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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-17 · Heft 89 (17.4.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 89 (17.4.1919)
Date
1919-04-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«&'"$ Men, Donnerstag Wkerrer Mvrge«zemms BRhM rmÄ KWNft. Nrrs de« LHesterrr. Au B u r g t h e a t e t wird nach der Aufführung vsn Georg Kaisers Komödie „£> t c © o v t« a" das BolkS» srSck «Ei« dunkler E h r e » m flfit«" VE Viktor Leon tat Szme gehen. Die Hauptrolle» werde« vüu Frönlrin Ami R os ar und den Herren Lack« er mrd Maar .irgebr». Heute Donnerstag gelangt das Schauspiel »Der S ch 6 v i e r" von Hans Müller zur Aufführung. Die Rone des Christapb spielt diesmal Herr Setzdelmann, die Johanna Frau Mohlgermtth. Anfang 6 Uhr. Im O p e r n t h e a t e r koumt heute den 17. d. M. ..Der Maskenball" mit den Dame» Brüge^M Bauer-Pilecka, Ader sowie den Herren Slezak, Fischer, Stch-- ^inann, Drtetto, Madin, Breuer. Marian KwÄuffühnmg. Anfang f'/.7 Uhr. ' Im Wiener K o m>v d i e « h a « S kommt- Sonntag nachmittags, 3 Uhr, »Eriw am Sonntag abends, */<7 Uhr, „D er I » x b ar y n" und Montag abends »Di< Landstreicher" zur Aufführung. Akademische« Verein «Airdische Kultur", Wir«, vcranst.rltet Sonntag dm 20. S>. M. um 5 Uhr nachmittags im kleinen M u s i k v e r ei n § s aale einen jüdrfchm L h 111 et 6 t u b großen Stils. Jakob M e K e! und Äetech R a w i t s ch lesen Dichtungen der reprciseMativtn 'Mischen Lyriker aus Amerika, Rußland und Galizien, Moses G r o ß hält die literarische Conference und der bekannte jüdische Sauger- I s a k D e u t s ch, singt jüdffche Lieder intb BoW Motive. Karten bei Löwit, r„ Rotmturmstraße 22, Mia, Taborftraße 5, .Jüdische Kultur", l„ Borseplah 7, Psirle- Zion, H., Glockengüsse 6/17, Md Jüdische Bühne, tt., Taborftraße 1L ' ' Feftkouzert drr ^Hakoah". Das Programm dieses Festkonzertes, welches am 28. April im große« Kou^nhaussaale stattstndet, ist wie sokgtftstaesetzt: 1. Bnrgkchampteler Fntz B l n m: »Rathrn der Weife" (Ringrrzäbbmg); 2. FvLukem Klare Erd mann-Kraus: ch Puccmi, Arie aus „Butterileh", b) Mzt, „Loreley"; am Klavier: Äuton I i l z e r. 8. Sigmund F e n e r mann: ») Chopin, Romanze, S) Novaeek, - »?«- ■netaam rnobüa", chSarasate, »Zarmev-Phautaske"; am lavier: Ott« Schulhof. 4.BurgschcmsPrcker Fritz B l um: Jk\ä Acosia" (Die Rede des Uriel, 2. AM. 8. Professor Alfred Grünt eil d: ») Grünseld, Romauze Ls-Vnr, 0p. 45, d) Gounod-GrLnfeld, »Fkm^-Phantaste". S.RudolfB an d! er: ch Löwe, „Schwakbmmärchen". d) Löwe, „Jmrgfrcm Annika", o) Lieber zur Laute. — Die restlichen Karten von 16 bis 3 Kronen an der Tageskasse kordiaplatz 4;'Buchhandlung Löwit, l., Rotentnrnlsiraße; Buchhandlung Hirfchler, I., Radenfteig 8. Kunstarrkaufe der Gemeinde Wie«. Der Stadtrat hat den Ankauf der Gemälde „Kartenspieler" imb »Erd-ergermat$" von