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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-27 · Heft 68 (27.3.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 68 (27.3.1919)
Date
1919-03-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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27. März 1919 Nr. öS Wien. Donnerstag An bvr Spitze der Drankskansr Regierung stand disnmr dir auch in Dien aus seiner ranMyrigen' parlamentarischen Wirksamkeit bekannte Abgeordnete Dr. Petruszewh ez. Dir Rrgtermrg selbst ist uns den fvüheren ukrainischen Herrenhaus,nitgtiedern, RelchSratö- und LandtagSabgeordueten grdttdet. Die Bevölkerung verlangte schon seit einiger Zeit die Ansschreibung von Wahlen zur Bildung einer auf breitester demokratischer Grundlage beruhenden gesetzgebenden Körper» schast, Hierzu 'habe es infolge der fast Ununterbrochenen Kämpfe mit den Polen nicht kommen können. Aus demselben Grund« sei.-auch brr Anschluß an die Ostnktaine noch nicht erfolgt: WaS den Funkspruch aus Moskau betrifft, so zeigen gewisse Details, daß die Moskauer Absender zum mindesten bezüglich brr in dem Telegramm genannten Städte und Orte falsch berichtet sein müssen. In Haliez zum Beispiel, wo nach dem Funkentelegramm die linksstehenden Sozialisten Versammlungen abgehalten haben sollen, in denen die ganze Macht für die Sowjets gefordert worden sei, habe es dis vop wenigen Wochen überhaupt keine Bevölkerung tzt-rcheift -auch nicht Arbeiter. Die kleine Stadt sei voll- ÜÄ.NmEN zerstört, jeder ErwerbSrnöglichkeit jede Aichritsgelegenheit ausgeschlossen, weshalb auch nicht «anznnehmen sei, daßdort Massen zufammenströnisn können. Dasselbe gilt von Rohathn, daebenfalls als Schauplatz von Massenversammlungen angegeben Mrd, in denen die Sowjetrepublik tmsgeru,«n worden fei. Möglicheüveise können vielleicht die in Lemberg weilenden polnischen Arbeiter den Generalstreik verkündet -haben. In den Massen der polnischen Arbeiterschaft haben in letzter &it — wie man hört — wohl stärke« Dolschewikischc Agitationen begonnen. Was aber die West» Ukraine, beziehungsweise Ostgalizien betreffe, so sei aller Grund v-rlMda», den von der Moskauer Regierung ausgehenden Umsturzmetdungen mit ernsten Zweifeln zu de- Mnein * Wir werden um Aufnahme nachstehender Mitteilung ersucht: Der Gesandte der westukrainischen Republik irrflütt, daß bis jetzt keinerlei Nachrichten aus der Ukraine emgetrofftn sind, welche den Fuukspruch aus Moskau bestätigen würden, wohl a6er hat er heute eu«r Depesche, datiert aus Stanislau vom 25. d. M., 1i Uhr vormittags, vom Staatssekretär für Heerwesen in Angelegenheit der Freilassung der bei den seiner- Mtigen Grcnzkouslilten zwischen der Ukraine uird Ungarn internierten Geiseln erhalten. Der vogstern in Budapest verhaftete Vertreter der weftukrainischcn Republik, HüupLmantt Plberowyez, sowie sein Personal würden gestern wieder auf freien Fuß gesetzt» das bet ihm beschlagnahmte Geld und ferner 2 Millionen Kronen ihm zurückgestellt. Die Negierung hat sich wegen her Verhaftung entschuldigt. Gefertigt: Wassilko» Vevüllmächtigter der westukrainischeu Republik. Die Friedenskorrfereu z. Ausschaltung des Zehnerrates. _ Lyon, 36. März. Funkspr. des Korr.»Bur.l Nach de;- »Daily Mail" Hai der Oberste Rat beschiosten, bn : W»li o n. Clemenceau, Llohd George «itb Orlando;it lammen bwt PiistiMiNarsriedensver rag ankarbe.ten »oflui» De, R« der Zehn werde wahrscheinlich wählend dieser Besprechungen ferne Beratungen auSietzen. Parts lenkt ein. Einladung einer deutfchen Ftnanzüommisston. Berlin. 