Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 74 (2.4.1919)
- Date
- 1919-04-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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•C'; Wien, Mittwoch Wstener Morgenzeunng April IMS Rr. A Uch Küu st ge gen stände An trauLLäLen, Kries in a t (c tu-' mit» f a> u fit g c S tun in l«ti g e n,!Sfcffeiba«ß‘3anifef, Möbel, Eßgcschirre und Bestecke können unr Uns Grund einer, Bewilligung durch 'die HässirvertraAcnSmarmer verkaufte werden. Eine .solche Erlaubnis kann mir demjenigen Proletarier erteilt iverdnr, der einen derartigen Artikel unbedingt benötigt> -Mvvn. sich der .Vertrauensmann persönlich zu überzeugen hat. Die bisherigen HVch st - n n d K i ch.t - preise l&ute!» vorläufig in Geltung. Jedes Gyschäsi lärm einrzn. ständigen Kassenvorrät von höchstens 2Q0Q Kronen-KeKattü». Diesen Betrag überschreitende Kassennorrätp' nxüssetu.wenn sie 10.000 Kronen Erreicht haben, bei' irMrde'iner sozialisierten Bank oder bei, der Postsparkasse äuf eigene laufende Rechnung des Betreffenden emgeMlE.werden- Sozialisierung der KunftsammLnugen. stände ha 1 0 L i 0 11 * t c Budapest 4 o Kunst, am nt l u n g Diese Sammlungen' werden . in die Kunstsch astrn.kspgihäreud t P f5 \ i> t'r.'i't r g e 11 t c 1) t n. . Die Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion. Budapest, 1. ^lvrrl. (Ung. Tel.-Korr.-Bm.) Durch eine Verordnung der revolutionären Regierung Wer die Organisation der BesikiLgelung und Sicherung der Land wirts ch a f t l i'ch'e'n P r o d utt i a n wird die tandwirtschasiltthe Berwatzpug d c ui A g r a t p r 0 l e t a r i a t überantwortet. Die Gkredernug der Selbstverwaltung ist sauf lokale Verfassung, .neartuWt./wobei stets der Bauernrat als AtiZgangspmrtt. dient. Keine Entmischung der Tschechen. Prag,"'-i. Avril. Das Abendblatt bc§' „Pravo *tzidn"?n?lya:,. In ötr heutigen .Sitzung der Obmännerk o'n sie ftii z der N a r i 0 n a l v e c s a m m l u n g nckerpeWrrlcn die Sozialisten M e i ß n e r und Pik den 'Minister des Innern S vehla ' Wer die Stellungnahme der tschechMowakricheN RevWlik zu den Ereignissen in H u Cg r 11. Mülister Svehla erklärte, das? die Absendung von Militär alt die Grmze des magyarischen Staates -Äs eine Pr ä v e ntiv rn a ß u a h m t zum Schutze difs Mrcho-slowMchen Staates aufzufaffen sei. Im Programm der ümecho-stownkischen Regierung - sei kein Eingreifen in die BerbAtniffe eures anbrren Staates, .also auch nicht in die innereri ÄMleMheire'n lUfßtirtrvorgesehen. - ... . l' Telegramme. Lichröerg Mit Gasbomben beschoffen. Vertagung der ukrainisch-polnischen WäffenftiKstandsverhandlAngen. War f ch a n, 1. April. (Funkspr. des Korr.- Bur.j L e m b erg wird weiter befchoffe«. Die Jtkrainer verwenden jetzt Gasb o m .b e n. R M 'Armttn ftattgefru wer?. Die Ukrainer schlugen die u n v e r.,z ü gi i ch> /i'Ern,st e 1 t u U g der Fe: n d s tt rgkeiten ohne' j^rrn Termin vor und verwarfen von vornherein jede Besmrchüna Ltzer7enren LaffvistiMand. ... . - Die sPolen «Mieten, die Einstellung der Feindseligkecken anzllnehnm!. jedoch unter der BedingMg, daß die Gegner dem Abschluß e i n e s W a f f e n st: l l st a n d e s rm Prin- .pp zytzimurru, nnb zwar mit einem bestimmten Endtermin und rackerdrv von der Mission des Generals Barthelemy. vorgeschlEnell Bedingungen. , . Dü die nlramischen Delegierten