Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-04-20 · Heft 92 (20.4.1919) · p. Seite 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 92 (20.4.1919)
Date
1919-04-20
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979169--00814-2986147
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 92 SÖteit,, Sonntag Wiener Morgenzeitung 20. April 1919 Seite-9 Die VermSgerrsanMelLung. Die niederösterreichische FinanzlanLesdireLLion erläßt die folgende Kundmachung über die Stellen und die Tage b e r - 93 e t m ö g e nsanmelduni : , . 1. Für die in bankmäßiger Verwahrung befindlichen DermSgenschchen fungieren als .An- Meldestellen die W iHn e r Niederlassungen (Zentrale und Expostturm) nAhstchender ^Sanken und Sp arLassen: Dntzlo-OesterreichischsDank,Wiener Bankverein, Vodenkreditanstalt, Kreditanstalt. Allgemeine DeposiMbanL, Eskvmpiegesellschast, Länderbank, Wiener Lombard* und Eskomptebank, Ungarische Bank-' und ' Handels-Aktiengesellsch aft, ANionbank, Verkehrsbank, ' Zwnoftenska VanM,' Böhmische Industrialbank, Oesterreichische Jndrrftrie- und Handelsbank, Uftredni Banka, Wiener Kommerzialbank, Merkur, Mederösterreichische Landes^Hypothekenanstalt, „Hermes", Zentralbank der < deutschen Sparkassen, AdriaÜsche Bank, ' Oesterreichische Zentralbodenkreditbänk, Erste österreichische Sparkasse, Wiener Kommu- Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, G. M. Rothschild, Rosmfeld L Co. und M. D Söhne. Dasselbe gilt für die Filialen dieser Unternehmungen in Atzgersdorf, Badem -Klosterneuburg, Komeubmg, Krems, Mödling,' Neunkirchen, Wiener- Neustadt, St. Pölten, Stockerau'und Schwechat Die Kontoinhaber haben die Zusendung des Formulares A adzuwürten, den Spareinlegern wird mittels.'Ankündigung in der Bankniederlasimrg bekanntgegeben werden, wann die Anmeldung mit dem Formular 6 am Zweckmäßigsten vollzogen werden kann. ' 2. Von Kommittenten des P oft s p a r k et f f; e na mit s werden die vorgeschriebenen Anmeldungen bei diesem Amte (für den ersten Wiener GemeiNdebeKrK) und bei den nach dem Wohnorte zuständigen Abgabepostämtern entgegengenvmmen. 3. Depotkontoinhaberder Obsterreichisch-MßNscheu Bank haben die Zusendung des Anmeldeformulars abzuwarten. - 4. Für alle ftmgier^n die von ckeldestellen. Der K. Neischmarkt Fß and exen Anmeld u n g e n den Steuerbehörden errichteten Än- Standort derselben ist in Sö i rtt : 19, II. und 8, XI. Be- V., Nr. Nr. Schisfamtsgasse 3 Biehrkarktgasse 1 (für oen III. und . V., Kriehubergasie 26 (für den IV. . Schönbnmnersträße 54, Vt 4, VH., Kandlgasse 39, IX. 17 (für den VIII. A IX. Bezirk), X., pläß' 5, XIV., Kellinggasse 2 (für den Xll., XIV. und m Bezirk), XIII., Hietzing, Am Platz 2, ukd Diesterkveggässe 30, XVI., Neumctyrgasse 23^ XVU,, MerMnplatz.^14/Xlslllk, 'Marünsskraße 160, XIX., Gatterbmggasse 14,. XX„ . BügittapM 10, und M., Am Mtz 1. An diesen Stellen werden, die Anmeldungen - in der Zeit von Va9 Uhr vormittags bis % Ahr nachmittags ochgegengenommen. . . - Reserviert werben: -Der- 22., 23., 24. und 35. April. für Anmeldungspflichtige mit-den' Anfangsbuchstaben A hxs G; der 26., 28., 2S.iMnd 36. 2!M für Anmeldungspflichtige mit den-Anfangsbuchstaben I) bis G *, der 2., 3., 5. und 6. Mai für.Anmeldlmgspflichtige mit den Anfangsbuchstaben kl und der' 7., 8„ 9, «und 16. Mat für .