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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-20 · Heft 92 (20.4.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 92 (20.4.1919)
Date
1919-04-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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ngarr Wnn^i'^r. L ' jiy jy» Wichtige Daten! 20., 21. und 22. April: Entscheidungen über Reklamationen. , V 23. April: Letzter Tag der Zustellung.; - f 24. und 25. April: Berufung an die Bezüks- :oder Stadtwahlbehörde. 27. und 28. April: Erledigung der Prüfungen. 29. April: Zustellung. / 30. April, 1. und 2. Mai: Frist zur Behebung eventueller Mängel. " 4. Mm : Wahltag. * .! - ■ 3 u d e n bevorstehenden W a h I c n in die L a n d c s v e r f a m m l u n g, den Genrein d er at und die Bezirksvertretungen haben die Nationaljuden eigene Kandidatenlisten nominiert: Im zweiten und zwanzigsten, im neunten, ferner i m sechsten, siebenten und achten. Gemeindebezirke. Jüdische WLHlerverssnnMlrmg in Mariahilf. Am Donnerstag den 17. d. M. hat die Einberufung der iüdischnationalen Partei für die westlichen Bezirke Wiens' im 'Saale des Mariahilfer Verbandsheimes eine massenhaft besuchte jüdische Volksversammlung zum Zwecke der Stellungnahme zu den bevorstehenden Landtags-- und Gemeinderatsivahlen stattgesnnderr. Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Dr. Bernhardt, der auf die Wichtigkeit der bevorstehenden Wahlen für die Inden verwies, besprach Adolf Böhm die Tätigkeit deS Nationatrares, welche sich als eine "Etappe der Eelbstbefreinng des jüdischen Volkes auf dem Weg? zur Erreichung der öffentlich rechtlichen Heimstätte in Palästina darftelle. Der Referent bele.nchtete die einzelnen Erfolge des .Jüdischen Naiionrlrates und kam sohin darauf zu sprechen, daß nur die Juden allein berufen sind, in ihren Wirtschafte-fragen durch frei gewählte selbstbewußte Vertreter fthr Schicksal zu luittmmen. Redner kam schließlich aus die -Ziele der jüdischen Realpvlitzk und die Umgestaltung der :Auktüs.gemeiird2, welche in ihrer herltige« Zusammensetzung -eine Farce darftelle und den nationaljüdischea Bestrebungerr nur hindernd inc Wege stehe, zu sprechen und schlos; mit dem Mppell, die Jübischnatlonalen zrr wählen. ' . Darairs wurde urcter lebhaftem Beifall namens der jüdischncuior-aleu Partei für die westlichen Bezirke Herr Adolf Böhm zum Lineusübrer für die bevorstehenden Gemeinde-f ratZwahleir ia den 6. Bezirk designiert. Herr Dr. Desider Fried mann als ListeufLhrer für den G>emeinverLt Nenban besprach Aoprovisiomerimgs- und tZewerbemigelegenheiten und' skizzierte das wirtschaftliche Programm der Jüdischnationalen. ... Hierauf sprach Abg. Stricker, init lebhaftem'Beifall degrüßt, und kritisierte etudrircksbotl die Handlungsweise der Regteruirg, die in: Widerspruch zu'ihren Versprechungen stehe. Speziell die Tätig mit der Christlich sozialen im Gemeinde- ' rate, die sich stets damit begnügten, arnre jüdische Hausierer zn drangsalieren, dagegen das Großkapital stets unbehelligt ließen, und 'ich mit ihm glänzend verständigten.. Auch die Haltung der Sozialdemokraten sei sehr 'anfechtbar. Wenn auch ,von ihren nicht direkte indenfeindliche Änsnahmsgefehe «zu Ibesirrchteal seien., da ihnen, dies ihr Programm verbiete, könne zman von