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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-24 · Heft 95 (24.4.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 95 (24.4.1919)
Date
1919-04-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«ete*4' SBteiv Donnttstäg Wiener Worgeirzeitrmg 24.'April Ws •;-k —...» .j t lEme K-ntroLkvmrmsfion der Entente in Wien. S- Als VSN der Entente seinerzeit die Blockade auf" lifleyoben wurde.?st daran dir Bedingung geknüpft wor-!den, daß Dlrren, die aus den EntentestaatLn nach' ^DeuLfchM'rreich geliefert werden, von hier nicht nach ^Deutschland weiter transportiert werden dürfen. Vor Kurzem ist nun infolge des politischen Urnsturzes in Angar»'.'an die Aufhebung der Blockade ftir Deutsch- Ästerreich ein« zweite Bedingung geknüpft worden, daß fnämltch die zu uns gelangenden Transporte auch nichjt syach Ungarn abgefi'chrt werden dürfen. Die Kontrolle, über die Durchführung dieser Besstimmungerr wird in Wren eine internationale lAirfsichlsiomrnL; si qn auöüLan, welche aus Ve> strelern ÄbnerilaZ, Englands, Frankreichs und Italiens iLestsht. DieKomckissivn wird ihre Aufgabe schon irr i$>en .nächsten Tagen beginnen. Zu- Enteniekmifen besteht. >«r Wünsch, einen lebhaften Handel mit Dentschösterfteich bald in die Wege zu leiten. Die Aufhebung der MloÄrdtz beUctzt sich hekarmilich auf alle Waren mit MuZnahlnc militärischer Artikel, wie Waffen, Muni- Aiv.u rrsw. K . Urspriinglich bestand auch die Absicht,, ein« Kon«* Lwll8omwrssü»n fit Budapest.zu etablieren,' davon ist Man aber nach den letzten Ereignissen in Ungarn abjAeksmmen. ' -'p i ■■■.." •■-■'' ' " ' -» . ' ' 'Landeshrlupimaun SchrsM gegen den An-. * ' , . a fchLntz. Landeshauptmann 3’ di rafft verweist in Befyrrchtm- 'HM auf Anfrageu über die Anschlnßsrage zunächst darauf, daß die ..Tiroler ChriAichsoZialru der Abstimmtmg über die Erklärung Dentsch Österreichs als Teil der deutschen Republik fern» 'gebkreben fmb, demnach inder Anschluß frage v o l l k o nrm e n f r e t c Hand bade n. Heute sei es schon sonnenklar, daß die Politik des Anschlusses nicht unr von Deutsch- . osterreich, .sondern auch von Deutschland mit dm s ch werft t tx « ä t: o n a I c n Opfern — wa§ Tirol fr «11 i ff t, mit dem Verlust s e i n e s S üd e n Z — brz ahlt werden müßte. i ' Blvp Italien befürworte den Anschluß, Werl es für diesen -Falk mit Sicherheit auf Deut'ch-Südttrol rechnet, während die' Ärigen Gitmtemöchte im Falle des Nichranschl «'s s e.S 'die Wlärtdischen Bezirke Tirols, die deutschen Gebiete Böhmens, Mährens. Südkärutms und der Südstriermark und selbst auch .