Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 66 (25.3.1919)
- Date
- 1919-03-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979143--00571-2985878- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
'gtiti 4 -L0'en, Drensray i!ö. "Rlärz/ISIS ‘JCr. -66 | Tagesbericht. - r . Keine Gas-rosselung. Die vom GtudLrat beschloffene «euerliche G a s tzrosfeluug ist im Laufe der gestriges Brrtzaudlnngen im Staatsamt für öffentliche Arbeiten nicht sanktioniert worben. Damit ist ater die Lage der Gaswerke nicht gebessert. Man hofft vielmehr darch allerhand Aushilfen diese drückenden Maßnahmen noch hinauszuschieben, bis ers höhte Kohlealiefernngen sie überflüssig mache«. Mittwoch oder Donnerstag wird neuerlich beraten werden. _ Der erste jüdische Jugendfürsorge- und Erziehungstag. iGliche ^rrgendfürsorge-- und Erzich»»ngstag, :!t Abschluß fanb, ist ein gutes Zeichen n>uii'ifOcH ^r;b?resses der jüdischen OeffentliMnt Forderung nach'E? Wischen ^rfuür, bi.: wider loS ans dtr"'ThgUüx. erlittsten inurde. Hoffen wir, den Worten bald. die. Taren fotgeir / werden. »* daß stcu' er der de?. für jdie ,v:rtii-aunt Probleme des jüdischen Lebens. Ber^ «udLre:: Böltär»» bat man der Frage der Jugendfürsorge.. r-cifit‘3 lange große Aufmerksamkeit gugewendet, bei. n.ns ülirln'n. diese Anfgabeu der Initiative Wo^Mtigleit borvohalt-en, lvel'che zwar am Werw. war, rrbrr doch, nicht bmner im rechten.Geist,:: i: ich »;' am » . -er m kl, den yeü te c i rchig' zulässigen modernen - sogchlchr M 'thobul arbsiteie,. und vor allem c eine daß ^ci.i.'uaüfil'eit gänzlich unkontrolliert war. Es ist i.d'r vwt'.'rr Sünden der silbischen Kultusgememde, sie dicho großen Arbeitsgebiete, welche eigentlich ißro-, :Hanpw.nsgobe und ihre Daseinsvsrech-tig-ung ,K-o 'oclärr'wärst», gciu.zlich vernachlässigt hat und versmnpfsn' Airdie einzige öffentliche jüdische Behörde hatte . ne hie ...Peru such tun g, die Kontrolle auszuüben und dfr nwimräßig!? Durchführung zu,-überwachen.Die gänz«- lichL. ^rMrdrrislosigkrit, die die Gsmeindeverwaltung d"ur.. Wriou der . Etziehlmgsprobleme entgegenbringt. iuacht. es uoitvrnchig. daß der moderne Geist sowohl in drr..,Hrnreiudv als. auch in den einzelnen Jnstitnti.Nl.'u.chich rrst durchsevt. auch mit Kämpf, tvenn fein muß. Die gestrige Tagung ist sicher ein erfvest-, tick^r..Forrschr it t auf dem Wege der Selbftbesinnurrstch üe bot ahrr Gelegenheit..daö ganze Chaos des jüdischen >? )igeuhjürsorll^ und , Erzieh«ugswesens kennen "ziu. Irrneu. und daraus konnte man einen Eindruck ,,gs°> - nurufrik. große und fruchtbare Aufgabe des Derlmndes harr:,, uu'uu rr seine Aufgabe richtig erfaßt - ^Ir.7 ^r-,.Tngrru-z zeigreu sich deutlich zwei Richtungen.