sozial'demwkrakischen Maudatswerbern, obwohl sie ivvr hm Wahlen, vcrsichcnl, das; 'ie jüdisch seien und siüdischs' Interessen vertreten, doch nicht jene Steltulkgnahme erwarten, die einzig im Interesse des jüdischen Voltes liege. Im weiteren Verlause seiner Ausführungen wandte sich Abgeordneter Stricker gegen die Answerinngsbesrinimungen und' erklärte, daß sich die. Chriftlichsozialeu, die im Begriffe sind, wie kommunale'.', "-eschäfte an die Sozialdemokraten zu übergeben, olle, i ri sicher nicht, getraut hätten, d er- - artige Verfügungen zu treffen. Unter lebhaften EntrLstiurgsknndg.'bnngen der Persarnmlung verwies der kstedner ans die Poaconw nr Vrosknrviv und Ptnsk und p'kizzierir .bas - Xo t \ dj loci$cj y st c m der Wiener!Presse, d-ie von Juden gen:acht und erhalten .werde. Abg. Srricker schloß sein Referat mit ein-er warmen M'ahirung an die jübifrifen Wähler, sich ans sich selbst zu' Hessinnen. Dann sprach Arrittn Müller, die i\y lär-geren ein-'! drucks vollen Aussiihruugett bic Aufgaben der jüdischen Frau, ^speziell auf 'dem Gebiete der Wohlfahrtspflege besprach und Die krassen Mtzstäude der letzt«, Zeit bervvrhvb. Der Organisation traten viele neue Mitglieder bei. Sitz der BgiLaLiorrsl^iLmrgeir. Das Hauptagitationslokal für den II. Bezirk befindet sich in den Räumen des Zionistischen Zentralvereines für Deutschösterreich, II., Zirkusgasse 33, I. Stock. H auptagiiationslokal für den XX. Bezirk: XX., Karl Meißlstraße 6, Tür 1. Die Agitationsleitung für. den IX. Bezirk befindet sich IX., Wasa gasse Nr. 2, Mezzanin rechrs. Die Agitationsleitullg für den VI., VH. und VHI. Bezirk befindet sich ab 10. April 1919 im Hause Westbahnstraße 29, Hochparterre links (Iug.-Bmeau Bernhardt). Telephon Nr. 31.088. Auskünfte in sämtlichen Wahlangelegenheiten werden täglich in der Zeit von 10 bis 12 Ahr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags erteilt. Die nächsten WLhlerversamirrlimgen. IX. Bezirk: Heute Sonntag den 20. April, V-11 Uhr vormittags, im Saale des Mm?ge«zeW«s jüdischen Turnvereines, IX., Liechtensteinstraße 20 (Souterrain). Redner: Dr. Isidor S ch a l i t, Dr. Georg Wer n e r, David Nebenzahl. II. Bezirk: Heute, Sonntag den 20. Aprih 10 Uhr vormittags, im großen Saale des Hotels „Stefanie", II., Taborstraße 12 (Jüdische Bühpe). Referenten: Frau Dr. O r n st e i n, Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Leopold P l a s ch k e s, Adolf Stand. — D ienstag den 22. April, Vs? Uhr abends, in Kadermanns Saal „zum goldenen Kreuz", II., Prater, beim Lustspieltheater. Referenten: Frau Gemeinderat Amtta Müller, Mg. Robert Stricker, Dr. Jakob Ehrlich. VIII. Bezirk: Mittwoch den 23. April im Soutenaiiüokal des Cafe „Stadttheater", VIII., Albertgafse. ' - IX. Bezirk: Donnerstag den 24. April im Etablissement „Grüner Baum", VII., Mariahilserstraße 56. Die Schönbrunner Wohnung Dr. Weiskirchners. In der letzten kommunistisch m. Versammlung vor' dem Rathause behauptete' ein Redner, daß Bürgermeister Dr. Weiskirchner eine aus 22 Zimmern bestehende Wohnung in Schönbrunn gemietet habe. ~ Demgegenüber wird amtlich festgestellt. daß Bürgermeister Dr.Weiskirchner durch Vermittlung deZ ftädttschen Wohmmgsamtcs im linken Seitentrakte von Schönbrünn eine W o h n « n tz mit 6 Räumen gemietet hat, von denen ein Teil mit Gerrchmigung des