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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-13 · Heft 85 (13.4.1919) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 85 (13.4.1919)
Date
1919-04-13
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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«UM Men. SlmMag PfMMfiwt Jrnylse - der he- E rh ö h V n g Erhöhung der 9Narmeladeprelse> deutenden Erhöhung des Zuckerprnses ist eure yc r i) der Preise für Uftarntelabc imabweiAbar geworben. Die Kleinverschleißpreise stellen sich nunmehr in Wien auf K 14.76 für ff Kilogramm Feinmarrnelade d i x % 6 * 11 A «nb <ntf S ls,S0 fürs Kilogramm d e r S o r t e L iuHolzpsKms, für ittrMqrmklade am K f>,44, tfir Hier Marmelade auf K 9.08 für i Kilogramm. Diese Preise gelten bereits bei der am IS. d. M. beginnenden Avrgab?. Die Italiener schenken SH MSßSSS* Meis, Gum§l O e g r &, KsmMnbsnt der italinyfHn Wafftttstiy» ftandAkommiiMn, _Ut m Gnttchterms hex Emmmmsi her mr «d estb em»t tekten Vey,Slker»nä Wen§ M Oftergesche«? brr Mimischen AeäiMng »st W a a g o n S Reis r> o l! üit n tz i a une«t ge ltlH& nur Verfffflung tftfteflk Diese WMviiMMße wird an tzio MmdMemittchm, die unentgeltlichen Sveisesiellen, die offenen KmMiMen «nd NN eine Reibe von VbMbrtinMtM mit bkftnveryr Berücksichtigung solcher M Klndgr z» Eph? her Ostertvyche abgegeben werden. Abgabe von AnterzLnVholz. Gegen Abtrennung des Abschnittes 4 deß »mm amtlichen EinkanfschssmeS werden in der beit voni 14. dis 19. April je 5 Kilogramm Mmüntzholz einen ßmfoit für tim Woche abgegeben, Der Miß ist UN-' oerWert, Sauerkraut ««d Aühen. $rt der fopimendey Woche werden Symrkränt Md Squerriiben wie bisher'und zum gleichen Me abgLßKen. ' Kührmittelzubußett fft« Kinder. Dienstag den iS. d. 57?, besinnt in' den in jedem Bezirk für hie einzelnen Brotlommiffionssprengll zustmchigen Abgabestellen die Ausgabe der Nahrungsmittelzubusien für Kinder bis zmn vollendeten viemehnten LebMGckr, Diele Ahgabestellen sind yn den Anschlagtafeln der Mgrstxatilchrn Bezirksämter, an de« Gebäuden der BrotkoulmiDonen sind an syMaen Anschlagorten «sichtlich gemacht. Anvie wöhlhabenderen K x e i s e der Ae? völfernng, denen es möglich ist, auch ohne tzstse Zubußen den Kindern genügende Aahwng zu plete«, ergeht hie ÄufforderMg, ins diese Zubuße» leinen Anspruch zu echchM. Die auf emims zu? Abgabe gelangenden eimnonatlichen Zubußen öestehtis M jedes Kind vis 3YM vollendeten zweiten tz ebenssah re aus l Ktsygr am «z Weizengrieß, ftir jedO Kmd vym vollendeten Merten bis zu« vollmdeten sechsten Lebensjahre aus m Kilogramm WeizensHos mch st. «eloßramm M ehl, fstr »des Md vom vMndrtm. Mm» bis mm vollends vrerzehntenßevenSjaheeausst» Kilog^ammHaserreiS. Um das Anftellen zn vermeid^, findet die Abgabe nach den AniMbuchMM^ brr HgMMmMkUche i» Mmdkk Werse W r Für Krydtt btS mm vssimd^u LrbenMre A b s 5 ap! In., F rn LfWtL Lbisß m 17. und Sch, 8t, 7 bis 18. Apxsi; fjjr chmer pont pollmdeten sechsten bis pn ' " " ' ~ ‘ T 31» A öif Gr gm 19» kl bis V i, T M?