Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 55 (14.3.1919)
- Date
- 1919-03-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Zeile 4 Wien. Freitag WLsner Morgenzeitung 14. März 1919 Nr. Z8 Ersuchen. Die Zahl der gefundenen Waffen ist außerordentlich groß. Es ist den Regierungstruppen auch gelungen, eine große Zahl von Leuten sestzunehnren, die mit der Waffe in der Hand gekämpfthaben. In der vergangenen Nacht hat im allgemeinen verhältnismäßige Ruhe geherrscht. An verschiedenen Punkten der Stadt ist es zu kleineren Schießereien ge- Ä)mmen. •- Die Spartakusfront aufgelöst. Zahlreiche Tote. —^Aleiirkrieg. Berlin, 13. Mar;. (Korr.-Bur.) Es hat den Anschein, als ob die eigentliche Svartakistenftont sich gänzlich aufgelöst hätte/ Der Kleinkrieg dürfte allerdingsnoch läng e,r e Z e.i t a n d a u e r n. Die Zahl der Todesopfer der spartak'Mchen Ilnruben ist 'w groß, daß die Unterbrmgrma der Lechen auf SchwrerigÜnen stößr. Im LeichemchauhauZ allein sind 195 Leichen imtergebracht.riaft ebensoviel hegen _ in den beiden Garmsonslazaretten. Auch die Krankenhäuser sind stark rmt Toten belegt. So wurden mr Krankenhaus in der Fricdnchstraße 115 und rm Url'an-Krchikenhaus 80 Leichen untergebracht. Der Präliminarfriede. .Beratungen in Berlin. Berlin, 13. Mär;. lTel.-Konrp.) Im Saale des Reichs^ schal-auNes iand gestern eme Besprechung über die von Deutschland bn Friedensverhandlmrgen zu verfolgenden Ziele sowie über die ArbeitZernkeilnufl'bei den Beratungen über die Forderungen der Gegner statt.-. G^as'B e r n st v r f s führte aus, daß nach den bisher vorliegenden Pressenachrichten i n 8 bis 14 Tagen der Entwurf, für. einen Präliminarfrieden Deutschland vorpelegt -verden.wü-'dc. der, hie Delegierten voraussichtl'.ch vor die folgrntch'.rersten Entfchließnngen stellen wird. Allaemem getonte der Bot- 'chaster, daß die Re-chsreglerung strikte am dem Standpunkt steht, daß für -die kommenden Friedensverhandlungen lediglich die sowohl .von Deutschland als auch von seinen Gegnern angenormuerrcu 14 Punkte des Präsidenten Wilson sowie drein dessen vorfäheigen Kundgebungen ausgestellten Grundsätze einer gerechten Frieder,Krgelurig dre Richtschnur zu bilden haben würde. Die neue deutsche Landkarte. ofc«. st.p reu ß.e n (mit Posen und Danzig), ferner - o.-i Drittes voll S ch l e s w i g - H o l st e i n mrd endlich do.o ostlichKS chles ien fehlen. , Die Münchner Arbeitslosen wollen mitregieren. München» 13. März. (Korr.-Bun) Zn der gestrigen Prnämmlnng der Erwerbslosen wurde angekündigt, daß am nächsten, Donnerstag drei Versammlungen stattfinden werden nnd daß die Erwerbslosen ihre Bemühungen fortsetzen müffen, NM in beit ö f i ent! iche n Körperschaften Sitz u r, b S' t.? m ht e zu erlangen. Die tschechischen Sozialisten fordern Enteignung des Großgrundbesitzes uud der Bergwerke. Prag. l3. März. (Tschecho-flotvakisches Preß nnr^aw.) Der Klub der sozialdemokratischen Mitglieder der Nationalversammlung hat folgende Resolution g'esaßu Wir.habest das Bertrauen verloren, haß h'- jetzige