- Dir. ein? .ist der Ausläufer der Wohltätigkeit altrü. Dc.'stächest man ergebt sich in uker'schöpflichcn Lvöü r-rriju:»§-:» l der Wohltäter: und ihrer Schöpfungen, hat dos Festreden, di? Zustände als schon und befriedigend' bin'U'-.'e5wn nub höchstens eine Vermehrung der Iümen;;; fordern. Dieser Richtung kommt es NM' drronch^an,' aast mit den zur T^rfügüng 'stehendru - möglichst viele fürsorgeü-edürftige Kinder nach. d e. A:rso.rdrn:ch?en einer korrekten Disziplin und ohneni:ch s'chichiNgru und Problematik .aufgezogen, werden,, ochw a-rß.dä^ch die Dcruntwortnng gegerrüber dLm VolL- und der GrsrllWst bewußt würde. Die andere Rich» tu^g...faßp dir Jugendfürsorge als elementare P l'-. ck d b z r G c s o. i lschaft auf, die den Aufwand s.u-churgövoller Rhetorik nicht rechtfertigt. -Sie sieht, daß dich Anzul.n-giichkeit des Fürsorgewesens nicht An oer 'Miu'grn. Zahl der Institutionen, sondern in her in Lichen Aicbriilsmrtkmde li egt. Nicht quantitative, son- V7.ru analijaüvr Besserungen tun not. Die Gerneinschaft als solche und nicht private Wohltäter haben sich d'Ä m:rla'sfrrx.'.n .Kinder anznnchmen. Die Leiter der Er- -.icsrnn'g' d'ü r'irn nicht Menschen sein, die irgend jemandes -tünhlwoWi; grnrLßsn, sondern Menschen/ die den Beruf .:r,inch>ügchidsirhter in sich' haben »»nd die Verantwortung sN'.gchtÜhe'r fühlen. Als oberster Grundsatz muß KLsfrnchdytz des Menschentum des verlassenen Kindes ist wie das des Millionärs, daß ihstr '.rignngen widerfahrim dürfen'und daß »hin %'& Gemeinschaft die 'Möglichkeit bieten »ruß, die .^.ind«r--'nn8' Jugrndjähre so zu verleben, daß er sich zu clmim vokiwerligen' Menschen und produktiven -Niü-- dm- (schaft entwickelt. Ebenso wie in 'dtt Fürsorge stehf t£. auch in der Erziehung, durch die noch niel mehr'Duxslidkiche betroffen werdend - Ein Bild der r-.rdiralrn' Reufchöpsimg, die uns auf diesem Gebiete nuu7ii. gab das R 'ferat Dr. Bernfelds, und es ist sehr r'rsrenl'cb, daß d:w Vorsitzende der Tagung näch diesem Rest:rz>.k dir Wrr?ililng machte, daß . die darin ausgesprachenrn.- Ideen und Vorschläge von dem vorbei reixrndrn?. .Komitee, des Verbandes an'genonkmen worden ii-qö, .^'o. daß.dieser Plan. nunmehr als das ofsizieff-r -.c-rogrstmmsdef' Br.r:dano2v augeseyeu werden' kann. ÄW ist '5:r?TKw..'iK, daß in allen Zkreisen die Notwendigkeit hex st/ügestalrung des Erziehungswesens zum' BewüU?, fern Mgmttjrn. ist; unb die jüdische Oeffenttkchkeit wistd die. Arbrits des Verband-es mit dem wohlwollendsten Ittchreife . vcrk?lg;n und die auf das gesetzte Ziel üMnchchten Aktionen mit allen Mitteln fördern müsssy. tc-i)chs.Lfement'är<', Voraussetzung hir. - / ' .llerdings, daß hie Verpfüchtüng der jüdischen Oesjentlichkeit, für ihre jüdische Jugend zu sorgen, nicht als eine S&it* sachr.,,angesehen, wird, di: erst der Entschuldigung und Rechtchrtigunq' bedarf. Darüber sollte man doch schon hinaus sein, und es ist bedauerlich, daß auch solche Lvne . aps der Tagung noch vernehmbar waren. Sie mgsst?n.. rrdoch r?«-ü nm «w a n qesichts. dex «nsestüMu - I Nachstehend' der Bericht über die gestrige Sitzung: ü :Dr. -Tgglicht schildertidie historische Entwicklung 'des xüdische» ReligiousmUeMchteS und.bringt viele Beweis: <ntS den: Talmud, daß den .Juden seit jeher' daZ' Unterrich: .-wesen sehr wichtig gettidsen.' ist.' 