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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-10 · Heft 82 (10.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 82 (10.4.1919)
Date
1919-04-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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^WUUMMMMMWWU mmw jijji ,i uiiiiii * ■ W Seite 2 Wien, Donnerslag Reklamiert Euer!! Wahlrecht!! Boransfetzrmg: Deutsch - österr. Staatsbürgerrecht. Reklamationsfrist: Vom 10. vis 18. d. M. Notwendige Dokumente: 1. StaaLsbürgerfchaftserklürmrg, L.Melde- Zettel und 3. eirrDvkrrment (Geburts- oder Heimatschein, Staatsschulzeugnis, Patz re.) Reklamationsbureau: 2. Bez., Airkusg. 33 Politische Rundschau. ProdrrktLons- oder VerLeilrmgsproblem? Das Chaos der gesellschaftlichen Umwälzungen, dem wir ausgeliefert sind, wird täglich undurchdringlicher. Nirgends zeigt sich ein positives Ziel, welchem die Entwicklung zustrebt, überall stauen sich Kräfte der Zerstörung und Verneinung. Das Bestehende wird niedergerissen und noch erkennt man nirgends die Anzeichen dessen, was an seine Stelle treten soll. Der früheren Gesellschaft stand als einziger nennenswerter Gegner die Sozialdenrokratie gegenüber. Sie hat nach dem Zusammenbruch notgedrungen die Negierung übernehmen müssen, aber immer deutlicher zeigt es sich, daß die ökonomischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, aus denen sie einst herborgegangen ist, sich so sehr von Grund auf gewandelt haben, daß die Sozialdemokratie selbst sich nicht mehr zurecht zu finden weiß. Dix Renner-Bauer-Gruppe besaß einst zwei positive Gesichtspunkte, die zur Aufstellung eines umfassenden 'Wiederaufbauprogramms früher vielleicht Ausreichend gewesen wären: die Idee des Völkerstaates, beziehungsweise des Schutzes der nationalen Minoritäten, und die Idee der Sozialisierung. Was die erstgenannte Idee anlangt, fo hat man sie fast schon restlos fallen gelassen. Die Sozialisierung zwar wurde zum Programmpunkt erhoben und einem eigens hierzu geschaffenen Ministerium übergeben, doch kommt sie für das wenig entwickelte industriearme Deutschöfterreich npr in so minimalem Maße in Frage, daß Otto Bauer seine ganzen Erwartungen nur noch aus die Einbeziehung des reichsdeutschen Gebietes setzt. Während auf diese Weise die beiden einzigen positiven Gesichtspunkte, über welche die Sozialdemokratie verfügte, verloren gingen, verblieb ihr der negative: das Prinzip des Klasfenhafses und Klassenkampfes. Mit einem so zusammengeschrumpften geistigen Kapital der gegenwärtigen Zeit auch nur annähernd Gerecht zu Lverden, ist ein. Unding, und der sozialdemokratischen Partei kommt es mehr und mehr zum Bewußtsein, daß sie in die heutigen Verhältnisse nicht mehr Hineinpasse und daß die völlig neugestalteten Dinge mn ebenso neues Parteiprogramm erforderten. Die sozialdemokratische Ideologie erwuchs ans einer Gesellschaftsordnung, welche im Zeichen der zunehmenden Industrialisierung und der stets maßloser werdenden Ueberproduktion stand. Die Anhäufung großer Kapitalien in einzelnen Händen zwang zu einer unermüdlichen Expansion, jeder neu angesammelte Betrag mußte, um nicht zinslos zu liegen, wieder der Produktion zugesührt werden, und, falls der Bedarf und die Absatzmöglichkeit mit der so gesteigerten Erzeugung nicht Schritt zu halten vermochte, auf eine gewaltsame Erweiterung des Absatzgebietes und oft auf eine künstliche Erzeugung des Bedarfes bedacht sein. So entstanden die wirtschaftsimperirlistische Ausdehnung über die Laudesgrenzen hinaus, die Ueberflutung des Weltmarktes mit Massenprodukten, die Rivalität der verschiedenen exportierenden Länder' in den Kolonialgeb ieten, politische Verwicklungen usw. Ein Netz von ungeheuer empfindsamen Nervensträngen überspannte die ganze Welt und jede heftige Berührung an einer Stelle, jede Stockung des Verkehrs, jede Einschränkung des Absatzes an irgendeinem Ort, jede politische Verwicklung oder dergleichen führte zu einem