Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 57 (16.3.1919)
- Date
- 1919-03-16
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 87 Men, Sonntag M-iier Morgenzeitung 16. März 1918 Seite 9 Börse für landwirtschaftliche Produkte. Wien, 15. Mürz. (Orig.-Bcr.) Der Abbau der zentralen Bewirtschaftung auf -dem Gebiete des Ernährnngswffens macht in Ungarn wettere Fortschritte. Eme heute gemeldete Regie,üngsverordnuna setzt die Höchstpreise aller Art von Hül enftüchten außer Kraft. Damit ist der Verkehr in Bohnen. Erbsen, Pferdebohrten, Futtererbsen frei. Hoffeytl ch gelmgt es uns. unt'r Ausschaltung des Schleichhandels, int Wege freien Verkehrs, Zubußen für unsere schmerleidende Bevölkerung zu erlangen, die des Genusses vmr HMensrüchten in der Kriegsepoche sich beinahe schon entwöhnen mutzte. Auch in Amerika wird dir Friedenswirtschaft bereits installiert. Als erste Maßnahme wurde-die Aufhebung der Beschrünkimgen der Getreideausfuhr verfügt. Dte heu ige Wochenbörse bot in Ermangelung eines Provmzbcsuches und voii entsprechenden Offerten das gewohnte leblose' Bild. Die Ab'chli'lssc beschränkten sich aitf kleinste Mengen. Die Tendenz Vlicb fest. Die britische Finauzwirtschaft. Die englischen Emrs s i o n r n im Jahre 1918 betrugen insgesamt 5'55 Milliarden Pfund Sterling (im Vorjahre 4*861, wovon 5‘8 auf den Staat zurückgehen. Ihm zunächst kommen'die Banken. Die Londoner Effekten zeigten zum Jahresschluß gegen Kriegsbeginn Einbußen, und zwar tanken 3 8 7 H a u p t b ö r s e n m e r t e in dieser Zeit um 1‘04 a u f 0*58 Milliarden Mund Sterling. Die Bank von England verlautbart das Aufhören der erhöhten Zinsvergütung aus Guthaben der Alliierten und Neutralen; dagegen beschlossen die Londoner Clearingbanken, den heimischen und verbündeten Einlegern 3*/*, den amerikanischen und neutralen 47, Prozent Zmsen weiter zu vergiiten. Der ungarische Staat entlehnt ausländische Wertpapiere. < Budapest, 15. März. Eine Verdrdmmg der tingmischen Regierung ermächtigt den Finanzmmister, die auf dem-Gebiete der ungarischen Volksrepublik wohnenden Personen sowie alle Rechtspersonen, die m Ungarn ihren Sitz oder hier eine Niederlassung Huben, zu verpflichten, daß sie nt ihrem Eigentum befindliche ausländische Wertpapiere, Forderungen, Valuten und Goldmünzen der ungarischen Volksregierung leihweise anbielen. Diese Werte werden spätestens drei Jahre nach dem endgültigen Friedensschlüsse den Eigentümern rückerstattet. Falls der Eigentümer die dem Staate geliehenen nnsländtschen Wertpapiere sowie Effekten verkaufen will, hat die ungarische Regierung für den Verkauf zu sorgen und den Gegenwert dem VeMuer nach besten Wunsch entweder in Kronen oder nach Ablauf der Riickerstatwngsfrist ,n jener fremden Valuta zu veraiitcn, in welcher der Verkauf erfolgt ist. Die Rückzahlung in Krotten (amt jedwtett gefordert werden. Die Einlösung fälliger Coupons erfolgt in Kroncnwährung. Den Eigentümern von Wertpapieren wird voiu Staate eine Leihgebühr von ein Prozent gezahlt. Personen, die es bisher unterlassen haben, ihre ausländischen Wertpapiere