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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-25 · Heft 66 (25.3.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 66 (25.3.1919)
Date
1919-03-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Sk. 86 Mm/ Dienstag' Wiener Morgenzeitttnz^ 25. März 1919 '"Seite'N Eine Anssprache^ de^ AÄHetttzftWstEr'; . ' der Aentrarstaatett. ‘ ,? G y n f, d?r,„Wr. Morgenztg/). FerüllL" meldet mr.s Bern: ÄLchste Woche, ümhrfchetRttch MLtpvoch, wird in der Schweiz eine IksaÄm'e'iMM''- '.der, - Masterdes' AuswitittiKn vM OdlttschMnd», DenLsihissterreich, -Ungarn, BulKarien imd der Wirker stattfinden.! Der Ktreit um den Hunger. ', MWvendm?» Sit EnalWd.tr fö^eii/ die amerikanischm Schiffe uJamt lveittmö 1 nützlicher als bic AchenLa ul t u g s und H vi'ci v e r §. :.::;vr . .... -i . ... - .. „Daily News" gegen die rnwünischen '- . Annexionisten. ' Mär;. (Tel.der-,M^Morg«iztg.") . X.. News" bezeichnüdie r u m ä n i s ch e m%üt der« n g e n iy ' öuf 'S t cb t n bür gen als ebenso, a §- s ch Me't'fen d, - wie / deren>MethödeN M Durchsetz,Mg dieser AnWfche linvmmtwortlich sind. - . . - , - - . ^heM^yant Pix ynter Aufsicht. , . „-Budapest» 24. Mär.;. (£ek. dev'Morgenztg: >!. Der Chef der httmiflnerteu Milrtärmissivn- OberstleutMst r r, deM Uügeschftlllchkeit viel Mn Gelingen .des simsturzes^ beirWt'KM' to'itf'/ öon der neuen- Regierrmg n n ti t /?t n f- H’.fb t gciMt-morbw.' .'•:' .. >. '■ ü (.'!*»■ Me ^EHrMg.- - -- •; Der Marktberichts . .r>?EET^Äuüg. der Markte lvÄ"gestern, wie gewöhnlich an MoMgtz?sWW.' . ' .... .' 1 ^Dw'G'r osim-ärlk tch •« l-l.-e'M Wen Besuchern 'nichts «M.eme ganz geringe Menge-voriMröckneken Klippfischen' und jiM^emrtzö '.hindert.Kilogramm.'Weichwurste, dre Diktuaüe»- n*“M KJ* Vortagen eiübrigten versehen war der . j-v*. v..., auch wehr moöramm Wirsingkohl,. Niederösterreich ' erhalten Y^o«raMKy gec ttort flenttm ijat. Glashaüsware toiunu faft -nicht. - aus die Märkte, da die ohnehin, .horrenden Mavttprrrsi -(cin Häuptel Salar X 1.20. ein Radieschen A —.i?) anscheinend, den Erzeugern. riMmcht. genügen. ' . Der ersten- Ei e V <x n Kg a 'll-e"-.'di?fer Saison sind - leider nach kerne weiteren gefolgt. ' . ' - In der Großmarkihalle . sind - Wern drei Waggons mit w.öW KilogrammMüKeisch. -.Md M Waggons aus Deutschland lttty M.385 Kiwgranrnt. gepockeltrck Risidsleisch und Innereien -emgelarrgt. ' j,,*,’ FLeischausgabe iu Vieser Woche. "r den lrhLn 1-L-D<tßey-.chwr..ej«gela»g'ten md zur Cmlagerirng gebrachten Mengen an Viel, und Fleisch werden wreder-ausreichen, um in der. am 27. .d.M. beginnenden .Fleisch». WMWochr R t n bf{ ei sch aur Ausgabe „;it bringen. Da zur «Ä -des Bedarfes -auch noch dse Ankünfte dieser Woche heraniMvW. werden Müssen, wurde" in emssx 'gestern, um 11 .Uhr :tfor* nnttvgs siNttgefundenen Sitzung beschlüssen. daß diesnial Iv Deka-- grtznM prA Person zur?lusgabe gelangen und rnw -.'weit Schafmw zur Ergänzung herangewgeiiwerden mnß. Die Biehmid ^t.enchverteckmg an die Ncrschhauer soll.Mritwoch. stattsinden. - Es geschieht'M nun züm^.weiten Male, daß die.Ankünfte 5N "ebendmch und Fleisch m Wien derart gering sind,' daß sie > elchr bei Heranziehung von SchaUeisK, biei 'sta'rk rednnerter Änsgabe an dte.ppWer und heradZesetzter Quote, nur jede 'dritte Elnsösirng der. -FleischkarteMichen.. '' dieser' gänzlich nnzumchendm Bersorgung . M(de immer wieder M6hlt..Mäst unser Bichstand arg rsMert Mrmd' wir jetzt aus'unseren früheren Brzugsgebitten nichts oMMNt Wr wmig erhalten. Trotzdem htl Acht in keiner änderen ^LtÜ.dt, myrxes-SMtes solche Flnschnot 'wie in Wien,- ja die .