Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 48 (7.3.1919)
- Date
- 1919-03-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 —* SBien, Freitag Viener Morgettzeitung 7. März 1919. Ne 48 .-"... —..-n,n,, --- ' ,-: Inland. Ä Riederösterreichische Landesversammlung. - Nach' einer Pause von drei Monaten ist gestern die provisorische niederösterreichische Landesversammlung wieder zusammengetreten, um die Vorbereitungen für die definitive Landesversammlung zu treffen. Hierzu ^hört in erster Linie die Durchführung der Wahlreform. Zu diesem Zwecke wurde ein Verfassungsausschuß gewählt, der diese Vorlage zu beschließen staben wird. Auch die Wahlreform für den Wiener G e m e i n d e r a t muß nach ihrer Erledigung im Ratvaus der Genehmigung des. Landesausschusses unterbreitet werden. Begrüßung der konstituierenden Nationalversammlung. Laübeshäuptmaittl v. Steiner eröffnet um 11 Uhr die Sitzung und hält zunächst den verstorbenen Mtgliedern K u r a n d a und Lecher Nachrufe. Hierauf begrüßt der Vorsitzende namens der uiederösterreichischeu Landesversammlung anläßlich des Zusammentretcns der Konstituante die definitive Veriretung des deutschösterreichischen Volkes auf das herzlichste. (Beifall.) Möge es ihr beschieden sein, frei von nationalen Schwierigkeiten, frei von jeder undemokralischen Einrichtung, bald zu Erfolgen zu gelangen. Er gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Staatsvertret uug sich vom Polizeigeist der einstmaligen Ge fetz es tech ui k freihalten und dem unbedingten Erfordernis der autonomen Staatsverwaltung das richtige Verständnis entgegenbringen wird. Schließlich wünscht er ihrer Tätigkeit Segen und Gedeihen. (Lebhafter Beifall.) Zwetzbacher beantwortet die dringende Anfrage Denks und Genossen betreffend die Marchregu- . lierung. Die in Retz befindliche. Kreishauptmannschaft von Südmähren (Znaim), das sich an Niederösterreich anschließen wollte, hat schriftlich dagegen protestiert, \ daß ihre Vertreter zur gestrigen Sitzung nicht geladen wurden. Das Schreiben wird dem Verfassungsausschuß Angewiesen. Nach Erledigung des Einlaufes wird die Sitzung zur Nominierung der Kandidaten für die Ausschüsse durch die Klubs unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung werden die Wahlen in den Gemeinde-, Versassungs-, Landeskultur-,'Schulimb Wahlausschuß vorgenommen, die sich sofort konstituieren, woraus die Sitzung geschlossen wird. Aufhebung des Lchrerinnenzölibats. Die Abgeordneten S ch o l z, Z er d i k und Genossen batten in der niederösterreichischen Landesversammlung. den Antrag auf Aushebung des Zölibats der Lehre r i n n e n des flachen Landes Niederösterreich eingebracht. Nunmehr liegt der Bericht des Landesrates betreffend die Erlassung eines entsprechenden Ge-', setzes vor. Die Hilfe für den Krankenanstaltenfonds. , Weiter befindet sich im Einlauf der.heutigen Sitzung der Bericht der niederösterreichischen Landesregierung und des Landesrates betreffend die Regelung der Verhältnisse des Wiener Krankenanstaltenfonds und der öffentlichen Krankenheitanstalten Niederöfterreichs. Der Bericht schildert die traurige finanzielle Lage.der Wiener Krankenanstalten vor und während des Krieges, verweist aus die Unzulänglichkeit und Unhaltbarkeit der Fondswirtschast und bemerkt, daß die ganze übermäßige Verschuldung des Fonds sich als die unmittelbare Folge des Krieges darstelle und einen Passivposten des früheren Gesamtstaates bilde. Die aus Anlaß und während. des .Krieges kontrahierten Schulden des Krankenanstaltenfonds wären daher der Liquidationsmasse dieses Staates zu überweisen. Es wird sohin der Antrag gestellt, den Landesrat zu ermächtigen, dem Wiener Krankenanstaltensonds ein Darlehen von zwei Millionen-Kronen zu gewähren, ferner die Verpflegstaren zu erhöhen und wegen Uebernahme der Schnüren durch die Liquidationsmasse des Staates unverzüglich die notwendigen Verhandlungen einzuleiten. Des Verfassungsausschutz. Keine Ernennungen von Abgeordneten. — Demokratische Republik. — Deutschösterreich ein Bestandteil des Deutschen Reiches. Der . V.e rfaffungsausfchuß der konstituierenden Nationalversammlung wählte gestern