Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 51 (10.3.1919)
- Date
- 1919-03-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 51 Wien, Montag Beschlüsse sür die weitere Entwicklung entscheidend sein werden. Das Staatsamt sür Aeußeres hat die angekündigte Note gegen die tschechischen Finanzmaßnahmen im besetzten Gedieh an die spanische Botschaft in Wien gerichtet. Die Note wendet sich hauptsächlich gegen den auf die Bewohner der strittigen Gebiete ausgeübten Zwang» eine Erklärung über ihre Nationalität abzugeben. Jenen, die sich nicht für den tschechischen Staat aussprechen, würde dadurch wirtschaftlicher Schaden drohen. Das Staatsamt könne in diesem Vorgehen keinen Präzedenzfall für den endgültigen Anschluß der okkupierten Gebiete an die tschecho-slowakische Republik anerkennen. Im übrigen beruft sich die Note auf die Artikel 43 und 46 der Haager Kon- . ventioü, welche lauten: > , Art? 43: „Nachdem die gesetzmäßige Gewalt tatsächlich in die Hände des Besetzenden übergegangrn ist, hat dieser alle ihm zu Gebote stehenden Maßnahmen' zu treffen, um nach Möglichleit die öffentliche Ordnung und Sicherheit wieder herzmtellen und aufrechtzuerhaltech und zwar u n t e r B er ü ck s i, ch t i g irm g d e r L a n d e s g e s e tz e, sofern leine unüberwindlichen Hindernisse entgegensteheu." Artikel 46: „Das Privateigentum darf nutzt eingezogen werden." Für Deutschböhmens Selbstbestimmungsrecht. In allen großen Städter: Oberösterreichs und in Salzburg fanden gestern große Versammlungen statt, in denen für das Selbstbestimmungsrecht Deutschböhmens demonstriert wurde. In Linz sprach der Landeshauptmann von Deutschböhmen, Dr. v. L o d g e m a n, der seststellte, daß die viereinhalb Millionen Deutsche Böhmens und Mährens jedes Rechtes auf Volksvertretung beraubt wurden. Die neuesten Finanzmaßnahmen der Tschechen sind eine Kriegskontribution für die Deutschen. Die Donauföderation hält Redner für unmöglich. Schließlich trat er für die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa ein, doch müsse das deutsche Volk Gerechtigkeit finden. Das neue Europa kann zu einer besseren Verständigung der Völker untereinander kommen, als dies unter dem absolutistischen Regime korrupter Dynastien möglich war. — In ~ Satzburg fand eine sozialdemokratische Versammlung statt, welche im Hinblick auf die Ereignisse vom 4. März in Deutschböhmen den Anschluß Deutschösterreichs an Deutschland forderte. Die Anschlußfrage. Nach einer uns aus Zürich zugehenden Meldung b e k ä m p f t die französische Presse ». fast ausnahmslos den Anschluß Deutschö sierreich s an D eutschland. Der „Temps" propagiert ein unabhcingig.es neutrales D eu t sch ö st er rer ch unter der , G a r. a n t i e des Völkerbundes. Dies allein wäre mit der Sicherheit des Nachbarn vereinbar und entspräche übrigens dem stillen Wunsche der Bevölkerung Deutschösterreichs. Das Blatt fügt die geschmacklose Bemühung hinzu: wir verproviantieren Deutschösterreich, damit Deutschland eine gesättigte Provinz annektiert. Die Kommumsterr gegen das Parlament. Die - kommunistische Partei berief sür gestern vormittags in Weigls großen Saal im Dreherpark eine Versammlung ein, in der gegen die Verfolgungen der kom- ' munistischen Partei