Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 88 (16.4.1919)
- Date
- 1919-04-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 , Wien, Mittwoch ' i > ■ '■ - ' ■ ■ ■ ' —■ ■ M welchem Zwecke sowohl in de» in Betracht kommenden Häfen als auch ans den Bahnlinie« bereits die entsprechend« Maßnahme» getroffen worden sind. Die Zahl der Züge von Triest nach Wien wird' v r r d o P P e l 1 werden; unter anderem wird eine vermehrte Zufuhr von Gefrierfleisch stattffnden. Der Verkehr der LebenSmittetMe wird im wsitestgchenden Maße erleichtert werdm; sie genießen Vorrang vor allen andere» Lügen, mit Ausnahme der Mrlitättransporte. Aasgabe von Ris-ffeisch turnt 17. bi» SS, April. Ja dies« Woche wird Rindfleisch turnvSweise nur an jene HaMalümgm und Konsummtenorganisatione» sowie KriegS- und GemMchastsküch« -um Verkaufe gelangen, dre bei Efleischhauern rayoniett sind, deren Familienname Kirma) «tt dem iBuchstabe» 8, T, U, V, W oder Z beginnt. Dre Quote für dir iprivate» HanShammgen ist abermals mit ist Dekagramm Pr» tÄopf fepgefcht. Beim Bezüge deS Fleische-, werden die mit Nr. IS ^bezeichnet« Abschnitte des grauen EmkausicheineS für Rindfleisch -übgetrumt. Kartoffelabgabr, »eve» Kartoflelprtt». DK lK a rt o ff elz us ch üb e a»S Dmtschysterreich hechm seit -längerer Zeit gänzlich ansgehört. Di^ Gemeinde -Wien ist bei der Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln i ausschließlich auf ausländische Zuschübe angewiesen. . Die :<3 t c t s t r « n g der E r « k a u f S p reise dies« Ware -zwingen die Gemeinde Wien, mit einer N e «f e st s etz« ng des K l e i n v e r s ch 1 e i ß h r e j s e s vorzugehm, um ihre -Selbstkosten wenigstens teilweise zu decken. Der Kleinverkaufspreis der städtische« Kartoffeln wird daher von : Donnerstag den 17. d. M. angefangen mit K iLrV f ü r b ö 8 l der Kartoffelkarle. getrennt wird der gegeben. Ausgabe von ttalLerrischem Stell für Mindestbemittelt«. Der von de: italientschen Missto» der Gemeinde Wim als Oftergelchenk für die A e r m st e» der Armen der Stadt Wien zur Verfügung gestellte Reis gelangt Ende dieser Woche Md m den ersten Tage« der nächste» Woche § « r Verteilung. Jrn Einvernehmen mit dem Staattamte -für Bolksernähnmg und der Gemeinde Wien hat die italienische Mission verfügt, daß zunächst alle drei Gnipvm der Mindestlbrmitttlte» berücksichtigt werde» und zwar erhalte» dir erste und zweite Grvpve (grüne und blgue Ernkauffcheine) *L Kilogramm Reis Prö Kopf uub die dritte Gruppe (braune Einkauffcheine) % Kilogramm Rriö pro Kopf. Die Abgabe erfolgt u « e n v» aeltlich bei den städtischen Mchlabgabesiell« und Konssmerttenorganisatioueu gegen Vorweisung der MehlbezugSkarte md Abtrennung der Zrffer 5 des neuest grünen, blauen oder 'braune« Emkauffchemes. Die BrotqrroL«nertzSH«rrg irr GeWLgrntg. Mfiig« Getreid^ufuhr« halten an und «S wird nun Wiederaufbau der Brot- und Mchlversorguug geschritten, nächst begmnt die hoffentlich dauernde Wiederherstellung Mchlqvote. Schon in »ahn Zeit glaubt man, Grundlage» . Berechnungen gewinnen zu können, m? auf eine stuf enwei^ Erhöhltng derBrotquote stvzielm konmm. Die WahLerr. Von M«M zu Mann. Beim jüngst« Wahkganse, der dem bewußte» Judmtmn dm ersten Erfolg brachte, ist die große Bedeutung der ptttönlichm auftlarrndm Werbearbeit dmtlich i« ErfcheinMg getreten. Während die anderen Karteien, die Üb« Mtspxrchmde mattrittk Mittel verfügten, «nt Gtraßenplakatm