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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-20 · Heft 92 (20.4.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 92 (20.4.1919)
Date
1919-04-20
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9kk. sr iaafiyraarg . ' Men, unrnnar^ Wiener Morgertzeümtg? nSBlaaOstermontag den 21., nachnnttags 2 Uhr (äußer dem Jahres- und .Saisonabonnement, zu halben'Abendpreisen): .Minna von BarnheIm"; abends Vs?'Uhr:- Mi e v e r l o r e n e T v ch t.c r." DienZtag den 22.: „Faschiüg." Anfang Vs7 Uhr. Mittwoch den 23.: „Iaako b s T r-a u m." Anfang V-7 Ubr. Donnerstag den 24-.:' „Das weite Land." Anfang- V-6 Uhr. Freitag, den 2'^ (zum erstenmal) r .-„D i e. Sarin «." Anfang Vs7 Ubr. Samstag den 9ß,'r ,,W eh'd e nt, der lüg t." Anfang 6 lthr. Sonntag den 27.: „D t e Sor in a." . Äsang V-7 Uhr.' - --- . Der Spitzlplart des OP e r n t h e ck t e r s vom 20:'b!s inklusive 27. d. M. lautet: Sonntag'dm 20.: „Lohengrin." Anfang - *fhö Uhr. Montag dm 21., nachmittags 2 Uhr:' „Der' Trott- - öadour"; abends 7 Uhr: „Salome." Dienstag den 22: ..Rheutpold"; anfang 7 Uhr. Mittwoch den 23. : „Walküre." . Anfang ^.6 Uhr. Donnerstag den 21.': „Rigoletto." Anfang 7'Uhr. Freitag dm 25.: ,.Siegfried."Änfang 5 Uhr. Samstag den 26.: „Stradella."' „Die Prinzessin von Tragant." Anfang-^7-Mr. Sonntag den 27.: ^Götterdämmerung." Anfang V-5 Uhr. , . Im D eutscheh Bol k s t-h e a t e r wurde für - Donnerstag den 24. dt M. nach längerer Pause da§'Schauspiel, „Der Zarewitsch" von Gabchela Zapolska in leilwciscttNcmbesetznng angesetzt. Die Titelrolle spielt Herr SchildktM,--'-tbön' Zaren HerrAskonas. Die für die dnrch dieDemonstrationenvordrm Parlament gestörte Vorstelttmg „Das Königreich" ausgegeh'wen - Karten werden für die am d. M. stattfindende gleiche Bor-; stellung an der Tageskasse des'Deutschen Bolkstheaters tnnge- Mscht. Fm '•St en er K o m 5 d si'e-nhaü§ findet am' 24. d. M. eitle Pins k i.°- F e i e r statt. Zur: Anffühwyq: gelangt Pinskis jüdisches Arbeiterdrama-„E.i s igS ch.e fllel", bearbeitet und in..Szene gefetzt.. >voü/ OberregiWr^E'A'ö'Iu' - Brecher. Den'Abend veranstaltet der jüdische Verein Nord- Ost. Beginn °/«7 Uhr. Karten im 7' Böröetküüss-.Wn Kaffen, des, Komödienhauses (Dheater und Basar Rotenturmstraße) sowie bei' A. Singer, TL., Kleine Speplgässe.;8; W. Kreindtner, II., Obere 'Douaüstraße 69; Bankhäns A, Hecht, XV* Maricchllfcrstraße 138, und Otto Wagenburg,!., Tuch-' landen ID, erhältlich. . i Die heutigeEröfimmgSvarMimtz' der-. G r iR b p a .r e > B ü hm e (Nestroy: „Die Faschingsnacht") beginnt Präzjte>6 Uhr. Kaffeneröffnung-l/46 Ubr. Nur mehr wenige Värterresitzet Lögen,' I. ,md H. Parkett vergriffen Die Hauptrollen sind ntit den- Dcirnm F e l-s und S 0 l w i g und d'e« Herren Z a n b a ir'e r, W i ld m a n n, P e i p e r,..- H e li .und S t i ß . besetzt. Morgen wird „Der Pfarrer von Kirchfeld" in einer für Men «euen Bearoeittmg gegeben. .is ' . Antorr Tschechows „Onkel Wanja" wird, in'einer/ inmnaligen , Vorstellung 'vom akademisch-pädagogischen ' Vcchand am 3. Mai als Matinee in den Kammersprelen zur Aüffichrüng gebracht werden. -Die Regie der Vorstellung, an derllliitglicder der Bernau-Bühticn und der Nenett Steuer Bühne. Mitwirken, führt Rudolf Förster, der auch die Hauptrolle darstellt. ’; Romain Rollands Satiripiel .