Regierung imstande fein werde, ihr soziales Programm vom 9. Jänner 1'919 durchzuführen. Das Ackcrbauntinisteriüm hat die vor zwei Monaten a»gekündigte Enquete bezüglich Enteignung des l r o n g r u n d be.fi tz e s noch .nicht abgehalten. . Auch in der Kohlenfrage 'hat die Regierung keinck' Schritte n.nrernommen. die ihr die Herrschaft über die Kohlen sichern rvurdeu. Am.8. Jänner haben die Klubvorstände i efrstlosfeu, in daS soziale Wirtschaftsprogramm auch :">? Enleignnug. der Bergwerke und aller jener Großbetriebe, die monopolistischen Eh iniiwr h abcn. aufzunehmen. Die Regie rungsveerrcrer erklärten damals im Namen des Kabinckts, daß sie den Beschluß der Klubvorstände akzep . Aber auch in diesem Falle blieb es bloß beim -i'e'.-svrechnu . Wir beauftragen deshalb den Klubvorstand, bei allen. Parreien der Nationalversammlung sich Klarheit darüber-,'-zu. verschaffen, ob sie geneigt wären, dafür u garantieren, daß das Jännerprogramm. «nverzlitz ihh durchgefnhrt werde. ,, .Wir fordern: 1. Es ist binnen 14 Tagen ein Gesetz aniunehnren, .-das die Enteignung der Groß gr!-.udbesäße prinzipiell durchführt und ivxu) das die diesjährige Ernte der Republik zur vorrK'i rgemnden Verwaltung übertragen wird. 2. Es ist huimii 1 4 Tagen eine Enquete über die En teig n niij; i-r r ..(15<f g" und Hüttenwerke und eine zweite '-über die Enteignung der monopolistischen r oi) b?.'i r i ebe ' einzuberufen. 3. Bis 1. April 1919 iü i.-n: A'enderung des Kraukengesehes gemäß dem 'i',eschluß der Krankenkassenverbände durchzufnhren. 4.Es ist unverzüglich ein Gesetz herauszugeben. das die volle Vcrsanunlungs-, Preß-- und Vereinsfteiheit sichert E-> rind sofort Gemeiudewahlen aüszuschreihen.' Prag. 13. Marz. Heute fand eine Klubobmänner i..m--renz-statt. Es hrrürelt sich um den Antrag btt i-'Halo-mokratischen. Vertreter und um den gestrigen D.'-schluß der beiden sozialistischen. Parteien. .Abg. B r-i >hyne erklärte in der Konferenz, daß der Beschluß ialistischen Blocks ' nicht. als bloße 'Gest . ürächtet rverden dürfe. Die sozialistischen. Abqeord neten 'bcharren auf der Befch'eunigung der Enteignung des Otstzgvund'besitz-es, auf der Errichtung eines Kolöni!.-.lioüSamni und aus der.B.-rstaaNichung der Ilnter-- neh-rnnch. n d, r Großindnstne. - Dieser .ErUlirung ichlvi'en fi>0 än-n rar P^nri.-lor b.:r ua'ionaien Sa?'.a iisten an. - - ' Die Zensur in Prag. . Die Strafverhandlung gegen Dr. Bacher. Prag, 13. März.(Korr.-Bur.) Heute, vormittags fand vor - dem Bezirksgerichte die Strafverhandlung gegen . den; Redakteur der „Bohemia" . und Korrespondenten der „Frankfurter .Zeftung" Dr. Franz B ach e r wegen angebl'cher Verbreitung falscher undbeunruhigender Gerüchte statt. Die Grundlage der Anklage bilrete eine Depesche, die,, der Korrespondent am 2. Dezember über Pie Ausschreittingen in Prag und das Einbringen der Menge in dasA.Pcager Tägbfatl" m den ersten Klagen des Dezember an die „Frankfurter Zeitung" gerichtet bat. Das Telegramm - war. von der Staatsanwaltschaft inhibiert worden, io haß es zur