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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-18 · Heft 90 (18.4.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 90 (18.4.1919)
Date
1919-04-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4' . . ' Wien, Freitag. . -Wie-rer' vAargenzerrmrA Gift MltiMLtUM der MÄAchnerMLte- ZekLlrntz" sucht das sch'ruähliche V^vhalteiv ihrer Genossen im Stadtrat zu decken, dadurch wird die, ganze Geschichte um so widerlicher. Wenn und der Trieb zur -widta .SelLsLerhelkurg zwingt, icbtnc belastenden Zuzug seruschalten, so folgt daraus -n-och nicht, daß wir in die antisemitische Brutalität verfallen müssen, arme Menschen, denen her Weg in den Osten, wo man ihre Familien massakriert, versperrt ist, ans Wien zu verjagen oder, in republikanische KoirzentrationZlager zu sperren. Zu seinem Vergnügen bleibt heute menrnnd in Wien rmd gerade. eine, Stadt-, die selber von Liebesgaben lebt, hat'kein Recht, ihre Bewohner in Bürger und „Mitesser" eiitpteilcn. - Daß der „Neue Tag" den Stadtratsbejchinß gut* heitzr, erfüllt uns mit Sturmen und Bedanerrr. Der Regierung wird schon in-den nächsten Stunden iw der nachdrücklichster! Weise ihre Verantwortung vor Angen gefi'lhrt werden. Sie steht unter der Kontrolle ' der Entente und wird dies, wenn ne will, zu spüre» bekommen. Denn die Ausweisung hungernder nrrd unterstandsloser Menschen ist keine Angelegenheit des Wiener Rathauses, sondern im vorliegenden Fall eine Sachet des ganzen Judentums. Gewerkschaftliche Bsstrebrrngen in dev StaatshTmuteuschKst. DirRKtionslDcvsammlrms gefährdet? Bekanntlich finde! derzeit rmtee .der Staats- 'Beamtenschaft die Bildung von getterkschastl i ch e n Veremigungrn zur Wchrung der üanbeS-nnd wirtschaftlichen Interessen statt sowie die diesbezüglichen Rär Mühlen. Interessant in ein Schriftstück, das au die Beamtenschaft der S t a a t s k a uz leides Staatsa rn t e § d e s I n n c r n u stb d e U u i r r r i ch t e § gerichtet ist. stri dennelden wird die Staatsbeamtenfchast zunr Beitritt in die gewerkschaftliche Organisation und zur Wahl der Räte ansgesordert. Es wird auch darin ans die hohe Bedeutung - der R'-ätewah l en verwiesen und gesagt, daß diese Räte große Aufgaben im Staat zu ecfrillen haben werden mrd darum eine recht große Beteiligung an Len Nätrwahlen Umso angez-rigter erscheint, als mit d t't ' B e \ t i 11 g u n g der : N a t i o n ä l v e r s a m m l u n g u n d der La n d tage gerechnet werden müßt e. Bezeichnend ist auch der Umstand, daß die sozialdcmvkratischen M t t- 8 lieder d e r Nationalversamm l u n g nahezu sämtliche als Kandidaten bei den Wahlen für hie A r b 111 e c c (i 11 austreteu. Inzwischen hak sich bereits iiu gememsanren Fmauiiuinistermm, das freilich derzeit nur mehr eine Liquidirrungsstelle ist, ein Bemntenrat gebildet. Wie« als Zweite RcichshanpLstadi. Berlin» 17. (Kvrr.-Bur.) Brr den bevorstehenden Bwatungm tu der paritätisch Msumn'.engesetzicn dculsch-drutichösterreichischeu Kommission dürste es sich/ wie die „Politischen Informationen" erfahren, in der Frage, wie sich d'.e Stellung- Mens als lü c i t e .R e i ch s ö n u v r st n d t. praftifch ge-, stallen soll, uw österreichisch:. W-'msche handeln, die sich m bestimmter Mchtnng bewegen, um auch äußerlich der Stadt die btzabsichtigte Vorzugsstellung zu geben. Hrechr gehört in erster - Linie die zeitweise Verleg u u a des W o'h n s ich e s d es 'R