i» verfchweuderisch« Fülle «beit» konnte«, war« wir ans dir Agitation mrserer GrsinnMsSframde von Man« z« Man» angewies«. Das Ergebnis hat gezeigt, daß die begeisterten Bemühung« einer Schar von Pionier» -rmfererJdeemcht vergeblich war. Wie immer die Entwicklung deuStaat die Gesellschaft und die Wirsichaft umgestalt« wird: Dir I nd e n f r a g e wird h e st eit« bleibe«, s »Ian & e die Sie et Forderungen d eS Gto ckho Lmer M a nifestes nicht erfüllt sind: Die H eisest atte in Palästina, die Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung, di«Erl * » e « % o nationaler M i u d «r h e i t S r ech te i« alle« 2 5 nb ecu, in denen Inden i« g r oß er Z a h l s i eh el n. Nur Mann« und Frsm«, die dieserrckionatzWische, zionistische Programm zu dem ihrig« gemacht Hab«, sind beruf», di« Judenschast in d« Oeffentlichkeit zu vertrete«. Die Peffachweihe gibt nufere» Anhänger» Gttegacheft, i» Kreise ihrer Freunde in diesemSinne zu wirk« «nd die Pattrileüuug hat nicht nur im zweit« Md zwanzigst« Bezirke, sonder» auch im neunte » Bezirke, Hess« Jickmschast schon bei d» Wahlen in die Konstituante wegen Aufstchung einer jüdischnationalen Kandidatenliste an die Parteileitung herackrck, Kandidat« nominiert, und dir Vorarbeit« find im voll« Gange. . Auch im sechste« B ezirk (der mit de« Vll, «nh Ml. Bezirk za einem Wahlbezirk vereinigt ist) Hab« sich die GesinmmgSgenosi« veranlocht gesehen, in dm Wahlkampf eiuzutrrten und find «ach dm bisherigen Arbeit« voll Zuversicht. Rur wenn sich die Zionisten vor Augen halten,, daß unablässigepersönliches Wirken de» Erfolg bringen kann, werden wir siege». In der P es fach, wo che muß für die große Sache geworben werde«. Wichtige Date« M die jüdische«; - WLHLer. 19. April: Schluß des Reklamatisns- Verfahrens. 20^ 21. und 22. April: Entscheidungen über Reklamationen. 28. Aprü: Letzter Tag der Zustellung. 24. und 26. April: Berufung cm die Bezirks- oder Stadtwahlbehörde. 27. und 28. April: Erledigrurg der Prüstvrgen. 29. Äorll : Zustellung. 30. April, 1. und 2. Mai: Frist zur Behebung eventueller Mängel. Wieu-r Mosse«zeittmg . ... .. „L...Ü.V1.1 rv. Aptti m9 9K. 88 Sitz der Agitattonsleitunge«. Das Hauxtagitationslokal für den II. Bezirk befindet fich i« den Räumen des Zionistischen Zentralvereines für Deutschösterreich, 11» Zirkus gaffe 33, 1 Sto ck. Hauptagitationskokal für den XX. Bezirk: XX., Karl Meißlftratze 5, Tür L Die Agitationsleitung für den IX. Bezirk befindet sich IX, Wasagafs< Rr. % Mezzanin rechts. Die 'Agitationsleitung fik den VI., VH. und VIII. Bezirk befindet sich ab 10. April 1919 im Hause Westbahnstraße 29, Hochparterre links (Ing.-Bmeau Bemhardt). Reklarniert unverzüglich euer Wahlrecht! Reklamationen werden in den vorgenannte« Agitationslokalen entgegengenomme» «nd dürchgeführt. Auskünfte in sämtlichen Wahlangelegenheiten werden täglich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags «nd von 3 bis S Uhr nachmittags erteilt. Die nächsten WSHlerverfaMMürngen. VL B e z i r k: Donnerstag den 17. April, präzise %7 Uhr abends, findet im Verbandsheim (großer Saal), VI, Königseggasse ly, die erste große Wähler- Versammlung statt, wo wir euch unsere Kandidaten vorstellm werden. Referenten: Abgeordneter Staatsbahnrat Stricker, Frau Anitta Müller» Adolf Böhm, De. Defider Friedman« und Dr. Ernst Schubert. IX. B e z i r L: Sonntag den 20. April» 7*11 Uhr vormittags, tot Saale des jüdischen