Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 60 (19.3.1919)
- Date
- 1919-03-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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süTeo Wien, Mittwoch PZierrsr: Myi gerszettung 19. IE Seile F Epidemisches AufLMeE Her BarLfinue. Unter Leyr Einfluß des Krieges'Mb der dnmii - ver^ butzdenen geänderten Lebensverhälhtisse,, infolge Mangels^an Seife und. Wäsche, ist ein -.g'chSyftetz-HidMisHes > Auftreten der Bartfinn e, SYcosts -pa ret'sitqria, gennnuten H-ackrb> und HaarerkranI ungi zu verzeichnend > Es kommt dabei schnell zu umschriebenen,:.. »st geschwnlsiartigen,' auch abszedierenden Wucherungen Md BerhKrtuntzrn.'^M^der Bartgegend, die bei seitlichem'Ämck Mszahlreichen OesMngen Eiter entleeren, während die Umgebung gesund -blefbt. , Die.Erkrankung ist zuerst'vverstächstlh, mck dann iy die.Mefe zu. gehen: Aehnlich diesem Wld verlauft : die . harrrrloAre, durch Hautbakterien hervorgerufene' Entzündung der Haarfollikeln Erst nach Ausfall oder: Berditerungder Haars gehen die entzündlichen'Erscheinungen<zürüch,-- r. ft,. vv. . : . Die Ursache dieser, hauptsächlich die bebartete Gesichtshaut befallende Krankheit ist eii« mi kr o s k o p i s ch. n achtt.e i §.& ot rer Pilz — wie überhaupt -die: par a s i tä r'e n Erkrankungen als Schm.utzinfek tiqnen im Krieg bcheutend. zugenommen haben.- Die UErtragüngfindet haKpt- .sächlich in Rasierstuben statt, die :in hygienischer Hinsicht- Mt sehr viel zu .wünschen übrig: lassem Es ist daher-zur Verhütung des hartnäckigen Leidens, beim Liasiexen in 'den Barbierstuben. die größte Vorsicht geboten. Man benützt am Heften eigene Pinsel,-Seife) Messer und läßt (sich tzüht mit der längst. verpönten Mn d e § q » a st e> bic für alle Gäste benützt wird, einpudern. . / Ist die Krankheit aufgefteten,. Hann , ihk darauf zu achten» daß die parasitären Keime durch Mätzen) Rasieren, mW auf rrehe Stellen übettragen werden' undhieb neue Herde7ÄM. stehen. Es empfiehlt sichdaher, vzundie ' Pilzenichtzu verschleppen, die Haare kurz zu: schneiden, was auch - erleichtert, die Medikamente in die erkran'M Hautpartie gelcchgen zu lassen. Am besten hat sich fttehey de;t SchwefelPräpätAen diä Rän'tgenbeh anblüü tz 'bervAhrt, - die' einen 'ÄüsWlder erkrankten Haare und damit die'Heilung hsrbeiführk.. Dr. Sanel Beer.: FpeigaSe der Kolportage. Der christlichfoziale Mgeordnete F i sch e r, von Beruf Redakteur-des ^Grazer BolkSblatt", hat m der Nattonalverfannnlung. .emen von 28 Abgeordneten gefertigten Antrag! emgebracht, derdie sofortige ( gesetzliche -Frügähe ...der(Kolportage für * die Zeiümgen fordert. Der Antrag lautet: ' Die Bestimtnungen? des Pteßgesetzes, nach welchen das Kolportieren von Druckschriften verboten ist, sind a n f z u h e b e n. Die Begründung des. Antrages lautet kurz und bündig: „Eines fr ei e.n d e m o- 1'r,a tfs ch e n S t a a t e.