Änmeldungspflichüge mit den Anfangsbuchstaben.,-KZnd L; der 12.> 15., 14, und 13. Mai für Anmeldungspflichtige mit den Anfangsbuchstaben , N his Qa der 16., 17., 19. und 20. Mai für Anmeldungspflichtige , mit den. Anfangsbuchstaben R, Sed, Stdfr 21„ 22., ,23. und 24. Mai . für Amn: ^ungspsijchtige mit den ÄnfMtzsbüchstaben 3 bis. V, Z; bet 26., ,27., .28., 36. und 3l'Mai für Anmeldungspflichtige Mit dem .AnfanüLbuchstaben fV and jene, die an den früheren Tagen die Anmeldung nicht erstatten Konnten. /! o‘ Eine Enguete über die MolhnnhÄfsn. Prag, IS. Avril. (Originalbericht der. ,Wr. MorgewiLg.") Die Prager Handelskammer verunstaltete' «ne Enquete .zwecks balbiaer mtb voller Ausnützung der Umladestellen an der Moldau im Prag, Smichow, Karolmenthal, Melmt und»in Kralnv). M tiefer : fachlichen Enquete nahmen zahlreiche. BenrMp dir zuständigen Ministerin, staatlicken und autonomen Aermet, wirtschaftlicher Korporationen. Indnstneunternehmungen mw«tem Der Konsulent der Kammer.'Smid, betonte die verkehrswnkschafiltche bedeut n n g derMolL a u u n d d e r El bt;- Jitc, m tschecho-slowakischen Staat und. führte auf Gnmd stattstifches Daten au§, wie verderblich die Verkehrs-. Und' TaMolE vtz gewesenen österreichischen Äkegiernngen am die Molvauschmahrt wirkte? Während zum Beiwiel int Jahre 1918 dre Eldeschrsfahrt Mt 92 Prozent dem AuSlandsverkehv gedient hat rmd-somst; chren vollen, wn-tschafttichen Zweck erfMe, war der Moldäuverkebr mit ' 78 Prozent rein lokale^ Att. Jahre 1911 kamen quantttattü - auf eine WaSentonne. welche in der - Holeschowitzer Umladestelle verladen . .Kurde. 800.000» Tonnen der Aussiger und 400.00Y Tonnen nordbohmücher Verladung. Der Referent berichtete über die Folgen der ungmmgen Estenbahn», und Schlffahrtsätze für den' Moldauverkehr und w aulragte deren N eur eg uIr er u.n g. In der DebEwürde unter anderem hervorgehoben, im Einvernehmen mit. Kkw zuständigen Fachkreisen und Interessenten den Beüchr der Mvwartt llmladestellen seiner verkchrswrttschaftlrchen.Dederrlnni; entrprechend ausznbauen. Das Gründungssiebev betreffend galizische Erd ölb o h rg 2 sell s ch a ften. Wir entnehmen . den. ^Täglichen Berichten? iiber dir Pctrolemn'ndustrie".: Die steigenden Rohölpreise, .welche die ungeahnte Höbe von' L 60.—/allerdings nur für j&ett Verkauf nach denjenigen Ländern,^ welche bisherausschließlich aüf dich: Ware angewiesen stnd, erreicht haben, sind, auchdie -Ursache, warum daS ^Erdvlsieher" sich gegenwärtig in bezug auf bic Gründung -«euer Gesellschaften zur Ausbeutrmg west- und ostgalizischer Erdölvorkommen mehr nnd mehr verbreitet. . Dnrck Anzeigen in dm Tagesblättern, durch Prqsvette und öhnllche PropagAndamittel sucht man außenstehendes PMikum, lvelches die, Verhältnisse in der Erdölindustrie nicht kennt, zur Kapitalbeteiligung heranzuziehen. Leider nicht immer mit richtigen und reellen Angaben übet? die Aussichten derartiger riskäntn Geschäfte. Wiederholt istin dm Tageszeitungen und FachdlAltern zur äußersten Vorsicht, geraten worden. Es fallen aber imm<r noch zahlreiche Kapitalsten auf diese Ankündigungen insbesondere jetzt herein, wo die Vermögensflucht vor der drohenden Abgabe einen größeren Anreiz alsje.zuvor bildet, Bargeld in-nicht einschätzbare Werte nmznwandeln. * - ' W:r werden darauf aufmerksam gemacht, daß beispielsweise für Naphrhafelder in Manastersic (politischer Bezirk Lisko, Westgalizien) Kapitalisten gesucht, werden. In den Prospekten wird erwähnt, daß vin Westgalizien Tagesproduktionen von 3 bis 15 Zisternen im Durchschnitt Vorkommen, ja sogar eruptive Schächte mcht zur Seltenhett gehören. Es ist unverantw.o.r t l i ch, . daß solche AusnahmsproduktioM als. allgemein gültig angenommen werden. Ferner wird für ein' Terrain' von 300 -Joch die Möalrchkeit .angesühtt? dortselbst gegen 600 Schächte anzulegen. Diese . Möglichkeit besteht nicht. Auch übxr .die Dauer,, wie lange diese Erdölbmnneu produktiv bleiben, wird kein' Wort erwähnt. Eben darin liegt die hauptsächlichste Unklarheit, mit welcher die Kapitalisten bewußt gehalten werden, denn es inüß wiederholt darauf hmgewlesm werdm, daß auch fündige Bohrlöcher , schon, nach kürzester Zeit versiegen,. und gerade über den Durchschnitt der Lebensdauer, der Bohrlöcher müßten sich die einzelnen ernsten Interessenten an Hand von derläßlichm Stüttstiken informieren, bevor sie sich mit größeren Beträgen an derartigen Unternehmungen frstlcgen. Dies es R i si k 0 muß - in allererster Linie c. t «* kalk u I i e r t werden unh «lne entsprechend- Amortisation in verhältnismäßig kürzester. Zest vorgesehen sem.ä, . . .. . >? Ely AMsrrsches' Mmi sü^-Mtzerrhmchsr. ' '. '«FeMattsterMH vor Gösch8ftir>"-- Bttdüpeft, 19. Avril, (llügar. Tek-Korr.-Bm.) Im Rühmen des BolkÄomni'.ffariats Ar Sozialckerung wird rin A.mtt für b e n. A u ß e n Handel organisiert, welches vor-- Umfig die Reiseangelegenheiten, der in. Bstdapest weilenden und hcjmkehrenden " apsländuchen Staatsbürger erledigt und hie Oewilbguna zur'Heimbefördetung lhrerWeldtzr, Wertgegenstände imd Gepäckstücke eMt.- . ' ' - ‘ V -; Dieses Amt wird, auch die Z e ntr a l i>s i e r u n g d e r G es ch äst c, vvrbereüen. Vorlänsig sollen dir T^tHlgesrhäsie, Schuh-, Küchengerät?-, Möbel-,"' Instrumenten-, .'Menrohren-, SchreibmaWrien-/ KöntrollkässeN-,' Drogen^ und- Photvgraphenarrikel-GAchMze'riträlrsiertwerden. Das noch - auf Lager befindliche Material soll den Proletariern v r >r k a.u s t werden. Das durch das Außenhandelsamt anmschaffcnde frische Material - aber b ereits den zentral'-sterten Geschähen zu geführt werden. Bvn? den erwähnten Geschäften wetden bloß'80y-bis 400 verble-cken, imdMendas Personal und die bisherigen Besitzer der übrigen Geschäfte nntergebracht werden. . - . . . ^Wä?'D«ttgsschutz", Verein zm Erhaltung deS Bolksoermögens, gehen uns die folgenden Mtttejltmgen zu r Die Erkenntnis, daß man über die Rechte und Jnteresien der Krwgsanlechebesiher nicht zm-Tagrsordunng übergehen kann, ist heute bereüs eine allgemeine: Die.Sp a'r g e! d e r d e s. Wo4 k e die in der Kriegsanleihe veranlägt 'sind, müssen und werden pflichtgemäß StschW werdm. Die Ktiegslastttt m: gereckttx Weise m tilgen, ist derwichtigste Zweck der Vennögensabgabe. Alle Besitzenden muffen zu dieser Abgabe nach Maßgabe ihres Vermögens betragen. Dir Abstattung der B erwöge ns a b gäbe muß zu einem möglichst großen Teste m Kriegsanleihe erfolgen. Die Anleihezeickner müffen das Recht haben, die Kriegsauleche zum Ausgabeknrs für die Bexmögensabgabe. in Zahlung zU geben. Dce Bareingänge der BrcmögenSabgabe müssen gleichfalls zur- Rücklösung. der Kriegs» anlest,?'verwendet werden. Werdm diese Forderungen er'iM, so wird zunächst einmal eine regelrechte' N