stelle«. Die Sozialisten tyerden rricht näher auf die Angelegenheit eingehen. Sie könnten in diesem Falle ihren Patriotismus nur durch die Enthaltung bekunden. Redner kam sodann auf die Folgen deS Krieges zu sprechen und führte aus, daß an Stelle einer Versöhnung der Geister eine Entfesselung der früheren Begehrlichkeiten und eine Balkan isierun g Europas esngeLreten sei. Turati kritisierte hierauf die Haltung her italienischen Unterhändler, die wahrscheinlich in der Konferenz MrgerrchLigMtev MMMüber anderen. zu nachsichtig duldetm, um für sich selbst eine besondere Gerechtigkeit erwarten zu dürfen. Turati äußerte sein Bedauern über die Aufregung, in die man das Land neuerdings hineintreibe, und über die kriegerischen Gerüchte, die in Umlauf gesetzt werden. Gr ersuchte die Regierung, sichden 29*<j zu - einer ehrenh af ten & erst'Lndigung nicht abzuschneiden. Italien dürfe nicht der ganzen' Welt allein gegenübertreten. Redner benrerkte schließlich, baß er und seine Freunde gegen die!TageZorb«ung der Mehrheit stimmen werden. Die tat der Kmüürer «rkt Ä82 'gegen M Stimm«» mt» g«wmmene DvsÄwrdNMg lautst: Die lkmmner vlS Hüteri« »Ä» Juter-retin des GMe«S des iteltenischeu Volles «Mrt sich mtt der R-sienma soMm-isch mrS PoMLgt itzr voll ihr Dr-rtrarrcv hei der Bertttdigung der' höchste» Rechte der Nation, ttm e!«m danerhLften n«d gevechte« Friede« zu rrlaagen/ - " - . ■ " $*'*■ Dee Seuat fiir DrEands. Avm» 30. April. Auch ün S e«a t «mrdeND r 1a» d ö Ürid G ö n u i n o mit g r o ß e m I u b e l begrüßt. Orlando wiederholte dir schon itt der Kammer obgegebenen Erkaruiraen unter stürmischem,, Brßach dem stch auch die Tybiine» anschlojsen. Ti tt o n i öegrimdÄe eine ToysSo«8inWK die der von der Aarinner angenormnstreu mtfpncht. Malreu, so führte er suS, hübe m entscheidenden Ansenbliäm poch jedsSmcrl den Parierhtd« vergeh« und sich für seine hschsten Interessen yn-escht« w lei «rcht drMar, d«H/itäÜenlsche DtaMmeSaäwHett mcht. wrt Ftalreu veremigt werdm fete. Wem» ff iumt daSRe cht a n f G e l bst d e st i.M m u « a ab- «fpwche« werde, ft hemdle «a« damit - e x W i l s o «s ch e «. » vu.x d s 8 tz e« « x tjj e a e k. M«x habe de» Bölkem erne Wt des yriedme, W K e r e ch t i 11 e i t M G U l chbt r echrrguuß vers-rochm, er sei bedäneelich,, wen« nach der Niederwerfung der deMschen Hrgv«orüe. eine nichtminder dmtüle und tyraunische Hegemonie sich vordränge» wollte. Der Senat nakfi» m r r alle» iSl St iA merr der DrgeSordrntM unter. Hochrufen a«^ Italien Fimne und Dalmatim an. f : Miss» dlersL fest. Pavl», ' ßs. Avril. (Tel. der J&u Ärörsrüsis.^ Dir BiLehmtg« zw«che« Amerika und sind noch gefvÄMte. fxmb* wird in PririZ MrückerrvarteS.^ ohne daß drese Mcksthr k'ie Müntz per Frage bwortet. Witfon erklärte amerckaEche» Preffevertrrteru, daß er f ü r k e t»e n Fall von s e iivcn Prinzipi eü gbSthL» werde, Die AmMftaner mZsierr in Jtalierr die rtaifvrm avLegsrt. Pävio» SO« Aprü. tTel.-Kvmv.) Rach' den bei der wttfti* ...'chm Deugatisn vorliegenden Nachrtchtm wird am 1. Mai die a w e r i k a «i f ch e R o t e K r e U z - M r s s i» u in Mafien aus Befchk der italienischen Rmieruna i h r e 8 n t* I» t m o o l egen. Eme.große Dtzch! bisher in Jtave« befrr.dstcher amerikaxifcher Soldäten' sind auf verschiedenen Wegen « a ch ..F r a «k r e i ch , n r ü ck g e k e h r: t. da sie sich i» faafrm rricht sicher ssthltm. Die amerÄanWe DÄegation erhält Meftxnfle« a«S SMm, bk ziemlich ülcirrwerrnd lauten, doch tztabt mcm taftAeye an Äne ftiedliche VerftMg tzvS Asnstrktü. vsrLrwse« der RezrerWiMmppe« _ t« Bayer«. ' Bamdsvg, 30. Avril. (Tel.