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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-16 · Heft 57 (16.3.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 57 (16.3.1919)
Date
1919-03-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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" -SMrTT ZBlencv Mioxßtnft 16. Mfi^ .-IMS . Die PtMsLümsrage n;id der Vatikan. uw ^’Uf|av Merungw einen ossizietten Text der vom - Papst' am Morstast-im Konsistoriunr gehaltenen Ansprache überreichen lassen, in.dex, verlangt wird, daß Pal ä ft i n a der C H r i ft e n h c r t 5 u rückg e g eben w e r d e n s o l l x. Die Diktatur. München, 14. März. (Tetz der „Wr. Morgenztg.") Nach mehrtLgigcr Debatte^ hat bie Mrinchener Unabhängige sozialistssche Partei chen Beschluß gefaßt, daßdie Unabhängige sozialistische P-rtei in München gymdsätzlich - dieHHeMlrcho(De»ion.'atte--und - in« bürgerlichen Parlamentarismus . alsoen Ausdruck des politischen Willens rmd als Kampsimtteldes werktätigen. Volkes verwirft. Der Beschluß drückt sich f ü r. eine D i k t a t u r d e s ,P r o l et am i a t s , a n S.- iy der die Partei keinen TmoriSmus, sondern ein schvpserisches.Mittel sicht. Voraussetzung agrar sei jedoch die Eroberung der politischen Macht durch die, Räte.. Schwere Forderungen der S^entean Deutschlands Berti«, 15. Miby. Molsi.) Wie verlautet, gehen die Deutschland schwer belastenden Forderlmgen der assoziierfen Retzierungen hauptsächlich dahin, -daß, Deutschland sofort seine S ch t f f t a u 8 l i e s e r e m»d die' Bezahlung mit den vereinbarten Zahlungsmitteln beginne, worauf es Nahrungsmittel «hält, und zwar 370.000 Tormen fortlaufand bis e p- I c m b t r. Deutschland soll vor allem durch W a r e na v s f u h r zahlen, dann durch Kredite in neutralen Ländern rmd auf andere Art. 270.000 Tonnen Lebensmittel sollen sofort Liefert werden. Deutschland soll 2 20 M i l l i o n c n in Gold Hinterleger», bis alles durch Ausfuhr bezahlt worden rst. Die Alliierten sollen sich verpflichtet haben, die Schiffe auch zur Rückbeförderung der deutschen Kriegsgesangenm zur 'Berfügmrg zu stellen. Der Zeichimkt dafür ist nicht angegeben. Errichtnng von Syndikaten der Metallindustrie in der tschecho-slowakischen Republik. . n. Prag, 15. März. (Tel. der ,Wr. Morgenztg.")!; Auf Gnrnd der Verordnung vom 26. Februar, wurden denn Handels- «nmstrrwm emstwerlen S y n d i k a t e der Metall m d u st r »,e sü r de n E x p o r t nach F r a n k r e i ch, Belg» t u,. A t ali c n und Südslawien errichtet. Die Vertreter des Syndikats.fiir Frankreich sind bereits nach Paris abgereist,um die dortige» Verhältmffe zu studiere«.' Wie ^Narodck(ffLssty" Meldet, wird nunmehr im Miurfterium an der Ernchüntg-von Syndikate« für G l a snnd Po rz.ellan wä rxe n gearbeitet. Die Grenzen Polens. Paris, 18. März. (Hiwas.) Wie „Echo de Paris" mitMt, gcht die von der Kommission für die^Ähgrenzung Polens festgesetzte Grenzlinie von . der Ostsee n o r d m e st! i ch v o n ®ön,|i .8 aus, verlaust östlich vonLMmbHg,,läßt sodann jenen Hkeil Ostpreußen,.