sowie zur Neuwahl der Arbeiterräte Stellung genommen wurde. Kommunistenführer To mann führte aus, man wolle die kommunistische Bewegung mit brutaler Gewalt Niederkämpfen. Leider beteiligen sich auch Sozialdemokraten an der.Bekämpfung der Kommunisten. Was sich jetzt ab'pielt, erklärte Redner, zeigt, daß die soviel-verlästerte Aera Stürghk noch berweitem § humaner und freiheitlicher war als das jetzige Regime. loichiinmung.)WSo etwas nennt sich demokratische Republik. (Gelächter.) Wenn man jedoch glaubt, uns Kommuuifteit mit fvlcben Mitteln kirre zu machen, fo irrt man sehr. Wir fürchten uns nicht davor, wenn wir in den Kerker geworfen werden. Wir fragen die sozialdemokratischen Führer, ob ihr Pakt mit den Bürgerlichen so " Deit geht, daß sie alles billigen, was man gegen die Kommunisten unternimmt? Die von Tomann vorgelegte Nesolnlion wurde einstimmig angenommen. ' Der nächste Redner RieheS verlangte eine Vertretnng der Arbeitslosen in den Arbeiterräten und warf den Sozialdemokraten terroristisches Vorgehen in den Betrieben Sor. Frau F r i e d l ä n d e r bezeichnete die Nationalversammlung als, Schwindel und Volksbetrug, und Kommunist Rothziegel führte aus, daß das kommunistische Proletariat fest entschlössen sei, die Nationalversammlung davynznjagen. Die Volkswehr werde die werktätigste Hilfe leisten. Die Bourgeoisie müsse medergeknüppelt werden und auf deren Leichen das Proletariat ferne Herrschaft au suchten. _ Die Südslawen fordern ebenfatts Knnstschütze. Agram, 9. M.irz. (Tel.) Der „Obzor" verlangt unter Hinweis ans die von den Italienern in Wien vorgenommenen Requisitionen von Knnstschätzen, daß die serbische Regierung die in Wien befindlichen südslawischen Kunstwerkc und K u n ftgegenstände zurückfordere. Wiener Morgenzeltung Tagesbericht. Unsere KohLermot. Streit zwischen den Pretzkanzleien von Wien und Prag. Das Tschecho-slowakische Preßbureau versandte am : Samstag einen langen Berich t, worin es die Frage der W r e n e r K o h l e n v e r f o r g u n g mir den territorialen Fragen der Sudetenländer und den von der tschecho-slowakrschen Soldateska dort angerichteten Greueltaten zu verquicken suchte. Soweit sich die Auslassung des Tschecho-slowakrschen Preßbureaus mit der Kohlenfrage beschäftigt, versucht sie in einer Polemik, die gegen tendenziöse Beschuldigungen gerichtet ist, nachzuweisen, daß die tschechische Wirtschaftspolitik in dieser Frage das Entgegenkommen bis zur Hintansetzung^ eigener vitaler Interessen getrieben habe. Es wird eine Tabelle der Kohlenzufuhren nach Wien angeführt, wonach in den zwei Wochen vom 17. Februar bis 2. März insgesamt 5976 Waggons geliefert wurden. Hierbei wird, in einem Zusatz bemerkt, daß in der semerzeitigen Konferenz der Vertreter der Stadt Wien und der deutschöst erreich i s ch e n Regierung mit den offiziellen Faktoren der tschecho-slowakischen Republik die deutschösterreichrschen Teilnehmer erklärt hätten, daß die deutschösterreichischen Staatsbahnen mü einer Lieferung von mindestens 180 Wagons täglich zufrieden wären. Nun hätte die tschecho-slowakische Republik im Durchschnitt für die Staatsbahnen 181, für die Südbahn mehr als 12, für die Gemeinde Wien mehr als 170 und für den Privatgebrauch der Bevölkerung 