und Forderungen gemäß einer alleren Regierungsverordnung a n z u m e l d e n oder die entgegen der Bestimmungen der Devisenverodnung ausländische Wertpapiere auf verbotenem Wege erworben haben, werden nicht zur-Berantwürtung geiogen werden, ,vcnn sie, den Bestimmungen der gegenwärtigen Verordnung Folge leistend, d.e erwähnten Werte dem Staate anbitten. Die mit der Durchführung dieser Verordnung betrauten Organe sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Uebertrctungen dieser Verordnung werden mit einer Freiheitsstrafe bis sechs Monaten und einer Geldstrafe bis 20'X) Kronen geahndet. Neberdics werden fünzig Prozent der dem Staate geltehmen Werte konstsziert. Auslösung der Zentralen in Budapest. . Budapest, 15. März. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) JmHandelsmmistermm hat eine Beramug über bte Auflösung der Zemralen stattgcsunden. Das Ergebnis der Beratung faßte der Handels- Minister dahm zusammeii, daß Ungarn eine radikale Lösung der Frage so lange nicht virnchmen könne, als bis die Nachbarstaaten, mit betten Ungarn den Wettbewerb aufzunehmen hat, auf einer anderen Grundlage stehen. Korrespondenzen aus Tschechien nach England. Prag, 15. März. (Tel. der „Wr. Morgcnztg.") Laut Mitteilung des englischen Ministeriums des Aeußern vom 19. Februar d. I. ist die Korrespondenz von Böhmen nach England und umgekehrt nicht gestattet. Sännl'che Zuschriften sind der Z e n.s..u r unterworfen. Um eine richtige Zustellung der Briefe zu getbährleistcn, eüipstehlt es sich daher, die gesamte Korrespondenz ausschließlich durch Vermittlung der tscherbo-slowakischen Gesarrdtschaft in London 9, Grosprnor. Place SW. welche die Zustellung besorgt, zu leite»,. Das Postporw betragt 60 Heller für ttnen Brief, welcher Betrag für Rcchnung dK Londoner Gesandtkchaft bei Ucberreichung der Zuschrift an das tschecho-slowakische Mrnlsterium des Aeußcrn Prager Burg, Prag zu erlegen ist. Es wird aufmerksam gemacht, daß me unregelmäßige Besörderttng von. Briefen durch Verminlung von Privatpersonen oder neutraler Länder keine Sicherheit' gewährleistet, daß die Zuschriften zugestellt werden. Wieviele Banknoten wurden in der Tschecho- Slowakei abgeftempelt? Prag, 15. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Außer in der S 1 o w a t c t wurden ui Böh m e n, M ü h r e n nn d Schlesien 8 M t t {t a t b c u Banknoten abgestempelt. Freier Handel mit Fetten in Tschechien. Prag, 15. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „Vecer" meldet: Wie der Staatssekretär des Verpflegsmintstermms Erba mitteilt, wird von Anfang April der Handel mit Feiten freigegeben. Auch die Ernährung der Bevölkening der tschechoslowakischen Republik soll laut Mitteilung des Siaa ssekretürS Srba bis zur Ernte sicheraestcllt sein, falls genügend Waggons zur Beförderung der Vorräte auö Tuest bercilgestellt werden. Bon den ausländischen Banken. - Zürich. 