--Mi.dir-'decksche.Eevo1kenckg..OM»M- sowie Irrige Bezirke von Posen bei Drurschlapd, währeUdBirnbaüur, Liffa und Krotoschrn an Polen fallen, durchschneidet sodann Schlesien derart, daß die Gegenden vdn Kempen.und Oppelnfftt Deutschland abgetrennt. werden, und mundet bei'der tschechischen Grenze östlich von Neustadt. Die Ostgrenze beginnt bei der Frische« Wchrüna,-. welche durchschnitten wird, fiderqüert ffdas Frische Hass, verläuft sodann westlich von Elbing und Osterrode, die bei Ostpreußen bleiben, und, mündet m das ehemalige Russiisch--Pvlen südöstlich von Lauenburg. Die Grenzen Polens gegenüber Rußland und der Ukraine sind noch nicht gezogen worden. Die französischen Sozialisten fordern dringend einen dauernden Frieden. r Genf, 15. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Während die meisten Blattet Wilsons Ankunft begrüßen . in der Hoffnung, daß er die imperialistischen Absichten Elemenceaus, Md Fachs nnterstützen werde, sprechen sich dir sozialistischen Blätter , im entgegengesetzten Sinne aus. Im „Populaire" bittet L o n g net W i l s o n dringe n d, energisch zu handeln. -Er sei. d i e letzte Hoffnung derjenigen, die emcn säuberen und d a n e r h ö f t e n •' F r t e den anstreben. Wenn diese Hoffnung sich mcht erfülle/ so muffe man offen den Bankerott der Diplomatie nnd ' aller Bourgeoisregierungen proklamieren.' Das Verlangender Militärsdie Entente bis an die Zahne bewaffnet zu lassen, während! Deutschland allein entwaffnet werden solle, ruse Zorn rmd Eittriisiuug aller aufrichtigen Demokraten hervor. Deutschlands Mafmahuren gegen den Banknotenschmnggei. , Berlin, 15. März. (Tel.-Kompi Die „Bossische Zeitung" meldet ails Weimar: Der Relchsmmifter der Finanzen erklärte .truf eme Anfrage des Abgeordneten Dusse, daß zur Berhrnderung des Aufkaufes von Reichsbanknotcn und bereu Schmuggel nach Holland Mid Bclgim solgeude' Maßnahmen getroffen worden sind: 1. Seit dem ersten Drittel des Monates November vorigen Fahres sind von der Reichsbank große Noten Izu 1000. und 100 Mark) nur noch m r t g r ü n-e ni Stempel nusgegeben worden. Diese werden von. Demschläud Nichte i nst e l ö st, da sie erst nach der Räumung Belgiens dahin gelangt sein können. 2. Nach der neuen Dcvtsenordmmg können nur nöch 50 Mar k - t ä g l i ch u nb' h ö ch ft e n s ft 50 M a-r k Monatlich ohne besondere Genehmigung des Reichsbankdirektormms nach den» Auslande gebracht werden. 3. Der Gclo- Und Bankuotenschmugge! wird bei Grenzüberschreitung verhindert. Der Agiohandel m deutschen Banknoten wird bestraft. England halt seinen Flottenstand aufrecht. v Notterdam» 15. Märg. (Tel. der „Wr. Morgenztg?) Reuter meldet aus Paris, daß die Abgeordneten des britischen Reiches gestern über dm Teil des Völkerbundes beraten hchen, der die zukünftigen Interessen Englands zur Se< betrifft. OtsizieU teilt Reuter heute aus diesen BeratUugen mit,daß die.'Abordnungen übereingekomnien sind, daß bei,, der großen. AiisbehUuNg des britischen Reiches die Verteidigung des Landes nur dann'geiichert sein könne, wenn das Verhältnis der englischen'Flotte »asselbe blnbe w:e vor dem Kriege. ■ - , / Verhaftung von Unabhängigen. Berlin, 15. Marz. (Kon!.-Bur.^ Wie der. Mbend". »ieldel, wurdm bei der Durchsiichrmg der Berliner Vororte eine große Anzahl Xi o n '2? c v Haft u n qm» - von Führerii und Mtgliedei-n der rinabbchigiaeü Sozialisteitpartei v'oryenvnnnm, welche Waffen '-Äste- -GefiN.I W altt'äft rq k e i r '.r'ä üxs g e r'e-ftftii'hatten. Der Marktbericht. Die-. Beschickung, der Märke war grsurn nur . iitioifmc. besser, alscs m -der .:-G-r.'n-6 in a r k t l, u l t e einegrößere Mengedes yesalzeiten Schwernesteisches zu K L6.