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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-08 · Heft 49 (8.3.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 49 (8.3.1919)
Date
1919-03-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Cv'llC: 4 Wien, Samstag Wiener Morgenzertung 8. März 1919 Nr. 49 Telegramme. Ä Der Generalstreik in Leipzig dauert an. ' Leipzig, 7. März. Die Streiklage ist unverändert, doch macht sich eine starke Strömung für die Beendigung des Generalausstandes bemerkbar. v I Gestern vorunttags fand hier eine stark besuchte Versammil'ung des Arbeiter- und SoldatenrateZ statt, in der der frühere Vorsitzende des Arbeiterrales Seger sich gegen den Ge- -u erat st r e i k auö'prach. Als im Verlause der Debatte Dr. Kurt >Beper die Mitteilung machte, daß er soeben ein Telegramm Erhalten habe, wonach Negierungstruppen bei Makranstadt an- - gelangt seien, bemächtigte sich der Versammlung eine große Erlegung und die Anwesenden stürmten unter Rufen „Gebt uns asten!" auseinander. So konnte es zu keiner Klänmg der Lage komme». In der gestrigen Sitzung des Leipziger BürgerausschusteZ 'wurde einstimmig der Beschluß gefaßt, den Bürgerausstand tatkräftig fortzusetzen. Verschlepptes Heeresgut irr Deutschland. München, 7. März., (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die bavrssche ^Berwertungsstellc für Heeresgut" veröffentlicht in den Blältcnt einen Aufruf ans Publtwm mit der Aufforderung, dazu beizmragen, daß möglichst große Bestände von verschlepptem und gestohlenem Heeresgut aufgebracht werden. Den Anzeigern werden B e l o h n u n g e n in Aussicht gestellt. Ein Fachmann beziffert den aus diese Weise dem Staate entstandenen Schaden auf zirka 't M i l! i a r d e u. Beim Rückzug aus den besetzten Gebieten hätten Gewissenlose wertvolles Material an Waffen, Lebensrnitteln. Vceh mid Bekleidung zu wahren Spottpreisen verkauft. Beim Räiuucu Belgiens sei die Bevölkerung wartend an den Straßen gestanden und habe mit den Soldaten die besten -Geschäfte gemacht. Belagerungszustand in Elsaß. , _Zürich, 7. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Di/ srauzoinchen Behörden haben zur Unterdrückung von Strcikunruhcn über das Elsaß den Belagerungszustand verhängt. Die Rückkehr des Elsaß zu Frankreich. / Stratzburg, 7. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Hier hür eure Konferenz von Delegierten der sozialistischen Föderation des Rhein- und Moselgebictes stattgefunden. Die Konferenz begrüßte die Rückkehr der von Frankreich im Jahre 1871 losge- ^rnmen Gebiete zu ihrem Stammland und verlangt, daß.die Elsaper imd dre Lothringer so^ rasch wie möglich unter eine g e m e i n s ch a s t l i ch e G e s e tz g e b u n g flestellt werden, lowic. daß jedes Ausnahmerecht, _ welches die Bevölkerung der Vorteile der republikanischen Gesetzgebung beraubt, aufgehoben werde. Der Attentäter Auers verhaftet. , Snü^enA > März. (Tel. der „Wr. Morgenztg/1 Der .llcetzger Alois L r n d n e r, der nach der Ermordung Eisners Landtags;aal emdrang und durch Revolverschüffe die Minister O e s e l und G a r r e i s ermordet und Minister Auer 'chwer^. verwundet hat. wurde verhaftet. Der Zilstand des Ministers Auer ist andauernd e r n st. Die Versorgung Deutschlands durch die Entente. Amsterdam, 7. März. Nach einer Meldung des „Tyd" aus Paris habe sich Frankreich am 2.März offiziell geweigert, an der Ausführung deS P l a n es zu r V er sor g u n g D e u i schla nd s m it-> Zuwirken, mit der Begründung, daß kein Pfennig - deutsches Geld dafür verfügbar gemacht werden dürfe, bc Frankreich dadurch der Schadenvergütungsbetrage für die Verwüstungen in Frankreich beraubt würde. Die Bereinigten Staaten weisen demgegenüber darauf hin,' daß die Schaffung dauernder Ordnung in Deutschland für Frankreich viel wichtiger sei als für die Vereinigten (Staaten. Das Mitglied der englischen Lebensmille ko nmission J'ohn Beale, der vor einigen Tagen zurückgetreten ist, sagte, daß es die Hauptaufgabe der Wett sei.Deutschland vor der Aushungerung 5u bewahren, , nenn dieses feinen