a ch f r a g e nach der Kriegsanleihe eiutreten. Die bisherigen S ck l e i ch h ä n d l e rkurs.e, die durch Verängstigmig. der redlichen Besitzer erzeugt nmrdetr, wet'dm verschwinden. Wir wenden uns insbesondere an die b r e i t e n M a s 1 e n deö kleinen Besitzer, welche ihre. Ersparnisse in Kriegsauleihe angelegt - und' oft int Mge der B el e h n u n.g ein Mehrfaches dieser Ersparnisse gezMilet habm. Wir bitten alle diese Besitzer, sich bei unserem Verein .zu meid e« . und rms rhre Sorgen und Beschwerden, ihre Wünsche und Anregungen schris-l'ch oder mündlich (BcrttnsbureaN: l., Poitgaffo4, geöffnet an Wochentagen von 9 biS 12 Mr und von-2 bis 4 Uhr) Mtzutesten. Jede Aaskunst wird «neMgelklrch erteilt. . Angarrr als Stasitsfchuldner. Die/ „Frankfurter Zeillmg* schrrch'. hierüber wie folgt: Jn^ öer Oeffenchchkeit muß .es nachgerade sehr peinlich anffallm, daß Ungarn unter dem Regime der-IWeregierUng es nicht slir NdtweNdrg hält, Über den S ch u l d e n di en L sich mit seinen deutschenStaatsgläubigern irgendwie formell äusemanderznsetzen. Ungarn verfolgt h,8 letzt das sehr beqneme, aber emigrrmäßen unwürdlge Berhaltm, sich-einfach ans sich.zlirückmZichen,..mcht .zu zahlen und zu schweigen. Am 1. d. M. U'areu.Coupons.fällig, sie sind auch noch heute unreauliert. In Budapest ' stellte man zunachst'fest (gariz einseitig), daß die Erlösung der. Couvoi^. sämtllcher inländischer Wertpapiere sistnrt sei. Dann h«ß «S -— Unverbindlich — daß die ausländischen Gläubiger nicht geschädlgt will dem Das war alles. W ist klar, daß das nicht genügt. Dm. deutschen.Staatsalckubiger Ungams haben, unbedingt Anspruch darauf, daß. ihre Rechte in vollem Umfang resveklurt werden. Auch erne. dbllchmiklsche Landesregierung mnß dre bestehendm Aechre achten, oder aber sie wird. sich' von - vornherein in stätksten Maße'diskredittert sehen. Soeben hat Ungqrn .dw am 12. d. M?m Deuischofterreich fällig gewordenem, dorthin begebenen 4.00MrÜionen Krönen Schatz- Wechsel ln Protest gehen lasten«. Die Tattch'dte Ungarn in diesem Falle wählt, ist für eme finanzlelle Beewalrung-bezeichnend und für das Land beschämend. Der. ungarische BolMommWe für Fmanzen stellt ganz einfach fest, daß Ungam weder zahlen könne noch wolle,;,ba er —. der Kommissär —darin eine Präjudiz sehe." Er ist zur Prolongation „bereit" — wenn Deutschösterreich der ungarischen Sowietrevublik bei' der Oesterreichischunöarffchen Bank einen Kredit beschafft und letzteredem großen „Papicrmangel" (offenbar Mangel an Notengeld) , in Ungarn steuert. -Gegen -düse Forderungen,- die schon aus politischen Gründen (Unterstützung -er Sowiettcckerung wird gefordert!) ein Unding sind nnd eine bemerkenswerte Unverfrorenheit bekunden (d e r' S ch u l d n e r st e l l t B e d i « g u u g e n dafür, daß der Gläubiger die Schuld prolongiert!), -«H mit aller (Snfy schiirdMÄl prMtwrt werden, auch dchhalb, wtzll sich, dadurch, recht schlimme AuZsichtm auch fiir (die deutschen Gläubiger UnaarnL. ewstnen. Ern StaaMWmx, das mit solchen Mitteln ar«ltejt? muß ganz von selbst GegenwiMmsm anslösen, die seinen Bestand StaatsarrfftchL Äbee die Vevsicherrmgsnnter* rrehmrmgen. Die „Wiener Zeitung" verlautbart eine Vollzugsanweisung betreffend die Einsetzung eines Provisor i s ch e n Beirates für die Staatsaufsicht Mer die Bersicherungs-- stehend aus acht