e i ch Z v r ä s i d e n t r n nach Wien, so daß die Stadt als die zweite Residenz deS Präsidenten bezeichne! werden kann. Ferner .komme/bei der, Verhandlungen die Verlegung von Rerchsamtern sowie die zertiveise Tagung des Rcichspariaments in der Donaustadt in Betracht. Vermutlich werde sich hierüber wohl eine Einigung errieken kaffen. Penfisnerr ««r mehr fkr DeLLtschöfterreichsr. Wie in politischen Kreisen verlautet, wird Deutsch- Österreich künftighin die Pensionen nur mehr an -seine eigenen Staatsbürger auszahlen. Gegenwärtig werden alle im Bezüge einer Ruhrstandsgebühr befindlichen Personen. einschließlich der Witwen und W aisen, vonderPensionsliquidatur der FinanzlandesdireLLion aufgefvrdert, E r- Klärungen einzusenden, worin die Heim a tz u st ä n d i g L e i L der die Pension beziehenden Personen in Deutschösterreich amtlich b. e st ä t r g t wird. Diese Behörde erklärt, daß die Pension von. nun an nur mehr von jenen Staaten flüssig gemacht wird, worin der Anfpruchsberechtigte heinmhzustandrg ist Die NichLemsendung der Erklärung hat die Einstellung der Pensionen zur Folge. TelegMNme. Enr Aufruf an die Arbeiter der Welt. i Stockholm» 17. April. (Korr.-Bur.) „Socialdemokraten" veröffentlicht eine» Ausruf, den die Kommission der Bernrv Konferenz zum 1. Mai an die Ä r b e i t e r d e r g a n.z £ n Welt richtet tmb der die Forderungen der Internationale z«-> sannvensaßt. Darm heiß! es, Privatinteressen ver-schwören sich »nt dem Militarismus, imreinen kapitalistischen Frieden Mstondezubringen und dmch Ansrechterhaltung deS internationalen M'.ßtrauenS Md der' internationalen Ungerechtigkeit dir alte Ordnung mit stehendem Heer, gewaltigen Rüstungen^ und Krieg beide halten z« können. Drese Politik müssen die A r b e r t e r b e k ä m p f e «. Die Regierungen, die vom Kriege nichts gelernt haben, erstreben eine heilige Allianz. Wir dagegen arbeiten für den Völkerbund, der auf dem Gedanken der Brüderschaft bewht. Wir b estr eit tu j e dem Sieger das Recht, den Nationen ein neneS Joch ans zu erlegen. Wir pro kla mieren das Se l b störst t m m nngsrecht als n n v e r ä n sie r l i ch. Wir widersetzen nns allen Annexionen, welche die Freiheit, der Volker vergewaltigen. Dem Kriege muß eine umfassende Enteignung der großen.Kriegsvermö gen folgen, damit das Natiovalvnmögen, daS jetzt in dm Händen des Pnvatkaprtalismus «ft. für nationale Zwecke verwendet werden kann. Der Anfrnf ist von Brantmg rmd HnySmantz unterzeichnt vegier'mrg mr HsffMMM. B u m b c v 17. dbir-l. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Wie Mürrchuer OL ä t e-- f x e g i« * \i %% $ dirs Mirrifterrrrm Soffstoti» KHvfZaAÄlgr, daß^ fallsdie Hrrug«"«* ÄloEads uichL h r tt neu 24 Ei « «b c « anfgeHsberr wrt'd, das MÄAchrrsr Bürgertmr: v o m B e z u g e d e r L e Ä e n S m i L L e l § a ’V L e u mrsgeschloffsn wird. GleLchzeiSig soll Ln de« Bürgerwohmrugsn d.Ls Z «l s i. L rr rr g v o n Waffe r u « d Gas eingeßeLLL werde«. Cs wird ausbr?rckl?ch hiÄAugesüAt, daß diese Zwairgsuraß- «eger« a rr. ch/a it f b i e K i « d e r attgewoudet werden solle«. Die Lage Lu Bayer«. k DLvlrn, 17. April /Tel. d. „Wr.. Morgmztg.") Der A n f \\\ a r s rh der Regier n n g S i r n p p e n gegen München hat begann cn. Der Angriff wird von emem bekannten .Gener./ geleitet. Auch p r-enhi sch e ".Tr.