-Deutsch-Westimgarrt Oesterreich überlassen und ihm in so wichtigen Ängelcgcnheiren, wie Valuta-, Kredit-, Ernäbrungsrmd'Verkebrssrageu entgegenkcnunm wollen. Auch in DeMschlarrd 'empfinde man die A u s ch l u ß a g i t a t io u m i t fl e misch t c iv 6) efühle j>, da Deutschland den deutsch- Üperreichischen Gebietszuwachs nut dem Verlust LeZ Saaröeckens und Terleu' iu Polen sowie sonstigen Benchärfmtgeu der FriedrnsbrdütgMyür bezahlen müßte. Daher müsse wohl jeder zugebcn, daß"der <Zeilvnnrt für die AnschlirsiLewegimg v er früh t sei. Das IrrvaUÄTAgLsetz. Das. I n v a l i d e n g e s e tz, dessen hanptsäcksiichste Bestimmungen wir bcreitL mirzeteilt Laben, gelangt heute vor de? Nationalversammlung zur z w en t e rr 8 e s u n g. Die Vorlage bestimmt bekanntlich, daß ber Jnvalidenversvrgung mir solche Per^ sonen teilhaftig werden, die dentschöfterreichische Staatsbürger find oder die Staatsbürgerschaft noch v o r. d e m 1. M ä r z 1919 «worben haben. In dieser Bestimmung. liegt eine außerordeub' liche Härte gegen Personen, die m Dcntschösterreich ansässig sind, ober aus den Nationalstaaten stammen und durch die ganz außerordenckich» voliüsche Verwirrung der letzten Monate ihr staatsbürgerrechtliches Verhältnis, nicht klären konnten. Es. wäre nur ein Akt sozial ec Gerechtigkeit, wenn die Fallfrist wenigstens auf einen Monat, das heißt, bis 1. April erstreckt würde. Eine Note Dr. Bsüers an die rme^rische Regrermrg. Der Stasissekretär de§ Acußrrn Dr. Ba «er hat durch den Gesandten m Budapest an die ungarische Rrgjerrmg eine Note gerichtet, m der dagegen Verwahrung eingelegt wird, ' daß die ungarische Regremng durch ihr osstsieues Organ D e n't-s ch ö st e r r e i ch beschuldigt, den Schmuggel ^ron Wertgegenständen aus Ungarn. M begünstigen und die Gegenrevolution in Ungarn zu unterstützen. Die Note fordert von der ungarischen Negierung die Bekanntgabe präziser Datm und verlmgt glerchzeitig, daß die ungarische Regierung i e t> c E i rrm e n g u ri g in die inneren Verhältnisse. D e n l s ch ö st e r r e i ch s unterlasse. . BegaLtevschulen irr DenLschösterreich. ' Mit. Beginn des nächsten Schuljahres schon Leabsichtigt die Unterrichtsvertoaltung, besondere Begabte nt lassen für Kinder mit bef anderem Talent für Sprachen, Zeichnen, Naturwissenschaften, manuelle Fertigkeiten und in musikalischer Richtung zu errichlen. Es handelt sich, wie aus dem Unterrichtsministerium verlautet, zunächst allerdings nur um eineu Versuch. Zu diesem Zwecke sollen im Theresianüm, »n den srühererr Militärschulen Trais.kirchen^ Wiener-Nenstadt und Breiteusee fawie im Offizierstöcht-erinst'itnt in Hernals je zwei Klassen für besonders Begabte ins Leben gerufen werden. Daß bei den nttr zweihundert vorhandenen Plätzen eure Auswahl aus den sicherlich tausenden Anwärtern sich sehr schwierig gestalten wird, unterliegt keinem Ziveifet. , Die Aufnahme geschieht nach Mlegnng einer ,,Inbel£igcnzprrifung" mit ausgezeichnetem Erfolge, die sich von den bisher üblichen ArrfnahmSprüfungen wesentlich unberscheiden wird. Derm nicht di« Beherrschung eines Gedüch-tii^ftoffes. sondern die Feststellung einer weit über daS Durch ichn iiISmaß hinansgehrntden Begabung wird. enrschkidend sein, über welche besonders fsrgfMtig ausg-.'chühkte Prüsuug^konrm-ifsinnorr sich zu liutzc.'t'n baden tue! tst, daß 5>u auch Vorsorge *»ckfft. dir Aufnahme tn die Mittelschulen nach den, @rv~b!fiftrt her ’Vrrv???’