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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-25 · Heft 66 (25.3.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 66 (25.3.1919)
Date
1919-03-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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25. März 1919 Nr. SS Seite 2 Wien, Dienstag ».■»..» .... > .. - >—— ihr erstehen. I-.rnrre V.-ranstaliungen und gemcinsame Ferien werben nicht fe!)Ieit dürfen u«b die Poesie unserer alten Feste wird zu neuem Zebe-r erblühen. Daß Exkursionen und körperliche Hebungen für die. nötige physische Ertüchtigung sorgen werden und frohes Wandern seine gebührende Stellung erhalten wird, ist selbstverständlich. Unnötig zn erweisen, daß die nicht ait Vchülermangel leiden wird, ja es steht hoffen, daß wir durch Auswahl ein gewähltes Schülerrnatcrisl werden vereinigen können. . F>: ehern späteren Zeitpunkt wird auch an die Schaffung eines Internats zu den.ken fein, das namentlich für auswärtige Studenten in Betracht kommen wird. Auch an Stipendien von einzelnen und von Körperschaften, Ivie KnltuSgcinemden rc. wird es gewiß nicht fehlen. Das Problem der Lehrkräfte bietet »sine unüberwindlichen Schwierigkeiten und die Existenz der Schule wird für den Nachwuchs an geeigneten Lehrkräften selbst Garantien bieten. >=:t übrigen ist der Gedanke der jüdischen «Schule keineswegs neu, im gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch erscheint seine Real'firrnng möglicher als jemals. Der jüdische Rattonalrat für Deuticiiöfterreccki hat sich in seiner letzten Plenarsitzung r.ül dieser Frage befaßt und ein eigenes Untercrchtsamt geschaffen. Und der erste Indische Kongreß sur Jugendfürsorge und Erziehung hat die Notwendigkeit jüdischer Schulen anerkenne müssen. Keine zionistische Anstalt wolle nwir schaffen, sondern ein allgenwin jüdisches Werk, das, aller Politik entrückt, der positivster: »nd nötigsten jüdischen Arbeit dient. einem Geleitwort, das Theodor Herz! einer jüdischen Jugendzeitschrift mitgab, bezeichnst er als deren Aufgabe, ans Judercjungen junge Juden zu machen. Das ist auch unser Ziel! Dann wird auch das in unseren Landen noch anrüchige Wort von der ,,Judenschule" seinen Sinn ins (stegenttil verkehren. Prof. A. Freud. Kaiser Ksr!s Schweizerfahrt. Gestern nachm ittagZ ist der Zug, in welchem die cuglischt Kommission den Exkaiser mit seiuer Familie r:nb seinem Gepäck in die Schweiz geführt hat, in Buchs augekonunLn. Es ist noch nicht bestimmt, wo der gewesene Kaiser seinen ständigen Aufenthalt nehmen wird. -Die Borge schichte der Affäre wird in einer äußerst umsaugr eichen Darstellung behandelt, die dis Staats korrespoud-e::', gestern veröffentlicht hat. Darnach hat sich in der Zeit urunittelbar nach dem Umsturz, Anfang Dezember 191.8, von der Schweiz aus eine Agitation cnffalKt. welche die Eittr.rtemächte für die Errichtung einer Donruföderation unter der konstitutionellen Herrschest der Habsburger interessieren wollte. Diese Agita:io?l. dir eine Gefahr für die Republik bedeutete, verarrla ßir den Sraatsrar am 22. DezemLer, die staatsrechttichen Bsrhältnisse ktarzustel.'en. Dies wurde jedoch durch dir Erkrankung des Kaisers verhindert. Als nun von sei:?n gewisser Nationalstaaten.