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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-05 · Heft 77 (5.4.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 77 (5.4.1919)
Date
1919-04-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■..? Nr. 77 H--- Wett. Samstag jeden sich in den Dienst'derguten Sache gestellt und ehre großzügige Hilfsaktion- ^mgeleitet. Den Bemühün- - gp waren sofortige Erfolge beschieden; eine große An- ..Dl)l von Familien hat sich' gemeldet die sich -bereit Mklaven, entweder selbst eine Anzahl von. Kinstrrn zu .HenMmen oder über die /Kosten für die Verpflegung Be'kleidung beiznsteuerir. .Nn< Mitglied des Züricher mitees hat persönlich allein dreißig Kinder übermmen. Der Aufenthalt der- Kinder dsiKfte sich .ans ch s b'Üs ü ci) t Wo ch c n erstreckend Bei. den: - Eifer Mftwr Schweizer Frsunde ist - zu^evwartsn, daß die Hsion binnen kurzen', iinanziellgesichert,ftin.wird. 'Äre Schweizer Judenschafttz wird sich durchs diese -Tat großes Verdienst um die notleiden.de Mische Jugend .-Autschösierretchs erwerben. ’ Wie wir erfahren, wird-.dtzx Jüdische Nationalrat -i«unrachst die näheren Bestimmungen über die' - plante Aktion verlairtdaren! . ^Die Wisner Kinder in Bern emgetroffen. j'HeezUcher Empfang. — „Was wir» haben» teile« wir - ch gerne." — Die Leute wollen Mädchen haben. j Bern, 4. April. .(Korr.-Bur.) Gestern abends trafen Wr 'dein"einer großen'-Msnschemilcn>ie',' daumker besondxrö Schulkindern, erwarteten 1:5Ö0 Wie ner Kinder im Berner Baynho.se ein/ Sie " werden heute bei Wrfchiedenen Familien im' Berner Kanton, die. sich zur ..Msnähme bereit erklärt hatten, untergebracht. '; M Die Blätter begrüßen die'jügenblichen Gäste'Mit .'.Mr.'.liltzrn Wünschen für einen "gedeihlichen Aufenthalt. ^Has- -Derner Tagblatt" schreibt: -Willkommen,' Ihr ' Mb en Kinder aus dem Kriegslande! Möget Ihr euch so -Ijfäjfc.' an Leib - Und. Seele erholen , bei uns int Berner- :^mde!Alles, was wir Habteilen wir gerne .Ä^it euch.'-Und wir haben ja..-eigentlich genug.. Möge .Hit dem Frühling draußen der Frühling in eure kleinen Oerzen einziehen, ein froher Frühling der Liebe und .^Zuversicht. Wir aber wollen uns -freuen, daß die Ausnahme gelungen ist. Und wer ein Wt-.'nerkind in sein Äaus' ausgenommen hat, hat sich"selbst gesegnet. - f . Dem „Berner Bund" zufolge war sind ist die Nachfrage nach den Wiener Ferien5indern in der ^tadt' Bern und im Kanton überaus erfreulich. Täglich Lu fest noch neue Angebote eini Beträchtliche Schwieä-gkesten..bereitet die Zuteilung. Die meisten Leute' ollen Mädchen haben. - . . Das Berner Hilfskomitee mit. Major Bue chi an Ar Spitze, erfüllt feine große und schwierige Aufgabe Mkt' bewundernswerter Hingabe und Geschicklichkeit. Wrsrrer MürgenZeitung wi.nkel, beziehungsweise. Purke-.rsdarf und zurück wird der' Verkehr'an' Sonn- und 'Feiertagen bei günstiger Witterung.durch Führung von Bar- oder Nach- Zügen der täglichen Züge