.t regeln.. mrsKMMlVKgiMO.BeZiVk HeNte.DoNnersLttZ den 24. Twtü um hsLZ» 7 Ahr 'aSerrÄs. im NestKNrsNL „$nm AEge GstLes", 9. Wez., Nretz- ZsrferstrKtze 75. Redner: Abg. Zug. SLrLsker," ÄrrWa . Müller, ÄebeuZahl- Gr. BmLMD'4' PVllM. iwMaasEBwiwi^^ - Tagesbericht. ■ Die HeiMkehrerverfamMkmg. Di« Forderungen der Jnuslide« und Arbeitslosen. — Ruhiger Berlauf. - Bei der Versammlung, -ie Samstag im Zirkus Busch statt« fanb, haben bekanntlich Invalide und He i m £ ehrer ihre Forderungen. festgeleat m\b sie den, StaatSkauzler durch eine Abordnung übmnittklt. ES.wurde damals die Forderinig gestellt, sich durch eine wettere Hinausschleppung nicht mehr ab'haltm zu lasten, soudern der Regierung nur ein« Frist von drei T a g e ,n.zur Gewährung der Forderungen zu geben. Die Regierung hat ,nun eine Erhöhung der Arbrrtslosenunterstützmig in Wien insofem beschlosten, als die bisher mit K i. für« Kopf und Tag, bemestene Familienzulage ans ,ll 2 erhöht wird. Weiter sollen jene männlicheu Arbeitslose» in Wien, dir über 18 Jahre alt sind rmd .m keinem Familienverbcmde leben, e i n e E r höh n n g i h r e r Unterst ü tz u n g. um - K 1 täglich. erfahren. Neben dtrsen nur für Wien geltenden Maßnahmen^ hat der Kabinettsrat beschlosten, daß alle Arbeitslosen jener Be gtinftigungen teilhaft werden, die den M tnb e st b e nt 111 e t t e vT zukommen. Ausgenommen hiervon sind nur jene Arbeits- Loft'.!, die im FamilienverbanLe leben, sofern ihnen nicht ohnedies im Hinblicke auf die Person des Familieuerhalters Lebensmittelkarten für Mindesthemittelte gewährt! werden. Schließlich beschäftigte sich der Kabinettsrat emgehend mit der Frage, die A u f n a h m t c t « t 8 gewisse n Brozentsatzes von Arbeitslosen in die Betriebe durche n t s p r e ch e n d e, im Wege einer BoUzugSanwersung $« erlassende B e rf ü gu u g eu sicherz u st e l l e n. (Die „SB t c n c c Morgenzertung" darf für sich daS Verdienst in Anspruch nehmen, zuerst auf den Ausweg verwiesen zu haben, die Heranzrehtmg von Arbeitslosen in die Falnüken zur Hebtmg der Produktion zu versuchen. — Die Red.) Die Erhöhung der Arbenslosenunterstützung trifft m Wien 130.000 Arbeitslose mit etwa 70.000 Famrlienangehörigen. Die. tägliche Belastung des Staatshaushaltes betrügt etwa K 200.000. Dte Forderung der Invaliden auf Auszahlung eines Anschaffungsbeilrages von ll 5000 wurde abgelehnt. Nm ^/,9 Uhr nachmittags versammelten sich gestern die Invaliden und Arbeitslosen vor dem Rathaus. Die Versammlung war nicht so stark besucht w:e am letzten Donnerstag. Dies ist wohl auf bte Maßnahmen der Behörden sowie ans die herrschende -Kälte zurückztrsühten. Der erste Redner erklärtees sei eine große Niederlage der Veranstalter der Demonstration,' daß' keine 20.600 Menschen-erschienen warem Dre Negierung wolle den HeiNlrehrem'eme.Vertretung in den Nätekorporationeu Mgestehen.und eine