Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 98 (27.4.1919)
- Date
- 1919-04-27
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6" Mm, Sömuaff Wlener Mopgenzerrun^ J 27. April 1919 Sli'ttffenn’erf amMlnng im 9. Bszirk. Sonntag Len 27. April, 10 Ahr vormittags, W ähLerverfamisrlrmg im Nenen Wiener Ksmödienhaus tKolosierrur), 9. BeZ., Nußdorferstr. 4 Redner: Adolf Stand, Dr. Istbor Schalil, Dr. Fritz Löhner, Iran Erna Patak. ir a t i tut S v e c), n n d t nt 111. Bezirk, L a n b* rir a ßr H aupt st r a \i c 8 8 sind für die deutsche Bevölkerung Wiens Vorbehalten. und zwar s-, das) in den Filialen im II. Bezirk Meiselegikimationen für die deutsche Bevölkerung 29iens, die .im 1., II., VIII., IX.. XVI., .XVIII., XIX., XX. und XXI. Bezirk wohnt. Für diejenigen, welche in den übrigen Bezirken wohnen, werden RciselegUiinationell in der Filiale im III. Bezirk ausgefolgt werden. Außerdem wird auch noch die Filiale ,im vIII. Bezirk, Josejsiädterstraße 103. amtieren. In dieser Filiale werden Rciselegitimationen sür die deutsche Bevölkerung, die in Wien keinen ständigen Wohnsitz hat und die Angehörigen .anderer Nationalitäten überhaupt, ausgestellt werden. Tjchecho- Slowakm, . die. außerhalb Wiens wohnen, können ' um die Ausstellung von Retseletzitimationen in welcher Filiale immer, soweit diejelben jür Angehörige frer tschecho-slowakischen Minderheit Vorbehalten sind, ansnchen. Die Parteien, rvelche um die Ansstellnng von Reiselegilimationcu ansckhen. müssen einen Nachweis ihres Wohnsitzes erbringen. Hinsichtlich der technischen Seite bei der Erledigung der' Paßgesuche wurden folgende Bestimmungen getrosten: Die in der Filiale um, die Ausstellung eurer Reiselegrtirrratron arrsuchende Partei muß 'dem amtierenden Organ ihre Photographie überreichen, die sie vor dem amtlichen Organ zu unterschreiben habe. Dem Gesuchstellcr wird sodann eine Nummer übergeben werden. An einem sichtbaren Ort nn Amtslokal wird verzeichnet sein, welche Mmmcrn und mn welche Zeit sie erledigt werden. Die Parteien haben sich dann in der Zeit cinznstellen, wo entsprechend ihrer Nummer ihr Ansuchen erledigt werden wird. Hierbei wird bemerkt. daß auch fernerhiik jedes einzelne Ansuchen sorgsaltigst geprüft und das Reisen nur in den allevdringerrdsten Fällen bewilligt werden wird. Das Publikum wird also dringend aufgefordert,. jede Neue, sofern nicht Gründe der unbedingten Notwendigkeit dieser Gleise vorhanden sirtd, zu unterlassen, insbesondere mögen bloße Besuche von Verwandten und Freunden in der Ischecho-ilowatischcn Republik und Luftreifen unterlassen werden. Ebenso werden Nersen zum Sommeremfenthalt nicht bewilligt werden. Auch Gcschcists- «reifc« werden nicht als Grund für die Bewilligung der Reise anerkannt werden, falls eine solche Reise nicht (durch die Bestätigung deiner tschechoslowakischen Verwaltungsbehörde, der Handels- und Gewecbckammern nsw.) wird beglaubigt werden müssen.