26. März. (Korr-Bur.) Die »Drusch'? Allgemürie Zeitung" meldet: Grat B e r u st v r f f erstatte im Verlanse der gestrigen, Lewrechuug rn der Gckchä'Melle des Äilswfrtigm Amtes tüf dre Fnevensvcrbandlimoen» vast die feindlichen tUc* gurungett ersucht hätten, eme aus sechs der» ,'chen FinaNzsachret» ständigen begehende Kommission nach Paris zu tu t» senden. Gras Bemstsrst bezeichnete dieses Cr'uchea als eine »De» marche. dce als Beg.nu der Fricdensvrrhanvlungen anzUseyen fei. Besiere Arrsstchlen für Iugoslawleu. . Haag, 25. März. lTel. der „Wr. Mvrgenztg.'^ Ein Imo^ slawisches Flmkemelegrarnm ans Paris meldet, daß die S> ui lon Jugoslawiens ,n Paris gebessert s ei. Wil f b u soll cmärt hüben, er werde keinen Frieden-Vertrag unterzeichn»«, falls darin die Herrschaft eines Volkes Über das andere ausgesprochen sei. England habe sich aus Wilsons Seite gestellt. Ärtw Rücktritt Italiens tum den Fsledmss Verhandlungen. Wie »MS seitens des italienische» polnischen Kommissärs In Wien mitgeteilt wird, ist, die von einigen Agenturen mugeteilre Mchricht, w italienischen Delegierten bei der Pariser KoNseren» hätten gedroht» sich von der KonftveNz zurückziN'ehen, sallS die italienischen Forderungen au» Flume nicht angenommen werden sollten, ul vollkommen unbegründet, da die itauemsche Delegation gar keinen derartigen Beschluß gefaßt hat. Inland, Die kulturpolitischen Aufgabe«. Wünsche Dr. Renners für da» feetheitllche Bürgertum. , Beiin. Staatskanzlev Dr. Renner erschien gestern eine Abordnung btt kulturpolitischen Organisationen b«t freiheUlichen Parttien. und zwar Dr. Jul. Ofner (LtUsche Gesellschaft)» Direktor Edgar Herbst „Bereitschaft und Monistenbund). Wilhelm Böruer (Boziatpädagog. Gesellschaft). Sekretär K »z n a t (Ehe» rechtere form), und überreichten eine Denkschrift» die auch vvm Allg. Oesterr. Frauenverein und dem Fretdeukerveceitt unterfertigt ist, und in der rund Wiener Morgenzeitung Seite 3 Deutschlands Aufschrei der Verzweiflung SkHtbheMamw ARklage in der NaLisnaLversammlung. Weimar, 26. März. (Korr.-Bur.) DaS Haus ist stark besucht, die Galerien sind überfüllt. Ministerpräsident Scheide mann gibt folgende Erklärung ab: Täglich mehren sich die Meldungen aus dem Auslande, in denen uns neue Erschwerungen in den zu erwartenden Friebensbedingungeu angekündigt werden. Durch ganz Deutschland geht «in Aufschrei tiefster Verzweiflung, ein Appell an die höchste Instanz» die cs gibt, daS Gewissen der Menschheit. Am letzten Sonntag fanden in Berlin Versammluugeu gegen die Abtrennung Westpreußens, Danzigs und des Saargebietes statt. Welche Kräfte hier am Werke politischer Sabotage waren, zeigt so recht der sogenannte NationMuud deutscher Offiziere. Diese Herren brachten es fertig, „Heil Dir im Siegerkranz" zu fingen und durch das Ausbringen des Kaiserhochs eine ge» meitisame Sache des ganzen Volkes zu mißbrauchen.. Wir werden uns das Heraufbeschwörsn neuer, außen-', politischer Gefahren durch eine Hand voll föcafitönfite; nicht weiter gefallen lassen. Mr dulden dM nicht. Stillschweigen wäre üier Mitschuld. Die Anwesenheit des Generals Ludendorff soll nicht. ■ leichten Herzens beurteilt werden. , $ Lubendorsf hat bei seiner Rückkehr aus' Schweden das ft rtei l eines S taa ts g er i ch ts-» Hofes verlangt. Er soll es haben! (Stürmisch e r V e i f a l l b e i d e r M e h r h e i t.) In: Namen der Neichsrögierung habe ich zu erklären, daß wir fchiiellstens einen Gesetzentwurf zur Errichtung eines Staatsgerichtshofes im Harrft einbringen werden. »» „Auch wir wollen eine Diktatur des Proletariats." Die Vollversammlung der Berliuer ArbeiterrStr. Berlin, 26. März. In der heutigen Vollversammlung der Berliner Arbkiterräte stand die Strtlungs nähme zum Rätelongreß auf der Tagesordnung. Müller erklärte namenS der Unabhängigen; Mr wollen ernsthaift arbeiten am Aufbau des Rätesystems, aber wir könne» die ritssischen Methoden nicht ohneweitörs auf Deutschland übertragen. Aber in den Zielen sind wir einer Meinung: Auch wir w o l l e n die Diktatur des Proletariats, die » — richtig ausgülegt — in Wirklichkeit die Diktatur der Mehrheit des Volkes ist. Im Namen der MehrheitSsyzialisten sprach Bürhel, der aussührte-: Auch die Mehrheitssozialisten wollen das Nätefhstem als Just-U'.