Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 82 (10.4.1919)
- Date
- 1919-04-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Rr. 82 Wien, Donnerstag ..«■*' — IN 1'iilTl'W ' n'lfrinT- Wl Letzte Nachrichten. Die Friedensbedingungen für Deutschland. London, 9. April. (Tel.-Komp.) „Daily Mail" meldet aus Paris über die wahrscheinlichen Friedensdedingungen für Deutschland folgendes: Der Rhein wird die deutsche m i l i t ä r i s ch t® reitst. Ueber das Saartal wird vorläufig vereinbart, daß sämtliche Bergwerke dieses Gebietes Frankreich überwiesen werden, das heißt, daß Frankreich auch t die im Privalbesitz befindlichen Bergwerke ausbeutm darf. Weiterhin soll die Zahlung der Kriegsentschädigung über 30 Jahre verteilt. werden und bekanntlich die F o tut einer Einkom m ensteue r in Deutschland erhalten. Bis diese Kriegsentschädigung bezahlt ist, wird das Rh ein gebiet von belgischen und französischenTruppen bes e tz t bleiben, was dreißig Jahre beanspruchen dürste. Saloniki unter Aufsicht der Entente. London, 9. April. (Funksvr.) Griechenland verpflichtet sich» Kavalla, S a l o n i k i und Dedeagattch unter Aufsicht der Alliierten zu -stellen. Bulgarien soll ein Hasen und vollkommene Handelsfreiheit am Aegäischen Meere zuerkanut werden. G x'i.t chenland verpflicht e t sich, dieRelig i o rr s f r e r h e i t a n z ü e r k e n n e rü Nach Friedensschlnß würden die im erworbenen Gebiete seßhaften Bulgaren die griechische Staatsbürgerschaft erlangen, falls sie dort seit sechs Jahren, ansäßig gewesen sind. Jene Bulgaren, die die griechische Staatsbürgerschaft nicht annehlnen wollen, mußten innerhalb eines Jahres nach Bulgarien a b w a n d e r n. - Irlands Unabhängigkeit. Berlin, 9. April. Der „Abend" meldet aus Lugano: Nach einer Londoner Drahtmeldttng des „Sccolo" steht die Prollaruierung einer u n a b h ä n g i g e n R c p u b l i k I r l a n d mit dem Sinnfeinerführer d e B a l e r a als Präsidenten, unnlit.te-lbar bevor. Clemenceau schlägt Eottin zur Begnadigung vor. Paris, 9. April. Meuter.) Präsident Poincar 6 wandelte auf einen Bericht C l e m c n c e a u s hin die gegen Cottin verhängte Todesstrafe in z e h n j ä h r i g e Zucht- 1) tt n s st r a f e um.^ Amerika gibt Rußland Lebensmittel. z Rotterdam, 9. April. (Tel. der ..Wr. Morgenztg.*) Amersta beabsichtigt eine internattonale Kommission wegen Versorgung Rußlands mit Lebensmitteln und anderen Bedarfsartikeln zu gründen. Durch die Belieferung Rußlands mit Lebensmitteln soll dem Bolschewismus entgegengctreten werden.- . Keine Abstempelung in Polen. n Warschau, 9. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Infolge der Ernennung des Direktors der polnischen Borschußtasse K a r p i n s k f zum Finanzmimster verlautet, daß dies das A u s g e b e n der A bstempelung der Mark-, Rubel- und Kconennoten sowie einen Verzicht a u f e i u e Z w.a n gsliep cit crung bedeute. Wie bekannt wird, ist es aus diesem Anlässe zwischen den Ministern Englisch und K a r p i n s k i zu crner scharfen Auseinandersetzung gekommen. Schutz der Interessen der Ausländer in Bayern. München, 9. April. Der V o l k s b e ü n s t r a g t e d es A r,M