§ ist' das. bisherige Kölportageverbot.un w ür d i g. Es hemmt die-Entwicklung der Presse in verhängnisvoller Weise." ’ : . * Zio«rfttsche Mastest» ersayrmtütrg Das Zionistische mdeskom'.tee,M. Deutschölterreich chatte am 16. Marz- ,10-Uhr vormsttagS, eine. jüdische Massenverfgmchlung ritzt Tages-- ordmmg: -tD i e,z r o «i st is.ch % n d er:)t n'g e n. v.Y r " r i e d e n s k o m f e r e n Y ich Theater an der Wiest d' er veranstaltet. Den Borsitz, in der trotz dir ungünstigen TaKszeit stestung Oessiegreichen- Kamhscs itftt dir Durchsetzung der zionrstischeu .Forderüngen' m den LandernderGrckenie .stndnamentlich r.u Amerika. Dr. Otto Abel e s sprach' über tzie- Wiederaufrlchlnug der jüdischen Würde. durch die^BckchlM'fder>-,Friedkitskönförsüz und die.AneÄennMg-lder-'ziönistrschenHotderuNgen. DerMedner wies - damvf", chm;. daß) -in-ParrS-, die .-prosthenW. KonzWöu> Aufgaben des'Palästlna-Amtes.rmWien'Mch LgD'chebrärsmi Schulwerki.ru. Palästina.. .Zum Schluß richtete'. Krau Erna P a l a k eigen A^ell)an -die anwesendcn Arauen und warb uni ihren,Mintt zur ziosilsnschen Frauenorgamsation: -- Um ^12 Uhr würde / die üinmningsvölle' Bersannülilng vorn Vorsitzenden als beendigt - erklär?". )- " Eine füSischuatiowale Tagung in Brünn. Am 22. uud'23, d'.' M. findet in Brünn -eine.-'Tagung-.der jiidsschcn Botksräte.' nud jitbifdönatiouiitet» Organisationen Mähreils-, patt. Pr b Mt des Präger 'Nationalrates Dr.( S.sn g^ r Ünd -Prof. -r-. E ii-:p c-£ (Prags, den Stüüdpmckt Md die -ForderrmMy des .. u, n Volkes im Ischecho-slowMchen-Staat vor den Bcrt'rtterü d«'anderen 2tationtn öffentlich-Hräzrsietto.- * Die Eingänge des Aüdischen Nationalfonds. Die Sveüdüiieümahmen des Jüdischen Nationalfonds im Ianüer gie» 15.010 Franks, Griechenland.10.650' Franks, Holland'LM Gülden, Schweiz 7106 Franken. Palästinai-1.640 E. P., Schweden 2883 Leonen, Argentinien 857 Pesetas, Weiß-Russland 2608 ' Die Pttvimfeier des Vereines „Iion^. Die Pistml- Si».* St« rtVhTjt> C?'tv-Vt-!•= Dr. Chajiul Tartako lv-e r, die — em erfreuliches Zeichen von einem sehr großen Teil des Publlknms verständen?würde,, sang Herr Obertäntor Josef M o r ß e n ft e r n cin.MräWes Lied von M^rdechai Zcwi Mam mit Oxgelbcaleitung dch "Herrn Lv.uiö Dito. Die Festrede des Herrn Adolf S t n ri.b Wdete den Höhepunkt des Abends. Es war eine große politische Mndgebung anläßlich' der Pariser Friedenskonferenz, m' - der dir 'Forderungen des-, jüdischen :'BolkeS überaus, klar n>w eindrucksvoll fonnuliert.wurden., Der Rednerwurde sehr?grieiert. Die Liedervorträge des.FKülemtz Sonja n und des Herrn Leopold M a g i d .standen aüf der Höhe und- Herr Konzertmeister Josef Zimbl e r spielte SarasateS „Fäust- Phantaste" ganz ausgezeichnet Schriftsteller Josef G r o b las eine köstliche Purimgeschichte von Scholem Mchrm in der Ursprache, welche die Zuhörer indie Heiterste Srimmüng versetzte. Unter dem Jubel des Publikums betrat eine Sonderriege des Ersten Wiener jüdischen