^ent der Sozia:isi."rung in der Versalsung verankern, aber sie bekämpfen die Forme': Alle Macht den Arbeiter- und Soldatrnräten. Denn sie wollen nicht die Diktatur einer Klasse» sondern dir Herrschaft des ganzen Volkes. Dr. Michaelis erklärte namens der Demokraten: Auch diese treten für die berusständische Grundläge der Arbeiterratswahlsn ein, aber das Selbst« bestirumungsrecht des einzelnen muß gewahrt bleiben. Im Namen der Kommunisten sprach Herfurt, der übe-haupt gegen den Nätekongreß ist, solange der : Belagerungszustand in Berlin aufrecht bleibt^ wodurch der Nätekongreß nur eine Komödie dnrstellen würde. * Aach einer längeren Debatte wurde die Ueber- Weisung der Anträge der einzelnen Fraktionen als Material an den Kongreß beschlossett. j Ein kommunistischer Antrag an die preußische Re-- girrung um sofortige Aufhebung des Belagerungszüstan'. es wurr^Minstimmig angenommen. Hierauf wW>e ein Begrüßmtgstelegramm an dir RälLrepUdlik Ungarn beschlossen. 16.000 Mitglieder dieser Veline ihre Fvrderungsn für dir Behandlung der großen Kulturaufgaben du-.ch die/ llregierung ter Republik ausstcllcn. Die Sprecher der Abordnung präzi.ierten folgende Wünscht: Aushebung alter Beichränkungen des Verein?- und Versüirrn LungS^chttzS, der Rede-, und -Preß f rei- . h e i t, volle Gleichbrcchtigung der Frauen» namentlich Zula'snng zu allen Aemtern und Bernsen; Eheresorm; Gleichberechtigung der unehelichen Kinder; Abschasj'uttg der ZI 63 bis 67 und 123» 3O3 und 304 des Slrasgesehes; B-scitigung des religiösen Zwanges in der Schute; s- Dative Leichnrverbrennnng; AbschasjUUg von Orden, Adel nU> TiM, alles Lies auf freut kürzesten Wegd. Mit gleichem Nachdrucke werden sollende For'.erungen gestellt: Trennung von Kirche und Gtärft (Schule), Stellung der Konsessiönen unter das Verftnsgesötz; konfessionsloser Mora'ti/.io-.icht; Abtrennung der thevlögischen Fakultäten von den Universitäten; obligatorische Zivilehe; Schaffung einer Sektion für Volksbildung im Untörrichttamt; unentgeltiche Einheilsschule mit freien Lernmitteln und Verköstigung aller KUider, vurchgreisende Stras- und Zi.ilrechtt-resorm. Alle diese Forderungen werden in der Denkschrift eingc' eub begründet. Der Staats kn nzler erwiderte aus die vorgebrachten Wünsche, daß er sie als Sozialdemokrat selbstverständlich vollständig billige; infolge des Ergebnisses der Mahlen jedoch und des notwendigen Zusamn-.engehens mit der Bauernschaft müßten kulturpolitische Forderungen zu rück ge stellt werden gegen die wirtschastlichen und Brotfragen. In dem Maße, als der bürgerliche Freisinn sich stärken und an Eittslus; wieder gewinnen werde, in dem Maße wird die Mög- 1ick)keit wachsen, die kulturellen Forderungen zu verwirklichen. Der Staalskanzler wünscht» daß durch die Verbreitung der Denkschrift der politische Einfluß des freisinnigen Bürgertums wüchsen möge. . Provisorische Landesversammlung. (Sitzung (i tu 28. März 1919.) Die finanzielle Katastrophe des Spitalfond»» Dir gestrige Sitzung der provisorischen LandeSvmanrmlung beschäsiigre sich vorivre^nd Mit den trostlosen ssuftänden der der Berwalmna der Landeskiankcnanstalten. Dieselben sind, w.e der Reftrem Abgeordneter Widholz m seinem Referate hervor* hob. geradem s ch m a ch v o l l» die Wirtschaft unverantwortlich. Der heutige Schnldensiand beträgt rund 60,846,480 Krone«. In der Zeit vom Juli 1917 b 8 3l. Derembrr 19i8 sind alle n 8bM > 1 lionen Schulden gemacht worden. Es gebe kaum noch emen Ort. wv der Sptialfonds ein Darlehen zue Sanierung erhalten kann. E ne Reform müsse Platz greifen, die es ermögliche» daß du Bevölkerung die Gewißheit erlange» daß du Kranken auch wa-tbch gesunden, was