Rückschlag auf die arbeitgebende Industrie, zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und zu einem Anwachsen der Arbeitslosigkeit, mit einem Wort zur Wirtschaftskrise. Um diese Krisen, die sich aus der ungehinderten Massen- und Ueberproduktion ergaben, zu beseitigen oder doch zu vermindern, konstruierte man das Programm von der Regelung der Produktion, Kartellierung, Syndizierung, staatliche Kontrolle der Ein- und Ausfuhr, Kontingentierung sowohl der Produktion wie auch des Verbrauches — das waren die Vorstellungen, toelche auS diesem Gedankengang hervorgingen. Wie aber hat sich seitdem die Zeit geändert! Aus der Ueberproduktion ist eine Unterproduktion geworden, es gibt fast nichts mehr, was man nach den früheren Begriffen noch zu regeln hätte. Ueberall herrscht ein so namenloser Mängel, daß die Existenz der Menschheit davon abhängt, ob sie die Kraft aufbringen wird, die Produktion zu steigern. Das gesellschaftliche Problem, vor welchem wir stehen, ist nicht mehr so sehr ein Verteilungsproblem als ein Erzeug ungsproblem. Und jedes Programm, welches heute den Anspruch auf die politische Führung erhebt, kam: und darf einzig und allein unter dem Hksich.ts- Wiener Müvgenze^nng Punkt geprüft werden, ob es einen Weg zur Permehnrng der Erzeugung weiß oder nicht.' Die Frage der Expropriierung gewinnt unter diesem Gesichtspunkt schon sekundäre Bedeutung. .Sie ist dort zu verneinen, wo ihre Durchführung die Produktion iwch mehr lähmt (und diese Folgeerscheinung hat sich in Rußland ergeben), und sie ist unbedingt dort zu bejahen, wp man eine Vermehrung der Produktion erwarten kann. Diese geänderte Situation erfordert also ein völlig neues Programm. Das Programm der Sozialdemokratie vermag ihr nicht gerecht zu werben. Ob es der Kommunismus vermag, wird sich zu erweisen haben. «Der glanzende Stern." Vor einigen Tagen wurde „Jaakobs Traum", ein Schauspiel jüdischen Inhalts, geschrieben von einem jüdischen Dichter, im Burgtheater zum ersten Male ausgeführt. Ein Mitarbeiter der „Reichspost", der sich in deren Nummer von gestern mit dem angeblichen Siegeszug des Judentums über die Welt auseinanderseht, sieht in dieser Theateraufführung ein Symbol. Jaakobs Traum von der Führerschaft seiner Nachkommen über alle anderen Völker sei gegenwärtig Wirklichkeit geworden und aus dem Kampfe der abendländischen Nationen sei das Judentum als Triumphator hervorgegangen. Das alte Lied vom. Triumphmarsche des Judentums über die Welt erklingt wieder und wir müssen staunen, wie wir es so herrlich weit gebracht. Börsen und Banken, Welthandel und Geldwirtschaft sind „ausschließlich" in unseren Händen, „sämtliche" zur Befriedigung der Naturbedürfnisse dienenden Güter von uns monopolisiert, die Milliarden des Weltkrieges haben wir zustandegebrächt, unser verfluchtes Gold hat diesen Krieg finanziert. Und wie konnte es so weit kommen? Auch daraus weiß der Verfasser Antwort. „Die Entchristlichung der Gesellschaft ist der Grund der jüdischen^Vormacht." Das Judentum trat in den Kampf gegen die „christliche Wirtschaftsgesinnung" und endlich siegte es. Sein Kampfmittel war der Rationalismus. Die Lehren des Materialismus gewannen ihm weiteren Boden und schließlich erfand es dpn Liberalismus und ihm winkte der Sieg, denn hieraus folgte der Kapitalismus. So schließt sich dem gewandten Autor der Ring. Diese weniger neue als kühne Theorie zu widerlegen, ist so oft versucht worden, daß man in Verlegenheit kommen, wüßte, wollte man noch etwas Neues hierzu sagen. Sie hat jedenfalls den Vorteil, daß sie auf einer überaus einfachen und einheitlichen Geschichtsauffassung beruht: An allem Bösen in der Welt sind die Juden schuld. Weil ein beträchtlicher Prozentsatz des Kapitals jüdisch ist, weil Juden in Handel und Industrie eine Rolle spielen, macht man unser Volk zum Beherrscher der armen bedauernswerten Christenheit. Auch den Krieg haben wir gemacht. Und das steht in der „Reichspost", die längst vor 19^4 zumKriege gehetzt