«ppen sollen sunt Abmarsch nach Vanckcra bercitMen. Laut Nachrichten des ..Berliner Tageblatt" macheir sich m München *l>tc Wi'.Ernrgen bc3 B a n e r n d o p lo t t s bereits bemerkbar. Die Mitteilung, daß LeberiÄrnttc! ans Fsirssiand erngetroffcn seien, sei ebenso ermndrn wie die, daß die bayerische Räterchubli? von Italien Lebensmittel erhalle. Die Macht siegt voüstän.dig in ,Händen der Kounnumften.. Rote G a r de hat die Sch i e n c n Zwischen Ingolstadt—München ä n s g t r. t f f en. M ith s a m, Landauer und W a d l e r sind in ein Z n ch t h a n § gebracht worden. . - . Der Kamps %m München. Brr!irr. 17, Apyl.. (Korr.-Bur.) Die ,.B. Zs am Mitiäg^ erfährt ans Bamberg, daß der Vormarsch der Trnpven des Korps H-P gegen Münch«: bereits begonnen habe. Die vereinigten Regierungsiruppen feien nr.t m o deinen K a'm v s m t r t e 1 it vwehrn. In Murnden habe inzwischen ein ivilllürliches 'ilLegime einWetz. Die Bürger mußten - .alle Waffen Qbcicbzn. Wer heute noch m Besitz von Waffen anget rossen wird, rverde e r s ch o s s e n werden. Das Proletariat rüste gegen rtmarge Angriffe-der Negirrungstrutwen. Die öffentlichen Gebiinde und der H'.rivllochubof seien mit Mffchinengewehrm gespickt. Biele in München emlarffende Bahngeleise seien aufgmsirn worden. Der Zustrorn?,n der von der Regicnlng Hoffmann ansgermenen BoltSwe^r sei sehr groß. Es werde jetzt auch die- Hilfe eines süddemschm Bundessiaares erwartet. - RrgfeMugstruppesr m VrarrufchWerg ei««? marschiert. .. Vvilrswehr und KorrrmunistenfuhreL verfchmurrdsn- BeeaunschrveiT» 17. April. (Korr.-Bur.) Gegen Mitternacht lind die ersten R e g i e r u n tz s t r n p p e n in die Stadt e i nL e r ü ck r. Zusammen mit ehemaligen aktiven Braunschweiger Militärversotten bezogen sie an unhreccn stellen Posten, Bor dem Hauptpostamt wurde ein Maschinengewehr ausgestellt. D i e B o l k s w e b r ist v e r s ch w u n d e n, ihre Posten sind unbesetzt, ihre Kasernen fast wie geräumt. Von Widerstand ist. ni.chtü be'ianm geworden. Jur Laufe - des. Vormittags undum Mittag sind wsttere Truppen des Generals -M.e r k e r,angekommrm Die Tnwprn -lvürbeu aus den Straßcüvon der Eillwövüerschair' sreudigst b?gr3Ä. mit Bkrinurn geschmückt mrd beschenl:. Braunschwstg atmet raff. Die Häupter der kommunistischen Bewegung, M e v g t Z, it n e i s e! um):, sollen v c rr. f ch w int b e n sein. Eichhorn soll Braunschwerg gestern im Flugzeug nerlasten haben. General iVt erker hat über Brannschweig den BelagerunMust'.md verhängt. . ' GAReralsLrerk ifi Bremen, 17. April. Der Generalstreik hat im Äause des 16. d. M. zur S'tillegü«gi des gesamt e n 61 c a ß e tt b a h n v e r kt 1} res geführt. Nur wenige Linien halten den Betrieb zeitweise notdürftig aufrecht. Dss SchMsLl O^erschlesieLs» - Brün «j, 16. 'D-ril. „LWsse Vtamm;" meimt «rus M. Ähsis ch - O st x a n: Dr? Simticmsv Bmtien brrnZeN eme aus P aris datierts Nachricht, der Mfslge das SchLckfal PrsrrZisch-SchLesierrS herelts errtschieLen ist. Die Grenzen sind gerran festgesetzt. n t Hj o r f © ü den PoLe« z ufalle % der «restliche Teil des RMhsrer Bezirkes ssT de« Tschechen ZuerkannL merdev. Bis Gememde«A n n « h c t g, Hr«ter -OderL er g 'auf der andere« Seite der Oder, fsrner &oMowt SnleroViee, 'PsirLsViee, LntzgerpViec^ Lnein «M. rverde« dieser Me.ldMg ArkfDige Mr. LschSchs-fLsrvLLifche« NepubLrk gehSren. Mchter ' rmd RechLsaRwMLe laden in Bremen LebensmiLLel vsrr den Schiffen. : Br-cn-sn, 27. Apfil. Das erste hier ant'oiumwde amerikanische Lebensmrttelschrff konnte wegen Streiks der. Hafenarbeiter, n r ch t k ö sch e n und wollte wieder wegfahren, doch konnte dann die Löschung vorgenourrnen.werden, weil sich hiesige Richter, Nechtsanwülte usw. zurB ersÜ gung stellten. Inzwischen hatten sich auch die Arbeiter der Lagerhäuser zm Berfiigmig gestellt. Sturz der Lettische« Regierung. Englische Truppe« irr Mita« gelandet. Könlssherg, 16. Tlprck. (Korr.