-Aomp.) Freising mid D'e r t L y g rwrdlich von MÜnckm wmdm von NemerungS« 'trvpprn besetzt ebenso Wasserburg und GarS mn Inn. Aus Miinchm selbst liegen nur sparlicheNach* richte» vor. Der Zuzva rur Roten Arm« ist gering, da drvvl Leitung unter großer Geldknappheit leidet. Vaxlftr» 80. AprL (Korr^Bur.) Die RelchStrstzpen haben im Gmvernrhmm mit der bayrtsche» Rexieruns mit Teilen die ffcm* ütaschrM». Gemeinsam Mt der baytMen und MmSttfch« VeKSwelft werb« die M-tnlptzen de» Äutawsch flexMüxche» durchfKr««. Die L«chtV!vterdtaMSln«e fltMft Nest«» Ämpe-c und Wmn«f»e M Nrrrch, Mhpunst m Nmche« dtlS stark heftstiste AftchaU. Der nördlich vergebcxe Gtübvmist Freifta wurde von den NkguruvaStruppe» «me«. Auch me AtnrnerseebiMe fft ix der Hand der lestamg. j ■ flsifloitw#, SV. April. F r e iki « » IMdCv d i n« sind von iftfttaugstalW«! am Sr. d. W. bessyt utofiau Ferner wurden gestom Dlching rmd Förstenfeld-Aruck nesuom, Auf dvn QÄrsu Mlüh vsrr UuLMrld lrcktrlen Mxm n s s tztz, WM ISTMh««tzrr wurde, Md PeMg «*';>ctt »»tr TelegNKMML. Erzherzog Errge» ta Wels angehalLe«. .. Li«r, so. April. Me das „Linzer Volksblatt" meldet, wurde ' oetrfe nachts mt Staatsdahnhof WelZ der eh Malige ErcherM ' E u a e n, der von Wien aui der F a h r t i n d i e S ch w e i z ' begriffen war, über behördlichen Auftrag angehalten. Es vtt- ' lautete nämlich, daß der ehemaliae Erzheritog T a-n f e n d> - von Kronen i n G o l d oei sich führe. Der Srzhmvg'' nmßw sich einer Kleidernntersuchung untrrziehen und eS wurdep auch bei ihm außer österreichischem und Schweizer Geld'' 6?0.000 Kronen i n Wertpapieren vorgesnndeü ' und beschlagnahmt. Er hatte auch 81 K o l l i K e i s e g e b ä Ä der sich, mit denen der Schnellzug weiterfrchr. Daraüfhm wurde nach Salzburg telegraphrerl, die dort einlangenden Köln ein« Darchsuchuna nach Gold zu untstaheu. Erzherzog Eugen mußte bi§ zur eivtreffevdea Weisung der MndeK- - rrgterimg einstweilen iu WelSAusenth altxehmt.«.- > Hrerzu meldet die «Linzer Tagespost^: Die Fahrtunt«- brechtmg des gewesenen Erzherzogs erfolgte nrch t t m A»sitrag.e der Landesregierung, ftBrern wurde durch er» Kontrollorgan deSLingerSoldaten-- rates veranlaßt. Das Paket mit den Wertpapieren, Vas in Wels beschlagnahmtwrnd^ ist der FinunzlandrSdireLion übermittelt worden. Es »ömoe festaestellt, daß alle Papiere -' StaatZamt für Finanz«, gürrüst warm mü> die Er«°- . ttilligung zur Ausfnhr vvrlaa. nachdem die urisprechenden Werte n» Sinne der emschlagwe» Steuergesetzr hinterlegt worden »rxrrm. Die beschlagnahmten Papiere tmtttar ’ dem Sekretär des Erzherzogs wieder auSgeftkgt. Heute mittags tst der Erzherzog von WelS weiteegereiW Dir Fmanzbehörde in Salzburg rmd das Grenzzollamt Buchs nmrden von Lmz auS verständigt rmd angewiefe», dw zur Ausfuhr gelangenden Werte neuerlich einer Prüf«»g zu unterziehem ZWasgsverMalLAttg der habsdNÄglfche« Güter in der Dschecho-SLorvaLeL Prag, 30. April. ^Becer* mrkdet, daß da- Ackech«-- nmiistermm für dir früheren kaiserliche« üttd k 5 n i g-- - licheuvrivatenFamilie«- « nd Fpx-sg StLr-' im ganzen Bereich der kschecho-flowasifche» RepMik sowie für daSGut Brandeis d« ZwansS»Lr»a.lt«»g angeordnrt, hat. •!. Dss Oftrartsr Kohtenrevwr gegrn RrtSländer. MSHrrfch-Ostra«, S0. April. (PrivM DaS Polizv*! komntisfariat erlaßt folgende Verlautbarung: Am i» AxdetraichLi der herrschenden »«geklärte« politische« vnvsozialen Verhältnisse dem KoftrSme» fre»^. Staatsangehöriger in das Kohkemevier zn steuern, 'wird den- Betrieben im Jntereffe der Erhaltung der öffrnilrchen Ruhe nnd^ Ordnung als auch mit Rücksicht auf dir nnWche» WohnrmKS* ■ vechäLNnffe ernpfshler^ f eemdeStantSausehoriaez ferner hi« ix Ar-de-^ck »«L StebLr«-«- nicht! anfZvnehmeu.; Eirre Dssfammtattg der ^rfchechffcheK I«de«E. « Prag» 80. Avril. (Tel. der »Wr. Morgemta.