Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 61 (20.3.1919)
- Date
- 1919-03-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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ZK. 61 Wien. Donnerstag Punkt abgelehnt und die jüdische Nation als solche anerkannt hat. Der Verfasser bemerkt richtig, das Recht jedes Einzelnen werde dutch das Volk gewahrt, zu dem er sich bekenne und erlaubt den Juden in Böhmen und Gali'len eine Wahl zu treffen, ob sie Tschechen oder Deutsche, Polen oder Ruth enen, oder Bürger eines eigenen Judenstaates in Palästina sein wollen. Die Möglichkeit, sich zur jüdischen Nation zu bekennen- und gleichzeitig unter diesem Titel Minderheitsrechte zu fordern, läßt der ahnungslose Verfasser völlig au£e* Betracht. Aus seinen Argumenten spricht deutlich die vielleicht unbewußte Angst um den Verlust des. Bürgerrechtes, wie wir sie bei den assimilierten Juden unter den verschiedensten Böllern wahrnehmen können. ES ist nicht wahr, daß der Jude in England oder Frankreich um die Rechte'eine) Vollbürgers käme, wenn er seine Zugehörigkeit zu einer anderen Nation erklärte. Es ist geradezu komisch, wie auf der einen Seite die fortgeschrittensten Anschauungen vorgebracht, aus der anderen Argumente aus den reaktionärsten Jdeeng^qcn herbeigeholt werden. Wür'?« sich wirklich der Jud^ oes Rechtes auf den Boden begeben, „den er mit seinem Blute verteidigt, mit dem Schweis e seiner Arbeit gedüngt hat," wenn er sich zu seinem Volke bekennt? ES find immer wieder nur Juden, die man in diesen Gedankengängen antrifft; die wirklich Fortschrittlichen unter den Völkern denken heute weniger als je daran, dem Juden Schwierigkeiten zu machen, der mit der Lüge eines Jahrhunderts brechen und reine Beziehungen zwischen sich und der Umwelt schasst« will. Es ist höchst unzeitgemäß, wenn uns dieser deutsche Jude auf unsere große Mission verweist, die darin bestehe, das „Salz der Erde zu sein" und die anderen Völker zu Fortschritt und Freiheit zu führen. Die Völker der Welt haben es lereitS begriffen, was diese deutschen Juden anscheinend nie begreifen werden, daß wir unsere Mission nur dann erfüllen werieu, wenn dem jüdischen Geiste auf dem Bo', eu, der er entwachsen und mit dem ihn ein unlösliches inneres Bund verknüpft, eine Stätte berei et wird, und wenn das Judentum der Zerstreuung sich geistig nach Palästina orientiert. Wir wissen um unsere Mission. Und ihr dient in letzter Hinsicht unser Zionismus. Denn nur ein gefestigtes und starkes Judentum wird imstande sein, seine Mission zu erfüllen und nicht daS verwaschene und verdünnte „deutsche Judentum", für dessen Bestand niemand Gewähr bieten kann. Was soll hier die Berufung auf Heine und Börne le'a <n? Und ist es wirklich war, daß der Weckruf von Marx und Lassalle «»gehört verhallt wäre, wenn sie als Juden und nicht als Deutsche ihre Stimmen erholen hätten? Diese Logik würde schließlich dazu führen, daß man den kleinen Völkern empfehlen müßte, in einer größeren Volksgemeinschaft unterzutauchen, damit sie so ihren Kulturwert besser zur Geltung brin-en konnten. Wir lernn nicht im mindesten den gestigen Zusammenhang mit dem Volke, unter dem wir lele i und dessen kulturelle Einflüße auf uns. Aber als Juden und aus unserer jüdischen Eigenart heraus wvl en wir uns mit dem Deutschtum auseinander se!,en, in uns aufnehmen, was unserer Seele zuspricht und ablehnen, was uns wesensfremd ist. Es ist wahr: als Hüter eil.er Idee haben wir uns durch die Jahrtausen' e erhalten, aber diese Idee bewahrte nur in der nationalen Form ihre Kraft und steht zu ihr keineswegs im C'e^en'atz. wie der Versa'ser meint. In Hei e; und Börnes, in Marxens und Lassalles Seelen rauschten ihnen unbewußt vielfach jütische Quellen. Und wer weiß, ob nicht das Schöpferische in ihnen gerade diesen jüdischen Boden entwachsen ist? Es ist fraglich, ob dem entjudeten Judentum der Gegenwart, das sich täglich mehr von dem nährenden Boden der Tradition