den Abg. Dr. Elleybogen zum Obmann, Abg. Dr. Seipel (Unterrichtsminister im Kabinett Huffarek, chriftlichfozial) zum Obmann-Stellvertreter und die Wgeordneten Dr. Aigner (Sozialdemokrat) und Dr. Schönüauer (deutschnational) zu Schriftführern. Der Ausschuß beriet zunächst das Gesetz über die Staatsform und das besetzte Gebiet, über das der ^tacttskanzler Dr. Renner vorgestern in der Plenarsitzung der Nationalversammlung gesprochen hatte. Die Ernennung non Abgeordneten für die besetzten Gebiete wurde ab gelehnt. Der Gesetzentwurf über die S t a a t s f o r m wurde unverändert zum Beschluß erhoben. D e u t s ch ö st e r K e i ch ist eine d e m o k r a t i.s ch e Re p u b l t k.. Alle öffemttchen Gewalten '• wmDm vom DM eingssetztl D e u t f ch v f? e s r e i ch i it e •; r: -B e jt ti v. Ä 1 erl der b e u t i ei*, c ir e v l- '• . * Schltvklich m■ if, den Entwurf eines 4■ .....cs zulegcu. VerLnderuygen in der Verwaltung. Es ist^ selbstverständlich, daß durch die Koalition, die zwar bisher noch nicht, als feststehende Regierungsform in die Erscheinung getreten ist, aber doch auf Grund des Kompromisses der Parteien tatsächlich die Herrschaft über die Republik ergriffen hat, auch die bisherige Art der Verwaltung DeutschösterreichS von Grund aus um gestaltet wird. Hinter den Kulissen vollzieht sich ein erbitterter Kampfs der hauptsächlich zwischen Christlichsoziä'len und Sozialdemo-" traten geführt wird, und bei dem die Deutschnationalen als geduldete Mitkämpfer mitgehen. Die Sozialdemokraten, die die stärkste Partei der Nationalversaunnlung sind, fordern, daß der Staats kanzlei, das heißt also dem alten Ministerratspräsidium, das StaatSamt des Innern als Unteramt angegliedert werde. Es soll mit einem Sektionschef oder einem Unterstaatssekretär als Leiter an die Staatskanzlei an gegliedert werden. Ferner soll das Auswärtige A m t und das Am t für H e e r w e s e n der Staatskanzlei unterstellt werden. Das Mmifterratspräsidium würde also dann bier Staatsämter in sich vereinigen. Dem Amt für öffentliche Arbeiten sollen nach der Forderung der Sozialdemokraten noch das Patentayit und das Ge- >w e r b e s ch u l w e s e^n entzogen und dem Hand e l s r e s fort übertragen werden. Das Staatsamt für öffentliche Arbeiten soll das gesamte Verkehrswesen einschließlich Post, Telegraph und Eisenbahnen übernehmen. Das E r n ä h r u n g s am t soll nur mehr für die Zeit der außerordentlichen, durch den Krieg hervorgerufenen Schwierigkeiten - hinaus bestehen bleiben und dann dem Staatsamt für soziale Fürsorge angegliedert werden, welches schon jetzt das Ressort des Gesundheitswesens übernehmen soll. Es würden also unberührt von den _ geplanten Veränderungen nur die Staatsämter für Justiz, Handel und Finanzen bleiben. Dieser Plan Dr. Renners, der natürlich nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als die Besitzergreifung der gesamten Verwaltung durch die Sozialdemokraten, stößt auf den erbitterten Widerstand der Christlichsozialen, die sich zunächst in der.schärfsten Weise gegen die Unterstellung des Staatsamtes für Inneres unter die Staatskanzlei wehren. Gerade dieses Amt, das ihnen bisher ihre Wahlschwindeleien sicherte, würde ihnen durch Entfernung des Dr. M a t a j a und durch seine Ersetzung durch einen Sozialdemokraten das Leben sauer machen. Ihre Wahlerfolge in der Provinz basieren ja hauptsächlich darauf, daß sie bisher auf die treueste Mitarbeiterschaft der Bezirks Hauptleute und der Landesregierungen sicher rechnen konnten. Wenn nun die Sozialdemokraten gerade diese für die christlichsoziale Partei so wichtigen Posten besetzen, so hätten die Christlichsozialen überhaupt für alle Zukunft ausgespielt. Die Regierungsbeamten in der Provinz waren bisher immer schwarzgelb orientiert und neigten sich nach dem Absterben der Monarchie der christlichsozialen Partei zu, von deren Krippe sie sich viel erhofften. Wenn sie nun von Wien aus sozialdemokratisch gerichtete Vorgesetzte erhalten, so wird der letzte Hoffnungsanker der Christlichsozialen ausgehoben.. Man kann sich also vorstellen, welche Kämpfe zwischen den beiden großen Parteien im Gang sind. Angesichts