Turnvereines, IX,, Liechtensteinstraße 20 (Souterrain). Redner: Dr. Fsidvr Sch alit, Dr. Georg Weiner, David Redenzahl __ Bühne und KmO. gnlia Nöhlee. Der Gast von der Grazer Oper brachte mit semer nrädchenhast freundliche» Erschemimg gleich die Erfolgstimmung mit. Ju: Gesang zeigte sich tzieicheruwße» Erfreuliches, ein klarer, beweglicher Sopra«, der auch m seiltänzerischen Koloraturen die Herrschaft über den innsikalrschm Ausdruck uicht verliert. Klemr Unsicherheit« der Intonation wurde« jeweils rasch korrigiert, könnt« aaber leicht gävLich ausgemerzt werde». Was nicht hindert, daß «lia Römer euch so manche allererste Diva an Reinheit des mgeus Übertrifft. Bo» d» vtemravbrnd« Künste» des ZwraÄangeS erholte man sich bei dem Bortraa einer Reitze von Ludxn. Auch wo eS mcht um kouzertmäßige Bravour geht, wir bei Schubert uub Wolf, findet die SLugmu dm Weg zum Herz« des Publikums. Mwrilen wird man wohltuend an unsere Kruriua ermnert, msörscni-ers beim Ausdruck deS Graziös« und Schalkhaftm, ei» nicht häufig anzutreffender Vorzug. Julia Röhler in Wl« Gelegeuhm zur Entfaltung zu geben» wäre dauernder Gttvmn. .Der gastierend« Künstlerin hafte sich Leopold y ft % e 11 mtt einem auS Philyarmonikem gebildeten BeglettungSorchester zur Verfügung gestellt. Wenn diese Bereinigung sich stabllisierm sollte, wäre eine begrüßenswerte Nrneruna gqchaffen. Allerdings zeig« sich die Schwierigkeit« einer solchm Durchbrechung der Hostheaierprinzipirn noch in Stockmgm der Regie, wie vnvermuteteur Programmwechsll und vergleich«. Aber die mutige Tat findet dre Lockemug aller Rechtsverhöktniffe als BundeZaenoffei^ Nur müßte der Dirigent dre volle Berautwortuna für das Programm übernehmen «nd in Zukunft derartige Geschmacksverirrung« nicht dulden, wir sie Herr K l e i n t«t mH seiner Zugabe «ach SvenserrS Serenade bot. vr. L. Sl. Ans de« LheaLee». Im Durgtheater gelamtt Hecke LaakobSTramu* von Richard Brer-Hofmmm zm Aufführung. Wi wirken mit die Herren Devrient, Frank Gerasch. Herterich. Höblrvg. Lacknrr, Moncza, Reimer?, Emmerich Reimers, Schott, Siebert und Wald«, die Dam« Bleibttev, Harverle, Mayen, Mayer, MedÄy, Oste« und Wohlgemut. Ansang halb 7 Uhr. Im Operntbeater kommt hecke ^Parststrl^ mit d« Damen Weidt, Miyacsek, Bauer v. Pflecka, Kiurina, Ader, Lehmann, Kittel sowie Herrn Fritz Feinbals als Gast, den Herren Schmedes, Mayr, Bktetto, Wiednuon«, Galloö, Breurr, Rittmarm und Modi« zur Anffichnmg. Anfang halb 5 Uhr. I« der vokkssper gckt a» Donnerstag und SmnSi» das Böhnmwechespm -Parsisal* von Richard Wagner « Szene. Die Hauptparnen find w H8nd« der Daum» Koch, Huffä, v. Rondor, Hardt, Wagschal. Kux, Attler^Wemer,Knarrk und der Herr« Kuhla, Neischer, M^rkowSky, Bäudler, RoS und Beer. Die Partie des Gmmemauz finat Herr Frischler zum erfi«- mal. Die Börsteldmg bsgirwt um L Uhr mrd endet gegen - Uhr. Herr Wildmann vom Rainumdcheater, den Herrn Pciper. ‘ spiel stellun, v. Geck Ärc Peiper, den Lorenz Herr Bodqn.' — 'Drr BoHrkauf fiir die erst« Vorstellungen hat bereits begonnen. In der Uramführung in Katt Edelmanns Schauspiel -DaS Vogelhaus^ wird ei« Glück jüdisch« Lebenveranschaulicht. Gesuche betreffs Freivorsiellrmgm für die KriraSinvalid« Md die Schuljugeud sind «i das Sekretariat vll, Mariahilfechraße 86, zu richten. der als _ . __ angesprochen werden. Sie ist nicht geschrieb« für jme, den« tS weder tun ihr Volk noch um ihr Judcmnm ernst ist und auch nicht in einer Sprache, die