e r n hat die Errichtung eines Volkskonnnissariats für den ./ S ch u tz d e r I n t e r e' f s e n d c r f r e in d e n Staats fl iy e h ö r i g e n in der Räterepublik Bayern verfügt. Nordbayern will München den Krieg erklären. . Berlin; 9. April. Nach einer dem, „8 Ühr-Blatt" aus A ■ ii r it b erg vorliegeudcu Meldung, ist/ N o r d b a y c rn fest entschlosien, sich von München abzukehren und der dortigen Räteregierung den Krieg z n e r kläre u. Besonders die Bauern wollen um keinen Preis mit der Mteregierung verkehren und sie anerkennen und werden mit/allen Mitteln den Lebensui.t t t e l ü o y k o t t g e g'e n M ün ch c n durchführen. In N wr n der g ist der Bürg e r st r e i k ausgcbrochcn. Die dortigen Kommunisten haben sich einiger Burger als Geiseln bemächtigt. Auch in R e g e n s b n r g wttrden Beschlüße, gegen die Näteregieruug gefaßt. In B a m borg erklärte Ministerpräsident H o f f m a n n in einer Veriauunlimg. daß er niemals zugcbcn werde, daß eine Räteregierung in München bestehe. Ausdehnung des Streiks im Rnhrvevier. r Frankfurt, 9. April. lTel. der „Wr. Morgenztg.") Durch die Agitation der Spartakistenführer hat der Bergarbeiterst r-v r k i m Ruh r g.c biete heute an A n s d e h ir n n g gewonnen. Nur bei Krupp wurde die Arbeit ausgenommen, . da die Truppen die Streikposten hinderten, die Arleitswilli'gen von der Aufnahme der Arbeit abzühalten. GeneraLftveik in Braunschmeig. Berlin» 9. ^chrit. Der .,-Lokalanzeiger" meldet aus Brainiichwtig : Heute vormittags ist die Ä r b e i r e r s ch a f t mm Zweck der restlosen Durchführung der Revolution in den G en e r a l ft r e i k getreten. ■ - ' Für eine kroatische Republik. . Graz. v. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg."). Die kroatische Bauernpartei^ veröffentlicht eine Erklärung, laut'welcher die Kroaten das K v n i g r e i ch und die -serbische Dynastie.nicht anerkennen und die Wahl einer k r va t i s ch e.n K o n st i t n a n t e fordern, welche die k r o a t i s di c R ep u b l ick proklamieren soll. Die serbischen Truppen sollen von Kroatien zurückgezogen werden. , Die Wahlen. Die neue Wahtbewegung. » I; Am 4. Mai finden die Wahlen in den Genteinderat. die Landesversammlung und die Bezirksvertretungen .statt. Pflichtgemäß haben die zionistische Leitung undder Jüdische National-, verein für Oesterreich nach gründlicher Beratung in der gemeinsamen' politischen Kommission die nalkonatjüdischen Kandidaten nominiert und der unbedingten Notwendigkeit,, nicht \m im II. Bezirk, sondern auch i m IX. B e z i r k i u d e n 'Wahlkampf eingu treten. Der Erfolg bei den jüngsten Wahlen'zur Konstituante verpflichtet. Alle Kräfte müssen vereinigt: und angespannt weiden, um unsere Parteigenoffen in die Bertretungskörper zu bringen. Nu r emsiyste A r b e i t v o m heutigen Tage b i S z u ui 4. M a i k a n n d a s e r h o f f t e R e s n l t n t bringen. Wiener Morgenzettuug diy. Aprü 1919 Sette 5 Spendet für ben Wahlfonds! Adresse: Zionistisches Landeskomitee, 2. Bez., Zirkusgaffe 33 Postsparkassenkonto Nr. 47.115 (Ber- :::: merk „Wahlfonds"). :::: Jüdische Volksgenossen! Der große Erfolg, den wir bei den letzten Wahlen