und sich am lautesten zu jenem skrupellosen Durchhaltertum bekannt hat, dessen Folgen nun der Welt in allen Gliedern liegen. Und wir triumphieren nun. Na»kntlich aus Europas Osten hört man unseren merkwürdigen Triumphgesang, aus den dichtesten jüdischen Siedlungen, von wo Tag für Tag Schauernachrichten über Metzeleien und Plünderungen gemeldet werden, wo eine durch den Krieg gänzlich verelendete, hungernde Masse sich zufammenpfercht. Aber was verschlägts dem kühnen Philosophen in der „Reichspost"? Weit einzelne Juden und diese meist entjudet, im Besitze von Kapital und Macht sind, so übersieht man die Tatsache, daß wir das ärmste Proletariervolk der Welt sind. Und wie soll sich die Behauptung mit der andern reimen, daß die Juden beides vertreten, Kapital oder Proletariat? „Ob Sozialdemokratie oder Kommunismns, Bolschewismus oder Spartakismus, die Juden fütb| die Führer und die Herren der öffentlichen Meinung." Ein Gedankensprung und alles ist bewiesen! Der Jude beherrscht die Welt als Kapitalist oder als Bolschewik. Ihm geht es vermutlich nur um die Weltherrschaft und am Ende entpuppen sich die jüdischen Revolutionäre als Verkappte Söldlinge des jüdischen Kapitals im Dienste des Mischen Weltbeherrschungsgebankens. Auch die vielen ~ Ismen sind natürlich jüdisch. 'Die Philosophen des Rationalismus, des Materialismus, des Liberalismus — alle sind Juden. Es gibt überhaupt nur mehr Juden! Auch Christus war, ein Jude, die Apostel waren Juden und also ist das Christentum jüdisch. Alldeutsche. Fanatiker kommen zu diesen Folgerungen. Der Mitarbeiter der >,Reichspost" vermeidet sie natürlich. Er kennt ein anderes Mittel, das Rettung verheißt: die „christlich-mittelalterliche Weltanschauung" und die ihr entsprechende Wirtschaftsgesinnung. Mit der Rückkehr ins gepriesene christliche Mittelalter, aus dem man sich freilich die Verbrämung von Ungläubigen und andere ähnliche fromme Werke nicht ganz wegbenken kann, dürfte öS wohl seine guten Wege, haben. Aber in einem hat der Autor Recht: „Wir müssen wieder Selbstlosigkeit, Nächstenliebe, Gemsinfittn, Hingabe an das Ganze lernen." Der Autor nennt das Wiederverchristlichung. Man könnte es auch Abkehr vom Raichspostchriftentum nennen. ---;-zin allen VreiUaaen. RedamNiren , unter Garantie. Farbbänder für alte Eylieme, erstkrafftg«» Material. Lcop. Kurzer, Wien, VII., Westbahnstraße 23. Telephon 31537. oßo 10. April 1949/ _Ar. Die FriebeNskMferenz. t Forderung von RechLsqaranLierr für die Inden m Polen. Polens GLeArmg in Paris erschwert. Paris, 8. April. (Tcl.-Kyinp.) PademvZki erklärte, ein unabhängiges Polen ohne Besitz des WcichseltoleS sei unmöglich. Er wird in seiner Haltung durch Noulens, dem französischen Delegierten in Polen, unterstützt. ES heißt, daß sich der Rat der Vter definitiv dafür entschieden habe, Danzig zu eine»! Freihafen Zu machen. Polens Stellung tzst t it der letzten Zeit durch Eklärungen der Juden, über Berfvlgungen^ denen sie in Polen a u S g e s e tz t s r n d, . , e tzschwer t. In Paris ist eine a rn e r i k a rr i s ch - l ü d is ch e A b o r d u u n g eingetrosfen, die die Alliierten veranlassen soll, Garantien f ü r d a s L e b e n d e r j ü d i s ch e n Bevölkerung: n Pol e n zu schaffen. Schwierigkeiten der Verhandlungen zwischen der Entente und Deutschland. Haag, 8. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der „R o t t e r d a rn e r Courant" meldet, daß die Auseinandersetzungen zwischen den Alliierten und den deutschen Delegierten in Billette viel ernster sind als man angenommen hat. Die Deutschen haben Pvrsorge getroffen, daß für diese rem wirtschaftlichen Verhandlungen'nur Kaufleute, keinesfalls Diplomaten zugezogen werden. Ihr Standpunkt ist folgender-: Ihr habt uns gezwungen, alle unsere Erzeugnisse für drc Alliierten zu reservieren, unter welcher Bedin nng Fhr uns Lebensntittel liefert, um Deutschland vor Hungersnot und Revolution zu schützen. Die fich hieraus ergebenden Vorteile sind für Deutschland nur Mivr. Dre Auslandsvaluta ist für Deutschland eine derart ungünstige, daß porr einem Geschäft keine Rede sein kann. Es wäre nur möglich, sich durch Export ms neutrale Ausland zu sichern, doch habt Ihr schwarze Listen für verbotene Ausfuhr- -artikel verfaßt, so daß auch dadmch die Ausfuhr verhindert rst Falls wir keine anderen Bedingungen vorgeschrieben erhalten, wird es doch zu Hungersnot und Revolntion, denen Ihr Ausweichen wollt, kommen. Ei« Sonderfriede Amerikas? Berlin, 9. April. (Korr.