15, Mjirz. »Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die ' B a n e a C o nt m e r c, a l e Italiana schlägt 10 Prozent Dividende (50 Lire) >m Boriahre (45) und eine Kapimlserhöhnug um 53 auf 360 Millionen vor. Dre Sociüiä Marseiiles de Creditet Industrielle erhöhst ihr Kapital um 30 auf 75, die B a ir q u e F r a ncai f/e e 1 I t a l i e u n e p o ur l'A m er i q n e d n G n d ut^t 35'auf 50 Millionen FrantS. Die S o c i 6 r 6 G 4 u 4 r a l i verteilt pro 1918 15 Franks Dividende (im' Vorjahre 13)50), bte Banane d e-P a r t S 40 Franks (im Vorjahre 301. Die Bangue de B r u x e l l e S - erhöhte ihr Kapital um 5lstg Mill-onen auf 103 Millionen Franks zum, Kurse von 520 (Nominale 500). Die Gründung einer J0 a n q u e d n C o m m e r c e Interieure de Iran c e Mit 100Millionen Franks Kapital zwecks Vervollständigung derbestehenden Banken, durch Filtalerr-chtunaen, wo sie nicht vertreten sind, ist m Zuge. Die Remeimfig bewilligte als JahreSb^isteuer und zinslofeit Vorschuß 2 Millionen, beziehungsweise 25 Millionen Franks., Die British T r a d e C o r v o r a 11 o n übernahm eine bilde Million Pfund Sterling 6% Schuldverschreibungen der Morgan C r u c i b l e C o m p a tt y. Der neue Staatssetzretär für Ftn-inien. Vor einiger Zeit erwähnte die „Wiener Morgenzeitung" Dr. Josef Schum-, veter als etmu der Männer, die kür das Staatssekretariai der Finanzen in Betracht kämen. An der Universttät war er Schüler Böhm-Bawerks und Wiefers. Zum Zwecke nattonalökonomischer Siud'en bereiste et nach Absolvierung seiner Studien das Ausland. Er ist an der Wiener Universität, später in Czernowltz und ttt Graz als Professor tätig gewesen. Vor einigen Jahren ging er als Austauschprofrsfor nach Amerika. Von seinen Schristeu ist sein int vorigen Jahr erschienenes Buch „Die Krise des Steüerstaates" hervorzuheben. Zur iunereu unparischen Anleihe erklärte dem „Pestl Naplo zniolge, die Pester Bankdirestoren dem Finanz-. Minister, daß ste die zur Deckung des staatlichen Bedarfes nötigen - Beträge zu 4 Prozent p, r o v i f ionsfre, gern h e rgeben. — Wie ferner aus B u d a p e st gemeldet wird, die Pinken für L o m.b.a. r d, 2Vcchs e l. und Ko'ut ok o r r entkredit derzeit 6^ bis 6% Prozent rechnen. ProvistonSfreie Konti hören ganz auf. Dte Provtsiott mt Kopto-! ko rrent beträgt ein halbes Prozent. Die Stundung dev Steuerzahlungen. Von der Steucrschutzstelle der Wirtschaftlichen Zentrale wird darauf aufmerksam gemacht, daß sich die aus Anlaß der Sperre ausgesprochene Stundung.,. d„-e r Z a h l u n,.g e n b r s 15. A v r i l n u r -a u f i e n e S teuer f o r d e r n n g e n bezieht, d i e a m 13. M ä. r z nw. ch n t, ch-t ve rzug sz i n s e n p f l i ch. t.r g warem - Es' sind ,dies< f' o l g ende Z a h l u n g e n: 'Dt? erste Halste der Eiukorrnttensteuer, der Grundsteuer, der Hauskläfsensteuer und der Renkensteuer für 1919. Wester jene Vo'rschbetbungnt' von Kelegsgewinnstmer,' die am 36. Februar oder später zugestellt worden stnd, auch für frühere Kalenderjahre, endlich dte Restzahlung an Einkontmensteuer und Rentenstener für frühere Jahre, welche sich gegenüber der ursprünglichen Zahlung Nach Vorjahrsauote und Zahlüngsausträgen ergeben, d'e am 26. Februür oder später,zugeuellt wo,den sind. Ohne Rücksicht auf Steuer- und