-- gab. Der 'flo.tte Absatzes teueren und wenig schniackhastm Fleisches ist wohl der beste Beweis für did aus Los höchstegestiegene. Lebmsnnttelnot. Andere Flcifchg.strnngen srhtteu. Bahnzustchreu. waren -nicht zu verzeichnet». A»» Wursten gab es itut* ein ganz geringes Quantum.;;' Auf dem G e flu g e! m a u ik t e. kam nur. e'u;c geringe?üizahl von Poulards zum Verkauf, deren-Preis nerwrlich. auf K 67.~t, für das Kilo grantln. gestiegen' ist. . . - ... . Der F i f ch m a r i l evfutlt keine Nenzufuhreii. iuwlgedeffen waren nur geselchte Seefische zu lL 15 erhältlich, die nur langsam Absatz fanden. H e n t e S o n n i a g b l e i b t d ie t$.r o ß m a r k thalle gespcrr t, da taut Verordnung pytt» 28. Februar - ab 15. d. M. i m F l e i s ch h a n e r g e wer he v o l l- 'k o m mene S o n n t a g Sr uh e herrscht.' Ursprünglich sollte heute Sonntag in der Großmarkthalle noch ausnahmsweise gearbeitet werden, gestern mittags erllärten aber die Angestelltest der Fleischhauer, daß sie wohl bereit wären, Samstag' brs in die später» Abendstunden zu arbeiten, aber bereits vor» heute ab die strenge Sonntagsruhe halten wollen. Da auch die Ft-eisch- Hauer selbst der erwähnten Verordnung zufolge Sonntag nicht arbeiten d ü r f e n, wurden die mr den SonntagSverkanf mrsgeaebenen Mengen von Schweinefleisch , zum -größten Teile bereits Samstag verkauft. .. Aus dm Grün w a renm 8 r k ten hat nur das Rübenangebot eine Beffernng erfahren. Gärtnergemüse-, sihlte nahezu gänzlich. Vereinzelt taucht ans den Märkten bereits G l a sl^a n s s a l a t auf, dessen Preis aber ü b e r.. K 1 f ü r das Stückb estr ä g t Die intevaMerte Lebensmittelkommiffrsn abgereift. Die. interalliierte Lebensittittelkominffsion, die bekanntlich! vorgesterm im Htaatsamt für Volksernährung verhandelt hat nnd gestern im Parlament erschienen mar, ist von hier uaä> Prag abgereist, wo. sie voraussichtlich blS Montag verbleiben wird. Liebesgaben ..fr,' Kinder.' /Die Ve'rteilmig der S ch w e i z er L i e b e s g a b e n s n r K in d e r im Alter von zwei bis sechs Jahren nndet siir die Kinder des X. Bezirkes Montag, Dienstag und Mlttwoch iu-der Zeit von Ä -bis 6 Uhr nachmittags bei der Frarrenhilssaktion statt. Die GrotzmarkttzaVe tzenLe geschlossen. - Wegen' absoluten A? a n g e! L an Fleisch aller Art, G e s l üg e l, F i s ch e n, Wildbret, Sur st w a r c»» usw. bleibt heute Sonntag die G ro ß »nar kt h a l l e ges ch l o s s c u. . , Die volle Brotration in dev nächsten Woche. Wie - mitgeteiü wird, gelangst Morttag rmd Dienstag die v o l l e B r o t m e h l q u o t e an die Wiener Bäckermeistee zur.Ausgabe. Die Getreideanliesernngen wären in der vergaiigenen Woche etwas günstiger. Doch stellen sich - die .Zrrftchren nochkeineswegs so gereyclt ei»»,, daß die Ausgabe der vollen Brotration auch für d»e an die nächste Woche aiischließende Bezugsunb Verbraucherwoche gesichert erschiene. . Keine Erhöhung der BroLqnots. Es ist allgemein die Ansichtverbreitet, daß wir schon -m der allernächsten Zeit die Brotquvte erhöht bekomnren werden, weil wrk nun von der Entente bedeutend erhöhte LebensmiltelMttchren erhalten