Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 74 (2.4.1919)
- Date
- 1919-04-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Ar. -7'4 Wreitz-Mchpoch Gramnanngafft auf drn PpsizeiMytzunffpesto^How-nndauf Wachmann Fi atu. - Im Oktober ir. nach yMem Zhampstm der HGergaffe v er lf o-it c i. Mast wies ihm Einbrüche W elster Beute v v n Hu n d e r't t a n s e'-u d e n stach. Im Atztmber 71917 - p it t k.a nt , er - aus der militärischen UittersrrchuuMaft. Im Jänner vorigm IahrrS f.chy ß er bst «mcr .Begegmmg- M W EichtMitswachrnann Salomou. iu> Februar porigen Jahres' in Mgleftung des/wegen Mordes berfolMn Leopold/ Kucera /'-auf / den Zügsführer / der MüitärpoliZer Pfaff. Im März vorigen Jahres sollte er , .bet einem Mechaniker in der Mollardgcrffe verhaftet werdem Er v e rletz tedeuPolrz«i.a gen t e n Gunacker durch ernen ch u ß -schwer. Wahrscheinlich entkam er damals durch das Wienstußbett. Im Mär> vorigen. Jahres kam es «hm Gasthause Kpci m^dex. Gnol-lmsnaße zu einem P e v o l v e r k a-m P f nnt ihm und seiner Bandst Mehr als-20 Schüsse wurden gewechselt. Et-. ejstkqstt. Bald darnach . kam' es/ in - der Praterstraße Nt' «neül Blutvergießen wegen.Brelttviefer. MilitärpMei yiehie Wtteiüing . erhalten, haste.' daß der Gesuchte dort sei, drang' ein.-/und schoß ans die Leute, di« ^wh Aufforderung die Hichde nicht hochgehalteu hatten: Ein Mann wurde g eto t e t, Mer andere wurden verletzt. Im Astrnlvorigen Jahres M sich der Verbrecher abttmals mit dem Revolver m der Mgasse seine Freiheit erkämpft und am 6. April vorigen . eeS wurde er schließlich, nachdem er sich wieder mit dem wpkvtt gewehrt hatte, auf der .Schmelz v e r h a f t e t. Zn. der Umwälzung kam Breittvieser aus der Militärhaft in die des LandesgerichteZ. Dort ist es ihm in der Nacht zum 37: De- Anher vongm Jahre?, obwohl seine Zirme und Berne durch Esten miteinander verbunden waren, gelungen,. zu c n ttz's m«e.n. .. ' Der Stratzenbahnverkehr ab morgen nw zwei Stünde« verlängert. ' " Der Stadtrat beschäftigte, sich gestern nach erneut Bericht hist Direktion der. städtischen Straßenbahnen, oer die A u ft HVtb « u g ei n i g e r 'D r o ss e l y n g.s m ä ßn'ah m eu Ue a «t rm g t weil jetzt etwas günstigere. Kohlenzüschnbe einßstretm sind. '- . >; \Es -wurden unter anderem folgende Borschläge gemacht:. ' > 1. Der Früh-? u u d A b e n d v r r k e h r wird wieder «rj die Zetten vor denr 6. März z u r-ü ck «e rl eg t, das heißt vpst SrWr früh bis halb 9 .Uhr abends. . M - 7:J:.Eme Anzahl vou auf g eta s fe u e n H ältest e l f e« wird wird« emgesührt. ..O. Der Somüägsverkehr wird wird« vollkommen n.o rmalisi e rt. / I» der Sitzung, in der auch Dirrstor Späugler Mmffachmämuschm Bericht erstattete, sprachen sich nahezu alle Stadträte für die sofortige teilweise Aufhebung der Straßmbahudroffelrmg au§. - . . Die vielfachen Anträge wurde« jedoch leider nicht ange- «ormtLen; einzig und allein eine Berfängenma des Straßenbahntzetpiebes lvurde beschlossen. Di e s e B er l ä n g e r u n Uder B e t r /i e b s z e i t der st 8 d t i s ch e» S t r atz eu- L°a h n-o nn« - w e i S t n n d ,e » täglich tritt