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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-24 · Heft 95 (24.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 95 (24.4.1919)
Date
1919-04-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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©eite 2 Wien. Donnersrag PolMsche^timdschrm. Die- Friedensverhandlungen. Heute hatten sich in Versailles Bevollmächtigte der deutschen Regierung einfinden sollen, um den Text des FriedenSpräliminars in Empfang zu nehmen. Die deutsche Negierung hatte hierfür drei subalterne Beamte des Berliner Auswärtigen Amtes besttmmt, welche da- FriedensLokument nach Berlin bringen sollten, und im übrigen durchblicken lassen, daß sie einen Ge valtfrieden nicht unterzeichnen rv-erde. Die Entente hat sich nunmehr doch dazu bequemt, die Form zu wahren. Sie hat durch Clemenceau ihre Einladung an Berlin interpretieren und erklären lassen, die Vertreter Deutschlands mögen die Vollmacht erhalten, Über die Gesamtheit der Friedensfragen zu verhandeln. Damit ist eine sehr große Schwierigkeit beseitigt. Deutfchsand muß nicht'den Frieden unbesehen unterfertigen, sondern <•? wird seine Meinung Punkt für Punkt äußern können. Die deutsche Regierung entsendet nach Versailles den Außenminister Grafen Brockdorff-Rantzau, den Reichsjustizminkster Landsberg (Mehrheitssozialist), den Neichspostmistister G i e Kberts (Arbeiterpartei des Zentrums), den Präsidenten der preußischen Landesberfammlung Lein er t (Mehrheitssozialist), den - bekannten Pazifisten v Professor Schücking und den Dr. Karl Melchior. Diesen Delegierten tvird ein Stab von Sachverständigen beigegeben werden, die aber erst in einem späteren Zeitpunkt ernannt werden sollen. Graf Rantzau hat in ' feiner Note an Elemenceau auch die Zusicherung gefordert, daß den Delegierten und ihren Begleitern wahrend ihres Aufenthaltes dort Bewegungsfreiheit sowie freie Benützung von Telegraph und Telephon im Verkehr mit der deutschen Regierung gewährleistet werden. Diese Forderung wurde im.Hinblick auf die Behandlung gestellt, die den wirtschaftlichen und finanziellen Delegierten Deutschlands bei den letzten Derstu ige l in C-ompkögne u ei. nu: e. Si.' .eöe.n dor alS Gefangene und dürfen ihre mit Stacheldraht umzännte Dehnung nicht verlassen. Auf beiden Seiten zeigt sich fetzt, nach fünf Mrna-en des Waffenstillstandes, der ernste gnd gute Dille, zu einer Verständigung zu gelangen. Ungarn «nd die Entente. Gestern früh wurde gemeldet, daß die vnSatz i sch e Regierung sich an die in Wien weilenden Ententemiffiouen mit der Bitte gewendet hat, eine Kommission nach Budapest zu entsenden, der Gelegenheit gegeben werden soll, sich über die Zustände in der Hauptstadt zu informieren. Der Vorschlag der Budapester Regierung wurde sofort nach Paris weitergegeöen, und die Kommission hat nach Einlangen der Zustimmenden Antwort bereits gestern abends die Reise nach Budapest angetreten. Mitglieder dieser Kommission find unter anderen: Professor Brown, Captam Free man und Mr. Carty, die t»«nr Signor Fr^carolli, dme Korrespondenten des „Corriere detta Sera", begleitet werden. Auch der deutfchöfterreichische Gesandte Cnobloch, der in den letzten Tagen zur Berichterstattung in Wien weilte, hat gleichzeitig mit den Vertretern