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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-23 · Heft 64 (23.3.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 64 (23.3.1919)
Date
1919-03-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' r - . '\':, -N ’ ' ' l v! ' Ske. 64 WM, Sonntag Wiener MorgenzeiLnng/ 23. März 1919..?) ' .' Verstärkte GetrerLezufuhnen^Dre tägliche Getrerde- Wuhrin Wien.ist aus durchschnittlich M Waggons gestiegen. Arützdeck ik mit der Anlage von ReserrN fLr Wren nm in sehr gxrmgyn Umfange begonnen wordni. sie,emlangenden Vorräte Werden auch zur Aushilfe fibe Landorte^ereit gehalten. Eine E rho'tzuna der'Qnö te kommt daher-vre uns vom Ernährungsamte erklärt wird, augenblicklichnoch nicht rn Frage. Gestern fanden m Ernährungsamt Matungen über die durch die Aushebung. dex Blockade .zu erwolendm Veränderungen.. statt. Man.kann pprläufig Hoffnungen aurasche Befferung aus diesem lMstd^ n i.ch t erwecke n. % fehlt an Schiffsraum, die Waaenanzahl ist völlig ümurcichU und es find auch keine Kohlen vorhanden, um die Zahl d/ Züge, auf der Südbahn auf zwtzlf zu steigern. Die Voraussetmgen für. einen Umschwung norden erst dünn als gegeben bezKnet, .wenn die geschilderten StAiftLgftiten behobelt, seist' werm./'^ ' ' Arisabgade.. Der vonMaÄSamt für Bolksernahnmg als/ FleWersatz für die »Woche /öM'20. bis 26^ d. M. zur BertügMg gestellte Reis wir» bei Leu städtischen Mehlabgavestellen .von Dienstag den 25. d. M. angeaen gleichzeitig eAbtrennung der - Melden Abschnitte 11 des grau« Emkauffcheines für Rindfleisch, vezlchungswene des Ab'chmtte» 13 des rosafarbenen Emkauf- . scheinest für. WohlfahElsch abgegeben. A u f jede P e r-- iio « entfällt etn Viertelkilogramm Reis. ALgube von ttnterzündhvlz. Die Abgabe von je 5> ^logramm Unterzüchholz an einen Haushalt für eine Woche erfolgt.in der Zeck vop 24. bis 29. d. M. gegen Abtrennung des Abschnittes I. der bridn Fleisch einkaufscheine. Der Preis ist unverändert. Abgabe vou SaueeLraut und Sauerrüben. Die Abgabe pon Sauerknut npd Sauerruhen wird auch, in der kommenden Woche forgesetzt und. die Ware ohne Einschränkung der.Menge und ohneVorweisuug einer Auöweiskärte abgegeben. Der' Preis bleibt derslbe. roscsarbtnen Emkaufscheine vckfallenve Wohlfahtfleisch ebenso wie an die Besitzer der weißen Einkausschmu in den Mehlabgabestellen Reis a b g eg't'/b e m Die AMpeisestelleN, Kriechküchen und Wohlfahrtinstitute werden in der 104. Woche für jeden Kovf ein Achtel- MogrÄmm Haserreisanstatt Wohlfahrtfleisch im Wege der Groß- 'sthlächterer erhalten.! ' -Samenaögäft. Das, städtische Zändynttschastsamt gibt mich'-in dieser Woäe in seiner Äbgabestelle 8.'Bezirk, Albertgasse 52. Gemüses tintnt aller Art zürn Selbstkostenpreise an Kleingärtner an allen Wochentagen in der Zeit von 9 bis 12 r-rd von halb 3 bis halb 5 Nhr> ab.. f Die Ansupen um Krankenmilch. Da noch immer zahlreiche Ansuchen um Milch für Kranke im städtischen Gesund- 'checksamt eiiilangen und dadurch Verzögerungen in der Erledigung dieser Ansuchen enttehen. w.rd neuerlich darauf aufmerksam gemacht, N: auch hr Gesnchsformularien zu erhalten sind, einzurmhen.fmd^; ■' . . . . . . m und Kunst. •mm ' Volksoper. i,tS M-r c-a", Mufikdrama von Dt. Richard B a t l a, Musik ( .