verstärkt. - * De. Viktor Rosenfeld gestorben. Gestern ist stier Dr. Viktor R c» s enfeld nach kurzer Krankheit gestorben. Estand. im 67. Lcstttlslastre und himerläsrl außer der Witwe einen ^oh.n, Dr. Valentin Rosenteld. Der Verstorbene, ein Brünner von Geburt, war einer der hervorragendsten Zierden des Wiener. Barreaus, der durch selne^glänrenden.iurlüischm Keyumiffe. sein orntorisches Tal »nt und hinreißendes Temperament in vielen aufsehenerregenden Prozessen einen hervorragenden Ruf genoß. * Erweiterte Sonntagsruhe bei den Wiener Postämtern. Vom 6. April angefangen findet bei den. Wiener Postämtern bis ans weiteres folgende Erweiterung .der Sonntagsruhe statt: Für Postsendungen, bei den Aemtern.Hauptpostamt, Werdertorgaffe., Nordwcstbastnstos, Nacdbahnhvf, Franz . Josefs-Bahnstoß Südbahnhos.. Oftbahnhof.. Westbahnhof und Floridsdorf werden die Amtsstunden Mn 8 bis V-t0Uhr vormittags festgesetzt. Dre Ausgabe ist aus E'Nndnngen aller Art, dringende Pakete, telegraphische Postanweisungen und Wertzeichmverschleif; beschränkt. Außerhalb den. Amtsstimden 'der angeführten Aenster wird auch weiterhin dw. Annahme von eingeschriebenen Brresseridungcn,- Telegrammen und telegraphischen Anweisungen br«mHanpkpomnue vorgenommen.. Für diese außer- , halb der ' normalen Amtsstunden ausaegebeNen eingeschriebenen Briespostseudungen Mid telegraphischen Postanweisungen ist eine Gebühr von 25 Hell er z u e.n t r ich te n. Die. ununterbrochene Telegrammannahme beim Postamre W e r d. e rt o r g a s s e, -tue bisherigen Amtsstunden bei den Rohrpoststellen sowie für die Tclegrammannahme benn Postamte F l o r i d s d o x f: bleiben u n.v eränd e r t. Die übrigen Wiener Postämter bleiben für dm Annahmedienst auch weiterhin geschloffen. * Gr« nnbenütztes Kinderbad. Aus Leserkreisen schreibt man i'NS: „Zum Schönbrunner Schlöffe gehört cin wohleingerichtetcs Bad, das für btc kaiserlichen K ndcr diente, und gegenwärtig völlig unbenutzt ist. Wäre es nicht möglich, dieses Bad, das für 306 bis 400 Kinder Raum böte, der allgemeinen Benützung zuzusüh'-eu, zum Beispiel für arme Schulkinder?" Dieser beachtenswerte Vorschlag rum Nutzen der Kinder ohne grobe Aufwendungen leicht durchführbar. Die Bezirksvertretung H'.ey'ng könnte sich mit der Realisierung diesen humaner Idee m den Dienst der Volkswohlsahrt stellen.! * Jüdische Ingendblatter. Die soeben erschienene Nummer. 3 der „Jüdischen Jugendblätter" enthalt unter anderem: Robert Weiß: Jirgendbcwegung? Eugen H o e i l i ch : Der Hapoel Hazair. N. M. Gelber: MölcS Heß und feme Zeit. Dr. Egon Zw ctßt Bon unseren Chaluzim. Max L a s u s : Art die Hemtkehrer. Gerhard Fuchs: Wre wir unsere Feste feiem. Die nächste Nummer erscheint in verstärktem Umsang am 15. April mit Originalbeiträaen von Artur, Schnitzler, P o p p e r - L h n k e'u s, Adolf Gelber, Professor B r a w e r usw. Die Jugmdblätter sind erhältlich: im Ernzelverkanf (80 Hellerl bei R.d'öwit uNd m