__ * Wirtschaftsgemeinschaft jüdischer Festbesoldeter. Ein Komitee jüdischer Frstangtstellter besaßt sich mit der Gründung einer. Verewigung zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Standrsangchörigen unter Enthaltung jedweder politischen Betätigung. Es ist beachsichtigt, Konsumgenossenschaften und' sonstige gemeinnützige Wirtschaftsrnstitutiöneri ins Leben zu 'rufen, jüdische Festbesoldcte (öffentliche und Privatangestellte), die sich für diese Wirtschaftsgemeinschaft interessieren, wollen ihre Adresse zusenden an Herrn Dr. Arnold Böhm, Wien, I., Landskrongaste 4. ^Sperrung städtischer Kohlenlagerplätze. Wie miigeteilt wird, sind die Ostrauer Kohleuzusuhren derart gesunken/ daß, der Sperr Vorrat der Gaswerke angegriffen werden mußt«. Zwei städtrsche Kohlenlager Plätze müssen wieder geschlossen werden. Die Ursache der verschlechterten Anlieferung ist noch nicht genau festgestcllt. < Ä Die Petroleumversorgung im Sommer. Mit rin« gestern verlcmtbarten. Bollzugsanweisung des Staatsamtes für Handel, Gewerbe und Industrie wird der Verbrauch von Petrol t u tu tu den S o m m ernimtateu 1919 geregelt. Es wird bestimmt, daß in der Zeit vom 28. d. M. bis zum 31. August Petroleum wie im Vorjahre n n r an mililärisch t Stellert, an Eise n b a h n-^ und Schtsfahr ta a t 11« c % m w it g e n und an jene Verbraucher abgegeben werden darf, die von der Landesregierung als bezugsberechtigt erklärt werden. Die Abgabe von Petroleum an die Verbraumer- Sen wirb an Bezugsscheine gebunden werden. Die n derzeit ut Geltung stehenden Vorschriften erfahren keine inmg. In Len letzten Wochen wurden mit der Ukraine und Rn minien Verträge auf Lieferung größerer Meirgeu von Mineralölen, insbesondere von Petroleum, abgeschlossen. Diese Lieferungen sollen schon in der nächsten Zeit beginnen unt werden bei programmäßigem Verlaus voraussichtlich die Möglich- 'keit gewähren, die verfügten Beschränkungen noch vor dem 1» August wieder auszuheben oder miudestens zu mildern.. « Die Lage unserer Kriegsgefangenen. Die Staats-- iorrespondenz meldet: In der Behandlung der Kriegsgefangenen k» Italien kann in letzter Zeit eine gewisse Bcfferung konstatiert werden. Wegen der Entfernung der Kriegsgefangenen aus der Malariazone wurden die notwendigen Schritte eitigeleitet. Die Lage der Kriegsgefangenen in Frankreich, England und Amerika ist nach den Berichten neutraler Persönlichkeiten zufriedenstellend. In Skutari und Virpazar sollen' die Kriegsgefangenen unter französischer Verwaltung stehen. Die Läge der am Bosporus internterten Deutschösterreicher soll emgelangteu Meldung« zufolge nicht ungünstig sein. Die in den nächsten Tagen nach Tnrkestan, Palästina, Syrien nnd Serbien mit Bewilligung der Entente abgehende ' polnische Mission wurde vom Staatsamte für Heerwesen ersucht, sich auch nach Kräften der in den angeführten Länder» befindlichen deutschösterreichischen Kriegsgefangenen anzunehmen. 