-Bnr.b Die „Aönigsbergcr Hartungsche Zeitung" erfährt: Die provisorische lettische Rrgiervng ist nachmittags durch Truppenteile der battischen LandeSwehr, die von der Front nach Liban gebracht worden waren, g e st ü r z t worben. Der lettische Ministerpräsident ist zur englischen Kvmulission geflohen. Der Minister des Innern, der als besonders reaktionär.gilt, wurde verhaftet. DaZ Schicksal der übrigen Minister ist noch unbekannt. Heute sind englische Truppen inMitau ge! anbei u nd b a v e n die Krieg Sch äsen besetzt. D« Grund deS NorgeherE. der baltischen Truppen liegt in willksirkrchen Maßnahmen der einstweiligen Regierung.. 18. April 1919 ...Nr. SS T«sar über Ärrs Berhültrris zwische« Tschechien rmd D Lutsch österreich. ' - Haag, 25. April. (Tel. der.^r. MorgcUztg.H Gclegente sich eines Iuken-iews, welches der sichechv-slowakische Gesandt-: Tusac dem Kürrespoiidenten des ^Baderland^ gewährte, sagte: er: Die e r n st e n-.. D i f? c r c n g e «- mit SDcitiftfH ö st crre ich existieren n i ch k. m e h r. Es hat sich nur zwei Punkte gelMwelt: 1. du der Prager Regirrring-vvr--j ^clest« Note wird mrumehr von der EntentckomnWon in PcchtA gepriill; 5. habe ich selbst, beim Wiener Ministerium interveniem, da wie befürchteten, daß rmsere Grenze durch dnitfchösierreichrschM ' Militär bedroht werde. Diese Angrlegenheit ist nunmehr zu b ei-j derseitiger Znfrie denhr i i g e l 8 st. Ich mv'Wl'. hervorheven, daß von Unserer Seite niemals die Ah? " sicht bestand, mit unserem Militär die Grenz E D e u'l f ch 8 st e rre ich 3 g.« übe r sich r e i t e n. ware «der leicht möglich geweseir, obzwar ich selbst nstmgkS ü« . die Alvglichlrit 'glaubte,, daß' die dernschösterreichisch? Ayner' in unser Gebiet ernfallen könnte, daß einzelste Abteiliknärn datz cckA, dem^ Grunde verbucht hätten, - imr 'einen Einfluß älis die' PansE ' Friedrnskonfebenz zn gewinne!: und ünr bei un§ . Streiks' und llnruhen hervorzurusen. linsere gut organisierte Urmitz' hätte jedem Einfall richig mtaegrusehm können. Watz Deutschbvhmen anlangt, weiß ich genau, daß dort eine beträchtliche Anzahl DMcher wohnt, aber B ö b m nt b t l d eh ein geo graphis ch> S und w i r Ls ch a f tl i ch e 3! Ganz es, welches nicht-in zwei Teile geteilt werden kann. Ohne dieser natürlichen Grenzen wäre unser Staat jedem A w> g r i s.f gegenüber m a ch t l o §. Wir haben die ehrliche Absicht^ der M «L s ch e n B e v ö tit i:« n:n n t l e h st r g e 1» ' l i ch e n ,N esth de Auzygest eh eff/ wövri.wir dgS M n A der Mch w eiz. vo< Augey .chaheu. M ist sicher, däy M-'. D e «st sich t « in unserem künftigen P a r l a 'rn e n t - eiE g e n g e nd e B e r tr et.erz a h l haben werden/ - tll '- ttHochserrat" m ,BSHme«. , , V - - Prag, 17. April. (Tel. der „$Bv. MortzLvztg?) Im.November vorigen Jahres wurden in P r ach a- Litz .neun Personen, unter., ihnen Dr. TrvßbaM wegen hochverräterischer Umtriebe gegen die Lschecho^ slowakische NepubliL verhaftet und dem Prager Divrjivnsgerichte eingeliefert. Jetzt rvnrden alle mit Abschrift des Pilsener MMtargeychteS' verständigt, daft-. die gegen sie eingeleitete Untersuchung ein g e* stellt wurde. DeAtschbvhmische BslksparLei. \\ Prag, 17. Tftnll. (Tel. der ^Wr. Morgerrzig?'