'Einchyend berichtet der NcfereNt über die Änforderuügen. tvelche der damalige Unterricht an die. Fra.u stellt.e. Jeder Zwang zum Lernsn wurde ihr - -habe so führte er aus — viel weniger Erziehmigslag Fntrrehe.au ,.'u^iuniuuivn. u;v «... u.. wollen VollinenscheU 'und Bolljudeu erzielen, ' dazu genügt keil» ReligionMntürrichL, dazu brauchen wir die sübiM Schule, die Mtiönäl ist, aber feru von Politik nni> fer(ü von jeder Art-/ chmlvinisrischem >>tationali.tzinuSi Auch' die ' übrigen Diskussionsredner imterfLührtr.»» di-e'. Forderung' näch der jüdischen Schule als Kardiiwlforderuug nuferes' Erziehnngs-- wesens. Drl T-ä g lich t bezeichnet in semem Schlußwort den- Mangel des Hüdischeu B «uses als den - schtverpen' Schade:», dem,, auch, ö.re' .Schule 'nicht - abhslsen lönns. -H'ortinsp-Kwr Jstjes Stern hält das Referat über „Das Weser: der -Horteftzud' TirgeKheimMtterr". Die Tägesheinrstcitkinr sollen den? uub'irhüLs'Lr» Mhulkind während der schulfreien Zeit Ersatz des MterMärHcS.. Lietän'/ ^Für' jüdische Kinder . . . . . - sollen, separate Änstaltcu eirrgerichtet rysrdpw, v«sr allem.wegen tttrative privater:;. jstr. Feste und der rlhiellen Kost. IN den änschlirtzsubsn Dismit gutknrWiWtifhrsstchr verlieren sich einiklnc Redner in weitschweifigen Lob- ' ' pceifuugeu der.Verdienste der beftrharder: Institutionen. - Erst Herr Ernst E z u c z L a roandtc sich gegen diese'Art historischer Reininlszenzen,''die'''die ' Nnzulärrglichkeit unseres ".Fürsorgsnud . Erziehungswesens verschleiern soll. Er betont auch, daß die Beisteklung der Mittel für eine wirklich großzügige :Jugendarbeit Mlicht der Gesellschaft ist, die durch eine Der-. ' nrögeußsteuer revlisier^ werden - sollte und nicht durch'.die beliebte WohW^gleit. Der Rednsr> war ' der einzige, der mit deiüHerjorderlichett Rachdruck darauf "hinwies, daß der allgemeine'llmstirrz in der Welt doch auch di.? Anschauungen »iber. Wohltätigkeit (geändert hat. - ' . . : "Dr. Heinrich-Glanz fordert, cinrn systematischen- Äusbeu der ' Morr 7bchiehenden Nnterrichtsinstitutioneu,' estva der „JüdiMn Jsgendkurse"' imd' eine Beachtung auch brr wirtzchaftlichen Seite des ErzrehnngSproblerns', nrsbeso«- dere der BertlssuurMchtupg. "(5c regt an. daß der Verband auch diesen -Fragen' -sküie 'ÄAsmerffqmkeit zuwerrde,' so lange der große -Kürt.'Tr." Bernfelds nicht verwirklicht werden kann. Dr. Ernst . M üll e r weist darauf. hin, - daß Religion sticht nt Uuterrichtsstünben 'gelehrt werden kann, sie könne 7n>r.aus der -gmtz«: Sphäre, . gewissermaßen unbelvußt, entstehen.- . Deshalb brauchen wird - die - jüdische . S.ch.u l e». wo Wirkliche Erzi e.h um g;ori Stelle des bloßen Unterrichtes ttzpten ' kany.-.-'Werauch..der Unterricht', kann nur' i« der jüdischen Schicke homogen sein, weil zum Beispiel allgemeine Geischichte in Analogie zur jüdischen, vor. allem als Geistes- Mchich'te gelehrt werden muß. Dir. Hie l l e r wendet sich als Psychologe'.gegetl die bisherige Methode des Religionsi Unterrichtes/-der. ein Widerspruch m sich ist. Als das wichtigste ‘ Erfordernis einer Gesundung des Erziehungswesens bezeichnet?