Wohnungsamtes fik Burearrzwecke, der andere für Wohnungszwecke dienen soll. « Gin neuer Durchgang durch oen VolKsgarten. Auf Grund der mit der Verwaldmg des Hofarars gepflogmen Verhandlungen wird die Herstellung eines nenm Tores-in der Einfriedung des Völksgartens gegenüber dem Parbnnent und der Stadiongasse auf Kosten der Gemeinde Wien gmehnngst und hierfür ein.Betrag von 12.000 K bewilligt. Durch die Herstellung dieses neuen Eingangstores wird eine karze Verbindung zwischen dem VHI. Bezirk und der inneren Stadt geschaffen. Bom Wohnungsamt der Stadt Wien. Am 31. März waren 234 unmöblierte Wohmmgen, damnter 205 leerstehende als vermietbar gemeldet, was einen weiteren Rückgang bederüet. Bon den als vermietbar .angezeigten Wohnungen ist jedoch' ein Teil . infolge baulicher Mängel oder"großer Feuchtigkeit' nicht bewohnbar. Es entfallen von den als, leerstehend ausgewiesenen Wohnungen ans die Gruppe der Kleinwohnungen 146, der kleineren Mittelwohnnngen 23, der gwHerrn Mittelwohmmgen 20 und der großen Wohmmgen 16.^ - - Die EMiihrung. Neufestsetzung der Brot- und Mehlpreise. Auf Grund, der vom Staatsamte für Volksernährung festgesetzten. Verkaufspreise der Kriegs- Getreideverkehrsanstalt für Mahlprodukte hat die mederösterreichifche Landesregierung die Detailverschleitzpreise, für Kochmehl, Weizengrieß und Maisgrieß mit K 5.40 pro Kilograimn, fiit Brotmehl, Rvllgerste, Hirsebrein, Buchweizengrütze, Buchweizenmehl und Haferpräparate' aller Art mit^ K 1.72 pro: Kilogramm, für den Laib Brot im Gewichte von 1260 Gramm mit X 2.20 bestimmt. Diese Preise tristen am 20. d. M. gleichzeitig mit der Erhöhung der Kochmehlquote in Kraft. Bei Erstellung ' des Brotpreises ist auch berücksichtigt worden, daß zur Ermöglichung der Herstellung eines vollgewichtigen Brotes den Broterzeugern künftigj hin 920 Gramm Mehl statt wie bisher 900 Gramrn Mehl ftir die Herstellung des Laibes im Gewichte von ■ 1260 Gramm zugewiesen werden. Getreide und Mehleinlarrf. Vom Staatsamt für Volksernährun^ wird mrtgetcilt: An Getreide und Mehl sind nnt Ententesmdungeu in j Denlschösterreich eingelaugt:. Am 18. April. 368 Tonnen Getreide---- 332 Tonnen Mehl ferne« . .. . , . . ... . . . 1504 „ „ ' zusammen 1836 Tonnen Mehl Einlauf seit' 1. April (in 18 Tagen) zusammen 26.256 Tonnen Mehl.- - ' V Derzeitiger Tagesbedarf 1100 Tonnen Mehl. Der Marktbericht. Qbwvhl die Erfahrungen der beiden letzten Verkaufstage gelehrt haben, daß die nach t l i ch e n Anstellungen a ä n z ü b e r s l ü s s i y sind, haben sich auch für den gestrigen Verkauf in der Großmarkthalle ungefähr 10.000 .Personen bereits im Laufe der Nacht anbestellt. Die Vorräte waren derartige, daß - sie für'alle — auch für jene, die sich erst im. Laufe des Vor- , uiittags cinfandeir — ausreichtcu. Ausgegeben wurden gestern ' "10.000.Kilogramm Speckfleisch und über 8000 Kilogramm Pökelfleisch. Sehr schlecht waren auch gestern ^jene Stände versorgt, welche Rindfleisch an die Rayonierken hatten ausgeben sollen. Es kamen insgesamt nur 300 Kilogramm Rindfleisch zürn Verkaufe. Die Fischabteilnng rmd der Geflugckmarkt der Großmarkthatte blieben heute ganz ohne Zusirhren. Fische waren überhaupt nm auf einzelnen Bezirksrnärktm in ganz geringen Mengen zu haben. Die Beschickung der Grünwarenmärkte ließ piel zu wünschen übrig. Spinat war zwar in etwas größeren Mengen zngeführt, doch war nur der Bedarf der ersten Verkaufsstunde gedeckt. Später gab es. wieder, .nur' Spinatersatz, Sanerkraut und. Rüben. -'..'