Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 98 (27.4.1919)
- Date
- 1919-04-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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-K. 88 Wleir, Donnkag i Wir hoffen zuversichtlich', daß alle, an die unser ßlufruf sich richtet, recht bald uns die Adresse senden werden, wohin der sehnsüchtig wartende Gast geladen wird. Viele Fanlilien haben uns schon Zusagen gemacht, allein noch viele tausende fehlen uns. Auch Geldspenden erbitten wir, da die Durchführung der Aktion große Mittel erfordern wird. Die näheren Bestimmungen über die Aufnahme der Kinder, welche durch den Verein „Soziale Hilssgemeinschaft Anitta Müller" erfolgen soll, werden zu einem späteren Zeitpunkte bekanntgegeben werden. Anfragen wegen UeLernahme von Kindern, Zusagen, Zustimmungen imb Geldspenden bitten wir an das vorbereitende Komitee der Aktion „Wiener Kinder zu Familien anfs Land", 1. Bez„ Schottenring 25, zu senden. Oberlandesgerichtsrat Dr. Ludwig A l t m a n n, Bernhard Gold st« in, Professor Dr. Adolf Lorenz, Gemeinderätin Anitta Müller, Präsident des Verfassungsgerichtshofes Dr. Paul Vittorelli, Professor Dr. Julius Zappert. Unsere ErnShrungs- und Finanzlage- Vorgestern abends hielt Bürgermeister Dr. Weiskirch n« r eine Rede, in der er unter anderem ausführte: Die Ernte Deutschösterreichs aus dem Jahre ISIS ist längst erschöpft und die Nationalstaaten, die dem alten Oesterreich» Ungarn angehört haben, liefern uns nichts. Wir brauchen Zucker. Wir in Dentschösterreich haben nur drei kleine Zuckerfabriken, der größte Teil liegt im tschecho-slowakischen Gebiet. Die tschecho-slowakische Regierung, will für ihren Zucker in Ischecho-slowakischer Valuta gezahlt sein. Um 100 ischecho-flowakisch« Noten zu kaufen, bedarf ich 146 deutschösterreichischer Banknoten. Um unser Volk vor Hunger zu ketten, müssen wir Brotfrüchte aus der Uebersee beziehen und mit ausländischer Valuta bezahlen. Wir müssen daher wieder Anlehen machen, die für Jahre uns schwer belasten. Es kostet der Weizen, wie ihn die Entente liefert, jetzt 300 Kronen der Meterzentner. Wir müssen zahlen, wir können nicht Hungers sterben, und wenn wir auch durch diese Zahlungen stoch unsere spätesten Enkel belasten. Wir haben jetzt itt Wien 14.0.0 00 Arbeitslos e. In den letzten drei Wochen sind um 10 Millionen Kronen Arbeiten ausgeschrieben worden, und ich kann mit Befriedigung Mitteilen, daß eine große Anzahl von Anboten gemacht wurde. ES zeigt sich, daß jeder einzelne Gewerbsmann das Bedürfnis hat, wieder im Produktionsprozeß mittötig zu sein. Es kehlen uns zur Wiederbelebung des Wirtschaftslebens die Rohstoffe. Die Entente hat spät, aber doch die Blockade aufgehoben. Rohstoffe sind aber auch nur gegen ausländische Valuta zu kaufen; die haben wir auch nicht. Wir können Itber, ohne baß unsere Ernährungs- und wirtschaftlichen Produktionsverhältnisse gebessert werden, nie daran denken, daß stnsere Finanzverhältnisse besser werden. Wir Christlichsozialen begehren, daß die Vermögensabgabe in einer Skala vor sich geht, wo ein Lewisses kleines Kapital überhaupt befreit ist, mit einem kleinen Prozentsatz begonnen, je höher aber die Skala schreitet, desto rücksichtsloser vorgegangeu wird. Das Defizit de r Gemeind« für das