Verpflichtungen Nachkommen solle. H 0 0 v e r erklärte in einem Gäspräch mit einem Journalisten, man stehe vor der Wahl ■ zwischen der sofortigen Lebensmittellieferung an Deutschland und der Pest des Bolschewismus. In amerikanischen Kreisen glaubt man, daß es vielleicht gut-sein werde, einen Druck auf Frankreich auszüüben. Ein hoher amerikanischer Diplomat, fugte: Es handelt sich nicht darum, Deutschland gegenüber wohltätig zu sein, sondern ausschließlich um die Verteidigung unserer eigenen Interessen. Die Hilfe, die wir jetzt Deutschland erweisen, wird für uns hundertfältige Früchte tragen. Amerika tmff den Frieden mit Deutschland beschleunigen. , London, .7. März. (Funkspruch.t Der Berichterstatter der Zhucä" in Washington schreibt mit Bezug ans die Opposition, welche sich in gewissen pobt-schrn Lageril Amerikas gegen Wilsons Bölttrbtmdpolitck richtet, daß die meisten Gegner des Präsidenten dem Prinzip des Völkerbundes nicht feindlich gegenüberstünden;' sie seien aber dagegen, daß der Plan deS Völkerbundes in die allgemeinen Fcirdeüsbeftimmungen einbezogen werde. Sie seien der Ansicht, daß zuerst der Friede mit Dcntschtand unterzeichnet und sodann das Problem des Völkerbundes in Angriff genommen werden solle. Eine Abordnung der Berliner Streikenden in Weimar. r*i Weimar, 7. März. Die unter Führung von Richard M nll e r stehende Abordnung der Berliner Streikenden ist \y.\xit in Wennar erngetrosfen. Die Hungersnot in Wiener-Neustadt. Budapest, 7. März. (Töl. L»r. ,Mienvr Morgenzeliung.") Auf bis Nachr-kcht von. einem geplanten Änoruch - VKt - W iHne r-Ne « ftä d t er BSd 611<&r it n g auf ungarisches Gebiet irrü der Mrgermeister Tnit der dortigen Behörde telephonisch in Verbindung erhielt die Aufklärung, daß die Erbitterung wegen I der Lebensinittelkiiappheit im Wachsen begriffen sei. Falls seitens .der ungarischen Negierung keine Abhilfe crfoltze, könne matt keine Verantwortung für die kommenden Ereignisse übernehmen. -Das Mische PalMna. ' Erklärungen Wilsons. Stockholm, 7. März. (Tel. der „Wr. Morgenzig.") Wilson empfing am Montag eine Delegation des amerikanisch-jüdischen Kongreffes. Auf die Begrüßungsansprache erwiderte der Präsident, er habe schon in einem früheren Zeitpunkt seine Billigung der Balfourschen Erklärungenbezüglich der historischen Ansprüche des juvischen Volkes aus Palästina kundgegeben. Er sei jetzt mehr als je überzeugt, daß die in der Entente vereinigten Nationen darin übereinstimmen werden, daß in Palästina die Grundlagen zum Ausbau eines jüdischen Gemeinwesens gelegt werden. Die Tschecho-Slowaken kaufen Donaudampfer Prag, 7. März. (Del.-Kornp.) Nach einer Meldung des „Pravo Lidu" verhandelt die tschechische Republik mit der Dollau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in Wien, wegen Ueberlassung einiger' DamP fer. Es soll eine Verbindung auf der Donau mit den Republiken Kaukasus und Kuban gesichert werden, wohin die tschechische Regierung bereits Vertreter entsendet hat. Zahradnik gegen das Zölibat der katholischen . Geistlichen. Prag, 7. März. (Tel. der,„Wr.Morgenztg/h Dem Eisenbahumimster Pater Zahradnik ist ein Schreiben einer Frau aus Kroatien zuflekommen, die mit einem Geistlichen ein Verhältnis hat, dem zwei Kinder entsprossen sind. Sw wendet sich nun an Pater Zahradnik mit der Bitte, beim Erzbischof von Agram in der Richtung zu intervenieren, daß den Geistlichen gestattet werde, zu heiraten. Der. „Benkov" veröffentlicht nun heute den Wortlaut eines Schreibens, welches Ersenbahnminister Pattzr Zahradnik an den.E r z b r s ch 0 f v 0 n A g r a m gerichtet hat und in welchem eS heißt: Vernichten Sie nicht so viele menschliche Seelen, haben Sie Verständnis dafür, daß für Tausende von Geistlichen und Tausende, von Frauen das Zölibat eine Quelle der .Sünde ist, deren Beseitigung in. der Macht der Bischöfe liegt, ohne daß durch die Beseitigung auch nur mit einem ' einzigen Stein am Gebäude der Kirche gerührt werden würde. Gründung einer anglo-tschechischen Liga. Haag» 7. März. Kiel, der „Wr. Morgenztg.") Unter dem Protektorate des Herzogs.'von Wales wurde eine anglotschechische Liga in London gegründet. Es soll eine Hilfsaktion für die Tschecho-Slowaker emgeleitet werden. Versammlungsfreiheit in Böhmen. Nur für Wallfahrten und Prozessionen. Ppag^ 7. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der Verfasimlgsausschuh der ts.ch ech isch en Natio na lversammlung hat - fiel der Beratüng. des neuen Versämmlungsgesetzes. entgegen dem Anträge der Sozialdemokraten beschlosten, daß auch künftighin öffentliche Versammlungen sowie jede Kundgebung bei der Behörde anzumelden seien. Ausgenommen sind Prozessionen und Wallfahrten. „Pravo Lidu" legt gegen dieses Vorgehen misch ebenste Verwahrung ein und erklärt, daß sich die tschechische Arbeiterschaft die Beschränkung der Versammlungsfreiheit nicht werde gefallen lasten. In dieser Sache gebe es kein Kompromiß. Kämpfe zwischen Ungar« und Serben. N. Budapest, 7. März. (Del. der „Wiener Morgünzeitung.") .Aus Szegmezard sind über Anordnung des dortigen Nationalrates 4000 Nationalgardisten gegen die Serben ausgezogen und stießen mit diesen zusammen. Bei diesen Kämpfen blieben 120 Ver wundete-und viele Tote auf dem Platze. Die Ortschaft Darda wurde bei den Käntpsen vollständig eingeäschert. Die Bewohnerschaft von Fünfkirchen steht vor der bittersten Not. . Verrvaltrmgsreform in Angarn. Budapest, 7. März.. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der ungarische Landesarbciterrat beriet gestem mit Regierungsvertretern über die möglichst rasche A^schafsungderBnreauk r a t i e in der Verwaltung und in dm Aetntern der Republik. Die Enquete beschloß, sofort Schritte einzuleiten und den bisherigen Berwaltungsapparat abzuschassem Demonftrationszug der Vudapester Kellner Mit den Kellnerinnen und Zigeunermusik. n. Budapest, 7. März. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung.") Die streikenden Kellner veranstalteten hetrte einen Demonstrationszug über die Rnkoczh- und Mnftuinsstraße. Sie zogen in einer unendlichen Reihe mit den Kellnerinnen und Zigeunermusik auf die Nluseumsstraße, wo sie dann in der alten Technischen Hochschule eine Versammlung abhielten. Nachmittags hielten die Kasfeehausbesitzer eine Versammlung ab, in welcher die Forderungen der Kellner besprochen wurden. Wahrscheinlich tvird eine Einigung zustandekoNlMLll. Dis Lage der Juden in Siebenbürgen. Budapest, '?. . März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Eme ungenannte, doch' wie „Magyarvrszag" versichert Merlässige politische Persönlichkeit äußerte sich nach ihrer Rückkehr allst Siebenbürgen über die. Z tv a n g s l a g e der siebenb ü r g.i s ch e n I u d e n. Der Gewährsmann erzählt, daß die nunämschen Truppen bei. ihrem Einmarsch in H c r m a n nft a d t die dortige I u d e ns ch a f anfgefordert haben, sich R ei ch s r« m ä n i en a n z«s ch li e ß eu und sich als Rumänen m bekennen. Diese Aufforderung wurde einte eigens berufenm Deputation unter Führung deS' Klausmburger Ovev° rabbiners bekanntgegeben. Die Iudenschaft hat sich Bedenkzeit vorbchaltm, welche ihr vom nnnsinischen Rcgimmgsvertteter Iulms M a n.i u gewährt wurde..... , Militarismus in Polen. Das Preßbmeau der polnischen Gesandtschaft in Wien meldet: Die Abgeordneten Skarbek, Korsanth und Gellossen unterbreiteten dem polnischen Reichstag in Warschau einen die Rekrutenaushebung in Polen betreffenden Antrag. In Ab-, wesellbeit des Antragstellers begründete im Reichstage der Abgeordnete Glombinski die Notwendigkeit der Aufstellung einer Armee in einem Ausmaße, daZ der Größe der Gefahr, in welcher sich der von allen Seiten befehdete polnische Staat befindet, entsprechen würde. Die Antragsteller befürworten d i e A u s h e b u n g der Jahr-- gänge 1897 bis 1892. Nach ahgesührter Debatte beschloß dev Reichstag einstimmig diesen Antrag der Mllitarkommlssion zn überweisen. Die Wählen zum Warschauer Gemeinderat. Nach einer Mitteilung der hiesigen polnischen Gesandtschaft stellt sich das Wahlresultat in den Warschauer Gemeinderat folgendermaßen dar: die polnischen nationalen Parteien erhickteu. insgesamt 61 Gemeinderatsmandate, die sozialistische