-. ' ,' Die OrmsgenylsuW« "stehmen täglich 'zu.' Trotze der hoben , Preise "gehen die Orarigen. reißen^ ab.'sogar hie bcschndiockeii und ' zum Teile gefaulten Orangen "werden bei einem Preis vom. 60 Heller für, das Stück gekauft. Eier wären nirgends erhältlich. Ostersonntag rmd Ostermontag bleibt die Großmarkchalle.' geschlossen. :. Kartosfelabgttüe. Mittwoch. Donnerstag und Freitag werden im l.. II., VII., VIII. und XVIII, Bezirk Kartoffeln, und zwar Vs .Kilogramm für den Kops gegen Abtrennung des Ab- » schnittes I der Ko^offelkarte abgegeben. BiMges Sauerkraut. Das Lmrd NiedLrösterrcich fuit, aus den aufgelaffenen Flüchtlingslagern.der' Gemeinde .Wien' größere Mengen von billigem Sauerkraut überlassen, das in der kommenden Woche (2k. bis 28. d. M.) bei allen Abgabestellen, um X —.50 für 1 Kilogramm erhältlich ist. An einen Käufer, werden höchstens 5 Kilogramm abgegeben. Am 29. April tritt, wieder der bisherige Kleinhandelspreis von X l.iO für 1 Kilogramm in Kraft. Abgabe von Unierzündholz durch die Gemeinde Wien. Die Abgabe von je 5 Kilogramm Uuterzündholz an. einen Haushalt für eine Woche erfolgt in der Zeit von» 21.. bis.. 26. d. M. gegen Abtrennung des Abschnittes 7 des neuen amt-. lichen Einkausscheines. Der Preis des Hartholzes beträgt K —viO,., . der des Weichholzes K —.40 per Kilogramm. '. - - Konsumverein von Bankangesteltte». . Dienstag von 1 bis 1000, Mittwoch bis 2000, Donnerstag. ■ bis 3000, Frertag bis 4000, Samstag über 4000. Schotte it*. b a st ei: Mehl, Bohnen, Oel (Flaschen mitbringen'). Eier tili'.; alle Mitglieder. Bohnenkaffee, Manuclade (Geschirr mH3 bringen). ■— R o ck b g a s s e: Amerikanisches Speckfleisch. (l/i Kilogranmr pro Kopf) ■ für. bei ims Mehl- und: Fett, , rayonierte gegen Ziffer (*, des neuen Einkausscheines. - Himbeersaft (% Kilogramm pro Haushalt), Sauerkraut, Miueralwaffer, Prradeismark, Knoblauch, italienische Konserven. (Restverkauf.) Warenavgube der „Rohö-, Montag den 21.:. Geschlossen. — Dienstag den 23/s Zentralmagazin, MI., Picinsteugaste 19: Abgabe von KartofM walzgrieß und Zitronen von 9 bis 12 Uhr mittags. —Im I., IV., X., XII., xur. und XVII. Bezirk zm gleichen Stunde : Ausgabe von verschiedenen Kleinigkeiten. — II. Bezirk: Orangen awd Kleinigkeiten von 9 bis "12 'Uhr. — XVNI. Ncürk: Orangen von 9 bis 12 Uhr. — ILI., XIX. und XXI. Bezirk:'' Geschloffen. Bühne Md Kunst. Expresfionisnrns inr Ltnnstlerhaus. Im ersten Mock der gegenivartigeir Ausstellung hat eine Urnstpe von Expressionisten NnterkUnft gefunden. , '. . v Ein ungewohnter' Anblick ffür diese Näünic!. Wo sich sonst die zur Schau gestellten Werke an LieberlStvürdt'fteit und ge-' iMigern ÄitgegeNkömmen übcrb'oteu, ein Abbild vörkriegertschrrr Wienertums, da ist der neue Gast einge^ogen. die Kunst" des Chaotischer. MleZ Alte zu stürzen, um ans Trümmern, Splittern und Atomen'Nestes zn'.schaffen, 'ist dir Devise des neuzeitlichen StrebeUS. Natnravkia'tsch sei ' der Photographie überlassen, sagen'die Maler. Sie wollen nichts Gegezsitändliches, oder höchfteils so'viel, als nötig ist,' Nur ihre Färben-' Phantasie in Erregung zu bringen. Die Form wird