der Entente die Reise nach Budapest angetreten. Als bemerkenswertes Detail, mag verzeichnet werden, daß die. Begleitung dieser Herren durch Angehörige der hiesigen ungarische^ Vertretung a^cT^nt wurde. Auch Oberst Cunningham ist abends in Begleitung des ungartjchen Gesandten, Bolz er, nach Budapest abgereist. Die Nachrichten aus Budapest verstärken den Eindruck, daß die Räteregierung sich sehr unsicher fühlt. Dieser Stimmung entsprang auch der aufsehenerregende Entschluß, sich an die Wiener Missionen der Ententemächte zu wenden. Konkrete Vorschläge sollen jedoch seitens der ungarischen Regierung noch nicht gemacht worden sein. Man. hat hier den .Eindruck, daß die Räteregierung noch immer hofft, sie werbe die Entente davon überzeugen können, daß di« Mehrheit des ungarischen Volkes hinter der Rate regte run g. stehe und die jetzige Re^'erungsform durchaus geeignet sei, Recht und Sicherheit für alle Staatsbürger zu garantieren. .Es ist aber mehr als fraglich, ob die Mitglieder der interalliierten Kommission diesen von den ungarischen Machthabern gewünschten Eindruck auch tatsächlich bekommen werden. Gerade in den letzten Tagen ist die Räreregierung mit Freiheitsberaubungen im großen Stile» vorgegangen. Jedermann, der unter dem verflossenen Regime auch nur die geringste Rolle gespielt hat, wurde verhaftet. Die Zahl der gefangen gehaltenen Bürger beläuft sich aus viele Hunderte. Man ist sehr besorgt, ob es nicht am Tage des Sturzes der Räteregierung zu einem Racheakt der jetzigen Machthaber gegen diese Geiseln kommen wird. Man hofft, baß die Ententekommission einer l-olchen Eventualität, rechtzeitig Vorbeugen wird. Romain Rolland über den Bund „Neues Vaterland". In einem Leitartikel der »Humanus" hebt Romain Rolland ausführlich die Verdienste hervor, dir sich der Bund »ReuiS Vaterland" um die Bekämpfung dcS Imperialismus in Deutsch* land ermorden hat. An der Spitze dieses Bundes stehen Dr. Helene Stöcker und Dr. Magnus Hirjchfrld. __Wiener Morgenzettung Die englische Presse über den Frieden. Die Londoner. Dliitter beschäftigen sich mit der Frage, ob die Deutschen in Brussel unterhandeln würden oder nicht. Die liberale Preise stellt sich öuf dm Standpunkt, daß von eine m Diktatfrieden nicht die Rede lein könnte. Auch im Jahre 1870 wurde vnterhandelr und der Dlktierfriede noch >n gewisser Hinsicht abgeändert. Du Folgerung, daß die , Deutschen Bevollmächtigte schicken 'ollen, sagt „Westm nster Gazette", schließt in sich, daß sie die Befugnis haben sollen, m diskutieren und zu unterhandeln. Die Bedingungen, die Deutschland annehmeri muß, werden jedenfalls streng fern. Weitersagt das Blatt: Druischland hat das Recht, alles, was werter geht als die 14 Punkte, als u n b e r e ch t i g t zu bewachtem Der Friede der Zukunft wird davon abhängen, daß man in Paris die rechtlichen BertragSlinim zu wählen weiß. Die Alliierten müssen sich klar darüber fein, daß zwilchen demjenigen em Unterschied besteht, was sie dem geschlagenen Feinde gegenwärtig auferlrgcn können, und demjenigen, was sie irn Laufe der nächsten 20 oder 80 Jahre erreichen können. Die adriatische Frage. Nach einer Meldung des „Nieuwe Notterdämschen Courant" aus London schreibt die „Daily Mail". daß die Meinungsverschiedenheit über Dalmatien und Fiume die Gefahr mit sich bringe, daß