63 Waggons geliefert, was eine tägliche durchschnittliche Lieferung von 426 Waggons bedeute. Zu dieser Darstellung wird vom Korrespondenz- Bureau folgendes bemerkt: Die Ziffern dürsten im allgemeinen stimmen. Die Tschechen rechnen aber dabei nach Rechnungswagen zu 10 Tonnen, während unseren Abmachungen bezüglich der Bahnen die Annahme zugrundegelegt wurde, daß wir sür dieselben mindestens 184 laufende Wagen zu 13 \ Tonnen brauchten. Die Tschechen geben an, 181 Rechnungswagen für die Bahnen geliefert zu haben; es ergibt sich also gegenüber dem Mindestbedarf eine Differenz von zirka 500Tonnen oder60 Waggons täglich. Ueberdies hatten die Tschechen zugesagt, für „besondere Transporte", unter solche der Entente zu verstehen waren, weitere 20 Waggons zu liefern, die aber ausgeblieben sind, was auch aus der tschechischen Aufstellung heroorgeht. Was die Lieferung für die Gemeinde Wien anlangt, so ist der Bedarf bei den gegenwärtigen Einschränkungen über 100 Waggons für die Gaswerke, über 70 Waggons für die Elektrizitätswerke und über 250 Waggons für den Hausbrand.. Es ist daher ohneweiters erficht sich, daß mit den angelaufenen Mengen von 170 Waggon täglich (die 63 Waggons für den „Privatgebrauch" sind für gewisse Industrien in ganz Deutschösterrerch bestimmt, sie kommen für den Wiener Bedarf nicht in Betracht) das Auslangen bei weitem nicht gesunder: werden konnte und die ohnehin geringen Reserven allmählich ausgezehrt werden mußten. Dazu kommt, daß die mit der Banknotenabstempelung einsetzeyde Grenzsperre den weiteren Bezug von Hchle aus Oberschlesien ausgeschlossen hat, so daß fluch diese Unterstützung versagte. Gleichzeitig trat eine weitgehende Einschränkung der Lieferungen aus Tschecho- Slowakien ein, die einen Durchschnitt von 3080 Tonnen im Tag ergab. Damit war aber der Zusammenbruchunserer Kohlenwirtschast in unmittelbare Nähe gerückt. Nach diesen sachlichen Feststellungen polemisiert das Korrespondenz-Bureau gegen die Sprache des tschecho-slowakischen Preßbureaus, das einen Zusammenhang zwischen den Wiener Klagen und den Vorgängen in .Deutschböhmen Herstellen will, und legt der Friedenskonferenz nahe, diese Schreibweise nicht zu dulden. Wie das die Konferenz erzielen soll, können wir nicht einsehen. Gegen die Indolenz der wirtschaftlichen Ressorts. Kundgebung des Niederösterreichischen Gewerbe- Vereines. In der vorgestrigen Vollversammlung des Niedervsterreichischen Gewerbeveremes führte der Vorsitzende, Präsident A. Schiel, aus: „Die schweren WMden, welche der Krieg unserer Volkswirtschaft schlug, gelangen trotz seiner Beendigung noch immer nicht zur Heilung, ja im Gegenteil: es werden unserem Wirtschaftskörper immer wieder neue, schwere Schäden zugefügt. Die wirtschaftliche Tätigkeit, die Arbeitslust ist fast verschwunden Md Woche auf Woche vergeht, ohne daß die Wiederaufnahme der produktivenTätigkeit auch nur beginnen würde. Der gesamte Verkehr stockt immer wieder aüss neue und ist beinahe schon gänzlich eingestellt — die Versorgung, Kauf Md Verkauf werden nachgerade unmöglich. Die Ernährung des Volkes, die sich im Knege von Monat zu Monat immer schwieriger gestall te, , ist auf sinen unerträglichen Tiefstand herabgennndert, die Volksgesundheit aus das