ch/or-eu i» Kraft. j e ®ie fcäf Äctt«et. '4\: / Für ArbeiterhLÜrr m Favoriten tagtL vorgestern Wd/ gestenr. die. Re i ch s.ky « fe'ren z der Wiener Mofei•*, Gastnnd KcffteHeusg«Hilfen und .Aehstl.finnen. An ihr nähmen ,683 Delegierte sämt- .Dssttfchösterreichs sowie alle '..Fach-, WrjtzWHNg^'''oM''/gcnz^ WW^rW^'öe.»,'nämhäftesttzn ^Ledherr'teil, welche 25.600 GLhslfen Vertreten. % - Die Forderungen der Gehilfen sind: Achtstündiger UrMMag, eine den Heutigen Verhältnissen ent- MreDnhe ivöchentliche Bezahlung für alle Gehilfen und Gehilfinnen im. Hotel-, Gast- und Kaffeehausgewerbe, ehr. kontrollierbares Berrechnungssystem, Verbot aller Uü gaben und der Prozentßählung «N die Unternehmer, Aufhebung der ^rventarhaftung. Einschränkung der Hehrlingshaltung, Regelung der "Frauenarbeit, inßLe-- .^dr« 7 der-/.Haltung - voN"-'Aell«erirmö«,.. ei«' besonderes Hrbeitßrschutzgesetz für die im Gäst- und Schankgewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, Verschmelzung W Hotel-, Gast- und Zkaffeehausgehilfen^Krartkenkasfen, Jeytralisiernng der Arbeitsvermittlüng, Astfhebung des HrnzessionszwangeS und Einsührstng der > Gewerbesniheit. Alle diese Fordsrungen sollest eine Sozialisierung der?, h^rfür reifen BetriÄbe porbereiten helfen. Während der zweitägigtzst Beratungen, die in durchaus ernster und würdigte' Form.geführt, wurden, >M::gten mehrere Resolutionen, welche auf die auf- »zeschMn Forderungen Bezug hatteneinstimmig zur HüA.ahme. Charakteristisch für den Ton^ der in der HersMmlung herrschte, war das/einmütige Bestreben, das entwürdigende Tr i n kge ld fy stem st,b z nsch a ft fen und die Sozialisierung der Großbe-- -r.räe be herbeizuführen. Besonders bemerkenswert war diL scharfe, Stellungnahme .der Bersamchlung gegen -W geplante Sperrung der Gasthausbetriebe,. die . als .^ittc durch nichts gerechtfertigte Willkür hLL Gastwirte^ bezeichnet wurde. ' 7. / ' Nachdem /die aufgesteltten Fordenmgen. durchbe« raten' und .in.-Entschließungen /zur Annahme gelangt D-areu, wurde die ^Konferertz'.. M'-.'spstber' - Äbendstünde'. .Ächlossen. ' - .t/Die Entsck-ließungrn mit den Forderungen werden tzuu /den Geiwssenschaften der Gast- und Kafseehaus--' Wsftzer' überreicht - werden. Jüdische Gemeinde. Israelitische Aultusgemeiude Wie». /. Die nächste äffen 1 l.i che Plenarsitzung des KÄtosvorstandes findet Do» n e r s t a g d e n S.April d. I. p w. 6 U h r n ach m 111 a g S im Ächhanse, Setteustütengästec S/ H: Stock, statt.? , e s o r d n n n g: 1. Aimdmmg der Wahlordnung. M/Stätüls und des KulruSsteuerregulativS. S. Prlifung und Erledigung dxr Rechnungsabichlüsie über die Einnahmen und Ausgaben der KülruSgeMemde und säm lrcher unter GemeindevevNwlmng, stehender Fonds und Anstalten für das Jahr 1917. Wiener ÄLorgevzeiruug .. 