Berösfentlichuna überhaupt nicht gelangen ssvnnte. Der Richter fällte em-freisprechendes Urteil. Der Kampf um Lemberg. Stanislau, 13. Marz. (Funk>vruch.) Ukrainischer Heeresbericht: B.'r Lemberg hält die ft a r k e A r t i l l e r i e t a t i gl e i t an. Bei Grodek war .unsere Offensive nach Osten von Erkolg begleitet: wir machen m der Richtung Lemberg Fortschritte. Nach karker Ärtillerievorbereitmt'g wurde die Eisenbahnstrecke bei Bratkowüe in unseren Befitz gebracht. Die Eisenbahnlinie wurde Vernich t e t. die Brücke gesprengt. Andere Abteilungen haben Nördlich der Bahnstrecke 'Grodek—Lemberg daS Dorf Malczycr ander Wereschca genommen. Bei Sadowa W'sznia wurde ein feindlicher Panzerzug vom Bahndamm zum abstürzen , gebracht. Wir erbeuteten hier elf Geschütze und zwei Maschinengewehre. Unsere von Czerniawa vorstoßenden Kolonnen haben das langgestreckte Dorf Hodyniw nordwestlich Mosciska im Borgelände der Besestigungen von Przemhsl' erstüynt. Feindliche Abteilungen, die am rechten Sänufer bei Stnbnow vonuachm versuchten, wurden mit Verlusten znrückgeschlagen. Südlich Przemhsl ist die Lage bei Chhrow unverändert. Nördlich S o k a l besetzten wir Lstowuczi und sprengten die Eisenbahnlinie über den Bug. Polen hebt sechs Jahrgänge aus. Warschau, 18. März. (Poln. Tel.-Agent.) Aus Gnmd des Gesetzes vom 7. März betreffend die Aushebung von sechs Jahrgängen wird die AssentienMg des ersten Jahrganges im ganzen Königreich Polen/ ausgenommen den Kreis Bendzin, für den 17. März angeordnet. - Forderungen der nngarischen Landarbeiter. Budapest» 13. März. (Tel. der „Wr. Mvrgenztg.") Die L a n d w i r t's. ch a f 1 s a r b e i 11 x haben im ganzen Lande eine großzügige Organisationsaktion begonnen,^ die den Zweck hat, die Löhne in Geld und die Naturallöhne um ein Bedeutendes zu erhöhen. Sie fordern jährlich 8. 800. Barlohn, 12 Meterzentner Roggen, 6 Meterzentner Weizen, .49 Meterzentner Gerste, 40 Kilo- 'gramni Fett, 40 Kilogramm Salz, 20Kiliogramm Oel, ein Paar Stiefel..ein Paar Schneeschuhe, täglich zwei Liter Milch, außerdem 1800 QuadraAaster Maisfeld, 600 Quadratklafter Kartoffelfeld, 200 Quadratklafter Gartenland, freie Beheizung, unentgeltliche Behandlung im Krankheitsfälle imd strenge Einhaltung der Sonn- und Feiertagsruhe. Anentgeltliche Lebensmittel für Heimkehrer in Angarn. Budapest» 13. Marz. (Üng. Tel..-Korr-Bur.) Eine Regierungsverordnung bestimmt, daß die aus >der Gefangenschaft heimkehrenden bedürftigen Personen drei Monate hindurch die behördlich zur Verteilung gelangenden Lebensmitteln wie Mehl, Fetü Kaffee und Zuck« von den Gemeinden unentgeltlich erhallen. ■ ' - . Irische Offiziere für Irlands Selbstverwaltung. Haag, .13. März. ÄTef. der „Wr. Morgenztg.") Wie „Daily NeMA aus Dublin, berichtet, hpbru die inschen Offiziere, die während des Krieges gedient .haben, dem Premiermimst» ein M e nt o r a n d u ¥ für den König Merrercht,'- in dem biefem die Bitte . vorgetragen wird, Irlands Wunsch nach Selbstverwaltung der. Friedenskonferenz vorzulegen. Die Eingabe ist von Offizieren aller Ran'Maffen'untersertiat, von den eneine große Zahl gegmwartig noch im Heere steht, unter den Unterzeichnem befinden. sich auch etliche Generale und Oberste. Expropriation eines Werkes durch streikende Arbeiter. Salzburg, 18. März^ (Tel. der „Wr. Morgmztg.