Profeffor Josef E rl gel h a r t um den Betrag von 18M> Kronen, der Orlbüder „Krottruoach" und „Praterpartie" aus dem Nachlaß Georg H o l u b 2 um 3000 Kronen sowie, der Gemälde »Bagger am Heustadtlwasser", „Blick aufs Betthöveft- Haus"', »Kalter Winterabsud" und „Hof m St. Veit" aus dtt ÄrSsteÜMlg des Dürerbrmdes um den GefamtPreP von 4-209 Krormi genrhMigt. Arthur Slikisch m Stockholm. Professor Arthur Misch ist wieder Gast .der Konzertveremigüng und dirigiert'dies-. nial erue Serie von fünf Konzerten, auf deren Programm alle Beechovm-Synrphonien sowie andere Werke dMeKen Meisterst ftchm. MLrcherrnachmitLaF für sirdsiche Kinde». Der sich die Nachfrage für den M ä r ch e n n a ch m i L I a g der „Arche" am 10. b. M. um Vä3 Uhr im großen Konzerthaussaal äußerst rege gestaltet, werden noch Orchesierkarten -ausgegeben, die bei R. Wwit, k., Rotmturmstraße 22, und an "der KouzerchorkSkasse erhälllich sind. Das Programm ist durch die Mitwirkung Erika WagnerS bereichert nmbctu Auch hat Krau Anckta Müller Zngefagt, die Beranstalnmg durch eine Ansprache an die Kinder 3« eröffnen. Das Programm enthält Märchen und Erzählungen «ms biblischer und neuerer Zeit. Ferdinand Onrro liest Sonntag de« 20. d. M. mn 3 Uhr im Bolksbildrmgshaus, V., Stöbergasse 13/lb, Gedichte von Bürger, Goethe, Hölderlin und Schiller („Lied von der Glocke ), Karten von 30 Heller aufwärts im Bolksbrldmgsvereiu, K Spiegelgasse 19, und im Bolksbidüngshaus. Montag liest Alfred Verasch im Bolksheim. Karten von 20 Heller bis 3 Krone« dort (XVI. Koflerjmrk 7) nnd bei Hugo Heller. . LiteriMr «^VUenschKst Allgsineirrer dentscheu HvchschulLag. Der Ausschuß der Sinderrtenschast der limversttat Leipzig versendet soeben ein faurüiche deutsche ^Hochschulen einschließlich der drei deMschöstek« reichjschen lluiversttäte« W:m, Graz und Innsbruck Einladungen 2» eurem Allgemeinen deutschen Hochschttliaa. welcher ,n der Zeit vom 28. Mar bis 6. Jrmi l. I. an der mrwersttä! Leipzig ab» gehallnr werde« soll. Jede Universität soll drei Vertreter cntlarderr» von denen emer das Stimmrecht für die betreffende Hochschrtle auszübe« hat. Auf der Tagesordnung stehen folgende Prmkte M: Beratung: 1. Btldmg von gesetzlichfn Studentenvertretangen <m de«. emzrlnen Hochschulen. 2. Abänderung des Hochschul-» Wesens hmsichiltch Studiunl rmd Verwaltung. 3. Schasswg einer Midigen gerneinsameit Vertretung der gesamten deutschen 'Studentenschaft. .Die Hailptberichterstattung über die Tages-» vrdnmrg hat die Leipziger Studentenschaft überNommm; dir Lerpzrgrr Studentenschaft schlägt ferner vor, die Wahl diefee drei Verirrter jeder Universuar nach her Wahlordnung der Leipziger <schdenlen vorzunshmen, welche auf Grund deS gleiche«, geheimen imd unmittelbaren BerhältniswahlrechteS aufgebaut ist. " Wlad. W. Kaplun-Kogm», der bisherige Herausgeber der »Reuen Jüdischen Monatshefte" in Berlin, ist