■ ,m N. H-xil. o tCBß, Io, ] vollimdchit vierzehnte« Lebenmyre. fjUßW 8 M «. Md m, . ... lst Korsorae gxtryffen, daß redes Kmd dre chm zugewresene Ljybuße an hem apaMeuen Tage «halt. Am 84. und 3S. Avril toynen drr Mvußrn für alle, die aus irgendemem Grunde drese niK xechtzertig beziehe« konnten, bei den zuständigen. AbgghestMr bezogen werden, M i t d e m 25. A p r i l wird die dies-» nMgc A n f @ o & t geschlossen. Die nlühste Ausgabe chch rrchtzemg verlautbart werden. Wareaabgabe -er ^ohS". , Mürserr Montag (Zentrqlmasazifl. VW. PM, Diarrstengaffe ist) t Wirsinäkobl (solange der Borrat rxichr) nutz MÄiakMe vo« st bis ch Ubr. Jim diefOe Heit: l., tt„ p. V., JX., x„ Si, XIV. Md fei, SMr Mvrrsk Slermgleitm. Xlll. u«d NA. Bezirk; WirstnakM von ^>.bis IS llhr (solange der Vorrat reicht). - WM;- Dwerse Hlkmitzkrstm vfl« Ä bis 4 Hx. HrmMxsphele — „Wrack," Mchaufpiel in dpss .Akten von Peter Egge.) Cmrx Krankenschwester wird von einem reichen Äinful, den sie pflegt, die Ehe aMtrggen. ßu geht yus hsn Bsrschlag des alten fymn ein, sich mit ihm sxdnungsmäßig trauen M lassen, ihm aber weiterhin plyß als Pflegerin und Freundin zur Seite zu stehen, ahn« die ,-ehelichen Pflichten" erfüllen zn müssen. Gsgenleistung: Gr . setzt ihx pine jährliche Anmwe ans, dt» sie zu wohttsitiM Mücken vertpjmhen darf- Schtvsster' Frieda hat aber LMM Angerchgeli-bten, Heu aufstpshmtden Praftssyr Wadyr, M Heu sie, lebt, und für den sie das Öpf<rr ötejcr Ehe brachte, Er benötigt Gelh zur ^prtsetzuna seiner Forschungen und sie sendet ihm HM größten Test dieser- WohltätigkettsgeldEr. Der Herr Konsul lyiumt --m wenig spät auf den Mißbrauch, Cs nimmt Wunder, d-ß dieser nüchterne, praktisch? Mann nicht schon damals Lunte s»ch, als sein« jetzig? Gattin den Wantrag ablÄhnta mrb als Dankeßbezeugung' fiir ihre Vamariterdienste v«r ihm fordert«, den nämlichen Dr. Wader auS^ reichend mit Geldmitteln zu versehen- Jetzt, nach hxei fahren — dt« Ehe mar inzwischen tatsächlich voWgeu worden und er träumt von Baterfreuden kommt dey Herzkranke Mann daraus, wohin fein Geld gewandert ist, «nb hält mit seiner Frau Abrechnung. Er Erstellt den Dritten tslephonisch ins Haus, sinkt aber, just in dem Augenblick, da Dr, Wader ein tritt, dem wirksamen Aktschluß zuliebe, tot zur Erde. Frau Konsul heiratet in zryeiter W ihr heiß geliebtes. Fugenhcheal und wir finden das Paar im dritten Mt auf einem Ozeandampfer. Der berühmte Professor Wader reist, zu einem Gelehrtenkongreß nach Amerika. Lusitania-Affäxß. Der Dampfer fährt auf einen Eisberg auf. Die Musik spielt dis zum letzten Augenblick, die Boote reichen incht. Frau