Vertretern der privaten und landwirtschaftlichm- sowie LaUd'ksvekstch enrngsnnstalten, errichtet. Als neMteZ Mitgliedwird der Staatssekretär für Inneres einen Fachmann der Versicherungstechnik berufen. Bis zur Schaffung eines definitiven Bewates -bleibt der provisorische in Tätigkeit. . Ernftallurrg des Obligntionendienstes der Lemberg- Ezerntzmrtzsr ErfMbÄhtt. Dce außergewöhnlichm Verhältnisse nötigen die Gesellschaft, den Obligationendienst bis auf. w e i t e r t s «t« z u si e I X e n. Die Einnahmen der Gesellschaft,'aus welchen die.Berzinsmtg und Tilgung der Prioritntsobligattonen erfolgt, bestehen in der Hauvtsache aus den von der Staatsverwaltung. deS ehemaligen Oesterreich an die Gesellschaft du bezahlenden A n n n i t ä t e n sowie auseinem Von R n m ä n i e n Mahrlich zu leistenden , Garantiebetrag. Die letzte Zahlung der chemaügen k. k. Staatsverwaltungerfolgte am. 15. Oktober 1913 mW wurde zur Deckung der Novemberfällig- < leiten desselben Jahres verwendet. -Dür seitens Rumäniens zu be^> zahlrndM ÄmmMten sind Mt dem M Oktober 1916 unbenchtitzt. IlM diesen Gründen muß dis Ms weiteres -die -B e r-> zn s U K'g «n d T r l g un g der Priorrtätsobligationen bis . zu-:.dem Zeitpunkt unterbleiben, in welchem die Zahlungen seitens der i auf dem Böden des -ehemaligen Oesterreich gebildeten - Nasivnolstaattst uckd 'des KönigEes Rumänien .wieder auf--- geuommeu werdem . - > - ' -- ' } ’ GLaMiche GswKlLrnsstvegelrr in Rutzlanv. Für die russische Textilmdustrie haben die Bolschewiken beschlössen, eme Art. »Trust-Kartell" zu bilden Wter Vereinigung größerer vorhandener Anrrrnehmen. Zur ersten Gripwe sollen folgende unternehnttr .MammWeschlvffen Weeden; N-ewasky Nahgarn-Manufaktur- Mftngesellschaft (86 Millionen-Rrckel), Newafty BaumwoMipNMl (7V, Millionen Rubel). Der tatsächliche Wert dieser fünf Fabriken wird aus insgesamt 100 Millionen Rubel beziffert. Bou , ihren Aktien find annähernd 50 Prozent in englischem,, 20 Prozent in russischem Und 80 Prozent i« deutschem Besitzt Die bolschewiflsche Regierung ist Schuldnerin der genannten Firmen; allein unter cknen bat sie für abgeliefcrte Waren mcht wenrgrr als 25 Millionen Rubel zu zahlen. Sie bezahlt aber ihre Warenbezüge Nicht' sondern schreibt .. sie - den Firmen aut ««bj läßt ihnen kmr' dtt für Löhne, Unkosten usw. nöügen Beträge - auszablen? ' WiederhersteKurtg des Grsenb«hAvsrKehrSBelse«rd. —Salonfki. Aus-Laibach wird telegraphiert: Ww „Slovenski! Rarob" aus Belgrad meldet, soll der Etsenbähnverkeyr zwischen Mch und Belgrad am 20. Junr ausgenommen werden, wodmch der.durchgehende Eisenbahnverkehr zwischen Belgrad mrd. S a l,ö n i k i »vieder hergestellt würde. .. WettgoldproduKtion 181« bis 1818. Nach Angaben -des „Ingineering and Mining Journal" verteilt sich die Gold-', prödultion in den letzten drei Jahren in Dollar wie folgt: •; 1918 68,500.000i. 14,000.000 iaooo;oopi io,ÖöoxioOr 10,000.000 . 176MMO löMMli 26.700.000- 47,000.000" Vereinitzte Staaten Kanada. . . . . Mexrko . . . . Rußland . . . . Indien . . . . . Südafrika?-.?. Südamerika . . . Aüstralkeu . . V. Aridere Länder . . 