— leider sagt die RrKieruug nicht, welcher Staat---Bedenken gegen ein weiteres Bc rbleiben der Dynastie in Wien erhoben wurden, ruußtr sich die Regierung ernstlicher mit dieser Angel egen heit befassen. Dazu gesellte sich der Umstand, ban i;t der Umgebung von Eckartsau sich eine gewisse Erregung wegen der Fortsiihrung derHofhaltung zeigte.?Ls bewirkte, daß der englische Ehrenkavalier, den König Georg dem Exkaiser attachiert hatte, selbst nach Eonöon die ilnhaltöarkeit der Situation meldete. Scheinbar — auch hier fehlt leider eine klare Ausdrucksweise den Lmtlichen Note — hat nun die englische Regierung selbst der Schwe^ nahege'egt, dem Exkaiser Karl ein Asyl ju bieten. Der englische Ole.stleutnant Strutt verlangte nun am letzten Freitag die Bereitstellung ßweier Züge für die Mitglieber der englischen Lebensmitiellommission und ihre Damen. Am Sonntag wurden diese beiden Züge auf Verlangen der Engländer unter musischer Wache nach Kvpfstet'err bei Eckartsau dirigiert, rvorauf um 7 Uhr abends die Abreise der iacsirlichen Familie und ihres Gepäcks erfolgte. Die Äiener Regierturg wurde erst eine Stunde vorher davon verständigt, daß die Züge für die kaiserliche Familie bestimmt streu. .Kaiser Karl hat auf den Thron nicht verzichtet. Tie Regierung besteht nun darauf, die Absetzung der Dynast!.: rtm Donnerstag durch die Nationalversammlung aussprechen zu lassen. Die in Wien an.res.nden gs'2-.'encu Erzherzoge Friedrich, Max, Eugen und Leo hrö.'n durch einen rechtskräftigen Akt auf alle Würden nnd Rechte verzichtet. Es steht also ihrem weitt:r:n Verbleiben in Wien als Bürger der Republik nichts im Wege. Der Rechtsverkehr des Exlaisers, Dr. Co umo nt, hatte am Samstag eine längere Besprechung mit seinem Klienten. Es hat sich l.'.rrbei urn die staatsrechtliche Seide der ganzen Angcl?.g?nh?it und um die Sicherung des Privatver-vögens der h?.bsbttrgischen Familie gehandelt. * MU der Äusretse des Exkaisers rüder cJe.'-tlich He. GKchichkc der österreichisch-ungarischen Monarchie. War es auch schon unter Kaiser Franz Josef kaum mehr zweifelhaft, daß die Monarchie den Krieg nicht überleben werde, so war doch der pli'tzli he Zusammenbruch i'n Herbst des vergangenen Jahres ein völlig rmerwartetes Ereignis. Kaiser Karl hat zu keiner Zeit irgendwelche Fähigkeiten für die verantwortungsvolle Stelle gezeigt, auf die ihn der Tod feines Großonkels -decufeu hatte. Seine Politik — wenn man von einer solchen überhaupt sprechen kann — war derart schwankend und unbeftinrmt, daß mau zu keiner Stunde von einem festen System sprechen konnte. Bei der Auswahl seiner Minister war er stets nur der Gefangene der! "Wiener MorZenzetLung Hoskaittaritla,' die nur willenlose Kreaturen auf den Ministerpösten duldete. Immerhin mag seK gestellt werden, daß sich Kaiser Karl bemüht hat, das Schicksal der armen Landsturmmänner, die das verbrecherische Armee-Oberkommando von Weib und Kind geri'sen hatte, ein wenig erträglicher zu gestalten. Aber seine Ohnmacht trat auch hier bald zutage. Man erinnert sich, daß er zum Beispiel die bärbariscken Strafen des Anöindens und Spazrgen'chließenZ aufhob,' das Armee- Oberkommando stellte sie sofort wieder her. Der Kaiser verfügte, daß die ältesten Landsturmjahrgän5e sofort in die Heimat zu entlassen fc'e.t; das Armee-Oberkommando verrveigerte den E'e'rorsam. Am.sinnfälligsten zeigte sich die Unberechenbarkeit seiner Entschlüsse, so oft er in die in e ee Polittk eingr-iff. Er schickte Koerber weg, weil dies die Deutschradikalen forderten, nnd überraschte eines Tages die Tschechen