Wilson die Lösung, zu der man gelangte, für unannehmbar halte Und sich zurückziehe. , Die konservative „Morning Pest" schreibt: Es .würde sowohl für die Sicherheit der Allianz als auch für die Freundschaft zwischen Italien, Frankreich und England verhängnisvoll sein, wenn versucht würde, den Londoner Vertrag nicht einzulösen. Die „T i m c s" schreibt: Frankreich und England haben zwar formell vollständig korrekt, aber nicht ganz in Nebereinstimmung mit den Interessen des italienischen Volkes erklärt, daß ihnen durch den Londoner Vertrag die Hände gebunden seien und daß sie nur durch Vermittlung des Präsidenten Wilson eine befriedigende Lösung erreichen können. Der Standpunkt des Präsidenten Wilson gegenüber der adriatischen Frage sei so deutlich wie möglich. Keine Frage eigne sich so gut wie diese für die Antoendung seiner Prinzipien. Er würde mit Hilfe eines Kollegiums unparteiischer Sachverständiger durchaus imstande sein, eine vernünftige Regelung vorzuschlagen, die sowohl für Italien als auch für Südslawien annehmbar wäre. Die „Times" spricht die Erwartung aus. daß Wilson nicht zögern werde, diesen positiven-Beitrag zum Frieden zu leisten. Don den französischen Sozialisten. Der Kongreß der Sozialisten des Seine-DepartementS beschäftigte sich unter anderem auch mit dem Fall Gu > l b e a n r. Gwlbeaur. der bekanntlich wegen Defaitismus von der sranwsi'chen Regierung in» Komumazvenahren zum Tode verurteilt wurde, besindet sich m Rußland und nahm an der Moskauer Kommunistenkonferenz alS Vertreter der französischen Sozialdemokratie teil. Dem Kongreß der Sozialisten des Seme* Departemen'.S lag em Antrag vor, der sich scharf fegen Gmlbeaux wendete und jede Gemeinschaft mit ibm adlehnre. Auf Eingreifen LonanetS wurde eine mildere Form gervahlt und ledig! ch festgestellt. daß Gmlbeanx kein Recht besaß, un Name» des französischen ProletariatausMeien. Zionistischer Distriktstag in Prag. ' r Prag. 23. April. (Tel. der .Wiener Morgenzeitung".) Ter zionistische Distriltstag für Böhmen wurde Samstag mit einer hebräischen Ansprache Doktor Oskar Epsteins eröffnet. Nach diversen Begrüßungsansprachen wurde in die Beratung eingegangrn, an welcher 72 Delegierte teitnahmen. Herr Baum gar tl erstattete den Bericht der Nationalfondskommission. aus dem hervorgeht, daß die Eingänge der legten Monate eine sehr erhebliche Steigerung ersah.-«« ha'.en. Nach kurzer Debatte wurde dem abtretenden Komitee die Entlastung erteilt. In der Sonntagsitzung referierte zunächst Dr. Gütig über die kommenden Ausgaben de- DistciktSkomiteeS, Ingenieur Grünberger berichtete über die Tätigkeit des Palästina-Amtes, Ingenieur Aschermann über die Agitation in der Tschechoslowakei, Max Brvd über Zionismus und Nationalismus, wobei ec insbesondere für die Eroberung der Kultus gemeinden plädierte. ES wurde ein Antrag auf Erhöhung der Parteisteuer aus 1ü Kronen als Beitrag für daS Z. K. und D. K. angenommen und eine Selbstbesteuerung von 100 Kronen für den Nationalfonds in Vorschlag gebracht. Ueber die Palästinafrage wird in einer eigenen Tagung beraten werden. Dr. Max Brod tritt dafür ein. daß da» nationale Bekenntnis integrierender Bestandteil des Zionismus sei und daß die zionistische Organisation in der Landespolitik in engster Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Nationalrat