^ Eine' fiir heute iit die Turnhalle zu A u s f i g eim berufene öffentliche Bersammlmrg der deutsch* b ö h m r s ch e n V o I k s p a 11 e i wurde von b« dortigen BezirLshauptmmmschast mit der Begründung verboten, daß in den Grundsätzen des Pürte^ programmes der deutschbvhmischen Volkspmtei als Ziel 7 die staatsrechtliche Bereinigung des. deutsche« Volkes in feiner Gesamtheit m einem Reiche gefordert und somit Bestrebungen propagiert werden, welche den Interessen der Integrität und Einheitlichkeit des tschecho« slmvMschen Staates und daher auch-den Bestünmun« gen des § 58 des Strafgesetzes Zuwiderlaufeir. (Die deutjchchöhmische VvlksMrtei-. ist LeLäuntlrch die „newj .. tzKilM^ll.-ÄMeMUfchk' Partei' DeMchLohMns^ .M.:-.-.. alle früher annexionistifch gesinnten - Elemente um* faU^'Die Red.) ' Jr'''-. . - , :? Bor de« Wahle« r« Tschechien ' , ' ' ^ckWsg, 17. April. (Tel. der JBi\ Mörgruztz.") MA den Osterseiertagen wird wahrscheinlich in Lrr N a t l o u b b v e rl a m«i l u n g d i t - Ä v t sich a f t ' d e S. Präsi».. d e nt L«ll M a s ivr h f über.dir,Grenzen dertschecho-slowan« scheu lllepublik zur Berlesüng gelangen, da dic'FrredrnSverhaud,.! lnngen'bis'dahin beendet sein dürsten. In dickem Falle würde die. Nalionälversammlung gn einer.besonderen Sitzung' ziiswmnnpretM andernfalls erst am 6. Mai, -worauf dann die'Wahlfmev b<q ginnen sollen. ... S In sozialdenwkratischrn Kreisen wird dahin gearbeitet,. daß die W a hl en in die Nationalversanmrliwg sofort nach den G e m e i n d e w a h le u burchgeführ-i werden, doch stößt dieser Plan auf große Schivieckgkemn. Die Regierung b& ititd die Wahlordnung vor und versprach sie ln kürzester Zeit dem BecsafsnugSausschmse zu Wergebeu. -— In der gestern , unter Teilnahmedes tschechischen Abgeordneten in der deulschöstetz« reichischrn Nalionalversammiung Dworak abgehattenen Obmänne^f konferenz wurden auch die. Berhältniffe der 'Affener tschechische« MinoMt durchberaten. Grotz-Vrünn u«tz Grotz-Olmütz. Prag- 17. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg?) Die tschechische Natioualversammlurtg hat' heute. das Gesetz über die B er er ni g tt n g d er Städte BrLkn und Olmütz mit den Vü.rorte« angenommen und sich sodann auf unbestimnrte Zeit vertagt. Pie Nationalversammlung wird roahrscheimich vor dtzn Wahlen nicht mehr Zvsanmrentteten. Der Oftra«.. , Pr«««, 16. April. »Lidooe Noöiuy" meldet mrs . M ä I) 11 f ch - O st r a n. D te Streift im O ft r a u» K.a mü in er Revier ttimmt von. Tag zu Tag eure bessere Wendung. In den letzten Tagen arbeiteten- 86 bis 90 Pwzent der gesamten Arbeiterschaft. - Es hat -.also wieder die norm ale Ar beit eingesetzt Im Revier herrscht vollständige Ruhe. Präsident Seitz nls ArSeiterLekezierter in Amsterdam. Haag, 17. Hrril. (Tel.-Komp.) Zu der .intern nationalen sozialistischen Konferenz, die am 26. d.Äin Amsterdam ab geh alten, wird, wird Au stcaMll den Minister von Quenskand, Rqau, entstichen. Die) französischen Sozialistm werden durch Lorrguet und! - Rcnaüdel, die sozialdemokratische Partei Rußlands . dmch Finstock, Deutsch o ft e r r e i ch b it r ch Seitz vertreten sein, der aber nicht als Starrt^! Minister sonder« als Arb eit erd e leg irrte L erscheint. . ■

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