*) Die! Prager a s f i m ilakorrschenIude» veranstartrtm «xi 87, April ein« Versammlung, bei welcher sie ihr VethältnÄ pts\ tschechischm Oeffentlichkeit klarleye» wollten. Bon. der t s ch.e ch i f eh e n O e ff ent l t ch k e i t ist za dH« Bev*1 sammlung nremanderschiene«, obwohl an mL- Partei« rmd Behörden Ernladn»gen ergange» war«,. bis arm drei Abgeordnete, von den« der Sozialdemokrat N r m e e daN Wort ergriff, um in «rter? Ansprache damxlege», -aß a N N a t i o n e n, a l i o a n ch btt jfl' ' m derHchecho-stowMchmRepublik Gkeichbere gmirtz« werde«. Gin« der SirrLerrrfer der Versammle . „eint sfebt, «welcher: «sich g e a eubiezio« i stt» ch . Len d e n g e n wendetet da Me Mchrzahl d« Besuch« KomstM war««, kam es zu 3 ü r m i s ch e tt AnSeiv o b b e» f e tz ii.« g e m Dm DnanfkckreM Sormte eS nicht mÄar fti^ daß ihre Mamfestation ein klägliches F i a S k v tttiftct' habe, ttfti daß ihre assinnlatoMchen BrstredrmM weder i» tz«! Juderrschaft Prags noch in der breite» Oeffencktchkeit Mf SchW rechne« können. . Der Schstz der AttslSndsr ta B«dapest. Budapest, Sy. April. (Ung. Tel.-Korr.-Bsr.) Der Kom-! nüffär für Wohuungsangelegenheiten veröffentlicht ftlgmdr B«-' lauibarimg: j- ArHerordmtLch wichüge außenpolitische Avtereffm gebiete«^ daß mtsprechmd den Jndrntronm drS ÄolkSkorrmrisicmatS fL,- AenßsreS.jedermann sich der B e x q t r o n ausländischer:. U n t e r.t au» enthalte, Deshalb mache ich »Mj Hinweis m Verordnung des Bokksbraxftrasten für AeÄßerrSs vom 28. April bekeffmd dm S ch u tz der An-S 18 « b et jedermann anf folgendes aufmerksam: ES i3 verböte«^ die Wohnung eines a ns l Ln d i k ch e» Ü «te t a « e »- od« daS HavS, in welchem ein solch« alle« wohE' zwecks Wohnnngsreqxirierssg ohne besonders Erlaubnis des Schntzamtes für AuZländer zu betteten. Evenvwitibisher erfolgte Eiuquattiemngm sind bchufS Äeb«pMmrg -vo»j den Haüptvertrauensmänaem der Häuser bis zum 9,J9tttt bte der ÄandeSwohMmiMnmiWon an-wnelde«. W« dieser WarnmW' zuwiderhandelt, wird sofort vor daS AevolMionSgerichr ßeffcetft' Ich fordere die l^enosim ans, dre Namen »o« Personen, Me, gege» diese Warnung verstoßen, mir sofort ntstzmerlen. Der L. Mai ta BrrvapeK. n Vuvspest, 30. AprL, (Tel. der .,Wr. MorLsn^^) Die Stadt zeigt bereits heute jenes Festkleid, welches sie anläßlich der morgigen Fei« des 1. Mai angelest hat, tue' Straßen rmd Plätze Mm ei« durchaus v e r änderte S. Bild, überall Acht bte rüteFarbe der dritte« Jutve*' nationale hervor. Luch dn SttaßenbahnzÜ« Hatzen cimn weithi»: sichtbaren rote» Aufputz «halte». Für die morgige Fn«' M ein groß z ü g i g r S P r o g r a m m festgesetzt, eZ werdve Masieuumeüge. stattsinden, wie sic Budapest bisher nicht gesehen' hat. 8iirditAufrechterhalnrng vs»Ruhe»»d Ordnxna sind alle nötigen Dorkchevngen getroffen worden, GsztalLfierrmg des Imports ««d GUNtads Hit: ARHer«. _ H Bn-apesti. 9b. Avril. (Tel. d«. , D«S BoMroMmsiariat Pr soziale PrstMv» bat verM,'" MkAmne» und^Kom^iMnäre, die sich^nüt^de« Z^^or t- . Nvnähk! vd.». - - -.- - — *"*** Mn Dsntarml skr AochgtaHÄ. h Jävbaw&f öS, «Lrl. d« M Mr amckÄ NWÄÜ wird, wwd dst mfifiße d«n für Me Hache ta, ««nmnmsten R o t h , t c % e J. rin D r » V rmd Nr seine sfamisie sorgen«.