Vorgehen müsse. Ein wesentlicher Bestandteil der gegenwärtigen Aktion sei die Nationalisierung der Kultusgemeinden und dort, wo sie bereits durchgeführt sei, müsse die sofortige Demokratisierung durchgeführt werden. Anknüpfend an dieses Referat entspann sich eine längere Debatte über die Stellung der Partei zu den bevorstehenden Gemeindewahlen im tschecho-slowattschen Staat. ES wurde beschlossen, überall wo Aussicht auf Erfolg vorhanden ist, in den Wahlkampf mit eigenen Kandidaten einzutreten. In daS neue DistriltSkomitee wurden gewählt: Professor Fried alS Obmann. Ingenieur Aschermann, Doktor Gütig, Ingenieur Viktor Pollak. Herbert Fuchs. Baumgartl, Otto Brod, Dr. Artur Freund, Oskar Baschs 24. April ISIS Nr. 95 Telegramme. Die Anklage gegen Ex-Kaiser Wilhelm. Genf» 28. April. Dir Kommission zur Untersuchung du Kriegsschuldigrn hat bte Anklage gegen Cx-Kaiser W t! h e l » ' unter anderem wegen folgender Aeußerungen festgesetzt: »Wenn ich will, rücke ich in Frankreich ein. England kan« sich gegen uns erheben und.Hamburg devastieren. Ich aber wer-, ui ocwlS diese Angelegenheit regeln." (Aeußerung in Straßbing u, Herrn Zorn v. Bulach, gewesener Staatssekretär für AM Lothnnaen, im Jahre 1906.) «-Sie, haben gesehen, meine Herren, welche Stellung wir in "Tr», einnkämen. Allo mit fettlggestclller Munition,-nutdeiu geschärften Sabel, mit den Augen zum Ziel rufen wir : Nieder / den Pessimisten." lAtu'rerung bei der EnthMmg'M Moltke-Monumeüts am 26. Oktober 1905.) ' »ES können alle gegen uns komnzm. Wir sind bereit!" (Aeußerung m Döbentz am 13. Juni 1908.) „Wir müssen die Ergebnisse des Krieges ki'ltivittenund Misere Bewaffnung fortfeBcn. Ich fühle mich als eine Waste Gottes, und ohne mich weiter zn kümmern, gebe ich memenWeg« (Aussprache-m Königsberg am 25. August 1908.) .Erobert Pans. oder sterbet alle.!" (Truppenbefehl am 5V. August 1914.) . »Ich bin ein Instrument des Allerhöchsten! Ich bin sein Schwert und sein Gesandter auf Erden! Unheil und Tod aNm, die meine Mn'sion nicht anerkennen wollen! Vern'chnmg allen, Feinden des Deuischen Reiches!" (ManMt an die Osttruppen nn September 1914.) „Wenn chr gezwungen werden solltet, Polen zu räumenschonet keine Stadt und kem Haus! Macht alles zu Asche unter euren Füßen!" (Manifest an die Osttruppen im Jänner 1915.) »Frankreich war stets meine Sorge! Es ist dem Untergang preisgegeben!" (Aeußerung zu der Sozicckstendeputatton am 12. Oktober 1915.) »Rach diesem Kriege werde ich keine Vorschriften seitens der Bereinigten Staaten anerkennen!" (Aeußerung zum amerikanische» Gesandten Gerard ini Oktober 1916.) »Dre eiserne Faust Deutschlands wird dir deine Krone wieder anfsetzen. und niemand wird imstande sein, sie dir noch einmal wegmnehmen. Die Wasien Deutschlands und die ferner Verbündeten werden dich rächen an denjenigen, die es gewagt haben, d'.e Hand gegen d'ch zu erbeben!" (Telegramm an König Konstantin von Griechenland im Juni 1917.) „Ich habe Frankreich vernichtet gesehen «nd habe gleich gesehen, wovon unser Vaterland verschont geblieben ist. Wer. ferne Seele schwach fühlt, soll sich diese Devastrernvgen ansehen. Dann wird er sich nicht mehr zu beklagen haben und. mit dem Schich'al Deutschlands zufrieden sein." (Ansprache im Gemeinderat yon Aip-la-Chapelle am 15. Mai 1918.) Die Streiks in Deutschland. Berlin, 23. Avril. (Tel.