durch das Geschenk der Amnestie Kramarsch. Er versprach zur -gleichen Zeit den Deutschen den deutschen.Kurs, den Tschechen die Krönung in Prag, den Polen ganz Galizien und den Ukrainern ihr selbständiges Oftgalizien. Er ließ sich in Ungarn feierlich zum König krönen und leistete den Eid auf die Verfassung, während er in Wien nichts davon wissen wollte. Er sang in Budapest den Hyylnusz öffentlich mit und bot zur gleichen Zeit den Südslawen ungarische Gebietsteile an. Das war ganz, die Politik seines Vorgängers, der stets eine Nation oder eine Partei gegen die andere ausspielte. Aber was Franz Joses, der ungleich geschickter war, im Frieden durch 60 Jahre lang gelingen konnte, das mußte im Krieg, der die ganze Morschheit der Monarchie bis in ihre letzten Nerven bloßstellte, unweigerlich zur Katastrophe führen. Kaiser Karl hat auch in das Rechtsleben hineingetappt. Auf seinen Befehl e.-folgte der Prozeß gegen Dr. Kranz, der mit der LK richterlichsten Nieterlage der fommojit fetten Justiz endete. D ei Minister, Krobatin, Spißmüller und Schenk standen plötzlich vor der ganzen Welt als Fälscher eines Bordereaus im Gerichtssaal 'und nur der Umstand, daß im Hintergrund die Person des Kaisers sichtbar war, die entsetzliche Zensur und die jämmerliche Feigheit te? Parlamentes verhinderten es, daß man diesen drei Männern ten Prozeß machte. In seiner Proklamation nach der Thronbesteigung hat'e Kaiser Karl versprochen, ein treuer Hüter der Rechte und. Gesetze zu sein. Er hat dies nicht e füllt. In seiner ersten Thronrede an das Parlament hat er den staatsfeindlichen Bestrebungen ter slawischen Nationen, die schon damals offen und unverhttllt heraustraten, das Wort entgegengesetzt: Wir wollen Herren sein im eigenen Haus. Die Monarchie ist ze'broch'N, das Rechtsbewußtsein durch den Hunger und die Not fast schon ausgelöscht und Kaiser Karl weilt im Exil. Frankreichs Arrtsrftüßnng für den Zionismus. In der Vorrede, die Minister Pichon zum 2. Bande von Nahnm Sokolows „Geschichte de- Zionismus" geschrieben bat, heißt es: „Das jüdische Volk hat alle die Jahrhunderte hindurch fortexistirrt, wenn auch verfolgt, dnim'ert und unaufhörlich mit ungezügeltem Gaß bedacht. Unglücklicher noch als viele andere unterdrückte Völker, die wenigstens ein Symbol ihrer großen Vergangenheit bew ihren konnten, haben die Juden nicht einmal dieses letzte Uebkibleibsel retten können, denn andere sind die Herren über Juda geworden. Ueber die Welt verstreut, wünschen sie beute mehr als je die von einer so großen Reihe von Eroberern zerbrochene Kette ihrer ethischen und religiösen Tradition witderherzustellen. Sie wissen, daß eme solche Wiederherstellung nicht möichch ist, wenn sie sich nicht auf reale Tatsachen stützt, das heißt, in diesem Falle auf eine nationale geistige Heimstätte, die ans den Trümmern des alten Juda w'.eder errrchret werden muß. Welcher Mensch, sofern er nicht das fffnrentarste Gefühl lür Gesetzlichkeit und Rechtlichkeit verloren hat, könnte i>ca Verbannten die Möglichkeit we.gem, ihre Stellung wieder zu begründen, mit demselben Rechte me die anderen Elemente des Landes, m diesem Palästina, wo fortab eine gemeinsame Kontrolle seitens der europäischen Mächte jedem Elemente die Respektierung fern« heiligsten Rechte sichern wird. Frankreich, das in den Krieg eingerretm ist, um den end« gültigm Sieg des Rechtes L r die Macht zu sichern, beglück-- wünscht