in die Konstituante errungen haben, macht es uns zur erhöhten Pflicht, mit größter Energie in den Wahl- Kampf für die bevorstehenden Wahlen in den Gemeinderat, Landtag und in die Bezirksvertretung einzutreten. Wir dürfen uns nicht den auch diesmal in Aussicht stehenden Wchlsieg durch Lässigkeit oder mangelnde Energie entgehen lassen. Wir müssen den einmal betretenen Weg auch fürderhin einhalten. Mehr als bis jetzt haben wir die moralische Pflicht, unsere ganze Arbeitskraft in den Dienst der Wahlagitation zu stellen. Kein Volksgenosse darf es unterlassen, schon jetzt in seinem Kreise für unsere Sache zu wirken. Wir ersuchen dringend: 1. Ans Namen und Abresien der Bekannten in der Leopoldstadt, der Brigittenau, im Alsergrund, in Währing und Döbling, die als Wähler für unsere Liste in Betracht kommen, bekannt zu geben, uns ebenso all diejenigen zu nennen» die bereits die deutsch österreichische Staatsbürgerschaft erworben haben, jedoch das Wahlrecht noch nicht besitzen. Wir sind gerne bereit, für alle Juden und Jüdinnen durch unser Wahlreklamationsbnrean, welches sich in der Zirkusgaffe 33, in den Räumen des Zionistischen Landeskomitees, befindet, das Wahlrecht reklamieren zu lassen. Da die Reklamationsfrist auch diesmal auf eine kurze Zeit beschränkt ist, müssen sich alle, die das Wahlrecht erlangen wollen, sehr bald darum bekümmern. 2. An der Wahlarbeit (Agitation aller Art, ferner Betätigung am Wahltage usw.) aktiv teilznnehmen und sich diesbezüglich mit dem Zentral- Wahlkomitee, II., Zirkusgasse 33, ins Einvernehmen zu setzen. In dieser Hinsicht erwarten wir weitgehendste Unterstützung von seiten der akademischen Korporationen, Tum- und Sportvereine. ' 3. Den Wahlfonds durch weitgehende materielle Zuwendungen zu stärken. Der Wahlkampf wird in noch viel größerem Umfange geführt werden müssen, auch erstreckt er sich auf mehrere Bezirke, was erhebliche Geldmittel erforderlich macht. Wir appellieren eindrinKichst an die bewährte Opferfreudigkeit unserer Volksgenossen: Jede Spende erleichtert den Sieg des j üd if ch n aäi o n a l en G e d ank en s, jede Spende fördert unsere große Sache. Juden und Jüdinnen! Helfet werktätig mit! Spendet viel und rasch! Das jüdifchnationale Wahlkomitee. Jüdische Wühler und Wühleriuneur Reklvmiert Euer Wahlrecht! Alle Juden und Jüdinnen, welche die deutsch« österreichische Staatsbürgerschaft erlangt haben und ihr Wahlrecht zur Nattonalversammlnng noch nicht aus« üben konnten, können jetzt das Wahlrecht für de» Landtag und für den Gemeinderat reklamieren. Das Bureau befindet sich im II. Bezirk, Zirkusgaffe 33. Die W ahlleitung. ' Im gegenwärtigen Wahlkampf wird es uns auf jede Stimnu ankonnnen; darum ist es Pflicht jedes Juden und jeder Jüdin, t* den Wählerlisten nachzuschauen, ob sie und ihre Verwandten itn« Bekannten darin eingetragen sind., ... Besonders aber machen wir a n ch dieiemgen Fluchtung^ die erst in letzter Zeit die deutschösterrelchifche Staatsbürgerschafi erworben haben, darauf aukmerksam, daß auch> sie der den kommenden Wahlen wahlberechtigt sind. Aber das Wahlrecht «ms rechtzeitig reklamiert werden. i . , Für' die Bewohner des IX. Bezirkes