2. Aprn iyi9 Seite 8 WähLermrsammLung. Die WshLagitKLionsleiLung für den IX. Bezirk verunsialteL S o nn Lag de« 6. AprLl 1919. ly Ahr vormittags, im Kolosseum (Komödienhaus), IX., Nutzdorferstratze 4/6, die erste große Wählerv e r s a-m m lu « a. Peserenten: Abg. Ing. Robert Stricker, Dr. Bruno P o l l a k» Dr. Elias Tisch. Inden und Jüdinnen! Erscheinet in Masten. Es gilt, den IX. Bezirk zu erobern. Helfet «ns dabei. Verlängerung des Termins zur RLumüng von Wohnungen. - Im Einoernchüren mit d-'m OberlandeZgerichte in Wien' wurde für das Gebier der Stadt Wien der T tjz m t« z u r R ii » m u n g v o u W o h n u n a e n u n d s o n st ia e u N ä u m l i tf) f c i 11«' i m M a i t e r m i n 1919 . für halb- und vierteljährige Mieten und Monalsuneteu auf den 20. Mai v e r! ä n g c r t. Demgemäß wird auch der Termin für die Mmnlmg eines Teiles der Wohnung. oder sonstige ' Räumlichkeuen auf den 10. Mai verlegt. Diese Berordnung findet auf Räumungen, die durch Möbeltransporte bedingt siu'd, bte von außen in das Gemeindegebiet von Wien bewEelllgt werden, keine Zln wen dnng. ' Borträge und Versammlungen. , A l s g-e m e r n e v ä d a.g o g i s ch e Abe n b e des Arbeiiskrelscs für jpdische l^rziehmig.' Akadenriedirektor Dr. Willibald K a m m e l hält am 9. April, 6 sthr, k.. Hegelgaffe 12, Psychologisch-pädagogisches Laboratorium (Erdgeschoß) eme „Ein-. führung m die HPenmentelle Pädagogik". —? Z i o n i fr t sch e * Ortsgruppe W ä h r i n g. Heute abends %Q Uhr Referate über den zionistischen Parteitag und die Generalversammlung des Keren Kaiemeth Le-Jsruel. Sämtliche Zioniften von Währing undPötzleiilsdorf werden aufgefordert, pimblich zu erscheinen. Ort: Cafö Wähnngerhof, XVI)!., Währingerstraße 162.. — Die dlsusL academica judaica veranstaltet am 6. April um 4 Uhr nachmittags in den Reichshallen, I., Dorvthcergasie 6, eine Akademie mit Tanzlränzchen. Mitwirkende: Herr Pros. Roderich Baß, Fr. Kirschen, Frl. Schlesak und Herr- Felix Lenz. Karteir find bei Lölvit, I., Rotentutmstraße 22 urtb . an der Kassa erhältlich. Das R e i n e r t r ä g n i s fällt d e m F o n d s zur A u s s p e i s u n g mittelloser H v ch s ch ü l er zu. —Jüdische I u g en d kur s e H. Semester: Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Max G r u n w a l d, heute Mittwoch Ml 5 Uhr. Thema: „Indische' Entdecker vnd Weltreisen". — Infolge der Unpäßlichkeit des Herm Dr. W e s t sch wird statt ihm heute Mittwoch, um 5 Hr nachmittags im kleinen Svuterrainlokal des Cafe Industriellen, l., Konkordiaplatz 4, im Nahmen .der Palästma-- diskusfionsabende Dr. Michael Zweig über die „Aehusah als Kvlonisationssorm des Mittelstandes" sprechen. Letzte Nachrichten. Vor dem Umsturz in Italien. , » Lugano, 1. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Dem Mailänder „Secolo" sind Einzelheiten der Debatte zu entnehmen, welche den wiederholt erwähnten Beschluß des Vorstandes der s o z i a l d e m o k t a t i s ch e n P a r t e i hinsichtlich der zukünftigen Politik der sozialistischen,Organisation betreffen. Alle Erklärmigen, schreibt. das Blatt, amen die Ueberzeugung, daß die kapitalistische Gesellschaft in ihre letzte Phase getteten ist, daß die soziale Revolution und die soziale stieuordmmg : der Privatwirtschaft in den siegreichen und auch in den neuttalen Ländern rasch heranreist. Nach T u r a t i sprachen L a z a r i und G en n ar i von dem r e v o luti o nären Geist der nach Taten mfenden italienischen Arbertermassen. Dementsprechend