kommende verwaltnngsjahr wird 250 bis 300 Millionen Kronen betragen. Ich scheue mich gar nicht, zu sagen, daß wir die Preise für Gas und elektrische Energie und der Straßenbahnen abermals erhöhen müssen. Die Kohlenpreise allein sind um das Siebenfache gestiegen, die Löhne und Gehalte der Angestellten um das Achtfache. Wir müssen auch trachten, die Einnahmen der Gemeinde in anderer Beziehung zu erhöhen. Wir verlange!» vom Staat, daß er die rein lokalen Steuern der Stadt überläßt. Die Ausschreitungen vom Freitag. Dt« Plünderungen und Exzesse, die sich am Freitag an die Demonstrationen der Heimkehrer anschlossen, haben nach einer vorsichtigen Schätzung in der- Taborstraße einen materiellen Schaden von einer Biertelmillion Kronen angerichtet. Der Besitzer des Kaffeehauses Buchsbaum erleidet «inen Schaden von 100.000 Kronen, seinen Gästen und dem Dienstpersonal wurden 150.000 Kronen teils in bar, teils in Wertgegenständen und Kleidern geraubt. Ans den Berichten über die Exzesse geht deutlich hervor, baß sie von Lumpengesindel vorbereitet und organisiert worden waren. An der Spitze des Zuges, der den Einbruch in die Taborsteaße plante, marschierten zwei uniformierte Mitglieder einer Meidltnger Einbrechergesellschaft. Viele Demonstranten waren mit Brechstangen und leeren Rucksäcken ausgerüstet. Die Wache wurde an vielen Stellen von halberwachsenen Buben mit Revolvern angegriffen. Im Cafä Buchsbaum nahm ein IWhciger Bursche dem Oberkellner mit einem vorgehaltenen Browning die Brieftasche ab. Auch Fralienziinlner beteiligten sich an der Expropriation. fr fit 5-W/r/ 'eßvJptijgky&'i}. SSiettet Morgeuzerruug M Dpm 1019 Taktvoll und mit besonnener Energie trat die jüdische' Grupps der Stadtschutzivache in der Taborstraße auf. Der Polizeipräsident hat dem Kommandanten dieser Gruppe eine Belobung übermittelt. Don seiten der jüdischen Gruppe der Stabtfchntzwache wird darauf hingewiesen, daß sich bei den.Vorgängen am Freitag in der Leopoldstadt der Zustrom unbeteiligter Neugieriger sehr bedrohlich geltend machte. Es wird jedermann im eigenen Interesse und im Interesse der öffentlichen Sicherheit dringend empfohlen, sich von Ansammlungen, Siraßenaufläufen jeder Art fern zu kalten. Eine Warnung der Doltswehr. An den Litfaßsäulen wurden gestern Aufrufe der Solbntenräte der Volkswehr plakatiert, welche von den Vertretern der sozialdemokratischeu und kommunistischeu Partei gefertigt waren. In dem Aufrufe wird die Arbeiterschaft vor den Umtrieben der „Schmarotzer der Revolution" gewarnt. Die Revolution liege in bewährten Händen. Sollten die Unruhen sich in der bisherigen Weise wiederholen, dann müsse beherzigt werden, daß die Geduld der Volkswehrmanuschaft zu Ende sei. Wir erfahren hierzu, daß die VolkSwehrinannschaft seit den Unruhen am Gründonnerstag nicht aus den Kleidern gekommen ist und durch die fortwährende Bereitschaft in einen Zustand heftigster Nervosität geraten ist. Der Vollzugsausschuß der Vvlkswehr beschäftigt sich sehr eingehend mit dieser Angelegenheit und kam zu dem Entschlüsse, eine öffentliche Mahnung anschlagen zu lassen. Sollte es zu werteren Ausschreitungen kommen, so würde die Volkswehr von den schärfsten Mitteln Gebrauch machen. Große Protestkundgebung gegen das Blut" bad in Pros kurv w. Donnerstag