7 Ingenieure für das Palästiuaamt. DaZ Palästinaamt - Wim teile uns mit: Die technischindustrielle Studiengruppe des PalästmaamteZ Wien beabsichtigt, Kurse zur Ausbildung von Elektromontenren und Maschinisten zu errichten. Maschinen-, besonders aber Elektroingenieure werden ersucht, sich zur Uebernahme der Unterrichtserteilimg in diesen Fachkursen zu melden. Geeignete Bewerber, welche über eine mehrjährige Praxis verfügen und womöglich schon Erfahrung im Lehramte besitzen, wollen ihre Bereiterklärung mir kurzem Lebenslauf an Direktor Artur Hartmann, XIII., Leopold Müller - gastc 2. - ichten. i '* Fugsverkehr auf de« Nordwestbahn. Iin Bereiche der N o r d w e ft d a h n d i r e k t i n n werden pftgeude personenführende Zügr in Vcrktsir gesetzt: Vom 27. d. M. an verkehrt von W t c u bi :i n a i m fing Nt<>t (Wien ab 8 Uhr 10 Mm.), ihm 2*. d. nal-Invu: Von Z ti n > m bisWirn Zug' N-'. ''! W.en >:u 11 Ul" is Mm. r-oun. Wt S { o cl c v a v. b : s ii i c n :)\u\t . in:.' an 10 Uhr 14 Min. nachm.) nnd von W t c R b 18 5 t o ck e r a u Zug Nr. 23 (Wien ab 10 Uhr 17 nachm.); dieser Zug wird nt allen Stationen und Haltestellen anhalten. Zugsvermehrung auf der Bbbstalbah« nnd der Linie Krems a. d. Donau—Grein (Bad Kreuzen). Ab heute den 26. April I. I. werden Strecke Waidüofen ä. d. Ubbs— Göstling die Züge Nr. 3153 (ab Göstling 4 Uhr 8 Min. vorm.) rmd 3158 (ab Wmdhofcn a. d. Abbs 8 Uhr nachm.), Strecke Göstling—Kienberg-Gaming die Züge Nr. 3156 (ab Göstling 6 Uhr.29 Min. vorm.) und 3157 (ab Kienberg-Gammg 8,Uhr :34 Min. nachm.) und Strecke Waidhoscn a. d. NbbS—Mbsitz die Züge Nr. 3251 (ab Abbsitz 6 Uhr vorm.), 3251 (ab Waid» i Hofen a.. d. Abbs 1 Uhr 30 Min. nacknn.). 3255 (ab Dbbsitz 3 Uhr 23 Min. nachm.) , nnd 3258 (ab Dbbsitz 8 Uhr 16 Min. nachm.), des weiteren ab Montag den 28. April Strecke Krems a. d. Donau—Grein (Bad Kreiüen) die Züge Nr. 1331 (ab KrentS a. d. Donau 8 Uhr 15 Min. nachm.) und 1322 (ob Grein a. d. Donau—Bad Kreuzen 2 Uhr 30 Min. nachm.) täglich regelmäßig in Verkehr gesetzt. * Geldsendungen an Kriegsgefangene. Die Zentralstelle für Kriegsgefangenenfürsorge teilt mit, daß-Geldeinzahlungrn für Kriegsgefangene in Italien Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 3 bis 6 Uhr. nachmittags im Bureau des Vereines „KriegsgesangenenhilseJtalten", I-, Braunerstraße 4, entgegengeommen werden. _ Jüdische ^Gemeinde. Die rituellen Ehen. Das alte Wort: „Tief wurzelt bei den Juden die Familie" ist nicht der Phantasie des Dichters entsprmrgen, es ist dürch Ziffern-bewiesen. Die Jahresstatistikdes Matrikelamtes-det Wiener israelitisch e n K u l t u s.g e m e i n d e zeigt uns wohl als wichtigste Folge deS streng sittlichen Familienlebens der Juden, daß uneheliche Geburten einen ganz geringen Pwzentfatz darstellen. Leider ist dieses ziffernmäßige Bild seil Kriegsbeginn, für den Laien nicht erkenirbar. Es ist eine bekannte Tatsache, daß die strenggläubigen