allen jüdischen Buchhandlungen, in allen Traffken des I., II. und XX. Bezirkes, bei der Administt'ation der »Weener Morgenzeitung". / SalvatormedaiKen für die Schweizev. Wie die Rathaus-Korrespondenz nniteilt, hat der Gemeindctfö beschloffen, an 170 Schweizer P ersö nlich- M i.te n, welche sich in der Hllfsaktion für' Wien erfolgreich be- «tigt . haben,' w Anerkennung ihrer -Berdienste auf dem. Gebiete Im Kriegsfürsyrge für . die Stadt Wien die e iff erste S ä l-' Wa tormedäille z ü v e r l'e i'h e n. — Dä werden sich tzie Schweizer freuen. Um SalvatormedailleN haben sie's getan. Md werl es keine eisernen Kreuze gibt»- tut's die eiserne Salvalormkdaille auch. Dre Republik schafft den Adel und die Aus- MchnMgen ab, aber imsere-Stadtvüter machen so was nicht mit. ^ie v .e r l e i h e n, und die Schweizer .gebey.Schokolade für Eisen. ierbefferung -es Zugsverkehres nach 5trems. Vom Sonntag den 6. di ÄEan werden die Per- Hmtgügc 331 und 322 (Wien F- J.-B.—Krems a. d. Wien F. J.-Bab 6'Uyr- 5o Min. vormittags, 'zrehnngstveise an 8 Uhr 22 Min. nachmittags) täglich k'rkehreüi Ueberdies werden an Sonri- und Feierten zwischen Wien F. J.-B'. und Krems der Perln-enzüg- 317 (Wien F. J--Bab 11 Uhr 5 Min. »rmitt'qgs, 5krems an i Uhr 56 Min. nachmittags) jjttfci der Schnellzug 304 (Krems ab 7 Uhr 58 Min. «lchmittagZ, Wien F. J.-B. an 9 Uhr 28 Min. nachmittags)-geführt. ' - ... Auf der Lokalbahn Krems—Grein werben künftig an Sonn- und Feiertagest die Personenzüge W21 und 1322 zwischen Krems und Grein (Krems j)6v9 Uhr 30 Min. vormittags, beziehungslose an 7 Uhr 34 Min. nachmittags) und die Personenzüge kZi.3 und 1314 zwischen; Krems und; Spitz (Krems ab 2 Uhr 5 Min. nachmittags, beziehungsweise an 8. Uhr ^0 Min. nachmittags) verkehren. lugsvermshrung rm Wiener Nahverkehr an lonns nnÄ Feiertagen bei günstigerWitterung. Zur Erleichterung, .'des Ansflugsverkehrs in den Wiener Nahstreckenwerden - ab Sonntag den 6. d.M. kn Sonn- und Feiertagen unbedingt folgende Zugsöermehrungen eintreten: Wien F. J.-B.—Tnlln: Zug 41 (ab. Wien 9 Uhr 30Min. abends) Md Zug 40 (an WieniM.' 8'Uhr 20 Min. abends), - WienWestbahnhof—Renletlgbach: Züg26;?Ä Merc Westbahnhof 2 Uhr 20? Min. nachmittags) ÄHgrtrd zurück Zug 42 (an Wien Westbahnhof 8 Uhr Abends). ' , r' ■ S i ch Westb a h n h o. s-^Re k a w i n k e l:. Zug 33 llchi Wien Westbahnhof 7 Uhr 20 Min. früh) und'zurück ^äg 32 (au Wien Westbahnhof 11 Uhr 80 Min. vormittags). Außerdem 'werde» auf der Franz Josefshahn |a der Strecke Wien F. J.-B^K.ritzendor-f 'ünd Zurück an Sonn°> utrd' Feiertagen bei günstiger Witterung in der Zeit von 12 Uhr 30 Min. nachmittags ^»is 2 Uhr 30 Min. nachmittags -in der Richtung nach "ritzsndorf und in dar Zeit von-6 Uhr 25 Min. bis Uhr 60 Min. nachmittags in der Richtung nach Wien einige Einsch nbzh ga geführt: ' .. §&,' der Strecke -Ztzie'n -Mestb a h n hos.