den 17. d. M. fand im Saale des Hotel „Stephanie" eine von vielen Tausendrn Juden besuchte Versammlung, die sich eingefunden hatten, um ihrem Protest gegen die unerhörte Judenschlächterei in Proskurow und Filsztin Ausdruck zu geben. DieVe.sammlurg wurde du.chHcr nA ofStanb mit einer kurzen Schilderung der Ereignisse in der Großukraine eingeleitet, worauf Herr Redakteur N. M. Racker das Wort erhielt. Der Redner wies auf die Vorgeschichte der - Massenpogrome in der Ukraine hin und schilderte die entsetzlichen Geschehnisse in Proskurow an der Hand eines reichhaltigen authentischen Materiales. In scharfen Ausdrücken wandte sich der Redner gegen die Tolerierung solcher Massenschlächtereien seitens der ganzen Kulturwelt und gab den Gefühlen des Schmerzes und des Protestes der jüdischen Massen beredten Ausdruck. Herr Löbl Taubes besprach in diesem Zusammenhänge auch die letzten Pogrome iu Polen und betonte besonders den Unterschied zwischen diesen und den Pogromen in der Ukraine, welch letztere durch die korrekte Haltung der Regierung einigermaßen gemildert erscheinen. Nach einer zweiten Rede des Herrn Adolf Stand sprach Abgeordneter Robert Stricker. Zum gewissen Teil seien die jüdischen Massen selbst schuld an die>en und ähnlichen Geschehnissen, indem sie den Vestrebun-. gen der Jü ischnatlonalen zur Organisierung und Wehrhaftmachung des Judentums apathisch gegenüberstehen oder sogar dies« durchkreuzen, indem sie jene „Juden" in der Sozialdemokratie unterstützen, die sich nicht genieren, klein« Pogrome auf arme > Flüchtlinge zu machen, wie es der letzte Ausweisungserlaß ist. Nach einer beifällig aufgenommenen Rede des Herrn Lubetzki schloß Herr Stand die sehr eindrucksvolle Versammlung. Eine an Ort und Stelle eingeleitete Sammlung zugunsten der Pogromopfer ergab die, Summe von etwa 15.000 Kronen. Heimindustrie in Palästina. Wir stehen vor einer starken Einwanderung von Juden aus allen Ländern nach Palästina. Diese Einwanderer werden den Bedarf von Industrie- Produkten, zumal solchen europäischer Provenienz oder doch euwpäischer Art, erheblich steigern. Die Einwanderer, von denen der Großteil mittellos sein oder doch über nur geringe Mittel verfügen dürfte, werden in Palästina Arbeit und Verdienst suchen. Und gewiß werden nicht alle von ihnen für die schweren öffentlichen Arbeiten der Herrichtung des Landes oder für die eigentliche landwirtschaftliche Arbeit gewillt oder geeignet sein, insbesondere nicht die Frauen und Mädchen. Deshalb wirb das Verlangen immer lauter, diesen Elementen industrielle Beschäftigung zu bieten. Eine Industrie läßt sich aber nicht über Nacht schassen, zumal solange die Vorbedingungen, nämlich die Rohstoffe und die Betriebskraft, sei es aus Kohle, sei es aus elektrischen Anlagen, noch nicht bereit stehen. Da drängt sich nun dem praktischen Kaufmann die Idee auf, vorläufig gewisse Abschlußpvozesse der Industrie, zu denen weder die vorerwähnten Betriebskcäfte, noch auch komplizierte Maschinen nötig sind, sofern nur die Halbfabrikate eingeführt werden können, im Lande einzubürgern, und zwar in Form der Heimindustrie. Sie bietet den Vorteil, daß sie als Nebenbeschäftigung, zum Beispiel neben der Landwirtschaft, betrieben werden kann. Durch die Uebertragung dieser sogenannten