Tnmvrremes „M a k a b r" und des Turnvereines .M a k a b i II" den Saal. .Sechs Hexr.cn und ^fechSMädchen führten einen herrlichen Reigen ans und gruppierten f{f) znnr Schluss mit Herrn Oberkantor Morgenstern, der die „Hatikwa'fsang. Sie wurde stehend angehört. - * Der' ii'.tug zur Fälschung von Letuotrn. Der -12jährige Kaufnraun .Kinkel H o v o!v intb der 28jäbriZe Privatlehrrr Jonas Klei n ,n airii, beide derzeit im -.Hotel '-Moyal" wohn-' hast, ferner der 36jährige Kausmann Nathan Steinbruch, 2. Bezirk, Große Schiffgasse 19 wohnhaft, wurdeir anr 13. d. M. verhaftet. Horowitz und K'leinmann werderl von dem Juristen Amschel D., 2. Bezirk, Untere Augartenstraße wohnhaft, beschuldigt, vor kurzer Zeit/ihn in den Plast, fälsche Noten zu 500 und 1000 Lei in Wien herzustellen, eingeweiht zu haben. Sie sollen sich, behauptet D., :mu feind Mithilfe beworben haben. Sie hatten ihm auch zu diesem Zweck eine echte Note zu 500 Lei übergeben, damit er Paruäch ein Klischee änfertigeti lasse. Steinbruch steht im dringenden Verdachte, mit ihnen gemeinsam au die Ausführilstg-geschritten zu sein. Die drei Beschuldigten wurdest heute dem Landes-: gcricht emgelieferU Der Patzzwang in Tschechien. Das tschecho-slowakische Eisenbabnmmisterimn teilt mtt> Den Eisenbahnstationen ivurde abermals cingeschärst, daß.Reisenden keine Fahrkarten nach Stationen jenseits der tschecho-stowakischen Grenze, insbesondere nach Wien auszufolgen sind, wenn sie sich nicht mit einem gültigen N e i s e p ä ß auswciscn können: Gültige Pässe sind bloß solche, welche, nach dem 28. -Okto.ber 1918 ausgestellt sind. Reisepässe, welche von der Landesregierung „Deutschoöhmen und Sudetenland" herausgegeben sind, sowie auch Dokumente, welche w.ä h r e n d;b.t r. poln i s ch e n O k k u v ation des Teschner Gebietes und der deutschosterreichrschrn Okkupation in einigen Teilen Böhmens imd. Mährens von polnischen, oder deutschösterrelchischen Aemlern ausgegeben wurden, sind u n g.i l t i g. . Hebräisch-deutsche SpielftundM. (U., Praterstraße 43, 2. Stiege, '4. Stock.) Kmder von' 4 bis 6 Jahren können , an allen Werktagen von 9 bis 12 Uhr ausgenommen werden. dieser Fälle nimmt einen immer grösseren Umfang an. Bisher wurden 14 Personen verhaftet, danmter zwei Inspektoren und cm Oberrevident der Duschtiehrader Bahn. , KommmlaLLS. Unsere Lebenswittelversorgung durch Mt Entente. Die Transportfrage. — Die Haftung der Gemeinde für den Entente-Kredit. Vorgestern nbends find die Mitglieder der interalliierten Lebensmittrlkommission aus Prag in Wien eingetroffen, und es wirb uns mitgeteilt, daß die Verhandlungen mit der Lschecho-sloMkifchen, Republik wegen ungehinderter Durchfuhr der Entente-Lebensmittel und unserer Versorgung mit Kohle günstig ver- .laufen sind. . .. . -; In, der - gestrigen Stad tratssitzungberichtete, Geineinbckrät. Dr, öon 'S ch wa r z - H i l l e r über seine Verhandlungen ' niit der interalliierteil Lebensmittelkvmmission> während MagisiwatsraL Dr.