„Lilnli", das sich gegen, die Maffenpsvchosc ntciibct, wird zurzeit. von Stephan-Z w e i g' übersetzt tmd dann dm Bühnen zugänglich gemacht. - - - Die Friihrahrsausstettnng der Sezession wurde soebm eröffnet. Die Ausstellung mußte mit Rücksicht,-auf'das zahlreich einaelanferte Material geteilt werden, und zwar ffndet der erste Teil im April-Mai^ der zweite Teil Ende.Mcki-JM . statt. Der erste Teil der Ausstellung enthält tm wesentlichen , Werke derMitglieder. Die. Ausstellung ist tägltch von Z bis 6 Uhr geöfstret. (Eintritt zwei Kronen.) Verbot des Theaterbartenhandels in Frankreich. Der französische Senat hat den von der Katmncr genehmigten. Gesetzentwurf angenommen, . wonach'jeder Verkaufvon Theaterkarten zu höheren Preisen, als sie ausgeschrieben sind,'mit itz bis 200 Franken ßestmst wirdi Im Falle der Wiederhölnng der Tat innerhalb dreier aus die Strafe folgender Jährig wird'die Strafe bis.2000 Franken erhöht. -;..v- Literatur u-WiffeKschafL 60. Geburtstag von Dozent Dr. Siegmrmd Kornfeld. Dozeltt Ur. pilü. st rusck. Sicgnmud K 0 r n f e l d feiert heute, seinm 60. Geburtstag. Der Jubilar hat diwch seine - wissen^ schastlichen Forschungen mtd seine medizinische Praxis der psychologischen Pädagogik. und Psychotherapie bedeutendes Ättnste geleistet. . Siegmuud Kornfeld hat die 'schwierigstem" MMme' seines Fachgebietes auf einem eigenartigen tiefgründfgM 'Wege anfzuhcllrn geholfen, dessen mühsame Pionierarbeit 'auf. das Gesamtzicl einer mnfassende'n Psychotherapie loSsteuert^ (KötMfeld hält alle Erziehung einerseits, alle Scelenheilung ander-ersttLs'fvon «den körperlich-physiologischen Grlmdtatsäche» abhängig: Bei .seiner Forschmrg ging er also von den Bczichtmgeu der Physiologie -zür Psychologie ans. Das Resultat früherer diesbezüglicher Arbeiten istimi Jahre 1899 in der Abhandlung „U c b er d i e-D. e'z i eh u n g v 0 n B l u t k r e i s l a ir f und '. A t m n n gzur geistigen Ä r b e i t" nicdergclegt. -Grimdlegende Forschungen zur Psychologie dcr Affekte erschienen nntw dem Titel u r P a i h v l y g i e d c r' A n g st"- und „Z u r Therapie der A n g ft" in den Jahrbüchern ' der Psychiatrie; eine Reihe von Einzelreseratm -- meist s m der Wiener psychologischett Gesellschaft gehalten — und von Spezialarbeiten vertiefen wichtige Gebiete, wie „U e b e r d i c phy si 0t o'ß'if ch en Grundlag e n. d c r G e fith t „Zur Mral insnmlx" nsw. So getvann' Kornfeld seine auch auf philosophische Strrdicn gegründete Theorie der sittlichen Gefühle., Seine energische Auffassung psychischer- Zustände, die primäre' .Behandlung der Willensphänomene und die daraus atkfgcbautc Aufhellung gerade der ethisch Md sozial wertvollsten Gefühle. Wen eine empfindliche Lücke der Psychologie und Pädagogik.aus, Bisher, lehrte die Pädagogik vornehmlich Erziehmtg deö Geistes die Charaktererziehung wurde dileltantenhast ntit dem Famiüen- oder ' Schulzwange versucht. Kornfeld zeigt einen positiven, wiffenschastlich' gegründeten Weg der Gemütsbildung: Mnsälfs durch Einzelarbeiten, zum Beispiel über das.Rechtsgefühl, hat er der Spezialbchandlung jeder Gefühlskategorie Wege gewiesrn^Er ist berufen, durch seine Methoden der