Berta will vereint mit ihrem Msliöbten sterben. Gr aber reißt sich loS, greift nach einem Rettungsring und läßt fein« Frau im Stich. Mit der schrecklichen Erkenntnis, einem kalten Egoisten ihr Leben geopfert zu haben, geht fte in den Dod, Wenn derbe, effektvolle Thratralik Mt fogsnannten „psychologischen Feinheiten" durchsetzt wird, gibt es keinen guten Klang, öi? gelegentlichen Ansätze zu Jbsenschen Dialogen rolrken peinlich und die Mache dieses Stjickes wird jeden; ernsteren Zuhörer zur Qual. Frau Wagner spielte die aufopfernde, unglückliche Schwester Rerta, die ihr erster iNsitte «in Wrack nenn!, ivell sie ihre £ctfz vssr- WBüwS&ifft Wi««»r Dk»»ge»zeivmg .JS, fprti reie IM, kaufte, mit Hingabe, und in der Schlußszene mit großer Wirkung. Eine ausgezeichnete Leistung der Konsul Hanger des Herrn Wewer Kahle. Er hat den totkranvw, kargen, eifersüchtigen und innerlich doch starken Kaufherrn glaubwürdig gemacht und war in der «nt* scheidenden Szene Her Abrechnung poxtrefflich. Herr Ehthoser, ein ernster Künstler, gab dem Professor Wader eine persönliche Note. Auch dst anderen Mitwirkenden, ittsbesondeve Fräulein Rv seng «ist, sind zu loben, und die Regie des Herrn Gchulbsur m? dient volle Anerkennung. Die treffliche Darstellung konnte aber über die innere Hohlheit des Stückes nicht hinwegtäuschen. ^_ Ö. A. . TMzahstud Mim Der erfreuliche Eindmck einer jungen, liebliche Mätzchengestalt im rrrmtzm Kostümen, hie z» Klängen der Musik Ausdruckstänze anfführt, wird leicht mit' küusilerischw Wirkung verwechselt. Dgs HWche, kleine Wulej« L t l l y D e j ß veriW jchmfalls über tm deutliche BrKsblws, Musikalische Wirkungen ins Rhythmisch« umzusetzen nutz mzichst «-Wnstich im HMvristisch-HchftWastm Mche Effekte, Fräulein Angela Eng el, die drei Chopmstülke zu hW Mt gerade einheitlichen ProgMMr tzes Gbendh heistmerte, W M Klavierspielerin von schätzenswerten Qualitäten; neben ihrer gw entwickelten Technik fällt namentlich die Delikateste ihres HpW msgenehm M, Opernsänger Ernst Fischer s<Wg den Bajazzo-Prolog mit Mittelmäßiger Kunst mtz großem BeW; bester gelWgw ihm dir Zugaben, '*).• * " > .'i* Mavch^zrnachMßftckA für jüdische Kipder. Den MSrchrnngchmittae der ^Arch«*, der am c^gmStaa den IS. d. M-, VsS Uhr nachmlttaaß^ ,m große» Konzerchaus'aasr >f *w%*§ /Sv m»i- *« lrtdck, wird FrauWitw Müjrei darch timWtzki nnreitm, Auch KsnzertmDer. Z k itz b r e h Frnchl» G c> [ d n e r ynh jSrofefp} Whm mlfyiii»\y\ te mgmdstchen wud jüdisch« Märchen nmprrr Autore W . b»h«« M MitÄriM» »v exPndyjs angepqßtk Programm und kraut und Misst Dar a'u sinh Ar den 'üter-rischm Ml^e- WSMkn wschw, " " ' .1 " noch »M sind bei Ä hmlSkaffr erhältlich. Die heutige Matinee des Patästinaamtes. Das Pa käst ins amt tzttanstsltet zuguuftm seines Schulungsfonds heute um 11 Uhr vormittags im großen KonzertbaMasl eine M a H n et msi fplgmtzm Programm: Schutzettr Orr Allmacht: Hglövy: Ame m der „Ihdln 3 Lß Hi* $ > S$Ptyßi!