werden. Das ist aber mit Sicherheit, »vemgstens für die allernächste Zeit nicht ■ anzunehinen, da bte erhöhten Zufuhren zunächst zur Anlegung von R cf erb e tt herangezogen werden, damit sich nicht wieder eine solche Situation ergibt wie anfangs voriger Woche, wo einige zufällig rechtzeitig eingetrossene Lebensmittetzüge uns vor einer Katastrophe bewahrt haben. Abgabe von Speiseöl.' In der Zeit vom 17. bis 30. d. M. werden m den städtischen Butterabgabestellen und bei den Konsumentenorganisationelt '60 Gr ä-M m' S-p e i s e ö l p r o K o p f und Woche zur Aiisgabe gelangen-' Der Preis beträgt für 60 Gramm K 1.50. Mit der Ausgabe von Del mußte ans dem Grunde vorgegangen werde»», da zur Erzeugung von Margarine das nötige Hartfett mangelt m»d andere Fettstoffe in genügenden Mengen nicht vorhanden sind. Zur Veremfächüng der siNampülation für Verkäufer und Koniumenteu kann das Qelqnantum für beide Wochen auf eininal abgegeben »verde'n, jedoch »vird ausdrücklich darauf ausmerksäm geinacht, daß in diesen Fällen in der zweiten Woche k e i n e r l e i Z u b u ß e n oder sonstige außerordentliche Zilweisunger: gemacht und mit dem Quantum unbedingt das Auslangen für 14 Tage gesunden werden muß. Schließlich wird bemerkt, daß von den Äbgabestellen Gesäße nicht beigestellt werden tönnen, und hat daher jede Knnde em g ee i g n e t e S G e s ä ß imtznbrmgen. Haferreis statt Fleisch. Für die Woche, vom 13. bis *9. b. M. wird als Fl eis ch ersa tz wieder ein Achtelkilogramm Lafette i's pro Kopf sowohl bei den' städtischen Mehlabgabestellen wie auch bei den'KoiisiMentenorganisationen abgegebe»». Die Abgabe erfolgt gegen Abtrennung der beiden Abschnitte 10 des grauen Einkausschemes für Rindfleisch, beziehungsweise des Abschnittes 11 des rosaiarbenen Cmkapsscheines für Wohlfahrtfleisch. Dstallverkauispreis 8. 1.70 pro Kilogramm. Sauerkrautabgabe. Sauerkraut- und Sauerrüben werden bis auf weiteres zum gleichen Presse und ohne Einschränkung der Menge und ohne Vorweisung, einer Ausweiskarte abgegeben. Samenabgabe an Kleingärtner. DaS städtische Landwirtschaflsamt gibt in seiner Abgabestelle, 8. Bezirk, Albertgaffe 52, (Schule), ab 17 März G e m ü s e s a m e n aller Sorten zum Seldstkosteripreise an Kleingärtner (S ch r e b e r gä r t n e r, K r i e g s g e m ü s e g 8 r t n e r issw.) in der Znt von 8 bis x2 Uhr und von 2 bis 5 Uhr ab. Borzuweisen sind Pachtbestätiungen, wie Pachtbuch, Mitgliedsbuch eines Schrebergartenver- ^ines, Pachtvertrag oder dergleichen. Lebensmittelverkauf drr „Rohö". Montag: Zentralmagazin (VHlv Piaristengaffe 19): Salz, Germ, Zwiebel, Dörrgemüse, Knoblauch, Toiletteseise und Paradeiser »n Essig von 9 bi§ 12 Uhr. — l. Bezirk: Toiletteseise und diverse Kleinigkeiten, von 9 bis 12 Uhr. — II. Bezirk: Salz, Zwiebel, Knoblauchs Toiletteseise, Paprika und Nähzwirn von 9 bis 12 Uhr. — Ht. und XII. Bezirk: Geschlossen. — IV, und V. Bezirk: Dörrgemüse, Salz, Pavrcka. Germ, Neibtücher und Neibbürsten von 9 bis 12 Uhr. — IX. Bezirk (nur für dre Mitglieder des XX. Bezirkes): Paprika, Toiletteseise, Salz und Dörrgemüse, von 9 bis 12 Uhr. — X. Bezirk: Salz, Dörrgemüse, Waschpulver, Knminel und Pavrika von 9 - bis 12 Uhr. — XM. Bezirk: Paprika, Salz, Dörrgemüse und Knoblauch von 9 bis 12 Uhr. — XVll. Bezirk: Pnddinavulvcr, Paprika