und Ra^se entfernt, gleiche Schöpferkraft innewohnt. Und dieses „Salz" droht sich in nicht allzu ferner Zeit lösen zu wollen. Es ist richtig: „Was uns erhalten hat, war der jüdische Geist, aufgefrischt durch die Weltanschauung teZ Westens." Aber welche Zukunft soll diesem jüdischen Geiste beschieden sein, wenn er selbst nicht ansgefrischt werden soll? Der Au','atz klingt '.n eine pat etische Warnung aus an die deutscheil ^uden, sie mögen sich ihr Deutschtum nicht besudeln lassen. „Besu'e'n" ist ein scharfes Wort. Auf uns trifft es nicht zu! Wir rufen lügst jene Juden zur Mitarbeit an un'erem Werk, die noch Sinn und Gesühl für üdi'che Eigenart haben und denen an der Erhaltung ihres Judentums noch etwas gelegen ist. Wer 'ein Judentum zugunsten des Deutschtunls Hinwersen will, bei dem wird un,e e Mühe vergeblich sein. Farais^ t s und Verbohrtheit, dunk'e Bestrebungen und Machtgetüste. St'eben nach Kirche und Priestrrherr''chas^ — das alles wird denen borgeworsen. dir "ü: >ie Ehre des ü i chen Namens und für die Entfältullg des um*)«» jüdi'chen Geis'et eiuuc cri! Aber das sind keine Argumente mehr, sondern Gespenster gestochener Ge anken. England fordert die Aufnahme des Völkerbundvertrages in den Präliminarfrieden. Paris, 19. März. (Reuter.) Lord Robert C e e i l erklärte, die britische Delegation sei der Ansicht, daß de« V'ölkerbundvertrag in den Präliminarfrieden ausgenommen werden müßte. Wiener Morgenzeitrmg Die Neutralen und die Noten-' abstempelnng. Zn den leDten Tagen haben die Gesandten der neutralen Staaten gemeinsame Beschlüsse über die Wftempelrrnqsmatznahmerr der Nationalstaaten flesaßt. Sie fordern die Haftung aller Nationalstaaten für die im neutralen Ausland zirkulierenden Noten. Die letzte Entscheidung soll der Friedenskonferenz Vorbehalten bleiben. (Näheres siehe Volkswirt, Seite 7.)_ Odessa von den Alliierten geräumt. Die siegreichen Bolschewiken. L o n d o n, 19. März. (Reuter.) Die „Times" meldet aus Paris, daß die Alliierten Odessa ,r ä n m e n, da die Lage seit der Ei nähme von Cherson und NikolaZew durch die Bolschewiken kritisch geworden sei. Verstaatlichung der Transportmittel in England. London, 19. März. (Funkspruch der Telegraphen- Kompagnie.) Das englische llntertzaus hat die Gesetzesvorlage über die Verstaatlichung der Transportmittel und Transportwege angenommen. Die Friedenskonferenz. Italiens Schadenersatzansprüche. 16 Milliarden von Oesterreich, 15 Milliarden von Ungarn. Bern, 18. Mörz. Der Ma'td'nder „Secolo* meldet, daß die Kommission zur Feststellung der KncgSschäden in dm vom Feinde besetzt gewesenen Gebieten und der Schäden, die infolge der Verletzung des Völkerrechtes erwachsen stnd, d:ese Schäden auf 16 M l l l i a r d en schätzt, die Oesterreich beza h l e n m u ß u n d a u f 15 Wl i 11 i a r b c tt, dievon U n g a r n verlangt werden. Deutschland mutz sechs Milliarden jährlich zahlen. Genf, 19. Marz. „Temvs" meldet, daß die Friedenskonferenz die finanziellen Verpflichtungen Deutschlands ans 35 Jahre verteilt, mit eurer Angabe von jährlich sechs M r l l r a r d e n Franks teils m Barem, teils m Werten. Der Sitz des Völkerbundes. r Genf, 19. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Außer Genf sind noch die Städte B e r n, B r ü s s e l und Haag als Bewerber für den Sitz des Völkerbundes anfgetrelen. Die Friedenskonferenz beichättigt sich ebenfalls lebhaft uut dieser Frage. Es wird wahrscheinlich eine neutrale Hauptstadt gewählt werden. Die Amerikaner für Milde gegen Deutschland Haag, 19. März. lTcl. der „Wr. MorgenNs.") Der Korrespondent des „Da hi Expreßmeldet aus Baris, daß die amerikanische Delegation im Sinne der Rede Lanstngs eifrig bemüht sei. eme gerechte Brhandlnng der Friedensfragcn durch- *iiic(!cn. In den ersten Punkten, Ernährung und M l l d e r u n g o d e r A u f.h e b n n g der Blockade, »eien die Alliierten den Anregungen Amerikas gefolgt. Dagegen widerseye sich F r a n k r e i ch noch