■*' '/ van Marco F r a n k, / -! '..;SchowHer Titel, der neudn Dpenidichtung ist , eine JrWihrunA Den -Ntzme „Eroica" klingt musikalisch perkraitt -nl'ch ist.anit der Erinnerung an.-Beethovens DhnW^ilieliichlösM verbnnden. Wer hätte sich Hbei:-.L'ä.runttz,r»Me' niexÄüische Gnazone WrMtellt, eLüe'naha Verwandte'ijenes Mädchens aus dem.-gdldenen McstE/ düm t Pueeün seine amerikanische Berühmtheit veröcknkt'? Fa, Mmnie, das Geschöpf Civininis und ZaiMrn'nis.,. lebten Richard B a t ka s. Öpern-Heldin fort, Eroi^T-hab ihren fragwürdigen Geist geerbt. Wer noch PncAnis ^WildtvestroMantikin Erinnerung hat, wird sich -'bei Marco,''Frank bald .zu Hause fühlen. Als Stützen dH,GÄ»Üchtnisses findet er, Trunk urck» Karten--- s^cNMöM /DätfÄ)lag> Gefängnis.und Lynchjustiz in iKerrMie'r 'Auswahl wieder vor."Die Lokalitätist nur d-elll - Nanltzn. nach, verändert. Für die Entfaltung kräftigster Brutalität, von der sich ein Liebesidyll kontr'astiereud ^abheben soll (und darauf schien. es anzukchlüjiielr),-ist das Milieu dieser rothemdigen mexikanischen HerMvörHHesellschaft ebenso geschaffen, wie ehemals G'eamsätza gliedern sich die Charaktere der HanMyg Nack einfachster Theaterethik in tugendhafte Leute/und Bochtchchte. .Zur.,ersten^ Gruppe, gehtzrtf..wie, sichs' verstelst-, -das Liebespaar Erwica und,'Wbino. Ihrer Vereinig lrng stelM die übtichen dramatischen - Hinberüisse e-ltgegeit.". Jin Verlauft der ^Handlung., kommt Mhann SU Entführung, -Zweikampf, -Verfolgung, Äoppö'lm-orü NjNd-.eiu'er 'efftktvvMn,Schlußszene^ wo der^VatM-^ft eigeüe. Tochtererschießt und von der, .empörten Wenge d^ur..-Scheiterhauftn. überantwortet iwrd./ / , . Man staunt Äber dieses MassenaufgebotanWoheif. mm. so llnehr, ahch es, ein . Kritiker ist, den hier alle' kriti- -fchrn/. .Instinkte /'jämmerlich, verlasftn, .haben/- Es - krMt üAlenjhaGen-.. von./- dranlatischey/ ..Explosionen, .und Ncvolverschi'ljsen. - Das Schießen -ist nun einmal. Mode getvorden'. Hier eirtsüllt gar,auf, jeden Mt ein Schstß, Doch/,auch Ziir,B«^higuug,«Ker,Miwen-.ist gesorgt. Wir hjrkomn'tüu ein veritables: Ballett zu sehen, an Trink-- ltzdern, Ständchen, Liebesduetten und stimmungsvollen (Hören ist kein Mangel. Batkas Schübling, der in Wien heimisch getvordene Marco Frank, sonst zweiter Geiger im Polksyperiw.rchesrer,, hat für sein 'Erstlingswerk ein wirksames Libretto. vorgefunden. Sein Ehrgeiz ging wohl dahin, ftir den blockierten Import an italienischer Moduktivn einheimischen Ersatz zu schaffen. Seine Art stud. Schulung (er hat seine musikalischen Studien. in .Italien absolviert) mußten rhu darauf verweisen. Seist Wetier hat er wohl erlernt. Franks Musik klingt frisch und lebendig, weiß alle Bühnensituationen richtig zu charakterisieren und ist unbeschwert von-musikalischem Tiefsinn, und 5lünstelei. Freilich auch nicht frei von gelegentlicher Banalität und stärkerer Einwirkung -der ßum Vorbild genommenen Muster. Aber es wäre Müßig, jtorn* Ko"Nnisten weiMu^ig ^vas er^ an