und Toiletteseise von 9 bis 12 Uhr. — Xvlll. Bezirk: Zwiebel, Satz, Paprika, Toiletteseise, Kümmel trnb Nähzwirn von 9 bis 12 Uhr. — XIX. Bezirk : Waschpiilver, Toiletteseise» Neibbürsten, Masol und Nähzwirn von 9 bis 12 Uhr. — XXI. Bezirk: Dörrgemüse. Salz, Gnlaschtabletten und Kümmel von 2 bis 4 Uhr. — Die Reperaturwerkstätte der Rohö, wo Damen imter sachkundiger Leitung sich Kleide" »md >öüte selbst cmsenigen--k".'men. . befindet 1 sich,jetzt int VI., Maciabuftritraste,1<U. N- Stiege/', und ist von I 9 bis 12 lifiv und von :! Uir: aeoHneu ■: f Die heuLige^ Ftttzbirrkive^tspiele. 1 vier zur ^ouStmiij ‘ ren einander folgende (Hiitteldors), V i eün - -S pro r-t U n b (Dörnbach).' rS i m m e r r n.g-^F. Ä.- C. (FlorsdÄors) rmd A m a t e it r c—N « d v'l s s h.ü g 11. (Favoriten). . ' . .. . - : 1 Das meiste Fntereffe »vird unbedingt da8 Hntteldorser. Wettspiel in Anspruch nehmen, da die beiden Bezirksrivalen zum - ersteig,late in dieser Saison attscinandertreff-en. - A!an darf mit einem.üchrrrn Siege Rapids rechnen. . - - -,t-> ' Auch die Floridsdsrfer dürften ^nach Kampf siegreich bMvi... Der Ausgang der beidr« anderen Spiele ist üngervi'). Man ist), gespannt,' ob cs der Birnua gelingen, wird, sich'' weiter' in'der ' Konkurrenz zu halten. Letzteres wäre ein Erfolg -der gesamten ' U. Spielävterlmig. ' - < In der I. Klaffe ffnden außerdem drei FrenndschaftWirke statt; es spielen W. A. E.—S l o v a n, H « r i h a—D/o na',!-"' st -a d t und W a ck e r—G e r m a n i a. Die Spieli:,' die dnf den Plätzen der erstgenannten Vereine stattsinden, sollten sorm - - gemäß Siege der Hausherren bringen. In der II. A-Klaffe kommen zwei MeisterschastZfpicle zur) Austragungi beide auf dem Sportplatz Hohe Warte. Don hat-' die H a k o a h den S. C. Stur m zum Gegner. Sturm hat ' am letzten Sonntag den Sportklub Slovcur geschlagen, so'daß i man annehmen kann, daß die Favorittier auch de»» Hakoah-Leuten hart zusetzen werden. Immerhin kann man rnit emem knappen. Sieg der'Hakoah rechnen. Var diesem Wettspiel, daß -um Uhp'' beginnt, treffen der N u ß d o r f e r A. C. und' Mw t S r er« aufeipander. Der Äusgang Dieses Spieles ist völlig ungewiß. ' Außerdem findet in den fibrrgen 'Klaffen der II. Spiel-- abteiluna . eine ganze Menge von Meisterschasts- und Freundschaft^?., spielen statt. ’ - LMferr ,,Quev dnrch Döbling". BedanrtlicherweN'ist das Nennungsergebnis hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Immerhin kann man damit rechnen, das; über ein Dutzend Läufer mit Start, .der rnü'-VzSMr ans der Hohen Warte ftatfindet,-er- , scheinen werden. In allen Klaffen treten fast gleichsvertige Läisssr in den/Wettbewerb ein, so daß es schiver ist, LonnlssägungeN'im machen. Einzig nnd allein in der Neulingswnlnrreuz spricht " manches dafür, daß der Hakoahner Scheu erfolgreich bleiben -Äoird. 1 Sportplatz „Hohe Warte4* SiraseonbaXn.Un.To 97.! Sonntag den 16. März, halb 4 Uhr: | I MEISTERSCHAFTSSPIEL!| -Sturm—Hakoabl- V22Uhr: N.A.C.-Rot-Stern S8J L7S3 Uhr: 8trass8Blanfen „Quer durch Döhliug“ S g-^------------ Me hsrrttge« Hockey-WettsPiele. Heute nimmt die Konkurrenz um den FrMahrspokal ihren Anfangs ..Es finden-/- . drei Wettspiele der ersten Mannschaften m»d ebrnsoMe der Rc--. serven-statt. . -. . : : ' .