als wirtschaftlicher Beirat des Ofteuropa-Jrrstituts nach Breslau berufen worden. Laut Verzeichnis der Hochschiilkrme dieses JnstttuiS, die m Anlehnung an die Breslauer Nniverfitätskurfe erfolgen, wird Äavlmr-Kogan über „Das russische Wirtschaftsleben" lesen. Sein ItÜljer erschienenes Buch Wer die ..Wai'.derbsweguttg der Inden' W«strn Zr . . „ -Barm, 1919) ein« Fortsetzung erhalten. ^Verhsrt Hauptmaurr filmt! Gerhart HarchttnaM hat der Meßter-Film-Gesellschast, Berlin, das Recht ziir Verfilmung semes Bühnenwerkes „Rose Bernd" verkauft. Die Ausarbeitung dis Ms. Szenarium sowie Inszenierung und Regie werbe« von - überwacht werden. — Es rst sehr bedauerlich, daß nM so unabhängige Künstler wie Gerhart Hauptmann einir Bttlocküng Unterliegen,.^ die mit dnn Künstlerischen mchtö gemem kwk. Der Mm hat zweifellos wertvolle Ausgaben zu erfüllen, aber rme Berstlmung von Literaturwerken liegt abseits dieser Richtung, .ür mtwüroigt die, Literatur, ohne das Kino auf das erstrebte jSMmmdemi z» hrurge». SstsatrffeKretLr v. Zagsm a. D. hat ein Buch Uber „Ursache«, und Ausbruch des Wcltktleges" vollendet, das im Berlage ReiMar Hobbing, Berlin» demmM erscheine« wirb. Prof. Dr. Morktz BenedM, der Nestor der Wiener medizinischen Fakultät, begeht SamStag den 19. April das 60jäyrige Doktorjubiläum mrd i» kürzester Zeit auch das 50jährige Jubilamn M Professor an der Wiener' Umversttät. Max Weber, der bekannte Rationalökonom, ist als Nachfolger Brentanos an die Münchner Universität berufen worden. Prof. G. F. Nieoltti m Brrliu, der als ordentlicher Profeffor für innere Medizin an die jugoslawische Universität Agram bernfeu worden ist. hat sich besouders durch seine eleftrobiographischen Hekzunlersuchungen bekannt gemacht. Nicolai irerret während deS Krieses m Differenzen mit der M'litärbchörde, deren Folgen er durch eine abenteuerliche Flucht im Flugzeug «ach Dänemark enigina. Sei» Buch ^Die Biologie des Keimes" hat schon vorher bewirkt, baß Nnülai feines Postens als Ch^arzt emes Lazaretts enthoben, als Assistenzarzt an ein kleines Seuchen-' lazarett versetzt M fchkeßlrch zrrm Krankenwärter und „Gemeinen" degradiert' tvmoe. , Ktt-l Ltarmn, Werk „Des Aufb'.Lch rasch bekannt geworden - Max Sonnenschein., der avsgezeichmte Wiener Lhriker, deffe« Vrrhastnttg durch tschechische Behörden wegm augeblicher sozialistischer Umtriebe gemeldet wurde, trat als Ersterän oeuffcher Sprachedinch sciueBüKer „Jchgott, Maffenraufch und Ohnmacht', für die Slowaken ein. Diese Bücher wurden von der t u, f. Zensur konfisziert. Peffachmrinnier drr ..Zstdifchen Zettmrg«. Dir „Jüdische Znwng", «atiovaljüdrsches Organ, Wie», H., Taborstraße 1, erscheint diese Woche als Peffachfestnmmner i« tzttstarkem awfano. Aus dem Inhalt: Bor dem Arnbruch. — Dr. Hermann Kadi sch: Das jMche Voll an einem Wendepunkt. — Albrecht Hellmann: Das eherne Nationalisierungsgesetz. -7 ÄdoI Böhm; Zue AnsiedlungSfttlge. — Viktor Ä r l o s o r o ff: Der jüdische VolkssozialiSmuS und. das Kultttrprobkenr.DriWilly Stein;JÜdr^heSBolksbildrrngswesrn, irsw., ferner reichhaltftz« Rubriken „Rundschau", „Zionistische Bewegung", weiters «ine literarische Beilage, enthaltend : Eugen H o e f l i ch: Das Lud, S. I. A g.