&' JM m ÄpMt, Chopm, Ravell (M a r-g a-r e t t Gelba r d); Balladen und Tteder von 8öwe, Pflitzner, Strauß (Fritz F e i n h a l 8); eine Kryjl r yTrtchrls Tränen" O a % r y lertung: L eo^ Aosenek. Karten und tv \ t, L RotewgWstmßtz??, tz es Jüdischen Aatiypal vom 1§. Uhr (< bis ■ii. f 9.1 „ - l\ Ä bei ßhiiwfrH», R. L ö der D? rkg.usKstelle, f o n l> #, IJ* Schmelzgaffe r, Aus d»K Thr«t«xn. Der SpUlPla» tzrß OurgtheatetS 2l. h, M. lautet r Sonntag dm 1% nachmittags 3 Uhr (außer dem Fahrer- und Saisonavonnement, m halben Abendpreisen); „GhgeP und sein Ring." Abends 6 Uhr; „Die. ZomtNsUfien," Mont« m Uf* .'Die Fahrt ins Bla«tf fmnß8m.jM9toj\ den rs.; .,UnterwrgS. AgfWg!Ä HP Mwochdm iß.r „Iaakpbs Tr,«m>< Anfang W Uhr. DonnrrStgg dm 17.: „Der Gchäpfe Anfang 6 Uhr. Freitag den iS: Geschloffen. SamSWg de» I ,L. e x Kguf niß » « vo nf Bene biß.", Anfang */£ u^. Ostersonntag ven 20,, nachmcitags 2 Uhr (außer dem Jahxes- und Saispnabvnnement. zu halveu Abendpreisen) r fugendfreu»fek." Abmds s Uhr:. ,.Dir F6hrt ins Blavk." Ostermontag den 31., nachnnttags 2 Uhr (außer dem JahreS- und Saisonabonnement, m halvm Lbenbpreife»)? ,M in « a von Barnhesm," Abends V-7 Uhr; „Die verlorene Tochter, Der Spielvtan des O-erntheater§ vom IS. dis iMisivs S1.d. lautet: Sanntas den ly.: .Dielustigen Viihkrv-N «i« u o '1,7 M M«Ia, den «S nry me", Anfang7Uhr. DWtaadmrv,r «Dte E nt fü p rnn g anSde m G er a il^. Anfang >/,7 Uhr. Mittwoch den 16. (bei erhöhten Preisen) r „P a r s k f p Sn« fang Uhr. (AmfprtaSr KqmmMngrr Fritz Fern hals vom NationMesw: in MMen gtz Gast.) DonuerMghkn 17.: e r M o e n h <m\ Mf-ma v»7 Uhr, Freitag dm 18,\ GMosien, Smnstgg dm 19.': „Die I lt d i n*. Anfang lLlUhr. Sonntag den LO.r al est r i» a". Anfang'ft6Uhr. (BorxoMyi Kammersänger Fritz F k r n h a l s vom National-, theäter in Mmichen' als Gasti)' Montag den 21., nachmittags 2 W: „D e r T r y u b a b o u r"; abends 7 Uhr: „Salom,^ 18, tz, M. letzt. Mlu Fräulem Beegnex r Schön — Herr Jer SchigM »» Lessen; <M — Herr Stärk usw.) megie;^ EM Geyer. .kklsunge» täglich um 7 Uhr. Gegeben wird „Der selige Balduin", Wiener Kom-dienhans sindet bic heuüge Nachmlltagsvorstellung Lastdstreichev^ mit Ml. We Knarek von der Volksoper als Mlmi uyt s Uhr statt, die Abendvorstellung „Eriwan" beginnt um S Uhr. Die Direktion der G r i l l p a r z e r - B ü h n c hat die Lustspielplanderei „Die ölige'' von Dp. Friedrich Wallisch und du neueste Operette Theo U. Körners, welche sich de»» dem üblichen Operettengenre wesentlich nnterscherdet, zur UrausfHrrmg angenommen, Maeheth im Vnvgtheatev. Albert He'me wird in der nächsten GpiMt als erste aryße KlgssikeMeumfzeniemng des BurgcheaterS AhMpeareß „M a c b e t h" in den ©jjlfMm