Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 85 (13.4.1919)
- Date
- 1919-04-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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git; 85 Wen, Sonntag Wiener Mkorgenzemmg 13.'DpnNl919 —iinwwiii—imiiinnwii ii ii ii j i i i NeKlamiert Euer!! Wahlrecht!! Dorarrssetzrmg: Deutsch - öfterr. SLaatsbürgerrecht. Neklamationsfvist: Vom 110. bis 18. d. M. Notwendige Dokumente: 1. SLnatsbnrger?chLftserklärung,2.MeLdezettel und 3. ein Dokument (Gedurts- oder Heimatschem, StaaLsschÜlzengnis, PAß re.) Meklmnationsbureau: 2. BeZ., Zixkusg. 33 * Jüdische Kultusgemeinde. Aus der Kultusgememde Graz. 'Der Ausschuß des nengewählien KEusrateZ hieltSonntag^tzen 6; d. M. feine erste Sitzung ab. Der Antrag des jüdischnatioyaleu -Vertreters, Herrin I n l i u s, G r ü u e r, guf Aba nbeuunfl b|i' Wahl. örd ü u n g n nd d e, r S t K tuten wurde prinzipiell a n g tnomuic n. Man will'- jedoch das neue Statut der Wiener Kultvsgemeinde a bwcrr t en. -- Das dem Herrn Grüner rrrsprüngllch zugedachte Schnlsefemt wurde dem Gcsamtpräsidinm zugewiesen. . Zionistische Wahlsiege. , In L e i t wert tz habep in her. vergangenen Woche die Wahlen znrKultusgerncinde stattgefunden. /Die ,3ivnistische Lifte ist.pollständrg durchgedrnngen. Damit, ist ein wichtiger Schritt zur Eroberung der nordböhmischen Gemeinden, welche bisher fest in den Händen der. Assimilanten waren, getan. Dieser Wahlsieg ist auch ein Beweis für W Fortschritt .des nationaljüdischen Gedankens in Böhmerr. vAu T.ropp ait wurde hei denMltuswahlen eine überwiegende z i vn ist if ch e M - jo ritat gewählt. Per der Konstituierung des neuen Kultusvorstandes am 3. d. M. wurde, ''wie die Wiener „Jüdische Zeitung" meldet, der. Zionist Gustav F i u z r zum Kultuspräsidenten, Dr. Robert L ich t w i tz. zu seinen^Stellvertreter und die' Herren A lisch nl, Dr. .L e s chu e M 0 l l e x, S p i e g e l und,W.ein r e'b zu. Beiräten gechßhtt,. Alle Benannten sind Zionisten.. Der Präsident..'der Trpptzgyer Kultusgeuieinde war bekanntlich bis jetzt - Mb ®tv M'eodvr S o n n ensch eiu. . ' ■. .' / Die Wahlen. Der neue Wahlgang. ^Der. Erfolg, den das nationale Judentum bei den Wahlen zur deNtschösterreichischen Konstituante erzielt hat, verpflichtet Er 'tmß am 4. Mai geweitet werden. In die Landesversammlrmg,; in den GemeindeM.-rnch Zn, tzie WiMtz.ech:eüm.gen nckssen! uaÜonasiMcheMqu^ätaxe.einzrchch. ,'i§ i n..Rrgument, das auch - Guhneinende bis - Mi. abhielt,/ natio.naljildrsch .zu wHleü, ist!erledigt: .„Emc Kandidaten haben ja ohnehin keine Aussicht, l diwchzMntmen." Beim jinrgsten Wahlgang > vereinigte S t r i.ck e r j m e%t Stimmen auf sich,! als die Llstenfrihxex Ofner und Alasel ns a ni.iRjC.it g e n o.mm t n. Dse, Hnwände der','-Bös^ - willigen,, daß wir „nationale Chauvinisten" seien, . oder daß wir; ei« rückständiges „MittelstandSp^ogramin" .