--<urw «rffn? Dän bedauert, daß hie Erziehungsfrage bei der Tagung zu kurz : gÄomrnen . ist.i. '. -Die. Fürsorge sei zwar ungeheuer . wichtig, aber.das Kernproblem, ist die jüdische Erziehungwelche vor . ihrem Msigeni Z«.sw»ynenLruH stehti Wir brauchen «mir völlkomrnene Revolutronitzriurg. des Erziehungstveseus und es i gibt nur ein Mittel: ' jüdische Schulen? Diele können aber ' - riur chr einer i gesunden iüdischei:'Gemeinde gedeihen, die den - . Zusammenhang mit allem Jüdischen aufrecht zu erhalten und (zu beleben versteht. Dr .Adolf Taglicht wünscht auch einL stärkere Berücksichtigung der körperlichen. Ertüchtigung der ' Jugend'. .Dr.i.Festch'twau'g 'betmrt in seinem Schlußwort Nochmals die groM-Wrchtigkäik des" jüdische»: Hauses und des jüdischen -Familienlebens.. Die jüdischen Eltern, werden, aus , dex jüdischen schicke hervorgehen, daher »nutz man mit der ' Schule ' beginnen. Aus diesem Wettuntergarrg muß der Geist >' , JrrbentüKs' MütH"rö.erdeit.-; / Der Vorsitzende,- Dti. vi 'S ch w> a r z - H r l l e r, beschließt so--' . dam: die Tagung mit einer'kürzen Ansprache, in der er darauf hincheist,, daß bei'«ch ungeheuren llmfcmg der gesetzten Aufgabe . die einzelnen Probleme nur andeutungsweise behandelt werben ' könnten.' Dr. Feuchtwang dankt dein Präsidium, insbesondere dem Vorsitzenden für . die Leitung her Tagung, worauf dieselbe für ' geschlossen erklärt wird. Die Gassperre Keine Folge von Lohnford ernn ge». ' In der Kvimnümstenversannnlung' am Sonntag hat ein Teilnehmer, der sich als Vertrauensmann der Gaswerke Leopoldau vorstcllte, erklärt) daß die in Ä u s s i ch t genommene Ga 6 d r o s s e l uu g nicht, e i n e . F o l g e des K o h l e n m ang e l s s e i. sondmr darauf zurückzufuhren ist, daß d i e A r b e i t er des Werkes LeopoldauForderungen! si b e r r e i ck t hätte«, und der S t a d t r a t a u s A n g st, . hie Arbeiter könnten streiken, die Dresselung vorher b es ch.l o s s en bat. >- . . j Wie uns offiziös j erklärt tmrd, »st diese Behaoptlnig, soweit sie sich aus .die Gasdrosielung bezieht, unrichtig. Bon den Ford erupgen der Gaswerka.r b e 11 e r hät der S ladtrat bisher noch gar keine K e n n kn iS er h alt en. Sir.wurden erst am Donnerstag den 20.d.M.. nachmittags, der Dlrektion überreicht».die »och mit $,tr Neberprüpmg dersckbm beschäftigt ist. i ' Gemeinde- und Bezrrksveetretnngswahlen. Ans Gnmd des tz 8 der Gemeindewählvrdnnng der Stadt Wien hat her Bürgermeister die Vornähme der Wahlen für den Gcmeindrrat und die Dezirksvrrtretungm verlautbart. AkS Tag der Berlantbärung gilt der 25. Mach b. I. Bmnen längstens S T a g e n n a ch d er W a h l v e r l a «t b a r u n a können che Wählergruvvsn (Parteien) ihre Anträge zur Berufung der Beisitzer und Ersatzmänner Zsic dre Wahldchörden dem Bürgerstiüster überreichen/ * Di« Konstituier«»- der Knltusgemeinde in Graz. In der konstituierendm Sitzung des KultusrateZ wurde der bishenge Kultusvorüeher R e n d i mit 15 von 20 Stimmen wiedergewählt. Die Jüdischnatianalm gaben leere Stimmuttel ab. Zn Vizepräsidenten wurden die Hrrrm Stern und Fürst gewählt. Das Schulreserat wurde dem Jüdisch- National e ri'G r Ü u e r prgrwiesen. 