eS a b l e h » t e n. über.. die EinsteLrmg der Felndfeligkerten und über, den Abschluß emes Die Wahlen zum Stadtrat in Posen. Wose«, t. April. (Del. der „Wr. Morgenztg.") Bei den tner sürttgrfmldeilen Wahlen in dei: Stadtrat wurden gewählt : li Pvlen. l? Deutsche, 1 Sozialist und der bekannte Z r 0 n i st D'.'K'o l l e. n s ch e r. Empfang des jüdischen Bolksrates für Posen durch die Ententekommission. Berlin,!. April. (Tel. der „Wiener Morgenztg.") %k Mitglied.?:' des Jüdischen Bolksrates in Posen, OD.'rrabbirker 'Dr. Fteimaitti imb der zionistische Führer Dr. K o l ü 11 fdier lmttbeu am 15. März von der (Lnk?Rt<?komnnssisn in Posen empfangen imb rmterpands.lten mit den: italienischen» Gesandten Montagna, :^r/dgs Rrserut über die Jubenfrage hat. Die jüdischen Vertreter begrüßten die Immission mit Dankesworten sür die, Beschllisse der Friedenskonferenz, welche PalästiilL den Inden zu sprechen wolle und legten die polilisHen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Forserungeli der Posener Judenschaft dar. M-ontagna hei'nndelL frin. lebhaftes Interesse und lies; seine Zustimmnng zu den jüdischen Wünschen erkennen. Die Delegierten überreichter drei Denkschriften über die jüdi- -schev FvrberunüLrr. — Bei den Posener Stadtratsmahi'ir wurde Dr . ^llenscher als Kandidat des Jüdiffchrn- BgLtzrratss für Pose« gewählt. Elp Vertreter der Mdffcheu ParLeie» bei dev Ententemission in Warschau. Warjcha»,. r.'/ilpril. (Tel. der »Wx. Morgrnzta.") Die p»M«he Ententrwisswn HÄ vor ihrer Abreise von Warsch'aü Otttreter sämtlicher Mischer Parteien empfangen^ um sich Über den Sto»d der A n d r n s r a g e < n P 0 l e n und Wer ihren «sßdWvmch »» dieser Frage zu informieren. _ ucher Einläduu« des italienischen Ministers M 0 n t 0 n i 0 faWand ÄS Vertretet der Orthodoxm die Rabbiner H a l« >ttk Leiser, Ratsma » n, D a v ids 0 h n. für die «Mr»Eißer und Bernensohn, für die «ioniste« i+ßükfaijr Dr. P»H »« »Äj irmd Ab-. <9 % ft 9t> Wekerle gestorben.? Budapest, 1. April. (Tel. der „AZr. Morgenzeitung".) Abends nerbveitete sich das Gerücht, Vatz dev frühere Ministerpräsident Alexander von TV e k er le im Sammelgefängnis g est 0 r b e n fei. Man spricht auch von S e l b stmord. In demselven Gefängnis befinden sich bekanntlich auch noch der frähSNe Handels- Minister Szterenyi und der frühere Honvedminister S z n r m a y. Räteregiernng in Innsbruck. 2 Innsbruck, 1. April. (Tel der «Wr- Morgenzeitun§".)D ie ^Innsbrucker Volkszeitung" meldet: Anter stärker Beteiligung hat sich in Innsbruck der Arbeit er-, Bauern- und Soldatenrat gebildet. Die Aufgabe und das Ziel besteht in der Wahrung der Intereffen des arbeitende» Volkes in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehung. Der Rat verwirft alle Bestrebungen, die den Z nfammenfchlnß des deutschen Volkes verhindern und vsrzSgern und verwirft den Plan einer Abtretung des Landes Tirol. Der Rat strebt «ach Sozialisierung aller hierzu geeigneten Unternehmungen. Die grStzeren Orte des Landes werden aufgefordert, Rate zu bilden und sich zu einem Landesverbands zu vereinigen. m:« b a u m, für die.Volkspartei.die Abg. - H r-r s ch h 0 r n Prilucki. - > , , > . Die Vertreter der genannten Parteien wurden, gesondert' empfangen und ' konnten ihren vStandpmlkt in längerer Unterredtmg zünk Ausdruck bringen.' Sie überrelchten 'dabei auck