galizischen Juden ihre Ehen nur unt^r genauer Beachtung der rituellen Vorschriften schließen, ohne hierbei auf die Bestimmungen des Staatsgesetzes Bedacht zu nehmen und daran zu denken, oaß die aus diesen Ehen stammenden Kinder vom Staate als unehelich eingetragen werden müssen. Dieses Vorgehen ist natürlich kein Beweis für Mangel an Moral, sondern gründet sich meist auf die für Hie Juden aus Galizien bestehenden Schwierigkeiten,' sich die staatlich vorgeschriebenen, siir die Trauung notwendigen Dokumtznte zubeschaffen. - In welchem Maße das allgemeine Bild der un-. ehelichen Geburten bei den Juden durch die rituellen Ehen verschoben wird, beweist der Umstand, daß zum Beispiel im Fahre 1918 unter 1939 Lebendgeburten 166 uneheliche waren. Von diesen stammten mindestens 75 Prozent aus rituellen Ehen, so daß nur 2 Prozent, aller Geburten wirklich als. unehelich, zu betrachten sind.: Daß ein Nichtjude, der) ohne Kenntnis oer. Sachlage nur die Gesamtzahl der unehelichen)^^GeönrLen, liest, mit Ironischem Lächeln jeden Kwmmentar Zurückweist, ist klar. Es gibt nur einen Ausweg: < Alle die heute noch in Wien in rituellen Ehen lebenmögen im Interesse ihrer Kinder, damit diese das ßtecht-aus Führung des Namens, ihres Vaters Erlangen, ihre ' Adressen sofort mit' Postkarte dem Matrikelcnnt der Kultusgememde ln Wien, 1. Bezirk.Seitcnstettengasse 2, bekanntgeben und so die Möglichkeit bieten, ihre Ehen auch nach staatlichem'Gesetze giltig zu machen. . Das Wiener jüdische Matinkelamt hat bereits vor dem Kriege eine Nögistrieru'ng der rituellen Ehen vorgenommen, Hunderte derselben in gesetzmäßige verwandelt, sowie etwa 1000 Kinder legitimiert. Auch während des Krieges wurden gegen 1000 solcher Eheberichtigungen vorgerwinmen und mehr als 2800 Kinder legitimiert. Noch immer aber drückt die Zahlder vuSdiesen- Ehen stammenden Kinder schwer auf die Ziffern unserer Statistik, und es ist höchste Zeit, die Wische Bevölkertmg zu belehren, daß der Bestand. solcher Nttusehen nicht bloß eiu Vergehen gegen'-den Ruf des Wischen. Volkes, sondern eine Sünde gegen, die eigenen Kinder darstellt. Die Umwandlung der rituellen Ehen in ^gesetz'- Mäßige, ist einfach und kostenlos, für die Parteien fast mühelos zu erreichen, da unser Matrikelamt, vor allem aber der -in diesen Angelegenheiten sehr bewanderte Matrikelführer-Steltvertreter Julius Nvsenfeld allen jüdischen Vätern und Müttern nicht bloß mit Rat, sondern mit Tat zur Verfügung steht. Darum säume niemand, der in Betracht kommt, sente Pflicht zu erfüllen. . _ Vorträge und Versammlungen. I ü d i s ch - a f a b. Kulnrvereü n „I a b u e^» IX., Türkensiraße 9. HenteSomUag den 27. April, V#10 Uhr vormittags, Bortrag des Herm Dr. N. M. Gelber über -den '..Vorherzlianischen Zionismus". — Verein Oesterreich isch er C'h e m i k e r. Dttttwoch dm 30. Zlpril 1919 um 6 Uhr abends. -Hönaal für Chemie der Technischen Hochschule, IV», Karlsplatz 