dem ameniannchen Wunsch, Deutschland in den Völkerbund aufzun e b m e n. D>c m r l d e r e H a l t u n g der Fr edenskonferem sei rtvt Tatsache, d'e eine uyarhenre Üedeumng habe. Die Folge dieser Richtung sei der Beschluß, mit Deutschland über dre B ed »n g u n g e n zu verband ln, also nicht, sie e > n f a ch v o r z n s ch r e t b e n. B 'ond-rS über die Größe des Hm'eS, die Zeit für die Abzahlung der Kriegslasten ^ow:e Über die Ostgrcnzen würde mit den Vertretern der dcnl'che» Regierung verhandelt weiden. D'e Brratrmgen. Die Eisenbahnen. — Finanzfvagen. ... Pari«» 19. März. (Amlich. — Havns.) Die Kommission uw Hafen, Wasserwege mit ß 'enbahncn prüfte den ttal emschen Vonchlag für dre B e st l m m it n jj c n über dieEise tili a h ne n, welche den feindlichen Staaten aufmcrlegen sind. Der britische Staatssekretär für Indien. LlordM o ni agn, wurde zum Präiidenten der Flnanzkommission der Friedenskonferenz ernannt. Die erste Sitzung dieser Kommission fmtb am fB. März statt. Die Kommission bat den Auftrag, über alle ,v « n a n r i r a gen wie das Geldwesen und d,e nationalen Schulden, Be-icht m erstatten, die int Terl deö FnedenSvertragcs Berttckiichtiglmg finden müssen. Inland. Die Anschlutzfrage. Es scheint doch sehr schlecht um die Anschlutzfrage zu stehen. Außer den vielen Meldungen, die darüber trorliegen. spricht auch der gestrige Leitartikel der „Arbeiter Zc.'.u g"'e"r beu ich 'ürdie eAnschauung. Tie „ArbeitSr-Zeilung", die noch immer sich alS „Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie in Oesterreich" bezeichnet, fällt stets in diesem Ton, .tocnn irgendeine Frage schief geht, für die sie sich eingesetzt hat. Sie schreit nach dem Staatsanwalt, der alle diejenigen, die nicht der Meinung der „Arbeiter-Zeitung" sind, wegen Landesverrates belangen soil Und spricht von ei.ier neuen Hetze gegen den Auschlutz. die von den liberalen, christlichsozialen und jüdischnationalen Wiener Zeitungen ohne Unterschied betrieben werde. 20. März 1919 Seile 3? Nicht um gegen die „Arbeiter-Zeitung" zu polemisieren — darauf kommen wir am- Schluß zurück — sondern um der Oeffentlichkeit von neuem unseren Standpunkt zu erklären, wollen wir feststellen, daß in diesenr Blatt niemals ein Wort gegen den Anschluß geschrieben wurde. Sowohl die „Morgenzeitung" wie al le berufenen Sprecher der jüdisch nationalen Organisation ' und letzthin Abgeordneter Stricker in der Nationalversammlung haben stets in der bündigsten Form erklärt, daß sie das Selbstbestimmungsrecht veN deutschen Volkes ehren. Aber es wurde stets dagegen Einwendung erhoben, baß diese Angelegenheit als Privatsache der Parteigenossen des Staatssekretärs Dr. Bauer behandelt werde und daß die übrige, doch, immerhin lebhaft interessierte Oeffentlichkeit überhaupt nicht zu be 'ragen sei. Es ist notwendig, nochmals auf alle Fehler hmzuweifen, welche das Staatsamt für Aeußeres in der Behandlung der Anschlußfrage begangen hat. Es war ein Fehler, den Anschluß vorzeitig anzuküudigen und dadurch die heftigste Opposition der französischen Siegfriedler hervorzurufen. Es waMeiu Fehler, daß sich die Nationalversammlung erst mf November und dann im Februar zu feierlichen Beschlüssen 'hatte verleiten lassen. Es war ein Fehler, zu übersehen, daß es sich nicht um eine Stinunungssache, sondern um eine Machtfrage handelte und daß die Macht derzeit ganz bei der Entente ist, so daß alle Wiener Beschlüsse in Paris keine oder die gegenteilige Wirkung haben-mußten, als man erwartete. Es war ein Fehler, die ganze Hetze ■ der 'Kriegspresse in den Ententestaaten gegen das wehrlose und verblutende Deutschland zu entfesseln. 