ausführliche schnfckiche M e m 0 r a n d e n, in' denen sie ihre Forderungen im Zusammenhang mit der jetzigen Lage der.Juden im polnischen Staate präzisierten. Die Notlage der Lehrer in der Tschecho- SlomaKei. Präg» 1. Avril. (Tel. üct „Wr. Morgenztg.") Der größte Teil der heutigen Sitzung der Nationalversammlung war mit der Debatte über die Antwort des Finanzmmisters Dr. R a s ch i n betreffend eine Anfrage über die Notlage der Lehrer ausgefnllt. In der Debatte ergriffen die Vertreter aller Parteien das Wort. Für die Lehrer fielen wiederum viele schöne. Worte, schließlich wurde ober die Abstimmung vertagt, um der Regierung Gelegenheck zu geben, ihren Standpunkt kbrrzulegen. Auch Finanzminister Dr.. Rasch in" und Unterrichtsminister H^r Hermann griffen in die Debatte ein. Auflösung dev Nelchenberger Handels- und Gewerbekammer. „ Prag». 1. April., (Korr.-Bur.) Das Abendblatt des ^Prager Tagblatt" .meldet: - - Der Handelsminister hat die Handelsu n d Ge w e.r b e k a m nt eir i n R e ich enbera a «f- 'gel'.ost ' und' pme'Wrwaüungskommission' für die' Aamnevangelegenheiten eingesetzt. Als Mitglieder dieser Kommission wurM 31 tzisherig'r Kammermittzlieder :md-17 tschechische'Mit- •: gliedec ernannt, die von der Handels^, Gewerbe und Jndnstpiezenttale m Königgrätz votgefchlägen worden sind. Leichenverbrennung in Tschechien. Prag» 1, April. (Tel. der' >Wr. Morgenztg".) Die Nationalversammbmg beschloß heute die Zu l a s s n n g d e r L ei ch e nv e r brenn u n g im tschecho-slowakischen Staat. Belagerungszustand in Stuttgart. Stuttgart, 1. April. (Korr.-Bur.) Die Regierung hat heute früh wegen dringender Gefahr für die öffentliche Sicherheit den BelagernngSzustand über Stadt und . Umgebung verhängt. Stuttgart, l. April. (Korr.-Bur.) An dem Äbwehrstreik' zur Bekämpfung .des Generalstreiks, der zugleich eine Vertrauenskundgebung für die Regierung sein soll, betei(rgeil sich Handwerk, Gewerbe, Industrie, 'Kaufleute, staatliche, stäbtische und Privatbeamte, Aerzte, Apotheker und sonstige freie Berufe. Die Zeitungen werden bis auf weiteres nicht erscheinen. Der Postbetrieb ruht vollständig, ebenso der S t r a ß e n-b a h n v er k e h r: Auf der Eisenbahn wurden heute früh nur Arbeiter- und Milchzüge abgefertigt. Stuttgart- 1. Wril. (Tel. der „Mener Morgenzeitung".) Heute früh wurde hier durch Maueranschläge und Trommelwirbel die Verhängung des Belagerungszustandes über den Stadt- und Oberamtsbezirk Stuttgart, Cannftadt' und Eßlingen "bekanntgegeben. Die Restaurationen. Theater und Vergnügungslokale müsseu nm 8 Uhr abends geschloffen, der Straßenverkehr um 9 Uhr abends eingestellt sein. Abwehr streik der bürgerlichen Part e i e n ist .in vollem Gange. Morgenzeitungen sind noch erschienen. Im allgemeinen ist die Lage in Stuttgart ruhig. Es kam nirgends, zu Zusammenstößen. Münchm, 1. April. Ueber den Stuttgarter Generalstreik meldet der „Bayrische Kurier": Die Ursache der Bewegung bildet das Aktionsprogramm des - einig^enProletariat s", welches eine ganze Reihe von ausschließlich politischen Forderungen enthält, wie zum Beispiel Schaffung eines sozialen Gemeinwesens auf Grundläge, deS. Rätesystems, Einstellung des Krieges ge gen Sowietrußland und Abschluß eines engen Bündnisses mit ihm, Errichtung von Volksgerichte» zur Aburteilung aller am Kriege Schuldigen, Einziehung aller großen Vermögen und der Kriegsgewinne bis zu einer gewissen Grenze, VcrgeseNschaftung der Fideikommisse, Reutoflldm von ShAchMäM «rck Betriebe» nsw. Generalstreik in Göttrnge« und Etzlmge«. Stnttaart». l.April. (Tel.