191v -92,590.800 19,285.000 7,690.000 22,500.000 11,206.500 192,182.000 15,188.400 40,475,800' - 53,106.900 1917 83,750.700 15,200.000 9,000.000 18,000.000 10,786.400 186,303.400 14.635.500 35.945.500 49,799.200 Insgesamt. Die englische 454,176.500 423,590500 377,300.000/ Industrie ßcoets anslLndischv Finnen. Im Ausschuß der Federation os the BntM Industriv' wurde eme Resolution beschloffen, Mit welcher die Regrermrg cmf-i gefordert wird, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß bei Gcschäftsabschlüffen rein britische Firmen vor den Firmen alliierter uur emfach zu schließen; eS müsse ein Exempel statuiert werden/ in dem Verträge ansschtteßllch/mft Firmen abgeschloffen werdende im Besitze und unter der Kontrolle bntischrr lluteriamn sind. Bsdenkreditarrftali. Die vierundfünfzigste ordentliche Generalversammlung der Mgcmeincn österreichischen, Bodenkreditanstalr findet am 10. Mai um 5 Uhr nachmittags in Wien, I., TeinMstraße 8, statt. -! v@inc amerikarrisch - sstdslüwiifche Bank «ft der Zent r alc in Am et il a, der H a «p 1 f i l i a l e in Belgrad und 15 Millionen Franken Kapital, ist geplant. die Ernahrrrrra Europas bis zum Somme« 'wird -Amerikc» 400 Mil,lionen Dollar auSs geben müffen. - . ' : Die Bildung eines Goldschatzes von mehreren 100 Millioneff Dollar zwecks Erleichterung der D e v i s e n o p e r a 1 i o n e n und V e r m e i d u n g v o n G o l h v e r s ch i s f u n a e n der Alliierten wurde deffl- „Commereial Chronist" zufolge in Amerika angeregt; - er würde wahrkchoinltch in London hinterlegt werden; Amerika hätte hierzu 200 Millionen Dollar beizntragm. ' ( Pür ein internationales Moratorium» durch das die einzelnen Völker Zeit "zur Wiederherftellmig gewännen, sprach sich Präsident K r e ch der Equitable Trust Co., in New-Nork aus vnd meinte, Amerika fömttc durch langfristige Kredite helfen. Nepe Zahlungsmittel der Akraine. Der »Ukrainische Preffedienst^ meldet: Der ukrainische Natwnalrat des WestvereicheZ der Ukraine hat ein Gesetz beschloffen, auf Gnmd dessen der gesetzliche KnrS der H r y w n i Md K a r b o w a n c' i für den W e st b e r c i ch d e rUk r a i n e als gemeinsames/ 'gleichwertiges Zahlungsmittel mit der weiter im Verkehr bleibenden Krone cm geführt wird. Eme H r y w « i a ist gleich ein e r K r 0 n e, ein K a r b o w a n e tz gleich 2 H r y w n i, beziehunsisweise zw er Kronen. Die Nichtannahme der neuen ZahlungSnuttel würde gesetzlich geahndet werden. Das Gesetz ist bereits tu Kraft getreten. Ausgleich. Vom Lande-Sgerichte Wien wurde dgs Ausgleichsverfahren über das Bemavgen des Viktor Weiß. Ttscklermeisters, XIH., Bartholomättsgafse 4, eingeleitet. AusgleichSkvmrlussäi! Dr« Ludwig Laub. Atesgleichsverwalter Leopold/Spitz/ Kunstklschler, VU., Lindengafse 49. ' Anmeldefrist 15. Mai. Ausgletchstagsützung 21. Mai, 10 Uhr. '■ .Finanzierung kommerzieller Ueboroahmo t==T«lephone: ------ 12.358,17.408,18.296 Filiale: WIEN, L, Wipplingerstrasse 24-26 nn«l »ndustrliilloi- Unlcro ohmungon, Emission von Anleibcm' Uebomahmo von vormü^onsterwnltmiRcn. Aufbcwftlirnug und Belohnung -von Wertpapieren, Edkornptior.ung koufmSßnlsehor Wöetiaoi, Kxport* und tmportfördorung. lünlajon in ialtlcndcr . , , llt-chnung zu gönetlgofeu Bcdingungai. Atiag-alje von koaibiuiort^ti Einla^ob1lob.ctn, auf wolclie sowohl Bargelder als aaöh Staatsanleihen eixt&elegt werdoa können. 18.868,17:408, itzis-ü - 2uo» »xäleren dvkvul rmi <J. blantssnloüio hv;!iinni.o r.iula^v-ii w t-.-Jou um ein halbes Prozentbüher verzinst. **•

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.