9 Ein Bortrag Dr. Ebastö in Zürich. Auf Einladung her Züricher..jüdisch?« Schriftsteller- und. Künstlervereinigung an:ach" hielt der Wiener..Dberrabbiner Prof. Dr. Ehäjes «inen Vortrag übev „Cromwell und die englische Ö üben polt HF* in Anwesenheit eines zahlreichen Publikums» «nter. d«.m,M her onglWe. Konsuls dcr. Sstrrreichische. -Gettörolkoissnt. verWsdöMMntversitä.tM'qseffoLLN-vUlK Bev-1'' 'trütex. -der-Presse befandest. . Drr. Vlwt'bagende chiriete vieleÄ ' Beifall. ^. j „ * Eisenbahn Wiest^Aspana. Laut Mitteilung de» Eisenbahn Wien—Npang wird.die B e s ch t ä n k.«n g tn» ' Vrxkehr^ der Wrchselbahnzsige . Nr. 146 und 147 ab SS. d. M' ' ä u f gehoben. Die genannter» Zuge gelangest lmmnehr - wredxr täglich mit dem um-6>Uhx15 Mimrieu früh von Wlen- - Aspänabahnhof abgchenden, burchmwsweise mit dem NM 6 Uhr 15 Mimrten abends ür ' Wien-Äspangbahnhof rirstreffendttil - Zug 'Rx.i 11 - mid Rr. .18 .nach., «nd^. wn Graz zur ,D«ch<>- Borträge und Dersamml«nge». Die z i o n i ft if ch eO rt s g r u pp eW i e«, BkzirW* sestion Wieden und Margareten, veranstaltet »o r a e» Mi.ttwoch den W.d.M., °/<ß U h r abends, »m Allgemeiner» Arbeitervereines indischen »m Lokale des „— .. — _-, Siefaniestraße 3/84) eine P arteiversamrül uug mit der Tagesordnung: i e P ä r t e i k o u f e r e «Z" stattu Alle Genoffen werdm. «Wcht,. "pünMck zu erscheckch. -H' I ü d i scker Han d.^un g K.a e hi l s e «v erb an d^ Wien, U., Obere Donansträße '65i Nächste Woche beoimnm .ue«; Uuterrichtskurse i« Buchhaltung, Englisch »mb Tschechisch fiki Anfänger pnd Fortgrschrmene. Die Mwse werdürin de» Abendstunden abgehalten md stehen - unter Leitung bewLhckL Lchrkräste. ' Genug« . Regieb'ertrag. Nähere AnSkunstS werden täglich von 6 bis 7 Uhr abends odeo SomttLgvon 10 bis 11 Uhr vonnÜtagS m d« Bee» bandSkanzly..- erteilt., -m W i e »: er Akad emifchey Es p era«ti ste uv er e in. Heute (Feiertag) Morgend««» bietang: Esperantv-Eigrndichtung.' Orr: Apostonevm,PoM aaste 13. Beginn lyMhL -B en: e i n i g » « g Judischep E -p Port - A k a d e m i k. e r.- Heute spricht u« 8 lll Dereinsheim (!!., Obere Donaumaße 111, MeHSui») Dr. Egon Z w 11 g über „Chalukab". Gaste willkosunea. Donnerstag den 27. d. M. um 6 Ithr abendS findet « de» Reichshallen, l, Darotheergasse 6, ci«e D r. M ar R o s r «-f f c t d - G e b t "3i f f e t e r statt. Es wirke»» mit: Dr. .Watte»-» verg, Opernsänger Kött»er^' ^uM m»d ein Bläserau-rtett drS Openor'chesterS. — Der stir' DonnÄstag den 27. d. M. ängesaßtn ln. Diskusironsab end d eS P a l 5 fl x n «ernte« wird wegen Berhinderung.i der Referent»»» n i ch t üattstnd«. Eff sindet also der TO. Drskussionsabend des PalDmaamteS a» Donnerstag dm 3. April, 0 Uhr abeuds, im SoMerrainlokäl d« Cäfö Indtistciellen,!.,Konkordiaplatz 4. -statt.' Referent Dr. Weltsch über..