sich liest wie ein Lrkestück aus einem öfsizrell« Lckvbuch. Hier komm« Probleme zur Behandlung, die das ganze Leben der Jugend tief aufgewWt haben. Md da es sich nicht um Kinder" bau! »Urtterhallung für _ Mitarbeiter veS .Jerubvaal handelt,, schreiben die .. auch nicht für Kinder, sonder« als verantwortimgsvvlle junge siidWe Mensche» wollen sie zu Kämerab« sprechet», dre ernst genug sind, sich über Probleme nicht zu ^unterhalten" sondem sie zu entscheiden und nach dieser Enrschetdmtg zu handeln. Literatur MWMuschaft Sv^alisierung km Bnchvevlag. Der Kürt Wolfff Verlag in Lerpzia soll infolge fteirmlllger. Enrschließung seineZ. jetzig« Inhabers sozialisiert werdm. Der gesamte Verlag wirb am 1. Oktober nach Münch« übersicdeln. Dort soll er m de» qemeinsam« Besitz sämtlicher Angestellten einschließlich der 8eC» tot« und des derzeitig« Inhabers übergehn.. Mck der praktisch« Durchführung der Sorralisterung m der bekannte Soziolöge Md Herausgeber der RÄezeitvng, Dr. AlfonS GoldschMrdt bettack word«. Georg Brande» arbeitet zurzeit an einem umfangreich« Werk über Thorwasdsen. DaS Mrk soll ein Seitenstück m dm drei groß« Arbeiten werben, die Brmrdes während deS Krieges über Goethe, Voltaire «nd zuletzt über Julius War geschrieben hat. In Kopmhagen beginnen jetzt Brandes' Gesammelte Schriften zu erschein«; den Anfang machte ebm ei« Band mit dem Gesamttitrl »Dänematt", der alles «mf Dänemark Bezügliche vereinigt. Rowni« Roland hat ein« »reuen Roman erf$eme» lasten, den er bereits vor dem Kriege vollendet bat, der aber wahrend des Krieges nicht erscheine« konnte. Es ist eine in heiter« Formen gehaltene historffche Dichtung im Stile von Rabelais. Das Buch führt den Titel „Colas Breugnon". Schrrtz de» Arheberrrchtes. Die^ „Wrrner Zeitung^ veröffentlicht eine Bollzugsanweisung, durch welche hinsichtlich deS Urheberrechtes an Werken der Literatur. Kunst m»d Photographie sowie hinsichtlich der Exekution auf Grund von Akt« und Urhmbe» das ReziproMtsverhaltuis zwlfch« Deutschösterreich und dem tschrcho-flowakischm Staate festgestellt wird. - Die ungarische Akademie der Wiffenschasten. Me aus Budapest berichtet wird, hat daS Bolkskommiffariat für öffeutlichcv Ückerricht befchlosi«, die mrgarische Akademie der Wisi«schaftm» deren hkuttge ZusammensetznW und Wirffamkeü mit dm Interest«' der Entwirmma und des Schutzeder ernste« Mstenschast m vollem Gegensatz steht, innerhalb kürzester Zeit einer Neuorganisation za rmterziehen. Bis dahin wird die Dbhaltuvg von Sitzung« sowie ftde andere Täftgkeit der Akademie der Wtsimschafte» Md ihrer Sektionen bis auf weiteres suspendiert. Mit der Führung der admiuistrativen Anaeleaenheit« wuchr der Kanckeidirektor der Akadem»e betraut. DaS VerfÜgungSrecht deS bisherig« Präsident« und drS bisherig« GeneralsttrctärS wird aufgehoben. Der bisherige Präsident wurde vom BoMommistanat aüfgefordert, im Sinne der obig« BerfügMgm sein Arnt zu »ibergeben m»d zwecks gleichen BorgchwZ den bisheriger» Generalsekretär zu verständig«. Sozküttsttsche Mo««tohette. Soeben erschi«« die bcidm Doppelhefte 4/5 und 6/7. Aus den» reichhaltig« Jnhall dieser Hefte sind besonders hervorzuheb«: Julius KoliSki: Der RategchankebeimNenaufbauDeutschlands. WlcyS chippel: Gewerkschaft«, Betriebsräte Md Arbeitsgemeinschast« « England.. Konrad A d e l m a n n: Chromsche Knse unserrr Lebensmittelversorgung? Bruno Taut: Der Soziallsmrck des Mnstlers. Adolf H e p