ötdreUrr, daß wir die i deutschösterreichischtn Juden in „ein.neues Wetto" sperren wollen, pichen' abfe r. h mt e nicht, mehr., Immer f weites/ jüdffche Kreise!komtpen Nw- Einsicht, daß das p-.r i mit r e R e cht aufdie c t g e n.e. N a ti 0 it von uns Inden erkämpft'werden muß, j-daß die Wahrung der jüdischen- Interessen ' durch bewußte Jubm notwendig ist, wie iiumer die Ncngeftältpng des Staates ausj fallm mag «nd daß ein gedeihliches, friedliches Zusammenleben und Zusammenwirken, mit den nich.tWschen Bewohnern' des .Staates ntw dann ermöglicht wird,, wenn'/die nnselige Politik ^der Mimilationsjndm endgültig beseitigt, ist. .! . 8?»r d«e intensivste Arbeit unserer Kreunde kamt , die erhoffte 'günstige Entscheidtmg bringen, denn tmsere Gegner bieien alles ^anf, Wi ihre Niederlage bei den letzten Aöahlen wettztunckchen. jüdische Volksgenossen! Wir ersuchen dringend:, 1. Ans Marken und Adressen" der Bekannte« in der Leopoldstadt, der BrigitLenau, im Alsergrund, in Währing und Döbling» die als Wähler für unsere Liste. in. Betracht kommen, bekannt zu qebeu, uns ebenso alt diejenigen zn nennen» die bereits die deutfchSfterreichische Staatsbürgerschaft erworben haben, jedoch das Wahlrecht noch nicht besitzen. Wir sind gerne bereit, für alle Juden und Jüdinnen durch imfer WahlreklamationsbureÄu» welches sich in der Zirkusgasse 33, in den Räume«! des Zionistischen Landeskomitees, befindet» das Wahlrecht reklamieren zu lassen. Da die Reklama-- tionsftist auch diesmal auf eine kurze Zeit beschränkt ist, müssen sich alle, die das Wahlrecht erlangen wollen, sehr bald dämm bekümmem. 1. 2. An der Wahlarbeit, (Agitation aller Art, semer Betätigung am Wahltage ustv.) aktiv teilznnehmen und' sich diesbezüglich mit dem Zentral- Wahlkomitee, II., Zirkusgasse 33, ins Einvernehmen zu setzen. In dieser .Hinsicht erwarten wir weitgehendste Unterstützung von seiten der akademischen Korporationen, Turn- und Sportvereine. 3. Den Wahlfonds durch weitgehende materielle Zuwendungen zu starken. Der Wahlkampf wird in noch viel größerem Umfange gesiihrt werden müssen, auch. Mreckt er^jich auf mehrere Bezirke, was erhebliche Geldmittel erforderlich macht. Wir appellieren eindringlichst an die bewähr e Opferfreudigkeit unserer Volksgenossen: Jede Spende erleichtert den Sieg des jüdischnationalen Gedankens, jede Spende fördert unsere große Sache. Juden und Jüdinnen! Helfet werktätig mit! Spendet viel und rasch! Das jüdifchnationale Zentralwahlkomitee. Wichtige Daten für die jüdischen Wühler. 19. Alpril: Schlntz des Reklamations- Verfahrens. 20., 21. und 22. Llpnl: Entscheidungen über Reklamationen. 23. April: Letzter Tag der Zustellung. 24. und 25. April: Bemfung an die Bezirks¬ oder Stadtwahlbehörde. 27. und 28. April: Erledigung der Prüfungen. 29. April: Zustellung. 30. April, 1. und 2. Mai: Frist zur Behebung eventueller Mängel. 