-tzRe ka». * Ansere Kriegsgefangene«. Die dcatschösterreickffche Zentralstelle für Kriegsgefangenenfürsorge verlambart: Ausmnfte über Kriegsgefangene in den sibirischen Kriegsgefangenenlagern I r k ut s k, K a n s k und P e r w a j a Rietschka am Gmnd der neustringegangenen Listen des amerlkanischen Roten Kreuns werden von Samstag den 8. d. M. cmgesangentäglich von 9 bis 12-Uhr ln der deutschöfterreichffchen Zentralstelle für Kriegsgefangenerlsürsorge, Wien, IX., Roffauerküserne, Südtrast. erteilt. Auskunsterteilung über Tomsk und Krasnojarsk tvird fortgesetzt. Bei der deutschösterreichffchen Zentralstelle für Kriegsgefangenenfürsorge ist nachstehendes Telegramm vom Berner Kriegsgefangenendienst eingclangt: Ueber Einschreiten der Schweizer O b e'r p o st d i r e k t i o « hat sich die britische Postvemaltung bereit, erklärt, Korrespondenzen für Kriegsgefangene nach Turkestan durch Bernnttlung britischer Mililärpost zuzulaffen. Die britische Postverwaltung bemerkt, daß dl« UebernrittlMg für Gefangen^ dre nicht in britischem Gewahrsam sind, ungewiß ist; immerhm werden auch diese Korrespondenz übernommen. * Ziovrsttsche Propaganda^Literatttr. Die vom K o p e n h a g e n e r Z i.o n i st : s ch. e n B n r e a n herausgegebene Schrift „Der Zionismus, sein Wesen und - seine Organisation" von Dr. Bernstein ist soeben in zweiter Auflage erschienen. Diese für die Propaganda sehr geeignete Schrift findet starke Verbreitung. Demnächst soll sie in englischer und französischer Sprache herausgegeben werden.', In Prag und Budapest wiro von zionistischer Seite eine Uebersetzung der Schrift ins Tschechische und Ungarische vorbereitet. * VorLrüge rm- Versammlungen. Sozialistische Vereinigung jüdischer t o ch s ch ü l e r. Heute Samstag, 7»6 Uhr abends, findet im ünster-Caft, I., Franzensring 18 (gegenüber der Univerfität), ein Vortrag des Herrn Professors Dr. E. O. K r aus: „Sozialismus als Weltanschauung" statt. » VereinsnachrichLen. ZivuifiischeBe z i r k ss ekti'oU Währing. In der Mittwoch den 2. April stattgefundenen Vollversammlung der Wahringer, Ortsgruppe referierte zunächst Frau Erna P a t a k über die Aufgaben der jüdischen Frau in,der zionistischen Bewegung und wies insbesonders auf die körninende Wahlkampagne hin, in welcher die jüdischen Frauen durch Unterstützung der jüdischnationalen Wahlwerber ihre politische Reife beweisen sollen. Hierauf erstattete Dr. Arnold F r i e d m a n n den Bericht über den letzten zionistischen Parteitag in Deutsch- Österreich. Der Redner behandelte in seinen, mit Bestiedigung ausgenommenen, Ausfühnmgen die politische Tätigkeit des AbgeoMieten Stricker in der Konstituante und die Stellungnahme des Jüdischen Nationalrates zur gegenwärtigen..Regierung und den attuellen sozialen Forderungen der Gegenwart. Zum Schluß sprach Herr Kafka über die Gcneralversammlung dcs Beremes Keren Kajemeth Lejisrarl und das Referat des Leiters des Palästinaamtes Dr. Emil Stein, und richtete an die AiiwUeüden die Aufsordermig durch Beitritt zu