experimentellen Pädagogik neue'Bahne» zu eröffiren. Dozent Kornfeld arbeitete in'.seiner ersten - Zeit ' Mer Meynert,' war dann sieben Jahre Assistent bei Krasft-.EHbing» wirkte auch ein Jahrfünft als Primarius an der Landesirrmanstalt in Brünn. Ans seinen wiffenschaftstchm Arbeiten auf genannten die als Referat erschienette Abhandlung „Uebee die Genese der Wahnideen", insbesondere seine „Geschichte der Psychiatrie" erwähnt (erschienen im Nerrburger-Pagelschen Handbuche der Geschichte der Medizin). Dozent Dr. Kornfeld arbeitet nun schon längere Zeit in Wien/ Er stand immer mit dm bedeutendsten Gelehrtm in Verbindung und ist Träger des .Halleschen Kantpreises. In seinem Patimtenkreise genießt er dir größte Verehrung. Im Kriege als Feldspitalskomtnandant und Stabsarzt wirkend, hat er im Gegensatz zu vielen anderen nie seine selten große Güte - rmd Menschlichkeit verleugnet. Als Zeichm deffen sei erwähnt, daß er aus Vorschlag des Jnva^enrüles in dieSnPerarbitrierungskommisston für Kriegsbeschädigte berufen wurde. Dozent Kornfeld wird uns, so hoffen wir, noch Wertvolles leisten. In unserer Bewegung stand Dozent Kornfeld schon in ihrer ersten Zeit und nimmt er an allen Gegenwartsaufgaben, insbesondere dm pädagogischen, regen Anteil. Die tschechischen Hochschulen an der Sorbonne. Anläßlich einer Feier 'an der Pariser Universität, welcher auch die Minister Krawarsch und Benesch beiwohnten, überreichte eine Abordnung der Prager Hochschüler eine Adresse an die Pariser S.tudenteuschast. Der Rektor der Pariser Universität.' Lucieu Pomcüv'v sowie Ladislaus Piechaty, Vorsitzender des Verbandes Prager Hoclnchnler. hielten eine Ansprache. Lucien PoincarS übergab dem Minister Benesch für die Pragrr Universität eine zu diesent Zwecke besonders angefertigte große Bronzemedaille, zum Zeichen, wie er sich ausdrückte, der tiefen Sympathte, welche beide Länder vereint und stets vereinen wird. Mareei Prevosts ALückehv zum Klerikalismus. Marcel Prckvost erwarb sich seinen Ruhm durch seinen unerschrockenen Kamps gegen den Klerikalismus. Als er im Jahre 1909 bei den Wahlen'zur Academie fran$aise über den berüchtigten Antisemiten Drumont den Sieg davontrug, feierte, man dieses Ereignis als Sieg des Liberalismus und insbesondere als Sieg derjenigen- Gruppe, die in dcr Drcyfuß-Affäre sich aus Seite der Antiklerikalen -gestellt hatte. Dieser Tage aber fiel es Pr«voft zu, bei der Ausnahme, des ultramontanen Fanatikers Baudrillürt in die Akademie die Begrüßungsrede zu halten. Hierbei zeigte es sich, daß Pröpost nicht nnr seinen langfährigAt Kampf cinzustcllen gesonnen ist, sondern, daß er auch innerlich bereits wieder seinen Frieden Mit der Kirche gemacht hat. Die. Rede fiel durch ihren philvklerikalen Ton allgemein auf. Die Komnrunisierung der Litevatrrr. Aus Budapest', wird telegraphiert: Der Fachrefercnt für Literatur im Unterrichtsmmisterülm, Bela Balasz, teilte in einer Versammlung der Schriftsteller mit, der Volkskommissär inr Unterrichtswescn werde eine provisorische Zentralisierung der Literatur vorueümeu. Die Zensur werde in der Literatur nicht zu vermeiden sein. Diese Zensur werde jedoch von einer Garde, die die-Schriftsteller selbst wählen, ergänz!" durch Vertramertsmänuer der Regierung, vollzogen werden. Die