-Komp.) Der Streik im Dochumer Bergrevier ist beendigt. Mit Ausnahrtte emiger Gruben soll im ganzen Revier die Arbett wieder ausgenommen werden. — In der Berliner MetalllNdustrieisteSM einer Einigung gekommen, so daß hent« in allen Betrieben wieder gearbeitet wird. Die Arbeit bei den B a n k e u soll gleichfalls wieder ausgenommen werden. — In der Labl der Streikenden im R u h r r e v r e r ist" ein R ü ck g a u g zn verzeichnen. Belagerungszustand in Hamburg. Berlin, 23, Avrck. (Korr.-Bur.) Wie der „Vorwauö'' erfährt, wird Hamburg auch am hellen Tage von orggni.- sierten Plündererbanden terrorisiert, die sich mit Wasien versehen und rauben. UeberHainbnrg,Altona und WandSbeck wurde der Belagerungszustand vechängt. PlÜiiderer sollen ans der Stelle erschossen werden. Dir Lage in Bayer«. Bamberg, 23. Avnl. (Trl.-Komp.) In einer verdaulichen Zusammenkunft erklärte L e v r n, daß der Mangel an LebenSmineln und Geld in kurzem zum Zusammenbeuch der Kommnnlstenherrschaft sichren müsse. MaN beschloß, daß »m Notfälle Levin nut fernem engsten Anhang unter Mitnahme des beschlagnahm« ten Geldes m Flugzeugen nach Budapest flüchten würden. — Auf> Grund einer schwarzen Liste, die hariptsächlich Ossinere» Rechtsanwälte und Kommerzienräte um« faßt, danert die GerselaushebunA in München an. — Ueber die bayrische Presse verhängte die Regicnmg Hossmann die Akilitär-ensur. Das Miinchener Chaos. NArnberg» 28. April. Flüchtlinge aus München erzählen von der ttostlosen Lage der Münchener Bevölkerung. Erschießungen seien an der Tagesordnung. Die Kommunisten treiben mit den geraubten LebenSmillcln einen schwunghaften Handel. Bayiische'Bauern m der Umgebung Münchens haben sich den anmarfchiereuden Truppen H o f s m a » » S angeschlossen. Die deutfchen Delegierten werde« am 28. d. M. empfangen. Pari», 88. April. (Korr.-Bur.) Den Blättern zufolge baden die verbündeten Regierungen der deutschen Regierung, durch General N o u d a n t Mitteilen lassen, daß sie bereit seien, die demfchen Delegierten am 28. d. M. zu empfangen. ' : Die Abreise der deutschen Delegierte«. Berlin» 23. Avril. (Wolsi-Bur.) In der Antwort deS Marschalls F o ch auf daS deutsche TeleMmm vom 21. d. M. beißt tS: Die deutschen Delegierten können abrerien, wenn sie hlmu bereit sind. Sre werden jede BeweaungSfreiheii rur Erfüllung ihrer Mission haben, ebenso haben sie völlige Freiheit für telegraphische und telephonische Verbindungen mtt ihrer Regierung. Wie das Wolsfsche Bureau erfährt, werden die Delegier ten und Pressevertreter am Montag von Berlin ab- *' * * * ”* Eine Ägyptische Denkschrift. Haag. 22. April. (Tel. der ^Wr. Moraenztg.") Der äghvtischen UnabbänglgkeitSpartei ist esgelungen. Clemcncean alS dem Präsidenten der Friedenskonferenz emc Denkschrift mit den Fy rderungen der Aegypter für ihre Unabhängigkeit und den Protesten gegen die Engländer zu übermitteln, die ein« Unlenchriftensammlung kür die Forderungen der Nationaliste« verhindert und der Abordnung die Päsie nach Paris und London verweigert hätten. tu all-n Pr,Man«!'. Rebamtnrtti umt " fflaTiwllt! - Mrv!Hi>id<ED atl? 6i)(>fn»e, rtfiflafflft») wTotftiaT. tzeov. Kurzer, Wim, M, Westtziihnßruße 23. Telephon 31587. m

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