4. Mai: Wahltag. * Noch sechs Tage ist Zeit, in den Wählerlisten nachzuseherr, ob man in dieselben ausgenommen ist. Dies gilt insbesondere stzr jene Juden und Jüdinnen des zweiten, zwanzigsten und nennten, ferner des sechsten, siebenten und achten Bezirke^ welche seit denWahlen in die Konstituante d e u t s ch ö st e r r e i ch i s ch e Staatsbürger gew ord en sind, 0 d er die erforderliche Altersgrenze erreich LH aben. Jeder benütze die kurze Frist, um nachzuforschen, ob die Namen aller seiner wahlberechtigten- B ek ann t eu itt der Wählerliste cutf) alten sind. Sitz der AgitaLionsleitüngen. Das Hauptagitationslokal sür den H. Bezirk befindet sich in den Räumen des Zionistischen Zentralvereines für Deutschosterreich, H, Zirkusgasse 33, I. Stock. Hauptagitationslokal für den XX. Bezirk: XX,, Karl MeMtraße 5, Tür 1. Die AgiLationsleüung für den IX. Bezirk befindet sich IX., W asagasse Nr. 2, Mezzanin rechts. Die Agitationsleitung' für den VI., VII. und Vitt. Bezirk befindet sich ab 10. April 1919 jm Hause Weftbahnstraße 29, Hochparterre links (Ing.-Bureau Bemhürdt). Reklamiert unverzüglich Euer Wahlrecht! Reklamationen werden in den vorgenannten Agitationslokalen entgegengenommen und dnrchgeführt. Auskünfte in sämtlichen Wahlangeleaenheiten werden täglich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags erteilt. Die nächsten Wählersersammlungen. 11. Bezirk: Sonntag den 13.April um 10Uhr vormtttags im Hotel „Stefanie" (Jüdische Bühne), II., Taborstraße 12. Tagesordnung: Die kommenden Wählen und die Juden. Sprechen werden : Frau Gemeinderat Anttta Mül l e r, Abg. Ing. S t r L ck e r, David N e b enz ahl. XX. Bezirk: Sonntag den 13.Wnl im Kino Wallenstein, Wallensteinftraße 55, um 9 Uhr vormittags. Thema: Stellungnahme der Juden zu den Bezirks-, Gemeinderats- und Landtagswahlen. Referenten: Dr. Plaschkes, Dr.Otto Abel es, David Nebenzahl. . VI. Bezirk: Donnerstag den 17. Apnl, präzise Vr>7 Uhr abends, findet im Verbandsheim (großer Saal), VI., Königseggasse 10, die erste große Wählerpersammlung statt, wo wir euch unsere Kandidaten vorstellen werden. Referenten: Abgeordneter Staatsbahnrat S t r i ck e r, Frau Mitta M ü l l e r, Adolf Böhm, Dr. Desider F11edmann und Dr. Ernst Schubert. __ Die Ernährung. Der Marktbericht. Stürmische Szenen in der Grohmürkthalle. Die Nachfrage auf den gestrigen Märkten war, wie gewöhnlich an Samstagen, außerordentlich.stärk.; Besonders groß war der Andrang in der Uroßmarkthalle, vor der sich die Kauflustigen bereits in der Nacht .so zahlreich eingefunden hatten, daß man bei Halteneröffnüntz ungefähr 40.000 Menschen, zählte. Die geringen Vorräte — 7400 Kilogramm - gepökeltes und getrocknetes amerikanisches» Schweinefleisch, - das Mlogramm zu, 40 Kronen (!'), 760 Kilogranun Würste und 1444 Kilogramm Rindfleisch, für die rayonierten Bezugsberechtigten — tvav-n bereits um ^28 Uhr vergriffen. Da der größte Teil der Erschienen.entleer ansging, bemächtigte sich der Menge große Aufregung und es kam zn stürmilchen Szenen. Dio Mengen wollte mit Gewalt in die Kühlräume i dringen. ...; Das große Wache-aufgebot' hatte Mühe, die Leüls davon abznhalten. Erst nach dem Eingreifen derMarkt-i - amtsorgane gelang es, die Menge eungermäßen zü'^ beruhigen. Ans der Mitte des Publikunts wurden viep Vertrauensmänner .gewählt, /mit welchen Marktkommissär