Literatur werde von der Journalistik strengstens abgesondert. Einen Teil dcr literarischen Werke werde ■ der Staat ankaufcn, drucken und verbreiten. Der Verlag andererWerke wird ans Kosten und Risiko der betreffenden Schriftsteller erfolgen.' Es werden Höchstpreise dev Honorare festgesicllt, die nicht höher sein dürfen als jene, die der Staat bezahlt. Dadurch soll die Popnlaritätshascherei und Prostituiernng per Literatur anfhöreu. . . Zwei wertvoLe Handschriften. Die Londoner Bibliotheken sind mit zwei köstbarnr Handschriften aus dem. Mittelalter bereichert worden. Der bekannte' Handschriftcnsammler Jates To mpsvn hat aüs seiner.Sammlung düs St. Omcr- Psalteriuin, dsis 1 auh der Zeit., Eduards IT. _(14. Jahrhundert) stammt, d em Britisch en Mm euin geschenkt. Das Psalterümt hat seinen Namen von dcm Ritrernird dessenDmrle crh'altert, dieausdemschtnolen Rand dcr ersten Blattseite abgebildet'sind. DerRitter trägt die Waffen und daS Wappen der Stt Omer-Familie von Mullarton in ildorfolk tmd ist wahrscheinlich Sir William von St. Omer, der 1339 lltttter der Grafschaft war. Die ersten Jllustratorm haben das Werk leider nicht völlstäudig ausgefvlgt. Dies geschah erst ein volles Jahrhundert später dzirch minder geschickte Hände. Wetters hat Jates Tvmvsvu anläßltch seines 80. Geburtstages dem Fitzwilliam- Muftnm ein Metzer Zeremouienbuch geschenkt, geschrieben für Raynaud de Bar, Bischof von Metz. Raynaud war von 1302 bis 1316 Metzer Bischof, so daß angenommen wird, daß das Buch in dieser Zeit entstanden ist. - Das Meyer Zeremouienbuch, das großen kunsthistorischcn Wert besitzt,, enthält 42 große, und, prächtige Miniaturen,, welche die verschiedenen bischöflichen Funktionen darstcllen, sowie eine große Zahl von Initialen in Gold und Farben,, zttmeist mit Porträts von Bischöfen oder ntit Waffen, geschmückt. Allerdings sind bloß 29 Ntiniatnren vollständig ausgearbeitet, die 13 übrigen sind in verschiedenen Stadien der Durchführung stecken geblieben. . Zentralärzterat in Wien. Der Ausschuß der Wirtschaftlichen Organisation der Aerzte Wiens hat'sich in einen Zentralärzterat. untgewandelt, welcher, ohne sich auf ein politisches Progranmt festznlegen, allen politischen Parteien gegenüber die einzig vcrhandlnugsberechtigte Aerztevertretnug darftellt. »Deutsche Levante-Zeitung". Die „Deutsche Levante- Zeitultg" bringt in ihrer April-Nummer einen Aufsatz des Proseffors Dr. W. F. B r n ck zur Frage der jüdischen Ansicdlungen in Palästina. Professor Bruck hat während, des Krieges eine Studienreise durch die asiatische Türkei gemacht, um besonders die Bedingungen der Banmwvllwirtschaft zu 'erforschen. Er spricht sich m seiner Arbeit mit großer Anerkennung über die LeistMgen der jüdischen Kolonisten in Palästina aus. Von der indischen Tagespreise. Die beiden größten . jüdischen Tageszeitnngen Amerikas „Jewisch Daily Wahrheit" und „The Day" haben sich vereinigt und geben eine gemeinsame jüdische Tageszeitung „The Day-Wahrheit" heraus. Jüdische Jugendblatter. Das soeben erschienene Pesiachhest (Nr. 4) dieser rasch beliebt gewordenen Zeitschrift zeichnet sich durch besonders reichhaltigen Inhalt ans. Artur Schnitzler und P 0 v p e r - L y n k e u s haben Originalbeiträge geliefert. Adolf Gelber veröffentlicht