Fremdem in 'sich ausgenommen hat, , die-Frage,--bliebe offen, ob er bloß ein 'Nachahmer ist oder zu größeren Hoffnungen, berechtigt. Wir müssen ihn - als/ starke . Theatetbegabung anerkennen, -er für dftsrim.l die Wilderungsgr'ünde, der Verführung durch-den nach Sen sa-' tionen angelnden Textdichter' zuzubilligqn sind.. Allerdings, ,&) er selbst zu , Wort kommt, in d/n Orchester- Vorspielen, hätte auch Frank uns mehr bftten. können als den/aus Mascagnis.und Pucc-inis/Musikabsud ausgekochten, blassen Tee.. " , . •' Die Aüffiihrung war einer besseren Sache würdig. Ku b la und Fräulein R a n tz ä u glänzftn'in hen schlager-' mäßigen Liebesduetten. Mainau, Noe, Frisch'ler, Korkes und Frau Attler verdienen volles Lob. Rudolf Bandler, der schon längst das.frei gewordene Rollenfach in der 'Hofoper übernehmen, sollte . (sollte Direktor Schalk die. Wünsche des Publikums nicht kennen?), bot wieder eine, herzerfreuende Leistung.' Der strebende Komponist konnte die Wärme des ersten Erfolges verspüren, iiber den Textdichter brach man innerlich den Stab. Dr. Konrad M aril.. Die Verkündigung der Räterepublik in der Ungarischen Nationnloper. Büdapest, 22. März (Ung.-Tel.-Korr.). -Mährend der geürigen Ausführung der .Fledermaus" m der Ungarischen Nationaloper kam es zu einem Zwischenfall. Während des zwecken-'Akles kamen mehrere Per-sonen m den Zuschauerraum nnd nefen : „D l e S o w : e t r e p u b l l k i st v r o k l a m i c x t w o r d c n!" Das Orchester verstummte und des Publikums.bemächtigte sich große Ausregung. Die aus der'Bühne befindlichen Schauspieler brachen in -den Ruf aus: „Es lebe b e r Ko mm uni sm u s!" Das Orchester intonierte die Marseillaise/und Publikum und Schauspieler fiimmten m das Lied em. Sodan.u konnte die Vorstellung fortgesetzt werden. ' - - Jüdische Lieder-Matinee. Am- 3Ü„ März findet im Saale des Budavester Orphemns,- Wim,. I?., Praterstraße 25, unter' Mitwirkung -eines gemischten Chores und des Oberkantors Don Fu ch s eine vom -Gesangs- Professor Artur Wolf geleitete .jüdische Lieder-Matinee statt. Der große Erfolg, den Professor A r tur .Wolf, im Mai vorigen Jahres im ' Konzerthame. mit e-iunn ähnlichen Liederabend erzielte, welcher Erfolg von Professor M a h l e r in eipem eingehenden Referate vom' künstlerischen- und speziell vom jüdischen Standvunkte aus enthustastlsch besprochen wurde, läßt auch für diese Matinee das Beste erwarten. - Niemals vorher ist jüdische Dichtung vertont von-jüdischen Komponisten, niemals ist insbesondere das herzbewegende, bisher arg vernachlässigte jüdische Volkslied m so künstlerischer Vollendung und exakter Ausführung zu Gehör 'gebracht worden. Es erscheint daher als erne natidnale Pflicht, die lobenswerten Bestrebungen des Professors Artur Wolf -zur Hebung und Verbreitung d?r musikalischen Schätze unseres Volkes nach Kräften zu unterstützen.. . Das Programm lautet: 1. Arttrr Wolf: Israels Zuversicht.' 2. M. Rosner: Nehnter mem Gott zu dir. S.-LewandorMki: Psalm 116. 4. Neudüuer : Baum des Lebens. (Ez Chajim). Gemischter Chor :'Solo:"-D-o n F u chs.- 5. Volkslied: -Awremle. (Chor). > 6. Artur Wölf: Schm helech. ^Ehor). 