anfnchmw. Die Lady Mawech wird Fxan MedelSky spielen. Die' Mai-stzestsviele, siir die die Vorbereitungen bereits vorgeschritten sind, werden Rücksicht am die VerhgMmgen mit Dr. S tr an ß an deni OvemtWter stattfindrn, Dio Forperunge» »er wüstster. Der DiMorenverband hat gestern die Erklöruna abgegeben, daß die Thtatixr chre Betriebe e i n 1t e i K c n muffen, wenn d e F o r d e r u n a « n der Musiker, über bit wir fleftefit berichtet haben, aiiilft iverden sollen. Es fanden last tzen ganzen Tag B e r h a rc d l n n g e n statt, m deren Berksuf die. Musiker ihre, Wünsche .be^ deutend reduzierten, so daß eine K a t a st r o p h e zu vermeiden sein wird. Der Musikerverband wird morgen aus dem Theaterrat auStrete-r. Als letzter Grund wird von den Musikern angegeben, daß die Schauspieler und. Tbeaterarbeiter die Forde-' rimg d?« Musiker »sicht WeMnnz, »nt der die yhere Greche der Gagen beschränkt werden soll. Mchavd Straitzst und die Hpev. Die S t r a n ßu Affäre ist stationär. Es steht heute ebenso fest, daß- Strauß ich M a i i n Wien sstnrn Direktorposten a n t r i-t t^ wie di- AngehskiM dickrr Bühne mch wie vor nichts von kinev DpMtzrMon bffttlt, dkk «VkrwMU. KsmPktkNzkN wissen MM, Dankbm Mim» wir dös G er licht von emer x t n i « o a t»i dem Gnne, daß Strauß Nttv D i riß en t des OvemtMiers kein soff . ..Reformen «vfbf, t» Ungar». Uedrr die Neugestaltu biete bildmdm Jünstk. (iußxrte sich weit sie Grbistt der bildenden Künste taltung der Dinge aus derm GekommiUr Georg «es wie folgt r' tzrx zuttändtflk «st Sämtliche Kunstschätze- ... im Bcktz vpy FysändkM befanden. Mrdeg StaaMrsi kMtt. OckhftvMnhljch Mm die KpnWätze 5er Ausländer unter besonderem Schutz; ihre Unantastbarkeit m durch, besondere PMmfliam Mchert. B-MtÄ der bei Inläudem beschlagnahmten Knnsjschätze ist erst eine entsprechende Zentralffption ip UusWrnng beorissxn. Die SichapesterMuscm werden letzterst recht zu 'KyqmnWutM allerersten Ranges erhoben werden köntzeu. Aus diesen Museen, wo wir hie behentendsteu der äusgefundenesi Kmlstschätze zur Ausstellung bringen, werden wiederum Aüsstellungsobrekte aysgefchieden, die znr Errichtung von Museen in sänitlichen Prömnzstädtm verwendet werden. Die Museen des ganzen Landes sollen künftighin nicht «m unentgeltlich, sosidrrn auch dm ganzen Tag über zugänglich sein. Ueberdies werden wir Kurse errichten, tn denen in den Kreisen des Proletariats das Verständnis für die in dm Museen zur Schau gestellten Kcrust geweckt welchen soll. Rev» Bücher »«* Pexlnye B. Lsiwit, Der Versag % ^ylpit, der in hxr letzten Znt eine «pcherordeutsich rege Tsitigkelt entfaltet hat, die alle Gebiete jüdffchm Lebens rnnkaßt, ' kündigt folgende NmeckckeinMgen an: Z n r I u ß e »tzb r w k ß un arMMr-ed PMW.DaßÄtzW. M M «m» Jfam... nmpM % 7.