^5Ast.^^.^')WsbrML-Wien8 Zeichen sogar aus, 'um an 'sehr Die drohenve Gperrung tzer Gastwirtschaften.;' Dre lkbensnlirttllirMche'iV zeitigt beiiritS hie übelsten Sälgeii in der Erna h r nn-g der Bevölkerung.. Der Hunger ivirkt so lntwiend, daß überall Bcrzweifturrg Platz greifen will. Iu'den Haushaltungen. gähnt öde \‘mi und nun drohen auch die, Gastwirt schäften, m denen hunderttausend Emzelpersonen. sich bisher ein daß die nleiftcn Wirte heute ’ nur -Noch' auZ d-rui Grunde ihre Lokale offen halten lonuten, weil, sie die Lrinnsmittel vynl Schleich- ..Handel, bezogen. Diese MöglWeid,ist ' '.nun. 'so - erschwert, daß bereits ein. 'beträchtlicher. Teil > .bekanntes ' großer Betriebe gesperrt, .ein anderer .Teil für. diese. 'Woche die Sperrung angekündigt hatt Welche Folgen eine solche Maßregel für die. ans-Dafthans-sosi angewiesenen Personen..haben muß, ist schwrDauszmnalril. 7 . " der einem merneil 'kaum rin Drittel verköstigen. Da man --imö iietzr diegrößten Schwirrigkeitcn in der Eriasiung von Lebensniirteln macht, so werde auch sch sicher im Laufe der M o ch e s.p ttx e lt. :Der S ch l e^i ch-h and e .l kann, nur durch-F.r c i g a b e d e,S' f r e i e n H and e lZ . b e k 8 nt P f t ' rp e r d c ii. '* Die Regierung gebe. den Handel frei mrd, der . S.chleichhmidcl mit 'seinen., fast horrenden Preisest, .die ja schließlich doch wiederans den Gast 'überwälzt werden, wird - unterbunden, wenn nicht ganz bneitigt,- E L g i b t N o ch. s e h r 'v i-el Leben smi-tt e.l -aller Ar t d.r aür st e n ans dem Lande; wird der freie Handel mit ilinen gestattet, .. dann — die Behandlung, ist durchaus nicht zu kühn '-7würde ein großer Teil der. N a b r u.n g s.s -6.x g e n b e h o b'.tz n sein," ' . , - In. ähnlichem Sinne 'äußerten sich , iiochi'.'emige Besitzer 'großer Betriebe in dems-Mn Bezirke. ' . Die MiLchversorguytz. Wie kürzlich - beuchtet, -hat-' das-:'Mgynsch.e:-:^8ürmrgsamt 600 Liter der bisher nach Wien gelieferten täglichen. Mrlchmenge für Budapest beschlagnalmrt, worauf sich .der. Leiter der. Wiener ä d' ^.1^ N'g.s f a h r g e.W r e v e r,''die genügend Zeit haben, NM .Bedarf' auch , außerhalb:. Wiens zu decken, noch Flesich abzugeben.. . .-s. -. . , ‘ . ' ' .'jfw so mehr ist nran nstamt, aus dem stch"'' ftattoemnii?'vi>ii M Bericht - einer kür tT/i.fe c,ri> a l b..W : ens g e l.« g e n,e n F i l i a l e N' z n v e r s o r g e n, w e l'ch. e..O.'r'.t'e n.sa e.l e g e n 's i.U d, dre seit M o u a 1 e n ' k e i u e fl r i s ch l o s e W. o ch e ü-^v^r z e i ch n e n. h a t 1 e «.'-Wien ist wirklich nicht m-.der gürarrchnt Lage, von seinen Borririten abgebcn zn können. Und-es sogar die Rede davs^. LM? äüch außerhalb-Mens MWvse Wochen emgeführt werden sollen, um. die Delreserüng Wiens zrr. heben.. Statt dessen wandern'., noch allwvchcnülch Teste mzstrer gemtzm.Vorräte, rn die-.Umgebürig Wiens. . - i ■ v» dmAbe-n FikischhäuerveAamrnlünä würde auch ein. be^ aüftenswerter Antrag zum-Beschluß, erhoben, der dahingeht, tzäß Allwöchentlich einlangende. Bich i nicht zur E nlageruntz ge- Wöw wrro,. sondem allwöchmilich sofort.'nach Eintreffen dem i-kMUm. zngesöhrt werden- -soll,, . Dw Viehankünfte reichen zwar lchM' «Mt-. -Mi ..Monatey - .nicht rychc- 'üus, Mm die gesamte Be- WrenS nnt Fleisch:-i.zu.,..v.eyörgdn« -doch wW' es Mhylich, das . Rindfleisch' gnchpenyfeue zur Verteilung .''i . bringen, so daß hechielSweise.'