Zustetttäa des Zahlungsaitftrages sind bis 15» April gestundet alle jene Zahlungen, welche samt Kriegszuschlägen den Jähresbetrag von 100 Kronen mcht übersteigen. Dev „Währungsschutz", Verein zur Erhaltung des Volksverntögens. veranstaltet zur Erörterung der für bte Zukunft Dcmschöstkrrejchs,, entscheidenden Fragen , des WähnnifswescnS rn der Zeit von Mi twoch den 19. d. M.chiS Sainsrag den 23. d.M. von 4 bis 7 Uhr nachmittags im Schungssaale des ReichsverbandeS deutscher , Sparkass'N,. Wien, 1. Bezirk, Ani Hof 4, eme öffentliche Encmete. Deren Zw ck ist, tmtfdffcnbcS Material für alle mit dem WährungSp'oblem und der Regelung d-r Siaatsschuld zusammenhängenden Fragen zu gewinnen. Die Eligueleltitnna besorgt , eine Kommission, welche aus dem Obmann des „Wäh''MigÄchiitz'Dc. Frciherrn v.--Wimmer, ferner aus den Herren Generalrat Dr. Hninisch, Abgeordnttcu Kraft, Regierungsrat Kulhanek, Staatsrat-Dc. v. Licht und Dr. Leo Verkauf zusammengesetzt ist. Die Grpansion der ttalienischen Banken. Die Danca Cochmerciäle Jtaliana erhöhte Ende 1914 ihr Kapital um 104 auf 260, der Credito I t a l i a n o um 125 auf 200, die B a n c a I t a l i a n a di S,c o n t o um 245 auf 315 Mill'vnen Ln-e. Italien versucht. sich jetzt in Amerika, Nordastika und nn Orient zu betätigen, dabei hätten die Banken eine wichtige Rolle. Ebenso zeigen dte Bilanzen der genannten Banken eine starke Expansion. England und Amerika. In der Generalversammlung der Merckants' Trust erklärte der Präsident Bcnson, G o l d sei nur dtt Reserve für1 eme Zentralbank. Das beste Banksystem wäre, daß die engl 'chcn Finanzen aus der sestestmoglichen Grundlage -ruhen und allen 'berechtigten Wünschen sofort cnnp' echcn k','unten. Die frühere Lage Englands als größtes Glänbtgerland sei b e s e t t t g t z u g u n ft e n Amerikas, d e nt England eine Milliarde Pfund Sterling, meist knrzfristig, schulde; das - englische Kapital miifse nunmehr die Entwicklung der brttischen Produktivkräfte Wiener Börse. Bei Beginn des Verkehrs stand die gestrige Börse noch irumer unter dem Drucke der S p e r r m a ß n a h m. c n, welche neuerdings einen Rückschlag auf das Kursnipeau übten und zu empstndlicheu Rückgängen führten. Größere Einbußen erlitten türkischePapiere, Staatsbahn- Aktien und M o n t a n w e r t e. Im wetteren Verlaus des Verkehrs kam zwar eine leichte Erholung zum Durchbruch, hervorgcrufen durch Wochenschlußdeckungen, doch erfolgte der Schluß in l u stloser Haltung. Mehrfachen Schwankungen unterlagen Orientbahnaktlen. die sich zwischen 1575 und 1770 bewegten. Das Geschäft , war geringfügig, die Spekulation beruhigter. Renten waren billiger erhältlich, Kriegsanleihe am Ende behauptet. Nachstehend eine Ausstellung der wichtigsten Schlußkurse. Industrie-Unternehmungen. Allgemeine Bauaesellschast —(-.—), Union bau 380.50 Wienerberger K—.— (—-.—), Liesinger 596.— (4*1.—', Sarajewo Akt.- 862.— (— 10.—), Aussig Chem. 1260.— (4- 50.—), Brosche §mritu8 —(— —.—), (Smbomubimt —1-.—), Holchandctsgesellschaft 745.— (4- 20.— f A. E. G> Union Elcktr. 770.— (4- 3.—)» Siemens Schuckerl 463.