-Konrp.) Soviel dis jetzt bekannt' S t x: e i, f. a n g e s ch l 0 s s e n. Das Ministerium für auswärtige- Angelegenheiten erließ eine Warnung, sich an dem Streik - zu beteiligen. ' ' ‘ Dre polnische Landung in^Danzig/ Berlin, 1. April. (Tel. der,^Wr^Morgenztg.") Jn.Dcmzig'^ -:;; sind Entente-Bertreter eingvtroffev- (die für die demnächst mit dir) .7 polnischen Armee landenden;, Entente-Offiziere Quartiere . bereitstellen. ' , ' ' Serbien droht miL BoyKott gegen Italien. n Basel» 1. April.. Eel. der. ,„Wr. Morgcnztg.^' .Der Professor an. der.Belgrader,.Universität Mm r k 6,t'ye, welcher der serbischen Delegation ist l der Allkierlertkonferenz' zugeteilt M ' äußert.' sich' in den ^Baseler.. Nachrichten" . folgendermaßen/ ' Zwischen Italien und den SWslawen würde teinerler Einvwe nehmen hergestellt werden 'köttiieN. 'w'enn die, Alliierten, nicht bte. ■ südslawischen Forderungen'ImFalle der NichchewlllrgmP'' seiner Forderungen Mrde'' S e rn t/e u den wirtschastlHim - - Boykott gegen Italien organisiere»,.! ftuftatt wirtschaftliche' Sec? '■* -einbarmigen mit ihm zu irefieiy ", - ii-' Breitwieser verhastet. Sine aufregende Jagd und schließliche Festnahme. ' Alts A n d r ä? W.o r - kommt, dje daß durch die ErhebWgeV,v M. Men« '.SUerhätsbüttäm 7 heute tzelungeu ist, des berüchtigten Einbrechers Jühann B r e 1 j? w i e i e rhabhaft zu wMrL'-- 'MiS' SicherheitSbureem- Hai me süchtigsten Pölizeiagenten' -mäch' ihn^ cmsgeseNdet. --Die ,NaM: , sorschunge» erstreckten sich nicht 'bloß ans das Werchbtld WreuK.- Als .Breitwieser zmck letzten' Male tu Hast war,-, hatte, .:epj - gesagt und beteuert, daß er, wenn er noch einmal ist..- .Freiheit kommen sollte -und ^wieder stellig .gemacht würde, <S de« Amtsärganeu teuer z«- st eh e'« kommen .«3 c bti Er hat damals auch direkt gedroht, daß er einen-od« mchrM Polizeiageptev über den H aüsteü schießen werde. W>..< auch während der jetzigen llnterfuchmg über den'Abwesende« wurde eine Aeußernng des so lange gefuchten Verbrechers>m- 8** fahrung gebracht, die dahiw lautete» daß er, wenn « vechaM werden - sollte, unter; den P 0 l i z e i a g e n t e u ei-Y -» B l u t.b ad a n r i ch t 'e n'; werde und .. M;« l c c. K u g e l w ü r v e jh m g e l t e n. Man / vorstellen, wie bedroht die stmtigen und enischloffenen AmtsoraMö' waren, dre stetig auf der Spnr nach diesem Schädling. d« Mts:<■ sellschaft warm.. - Im Zuge der polizeillchA Erhebungen. wurdesifiaestMj.!- . daß BreiMneser sich mit ernem seiner BMde, Rudolf S. ck r iit .i t' Andra - Wör der« aitfbalteu soll. Tatsächlich wurde festgestellt, daß Johann Breitwieser sich mcker falschem Namm. anfangs Februar das Haus Riegergaffe Nr. S St. Andrst um de» Breis , von 28.000 Kronm k 3 s fl i ch, er w p t b e n habend soll. Das Sicherheit bureau hat. den Pokei?ormmffär .Dr. Weg! mit der>Führu»n der Expedition betraut .und iy.i^ die beiden auch mr Kämpfe «m. Breitwieser vielbemährten PoÜzelagenternnspektoren I n k -m a?rO^ und Bind l sowie s i e fr a'-ü s e rlesene Polizei Agenten .m i t g e g eb eit; sich die Expedition gegG s 5 Uhr nachmittags, dmi Hyuse Niegergasse 5 naherte,--stqA h%Z.