äußerste gefährdet. Und da müssen wir denn doch laut Md eindringlich unsere Stimme erheben und denjenigen, welche sür unsere Zukunft verantwortlich sind, zürnten: Besinnet Euch! Genug der Reden, der Aussätze und Bceichte! Unzähligcmale Härten wir schon den Ausspruch, daß wir Arbeitund wrederArbeit brauchen, um gesunden zu können. Aber es aesckicbt alles eher, als diese 10. März 1919 Seite $ Arbeit zu ermöglichen. Im Gegentell: hureankcatische Verschleppung nur sehr zaghaste Entschließungen kennzeichnen die gegenwärtig Lage. Oder ist es zu verantworten, daß, während auf der eine» Seite Hunderttausende arbeitslos sind Md man viele Mlllione» für die Unterstützung der Arbeitslosen und ihre Angehörige» ausgibt, aus der anderen Seite die so wertvollen Güter tzv Sachabriistung-— Maschinen, Werkzeuge, Berkehrsmitttel Verarbeitungsmaterial — noch immer nicht abgegeben werden! Daß diese Güter von Woche zu Woche schlechter werden, gani verderben oder verschwinden, statt in den Kreislauf des Wirb' schastslebens eingeführt zu werden? Es vergeht fast kein Tag' wo unsere Mitglieder nicht über diese unglaubliche, geradez». sträfliche Art des Vorgehens auf dem Gebiete der Sachabrüstmij' schwere Klage führen uni» uns zu .den. schärfsten Misteln auf fordern, gegen diese Verwaltungspraxis Einspruch zu erhebe» (Lebhafte Zustimmung). Völlige Unklarheit herrscht a u f d e m G e b i e t e der Staalssinanzen und des Getdw es ens.' Der Verkehr mit den Nachbarstaaten ist allen möglichen BeschrÜnkuuger unterworfen und eine unglaubliche b u rea u k r a tis ch e Der-, schleppungstaktik beherrscht auch alle Fragen dci Ein- und Ausfuhrbewilligungen. Man scheut sich offenbar in den S i a ö t § ä m t e 11 f ü r F i n a n z e n u n d H a n d el, mit entscheidenden.Maß« rcgelii vorzugehen, eme l ä h m e n d e I n d o l e n s waltet n den Aemtern, es fehlt die E n t s chl u ß s ä h i g k e i t u u l das frische Zugreifen. Wenn wir daher nicht gänzlich zugrundegchen Mb verelenden sollen, so müssen wir neue, t 61 f t ö f 11 g u it t einsichtsvolle Männer au die Spitze unserer Derwaltung berufen, Männer, welche das praktische Lebenkeunev und nicht in den Zeiten der größten Not ' höchstens' u w fruchtbare B u r e a u a r b e i t e n verrichten. Nu^ eiserner Wille.und größte Tatkraft vermögen uns noch vor dem' Untergang zu retten. (Allseitige Zustinnnuiig.) (Toni Girardi bestohlen.) In ’0t. Pölten „ wurde dieser Tage dem Schauspieler Toni Girardi-(dem Sohne Alexander Girardis, ein goldener Ring mit größeren Beil» lanien besetzt, 10.000 Kronen wert, gestohlen. Der, Tä-'. ter ist bisher unbekannt. (Selbstmordversuch eines Arztes.) Am Samstag abends versuchte sich der. 62jährige städtische Oberbezirksarzt und Regimentsarzt Dr. Ladislaus G. in seiner Wohnung in' Favoriten zu töten. Er erhängte sich zuerst an einem Stricke, und als dieser riß, jagte er sich aus einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe. Die Rettrmgsgesellschaft ttu stete ihm erste Hilfe und brachte ihn in hoffnungslosem Zu« stände ins Rudolfsspital. Ans Aufzeichnungen scheint' her-, vorzugehen. daß Dr. G. die Tat aus Kränkung überv d i e e r h a l t e n e W o h n u n g s k n n d i g u n g begangen hat. Die ErnährMg. , Warenabgabe