verabschiedet, Formlosigkeit,' Hemwungslasigkeft'ckiftdie nnbeMMe.v Herrschaft der Farbe angestrehtz. - So./entstehe^-katt!WfkvP-> artige bemalte Flächenv o>c Farben streifen unb -Kreisen, von um Atub her schießende». Lichtstrahlen durchzogen. Regrubogenfärben fließen ineinanbrr, trennen und bekämpfen sich^ wieder. Die .Abstrahieruirg der Form ans" der umgebenden Welt führt zu geometrisch vereinsachten Körpcrgebilden, ritcinander verschränkte. Pyranüden, Würfel, Kugeln Und gemellte s.Flächcht. 'erscheinet als'einzige' Träger ' von Licht und Schatten'. Das Publikum etstarrt' vor diesem Schauspiel, wofern es nicht in Gelächter ausbrichr. „Was ist . bas?" fragt alles' erstannt und vergißt, daßches sich hier nicht, um et»- „Was" Handeft, kann uoch nur.'ein „Wie" am ehesten um ein" „weshalb?" Die Frage nach 'dem Grunde, dem Motiv, dieser Art zn malen, .< müßte aufgeworfcrl werden. Es käme vielleicht zur Antwort, Faß der schaffende Geist in den Elementen' der malerischen Milftl,' im Pinselstrich', tu der ''Gegraben utib dxr Kurve hinrcichmrd .' Fähigkeit gestruden hot, seiriem Wollen Ausdruck zn verleihen. Er strebt über die Gegenstände der Welt hinaus zum Metaphysischen, fühlt sich eins mit biw,. Kosmos, mit dem*. Planetarstjstem und den geheimnisvolkeii Linien, die von der Physik als.Kraftbahnen entdeckt wurden. Wer solchen Dedankengängen.nachspüren will, der suche diese' Ausstellung aus, die andern seien gewarnt! Man sagesich., aber, daß:es nicht purer Wahnsinn sein kan», was' ffo viele. .Künstler zu ihrem Lebenszweck machten. Mau denke an. Pech-.' stein," "Marc, Picasso, Klee. Hier heißen ihre Artgeruffseu' Leopold- K r a k a n e r, Grete W o! f,' die eiirsl anders malte, Ernst Wagner mi£ ciitcnt Zug -tnä.Religiöse, Sofie K'E- -»'e r, Grete Vertu«: r,. Olga. W a g U e r, Anton P,e s ch'k'.a hat die Brücken zur Gegenstaildsmalereimach nicht abgebroHeü.^ Seine Sujets, wie der verfallene Jpdenftiedhos, (als ,.Totenhof*! bezeichnet) wo. zwischenstürzenden Grabitz inen neues Lltwreulebeu wächst, begegneir leichterem Verständnis. Auch Söfie Lonrie, deren Technik sich von der Maserung der von ihr bemalten Holztaselü beeinslnssen läßt, gibt faßliche Darstellimgen des weiblichen Körpers vonkräftiger Wirkung- und starker Kompositionsgäüe. Das weibliche Element Ü'rrrsck?t also vor. Das laßt an^ Rachenlpfinduug denken..uud Iheiräftigt d.ie Perrnutlrug, daß. cs.sich hier nur um Ableger der iuiemnlioitaicit Richtung handelt. .Die Vergleiche mit den Originalen und Anregern: fehlen' noch in.Wien. Aber , die Gruppe der „'geistig Tätigen" gibt wenigstens ausktörenden Unterricht über das neue Wollest, der Malmnst, von dem außerhalb Oesterreichs so viel die. Zdede ist.. ' ' \ '" Aus den Theatern. -Der Spielplan des Bnrgtheaters vom 20.'dis' 27. d. M. lautet: Ostersonntag den 20., nachmittags 2 Uhr (außeb dem 'Jahresrmd Saisonabonuenlent, zu halben Abendvrecwn'): „I n g e n d f r cunb t"; ■ abends 6 Uhr: „Die F a-h ut mEHER peizmoden-werkstAtte rerasprecher Nr. 4612 Wien, VI«, MaHaMXf&P&tva&se V? Melanin Fornspreolxer Nr. 4612 *ÜL o 1b. m e SSS aller Art in reichster Auswahl und ielnsler Au^ftilirunsi jii jeder Preislage. Wk«torL» 4DLWV«LdLL» Siclierlicit. Prospekte auf WnnvSch iranlt«. unter vollster «e

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