sich selb st zuder Unterstützung, die der Zionismus von i h m u n d s e r n e n V e rbündeten erfahren hat. bin froh, daß sich mir die Gelegenheit bietet, die Bersprechungeti zu wiederholen, welche die Regierung der Republik immer wieder abgegeben hat für den endgültigen Triumph der Sache, die soviel Sympathien aus französischer Seite geweckt hat/ Polnische Preßkampagne gegen die Juden. Der Presiedienst der. Delegation des Jüdischen Nalionakrates für Ostgalizien meldet: In der leyren Zeit verbreiteten die Polen Lkachrichten über eine iüdische Aufstandsbewegung in Krakau mV B.ldung von bolschew'kischen Organisationen unter den gallziichen Juden. Die volensreundliche „Gazette Lausanne" berich et auch über eme mit Geld und Wasien gm dotierte j ü d i s ch -- b v l s ch e w i t t s ch e Armee, die gegen Polm marschieren soll. Bezüglich der Ausstandsbcwcgung in Krakau wird festgcstellt, daß es sich bloß um emr jüdische Selbstschutzorganisation handelt, die fett Avr>l 1918 unter Aufsicht eines Komitees aus Vertretem aller jüdischen Parteien bestand, bei der lediglich 300 Gewehre gefunden worden sind. Diese waren, wie schon Abgeordneter Dr. T h o n in der Warschauer Konstituante am 7. d. M. erNärt hatte, einzig rmd allein für den Sekbstschllv gegen Pogrome bestimmt. Ebenso unrichtig nnd unwahr sind die Nachrichten der „Gazette Lausanne" über tme lüdlsch-bol'chewikische Organisation cmer Ä'.-Nlee. Diese pplnifchersrits betriebene Pressekampagne verfolgt scheinbat den Zweck, in der Entente gegen die nationalen Fv'.dernngen der polnischen Jndenhert, die sie als Vertreter deS Bolschewismus hmzustellen versucht, Stimmung zu machen. I » Aus dem Abgeordnetenhaus. In trüber, schwerer Spannung verfolgt die politische Oeffentlichkeit die aus Ungarn kommenden Meldungen. Noch tritt der Charakter der kommunistischen Republik jenseits der Leitha nicht klar heraus. Die Führer des Proletariats, die die Macht fast über Nacht erlangt haben, scheinen ihrer Aufgabe nicht gewachsen zu sein und verlegen sich eiusttoeilen aufs Experimen-, tieren. Man hat die Banken besetzt und gesperrt, man^ hat mit der Austeilung des Großgrundbesitzes begonnen,^ aber es ist kein System erkennbar, aus dem man die Grundlinien der inneren oder äußeren Politik der unga-> rischen Räterepublik feststellen könnte. Man muß dies um so schwerer empfinden, als sich> ja auch in Deutschösterreich die kommunistischen Ten-j denzen ttnmer offener zeigen. Die vorgestrige Massen-.l Versammlung hat aus verschiedenen Reden das Be-.! streben hervorleuchten lassen, auch in Wien die Herr-! schüft des Proletariats aufzurichten. Einstweilen ver-i fügt diese Partei über keine Führer und auch über! keinen nennenswerten Anhang. Aber die Unentschlossenheit der Sozialdemokratie und die fortschreitende Ernährungskrise werden das ihre tun, um den Kommunisten neue Anhänger zu werben, unter denen sich wohl auch Männer von ausgeprägter Führerqualität, finden werden. Am Donnerstag soll, wie schon des öfteren berichtet, die deutschösterreichische Nationalversammlung zusammentreten. Ihre Tagesordnung ist noch nicht midgeteilt, doch wird sie wahrscheinlich das Gesetz über die Absetzung des Hauses Habsburg zu beschließen haben, sodann die Frage der Ernennung von Vevtretern der besetzten Gebiete klären und den ersten Bericht der Sozialisierungskommission entgegennehmen. Die Tage der behaglichen Ruhe, in der die