(I't o ß k o p f eine Ueberfichf üM d^n..derzeitigen^Staird der LebensmitteLrat Dr. Hartl die Haftung der Gemeinde Wien.für Pen von der Enteilte an Deutsch'öf'terreich gewährten I0- Millionen Dyllar-Kchdr't" strörthrkä. 'Die' Berichte, heißt es, wurden mit^ Dank zur Kenntnis ■ genommen. Pie Verhandlungen -haben, ..wie schön erwähnt, einen, günstigen Verlauf geiiommen^ nur liaudelt es sich dabei um die Transportsrage' und um die Haf- L un g' her G ein ein d e Wie n f u r d e n-O:e b e n smrttelkredit der Entente. Das (smh 'die zwei Kardinalpunkte, von. denen unsere rechtzeitige und ausgiebige Lebensmittelversorgung abhängt. Die Entente will täglich 1500 Tvnneu - Bxotge treibe nach Deutschösterreich einführen; weiter dürfen wir mit Einwilligung der Estteute 30.000 Donrten Getreide aus Argentinien '.einführen, über deren BMhlustg' wir uns mit den argentinischen Kaufleuten zu einigen haben. Was nun die Transpvrtfrage anlangt, so werden neben den Lebeusmiitelzügeii, die nach den bisherigen Abmachungen mit der italienischen Regierung nach Deutschösterreich verkehren, iäglich noch:zivei Züg.e hierher rollen. Als Route für die interalliierten Züge, wurde die Südbah nlini-e über Laibach festgelegt, da die italienischen^ Behörden auf der StLatsbahnlinie keinen Lebensmitteltränspvrt 'zulassen, ' , E Zur teilweiserl Deckung 'des Lebensmiktelkredits soll der Immobiliarbesitz . , G^emeinda Wien herangezvgen werden. Dieser. Besitz.' belief sich nach der letzten Inventarisierung vor dem Krieg auf mehr als eine Milliarde Äronen. 'Jn welchem Ausmaße diese Immobilien zur Haftung herangchogelr tverden sollen, das tverden die Verhandlungen feststellen, die diesbezüglich in den nächsten Tagen' stättfinden werden. . Die Situation ist jetzt also folgende: Die Entente liefert uns täglich' 1500 Türmen Brotgetreide, das ist um 400 Tonnen me hr> als unser täglicher Gebrauch bisher sich stellte. D.ie Zufuhr der Entente-Lebensmittel Ist, wie die Verhandlungen ergeben haben, vollständig gesichert. Da heißt es nun fest zugreifen, leine langen Verhandlungelt weiter Pflegen, denn die Magönsrage' ist jetzt das große Politikum, das alle Herzen bewegt. Man will aus dem täglichen Ueberschuß von 400 Donnen eine Reserve anlegen, um Situationen vorzubeugen, wie wir sie leider schon gehabt haben. Wenn aber die Verhandlungen so günstig verlaufen sind, wie uns gesagt wird, wozu dann die Besorgnis? Das Volk hungert, das Wenige,'was man ihm jetzt bieten kann, ja bieten muß, ist die erhöhte ,Mehl- und Broksinotc. Letzte' RNchrichLen. .X. Lemberg vor dem Fall. 18.' März. (Häbas.) In' ' der heusigerL Sitzung bcs Obersten Kriegsraies erörterte man die. Lage in Polen auf Grund des von der interalliiertem Mission' in. Lemberg eingesandten Berichtes. Dre- L a ged er S rc d!: L e m b e r'g wird ’tttttrt c r kvr-> t i s ch e r. Die Bahnverbindung mit Przemysl ist a b->. g e sch nit'tcn. Der Fall Lembergs würd^ i«l P^vlen sehr entmutigend lvirken und vieReicht eine politische Rücftvirkung auf das Kabinett P a d e r e w s kii auZüben. In der Ukraine ist die Lage ebenfalls Die ukrainischen. Sowjets sollen in letzter Zeit, erhebliche Fortschritte gemacht haben.