^) Die Arbeiter des W e r k e s von Mühlbach haben infolge verweigerter Lohnforderungen mit den Beamten den Betrieb übernommen rmd den - Besitzer vertriebcrr. v>;' sorgen Sie alle vierzehn Tag', unsere Wäsche und die Fensterscheiben tverden nach Bedarf gereinigt. Meine zwa Maderln brauchen Sie nur bei schönem Wetterauszuführen." . Di« jungverheiratete tzraü, welche seit Mona'tzn l den Leidensweg des Mhnungsuchens begeht, kämpft mtt den Tränen und sagt mit süßem Lächeln: „Mer gern^ Jy Nehmen Sie,, bitte, die Anzahlung!" Z' Staatsbürgerschaftsrezipro zität zwischen Deutfchösterreich und Angar«. Z Budapest, 13. März. (Tel. der -..Wr. Morgrnzig/)! .' Der Aklmster des Innern und der Justizmmister haben nMmehr endgültig entschieden, daß jene Staatsbürger des chemaligeu Oesterreich, die sich um Aufnahme m den Mgarrschen StaatSverband bewei ben, um die Entlassung aus dem osterrerchrfchen StaatSverbande nicht anzusuchen haben. Die Republik Deutfchösterreich hat nämlich im Smne eines am. 5. Dezember.1918: beschloffmm Staaisgesrtzrs das Prinzip der RtziprozUät aufgehoben und v»l«y? -Entlastung^ FUm vom Tage. Die befürchtete Vermögensabgabe ist da und. die Pörse ist stark verschnupft. Die Besitzer der Safes sind, geneigt, die Besitzlosen zu beneiden, denen die Finanz- Verwaltung nichts nehmen kann, wenn sie ihnen schon Nichts zu gehen hat. Damit aber der Schreck nicht zu groß werde, hat eine ahnungsvolle Regierung gleichzeitig den Staatssekretär für Finanzen ermächtigt, eine Amnestie ttl Steuersachen zu/erlassen. Vergeben und .vergessen, ob -richtig, fatiert oder nicht: in dieser großen Stunde kennt Herr Steinwender keine Gerechte und Ungerechte. Sie ^mögen/ alle kommen, die Beladenen, stm erleichtert.wieir^r von ihm zu gehen. - ' ' * - '■( - ' v'.. In Wien darf einen nichts überraschen, denn die Unverschämtheit.derer, die an der Konjunktur verdienen, hat längst jedes Maß überschritten. Dieser..Tage''stand eine Dame unter.jdsv--. Anklage des Wohnungswuchers pvr Gericht,-der es nichtgenug §eweseE 'war, einen horrenden :NLietzinD für -ein-leerstehendes Zimmer' zu perlangen -^ .lsie hatte außerdem der bedauernswerten Mieterin. die Bedingung .g-estellt, dieselbe -müsse ih re persönlich'.e -Bedre.nung übernehmen. Daß so etwas eintreten mußte, war vorauszmehen. Und die Zeit ist nicht mehr feMi, wo. sich folgende Szene abspielen wird: . Hausherr: >,Also ich hätt' wohl eine Zweizimmerwohnung. Aber de B"dingungen kenne".Sie ja? ... D e . ungterhci a;«tc Frau lve che endlich das elterliche .tzrmr verlassen will', nickt wortlos. , , Haus Herr: „Also 3000 Kronen Zins. Meine Fußbüo.'n weriienzioeiritai rvöchonrtich Maschen, dann be- .;■ 1 . / . / ■;;V *. Die KoMMU«attfier«itg der Aettm»s»selEchast. L Die Ursachen der Kommunalisierung sind die L v hu-.' s v r der u n g e n der Beamten,, wodurch das Budget der Ge-' sellschaft eine derartige Erhöhuna exfahreu hätte, daß das Kapital; in zwe, bis drei Jahren üusgezehrt worden wäre. Dce demnächst stattfindenden Beratungen zwischen den Delegierten der Gememde.. Wien und der Rettungsgesellschaft werden Üb» die Modautäteir. der finanztechnischen Transaktion schlüssig zu werden haben. 