sein Tagebuch ( einer Reise nach Jerusalem, Dr. A. I. B r a w e r, Konstantinopcl, berichtet über die Klagemancr. Bon dem wetteren Inhalt sind' besonders zu erwahnru zwei Pessachartikel von Rabbiner Dr. F e u ch t w a n a und Nobett W e l t s ch, das Tagebuch eines Landarbeiters (Emanuel F i s c u s) sowie der Bericht über den zionistischen Parteitag (Heinrich Margttlies). — Die Jugcndblätter sind bei R. Löwtt, in allen jüdischen Buchhandlungen sowie in , denjettigen Trafiken zu erhalten, wo die „Jüdische Zeitung" aufliegt. Ferner bei der Adininistration der „Wiener Morgenzeitung". H.,. Taborstraße. 1, und' int. Jüdischen Jugendheinr, H., Obere Donaustraße 91. Ciulauf. Die Wage, Nr. 16 (aus dem Inhalt: M. D i ckmann: ÜrkommuniSmus und primitive'Demokratie. Dr. Fritz R a g e r: Die österreichische Verwaltung und die Revolution und anderes). — Der Friede, ßtr. 65 (aus bem Inhalt: Zttm Problem der Einkommenvctteilung von Dr. N. K a s s e'l. Der Staat und die Prostitution von R. Olden. Das Lied von Hugo Sonnenschein und anderes). — „Die Krise der Wiener Judenschaft" von Pros. Dr. S. Kraus, Wien,/1919. — „Von der Menschenliebe" von Bruno Frank, MusMvn-Vrrlag, 20. DM 1919 Sette? . . SPORTKLUB „HAKOAH“. anlässlich der 10jährigen Gründungsfeier am Montag den 28. April 1919 im Grossen Konzerthaussaale. — Beginn Vs7 Uhr. Mitwirkend: ALFRED GRÜNFELD SIEGMUND FEUERMANN RUDOLF BANDLER FRITZ BLUM KARTEN von. 16 bis 3 Kronen an der Tageskassa des . Konzerthauses, Wien, III. Lothringerstrasse 20 und im, Sekretariate des Spottklubs „Hakoah“, Cafe Industriellen, I., Concordiaplatz 4; Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstrasse; Buchhandlung Hirschler,!., Rabensteig 6. sis Sport. , Die Futzballwettspiele.; . Der Schauplatz der Spiele ist sowohl heute als auch morgen auf zwei Sportplätze konzmtriert. In Hütteldorf und im/, Prater-finden die Rundspiele statt, während ans allen übrigen erstklassigen Sportplätzen gefeiert wird. > - Das Rundspiel im Prater. 1 S 0 NN tag. Den Emlntttngskampf liefern sich W. A. C. und G e r m a n i a. - Die Schwechater werden wohl gegen , den, W U. (C. einen -schweren Stand haben, doch liegt es im Bereich der: Möglichkeit, . daß sie. ungeschlagen aus dem Kampfe. hervörgehen. ' . . . . '- - - Dann stehert einander Her t h a und S i m m c,r i n g gchenüber. Die beiden Vereines sind uochHivalen güs, der.. 2.-, Kläffe und werden sicherlich alles daransetzen, siegreich zu bleiben. Man kann atmehmen, daß die Hertha ein llein'es Uebergewicht. wird gellend machen könnctt. , . - , F. A. C. und R ud o l f s h ü g e l . lieferten, sich heuertz , bereits einen scharfen Kamps. Die Mannschaften sind, fast.gleich'., stark, so . daß das Spiel einen sehr intereffanten.Verlauf ver-?G e r m a it t a und H e r t h a werden sich einen heißen Kamps'' liesmi, der sicherlich ein sehr knappes Resultat zeitigen wird. * Rttd 0 lsshüg cl tritt dann gegen bte Stmmermger an, . die im Meisterschastspiel der beiden Vereine eine schwere , Niederlage erlitten haben. Diesmal werden ste sich, insbesondere , da das'Wettspiel.aus neutralem Boden stattfindet, nicht so leicht- .geschlagen geben. . , W. A. C. und F. A. C. dürsten das Entschetdungssptel der Pokalkonkarrenz austragerr. Vor kurzem hat dcr W. A. C. die Ftoridsdorfer wohl in der Meisterschaft knapp hezwungett/ aber( cs, ist sehr fraglich ob er diesen Erfolg wird morgen wiederholen können, da sich die Mannschaft des F. A. C. schr verbessert hat. Nundspiel in Hütteldorf. Sonntag.; 'Im ersten Spiele treffen Wacker wd eine kombiniette W. A. F.