-Die pvluisch<tz Träippen müssen daher raschestens-'mit WaffengÄM '- Munition sowie durch tzie Entsendung der in Frankreich befindlichen, von General Haller befehligten polnischen Divisionen unterstützt werden. Die Frage'.Her Heinibeförderung dieser Divisioncu ist Gegenstand iejn-' s gehender Erörterungen. Die Lebensmittel für Deutschland. Amsterdam» 18. März. Einer Reutermeldung aus Paris.. zufolge sind im Hinblick, auf die Lieferung der ersten 270.000 Tomien -' LebenSmitiel für Deutschland von verschiedenen alliierten Regierungen als sofort lieferbar angegeben: Von der britischw Regienrng 80.000 Tonnen Speck, 10.000 Tonnen kondensierte l Milch, 20.000 Tonnen 'Pflanzenöl, 2000 Tonnen Margarine, * 2000'. Tonnen Bratenfett, 35.000 Tonnen Reis, 50.000 Tonnen Bohnen, 15.000 Tonnen Hafennebl, 10.000 Tonnen.Gersten- und -, Rpggeümchl: von der französischen Regierung: Kabeljau) ' Mamokamchi, 50.000 Tonnen Palmkerne, -die schätzungsweise 15.000' Tonnen Palmöl enthaften; von den Vorräten- Hy: amerikanischen Korngeselli'chast in Europa : - 40.000 Tomieir Weizenmehl, 20.«)00 Tonnen andere Mehlfotten und 30.000 Tonnm ' en. ■ . - -i. Tschechische Mobilisierung in ObernngaW. Budapest» 18. März. lÜ'irg. Tel.-Korr.-Bur.) Die Tscheche« . haben in dem besetzten Oberungarn eine Kundmachung veröffentlicht, laut welcher^älleMänner'im Alter von.21 bis 27 Jahreu . zu einem festgesetzten Termin einzurücken baden. Infolge dieser - Kuiidmachung llüchten die oberungarischen Eisenbahner und Postange'steÜten rn Massen. ----- Der Kommunismus in Tschechien. Prag» 18. Mää. -förf.' der ’ MorgMzjg?^.".Heche. abends fand intVolkshaus eine g r o ß e k o m m u ni ft t s H e Versa m nr lung Halt; Als erster Redner trat der bekämst« ' Kommumstensührer S 1 r v i n auf, der das der Regierung ge* ' stellte Ultirnatum bezüglich der Enteignung des Bodens und des' Großkapitals erörterte. Die Verfammlung sprach sich emtaütig Jiii\ den K o m m u n i s m u s im russischen Sinn aus rmd betont« - die Gemeinsamkeit der hiesigen Verhältnisse mit' den russischen^ Es '< hjurben Grüße an das russische, deutsche, bahrische, maghansche und - cnglischeProletariat entsendet. Ein aus Rußland kommender Sozialist erzählte, dass die tschocho-slowakrschm Truppen ihren 'Generäl K^o r z a k o w abgesetzt haben, da er im Dienste der Bourgeoisie stantz. Auf ferner Reise hatte der Redner GelegeMrt iw - I a'p a n ebenfalls eine bollchewikische Bewegung zu -kon-- statieren. 