.'die- .-Reifchhaster,'.'"b^ Muüasweqe die bei - chnen raygmeAen KunW dem WM-t nach oder bezirksweiseversorgt würden. Es.hätte dies dtt-t Vorteildaß die Bevölkerung WreyS stisch. geschlagenes Flersch echMn würde und nicht Mgrlqgerles. . das sich nur sehr wenig .mc -SuppLNbereitüng eignet. - ÄhnS W«schder mmheMriige» Rmder, . die wir erhalten, läßt sich nur sehr schwer einwandfrei aulbenphren. / Durch dre. . Einlagernn^,..dieses minderfvettigen FlerMö, .geht, sowohl qualitativ als püch quantttätiv viel verloren, so daß stch die Ansammlung vön' Vorräten, biSDsieDnr Versorgung von ganz Wien oarSreichev, sich nicht als batwnell Aussicht vorhanden, daß. d^sem Ansuchen Folax gegeben..wird, so daß ' unsere 'gänAich ungenügende M : 1 ch v. c r s y k g u n g eine weitere Bei-schlechtcrmrg eriahrt. .. . . .. . Ersrmlicherwrise sind'die Vorräte an #,pn Heus m i t ch -groß gernrg, mn .anfangs A p r i lwieder, eine , a l l g r- ,m eineAbgabevo n K o n d e it s m i l ch a n K: n d.r r v o m v o l l e n d e t e n e r si e n b r s s e.ch st e ii L eb en§- i a h r e inderselben Mengewie bisher zu veranstalten.. Versorgrm-q dev tiixkifchrrL Ifratzliterr (Sirphardim) in Wien mit M«zz»th (Osterbr^Le^).- Vom'Sekretariat der türkischen israelitischen Gemeinde (Sephardiin) -in Wien werden wir nm die Aufnahme der Mitterlmig ersuckt, daß sich die sephardischeu Israeliten. Wiens Mn Bezüge von. Mazzöth >Qsierbrote'u> nicht bei' den AnmeldesteÜen der israelitischen KnltuSgemeinde, sondern Nur persönlich unter Vorweisung der Brot- und -Mehlkarte in der Gememdekanzlei, H., Z-rkusgasse 22, täglich' zwilchen 4 tmd 7 Uhr, nachmittags anmelden können. Die Anmeldung'findet vom 24. bis ll<j. 'Marz statt. Der Bezug von' Mäzzoth -schließt den gleichzeitigen Bezug von Brot oder Mehl in der'Osterwoche unter allen Umständen anS. ' . Die MinLeftdemitteltenkarten. Der skinerzeiL vom BezirkswirtschastsittMe sestgelegte'.Schlüsse! zur Erfassung der M i.-n.d e stv e m i tt c11 c n, der diese UW'G.ilwben' bis zu einem. Einkommen von höchstms 300 KMm münallich w* sammenfaßt, wurde trotz verschiedener Anregungen nicht. abgeändert, obwohl-er heule mit" Rücksicht - mtf die ungeheure Verteuerung! aller Lebensmittel- und Bedarfsartürl vollständig unzillänglich .ist. Dre Brzirksvertretung Währing hat der Meinung Ausdruck gegeben, daß die Zahl der unter den hentigen Umständen, die als Norm geltenden Einkommensgrrnzen von.40,!M) und SO Kronen noch tmterbicten, eine stets kleinere wird, und daß die Unterstijmng der.MmdesibmiitrlteN-eine H 11 f s a k t i * n gegen, das Elend sei, die v o n T ag zu T.ag l ä ch e rljch-tz'r '.wird. Sw hat daher beantragt, daß die mr Schlüssel angegebenen A.tzfatze v e rdoppelt und dadurch wenigstens einigerma.'