13, Vollversammlung. Dortrag des Herrn Dr. Richard Neik, Wien: „Em Ausschnitt ans der Kriegswirtschaft" (Schwesrlsänre- und Glyzerinindttstrie.) Devemsrmchrrchteu. Die vom Bereut ,.I i-s ch n b E r e z F s r a e l" ftir den 27. April m den großen Kvnzerchaussaal rinberuseue P akäst t n a v e r s a nt m l n n ß ist aus. Sonntag den 11 Mai, 3 lihr nachmittags, verlegt wordeti. — Gemeinsamer j ü d t s cki e r H o ch s ch n l a n s s ch tt ß. Jene 200 Kollegen, welche sich' zur Aufttahme in die Grinzittger Aktion gemeldet baden, müssen sich Dienstag den 29. April um 3 Nhr nachmittags UN Souttrrauilol'c.l des Gasthüttü'S Maumelli, IX., Porzrllan- . . aaste?>o, zuversichtlich versammeln, da au diesem Tage die Entn,. . \ 'cti-ibung sietrossen werden tmiü, wer m^diese Äklion Ausnahme 'i:i\ i fitt: ei. *•' I ii d i s ch " s v r t n l i st t s ch e r Ardetterverein „Po ale Zion^, OrtSgntppeXX.HeureSonntagdei 27. April, Vg3 Uhr nachmittags, im Vereinslokal, XX., Wallnii stemstraße 62, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Berich dtr Delegierten über die Parteiberatung; 2. Stellungnahme zf den Beschlüssm der Parteiberatung. — Am Dienstag de» R e d e ü a f l e jüdt sch e r H o ch s ch ü l e r mit folgendes Tagesordnung statt: 1. Kommissionsbericht betreffend Statuten! änderüng und Arbeitsplan: 2. Neuwahlen; 3. Stelinnguahirä znm 50. Semester der Halle: 4. Eventnelles. Da in diese» Plenarversammlimg über die Acnderung der Statuten nnd dü künftige Tätigkeit des A.-H.-Verbanoes grundlegende Deschlüffe. -U fassen seift werden, ist pünktltches Erschemett aller A.-H.-A.^H dringendst erforderltch. . . Die Wahlen. Die jüdischnationalen Kandidaturen: Landtag Norbost. . Amtta Müller, Gemeinderätin, Ul., Gärtnergafte % ■ Ing. Fedor Ackermann, Bahnbeamter, H^Sterneckplatz N' . Erna Pataft, ErholungShciminhaberiv, XvM., Hasmauer' . straße 43. . Jakob Pinkas, Kaufmann, II., Lilienbrunngaffe 18. - ,5! - 'Dr. Otto Abeles, Bahnbeamtcr, H./Kurzbaurrgaffe'4." ''! David Nebenzahl, Privatbeamter. III., RasnmofSkygaffe 1, Max Markus, Kattfmann, IN, Dieftergaste 9. . . Isidor Blaß, Zahntechniker, I., Kohbneftergafte 3. - G e m e in d er at II. Brz r.rk. ' ... . ..Dr. Jakob Ehrlich, Rechtsanwalt,. 1, Helserstvrfevi.. strrße.9. - . - . . . Dc. Leopold Plaschkes, Rechtsanwalt, Ik., stcovaragasfe 38' Abgeordneter Ing. Robert Stricker, III., Bechardgaffe 2^i Amtta Müller, Gemeinderätin, UI., Gärtnergasse L. .David. Nebenzahl, Privatbeamter, III., RasumosÄy« gaffe 1. i . Dr. Max Sprecher» Fabrikant, Prinz Eugenstmße 76. . Max Markus» Kansmann, HI., Diestergafte 8. .." ». 'Isidor Blatz, Zahntechniker, I., Kohlmeftergaffe 6.- '? Erna Patak, Erholungsheiminhaberin, XMI., Hrstnauey« straxe 43. : I. H. Wattuch, Kausmaim, I„ Maria Thercsienstrasie 21; Dr. Josef Auerbach, Rechtsanwalt,. III., Hauptstraße 14i De. Egon Zweig, Rechtsanwalt, HI., Kegelgaffe 19. & Gemei n d erat, VI. B^ick. 1. Adolf Böhm, Kaufmann, XVI., Wilbelmrntustraße' 2^.. 