— (4-12.—), Alvcke 803.— (— 33.—), Austria Einail' 975.— (— 15.—), Berg ».Hütten 1720.— (-30.-), Pol),Hütte 1056.- (4- 30.—), Praaer El'en 3500.— (— 80.—), Rmmiiinrany 898.— (— 54.—), Skodawerke 796.— (- 4.—). Wa 'enfahrik 1000.— (— 1.-), Salgo Tarjancr 935.— (— 20.—)» Trifü'ler Kohlen 705. (4-15.—), Ung. Allgetn. Kohlen —(-.—1 U'-ik>my 844. (— —Westbölmt. 1115.—(4- 10.—). Brttimer Ma'chmen — (--), Heidt 476.— Lokomotw Stigl —(— — Simmermger 611.— C— 7.—), Elbemühl 540.— (— —.-—), Leykam 609.- (4- 19.-). Karpathen 2100.— (-), Galizta 1395,— (— 85,—), Fezfabriken - (-—Schoeller Zucker 1330.— l— 20.—), B8hm. Zucker —(-' Oesterr. Eisenbahnverkehr 601.— (— —,—), Türk. Ta'm regle 1161.— (- 29.-), Tiirkenlose 430.- (— 10.-^ Krupp A.-G. 570.60 (- 2.50), Fiatwerke 870.- (—.—). Transport-Unternehmungen. Adna190y.— (— —X Aufstg-Teplttzer —,-.—), Bm'chtiehrader lit. i — (-j, Bufchttehrader lit. 8. 860.— (— 10.—), Ociatt« bahmn 1750.— (4. 50.—), Donau-Dampf. —(-\ Ferdmands-Nordbahn —(— —Lloyd 2870.— (4- 50.—), Navigazione *J050.— (— —Sraarseifenbahn 969.— (— 12.—), Lombarden 154.— (— 2.50), 3% Südbahu- Prior. 351.50 (— 4.50), Staatsbahn Genußsch. 473.50 (-«—). Renten. Mairente 86.-. Februarrente 86.75, Oesterr. Krynenrente 86.—. Oesterr. Golhrente —, Ungar. Goldrente —, Ungar. Kronenrente 80.00. Banken. Anglo 424.— (— 4.—), Bankverein 458^0 (- 1.—), Bvdenkredit 1180.- (-f 15.-), Kredit-Anstalt 640.- (— 1.—V Ungar. Kredit 861.—'(-. Depositen 553.— (— 7.—), Länderbank 450.— (— 4.—), Unionbank 556.— (—10.—), Berkehrsbgnk 861.- 4.-), Zivnostenska 572.- (— 10.—). Berliner Börse. Berlin, 15. Marz. Beeinflußt durch die Meldimg von der Unterzeichnung des Lebensmittrlabkommens mit der Entente ge-- wann das Geschäft an der heutigen Börse bei Vertiefung der festen G'mndstrmmung v^schiedentlich an Ausdehnung. Wieder waren Montan-und Sch ffahrtwerte die der Träger Aufwärtsbetvegung, die für die einzelnen Papiere Befscnmgen bis zu 4 Prozent mit sich brachte. Stärkeren Umsatz bei sprunghaft steigenden Kursen hatten auch Kdlouwlwerte unter Führung von Kaoka- und Deutsch-Ostafrika-Anteilen. Ziemlich empflndlichen Abschwächnngen unterlagen dagegen alle arbwerte, - denen sich später Köln-Rottwe ler- und Deutsche Zaffen-Aktien anschlosirn, doch waren die Umsätze auf diesen Gebieten nicht groß. Für ausländische Aktienwerte,, .namentlich Prinz Deinnchbahn-und Schantungbahn-Aknen, erhielt sich die Kaustnst. Auch Orientbahn-Aktien nahmen nach Ucberwmdüng einer anfängl chen Abschwächuna ihre steigende Bewegung wieder auf, wogeaen Türkische Tabak-Äkl>en schwächer lagen. Stärker an geboten bei weichenden Kursen waren alle ausländischen Pftmdanlechen. Oesterreichische und ungarische Renten gaben der stillem Verkehr weiter nach. Dagegen konnten sich alte heimische Anleihen der lebhafter Nachfrage weiter erholen. Kriegsanleihe zog bis 837/ö an. New-Borker Börse. \ New-Pork, 13. März. (Fondsbörse.) Bei sehr lebhaftem Verkehr fetzte die Börse in fester Haltung ein, wobei namentlich Automobil-, Oel- und andere Spezialwerte bevorzugt wurden.. Später ttat eme leichte Abschwächung ein, da die Spekulation; Liquidationen vvrnahm. unter denen namentlich Eisenbahn-, Kupftr- und Stabliverce zu leiden hatten. In den Nachmittagsstunden war die Stimmung wieder etwas zuversichtlicher. ■ ■ Die Devisenkurse. Wien, 15. März. rKurse der Devtsenzenttale.) 