dem genannten Verein die verdienstvolle Tätigkeit des Palästinaamtes Md der Leitung des Jüdlschen Nationalfonds zu fordern. — Das Z t out t st i sch e La n d e sk o m i t e e, Referat für Jugendbewegung, ersucht'-.die Vertreter sämtlicher zionistisch-akademischer Korporationen (Verbindungen und Vereine) am Samstag den 5. April,-^/,5 Uhr.nachnlittags, zg einer dringenden Besprechung vollzählig ‘ in den Rünmeu. U., Zirkusgassc 33, zu erscheinen. Der für die gleiche Stunde angesagte Vortraä Heinrich M a r g u l i e S' im V e r e i n Jüdischer Mediziner Über „Hapvel Häzair"-ist vertagt worden. — Die Wiener „A e h -u s a" Pflanz u n g sg e s e l l s ch a s t für Palästina veranstaltet Sonntag den 6. d. M., um 3 Uhr nachmittags, im -Caft. .Kommerzral",- l., Rudolisplatz 7, eine Mitgliedelvcrsammlmig, tun die Entseildung einer Kommission m6) Grc,\ Israel zu bestimmen. Ernste Kandidaten wistt'omlncn. 5- April 191.9 Seite 5% . ---*.. ’■■■■'.- .■ -11.^.....i'i.mmgij KÄMMMlales.' - omssHsns WLHLerVerfamwMng. Die WahlLgitatiorrsLeitung für, den Bezirk VeranftAliet Sonntag den 6. ApriL 1819. 10 Ahr vormittags^' im Koloffeum fKkomödienhans), IX., Nutzdorferftratze 4/6, dis erste grotze Wahlerv e r s a m m l n n g. Referenten: Abg.s Ina.: Robert Stricker, Dr. Bruno Pollü^ Heinrich M a r g n l i e s, Frau Anitta Müller. InÄe« und Iü'sinnenl Erscheinet in Massen. Es. gilt, den IX. Bezirk zu., eryber». Helfet, uns dabei,,.. Jüdische Wahlerl . , Ueber Beschluß der Parteileitung werden - wir.. yuK'/utv.'^.' '' lX. Bezirk in den Wahlkampf für die Gemeinde-und Bezirks// Wahlen eintreten. Es ist eine große Md schwere Aufgabe, di^ ünZ gestellt wurde; aber wir haben sie willig aus.uns genommen, weil -s wir die Ueberzeugung haben, daß Ms alle unsdre Gesinnnngs- ' ^.,-. .genossen, jeder auf seine Art, unterstützen werden. — Jeder vruß uns bei seinen Verwandten und Vekannteu'im Bezirke,.-die unser ' Programm noch nicht kennen, persönlich unterstützen! Unser Agitationslokal befindet sich im Lokal des ^Nem« Jehuda", lX., Servitengaffe 10, Souterram. Dienststnnddn täglich von 9 bis.12 Uhr und, von 2 bis 6 Uhr. ... Gesinnungsgenossen! Kommt zrt mts mit Rat und Tat v , und Hilfe. . ., Jüdischnati^nalcs Wahlbureau für den IX. Bezirli. . Ausgestaltung uud Elektrifizierung de« Wiener'Stadtbahn. T,-i Die StaatZbahndirektion beabsichtigt, wie 'uns mitgeE wird, die W i e n e r S t a d t b a h u a u s z u g.e st n 11 e «; Die Gürtel- und die WrenlMnie. sollen vier gel eis, jg gebaut werden und auch die E l e k t r i s i z i e r u n g i foll che-? schloffene Sache sein. -Ob auch die Verbindungsbahn'^ vrK.M^ «■ Borortelinie der Stadtbahn bei 'dies« 'Ausgestalttchg' in.'