n e r: Der Schre» nach Bestraftmg deS Kaisers. Max Cohen: Deutschland und der Völkerbund. Die weißen Blätter. Monatsschrift, herausgegeb« vo« R«4 Schickele, Verlag Paul Cassirer, Berlin, ,W. 10. Soeb« erschi« Heft 8 mit Betträgen von: Leo Tolstoi, Paul Cassirer, HanS Franck, Robert Walser, Ludwig Meidner, Theodor Dänbker, Krrrt Eisner» A. H. Fried. GerLchLssasl. ' Bürgerliche Vertreter Lev» GewerbegerLcht. Die »Pattamentskorrefpondenz* meldet; In einet Klage a«m chie Firma Gasterstett erschi« im Beisein deS Klägers Direktor Kürschner:, als best« Vertreter der Vorsteher deS D. H.-B. G t 8 n d a h l. Der Vertreter des Geklagt« Dr. M e i s e l S erhob Einspruch gegen die Zulassung GröndahlS als Vertreter i»n Beisein des Klägers, da diese Art Vertretung de» Advokaten Vorbehalten sei. Der Vomtzende des Senats erllarte aber, daß das Kolleaimn der LandeSgerichtsräte auf Grund des tz 26 der f vilprozeßvrdmmg zur UeberzeugMg gelangt sei, daß geg« döS cschein« eines Vertreters einer Pattei - in deren Beisein chov dem Gewerbegerichte nichts erngewendet werd« korntte. Hierauf fand trotz des Einspmches Dr. Mersels die Verhandlung statt. Dr. Meffels erllätte, die Ängelegmheit mtch der Advokatevkammet zur Sttömignahure vorMlegrn. Sport. Die esiemalkge« Mittelmächte von den olympischen Spieren «uogeschlosirn. Unter großer Beteiligung des Publikums Md bei herrlichstem Wetter wurde der 25jäorige Bestand der Olympisch« Spiele im Kasino ^n Morrwmon. »t Lausanne gefeiert. An den Feierlichkeiten beteiligte sich auch der Präsident dex Schweizer Republik,^Ador, welcher in langer Rede die Bedeuttmg der Olympisch« «spiele beioute. Anwefmd war auch her tschechische Delegierte Dr. Guth, welcher von all« Anwesmd« am längst« dm inlernationäsm' Ko»»ütee angehort. Zhm fitt auch die Aufgabe'z»r, dem tschechischen olymptsch« Konntce d« olympisch« Po»l für daS Jahx INS m üoevbrrng«. (Dieser Pokal wurde Merzeit der Prager Sokolgmvnde Mgesprochen.) Als wichtigster wl»rde der Beschluß gefaßt. D'mtschland, Oesterreich, Bulgarien.und. die. Türkei von der BeteiligMg an dm olympisch« Spie!« «iSzWheß'«,, ebenso H8rm die Delegiett« dieser M8chtx üuf, de»n miernationale« Vorstande anzugeborerr, (Für das gewesene Oesterreich war« dies sFÜrsts Otto Wiudischgräv. «nd sGrakl Rudolf' Eollöttdo-MannsfeldL Dageg« ist der tschech»sche Delegierte jetzt oWeÜer Vertreter der. tschecho-flowakisch« Republik. Die nächsten Spiele werden 1920 in Antwerpen stattfinde«, und zwar m»1 Rücksicht auf den Sokolkongreß in Prag erst später, Ende August oder Anfang Septmck« Hakoah. (F u 8 b ä ll ft ktion.) Hecke. 8 Ubr ädmdS^ AuSschußsitzung im Jnoustriellen-CafS. Morgen, y«'j Uhr gbepdS^ haben sich sämtliche Spieler der Seüiorenmannmaft zur Besprechung der Grazer Fahtt im Klubheim einzufindm. ' Hockehsektton. Heute findet «m 7 Uhr ab«dS eine wichtige Ausschußsitzung statt; anschl»eßend Byllvttsammllmg, zu der sämtliche Mitglieder der Sektion »mbedinat zn erscheinen haben. S ch w i m m s e J t i 0 it. Heute, 7 p abends, wrchüge AuSschußsitzMg. '' . ' T«r»rier ays vev Hohe«.Mavte. Die Vereine Kricketer, Wi«er BewegimgSspreler, Rot Stet« m»d Blue Star veranstalt« am 30. Md 21. d. M. rin Rrmdspiel auf der Hoh« Lvarte. Da» Berlin«! Sechsrage-Nennen wurde vo» dem Paare Saldow-Techmer gewonnen, das 3äü7'S80 Kilo.mtter z»»rÜÄegte. ' , Zu Pavls fand da2 Eckscheiduv^spiel im Cup im Beisein von 10.000 Zuscham tn statt.