Konfektionierung nach Palästina n: ocn die dortigen Juden es sich ersparen, die in den Ländern Europas und Amerikas konfektionierten Waren um schweres Geld in das Land einzuführen. Wir werden vielmehr dir Konfektionierung dank der Geschicklichkeit der jüdischen Arbeiter, welche diese zum Beispiel in der Kleiderkonfektion Amerikas schon bewiesen haben, und dank der geringeren Steuerlasten Palästinas um so vieles billiger erzeugen. Zumindest aber wird die Differenz zwischen dem Preise der Halbfabrikate und der Frrtigsabrikrte als Arbeitslohn und Unternehmergewinn im Lände bleiben. Der Uebsrschuß derj 1 Produktion dieser neuen Konfektiousiirdustrie wird ls'cht und mit Erfolg nach den Nachbarländsrn, vor alltzriH Syrien und Aegypten, abgesetzt werden köstnen. Ms einige Verspiele für aussichtsvolle KonsektiönS-i zweige seien angeführt: die Eczeugung 'von "Herren-.^;und Damenwäsche, von Herren-, Damen- und Kinder-, kleidern, von Schuhen und Lederwaren aller Art, vorty Schirmen, Krawatten und Möbeln. j Eine Anzahl von Kaufleuten, die entschlossen sirA,j bei erster Gelegenheit nach Palästina zu üb er siedeln uno. -ihre' Geschäftstätigkeit dorthin /zu verlegen, faßten den- Plan, ihre Kapitalien züsammenzülegen, um ein£ große Gesellschaft zur Einbürgerung der, Konfektionsindustrie in'Form' van Heimarbeit zu gründen. Interessenten, welche sich diesem Unfrei^ ■ nehmen anzuschließen gedenken, wollen ihre Adressß unter näherer Angabe ihrer Wünsche und Ab sichtet an das Palästina-Amt, Wien, 2. Bezirk, Zirküs- > gaffe 33, ehestens bekanntzugeben. Die Erhöhung der Zuckerpreise. I Das Staatsamt für Volksernährung hat durch' Vellzugsanweisung vom 22. März die Zuckerstelle er-h mächtigt, zu dem festgesetzten Zuckerhöchstpreise einen!. Zuschlag von B Kronen pro 100 Kilogramm! Zucker zur Einhebung zu bringen, so daß sich der Höchst-! preis für Zucker durchwegs um 8 Heller für 1 Kilo-i g r a m m erhöht. Der Grund für diese - Maßnahme; liegt in tarifarischen Bestimmungen der tschechv-slowa-, kischen Republik, ferner in der Auflassung der direktem Ta i e im böhnnsch-säch'i'ch. bayriich-siro i'chen Verkehr,j. so daß die Berechnung der Fracht nunmehr im. gebro-., chenen Verkehr stattfinden Und die Fracht selbst /inj t s ch ech o-slow akischer Währun g, also mit Agio-j' Aufschlag zu bezahlen ist. \ Wir haben bereits vor einiger Zeit auf die bevor-; stehende Erhöhung des Zuckerpreises hingewiesen ^nnd! zugleich die Bemerkung daran geknüpft, daß merk-! würdigerweise die Februarquote sowohl als jene vom- Monat Mürz noch nicht zur Ausgabe gelangt ift; »6«*< wohl der Zucker bereits den Ausgabestellen . zugeteilt war. Wir haben zugleich die Vermutung! geäußert, daß diese Zurückhaltung des Zuckers in dem bevorstehenden Preiserhöhung ihren Grund haben! dürfte. Tatsächlich haben auch nicht alle- Ausgabestellen^ mit der Februarquote zurückgehalten. Man muß darauf bestehen, daß, da die Dollzugsanweisung, für die Er-- Höhung des Zuckerpreises vom 22. März datiert; ist,; die Ausgabestellen die Zuckerquote vom Monat! März, die ihnen schon vor dem Erscheinen der. Voll-! zugsanweisung zugewiesen war,, an die Bevölkerung-, noch zum alten Preise herausgeben werden. Das Er-' nährungsamt muß dafür Sorge tragen, daß nicht eine ungerechtfertigt« Bereicherung