Nationalversammlung sich bisher gefallen hat, sind wohl vorbei. Unsere Volksvertretung wird, wenn sie nicht vom Strom der Zeit hinweggespült werden will, rascher, aber auch sachlicher als bisher arbeiten müssen. Das Vertrauen, das die Bevölkerung bisher gezeigt hat, ist ein zu kostbarer Schatz, als daß man ihn durch geheime Vorbereitung von Vorlagen, durch Durchpeitschen wichtiger Gesetze, durch Außerachtlassung der Oeffentlichkeit aufs Spiel setzen könnte. Angesichts der kommenden Ereignisse in unserer inneren'. Politik wie auch an unseren Grenzen, in deren nächster Nähe sich der neue Krieg der Entente gegen denBolschewismus vorbereitet, muß die Nationalversammlung mehr Ernst und Tatkraft an den Tag legen, aber auch der Negierung ihre Verantwortlichkeit für alle Versäumnisse der letzten Tage nachdrücklichst vor Augen führen. . \ Das Parlament war gestern voll von Gerüchten. Mittags wurde erzählt, daß die tschechische Garnison von Preßburg durch italienisches Militär ersetzt worden sei. Dann tauchten Meldungen auf über eine angeblich bevorstel.ende R e k o n st r u k t i o n der R egierung. Dr. Friedrich Adler — so hieß es — sej mit der Bildung eines Uebergangsministeriüms betraut worden, welches die allgemeine Sozialisierung vorzubereiten habe. Es falle ihm die Mission zu. den brüchig gewordenen Parlamentarismus in das Rätesystem umzuwandeln. Eine Bestätigung für dieses Gerücht war nicht zu erlangen. Doch kann man seine innere Wahv» scheinlichkeit bezweifeln angesichts des deutlichen Ab^ rückcns vom Kommunismus, das ans dem Dsgrüßungstelegramm Dr. Adlers an die neue ungarische Regierung spricht. Die steirischen Lkriftlichsozialen gegen den Anschluß. » Laibach, 24. März. (Tel. der „Wr. Morgeuztg.") „Slovrnski Narod" mrldrt ans Genf: Einige dcuischSstercerchüche Landes»cgienmgen fern:ten Abgeordnete in die Schweiz, um bei der Entente gegen den AnschlußDeutschösterr e i ch S an Deutschland zu protestieren. Die Hauptrolle spielt der bekannte Führer der Deutschttcrikalen m Sterermark Prosesior U d e, der Vertreter der steirischen Landesregierung. In emem Interview mrt einem Mitarbeiter der „Gazette de Lausanne" verwahrte er sich in schärfster Weise gegen die Angliederung und sagte, daß S t e i e r »n a r k, K ä r n t e n Md T i r o l grgen den Anschluß seien. Er forderte die N e u t r a l i s i e r u n g D e u t s ch 8 st e r r e i ch s und verlangt em Plebiszit unter der Kontrolle der Entente. Dre Mitglieder der Wiener französische« Gesandtschaft. Paris, 24. März. (Funkspruch.) Der frühere französische Gesaiidte in München uiid m Haaa, Allizs, der von der trauzösischen Regierung mit emer Mission m Wrcn betraut worden ist. ist Äütttvoch voriger Woche in Paris emgetrosfen und beabsichtigt, sich »m Laufe dieser Woche nach Wien zu begeben. AlS Mitarbeiter begleiten ihn der vormalig« Attache und Sekretär der sranzvisichen Bolschaft in Berlin. Botschaftsrat R o m i e u »md M. C h e r i s e y, Titularrat vei der Wiener Botschaft. Außer diesen Herren sind der Mission noch Mgeiähr zehn Beamte zuaetkilt, deren Ausgabe es fern wird, Jnfonna-ionen und das. Material für d»e Erledigung der notwendigen Arbeiten zu sammeln. in «Non Lrki»ia<ien. Revaraturen untre Ganwlii,'. Farbl>ä»d?r für alle Systeme, erstllaMch Material. Äop. Kurzer, Wien, AI., We(ib»hnstraße 23. Telephon 31537. SM iü mamm

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