2. Anitta Müller, Gemeinderätin, IN.. Gärtnergafte 2. 3. Armin Pollak» Fabrikant, VI* Millergasse 83.' ,-H-'' 4. Hugo Spitzer, Fabrikant^ VI., Schmachosgafte 8. Äu. , '5. David Hasteelick, Buchbinder, Kopernikusgaffr'E" ■' ' GemeinderaVH. Bezirk. 1. Dr. Desider Friedman«, Rechtsanwalt, VIL, Faßzichergaffe 7. 2. Isidor Schwätzer» Bankbeamter. VM.. Kochgafte W.': 3. Berta Berger» Private, VIII., Iasefstädterstraße 9. -; - 4. Max Wohlmuth» Disponent, VII, Siebensterngaffe R. 5. Emanuel Reiß» Gastwirt, VII., Mariahilferstraße 124. ' G emeinherat XX. B ezirk.. st "1. Sri Leopold Plaschkes, % Abgeordneter Stw. Rsörrt Stricker, 8. Ema Patak» 4. David Nebenzahl. 5. Iofestne Petya«, 6. Dr. Jakob Ehrttch, 7. Sw' Waldmau«, 8. Ing. Fedor Ackermann. . ' G e m e i n dera t, IX. B < zir l 1. Di'. Bruno Pollack, Fabrikant, M.. Hemnarkt Lv. 2. Dr, Isidor Schallt, Arzt, IX.., Wahringerstraße 3. 3. Jftg. Robert Stricker» Staats balmrat. Ul., Bechard» gafte 24.-';;' V, Anttta Müller, Gemeinderätin. HI., Gftrtrttrgaffe;s.. 5. Dr. Adolf Steiner, Arzt. IX., Servitmgaffe 21. 6. David Nebenzahl,' Pnvatbeamter, lll^ NasvmosSkh- " gaft-e. 1. 7. Gerson Koralek» Kaufmann, IX., Georg SiglMe'1^- Die nächsten Versammlungen. II. Bezirk: Heute Sonntag den 27. Slprih - 10 li jf)x vormittags: Hotel „Stefanie" (Jüdische Vülme). Redner: Abg. S t r i ch e r, Dr. Isidor' S cy a l i t, Adolf S t a n d, David N e b e n z a h l. Montag den 28. April, VZ8 Uhr abends, im oheren- .Saale des Wiener Äheatercafs (vormals Octner), IL, Praterstraße 33. Redner: Gemeinderätin Anitta M ü l l e r, Dr. Isidor S ch a l i t, > Dr. Jakob Ehrlich, Abg. Ing. Stricker. , D i e nstag den 29. April, 7 Uhr abends, vir - Saale der Restauration „zum Segen Gottes", ll., Herminengasse 10 (Ecke Kleine Schiffgasse). Redner .^ Dr. Fritz Löhne r, Gemeinderätin Anitta M ü H er, David Rebenzahl. Dienstag den 29. April, Uhr abends, - im Lesesaale des Vereines „Zion", Ist, Glockengasse 30. Redner: Dr. Leopold Plaschkes, Dr. I. S ch a l i t, ( Redakteur Moses Waldmann. >> Mittwoch den 30. April, 5 Uhr nachmittags,' Sr ctu c no c r f o m nt I tt n q im großen Saale des Hotel „Guth", II., Stefaniestraße. Tagesordnung: Die. Pflichten der jüdischetr Frau. Redner: Anitta Müller, Erna Patak, David N e b enzah l, Dr. Jakob Ehrlich, Abg. Ing. Stricker. - Mittwoch den 30. April, 7. Uhr abends, im Saale des Hotel »Areo", II., Roten Stemgasse 7». Redner: Anitta Müller, Dr. Fritz Löhner, Dr. Leopold Plaschkes, Abg. Ing. Stricker. VI. Bezirk: Montag den 28. April im Restaurant „zur schönen'Sch äserin", VI., . Gumpendorfersttatze 101. Redner: Adolf V ö h m, Dr. Ernst Schubert. Heinrich Färber. VH. Bezirk: Montag den 28. April int Restaurant Reisz. VII., Mariahilserstraße 124. IX. Bezirk: Hente Sonntag den 27. April, 10 Uhr vormittags im Neuen Wierier Komödienhau^ (KolofteuM), lX.,- Rußdorserst raste 4, Redv'. c: Adols