--en Mit den tatsächlichen Berhäl n-.sftn' in E'nklang gebracht werden; daß ferner m dre .Kl ä s s e der M i n d.est..b-emi tit.e.l.t.e u ,j(W Fam'licn emzurcchnen wären,, m welchen die,Erwachsenen nicht mehr a l s -l 60 K r o.n e n . und Km der hrs. 311 14 Jahren nicht m e h r a l s 10 0 K r 0 n e n Einkommen haben. Echweizee Liebesgaben. Es wirdneuerlich in Erinnerung gebracht, daß laut Bestimmungen-der.Schweizer'Delegation die Verteilung der Liebesgaben an e i u z ein? P ers 0 n e u n i ch 1 stattfinden dark, daher derartigey Ansuchen keine Folie gegeben werden kann: Neuerlich wiro emgeschärst, daß in den öffentlichkn Spenestellen-'und bnmaniiär.-n Anstalten diese Lebensmittel r cht in. natura ausgelolgt werdendürfen, sandern pn.'verkochten Zirstand abgegeben: tocrbcn tnüffcit..; Kartoffelabyab7. Donnerstag bis SaiMagwerden Kartoffeln im V., Xl.rmdX V. Bezirk, und zwar einch rlbcs Kilogramm für den Kops, abgeaeben, Abgetrenm' werden die Adschnttte>V bis l'' der nmen Kartofftlkarte. ' ' Warenabgabe der „RohM i Mittwoch, Zentrolmagazin (VIII., Piaristengane ist'': Femn, Essig, Zwirbeln, Knoblauch, Kümmel,! Toilette'eise rn' Marken, Paradeiser m Essig, Dörraeinüse. Von 9 bis 12 llh''. ' Magazin, l., RibelNngengasse 7: DiverieS. Bon '9 bis '12 Uhr -und von 3 bis 5 Uhr. — II. und Xll. Bezirk: Toiletteseifc aiif Marken, Gnlaschtadletten, Paprika, Frühsiückwärmer, Sali und Zwiebeln. Bon .9 bis 12 Uhr. — M. Bezirk. Stärkin, Paprika, Sülz, Suppenmafse. Bon 9 bis 12 Uhr. —- 1% V; und .X. Bezirk: Waschpulver, Paprika, Dörrgrmüse,-Kümmel, Toilcttesefic auf Marken. Bon 9 bis -12 Uhr. - IX: Bezirk - - Nur für die Mitglieder des XX. Bezirkes). Sardellen, Puddingpulver, Salz, Dorrgemüse, Malol, Zwiebeln (pro- Kilogramm, K, .i.-r-), .Neibiücher und Reibbürsteu. Bon 9. bis 12 Uhr.^.Xn.l. 'Ät:‘Zwiebeln, Dörrgemüse, Gnlaschtabletten, Paprika,. Reibtüchi'r und Reibbürsten. Bon 9 bis ^2 Uhr. — XVU. Bezirl: Puddingpulver, 2 dis 4 Uhr. rmrttt. Bühne und Kunst. Gin oststdischer Bildhauer. Als ich dieser Tage wieder im Wiener AteUor des jungen ostjüdischen Bildhauers Jakob Löw weiltestand ich lange vor einem neuen Werk des Künstlers. Er Hai ein Grabdettünal für die Lemberger Poa/»rtt- Mfttz entworjie)^ ' auch,. Ihx, Modell...z:tx„ HrgrUenheil, Juck«» n. Jüdinnen des - VH « glll.Bexigkes! Donnerstag, den 27. März 1919, präzise'-; 6 Uhr abends, findet im ’;Z\ VERBAND SHEIm- (Grosser Saal), VI., KÖnigseggasse io; ^ihe Massen-,B|| 1 Versammlung H| mit folgender TAGESORDNUNG statt: U Die Jeden n«d die kommenden LendtogS' I und Semeinderutsweien. Referent: Abg. Ing. Robert S11 i ci e r. Der JQdlscke FrouenDund. Referentin: Frau Dr. Friedl^-Ornstein» i ftktneile Hüne uoiksfrosen. uk " Referent: Adolf Stand. ge jüdische Männer u. Frauen! m Erscheinet in Massen! Jädisckr Hatioaalvereln. zu andächtigem Beschauen bannt. Den Rasen, der die Särgei'- der Märtyrer deckt, umschließt im Rechteck eine 'hohe weißs- Qilnbermauer, in welche ans deu Zästgsseiteir zwei streng-' ' listige Tore eingelassen sind. Die' mittleren QstaöLrMchM trstgeu zun ewigenD-däch'nij Me Namen'der HiugeschlÄhtrtesti - Brette Stufen führen zu. den Toren hinab.' In der 'ÄstittK dD -Rasens ist ein Pyramidenstumpf mit hebräischer iGöden^' ' schrift aufgerichtet. Ein Gewirr scheuer Vögel' drstnstt sich! auf 'Kr oberen Fläche des Stumpfes zusammen. Äber gÄriste^'' Geier haben sich in sie verkrallt, halten sie'nieber ititb letzen sich