haben wir tit unseren» Agitcitionslokal, IX., Wasagasse 2, Mezza,üu rechts, «m Rcklamationsbureau eingerichtet. Amtsstunden täglich von 10 bis 12 Uh, und von 3 bis 6 Uhr. „ £ m , Jüdisch nationales Wahlbureau siir deir IX. Bezirk. Die nüchsteu WühlerversaMmlungen. Heute den 10. Apvil um halb 7 Ahr abends findet im großen Saale des Hotels „zum goldenen Schiffs XX., Treustraße 74, eine Wählerversammlung statt. Referenten r Abgeordneter Zng. Stricker, Dr. Leopold Plaschkes, Dr. Isidor Schalit. Heute den 10. d. M. findet um 6 Uhr abends im Hotel Areo, II., Rotenstemgaffe 7a, eine Wähler» Versammlung statt. Redner: Dr. Isidor Schalit, Dr. Jakob Ehrlich und Dr. Leopold Plaschkes. ■%» Die Agitationsleitung für den IX. Bezirk befindet sich IX., Wq,fagaffe Mx. 2, Mezzamin rechts.^ I Das HauptagitationslokaL für den II. Bezirk befindet sich in den Räumen des Zionistischen Zentral-; Vereines für Deutschösterreich, II., Zirkusgasse 33, I. Stock. - Hauptagitationslokal für den XX. Bezirk: XX,, Karl Meißlftraße 6, Tür 1. . Auskünfte in säintlichen Wahlangelegenheiten werden täglich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vor-/' mittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags erteilt., Die Ernährung. Der Marktbericht. Die schlechte Witterung bewirk, .dciß die Zufuhren -m Gärtnergemüse, die heuer ohnehin nicht in Fluß kommen wollen^ noch ungünstiger find 'als' bisher.' Es. gibt daher auf den Gr ü niv rt t'üt nt 8 r k t e n nichts als-Mlbeu^.Spinat kommt fast nicht und selbst Spmatersatz nur. in MMM Mengen, auf die fiieti Die einzige Attraktion dieser Markte bildete gestern die Abgabe galizischer Eier. „ ‘ ' ■ '' Auf den Fischmä r k t e it fehlten fryche Seefische fast gänzlich. Bei einzelnen. Berkaufsständeu waren Putten zu X/ 7.70 das Kilograrnul erhältlich. Das übrige gänzlich unzureichende Angebot bestand aus getrockneten und gewässerten Klipvstschen. Fleischersatz -.kamen nun Weichwürste in Betracht.. Bahnzusnhren' hatte gestern die Großmarkthälle nicht zu verzeichnen/ Für die heutige R i n d f l e r s ch a u s g a b e, welche nur bei jenen Ständen erfolgt, deren Besitzer den Anfangsbuchstaben M Kts R ift ftfnitnprih Kleisill ailsaeaeben worden. Die Vertrauensmänner -er Jüdischnationalen Partei im Wahlkreis Innen-West haben beschlossen, bei den bevorstehenden Gemeinde- und BezirksraLswahlen im VI. und VII. Bezirk selbständig Kandidaten aufzustellen. Anfragen und Zuschriften find an den Schriftführer, Herrn Dr. Simon Holdengräber, TI,, Esterhazygaffe 34, Geldsendungen für den Wahlfonds an Herrn Richard Schwarz, VI., Gumpendorferstraße 80, zn adreffieren. Termine für Wien. 10. April: Auflegung der Wählerlisten. 19. April: Schluß des Deklamationsverfahrens. 20., 21. und 22. April: Entscheidungen über Reklamaüonen. 23. April: Letzter Tag der Zustellung. 24. und 25. April: Berufung an die Bezirks¬ oder Stadtwahlbehörde. 27. und 28. Apnl: Erledigung der Prüfungen. 29. April: Zustellung. 30. April, 1. und 2. Mai: Frist zur Behebung eventueller Mänqel. 