7. Volkslied:.O, Chamrka! (Chor). 8. I. S. Roskin:- Dus naie Lied.- 9. Artur Wolf: Der Tiäne^Mllliouär. (Don Fuchs). 19., Artur Wolf: Jona tama. (Don Fuchse 11. Rubinstein: Finstere Nacht. (Chor). 12. Artur Wolf: Al-pne'me hajardem (Chor).--13, Artur Wolf: Z lzele-Haawiw.'(Chor). 14. James Rotstein-: War ein Jude.(DonFuchs). 15. AttürWolf:'Ballade-: Juda:(DonFuchs). 16. Brüll: Ich werde' sein! (Mit Chor). - Karten von K 5.— bis K 14.— an, der Kasse! des -Budapester Orpheums, U., Praterstraße-25, in der Buchhandlung Löw't, I., Roienturmstraße 22, und bei Oberkantor -Don- Fuchs, l., Pöstgassc 16. " ' Ghopin-Abtttd. Der Wiener SängerbMd vetaustaltet/ am Dienstag den 25. d. M, (Feiertag), 6 Uhr abends) im''kleinen Musikveremssaale unter Leitung seines Chormeisters Adolf von Wodnianskp und unter Mitwirkung von' Adel«: Mannheimer -(Klavier), Mallulde Menzel (Klavier), Dora von Bachmann (Gesang), Professor Anton Barthlms (Cello) und Edmund Weiß Wiollne) seinen 11. Kämmermusikabend. -Zur Ausführung gelangen ausschließlich Werke von Chopin. Karten bei Kehlendorfer irnd an der Kasie der Gesellschaft der MnfikfrMdd.- - ' ,- Pariser Premiere. Durch d.cn Erfolg mit seiner .„F'mette" ermutigt erscheint Francois Perch6 auf/den Breitem des Sarah Bmrbardt-Theaters in Paris mit einem "phantastischen Drama, das den Titel „Das junge Mädchen mit den rosigen Wangen" führt, Es ist ein zeitgemüßch. Stück,, denn es huldigt dem Umsturz. Es geißelt die Bureaukrätie, / die Behörden, die Zensur — alles Autoritaüve ^mt Ausnahme der Reliaion. Trotz vielfacher Verwandtschaft mit Shakespeare, Hugo und Ro stand, ist das Werk doch ziemlich onginell, Das junge Mädchen mit den rosigen Wangen, Rosette, verkörpert die Freiheit, die edle Freiheit im Kmnpfs gegen die , Mächte her Unterdrückung utzd der Reaktion. Sie hat es ünternommen, in die Festung der Gesetze Dogmen und Vorurteile einzubringen und den von. diesen! behüteten Prinzen zn befreien. In Männerkleidung-gelingt.es-,ihr, -mit Hilfe einer-Lfst in die dunkle Höhle der Elsgefichter, die nie lächeln, zu gelangen. Die von ihr verkündeten Wahrheiten erregen Aerger,, sie wird als Verdächtige behändest, und da der Prinz, ckls er in ihr ein Weib entdeckt, in 'Ohnmacht fällt, wird fie des'Mordversuches angeklügt und zum Tode verurteilt. Doch das Volk der Elsgefichter erhebt sich gegen das Urteil, vertreibt die Richter, die Minister, die Uegentin und,lernt das Lachen. Der Prinz wird Rosette , heiraten Md d:e Freude und das Glück werden bei beu Eisgesichtern emkehreu, welche sich in Rosengesichter verwandeln werden. Das Stück erzielte eilten großen Erfolg. Aus den Theatern. , Im B n r g t h e a t e r gelangt heute ^Souutag, nachmittags Vs2 Uhr, außer dem Jahres-- und Saisouabouucment und zu halben Aben-preisen Goethes Schauspiel „Iphigenie auf Taurrs" zur Aufführung unter Mitwirkung der Fran Bleibtreu nnd der Herren Frank, Gerasch, Heine und Sicbcrt. — Heute abeuds wird Thaddäus Nittners Komödie „Garten der Jugend" aufgeführt. Es wirkerr mit die Herreu Arndts Bluni, Frank, Gehrs, Lackier, Moncza, Schott, Seydestnaun und