der Zuckerhändler ans! Kosten der Konsumenten zugelassen wird. ,j Verhaftung eines kölsch ewikischeu Agenten.! Im Schallerraum einer Wiener Bank wurde, vorgestern ein junger Russe angehalren, der sich bet Präsentierung eines hohen Schecks verdächtig gemacht hatte. Die herbeigcholte Polizei nahm bei dem Angchaltenm eine Visitation vor und .fand! bei ihm r u s s i s ch e R übel in der Höhe von z wes Millionen, mehrere Tausendkronennolen und eine sehr intevf essante Korrespoitdenz über die Organisation einer! b o l s ch e w r k i s ch e n Revolution in W ien uitbj Pari s. Der junge Mann wurde in Haft genommen uns» der. französische Gesandte Allrz 6 von dem Fund in Kenntnis - gesetzt. | Wie dentschösterreichische Kaufleute in Prag! behandelt werde:;.! Wie uns aus Prag berichtet wird, kamen vorgestem früh; aus dem Wilson-Bahnhofr 400 d e u t s ch ö st e r r e i ch i f ch ei K a u f l e u t t an, die sich zum Besuche der Mesie nach Leipzigs begeben wollten. AlS der Zug mt Bahnhof emfuhr, wurde tx; w»e die „Narodm Poluika^ meldet, durch einen M i Ü tär-i kordon umstellt und keiner der Herren durste den Zag ver-i lasten. Diese Maßregel, schreibt das Blatt, ist mit Rlicksichts auf die Erfahrungen, die man in letzter Zeit gemacht hat, be* Kreislich. •:'* Die neuen Feiertage. Die „Wiener ZeiMng" veröffentlicht heute die von des ' Nationalversammlung beschlostenen Gesetze Über die Erklärung! des 1. Mai und des 12. November zu Statsfeie.rtagen und das I n v al i d e n g e s e tz. Reisen i« die Tschecho-Slowakei. Vom Amte des Bevollmächtigten der tschecho-slowakischest Republik wird milgeteilt: Zur Verminderung der Schwierigkeiten^ welche der der Ausgabe von Legitimationen für die Reste nt die tschecho-slowakstche Republik und für die Durchreise durchs deren Gebiet zutage getreten sind, werden folgende Maßnahmen ge-i troffen, die Montag den 28. b. M. in Geltung treten: Mit der Ausstellnng von Reiselegitimatronen sind' auSschlreßl!ck die Filialen der Paßabteilung betraut. .Kn Amte des Bevollmächtigten der tschechö-slowakischen Republik, im Palais Lobkvwitz, Lobkowitzplotz 2, wird dm Ansuchen um Bewilligung von Rerselegltimationm. nicht entsprochen werden^ worauf das Pitbliknm nachdrücklichst aufmerksam gemacht wird^ Die Filialen sind folgendermaßen verteilt: F ü r An.geh orige der tschecho-slowakischen Minderheit werden Reise-i legst,mationen in folgenden Filialen ausgestellt werden: Im H. Bezirk Große Ptarrgasse 7; mt X. Bezirk Gudrnnstraße 125; inti XV. Bezirk Hcrltotzgaste 12 (Narodni Dum); im XVl. Bezirk - Hasnerstraße 80, und zwar in der Frlia l e d e S >l. B e z i r k e S, G r o h e P s a r r g ass e 7, für Angchörige! -er tschecho-slowakischen Mindeiheit, die im I., H., IX„ XIXJ XX. und XXI, Bezirk wohnen. In der Filiale int X. Bezirk, G n d r u n st r a ß e 12 5, für Tscheche» Slowaken, die nn Ul., I V., V., X. und Xl. Bezirk wohnen. In der F 11 i a l e l m XV. Bezirk, Herklotzgasse 12 für Tschccho-Slowaten, dieim Vl., XlI XI II., XIV..XV. Bez. wohnew und schließlich m der F »l i a l e i m XVI. B e z r r k, £■ s n er* straffe 80, fiiv Angehörige ber tschechoslowakischen Minderheit. die im VN., VIII., XVI. Mid XV HI. Bezirk Mol,NM. Dir Filialen im U. B cr.tr f, i m P ratet* (R e st a u--