bei der bisherigen Wirtschaft m Kirege sau ansgrschldsien schien. Zu diesem Zwecke müsse nne Trennung der. Kl.nckm von den Krüykenanstal'en durchgcsiihrl werden. Der Kranken« anftaltSsondS benötige jetzt zwei Millionen, um eine grfnnde Reoiganisalion durchzusühren. Da die Schulden während des Krieges gemacht wurden, io müsse die RegtMillg bei der L>au'dierung sich für rme Repartierung einietzcu, da ja die Nationalstaaten einen ziemlich großen Prozentsatz an unicre Krankenanstalten abgegeben haben. Redner empsiehlt, dem Antrag zur Sanienmg niid Reorganisation des Spiwlssonds emeti Betrag von zwei Millionen zu bewMgm, anzusilmmen. Wir find bankerott l . In der mm folgenden Debatte geißelte Landesrat Müller in 'schärfster Weile das Verhalten der alten k. u. k. Sratthalterer. oefleitübce dem SvitEonds. In sträflicher, sorgloser Werse habe siewährend des Krieges dieser Wirtschaft Meschant und als die Katastrophe da war. habe sie einfach erklärt: ^Wir sind.bankerott 1" Der größte Teil der Schulden ist wahrend des Krieges geinqcht worden, daher sollen auch diejenigeu, die mitverantwortbch sind, zur Deckung herangezogen An B er pfleg sgebühren allein sind noch anzwer Millivnen heretNi> z n b r r n g e n, von Tschechen, Polen, Ungarn uh». Der ehemalige Ge'ammaat müsse zur Deckung der Schuldenlast herangrzogen werden. Er beantragt schließlich eine © ä tt 11 & t fr* steue r. , '. . Aba. BizebÜrgermeister Rarn wendet sich, ebenfalls nr scharfen Worten gegen die haltlosen Zustände bei -den Landeskrankenanstalten und tritt für eine Trennung der Kl l n i k e n von denselben ein. Die Regierung dürfe 'aber die Trennung niclN zum Anlaß nchrnen, dieselbeii Nicht auszNgestalten. Denn die Zustände am unseren Klunken seien ja so desolat» daß Professoren von Welirul ans W i e n s i ch: i y 8 Ausland flüchten müssen, Als Vertreter der Stadt Wien müsse er es ablehnen, daß Wien em Drittel der Schulden übernehme. Es handelt sich um K r i e g 8 s ch u l d e n, die alle zahle» müsien. Erne S a n i t ä t 8 st e u e r begrüße er wärmstens. Es sprachen noch zu diesem Gegenstand die Abgeordneten Tamnstno und PH lipv Kollmann, woraus nach Annahme der An« träge des Landesraus zur Sanierung des SpitalfondS die Sttzung geschlossen wurde. Zu Bcginri derselben beantwortete Landeshauptmann v. S t e i n e r die Interpellation des Abg. Dr. Schürst betreffend dir Revisionm durch die BoWwehr, Gre Vorlag7n für die morgige NationalvLrsammlung. Absetzung der Dynastie» — Ädsrhaffung der Lite und Orden. Gestern vüNnittügs ist der Hauvtüusschnß zusammengekrelen, um das Arbeitsprogramm der Nativnülymammlnng für dis nächste Zeit sestzulegen. Dem Hauptaiisschuste rvurden von der SmalSkan-kri 17 Vorlagen überwiesen, dir heute in der National» vtt'ammlung angebracht werden. Unter dicke» Vorlagen besindrt sich eine, die die A b s e tz u n g d e s K a r s e r s, Und eine, welche die A b s ch a f f u n g von Adel, T i t e l n und Orden ve'langt. Ter Hauptausschuß wird darüber beraten, welchen Ansschüsten der Nativnalversammlimg, die dazu zu wählcii wären, diese Vorlagen überwiesen werde» sollen. Du Sitzung der Narivitalversammlung soll nur von kurzer Dauer fern. Die Sitzung wird sich darauf beschränken» die einzelnen AMchuste zrt w!Men, denen dann die Regierungsvorlagen zur Beratung überwiesen iverden sollen. Diese Ausschüsse werden Frrttag. Samstag und Montag arbeiten. Dre nächste Sitzung der Nal(onalversammlimg soll dann DienStag stattsinden und an drtt^n Tag wrrd die Konstituante mit ihren Eigentlichen meritvnschen Arbeiten betiinveu. ----- '' - T- -- in sNmtzr^»itzM. Aedarüture» unter Güriniie. gatbbändkk M alle Sykttme, rrstklaffiaeS Material. Lcsp. Kiuzcr, Wie«, OIL, Wcslbahnstraße 23. ttuna Kulten Uf Telephon 31537. 663 ft

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