'Hieraüf sprach ein Soldat, der die revolunonäre Be-i' WeMr'ss im tschecho-slowäUchen Heebschilderte und dieBftiammlung' - Msicherte, ,dass die. eigenen Söhne'-nicht gegen iDVolk-käüyrferr---' werden, aber-auch nicht Liegen andere, da sie überzeugt sirid,Mßl'- die-Ktiege-'-mur' kapitakstischen und imperialistischen 2rspr-ÄW sindi Nach der.Versammlung zog ein Trupp , DemonstxanteKzur Redaktion des ^Vruwv" und wollte dort, «rndringen. waZ^" verhindert wnrde. Es wurden stürmische Rufe gegen oas Blatt äusgebracht. - : / ' , Die Ernährung. I Die MaZzoth-Versorgung. I : Die 'israelitische Knltusg e m e i n de,Di in; bero'.ffentlicht folgende K n u dmach n n g : Nach großen Bi-' nnihmrgen rmserer Glanbensbrüder im Anslande wurden mit Be-! joilligung der interalliierten Ernähmngskommission. üy- MW ansseryalb des für D e uts chö st erreich best i'm m t e n Konti n g c n i S au L e b e n § wt 111 c l«’ für' die Versorgung der jüdischen Zivrlbevölkerim'g, iu Witnöund; Dentschösterreich mit Mazzoth während der diesiährigen Ostch-tz feierfage i m g a u z e n z c h n W a g,g o n § O ft e r mih-K tu'-iS er S chweiz angekauft.' - ' ' >i'' '? 'Das deutschösterreich'ische Staatsamt für Bokksernährmtg, hckt 'für dieses Ostermehl' die Einfuhr und Verarbeiümg :zu Mazzoth!' Mer"'der Bedingung! freigegrbendaß durch Zuwersung. von'- Mazzoth keine Doppelveif orgnng des 'Bezugsberechtigten herbei-: gefmstt-werde. ' - - - r :. “ - Die ans eine zum ' Mazzothbezuge' -g e« t l d 't-t t<- P e r s o n e n t f a l l e n d e Q ü d t e kann derzeit noch nicht ängcheben werden, wird jedoch mit ^Rücksicht auf'das züb Ber- Di t Abgabev on- M ä z z' v: t h - er folg t ßu dti i n-h'i es ein J a h r e n u r g-e g e-n b t e - v o u - d <r: der B r o tn u-o M e h l k ar t e; D er Bezug von M a z z » t h' sch l i e ß t- :-d e n gleich z e i t i g e n Bezug von - B r^H t -c o.b t r. M eh t n n t et allenUmstnn den a n s und Ml t s ch o n d i e Anmeldung z lt iii -M a z z ö t h b tz-z »,gals Verzicht an fh e n Brotu n d M c h l h c z n-g sv-ä h-re n o d e r Feiert a g e. ' a r , Die Anmeldung zmn Bezüge von Mazzoth, bkziehuügs- ,weise die Behebung von Mazzothbezügskarten hat gegen'.Borweifuug des Brot- und Mehlbezugsscheines sowie, des -Meldezettels an nachbenanuten Tagen und Orten.zu erfolgen: ITPiiv vi'.'u'n tttii- S»W A TT . 24. P, zwar für Parteien des 1. Bezirkes: Seitenslettengasse 4 6 Uhr nachmittags, 2. Bezirkes: Tentzrelgaffc 3,, Grosse..Schiffgasse 8 (nur für Mitglieder der Adaß Jisroel), Patzmaniteugasse 6, Leopoldsgasse 29, Matzgasse 16, 3. und 11. Bezirkes: Untere Viaduktgasse 13, 4. und 5. Bezirkes: V.. Siebenbrunnengssse '1, 6. und 7. Bezirkes: V!., Schmalzhofgasse 3, 8. Bezirkes: Neüdeggergasse 12, 9. Bezirkes: Müllnergasse 31, 10. Bezirkes: Humboldtgaffe 27, 12. bis 15. Bezirkes: XV., Turnergasse .32, 16. und 17. Bezirkes: XVI., Hubergaffe 8,18. und 19. BeMes: XVM.. Schopenhauerstrasse 39, 20. Bezirkes: KlucWässe und Denisgasse 33, 21. Bezirkes: Holzmeistergaffe 12, von halb 0 bis^12 lihr vorgz^higs «ch vor^holb Z^HH.6 Uhr nachMittäsZ.'