Pvoduktions- ' genoffenschaft bilden, um dm Heimkehrern Arbeit zu schäften.' Die'Auszahlung von 5000 Krönest sei abgelehnt. Der Redner bezeichnete merkwürdigerweise die jetzige Negierung als eine j ü d is ch n a t i o n a l e - ch r jst l i ch s o z i a l e K o a l it i o n. Er schloß mit einem Hckch aus die ungarische und wssische Sowietregierung. Fm Verlauf der einzelnm Reden entfernten sich immer mehr Leute, so daß schließlich die Versammlung ganz ausemanderging. Es wurde nur noch verabredet, daß man Freitag nachmittags nochmals zum Rathaus kommen und diin Versuch unternehmen wolle, die Regierung zu stürzen. Die Veranstaltung verlies in voller Ruhe. Die Volks- Wehren und die Wache konnten die Ansammlungen mühelos zerstreuen. Auch die Ambulanzen der Freiwilligen Rettuvgsgcsellschast fanden keine SLotwendigkett, emzugrefteu. Die MaAnerhMerr gegen die KsrsrMrrnisterr. - Die Wachen in den öffentlichen, Gebäuden wurden gestern früh außerordentlich verstärkt. Einen besonderen Schutz erhielt das Burgtheater, das durch Maschinengewehre gesichert wurde. Auch die Ü n i v e r s ü« tat, das Rathaus,, das Parlament, die Burg, das Justiz Palais und die H<-fmuseen wurden v-on der Volks wehr besetzt. Ebenso erhielten dir üfsentlichen Kassen stärken Schutz. , Die 'Polizeidirektiou veröffentlicht eine Traiceranzeige, in welcher den am 17, April vor dein Parlament erschossenen Wachleuten Gröger, Mob« zer. Huschek, Miksch und Hradsky ein warmer Nachruf gewidmet und die Bevölkerung zu der morgen nachmittags stattfindenden Leichenfeier eingeladen wird. Die am 17. April getötete Frau ist bis heute noch nicht identifiziert. Außer diesen sechs Opfern ist aber noch der Tod einer Frau Sögner bekännt geworden, die am Gründonnerstag beim Schottxntor durch «ine Kugel verletzt wurde nnd am folgenden Tage starb. Äußer der Volkswehr hielt auch die Polizei gestern strenge Bereitschaft. In Negierungs kreisen befaßt man sich damit, strenge Weisungen bezüglich,des verbotensn Besitzes von Waffen und Munition zu erlassen, dse Ablieferung derartiger verbotener Waffen zu verlangen und ein Neöerschreiten des Verbotes strengstens. zu bestrafen. Diese Maßregel erscheint deshalb ersvrdeslich, weil bei den letzten AusschreitungLn Feuerwaffen gegen die BoWwehr nnd dir Polizei als die Hüter der Ruhe mtb Ordnung in Annreridttng gebracht worden find. > Das Stadtbild am Abend. -Ein kkeiner Zwischenfall spielte sich gegen 8 nvor b?Ui >;.!,“!vf.uncui' n!-. Ein iV'orn ln HI zu th»u öcv.. Si'adK'it’nit oci^iicudeii und drohte, daß er mit SyÖOÖ, Arbüitslvsen. noch am Merck» das Parlament stürmen werde. Er wurde sofort verhaftet. Die Ruhe hält.an. DaS Parlament, NathauS, die Universität und das. Bnrgtheater sstvle,di« Burg bleiben .vorläufig, bis Freitag, absnbs von .'der. Bolkswehr besetzt. . . . ' ' -'. ^- AmtrirSs rmZarlscher" Ko?mrrrmLstert i« Wrani- Die Maßnahmen d^ Bchördsn gegen di« ' Mion un g a risch e r;im iss 51 ie nchn:nr ihrer-' Fortgang. Gestern 