Fort in die Knhlräume betrat, ümi sie davon zu überzeugen, daß keine wie immer gearteten Vorräte vorhanden seien. Erst nachdem dies geschehen war und die Kauflustigen die Gewißheit erlängt/haiteuf / daß wirklich nichts mehr da sei, zerstreute sich allmählich die Menge. Heute Sonntag bleibt die Großm-arktha«kle wegen Mangels jeglichen Vor-'' r.ates geschlossen. ./? , // ' "// Der Fisch markt verfügte bloß über ganz, ge- . ringe Mengen gewässerter Stockfische nird getrockneter / Klippfische, .die gleichfalls schon zeitlich' fcv der Frühf, vergriffen waren. . / ' f , Die Grün Warenmärkte waren gestern reichlicher besthickt als an den Vortagen. Die Märkte vür- ' fügten fast ausnahmslos über große Mengen von' holländischenr Kraut und holländischenr Kohl, die reißenden Absatz fanden. Aus dem Naschmarkt gab es ' Orangen, die bald vergriffen waren. Eier waren' gestern wieder nicht erhältlich. ' . /' Der Mehleinlanf in Wie«. Vom Staatsamt sür Volksernährung wird nüigeteilt: - -Arr Getreide und Mehlsind niit Ententesenduvgew nst.. Derüschöstrrreich eingelaugt: iÄm 11. April. 720 Tonnen Getreide- 648 Tonnen Mehl /, ferner . . ... i.. . 1885 „ J'- Mammen 2533.Tonnen Whl // .-Einlauf/seit 1. April (in- .elf Tagen) zusammen ,15.221/ Tonnen Mehl. ,w! 1! Derzeitiger Tagesbedarf 1071 Tonnen Mehl. (Erhöhung; hes,Tagesbedarfes durch Znschnbe au Tirol.) im Ersten Wiener Konsumverein. : Die Vorgänge ' Innerhalb des Ersten Wiener Konsmnvrreines hat sich eine/, , „Reformvartei" gebildet, die beabsichtigt, den Mitglicheru eine--?.' höhere Rückvergütungzu sichern und gewissen M i ß st d n ... abzuhelfen. Als der Verein im Iahte 1873 729 Mitglieder zählst/' batte' er einen Warenumsatz von K 718.000 und zahlte, Wm/ Mitgliedern eine övrozerrtige Rückvergütung. Das VermögmMar'- / damals unbedeutend, der Reservefonds betrug K 58.000. Mm Mährigem Bestände wurde jetzt ein Umsatz von zirka -50 Mmonen'Kronen erzielt,, dagegen wird bloß eure 2prozeuüge-KU//'- Vergütung im Gesmntbetrage von L 954.000 geleistet, sodaß ans emT Mitglied im Durchschnitt 14.— a u N ü ck v e r g,ü t n n' g - kommen Dem sind solgmde nach Armabm des Vorstattdts -" Merte Ziffern entgegenzustellen: Vom Gebarungsüberschnß per 1- L 1,759.302 wird der Betrag von K 470.394 als Tantieme für T den Vorstand, die Direktoren und Beamten,, Penstonsfonds'/, Bäu- und Erneuemugssonds verwendet (für die VorstimdMu- - - alieder allein K 88.000.—!). Dem Reservefonds, der MV bereits' aus K 2,012.626 bezifferr, werden für das abgrlansene- Jahr II^21.257.-^ zngewiesnr. . Während der Reservefonds stetig zmümmt. dre ^a ni rö ntL .. s ü r d e n Vor st a n b i m m e r große r w r r d, geym^ . - die Genossenschafter bei/ einem Bruttoertrag von K 5,744.730.