sollen emer demnächst einzubernfenden. Parteitagung entgWige Beschlüsse Vorbehalten bleiben. Inzwischen aber müsse die Erfüllung folgender Forderungen erzwungen werden: Rückberufuug der ttalienischen Truppen'atlS Rußland, volle Demobilisienmg, Wiederherstellung der versassungsnläßigeil Rechte, Gerieralamnestte. Eme wettere Entschließung fordert den Anschluß der ttalienischen Sozialdemokraten an die kommunistische Internationale. Deutsch-russische Kooperation. Kautsky «ach Moskau abgereift. n Luga»o, l. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der Pariser Korrespondent des „Corriere della Sera" B arz i n i schreibt: Zwischen den Regierungen -in Berlin und Moskau bestehe eine enge Zusammenarbeit, welche zunächst, eine militärische, wenn auch indweckke sei. Die Zahl der Deutschen in den Heeren Lenins, insbesondere der Osfiziere, haben sich fortwährend vermehrt, auch die deutschen Kriegsgefangenen stehen in großer Zahl in der rusfichen Armee. Ungarische Oifizrere und Soldatm vereinigten sich mit Deutschm in der Organisation. der Roten Garde und ihrem entscheidenden Einflüsse sei die Wiederkehr nner geradezu eisernen Disziplin unter den 7 moskowltischeu Horden zuzuschreiben. Der deutsche E'.nfluß in Rußland werde durch die nmm Theorim Len,ns und Tschitscherins bekräfttgt. die ihr ursprüngliches Programm , abschworen »und auf Grund der gemacht« E'.fahnmgm, aus denen auch die ftemden Kameraden Nutzen' ziehen können, die Notwendigkeit betonenden K 0 m m u n r s m u s p r 0 d u k t i v zu gestalten,, weshalb auch vom Standpunkt der öffentlichen Wirtschaft die Enteignung Ver kleinen und mrttlerenBourgeoisieunstatthaft sei. Nun seien die Bezichungen zwischen Deutschland und Rußland beinahe amtlich. .Graf Ä r 0 ck d 0 r 1 fR a n tz a u, der in der Vergangenheit stets einem Bündmffe zwischen Kaiser und Zar das Wort geredet hätte, habe so seine alte Idee wieder aufgegriffen und den imabbängigen Sozialisten K a u t s k h sofort nach Ausbruch der Revolution zum Zwecke geheimer Verhandlungen zu Lenin entsendet. Kautsky sei in der v e rf l 0 s s e n e n -Wocheuach M»skau a b g e reist. Lenm seinerseits arbeire ebenfalls auf em Bündnis mrt Deutschland hm und habe bereits Verhandlungen mtt B'-rlln e,ngeleltek. Es se« auch Grund zur Annahme vorhanden, daß ein solches Bündnis, welches m nicht allzuiemer Zeit das Bei-schwindm des ftingeu polnischen Nationalstaates zur Folge habm könnte, in Wirkl.chkeit bereits abgefchloffm «st. Vor neuen Putschen in Brrlm? Berlin, 1. Aprtt. Die Blätter melden: Iu Berlin sind Gerüchte im Umlauf, wonach in den nächst« Tagen neue Pnt's che hervorgeru'en werden sotten. Die Relchsregienlng sei auf alle Eventualitäten hinlänglich vorbereitet. Sie würde mit r ü ckj i,ch tSlo ser S chärfe Vorgehen. Die Reichsregierurlg habe keine Furcht vor scharfer Kritik, j * Die Sommerzeit. _ Wie uns von infovniicrtcr Seite mitgeteilt tvird, .wird, die- S oft» nr e t r> c 11 Montag den 14. April in Deutschöstexceich . m Kraft treten. __ - . ... '7 l" •■'!/ ./ Der Marktbericht. 