\ tose eben ein Manu, .der..hftßei'.KM '.serü' FWriw"H in Blick Werzeügte die PMeiäWten, die den-Mavn VouMW-'" gesicht und aus dem Bilde wüUlamcken, daß der Mann Bre-iG*-. wies er ist. Dem Manne'-schallte von allen- Seiten der Ruf^H'ü n b e h 0 ch" entgegen. Fetzt hatte der. Verbrecher W . Polizeiagenten erblicke Er hob seine Hände nicht, fondem machte "! eine Bewegung, als ob er m die Tasche griffe; aber mi üächM^-.- Augcnblick war er schnell wie din Blitz zu der nahen Planke." ' gelaufen und mit katzmaEger Behendigkeit war er ü b e r dr 'e; Plam'ke g ekleM-1.tA..Me-Polizeia-mtm^vmmürtW,W.'.^ er von dort ins Freie, gelantzm und Zeit gewinnen wollte, wft die Waffe aus der Lasche zu zieym. S'ch Üs's e w «r d e n i h H'£ n a ch g e feuert; doch der Mann war über der Planke- .- verschwMden. Eben machtm sich die Polizeiagenüm daran, auch-; die Planke zu überklettern^ als Breitwieser einen neum.GegNjw ' Di« Verfols«»S «tt bMi Psttzeihnnd. Im Nachbarhause war nämlich der. P 0 l i z e i.h u.u d e- .. führ e r I n s p e k t q r-S ch 8 d l mit -seinem P 0 l i z e-v' ' h a n d »F t e r 0" ausgestellt. . Der Inspektor nahm sogleich drk Verfolgung des ManüÄ M' drnr Polizeihupd auf.' Der Huna K sührte chn zu nnrm dunklen Schupfen, in demdeir Verbrecher verschwunden , war.; Wieder ertönte der Ruf, dasti ... Breitwieser ms Freie kommen solle,, .doch er folgte nicht, und s»' wurde auch von Inspektör Schöbt ein Schuß i u s D ü'n k l e abaegchen. Jndeffen wat der'H ü'n d i n d e» S ch « v f:vmi geeilt und hatte den Fl sichtige n ge pack t. B-re-iK^ wieser war aber rm-Sch'Upfen schon n.ie.dexr- . gestreckt gelegt n. Inspektor S Ä 8 d l eilte aus ihn zu und hielt in fest. B r e i kjiv i e (erb a t d e n I n s P"e k t'öFn i ch t m e h r z u schi e'ß e v. NM waren die anderen Amt^ i organe in dm .Schupfen gekommm und Breitwieser wurde zunächst; g e f e s s e l t. Ein A r z t wurde sogleich geholt .und xp | stellte fest, daß der Verbrecher eine Schußwunde m der rech t e n, Achselhö h l e mit De rl e tz u n g den Lunge hat. Als d'er BielaesNchte ünschMich gemacht worden'' war, wurde er nach Wim gebracht und hier dem FnqnisitmsPiE; des LandesgrrichteS eingelietert. Kompliren Breitwieser« verhaftet. Ar dem Hause, daS er um geraubtes Geld erstände^ wurden noch der B r u d e r,B r e i .t .w i e s e r s, Karl Breilwieser, ein gleichfalls oft abgestraster Verbrecher, dann B r e i w i e s e r s G e l i e b t e, Anna Müxia n, und die Gatttü des Spießgesellen Breitwiesrrs, Luise Schier, de r hast. et.. Ihr Gatte Rudolf Schierwar Mzeitder Berhastung nicht gif gegen und konnte bisher nicht ausgefoxscht werden. Rudolf Schur war auch derjenige, der ' das HirüS als Strohmann ^nit ' deck- Gelde seines FremideS erstanden hat. Im Hause wmden -W - B a r g e l d nur 12.000.,. K.r,o n e n gefunden. Die Zimmtr .warm elegant und a a n z neu e i n g t- * richte t. Im K elt er des'Hauses-war eine förmliche' Werk statte zur - Exzeugung von Eiu? b r u ch « w t rkzeuge %: h e r g e richtet. Breitwieser wiederhotte Dcrhsstu«s und Flucht ans her Aeät» . - - . - . - Im Kriege war Breitwieser beim Militär eingerM; «: hatte aber auch da oft Anstände. Ec kam in Beobachtung,.aH.. ln allen BreMaaen. linier Saröntie. s l-rbvL»drr - f!z>k alle SyÜrme. Ela flgr« M«ktrl«L, Äop.K«rz», Wien, M, WeMhüpraßt 2A Telephon SISSI.