Ä^rE '" ' kommt, steht noch nicht fest. Auch, bezüglich des BqM - her r , U n t er gr un d bahn ist kein werterer Fortschritt Zu' ver-f, seichven. ' ' - Die Ernährung. Die Mazzothverforgung in Wien<>! .. Ueber die Schwierigkeit der Beschaffung deS zur 'MäWH- >•'■ erzeugung erforderlichen Mehles äußerte sich Herr Obttrahbiner^. Dr7 C h a j e,s nach seiner Rückkehr anZ".d!tt.'S'chwe^MirEi"^ unserer Mitarbeiter wie folgt:. Auf'Grtm^.der seinerzeit pcntt' jüdischen Pressezentrale in Zürich ciilgeleiteten Aktion v hatte' .die interalliierte Kommission zwar die Erlaubnis zur AiiZfuhr stpn 25 Waggons Mehl für die Wiener jüdische GememÄ'^^UW,. doch wurde der Versand von der Schweizer Regierung 'wieder'' ' inhibiert, weil diese fürchtete, das Mehl aus eigenen Bestanden hergebe» zu müffen. Eine Intervention der deutschösterrerchischen Gesandlschast in Bern verlief ergebnislos, bis - es sMeßW persönlichen BemühMgen gelang, beim BundeLratSchultheß . wie auch beim Ernähnmgsdirektor soweit äuskläeend 'zL.MHen,."^.' daß diese den Versand von zunächst zehn W'a ^gKu s * freigaben; restliche 15 Waggons wollte die intr.U.llilertc Kommission von Marseille aus verladen lasten, doch-.dürste." - infolge der beschränkten Zeit dieser Teil der, SruiNM.n.j,,ch. t mehr rechtzeitig in der Schweiz eintreffen. i,.! ' i General Smuts über die ErnährrmßsMtz- . «ahmen für Deütfchösterrerch. ' Dorgesterrr weilte General Smuts, der sich, wie.bekannt,, an der Spitze einer englischen Milnärmissivu im MsträHd dr^' Biererrates nach Budapest, begeben hat, in W i ett. :!ÄiMbeud<... ' trat er'die-Weiterreise nach Ungarn an. . : h ..... ' General Smuts trat, mit vÄchledenm/P t i-\2 »Pt'äy leiten der hiesigenE n t e n t e m'i s s i'p'u'eft mi ... Berührung. Er konnte mitteilen, daß die Friedenskonfercnz in ' Paris, den allergrößten Wert auf eine nlöglichst rasche und--chw-. '.' ) giebige Hilfe an 'Leb errSnNttel«' und K o y't t 'f'iV'i- D e n tfch 8 sterreich - lege. ES .wer,den uiu« alle Bemühungen der Entente darmf gerichtet fein, die-Mo-H.^'n D,e'u t s ch ö st e r r e r ch z n lindern - -. Möglichkeit zu schaffen.' - ' Zn diesem. Behufe wird der Z u-g-s.v t r-f e.Iji.u;: k'-j.¥r ij Trie st und über G e n n a--A l a—B x tut »4: r l^deütenwu ' vermehrt und beschleunigt werden. Weiters'' M'-Mö't-'-sH" '-ük'^ größeren Quantitäten. aus-- A m e r i k 0, ,A .r g c tt t by e w, ■ - und ' auch A « str.a t.i e n . nach D e u,t-s ch ö st e r t ^i/ch ' ' . gebracht werdem Die Entente-will es dazu bloß die R at.i 0 n en an Lebensmütelii e r h'ö bituv er'd'e ic '. können, sondern daß auch em c i s c r -n e r' V--o^r.rllr t: an- - gelegt wird. ' WaS die-Zufuhr von Kohlen aulangt, so stehen in . - Polen große Menge» Kotzten zur Verladung bereit'' Es werden '/ < nun Maßregeln zur'Siche.-ung -dieser-TraijsPorttz'.M'ftitttt der ' Entente getroffen werden. 4 . /i - \ diese Mnßregiln zu beraten, ist 'Herr H lo'ivtzv'v 1^,/ - ' das amerikanische Mitglied der Ententemissio» -m Mar^chatt, ttt’fJ. Men eintzettoffen.; .k.--•/ Gleichzeitig mit General Smutö hat sich./auch Oberst C n n il i n q b a m iiach-Bndapest begeben.. - '

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