Waldcn, dic^ Danien Albach-Retty, Helui, Mayen, Mayer, Liesenberg und Witt. Anfang5 Uhr. Jin O P e r n t h e a t e r kommt heute Sopntag „Siegfried" mit den Damen Weidt, Kittel, Krurina sowie den Herren Feinhals, Schmedes, Wiedemann, Breuer, Marlhvsf M Aufführung. Anfang 3 Uhr. Im Deutschen Volkstheater gelangt Schnitzlers „Profefior Benihardi" Dienstag den 25. d. M., nachmittags V-2 Uhr (zu Abendpreisen.ohne Vormerkgebühr), zur Wiederholung. — In den Kammer spielen würde ür hente Sonntag und für Mittwoch den 26. d. M., abends- -„Frühlings Erwachen" anaesevt. Dienstag dm 85. d. nachmittags, wird ^Mandragola onfgeführt. Settel 4: Heute Sonntag, 3 Uhr, p 0 p u l L-r e s O r. ch^e stck-r k 0 n z e r'1 (fünftes .im Beethoven-Zyklus) im großen.Konzerthaussaale.i' Programm: Beethoven: Fünfte Symphome; Chopin KlÜpier-' konzcrt b-moll, Frl. Gertrude Zerner; Mendelssohn: Bier Stucke^ /aus' dem „Sommernachtstraum". ' Wegen Verhinderung "deh Herrn Kapellmeisters. Martin Spörr . hat sich - Herr - -Dostov-- Otto Egger , bereit erstärt, die.Leiwng des Konzertes zu.-über», Iwhmen.^ '' . ’ s' ': / ' . / < -: Infolge 'technischer Hmdernifie kann das. zweite außer-'' ordentliche-G e s e lls ch a ft s k o.'n'z-ert der Gesellschaftaeü' Musikfreunde (Beethovens, „Misna ßolemnis“) am Dienstag den 25. d. M. ii i ch Mt fi t t f i n den,, sandern wurde auf Sonn* tag den.27. April, mittags,, verschoben.,Die bereits gelösten .Karten' - behalteu ihre Gültigkeit. Die noch restlichen-'Karten /an der '' Konzerikasie (Müslkve'remsgebäude), I., Karlsplatz 6. " ' ' Der G e s a n g v e r ein- 8 ft ex r e-j-ch r-schre-r E i s e n b a h u b e a m t c u bringt in seinem. .Freitag. den.. 28. d. M., 5 Uhr abends, im großen Konzerthaussgal statt--.,/ findenden außerordentlichen' Konzert unter der Leitung des. Chor-' meisters-Karl Führich I. Haydns Oratorium „Die Schopftttitz"' - zur' Aufführung. Mckwirkende: Kammersängerin,>-Gertrude - F ö r-st e l Opernsänger Hermann Gallo s, Kammersänger.-.. Rudolf M 0 e st, ein geladener D a m e n ch 0 r und/, das,, Orchester des Wien e,r K o n«z e r t v e ra i n e s- ' Karten ' an der Kasse des Konzerthauses und im Kartenbureau KLhlendorfer, I., Krugerstraße 5. - - - „Im Anfang mar die Atopie." Sv. überschreihtl/ Siegfried Bernfcld Pas fünfte Kapitel seines soeben erschieneneir . Buches „Das jüdische Volk und seine Jugend". Statt theoretischer' und wissenschaftlicher Ausführungen über die Formen rmd Inhalte - der neuen Erziehung, bietet hier Bernfeld ein mit visionärer Mast - geschautes, mit -glühender Liebe für das jüdische Volk-und-seme.- JügelMzezeugtes utopisches Bild der Generation, die sich 'ehen iit diefeMMgen zum Abschied von. Europa rüstet. Vielleicht wird, dieser-Mäum zur ersten vorläufigen Wirklichkeit als Anfang einÄ" Jahrhünberte -'langen bewegten Evolution in Zron. Dieses Buch. Bernields steht am Anfang einer neuen großen Bewegung in-her- . jüdischen Jugend. Zu beziehen-in asten Buchhandlungen oderbeim Verlag R. 8 ö w i t, Wien, I., Rotenturmstr'aße 22.' : ■I (.!»