« o n: Der Seder,. Dr. Ernst Müller: lieber Perez' Stellung in der jübifch«r Literatnr. Ebkrarische Wzeigen usw. Die Nummer enthalt ferner die ständige Beilage: „Mitteilungen des Palästina- Amtes und des Jüdischen Natioual-onds". „Dex Jude". DemvaM erscheint Heft Xll der Monatsschrift Jude" (Verlag R. LLwit) mit einem bedeutsame« politischeu Lertaufsatz Martin B u b r r s: „Vor der .EntscheidMg", an den sich zweifellos eure lebhafte Auseinandersetzung auschlreßeu wich. Fritz S t e r u h e r g untersucht m einem gleichfalls beachtenswertm Aussatz „Die Bedeutung der Erbpacht", deren Ginilihrung in Palästina bewüntkich geplant wird. BüchevLinlauf: Else Meißner: Der Mllr «m Typus (Verlag E. DiederichS, KmV Hugo D in gl er:. Die Kultur der Juden (Der neue Geist-Verlag. Leipzig), Fr. W. F o erst er r WeltpoM und Welttzewiffen (Beklag für Ktrltttv» Politik, MWsrr). , Bernfelds „Zerubbaal", diese mit großer verlegtt'ischer OpstrwilllgkeLt . begründete Md durch ein Jahr geführte Zeitschrift kchru truv Matten wervm, weM bet Verlag die Sicherheit oekonnnt, daß ihr em Kreis von ernsten und verläßlichen Leseru «nbedmgto Gefolgschaft leistet.- D«r'„JetuM«l" wird notwendig sein Evscheinen einstetten müssen, wenn sich nicht aus der jüdischen Jugend hergys spontan der chrttchtz. Wille smchMtt diese Zeitschrift unler allen Umständen zu'hatten. Wer das föeoen erschreMne Doppelheft 10/11 öes ^.Jernbbaal" liest, wird erkennen, wie notwendig gerade diese Zettschrift für die Jugmd ist, die sich. a»S ihrem bisberigen falsche» Leben erlöse» wrll. Der „Jerubbaal^ kostet vierteljährig . K 5.80; Abor.nemeManmcldnngeu an R. Löwit, Verlag, l, Kleischmarkt 1. r HEUTE WIEDERERÖFFNUNG DIÄNABAD m W.A.C.—BsLkswehrb«»«. LS 4-,:0(1:0),Sicher« Sieg des' W'. ff. C., der «ne« recht guten Tag hatte. Den einzmen Treffer der erste» HM«ft schoß Chrmka. Nach der Bause st«(e» drei weitere Torr durch Ehrenka und Wana (?). Schiedsrichter WM. SpvvtKluft ABtas—Mbenev-Reustüdter AntzS-llttlrch 1 r l (1; 0). Trotz .der ungünstigen Witterung fand sich anf dem Wiener-Neustädter Sportplätze eine große Ätschanemetlge ein. Auch die Wrmer Mannschaft war «nt zahlreichen Anhänger» nach Wicner-Mustadt gekommen. Bei UnitaS war das Jnnentrio Nußbanm, Roth. Eise», äußerst tüchtig» dem es auch Mang, durch Roth einen rinhaltbarm Schuß ivSTor der Gegner landen zu lassen. Kurz nachher Seitenwechsel. In der Folge macht sich eine Partein che Leitung des Schiedsrichters Rotter bemerkbar. In der 48. Minute hat Milz von ttnikas Gelegenheit, tinm schön geschossenen „Essanter" jn