-Rapidmannschaft aufeinander. Die Meidlmger dürstep sichere Sieger bleiben. . Hitziger wird es in dem Spiele, A m a t e u r e—R a p i d zugehen, da die Kämpfe zwischen diesen beiden, Vereinen immer zu den schärfsten zählen. Da sich die Stürmerreihe der Biolettmsehr gebessert hat, gehen sie mit guten Aussichten in den Kamps.' W. A. F. rmd Sportklub liefern sich das letzte Gefecht des Tages. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen müßten die Dornbachcr sichere Sieger bleiben. Man darf aber zumindest mit einem Hartnäckigen Widerstände des W.' A. F. rechnen. - 'Mo n t a g. ' '.Die kombinierte W. A. F.-Rapid Elf, wird gegen die Ä,rn a t ’c v. t c kaum Lorbeeren ernten, doch dürfte sich da- Spiel siticht uninteressant gestalten.- . .! ,S p 0 rtklub und Wacker werden sich einen ernsten Kamps liefern, dcr die Dornbacher siegreich sehen dürfte. j . ' Als piiice de resistanco folgt zum Schluffe das Treffen W. Zll F.—R a P i d, das ohne Rücksicht auf jede andere Kon^- kuxrenz' imnter auf das Publikum eine sehr große Zugkraft ausübt.' , Im Cnpspiel blieb Rapid ktrapper Sieger^ auch diesmal dürsten die „Roten" kaum ungeschlagen das Spielfeld verlassen; sie werden aber nicht leicht die Waffen strecken. ' Die lerchtathLetischen Veranstaltungeu. Der Schattplatz der Wettbewerbe ist an beiden Tagett' Hütteldorf. Am Sonntag findet vom Rapid-Platz aus das Laufnt um den W egscheider-Gcdenkpr eis' statt. Der Start erfolgt uni 4 Uhr, die Strecke führt über 10 Kilometer? Zur Konkurrenz, die in drei Kategorien attsgetragen wird, sind nckchsolgeude Nennungen emgelaufen: Senioren: Mannsfeld W.'Ä.F.), StetMovüs (Vieuna), Opfolder, Kühnel, Marschall (Rapid); Jimioren : Jnwald, Weiß (Hakoah), Blümel(W.A.F^ Schramm (Vienna); Neulinge: Scheu, Singer (Hakoah), Czaska, Steinbrecher (Rapid). . . . - Im Wettbewerbe der Senionen ist Obfolder (Rapid), in zenem der Junioren - Schramm (Vienna) und itt dem der Neulinge Scheu (Hakoah) Favorit. Am Montag geht ans dem W. A. F.-Platz ein Ablöselaufen über die olympische Strecke (100,+ 200 4- 400'^-h 800 Meter) vor sich. Genannt haben die Bereute W. A. F., El. C., Vienna .und Hakoah. Die größten Stegesaussichten', hat der W. A. F., ooch geht auch die Hakoah nicht chancmlos. :üi den Kampf.- . Der Sportklub H«»ko»h, in Graz. Die Hakoyh^ritU heule in Graz in folgender Aufstelltmg gegen den' F.-C. Sttirman: T,0 r : Remnann; Verteidig tut g : Präger, Scheuer Deckung: Lnmek. Nußbaum, Kurt Juhn; Ä n g t i f -f:' Hörwitz, Trümmer, Erich Jnhn, Häusler, Katz. Wie mausieht,', fehlen tu. der Mannschast Halpern, Lewittts, Fisch und Ali,- die, die Fahrt nicht ulitmachen "Hunten. Aut Montag findet „das Retourspiel statt, in welchem einer 'der Stürmer durch Hans. Weiß ersetzt werden dürste. Trotz der vier Ersatzlqjite wird sichdie Hakoah sicherlich ehrenvoll schlaaett. Wir werden über '.die' . WüiWele avssüh'rltch herichlm. '

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