-7-;/ b e i n a h e l e e r a n §. Die-Mitglieder, die, diese uebelstanvd beseitigen ' wollen, werden ersucht, ihre Adresse dem ^Direktor: K o b r i i f ch, IV., Margar.etmstraße 47, zu senden. Durch Lid - bisherige Art der Wahl ist den Genossenschaftern die Mvglrchkriii j genommen, irgendeine Stellung zu nehmen. Auch wird/vmW»-;'. Me, i eine unwürdige Behandlung d ^e r mit t*\ g I i t der seitens einzelner Angestellten und über. P 0 t io« § wrrtschaft geklagt. '; Bo» best Beotkommissionen. Samstag den 19 ÄjM', entfällt in allen Brotkommisstonen der NachmittGvienst. dagegem sind die-Kommissionen am Vorruittage geöfftret. Am Ostersonntag blrihen die Brotkommissionen geschloffen. Ostermontag wird em- Wertags-Jonrnaldlenst gehalten. . . Leb ensmittelzubutzen in der Osterwoche. Die! " Ersparnisse an Brotmehl, welche durch die Verwendung von' Cirokmchl zur Broterzeugrmg in Wien gemacht wurden, cmMichm die Ausgabe von. % Kilogramm? F .e i n m e h l an alle Verbraucher mit Ausnahme der Selbst^ Versorger. Diese Mchlzubuöe wird sowohl bei Len stäotischew Mehlabgabestellen wie auch bei den Konsumentenorganisationm' zum Preise von K 7,20 für ein Kilogramm gegen Abtrenvmg der Ziffer 52 des alten amllichen Einkauffcheines abgegeben. — Bon dm von der Entente zur Verfüguüg'. gestellten Reismengen gelangt -eine Zubuße^ von Hi K il 0 g ramm pro Kopf znr allgrmemen Abgabe. Der Reis ist bei' den städtischen Mehlabgabestellen und bei den Konswnentenorganisationen zmn Preise von^ t 8;— - für ein Kilogramm gegen Äbtrennmig - der Ziffer 09 .-. des' alten Einkauffcheines zu beziehen. — Weiters wrrd ans den letzten Beständen' der Gemeinde Wien an B o h 11 t nföffce V» Kilogramm p'r 0 Kops ausMebem^- Dieser Kaffee ist bei denjenigen Derschleißstellen (Gemischt-!' warenhäudlern und Konsumentenorganisatiönen), bei welchen, die; / ■ Verbraucher bisher mit dem Bezüge der Kriegskaffeemischung rätzoni'ert sind,' gegen Abtrennung der Ziffer 51 des alle n-,'- amtlichen Einkauffcheines erhältlich. Der Detailverkaufspreis/- bektägt - 8. 16.80 für ein Kilogramm. Der Verkauft' amnt am 15. d. M. und wird die folgenden, Tagen, der Osterwoche fortgesetzt. — Ms' - Hs l e i .s , ch e r, s.-i ä -.' tz/, wird an,sämtliche Haushalte,gleichgültig, ob dieselbm in der.Mochei/ vom 10 bis 16.Fleisch erhalten haben oder nicht, V,Kilo,gx'amm't-. B 0 b ii c n' s ü r j e d e P e r s 0 n des Haushaltes abgegeben^' -Die Abgabe. erfolgt bei den stadtischm Mehlabgabestellen und, KonsMentenorganffationen gegen Abtrennung des .Buchstabens P./ des grauen Einkauffcheines für Rindfleisch oder des ro.safMenm! Einkauffcheines für Wohlfahrtfleisch zum-Preise von L S.-ri^V» Kilogramm. , v :.v Marmela-eabtzabe. Am 15. d. M.,.heginA die niiMe,/. Freitag den 18. d. M. -Vom Samstag' den 19. d: M.'-üntzenfangcü erfolgt die Ausgabe jiir alle Haushaltungen,- welche ait; den genannten Tagen Äiarmclade '.nicht beziehen konnten., Marmelade wird nur gegen amtliche Ausweiskärtrn. abgegebvt , und ist.für jede im Haushalt verköstigte Person entsprechend--dir-i im Eillkausschein ersichtlich gemachten Personenzahl H/- Kilrsf aramm Marmelade abzugcbcn. Zubußen -für Schwerarbeiter -Wd Kutder werden diesmal nicht ausgegebeü.. Die Abgabe,, hrr: Marmelade erfolgt gegen Abtrennung des Abschnittes 67 des", alten Enckwsichemes. '