herrlicher Weise zu fangen. Milz rettete übrigens wähttnd deS aauzen Spieles glänzend. Maxl perfÄreßt s8r,llrirtas', Bau! für Neustadt einen EkfmetÄ'stoß. Der. SchirdSrichter vrrlänaerk die reguläre Spielzeit und in der 49. Mlnutd bätr abrernals Milz durch'Hinwerfen «in .sicher gcglaabtts Goal. Doch der Schiedsnchter anerkennt rS ÄS solches, worauf UuitaS. abtritt. Bei Renstabt der Tormann Nnd Bank im Zentrünl frhp gut. Bn Hhitaä Fleifchmarm. Maxl und Robert glaitMd. Das HÄtteldssfev RttiidfprÄ. Die AnSloftmg zum HKteldors« Rundfpiel. das cnn Sonntag anf dem Rapidpkatz und .gm Mvniag anf dein. Sportplatz des M. A. & zur AMxaMm Amateure—W. Ä. F.-Rapid koncö.; Uhr: Wacker—Sportklnb; 5 1lhr: W. A. F.-Rapid. Lsichtathlettschd WeLLst-Ver-s is Hüttetdouf. Im Raomen der Fußballwettspicke kMmeu in Histtcldorf auch lkichtaMnfchr Wettbewerbe zur Austragung. Am Sonntag geht vom Rapidplah ' üuS das Lausen um ben Wcgscheiderpreis vor sich, während am Montag, auk dem W..A. F.-Platz em Ablöse« ttmfen über die olympische StaseNe statzsindet. Me Steservema«rrscha.fS dar Hakroah shiett am Montag m Wr-'Neustadr gegen den dsrtiM.FaßbaMrb. *5?» F. fpirft am 27. d. M. in Äldchest MM den M. L. lL 17. AM ISw -« Nr. 8? StzeKdet flk* Mir W a h l f SK d s! Vdrefie: 3faniftif ches LLRdes- LomrLee, 2. Bez./ Firkusgas?e 33 PoftsparkassenkonLo Nr.- 47.11S <Vevmerk ::: ^er. t.:., Di« VermSgensLrmsktrPttM. Die neue Bollrugsanrvetfnng über dieVermögerrsf-sMe. > Durch die neue (dritte) Vollzugsanweifnng wird - verfügt, d«ß die Anmeldung gewisser Bermögenschnften/ innerhalb mehrerer Wochen durchgeführt werden müsse, so daß daun die Eigentümer wieder darüber verfügen? können. Die Safes bleiben nach wie vor gesperrt. Obzwar(' dem Publikum bereits einige Male (auch von seiten des ,, FinanzsekreLLrs) versichert wurde, daß man bald wieder t'ch-er die zweite Hälfte der gesperrten Bankguthaben^ zumindest über einen Teil davon, werde disponr-erew können, ist. diese Möglichkeit neuerdings aus mehrere Wochen hiurusgeschoben. Warum sich die Vermögens^ konskripLiou Monatelang hruziehen muß, ist nicht recht ' einzufthen. Diese Gemächlichleit des Tempos bedeutet' nur eine Berschärfuttg der Blockade im Innern. Wichtig ist die Nostrifizi.erung der Wertpapiere, wo-- durch auch unser Anteil <m den Verpflichtungen des alten Oesterreich ermittelt werden soL Die Bestünsrungen über die Anmeldung des Lüxusbesitzes auchl vor dem Kriege sowie des Edelmetalles, der Juwelelt. usw. sind neu.' Hervorzuheben sind die Verpügungew' betreffs der Steueramnestie, die eine Straf- und", eine Bemeffuttgsamnestie ist. Den Besitzern kleiner Berm ö gen werden einige nicht wesentliche.. Erleichte-, runge« gewährt. Mtgeweine GmlchsSHe Mer die Anmeldepflicht. . . Verrnögenschaften im Jnlanbe. Anzumelden sind: 1. der Besitz an inländischen' und ausländischen.Wettpapieren, der sich beiuc