4. Mai: Wahltag. Die Auflegung der Wählerlisten. Die Wählerlisten für die Wahlen in den Landtag, den G'emeinderat und in die Bezirksvertretungen werben im Wiener Gemeindegebiet von Donnerstag den 10. b. M. an bis einschließlich Samstag d'en 19. d.JM., und zwar an Werktagen von 1 Uhr nachmittags bis' 7 Uhr abends,. und ’ an dem in diese Zeit fallender Aonntag von 8 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags zur allgemeinen Einsichtnähme a u f l i e g e n. Die Amtsräume, in denen die Wählerj listen aufliegen, werden vom Magistrat kundgemacht. Während der obgenannten Frist können auch Einwendungen gegen die Wählerlisten von den Wahlberechtigten des Bezirkes mündlich oder schriftlich eingebracht werden. Die Einsendungen sind für jeden einzelnen Fall abgesondert zu überreichen. Die zum Nachweis der Wahlberechtigung notwendigen Urkunden sind dm Einwendungen lleizuschließen. Der Mehleinlnns in Wie«. Nom Staatsamt für Volksemahrung wird nntgeieikt: , . An Getreide und Mehl sind mit Entcntesendwigen m Deutschösterreich emgelangt: . ../.!/ Am 8. April . 114 Tonnen Getreide — 108 Tonnen Mehl - i ferner ............. . . . 1528 „ . , zusamnren 1631 Tonnen Mehl. - Einlauf seit 1. April (in acht Tagen) zusammen 10.668 - Tonnen Mehl. . Derzeitiger Tagesbedarf 1910 Tonnen Mehl. Bestattung von tzülfenfrüchten für die Osterfeiertage. Vom Wiener Rabbinat erhalten wir folgende Zuschrift r Jlit Rücksicht auf die drückende Notlage, der ^Bevölkerung eht sich das Rabbinat veranlaßt, auch für die diesjahrigeu Pessachrg? den Genuß von.Hülsenftüchten, ,.lmd. zwar B o hnen, Erbsen, Lin s e n, M a i s^(K u k u r u z) imd R ei s zu estatten. ' ' ° ‘' ....... Diese für den Genuß erlaubten Fruchtgattungen muffur rdvch in ihrem Nattirzustande, das. heißt ungemahlen, verwendet nd vor derZubereittmgm kaltem Wasser gewaschöst und von Fremdorpern gcremigt werden. , ' Nachdrücklichst wird. auch betont, daß ausschließlich dm camentlich bezeichneten Gattungetr gebraucht werden dürfen,' alle mderen Getreidearten, jedoch dem strengsten Cbomezverbote unterlegen mid--daher der Gebrauch von Nollgerste, Hafecreis und 'hnlichen Mahlprodickten als wirkliches. Chomcz stengstens unter- .... .. 0 Wvtvlf rr\o cn u v J w ä + Die Lebensrnittelverhandlungen in Triest. , Die deutschöfterrcicktifcbcli Delegierten,- die, in Triest Ver-. - ktandlungen über die Erhöhmrg der Lebcnsmittelzuschübe. cher Entente, über den, freien Einkauf über die siren Kontingente hinaus sowie über die Kreditfragc. geführt haben, sind nach Wien z u r'ü ck g eck e h r'i. ' Mit ihnen zugleich ist eine größere uns , Engländern und Amerikanern bestehende E n t e n t e k o m m i s sio n eingetroffcn, um die Lcbensmitteltrmrsporte v o n-W i e na u s . zu regeln. /Es hat sich näiillich gezeigt, daß ihre.Ordnung, - von Triest ans Schwierigkeiten hervor'rief, da Verbindung'^., zwischen Wien und Triest ott nicht zu erzielen waren, so daß'dm' Transporte nun durch die Mitglieder der Ententekoumtissivn.won- Wien aus geregelt werden sollen. . , /. . Der Leiter der interalliterten Lebcnsmittelkommissign iw Triest, Herr Butler, ist gestern in Paris eingetroffen, imi'ber den maßgebenden Persvulichkettenseinen Antrag aus schleunigste und ansgtebige Erhöhnng der LehenLuntteksendnugen ckiir' T-enchch»