^.Sozialrsiermrg de»»«.. Nufban.Palästinas". —W \ t n e t? O-r. r s glr u ppe „H. a p o. s l. H a z-a"iB eH » f'U. Grü-ndnug e.iu er. . W i e u e.r O r t h.g.r » p ..H ft p o ö l Hazarr" ..findet .am Mittwoch den 26. d. Mi. vm '!$ Nhr abends. im .Cafs Industrrefie»», i.Sonterrm». L ili , tvyt UvX.UUi? - UIV ■ '\ifUjv IVUvU; vUtUvIl.^!., Kvitkordiaplatz),. ein informativer. Bortrag ' des Herr». )r. Chaim T.a r t g k.ö .w e r über die Ziele derHaPosl HW-»»! Bewegung statt., Gäste willkommen.; •; ' j Ginöcfenfeet. - RÖSA URI ... . Vier: : . v. MEIER ROTB Bolcchow empfchiß»! sich als .Verlobte. Wie'ol ins Mäez 19,19. - Grättsilere herzlichst 4»» meinen»'Freunde M e'r.-r'N0 th uns Bolechow..zu ferner Eew lobung-M Frätckin R0sä Uri. SigrnundFuchS,yolechow. .- - ---—— - -■■■-■ Gegen die deutsche Indnstvle in Deutsch- ' ' '-'-,'^bSHM'en.' Prag, 2-i. Mürz.'.Gel.'.per „Wr. Morsenztg.") /Nach einer Meldung aus -R''e.r ch e-n b e r g wird dort unter Mit- . Wirkung.einer tichechischm Bank und..tschechischer Kapltaltsten.?me Spezialsabrik für I a c q^u',a.p.d,'m-ä f. ch.i n'e n. errichtet. .Es., handelt sich hierbei um A u S f ch ä t ß d e r a. a t.» ö.t e t.f r eich sd.eutl cher.-.F..ir tn e»»'"sp^.ell' der Weöttei.-.m.'- S ä chsi sch-Ka»u'n.i tz. Das Aktienkapitals betragt .tm . halbe Million Krone«. ~ Eine Mordnung deL. Gren»,»Ms per Gablonzer Exporteure sprach im Prager Handelsmtm-/ strrium in Angelegrnbeit: der Berord»»mlg. über die Syndckats-' bildüng vor. Mjnrster-Dr, S t h.ä .n. Sl y. erklärte,' daß M. de» Gablonzer Jndnstriebezirl -.pon Mjer 'Shl»dtkatsbild»»ng adgesehjur.. werden wird. Es wird jchoch eü»' K 0 n t r ö. l l» n ft i t ä l. M/ Gablonz errichtet werde«,... dys den..Urspmngder^Wäreü Hrüfup's und - bestätigen wird,', .'haß äi» der Fabrikation m»iv ünt Wtt kein e reich s.d e u t, f ch en. u u, ö bet» t \ ch 0 ft-.c rr e'i ch »'s ch e n Firmen tzeleiügt find. ' Die tschechische Maffia. Vim. 24. Märrl "kTel.-Komv.) Das he»itio.e Abe»tbßkükf.' wurden "'die ersten 'SihuntzM'.^'ävMatten, -'a«'- denen^-T-r. K r a-m. (» r s 'ch, Dt/M a s'ch »«'-'ättd "Redaktrstr. ’&A 8trilnahmen. Damals.wijthe" e i n' K-»» r i-11 y a-ch /S 0 f-»ä, zur Embolmig von Jnmrniationen entsaudt. Er brücyte därnM. schon dte'Antwort, W M'..die'Enlente M die tschecho-slowaktschS' Sache »nteressicre und ni'chk eher »»ftchgeben werde, als b»s Oesterreich und Deutschland besiegt^!»»' .würden. 'Die 'N a ch t» ch t r»»..m die Außenwelt würden * auf' btc ' verschiedenste Art veriftMt/.M - i n S t 0 ck e«, ß n ö p'l'e n. S che r e n usw.„ oft «urDen. -Zeile»». Der Kreis dej: EiWwechM war sehr" Neu»' rtzd bestäiid' nur aus fünf Personen: M/'H a j ä/S t'e p a»», 'Dl'.' S P tM} K.v ö' p il mtd Dr. K r a.n t ch. SMn düutÄS .fird»e.?«vtzr-. Ostmstve. erwärtet worbtt» und ( än die'Tschechen die Mögl»ch!kert heranyetreten, die NchitnM Lu. sthrrnrhnrcu. Wäre' eS schock damals so weit gekomntc»», so fch'reibt dic .„Narodn: Listh^ in wäre der sichcchischck UMä' wohl tn'anchkS Kompro.m»n»eeende. erspärp,gebliebm...... . " 1 i»/i‘