äirbex Angst.der Ohnmächtigen.. Hoch überragt die Totgeweihten und' ihre Peiniger in herben huschen Formen ein Leuchter, Är weif; in den Aether seine Arme erhebt, — eine gelvLMg'e Änklage- und ein heiliges Bekenntnis der Treue. Die Siusenanlage/ die zn der Grabstatt hinabsühri, umgeben TdauerwHey^ Wir wünschten,' daß das. Modell . in größerer, sinnfällige^ '' Ausführung, der breiten -OeffentlichketL'.'zugänglich gtzmE' würbe. i'j Was man sonst in der- Werkstatt des emsig Und... iw., schlichter, allzu schlichter Zurückgezogenheit Schaffenden mt neuen Arbeiten verstärkt den Eindruck, daß. Jakpb Lötv. eine ursprüngliche, ernst zu nehmende Begabung ist. Es ging schon aus Proben im Künstlerhaus hervor undwird .. durch . die kleine Exposition ^bestätigt, dje jetzt in.-Öen RÄyneU . des Verlages R. Löwit besichtigt wttden kann)..< / ' Da hat er unter anderem eine Allegorie „Das Handern^. in schwarz. gebeiztes Lindenholz . gehauen. Sie weicht,.'v0y'„. der sonstigen Verwendung , dieses .von jüdischen Bildnern arg- . mißbrauchten Motivs erfreulich ab : 'Eilte kräftigeFraueygestE... ein Kind im Arm, schreitet rüstig aus, von einem Gerank . tastischerVögel anmutig geleitet. Sie blickt auf das zweite, lachttiÄ:,, Kinblein hinauf, das sie auf der Schulter trägt. Das monumentale, in Stein gehauene Herzl-Relief bloß das srstnende, mächtig wirkende Antlitz drängt sich förmlich aus, deyr nacktem Stein — ist aus Reproduktionen bekannt und. langst g^sizrhigt,^ Neben einer in Bronze ausgeführtsir SchlaugLntän^erin,-von edelstem Ebenmaß grüßt eine Skizze für eirre Grvßplgstik. ist Kalkstein gehauen: Ein Jude mit . der Thoraxosie..jtn-^ Arm. - Und in der Mitte des Ateliers steht die nenest^.-Axheit . Löws, die durch den kühnen Vorwurf auffallt. , H.ot's Frgü> ciüe nackte Gestalt, wendet sich nm. Während, der Ksrpev.- ne-Bewegung ist/, beginnt bas gewendete Antlitz Zu erstarren, . Schmerz und Reue in den erhärteten Zügen. " . y i.- ,! " Klein ist die Schar unserer bentfenen Ksinstler, . tvinzlg.. die der Bildhauer. Jakob Löw zählt zu ihnen, .Möge, sich sein Wunsch erfüllen, recht bald in Erxz, zu dürfen. -Otto Abelen „N'kolai"-Konzert. » - - , . . Das traditionelle Konzert zur Erinnemntz an deii^be*' Mmten Dirigenten und Schöpfer der „Lustigen Weiber^ ÄÜt'di» Drjtten Symphonie-M a h l e r s gewidmet.W e i n g a r t'neu isk schen bei der Lösung solcher Ausgaben anMreffen.' MühketS- Nuhm ist ihm zu überraschend gewachsen, er hat nnftcretr, fete feit Anbeginn für die umstrittene. Persönlichkelt kämpften, .ilas'.'Per- , trauen be3; Publikums in die authcuttsche Jnterpretat^krast Uierlasien -müssen. Gleichwohl besitzt er den Rlvasen g'rMühett emen unschätzbaren Vorteil: Das heirliche Philharmonische Orchester darf vertragsmäßig.- unter keinem cinheren DiriMdm spielen. So fehlt uns die wichtigste Handhabe für' die,nDgL Dmfchatzung von Weingartners Leistung, aber das- W det Dcüstbarkeit dafür nicht Eintrag tun, daß man Mahler uiiebei' tiontieit Phllharmonikeni zu hören bekommt. .1 Nach musikalischem RnuS war die VoekrW»WÄ".Hr,'M. V^ÄoN-Symphome richtig, gewählt.' Die eisige Htäkck'.^' schlafenden Natur erwacht im ersten Satz, über den. Honlrufk'ü &§,. beaimtrichen Lebens. Panter stoße Wecker,. Mt ein,,

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