7 . Iu der Beschickung' der Markte war gesterrr' eme Mchtti '- "- - BefferuNg zu-verzeichnen. Die Fisch m ä r k t e ivaren wieder, wenn auch -nicht m ausreicheildem Aiaßc, mit Klippfischen versehen. ,..3'... 7 In der-G r 0 ß m a r k t hat l e( und auf den Westen ' ' / Bezirksmärkten waren- Weichwürsie erhältlich. In der Großmark»'' Halle erhielten auch jene, welche an den letzten Flenchtagen: hierzu ' - nicht Gelegenheit halten, ihr Rindfleisch. An Fleisch kamen.sonst mw 2H Kilogranun amerikanisches Schweinefleisch zum Verkauf...... ... Auf den G r ün w a r e n m ä r k t e'n war die Auswahl' - oli Rüben etwas großer, da gestern wieder aus -'BSHMck'" Sendungen emgetroffen sind. Gärtnergemüse kommt fast picht aus dm Mark. - - . -; , ... Ei er konnten gestern nicht ausgegebm.werden. Die Rindfleischabaave in der kommendes ' - '.' Woche. Vom deutschokerreichischen StaatSamte M BoWeryahrrms' ' wird mttgeteilt: In Fortsetzung der am 35. März berlmWW'' / . turnusweisen Abgabe von Rindfleisch in Wim wird in der Woche von 3. bis 9. April Rindfleisch an jene Haushaltmtaen und' Konsumentenorganisattonm sowie Kriegs» Md Gemeinschaftsküchm zum Verkaufe gelangen, die bei Fleischhauern rahoniert sind, deren Familienname (Firinn) mit dem Buchstabm ll, I, 1, K oder L beginnt. . * ' 'Die Quote für die privaten HäushaltMyen ist abexinM....» mit Ist Dekagramm pro Kops testgesetzt.' Ueberdns wechftl<sänttf!/ liche Haushaltungen wahrend der genaMten Woche einmalig ei« Achtelkiloaramm Hafeneis zugewiesen erhallen, und zwar..phste-. ./. Rücksicht darauf, ob sie auch Fleisch zugeteilt erhalten od«.'Mcht. Beim Bezüge des Fleisches werdm die mit Nummer'127 . v, bezeichNetcn Abschnitte des grauen Elnkauffcheines für Rindfleisch abgetteunt, und Zwar je einer, wmn das- Fleisch m zwei. Raten bezogen wird, oder beide gleichzeitig, wenn der Bezug auf einmyl erfolgt. . 7' Wie in dm srüherm fleischlosen Woche wurde, aüch D,'" die Woche vom 3. bis zum 9. April die .Zich««ttML./..-bw''. Berabreichuug und der Genuß von Flusch und FluschfMeu,// ausgenommen Wild, Geflügel, Fische und WurstwäxLy/.,in tzM".. ... Hotels und Pmstonen, iu dm Gastwirtschaften und Küskochereim ' ' ' auch.an F l e i sch tagen verboten. Die Vorschrift . fl e r^chl 0 sen Tage bleibt Mverändert aufrecht., .'■■■- ■. /' . -tz> ' : Lichtes Brot. Heute wird das für die ErgänzuUg ^der- ' . vollm Brotration bestimmte Brotmehl au die Bäcker auSgegebur.// Es Wird also-am Donnerstag die zweite Hälfte der Bryttativ«. p (- aüsgesolat werden. Da die MehlsmdMgm der Entmte zum Teil . aus weißem F e i n m e h l, zum Teil aus dimklem Gleichmchl bestehm, wird Wie« zwar krm Weißbrot,-ab« doch lichtes Brot erhalten. Petroleumabgabe im April. Da die für die Znt vom 3Y. März bis 13. April erforderliche Pettolemmnengx strotz. Zusage nicht aeliefett werdm kann, kann die für die erste AprilhAste - festgesetzte Wochmmeuge nur einmal ausgegebm 7werdem?.