'Diese Fehler sind begangen worden, obgleich man ans den Vorgängen bei der Annexion Bosniens im Jahre 1908 die nötigen Warnungen hätte ziehen können. Aber was den Berussdiplomaten Aehrenthal, der immerhin ein großes politisch^ Ziel hatte, damals gelang, das Rachegeschrei einer ganzen Welt hervorzurufen, das ist diesmal unserem Aeußeren Amte gelungen, nur mit dem Unterschiede, daß Aehrenthal zunächst Oesterreich- Ungarn, Dr. Bauer aber Deutschland auf das schwerste belastet hat. Hätte man den Friedensschluß abgewartet und dann nach reiflicher Erwägung aller wirtschaftspolitischen und staatsrechtlichen Momente den Anschluß an Deutschland vollzogen, so hätte auch die Entente nichts dagegen tun können. Durch diese Fehler scheint die Anschlußfrage so gründlich verfahren zu sein, daß die Idee der Neutralisierung Deutschösterreichs immer stärker in den Vordergrund tritt. Man hat täglich Gelegenheit, die /«Stimmen der französischen. Presse Über dieses Thema zu vernehmen und braucht sich nicht erst auf die Meldungen der „Agence Centrale" zu verlassen. Das haben wir sachlich zu der ganzen Angelegenheit zu bemerken. Was die Worte der „Arbeiter-Zeitung" anlangt, so müssen wir, soweit sie sich auf uns beziehen, aus Reinlichkeitsgründen jede Diskussion und jede Politik ablehnen. Weimar» 19. März. Hn Beginn der heutigen Sitzung des Bersastungsausschusses der Nationalversammlung wurde mitgeteüt, daß der Antrag Naumann über diesofortige Anglr d e r u n g D e u t s ch ö st e r r e i ch s an Deutschland an den Schluß der Beratung über den Artikel 15 gestellt werden solle, da man dazu auch Vertreter des Auswärtigen Amtes t" Weimar erwarte. Frankreich für den Anschluss? Haag, 19. März. (Tel. der «Wr. Morgenztg.-) Nach dem ..Manchester Guardian' .kann der Abschluß eines Vergleiches mttcr den Verbündeten als gesichert gelten. Der Erfolg sei, einer Schwenkung tn der Haliung der iranzöstschen Regierung in der Frage der strategischen Sicherheiten Frankreichs gegenüber Deutschland zuzuichrelben. dtach dem „AkanchesterGuardiaii" hat Frankreich auf den Gedanken verzichtet, eine unabhängige R e p u b l r k d e r Rheinländer als Pufferstaat zwlscheri Frankreich und D utschland zu bilden. Frankreich habe auch seinen i d e r tt o n b gegen d e n Eintritt von D e u t s c' ö st e r r e i ch in. den deutschen Föderativ staat ausgege b» n und begnügt sich bezüglich des Saarg bietproblems mit der Dsorderung, daß der Ertrag der Bergwei'r des Gebietes ihmwurch eine gewisse Reihe von Jahren als Entschädigung für die Erträge der von den Deutschen zerstörten sranwsischen Bergwerke zufalle. Im übrigen gebe Frankreich seine Ansprüche auf Abtretung des Saargebietes auf. NirderSsterreichssche Landesvsrsatrrinlimg. Sitzung am IS. März. In der gestrigen Sitzung gelangte ein Antrag behufs Uebernabme des W l e n e r w a 1 d e s in die B etwa l t u n g des Landes und ein Antrag zur FörderungderK lei n wo h nungen m Wien zur Beratung. Die Zukunft des Wienerwaldes. Abg. Nagler hob hervor, daß an der Uebernahme des Wienerw übes durch das Land auch dir Gemeinde Wien interessiert sei. Zur Klärung der juristischen Grundlagen sowie der materiellen Bedenttmg und der sonstigen Konsequenzen für das Land schlage der Geineaidc- und VerfasiungSansschuß deshalb vor, den Antrag mr schleunigsten Berichterstattung dem Landesrat zuzuweisen. Der Antrag wird nach rmer Debatte, an der sich die Abgeordneten Dr. Kern. Dr. Scholz »nd W o l n y beteiligten, einstimmig angenommen. 135 Millionen für Kleinwohnungen in Wien. Abg. W o l n y referiert über cm Ansuchen der Gemeinde Wien, zur Förderung des K l e i n w o h n u n g s b a u e s im Gememdegebiele Bürgschaften bis zum Höchstbelrage von 185 Millionen Kronen für Hypothekardarlehen übernehmen zu dürfen. Die zu verbürgenden Hyvothekardarlchen dürfen in jedem E'.nzelfalle den Betrag von 85 Prozent des Schätzwertes der zrr belehnenden Liegenschaften n cht übersteigen. In der Debatte wies Dr. O f n e r aü die Wichtigkeit des Antrages hin und bemerkte, daß dre Gemeinde Wien sehr vorsichtig sem müsse und den Jnstriuten, dre die Hypotheken geben, ihre Bedingllngen stellen solle. DaS Verhältnis zwischen Mieter und. Ve Mieter sei heute nicht mehr pnvatrechtlicher, sonder» LijentUcher Nmur.