15. März 14. Marz Amsterdam . . . . .... . . . 818.25 828.50 Berlik .... . , .... . . . 203.20 203.20 Bukarest .... . , . . ... . . . 222.50 322.50 Zürich...... , . ... . . . 420.50 429.50 Chriftiauia. . . , , . , ... . . . 548.75 559.— Kopenhagen . . . . . 525.— 535.— Stockholm . . . . . . . .... . . . 571.- 581.25 Mark- Noten , , . ... . . . 203.05 203.05 Let- . . ...» . . . 222.— 323.— Schweizer» „ . . .... . . . 421.— 430.— Berlin, 15. März. (Kurse der Devismzentrale.) 15. Marz 14. März 6ofiattb . . . . , . 403.- 408.— Dänemark.. . . 258.50 261.50 Schweden ........ . » . * . . 281.25 384.25 ^Norwegen . .. « . . , . . 270.25 274.25 Schweiz.. .... . . 207.— 210.— . Oesterreich-Ungarn .... G , , ch . . 49.05 49.05 Spanien * * * . . 160.— 160.— 99.75 Zürich, 14. Marz. 14. März 13. März Berlm ......... .... . . 50.25 47.75 Wien . . i ..... . 23.— Prag . ... . 29,25 Holland ......... 198.75 Madrid ......... 100.75 ßkew-Vork . .. . . 4.84 4.84 London . 23.05 Vans .. .... . . 88.25 88.25 M. ^CtCVSlntYfl ...... .... . . 75.10 75,— . . . . . . 47.— 50.— Theater für heute. Anfang 7*4 Burgtheater. 7.5 Sperntheater. 1 Volksoper. 7.6 7.2 Deutsches Bolkstheater 7-6 2 Kammerspiele. 6 7„2 Neue Wiener Bühne. . 2 Raimund-Theater . . . 7.6 7,8 Theater a. d. Wien . . 7.6 3 Earl-Theater. 6 7.3 Johann Strautz-Theater 6 2 Wiener Bürgertheater. 7.0 8 Volksbühne ...... 6 2 Wiener Komüdienhaus 7.6 2 Theater i. d. Josefstadt 7.6 5 W'ener Stadttheatev. 6 Lustspiel-Theater 11 Gr. Musikvereinssaal . 8 6 8 SNittl. Konzerthaussaal Kl. Konzerthaussaal. . Wallensteins Tod. , Die Walküre. Das Wiener Aschenbrödel. Die toten Augen. Das Königreich. Adam, Eva und die Schlange. Mandragola. Frühlings Erwachen. Der Fcldbernrhügel. Der FcldherrnhÜgel. Bruder Straubmger. Das alte Lied. Die Rose von Stambul. Wo die Lerche singt. Alt-Wien. Johann Nestroy. Das Veilchenmädel. Eine Ballnacht. Der sidelr Geiger. Der sidele Geiger. M Baba und die 40 Räub'r, J,l geheimer Mtssion. Die Landstreicher. Ertwan. Der Vater. ." Der letzte Junggeselle. . Sybill. Der selige Balduin. Mat. Z^ska us». und fun. Populäres Konzert. Ross-Quartett. Dike. Engel—Görzer. ——T.lfpimnfi: -= 12.358,17.408,18.206 Filiale: WIEN,!., Wipplingerstrasse 24-26 S =?,Tp!ephopO! ==?, SÜS, 17.408,18.290 Flnnnsierong komm-»« and Industrie tgr Unternehmoaifen. Bmission ton An|e|he|i, Uebernnhino von Vemögnnsverwaltnnjon. Anfb°wRh'-Buft und Relehnunst von Wertpapieren, Gskotnptierang kaurniännls‘’>'er W*6hs<n. Kvport- und l(nportfcirderan^, Einlagen in laufender RecHuuug au cünati^ßten Bedinvnngen. 'Ausgabe von kombialerton Jginlagebüchexu, auf welche aowolil Bargelder als aueix Staatsanleihen eingelegt werden können. Zum ßp&lereü Ankauf von d.-5. Staatsanleihe bestimmte Eiulogeu werden um ein halbes Prozent