'Wurde ein u n g a r r s ch e r 'S atz * bateniat verhafte^ der Brillante nim WM«■' von zwei Millionen Kronen zrrm Zwecke kcinuuuni.st.ischer Propaganda /veräußern wollte. Man fand bei - ihm auch FI u g sch r i f t t n der Bndapcstör Näte. regierung. Fenrer sucht man z w t% 'Agit ä s o r e u, '; die das ihnen von der ungarischen Äegierung üvel>' gebene' Geld v e r u n t r e u t haben sollen.. Nach Erzählungen von zu Fuß , aus Budapest wurden in einer der letzten Nächte 300 Juwelierläden überfallen und stustzeplündert. '' ' / /' Ätzveife: ®^u- ArsMLÄerrr.- - Amtlich wird nntgeteilt: Di« von. dcr ^öliMirckris?)-?. geleitete' Aktion,- durch w«lche . Wien von den bierv7.vh«e-'M>-.. wendrgkeft weirendm Ängehörigeu der:, auf d.tw 'BoöÄr'V rttÄigm'Monarchie. eEandenen Narionalftaate» eMnert wNftv,' . soll, hat dazu geführt/ daß ' bisber s i elli' e n b'ü n'd'e r solcher Verso n:e ita b r e "i s e n tz .gemächt. '.wuchrm' Unter diesen vefinden sich - eine größere Anzahl tMtt. n n-'fj ft - p: f•:#> n a r i st o k.xir t i s. ch c a, G r u n d.b e s.i tz e.i; u....Pu>,.- tonen auS Bank- und ^udufiriekrsifen,^ ab«r .auch .zähl/riche-deic v v m m n u ist is che n A g i ta\\v'n:.verdächtige Lenft. Du - Aktion wird'fortgesetzt. . > . VertrLÄAKMMKerHesprLchLw§. SamsSag den 26. d. Dl. findet um S-A-Hri.iakchrds eine d^mgsnde ParLeib^spvechrmg der * ^^rtrjiwmmStmer d?s H. Bezirkes imß&äfy* d es Zionistisch su ZeuLLS.lb II.. ZirLuS-'- gaffe 38statt, zu welcher sich aÄe Bertrauensmanner bestiMMt. eiUftrrden-mSgerr. / ZioMstisches -La ad es kv.msteec.' s .«i... ii ..■■■■ ii.r . . . ' . * LrchtbildevVoNLrag Anitta MÜLev. Sonntajt deti . 27. d. M. um 10 Uhr-sindet im Zentralkmo, U., Tado'rftratze 8,>,. ein Lichtbildervortrag der Frau . Gemeinderätin Anitta. M ii l l e r unter dem Tfttel .Bilder v o m j ü d i's ch.'e n 'E l e u d i nWr eu" statt. Frau Müller Hai im Auftrag-d«s Jüdischen' i NaüvnalratÄS .das Soziale 'Organisationsamt o.esibaftcn/ dtsirrr ..." Aufgabe cs ist, -Erhebungen über das siidisibe Elend in Wirn , anzustellen und. dte ..Erfahrungen in . Wort und Schrift festzuhaltm, um sie aw Grundlage für Reformen . ,zn verwerten. . Die erste Publikation dieses AurteS erscheint ’-l in den' nächsten Woche»-.' Mttr dem Titel ..Mdrsches Elend-in Wien". Der bekannte Schriftsteller Bruno Fr er bat es vet-.- standen, -die verschtedmen Formen des jüdischen Elends zu ' saften und eindringlich zur Darstellung zn bringen. Für den - ^trag der Frau Anista'Müller gibt sich-däZ reM Iutrreft'c künd,'-^ :1 da jeher -.sÜhkende-Mensch:-'-an.5 dem großerr. '.Problrmcdes^WnW^i «ichimehr vorüberaehrn dgrf. Kä'rtrn für. de»...ÄchtMrHwrkäs^. sind zum Preise Mn. K 10.~, ß.-^, S.