'Der' B etri.e b .der Freiwilligen Rettungsgesellschaft w:e chr N a m e bleiben hiervon unb erüh rt.. -- '^ Sperrung der Safes kn den Hotels'» Gesiem frül) erschiene^ m den großen W i e n er Ho t e l s, in welchen für. die Hotelgäste eigme Schrankfächer zur Verfügung stehen, Beamte der Fmanzbchörde und ließen sich von dm Hotellerttmgen und dm Süftsmietem die Schlüssel ausfolgen. Sie versahen die. Safes selbst mit Amtssiegeln, um zu verhüten, -.daß die M dech Hotels wohnenden Gäste, welche Bargeld, Wertpaprere. Schmück--') gegenstände «sw. in den Safes hinterlegt haben, ', diesedurch-- Entnahme aus den Schrankfächern der Konskrchtro» für die. Vermögensabgabe entziehen.. . , Ausgabe neuer amtlicher Einkaufscheine. Von s.. dem noch besonders zu verlautbarmden Tage an tteten u e u es' a m t l i ch e E i n k a u f s ch e i n e i n K r ast, auf welcheft' ° sich 70 Abschnftte mit Ziffern zum Bezug verfchredmer jewe,ls, zu verlautbärelkden Lebensmittel und Bedarfsartikel und, glttchzertrg die für die Monate A v r i l b i s t i n s ch l i e ß l rch.S e'Mv-'-.7 I e m b e r 1919 geltenden Abschnitte zum Bezug von. Kaffee und r: v Zucker befinden. Dre Zusätzkartm gelangen m der blsherigen Wels«. ' - - zur Ausgabe. Die Besch« b«. neuen Einkaufscheme sind ver--n - pflichtet» sich bei ihrem b i s h e r i gen Kaffe e v er k ä ufe r.o beziehungsweise b i s h e r i g e n' Zuckerverkäufer r n n e r h n-l b . - z w e i e r Tage nach Ery a lt des amtliche u\ .;:■■■ E i n t ä u f s ch e i n e s in. die ^KundmÜste eintragen zu. lassen. A m 26. März w erd e u b 11 St11« b 111 l i.st e m v-, abgeschlossen. B ei Anmeldungen nach . , dies ein Tage k-a n n dL^- W a^r e n d ez u g s ü r dou e r st e n M 0 n a t n i ch k^g e w-L h r l e r st e t w e r d e Die Ausgabe ber neum amtlichen Einkaufscheme findet statt für . . - Haushalte und Einzelpersonen Mit dem Anfangsbuchstaben des - - Familiennamens A—E am 17. Dlärz, F—-H om 18. Marz, -. l-l.am l9.Marz, M-Q am SO.März, k-8. Leb mn 21. März.-- 7 8t, T—Z am 22. März 19'19 in der Zeit von 8 Uhr früh ms --- II Uhr mittags und von S bis 5 Uhr nachnilttags. . * Ablauf der Einlösungsfrist der städtischen Kassenscheine.-Am.LS. d.^M« l.L u s t. .di e, I.r,sst.. tu v Einlösung -d et% s-ch.eru.e - der .Mmernde,,- - Wien & b. Eine weite« B r rl-,8 n g e t a n dr«« H-rist^vlLd ." n i ch t erfolg e.-u. .. Die-Besitzer der 'städttsM MffchschE.'