-M-r 7erhalten dah« entweder in dieser oder nächst« Woche'äus Gnmd der Petroleumbezuaskarten gegen Abtrennung Leid« Wocheuabschnitte: Haushaltungen mid Geschaftslokale je Vi Liter, Hm»-- arbeiter '/g Liter, -Untermieter V? Liter,- Fluren,/ Stirgen'^Md.. ^. Gänge für^jede Flamme'/z Lüer Petroleum. . Erster Wiener Konsumverein. Die Abgabe btt .ungeteilten Artikel erfolgt' in dieser Woche für die drei Grüppett.d«/ ‘ , Mitgliedtt am Dounerstaa, Freitag, byichMgsweise-SchMäa. Zur Abgabe gelangen: Mehl, Fett, KriegskaffeemischMg,. Satz. ' unb.Häferreis; letzter« Artikel als Fleffchersatz. Dre Zuweisung vört Zucker sowie die Bewilligmg zur Abgabe desselben U tzoch . - immer nicht erfolgt.- Wir verweisen auf die bezüglichest iMit?- teilungm,- welche anfangs Marz in dm Tagesblattem/erschimen'Wo. Warenabgabe der „Rohö". 7 -7^ , .Heute Mittwoch: Zentralmagazin PiäristmgäA-W): - Lebepsmittelverkauf: Masol, Salz, Effi.^ Paprika, BElllver,)-- Frühstückswärmer, Kümmel und Totlettefeife von 9 bis/13 Zur .selbm Zeit im Magazin, I» NibelMgengaffe 7-: PudMgpulv.er, Tolletteseife imd Diverses. — Bezirk: MMWer, ' Rkibbursten, Zwiebeln, Knoblauch, Kümmel, Tolletteseife: Guläsch?-. tablettm, Pavrika Md- IrMückswäriner::- -7-' «tzd- 7 - IX. Bezirk: Nähzwirn, Zwiebeln, Paprika, Kümmel, Dorrgemüse - und Salz. — X. und XI. Bezirk: Puddingpulvtt, Waschpulvtt, Kümmel, Paprika, Labsal, Salz Md Dörrgemüse. -—- Xlll.5Md XVilL Bezirk: Masol, Waschpulver, Knoblauch/ Salz./ .Dörrgemüse, Tolletteseife, Pavrika und Kümmel.-7- Xll^-und/XH/We^/ r zitk:'Geschlvffm. — XXI. Bezirk: Salz, DorrgeMÄe und KWM ' von 3 bis 4 Uhr. — Erzeugung von Papierhülsen .untek 7.fachr' kundig« Leittmg Montag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Freitag von 2 bis 5 Uhr. — ReparaMrweckstatft, VI., MätMuftr- ' strM lvI, 3. Stiege, 3. Stock. 7 7 Die Ernährung. Bühne und Kunst. 7; Späterer Theaterbeginn ab 3. April- - Da die Elektrische ab ' 3. April: um -eine halbe Stund«:. länger verkehrt.- werdm die meisten Wiener Theat« .-pon diesem.. Tage ab ihre Vorstellungen um 6 U h/r beginnen, so daß sie mn 8-Uhr zu Ende fein werden. . . . .. . . . Die Operettentheater und Tingettgngets '; werde» in Ungarn abgeschaftt. Budapest, 1. April. tTel.^-der-„Wr. Morgenzta.^ ÄSd Dolkskommistärstellvertreter für Unterrichtswesen, Georg Luk a c s,. . kündetm einer Unterredung die Absch äffüng po-'ü'' Op er ettt e n» Md Trn ge lt au g elth eat e.r!n?' atz.Diese Maßregel werden die Wiener, die damit eillm' ihr«, bestm Exvortartikel verlieren» nicht ohne MlßMgyüM W-.-z: nehmen. Die Ungarn können aber nur dabei gewipnettt westn diese seichte Bolksverdummungsware mit ihren -mMalischm Kmkerlitzchen und zweifelhaften Librettos von ihren-Buhnirn der- schwinden. Auch uns könnte geholfen werden, aber d'e Herrm. Lehar, Fall Md Kalman denken vorläufig nicht an die EttistellMg^. . ihres einträglichen Handwerks. Würden .doch endlichcdle Theater den Gerst der Zeit begreifen, d« nicht mtt der.,Lcrch'e singt Md kemeswegs von einet „Rose von Stambul" ttäumft,,/A/ ^' Otto Tretzler fait.: BariM-' ■ - >' pM ■ -Tr ist also doch amgetietm,.. d«:--H«v..KostlMW^'r' Xx e 6 t c r, und das nachtmahlende!,Pübhbtz»-...--^^Mdilw» Theaters hat mtt Beifall nicht geivatt. AuchMs BpHchchnr. ist.... darüber nicht emgestürzt und der Protest feiner KyÜWtz,..M. 'M .M^Prestige emaetrttM find, das es nicht mehr,MfpMWWd'' \