der „Rahö". Zeniralmagazin VIU., Piaristengasse 19, Eingang Zelt» , gaffe 5. Heute Abgabe von frischer Germ, Paradeis m Ei Ha Toiletteserse auf Marken, Salz, Zwiebeln, Backpulver, Backobst ‘ Knoblauch, und einen kleinem Quantum Salzgurken, pro Kilo«' gramm 50 Heller. Bon 9 bis 12 Uhr. — Magazin Nibelungen^ gaffe 7: Abgabe von diversen Kleinigkeiten. Bon 9 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr. — H. Bezirk: Abgabe von prima böhmischem Lequar sür die Mitglieder von Nr. 3701 bis 4100 von 9 bis 12 Ul)r und von Nr. 41V1 bis 4300 von 3 bis 5 Uhr, weiters frische Germ, pro Dekagramm 10 Heller. — IH. Bezirk: Ab gal" von frischer Germ, Stärkin, Paprcka.. Zwiebeln und Knoblauch Bon 9 bis 13 Uhr. — IV. Bezirk: Abgabe von prima böhmischem Lequar, nur siir die Mitgucder des V. Bezirkes von Nr. 1 bis 400 von 9 bis 12 Uhr und vor« Nr. 401 bis 700 von 3 bis 5 Uhr. — IX. Bezirk: Abgabe von Lequar, nnr für die Mitglieder des XX. Bezirkes, die noch keinev Lequar erhalten haben. Bon 9 bis 12 Uhr. — X. Bezirk: Abäab, von Puddingpulver, Sardellen. Paprika, Dorrgemüse, Salz. Neibtüchern, Rewbürsten mrd Backobst. Bon S bis 12 Uhr. — XII. Bezirk: Abgabe von Salz, Döcraemuse, Zwiebeln, Reib» tüchern, Reibbürsten und Sardellen. Äon L bis 12 Uhr. — XIII. Bezirk: Abgabe von Toiletteseife auf Marken, Salz, Zwiebel^ Dvrrgemüse, Knoblauch und Paprika. Bon st bis 12 Uhr. — XVII. Bezirk: Abgabe von Lequar, für alle Mitglieder, die noch keinen erhalten habm, weiters Paprika, Toilettrselfe auf Marke»: Puddingpulver, Sardellen, Salz und Dörrgemüse. Von 9 bis 12 Uhr. — XIX. Bezirk: Abgabe von Lequar, für alle Mitglieder; die noch keinen erhalten haben. Bon 9 bis 12 Uhr. — XXl. Bezirk! Abgabe von Salz, Dörrgemüse, Gulaschtabletterr und Sardellen. Von 2 bis 4 Uhr. — XVIU. Bezirk geschlossen. Sport. s Die gestrigen Futzballwettspiele. In allen Klaffen wurden gestern die Meisterschaftsspiell origesetzi. Sämtliche Sportplätze erfreuten sich eines sehr guter Besuches. In der ersten Klaffe verliefen die meiste» Spiele erwartungsgemäß. Rapid festigte seme führende Position in der Meisterschaft durch einen glatten Steg über bte Ftondsdorser Athletiker. Nachstehend die Berichte: R a p i d—F. A. C. 4:0 (1:0). Die Hütteldorfer siegte« zwar sicher, aber nicht mit der Ueberlegenhcit, wie man es nach dem Resultat meinen könnte. Der Wiederstand der Ftoridsdorfe» wäre sicherlich ein noch viel größerer gewesen, wenn die Mannschaft nicht das Malheur gehabt hätte, schon nach viertelstündiger Sprelzeit ihren Verteidiger Lux zu verlieren, der infolge eine» schweren Sch»enbeinverletzung ausicheiden mußte. Die Tore de» Sreaer schaffen in der ersten Halbzeit Kuthan. nach der Paus« Kutyan, Swatosch und Brandstatter. Sch»edsr:chter Retschmy. 5000 Zuschauer. W. A. C.-—S l m m e r »n g 3:1 (0:1). Die Srmmeringe, überraschten msdesondere m der ersten Halbzeit durch eme seht gute Leu'ttmg^ nach der Pause batte der W. A. C. mehr vom Sptcl. Fjtr «Simmering errang Pulpittel die Führung; m bei zweiten Halbzen kamen Hemlem (2) und Vectra sür die Praterleute zu Torehrcn. Schicdsrtchter Albrecht. R u d o l f s h ü g e l—W. A. F. 0:0. Das Spiel war noch um einige Grade lanaweiliger, als es ferst torlvse Treffev