-Bur.) Das „Berliner Tageblatt" will erfahren haben, daß ein Ultimatum W i l so n S tatsächlich existiere. Wilson mußte den Eindruck haben, daß er trotz seiner zu Zugeständnissen bereiten Haltung dennoch vollkommen von seiner ursprünglichen Grundlage der vierzehn Punkte abgcdrärrgt werden sollte. Das jetzige Ultimatum könne nur so verstanden werden, daß Wilson nun btc europäischen Verhältnisse m sit schärferem Auge betrachte als am Tage seiner Ankunft und daß er eingesehen habe,, daß er über die Grenzen des Erträglichen weit hinausgegangeu sei. Die Amerikaner tit Paris sprechen bereits offen von der Möglichkeit, daß Amerika sich d e n Weg offen h alt e n werde, um wenn nötig, einen Sonderfrieden zu schließen, zu welchem Zwecke Wilson wieder nach Europa zurttckkehren würde. Die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen der Entente und ihren ehemaligen Feinden. Paris, 9. 2lpril. (Tel.-Komp.) Wie initgeteilt wird, werden am Tage nach der Unterzeichnung des Präliminarfriedens Dekrete erscheinen, denen zufolge die B e z i e h u n g e u mit allen ehemaligen Feinden der Entente sofort wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Vorbereitungen für das Friedensabkommen in Versailles. Paris, 8. Avril. (Tel.-Komp.) Der Generalsekretär der Friedenskonferenz ist Montag zusammen mit verschiedenen anderen Delegierten in Versailles tingetroffen, um dort die Raume adaptieren zu lassen, in denen das Friedensabkommeu vorgelegt und unterzeichnet werden» soll. Die Gemeindebehörden von Versailles treffen vorbereitende Maßnahmen für die Unterbringung der deutschen Bevollmächtigten. ES wurde eine Briefmarke hergestellt, die die Aufschrift „Versailles Congrös de 1» p»ix‘‘ trägt. _ Inland Verstaatlichung des Schulwesens. In der gestrigen Sitzmig des UnterrichtSausschusses der' Nationalversammlung wurde ein Referat über die Verstaatlichung deS gesamten Schulwesens im Sinne der E i n h e i t su n d Staatsschule erstattet. Die Debatte wird am 23. April durchgcführt werde. Niederösterreichijche Landes- verfarnwlrmg. Sitzung am 9. April. Errichtung eines LandesZrrgeitdamtes. In dev gestrigen Sitzung gelangte ein Antrag das LandeSrakes auf Schaffung eines niedervsterreich ifchen Lanwesjugendam-tes mit detn vorläufigen Kosteirvoran schlage von 330.000Kronen für ein' Jahr zur Annahme. Die Errichtung einer solchen Jnstitutioll ist Vvitz weittragender Bedeutung auf dem Gebiet r der Jngeüdtz fürsorge. Nach dem Anträge des LanbesrateS soll dieses Landesjugendamt die Hauptstelle der im autonomen Wirkungskreise der Landesverwaltung geschaffenen Jugendfürsorgeeinrichturlgen sein, soweit sie nicht unmittelbar vom Landtag selbst verwaltet werden. ES soll seine Tätigkeit auf das Gebiet deS Landes Niederüsterrrich erstrecken, mit Ausnahme dos GemeindebezirkeS der Stadt Wien, woselbst nur bernfSvormundschafMche Geschäfte Über solche Kinder zu besorgen sind, die nicht dev Fürsorge deS städtischen Jugendamtes in Wien unterstehen. Dem Wirkungskreis des Landesjugendamtes sollen besonders unterstehen: die rechtlichen Augslcgcnheitru betreffend den K i n d e r s ch u tz und die I u ö c tt b f ti v« sorge, soweit sich diese nicht der Landesrat vorbehält, Beistellung von Kindernährmitteln,Kindrrlvüsche und sonstige Pflegebehelfe, Zusannmußarbrit mit Krankrnkassen behufs Förderung deS S e l b st st i t U n s b t Mütter,. Gründung und Förderung von Stilllrioprn,

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