—;n?ib 2i—..J«, t% Sozialen Hilfsgemernschäst, H„ Pratersträße 17, Mscheü 3 W 1'- .vormittags und 6 Uhr nächMtägs erhältlich. - " - ' > Sich selbst erschösse»».' Der 20jährige HandrlsäM-- - fiellte Salomon Sonnen sch e i n, bei' den Eltern. VT!., - Sigmimdgasse 2, wohnhaft, wurde gestern um 11 Uhr vor-- . mittags mit einer S ch u ß w n n d e. .in der Brust tot cmf* - aeftmden. - Sonnntschein hat. in Gegenwart 4 seines BrliderS Ephraim Sonnenschein mit einer geladenen "Pistole hantierte Dabei war ein Schuß losgegangen. Die Ktrgrl war ihm in die Bmst grdrmgen und hatte seinen sofortigen Tod herbeigeführt. - * Die Freigabe der Arzneimittel. Es ist eüt ibÄ ' beklagter Uebelitcmd, daß sehr viele rmd ott gebrauchte Herlmittel - tu den Apotheken nicht erhältlich sind', weil sie noch immer der 'staatllchen Vnvirtschaftung unterliegen. Bon der DezirkSvrrtrettmg Innere Stadt ist daher, an das Gesundheitsamt der Stadt Wien heraugetretm worden, im Einvernehmen mit -dem Magistrate chft notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die Arzneimittel wieder Gegenstand deS freien Verkehre 3 mtb direkt aus - den Apotheke» erhältlich werdem Wie wir hierzu crfa^rctfolt die Freigabe der Arzneimittel für dm Verkehr in absehbarer' Zeit erfolgen. - Vorträge mtb HersammLuttgen. Thema: Jüdische Politik. — Aka d. e r e i rr d t s ch t Kult n t". Samstag den 88. d. M., 8 Uhr abends, lplatz 7. Bildhauer Jakob L 5. w : .»Ädtnst i.mv jüdische Krmsr^.^ Als zweiteVeranstaliungimRahmendeSBortragsziftlns der rt8t,öa f ür> den Bölk^erbund und Bv lherver--- st 8 n d i g u n g" hält- Staatssekretär Prof. Dr. Josef H ch umv et er am 26. d. M., 7 Uhr abends, im Ncinen -Festfaal den Universität emen Bortrag. über obiges Thenr-.i. — Im Rahmeti des von der Lese- und Red eh.alle j ü d. "H ».ch--! s ch ö l e r veranstalteten BortragSMuS spricht Oberraübiner Dr. Ch aj eS am Montag den 28. d.M., ^7 Uhr abends, im Festsäale. deS Gewerb.rvcreines, I.^Enhrnt'.tchb.tsse N. über, das seinerzeit angekintdigte Thema: „Eine i'onipkiche Proftlyien-- sich. —Allgemein pädagogische A b e n d e des!. ÄrheitSkretseS für jüdische Erziehung^. Pros. Ladwrg. B a t't i st a .spricht Mittwoch den 80. d. M., 6 Uhr abrud.7. l.. Hrgtl-asse12. '.Pädagogtsch-pshchologischeS Laboratorium (Erdgeschoß) Über Aufmerksamkeit in ihrer pädagogischen mtb hernfSpfticholvaischm Mertigkett". — Jüd.-Akad. Kn11urv vr-in a v.n tf*■ Türkenstraße S. Sonntag den 27. d. M., lit tu. Ubr r.'ruitttaM Bor»^ trag des Herr» Dr. N. M. Gelber über dru ..VorhrrzliaNtschen Ziouismns". — Lese-, un d Rede h a t l « i ii d. H o ck? s ch 1tke r.in Wien, IX., Türkenstraße fl. Sr-'-nrUig den 26. d. M., präzise '/»<> Ubr abeudS, sindct im Lokale d<c ..Hülle"' ein „Lne- .rari'cher Abend" statt, a« welchem Fräulein Est» " .. ' . . Dichtungen von Rofetkseld, -Brandt ur.ri Atiiuchh-.>u!eu. Prrez, B.?-er»Hoi'.nant:, H: ->K a.nckrr. 2'orrteZ r r li>» tuib. ^ichcllonl Aicki lesen umC --- A kadem.' P -c / \-jß? I f* fc.vi scherMediz i n e r. Samstaa dm ktt. bx.M.. l; Mr nachmittags, wird im gwsie» Härsaal deSpW.olom,'^. .r<? - 'r M a r m 9111 vom Pakt« Heer Proft Alerander n twtwtlitw t« en.

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