■ ■'i . SPORTKLUB „HAKOAH“. anlässlich der 10jährigen Gründungsfeier am Montag den 28. April 1919 im Grosse» Konzerthaussaale. — Beginn '/,? Uhr, Mitwirkend: ALFRED GRÜNFELD SIEGMUN D FEUERMANN RUDOLF BANDLER FRITZ BLUM KARTEN von 16 bis 3 Kronen an der Tageskassa de* Konzerthauses, Wien, III, Lothringerstrasse 20 und int Sekretariate des Sportklubs „Hakoali“, Cafe Industriellen, I., Concordiaplatz4; Buchhandlung Löwit,Rotenturmstrasse; Buchhandlung Hirschler, L, Rabensteig 6. «b -i;- Sport. .-C/v » Die heutigen FutzbnLtwÄtspirle^ ) Heute wird die Meisterschaft auf fast allen Sporlplätzrn-' fortgesetzt. Das wichtigste Treffen findet in Hütteldorf statt. / 'Aka p r d-R udolfshügel(Hütteld onh. Ans)' ^seinem Sportplatz hat Rapid die Rudolfshügler zu Gaste. .Wenn? es dm letzteren gelingt, Einigkeit in ihre Mannschaft zn brinach,? . so könnten sie dem Meisterfchaftsanwärter eine unangenelM/ Ukbtrraschung bereuen. F.ormgemäß müßten die Grünen-dvs'. Wettspiel gewinnen. Schiedsrichter: Präger.- Sportkln b—F l 0 r i d s d 0 r f e r, A t h t;e y! . '• (Floridsdorf). Bor keiner leichten Ausgabe stehen die Pöru-l bacher, die in Floridsdorf dem F. A. C. entgegentreten. Hn dUW ajX. «IDClCö li)m cm Vyrcngcrnicrn uucuciwjeu. ä'uj.iwvk Wirkung Schwiegers ist die Spielkraft des Sportllubs erheblich! ... gestärkt. Der Altsgang des Kampfes ist.««gewiß. .Schietzsrichftr Grünbaum. . ' ,"?A - '" W. A. F. — H e r t h a (H ü t 111 fe 0 r f). - Wnm - dem W- A. F. gelingt, die Leistung, die er im Wettsptssle - - gegen Raviv gezeigt hat, zu wiederholen, so müßte er senken, . Gegner sicher halten. Da aber seine Forttt nrcht glerchchaßry! ... ist und Hertha eine spielfreudige Mannschaft stellt, so ist'"'der / - Ansgang des Wettkampfes ungewiß. Schiedsrichter Herzog. Wacker-W. A. C. (Meidlings- W.. der m Meidling .Gast ist, wird eine gute, Lerstrmg.lneten!-, müssen, um die Hausherren zu besiegen. Nach anfänglrcheM - ' Mißerfolg gegen Vienna stieg die Spielstärke Wackers- - gar* ■ sehcnds, so daß man chm auch für das herttige ’ Wettspiel . ----- Chancen einraumen muß. Schiedsrichter : Albrecht. . < A m a t eure—S i m m e r i n g(Ober-St. Verr)..Dlej.^ / Simmmnger könnm in dieser Saison auf keine besondevm'.'' ' Leistimgen zurückblicken. Sie müßten ein weitaus befferes Spiel! wie bisher liefern, um am Amateurplatz Sieger zu bleihen. ^Da-, beide Gegner intelligenten Fußball-betteiben, so ist auf «wschoMsH Wettspiel zu rechnen. Schiedsrichter: Schmied. ' . 2. Spielabteilung. Wehr setzen wird. Der Sieg ist^den »BlMt-Gelhm^'MyhSlW' zu nehmen. . ' - ■'".iLf'-i'VZ-''r ' Admira--N. A. C. (Floridsdorf). Eiü inter- ' effanter Wettkampf, der am Adnnraplatz zur Austtagmtg gdatttzt.'! - Der Ausgang ist ungewiß. ' Ober - St. Bei t—S lovan (M e r d l . - sich am Wackerplatz gegenüber. Auch hier ist der-AuKgcmg'?-/ ungewiß. - - . D 0 n a u st a d t—R o t S t e r n (S t r a ß e n b a hnorj platz) ttagetl ihr fälliges MeisterschafissPlel am StraßeNbahM" - sporlplatz ans, welches die Hausherren gewinnen sollten.' - vMi; G e r m a n i a-B l n e S 1 a r (S ch w-e ch ft-fty Dx-v> Sieg ist Germania sicher., - < - 4 , h i im

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