Eigentümer selbst oder in inländischer Verwahrung befindet: 2. die AktivuUd Passivsaldi aus alle.r Ksntokorr-errten. oder Girokonti; 3. die G e I be i n l age w gegen LiuLLgehücher, Einlagescheine, verzinsliche Khssenscheine, Kyntobücher und dergleichen; 4t. der I Nh a l t) v on Sch va n ts ä ch e r n, die sich M Jnlanbe befHdeu' und die Mter Kerschluß (Pak^t, Koffer, Krfte ftnd's dergleichen) hinverlegben.Gegenstände;^ 5. der im.In-.', lande befindliche Besitz an G>pld- und Silbe.p-5. m ü n z e n, inländischen und ausländischen Bank-. Staats»otc..tt sowie an'. Notgeld, unverzinslichen.. Kassenscheinen, Gutz'cheinen über zur Kennzeichnung eingelieferte Banknoten und an ungemünItem und unverarbeitetem Edelmetg lst, .ferner Wechsel, Schecks und Anweisungen,auf das Ausland; 6. der im Inland befindliche, wann immer erwarb e itc Lnxnsbesttz. Dermögenschaften int Auslände. Anznmelden ist das unter Punkt 1 bis 3 lmfr Ä und 6 angeführte, im Ausland befindliche Bermögew' ohne Unterschied der dlrt seiner Veittvahrung. Stichtag, ' /. Maßgebend für die Unmeldmrg ist der Stäub Bel1 Anbruch des 13. März ISIS. Bestimmungen Wer die Sknmewrms und MnttM tzo,< Berm-Aenfchaften. Berwah'rungszwang für Schuld ver schrei-, buugen des ehemaligen österreichischen .. Staates. Schuld verschreib ungen des .ehemaligen, ^üfterreichischon Staates, einschließlich' der zur Zahlung , übernommenen Gisenbahnschuldverschreibungen, die sich) rnindestens seit dem 13. März 1919 im Jrrlarrdbefinden und ausländischen Staatsangehörigenvderi Gefettschasten oder juristischen. Personen, die i^ren SG im Ausland haben, ferner deutschösterreichischLn Staatsangehörigen, die im Ausland ihren Wohnsitz, endlich deutfchösterreichischen Staatsaugehürigen oder Gesellschaften oder juristischen Personen gehören, die tim Inland ihren Wohnsitz (Sitz) und rm Ausland Betriebsstätten haben, sind, wenn sie sich nicht in inländischer bankmäßiger Verwahrung bösinden, b i s, z u m l 6-.-M a i 1919 in die Verwahrung der inländisch-» > Niederlassung <Lues inländischeu.odz^ auZläNdischen Kredit'- institictes zu ilbertrasters. Befinden sich 'solche Pa-^ Piere üc inländischer, jedoch Nicht bankmäßiger Ver-- wahrmig, so hat der Verwahrer, w«m^ der Eigentüuwr es unterläßt, die bankmäßige Verwahrung arrf Rechnung und Gefahr des Eigentümers einzuleiten... Die Verpflichtung zur Uebectragung in die inlanbische Niederlassung eines rnkaudtschen oder ausländischen Aveditinstitutes gilt allgemein für Schuldverschreibungen des ehemaligen österreichischen Staates,' die n a ch d e m 1S. -M Lr z tz 919 ins Inland gebtacht worden find oder gebracht werden. : Gk« Ginlösung, tzeziehungSweife örrvNnküüf der nach dem 31. Mri 1919 fLMgim G^huldverjchreibnngen' oder Coupons von SchUldv^rfchreibungen des ehemolMn österMich,iMn. AtlwcheA für WrKMwL,dlys

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