Äuf dein Amqtinir-latz in Ober-St.'Beit tritt inn?i3 Uhr- Hpköäh dem Wimer Hockehklub gegenüber. Der Steg des Hockey-- flubs, der alle anderen Vereine um 'ein bedeniendes -überragt, steht außer.Frage. Da aber die Hakoah über eine attsgezeichmte Hint«? mannschaft verfügt, darf man aus ihren, energischen Widerstand rechnen. Um %h Uhr findet am gleichen Platz das Wettspiel' der .i Reserven statt. - " -Auch das zweite Wettspiel, da§ aus der Hohen -Warte" ftattfindet. wo die Vienüa die Lehrersportverermgimg -zu-Gaste hat, wird mit einem sicheren Siegder Hausherren endigen. (Spielbeginn Vi10-und fl<12 Uhr.) ' ffDev Sp. u. G. B. Kadima spielt hecke um V-1 Uhr aus dem Jedlersdorfer Sportplatz gegen die I L-Mannschast-d-es Icdlersdorfer Sportklubs. Man darf mit einem knappen Sieg' Ka-jmaner rechnen. Die beiderseitigen H. Mannschaften spielen . auf demselben Sportplatz um ‘/all Uhr vormittags..- Das Wiener Stadion. Eme bekannte Wiener Bau-' firma hat dem Zentralverband für gemeinsame Sportmtercffen den Antrag gemacht, das Stadion mit einem Kofienanfwandl von ■ zirka 8 Millionen Kronen zu errichten. Die Anlortisiernntz und Verzinsung des Kapitals hätte aus beit Einnahmen der zportlichen Beranstalttingen und dem Ertrage der im Rahmen deS Stadions zu errichtenden Hotels, Gast- und Kaffeehäusern-- usw. - zu erfolgen. ' - "f Sportklub Halroah» Hockeysektion. Folgende Spieler haben sich bestimmt und pünktlich am Ainateurplatz etNzufinden. 2 Uhr 25 Mm.: Blitz, Kaufmann, Steiner, Wertheimer ll, Kohn!, Kohn H, Werthermer l, Rudolfer, öartdesm'ann,-Neü-'- mann, Kars. 4 Uhr: Kurzmann, Berger, Byk, Kohn UI, JÄvald, Heller, Waldapfel, Rosenthal, Willi, Spiegler, Kolsscher, Wietter,' Gnttmann. Ein Militavradrermen Paviar-Gorz Veranstalter» die-Italiener m der Zeck vom 30. März bis zmn 2. Äprll. Das Ziel der'Fahrt ist Görz. Die Fahrt ist m vier Etappen, uud'zwar 1. Pavia—Mailand -7- Brescia, 3. Brescia — Verona—Vicenza, 3. Vicenza — Padua—Treviso — Portogruaro, 4. Portogrüaro— Cervlgnano—Sagrado—Gradiska—Görz kingeteilt. -! Wiener-Neustadt als fylugzentruur. Mst Genehmiaung des Fliegerarsrnals in Wien werden jetzt regelmäßige Paffag'erfliige von Wiener-Neustadt unternommen. Die Fahrten erstrecken sich nach Wien (Flugzeit 15 Minuten), auf den Semmering (10 Mmuteu) und aus den Schneeberg (5 Mmuten). Der Fahrpreis beträgt X 5.-- für jede begonnene Mmutr. Äußer Passagieren werden auch leichte Frachten befördert. Bühne und Kunst. Sezession. Ausstellung Joses Eugelhart. ' -. Einem Maler, den die christlich soziale Stadlregientttg als -bodenständigen Vertreter Wiener Knast reklamiert hat, tritt man Mit einem gewissen Mißlrauen entgegen. „Dichterfürsten^ von Stadirats Gnaden rmd Salvatormedaillenträger mahnen als drohende Erinnerun^'u. so daß die bange Frage laut wird: Kayn die Malerei ähukicki krönenswerte Erscheinungen hervor- - bringen? Man weiß io. was Engelhart als Extrakt de§ Wienerttmis verherrlicht hat; die ^Burgmusik", den „Pülcher", das,,WÜ' schermadel" nnd die Welt verschwundener Gasthansherrlilhkeiten; Diese Begriffe geistern auch iettt noch durch dieAusstellung, als ob nick/ ans dem '^iffch--.c ein bewasi'-.-tter Kommmnst. ans de'aiWäschem'tädci I cm: senoraanisierre Wahlbiirgmn nnd ans dm Bnrgmimk eine

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