Partei 23, auf die j ü d i s ch e n L i st en e n tf i e l e» ins ges a m t .2 7 Sitze. Die Führer der jüdisch« Volksparter P r y l u c k i und H i r s ch h 0 r n s 0 w i e d a s H a u p k. der jüdischen Assimilati0«sPartei in Warschau, B e r e n s 0 n, sind nicht gewählt worden. Nähere Mitteilungen stehen noch aus. Die Pogrome in der Ukraine. Vorschläge zu ihrer Bekämpfung. Winnitza» 7. Duirz. (Ukr. Pressedienst.) Der.Minister für j ü d i s ch e A n g e l e g e n h e i t e n hat dem ukrainischen Ministerrat eine Reihe von Vorschlag« zur B ekämpsllng von Pogroms unterbreitet. Die Zivilinternierte« in Amerika freigegeben. Budapest, 7. März. (Tel. der „Wr. Morgmztg.*) „Magvarorszag erfährt von zuständiger Stelle, daß bie österreichisch-ungarischen Ziv ilinternierten in dm Veremtgtrn-Slaaten von Nordamerika fteigelassm wurden. Mit diesem Schritte will die Unionregierung ihre Friedensneigung beweisen. Die Königin von Rumänien in Paris. Paris, 7. März. (Tel.-Korr.-Bur.) Königm Maria v 0 n R u m ä n i e n gewährte den Pressevertretern eine Unterredung in deren Verlauf sie sagte: Ich war überzeugt, daß die Entente den Krieg gewnmen würde. Diese Gewißheit hat mich mt verlassen, auch nicht in den schlimmsten Tagen. , Zum Schlüsse der Unterredung sprach Königin Marra dte Absicht aus, die verwüsteten Gebiete Frankreichs zu besuchen. Nene italienische Senatoren. Lugano, 7. März. (Tel. der „Wr. Morgmztg/0 Der König von Italien hat dm gewesenen Bürgermeister von Trrest. Dr. Alttlio Nortis, der sich sofort nach Kriegsausbruch nach Jtaü« begeben hatte, ferner den jetzigenVücgermetster Balerio und beit Bürgermeister von Trient, Zippel, in den Senat berufm. Die italienische Wahlreform verschoben. Rom» 7. März. (Agenzia.) In namentlicher Abstimmung hat die Kanlmer mit 843 gegen 129 Stimmen einen Antrag des Ministerpräsidenten Orlando angenommen, die Besprechung des Antrages Turatts über die Wahlreform Mt sechs Monate zu verschieben. ' ' v ' ' " ‘ ■ : * Uneinigkeit auf der Friedenskonferenz. ' Bern, 7. März. (Tel. der „Wiener Morgsnzertung/H Der über die Vorgänge auf der Friedenskonferenz stets gut unterrichtete Korrespondent des. „Daily Telegraph" verweist darauf, daß überfeines der vielen zu.lösenden Probleme Einigko i t herrsche. Große SchwierigkeiL bereitet die Frage, wie Frankreich die Sicherungen gegeben werden können, die es fordert. Die Liga der Nationen kann diese nicht gewährensolange Deutschland nicht zur Friedenskonferenz zugezogen ist. Es birgt große Gefahren in sich', die deutsche Industrie und den deutschen Handel wieder aufleben zu lassen, ehe die ftanzösische Industrie vollauf beschäftigt ist. Sv bleibt Nur übrig, um Frankreich zu beruhigen, starke Grenzstaaten gegen Deutschland zu schafftn, den Tschechen zu gestatten, zwei Millionen Deutsche einzuverleiben, Polen Danzig und das Hinterland zu geben. Die Absplitterungen werden Deutschland für Frankreich Weniger gefährlich erscheinen lassen. Da die Tschechen an ihrer Ostgrettze einen mächtigen Nachbar brauchen, wird Masaryks Wunsch entsprochen und eine Arnte'e gegen die Bolschewikr entsendet werden, die aus Tschechen, russischen Kriegsgefangenen und Freiwilligen bestehen soll. Geld und Munition werden die. Alliierten liefern. Der Abschluß des Friedens. Luzern» 7. März. (Tel. der «Wr. Morgenztg.") Nach Mitteilungen unterrichteter Kreise trifft Llovd George Ende dieser Woche wieder in Paris eur. Auch Ministerpräsident O r l a n d 0 und Wilson werden am 11., beziehungsweise 13. März in Parts eittlressen. Der Präliminarsriede wird,zwischen dem 16. und 2ö. März abgeschlossen werden. Die nächste Plenarsitzung der Friedenskonferenz findet vormntlich am 25. März statt. wormif Wilson eine Reise durch Belgien autreten wird. Für deii 1. April werden die deutsche» D e l e g i e r t e ti ei »geladen tvcrden. Ende März wird auch der F r i e d e mitOe st er reich, Bulgarien undderTürkei abgeschlossen werden. WERBET für di© Wiener NTorgenzeitung. Vöriariäöt si©! irr aileft Gastond Caf6hä0seffi.-

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