Ä. »°bM.n M'. i? n r indischen Geschichte: Srgmunv Mäher, Hw Wiener Juden, 1700 — 1900, broschiert A' 15.40, ßcbunbetr K 19.80: MofeS Heß, Rom ilfld Jmsifllem (WMre Hand-. Wer. Band K 544, Z«? P.g l§stin rt f v g p c:. Alsted m ftör Kr Losung des Mnstingprohlems. id l-H; Zemach- W'schk Bauen,, Geschlchtm ans dm ffeuen Mütting. broschiert^ 6.60, aebnntzm K 3,80; Engen Hpeftich. Der Weg in das Land, Polafiinmsische Ausreichrumgen, broschikki T 4M aebundm « 6^-. f tt t fi h erat u r: Jrinn Singer. Daß vsxschloffmt Buch, Hntzermärchen, - ßMdM li 7,70; Ehajrrr Wchman Bralik, Nach dem Progror», Denttch von Abraham Schwadron, st 9.-^- Otto Abeles. Jüdisch^ Flüchtlinge, broschiert L 440, grhrmden st 6.^. Durch alle Buchhandmngm oder direkt von R.?§wit, Verlag, Wien ff,, Fleischmarkt 1. 590RTKLUB „MAKOAH“. anlässlich der 10,jährigen Gründungsfeier nm Montag den 28, Aprli 1019 im Grossen Kon^erthaussaale. — Beginn st,7 Uhr, Mitwirtend: ALFRED QRÖNFELD SIEOMUND FEUERMANN RUDOLF BANDLER FRITZ BLUM KARTEH von 16 bis 8 Kronen sn der Tageskassa des Konzerthauses, Wien, III. Lothringerstrasse 20 und im Sekretariate des Sportklubs „Hakosh^Cafö Industriellen,!„ Concpfdiaplat? 4; ßuchhandlyng Löwit, I,, Rotenturm- Strasse; Bwcnbandlung Hirschler, ff, Rabenstejg 6f »is Gerichtssaal. Ein Journalist als Strafverteidiger. Der Wiener Schriftsteller Emil Kläger hat fiel); nach den Bestimmungen des neuen Jugendstrasxech bereittvillig als Augendverteidiger zur Verfügung ge-, stellt. Donnerstag trat er-zum erstenmal als Awvalk eines Dreizehnjährigen beim Bezirksgericht?. Josefstadt' auf. An blasses kleines Bürschchen wurde vor denk Bezirksrichter Dr. Fialla, her selbst ein Vorkämpfer des Jngendstrafrechtes ist, geführt, um sich wegen eines mit einiger Kühnheit vMbten Einbruches zu verantworten, bei dem ihm"Fleisch, einige Eier und ein Stück Butter als Pente, ^ufieleu. Der Junge erzählte int Einklang mit M Erhebungen, wie er, .sich selbst überlassen, als Packerlträger' auf Bgchnf' Höfen seinen > Unterhaltzu finden bsmüht .war;- auch bettelte, pnd durch vierzehn Dago in einend leeren MÜbeswagen nächtigen mußte. Dis- Zeugen stellten ihm ein gutes Zeugnis aus. In der Schule soll er, .soweit es sich ermitteln ließ, fleißig gewesen sein. Herr Kläger stellte durch seine Fragsuan hen Mssklagisn fest, daß er vor der Tat d u r ch' anderthalb Tags nichts als ein Stückchen Brat genossen habe.und furchtbar Hunger litt, sich also sim ,Hinblick ans seine herabgesetzt WihprstandSkraft,..die die eines Kindes ist, in einer unwiderstehlichen. Zwangslage., befunden habe, Der Richter fällte einen Kreisprnch, ha dem Angeklagten in seinem Psychischen Zustande die Eiusiclit in die Traglveite seiner.Handlungsweise gesthlt yqb'?. und beschloß, den Knaben tu blJ .neu;. Erziehung ’iuj'i.u';: ru Aud.'uau zu bringon.

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