.., werden somit aufgefordert, jbtefe bet der städtische« HaiMasft, oder den Hauptkassenabteilungen der magistratrschen Bezirksamt«, gegen Banknoten umzuwechsckn, - b * Die Kriegsgefangenen Offiziere im Lager Berxzowka. Ein Leser unseres Blattes teilt uns mit, daß. grmä§ chm zugekommener Nachrichten Me Offiziere und Offiziersaspiranten. aus dem'Lager Brrezowka m OMbierien Ende Oktober und - - Anfang'November durch die Japaner nach Wladiwostok und,'/ -. Umgebung -gebracht wurden. . Es geht - chnen jetzt dort gut, sie haben 'gute Kleidung "md bekommen monatlich 50 Rubel von den Japauem und 50 Rubel vvm dänischen Koirsulat. Mit Rücksicht auf den Umstand, daß von den dort Kriegsgesangeiiei! .-> außerordentlich spärliche Nachrichten in Wien eiulausen, ist diese - Mitteilüns sicherlich von allgememem Jnlereffe. . ä- - - - 1' •" ä\-', . « KÄnstlerspiele P«m. Aer auffehenerregeude .Erfolg,. P'. den das" Ecöffnnngsprogr'awm dieses Kabaretts errungen,/ ist'/... / vom -PMitum aller bisherigen -Ausfühnmgen «achdrücklichst b«;;/\ stäügt worden. Der' aktuelle politische Bilderbogen „Alles Kopf", '^Text von.Wllhelm.Sstch.-.Musik.-.-vM Bela. LaHv uud.^ / Artur Werau erweckt allabendlich wahre Lachstürme, Md Mrerchd v.: Gesangnüwmern werden zur.Wied»holu«g verlangt. Karl Ett" . linger und Mi«i Dolornn bnül»m m 'chrm-wwmngsvoMv^ f artien. Roda Rodas „Minister -des Innern" und- Amleularie egner inden neuen Cyanspns - von Bela LaKM^wrrdenMyast akklamieft. Karten ,m Vorverkauf an der Tageskaffe (I-.-x-RreWer-M gaffe 11).'Beginn b» Vorstellung 7 Uhr abends. Ceütval-Kino. Eist Döppelprogramnr von lichen Qualitäten istdiese' Woche mt Central-Äino zu sehen./... . Adolf Wlbrcindts berühmter Roman „Die Nothenbnrger" Wh. tmb SeölrV'bnngt die Schönheiten d« herrlichen dentschen nlittel-"" alterlichMLandschaft voll zur Geltung und Lyä Mara.. die,.... schönste- Fjlmdarstellerin der Gegenwart, hat Gelegenheit nr emcr - Doppelrolle das Publikum zu feffeln. In dem Drama „Toska". nach dein gleichnamigen Buch, d» gleichnamigen Oper sind die besten'' iMenischen Darsteller i nl Tätigkeit. Die Handlung, die nMerhafte Regie mid die glanzenden Aufnahmen, sowie die spännestde dramatische Kraft, die dem Werke inmwohnt, sichern dem Film „Toska" sestsatioueAen Erfolg. ' — Ferdirrands-Kttto. Äor geladenen Gaste» wurde de,: indische Sensationsfilm i-Das-'Auae des-/Buüdha": zum erstenmale Vorgefühl. - Leopold Ktram»--fpttlt dierRolle-W Detcktrvs>imd^ - Fritz Kortner ist sein ParttrerO? Der Film.bkhandEdre'.Gcheim-ÄiL -l^hr? der iNdischm-- Priester mrd FÄ-re.-- Die?- Wurch«künfievder-E Inder w 'rdm den Zuschauern 'vor Augen'geführt und in Mer Handlung von beispiellvser Spannung gelingt es dem geheimmsvollen Inder, die höchste Stuke der Vollendung zu erreichen- und einen Verstorbenen unter die Macht seines Willens zu zwingen. D e Szene der Wi vererweckung des Toien — Trennung von Körper und Seele — ist der Höhepunkt des Stückes, das von Kramer - meisterhaft dargestellt' w-rd. Die Aufnahmen ftir. den, Film find von dem dekamucn RegMur Manrtce Mdudet -bewerbstclligt worden. arrch reitev' Außer dein „Angeles BMha" wird i,n - Fechmands-Hjyüz)^ noch Gicknar Tolnäs m dem-Sensa>iv)i-)dvmirg;,Dtr.RchD"^- " zsi schcrr sein. . - ' * -■/ i * Mt?)