dieses Aufeinanderprallens zweier großer Weltanschauungen ist es einfach lächerlich, wenn die bei den Wahlen so fürchterlich zugerichteten Deutschnationalen noch weiter Beachtung ihrer Forderungen verlangen. » Der Deutschenpogrom in Tschechien. Fast aus allen großen Städten Demschböhmens und des Sudetenlandes liegen Meldungen über Schießereien des tschechischen Militärs vor. Im ganzen wurden 60 Bürger erschossen, 300> mehr oder minder schwer verletzt. Die Vorstände der deutschen Organisationen in Aussig, Teplitz, Eger, Karlsbad und Reichenberg sind in Hast genommen worden. Seit Dienstag ist auch die Zufuhr von Lebensmitteln in das deutschböhmische Industriegebiet eingestellt worden. Die Rerchenberger Arbeiterschaft beschloß, als Protest gegen die Schießereien in Deutschböhmen, neuerlich den Generalstreik zu proäamierem Aufent" altsbeschrLuknngen in Tirol. Innsbruck, 6. März. Die Landesregierung hat mit einer heute verlautbarten Verordnung die Einreise nach» Tirol in der Weise eingeschränkt, daß nur denjenigen Personen in den Grenzstationen der Eintritt in das Land gestattet wird, die eine E i nreisebewilliguna der Landesregierung in Innsbruck oder — bei Beamten oder anderen öffentlichen Bediensteten — einen schriftlichen Dienstauftrag vorweisen können. Die Einreisebewilligung kann aut schriftlichem oder telegraphrschemWege unter Angabe des Zweckes und gegen Erlag von 10 Kronen bei der Landesregierung nachgesucht werden, die in der Bewilligung auch die Dauer des Aufenthaltes mtttellt. Personen, die nur durch Tirol d ü r ch z u r e i s e n beabsichtigen, dürfen . sich in Tirol nicht länger aufhalten, als es nach den Anschlnßverhältnissen der Eisenbahnzüge notwendig ist. Im L a n d e bef i n d l i ch e Fremde müssen sich binnen drei Tagen IM die Aufmthaltsbewilligung bewerben. Für Reisende aus Vorarlberg oder der Schweiz sind besondere Bestimmungen getroffen worden. _________ Tagesbericht. Kritische Tage. Der Weg unserer Regierung ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Sie stellt ihr Licht nicht hinter den Scheffel und läßt keinen Tag vorübergehen, ohne uns über ihre reformatorischen Absichten zu informieren. Mit guten Worten imd Papier wird da nicht gespart e sie kennt rmsere Nöte, sieht die Blößen, unseres Gewandes, fühlt den Hunger unserer Kinder und ist, wie sie in rmzähligen amtlichen und inoffiziellen Kundmachungen betont, mit der Berbessenmg unserer Lage beschäftigt. Das Volk hungert die Negierung tröstet, und so geht es seit Monaten, ohne daß die Spur einer Besserung sichtbar würde. Wir haben eine Abordnung uacfi Paris geschickt und der Erfolg-war ein recht durstiger. Aus Paris wird grineldet, daß die alliierte Lebensnuttellommiffion über die Versorgung der Zeutralmächte Beratungen abhält. Dabei wurde festgestellt, daß anitoft des minimalen Bedarfes von täglich 6000 Tonnen nur 800 Tonnen abgehen und daß. auch diese infolge der von Italien verhängten Grenzsperre nicht voll abtransportiert werden können. Mit der Kohlenversorgung steht es schlechter, als je zuvor. Die Streiks in Deutschland, die Rivalität der neuen Staaten und das völlige Versagen des Transvortdienstes hat eine Kalamität hervorgerusm. die sich vorlffusig in neuen Einschränkungen imd Sparmaßnahmen äußert, jedoch noch west größere Dimensionen am zimehmen-verspricht Nicht bestes sticht es m’rf dem fonfi'gen Bedarf Don einem Adbau der Preisesift nichts zu imircii, eher ist vas Gegenteil der Noch immer kostet ein b.'.lbwrgs Uv.ab.rer am-’1l.. r K.-onen. cm Paar Schuhe :'•*>» ist? st> > aai.:'. c :r:• I.V) >■; L ■"•i'il't li.’-fi'f .vien, i.jc war'.ru!a;|c::. (ViriiTiMi::*-: lj:e W.Se- Polst, i'stl!-.sa' 1 > m..o no.i) l uiiic aa' \w) ■ Daß etwas geschehm muß, fühlt die Regierung wohl selbst. Dre bluttgm Vorgänge in Berlin, die Werbekrast der spartakistrschen Idee zeigen llar, wohin Unschlüssigkciten und eine Vogel-Strauß- Polittk führen. Noch Herrscht in Wien Ruhe und Ordnung. An Miseren Staatslenkern liegt es, wmn wir vor dm Schreckm des Bürgerkrieges bewahrt b 5ei b e n solle». Die Kohlenkrise. Die.bedrohte Industrie. Die Gefahr der antzersten Einschränkung des Bahnverkehrs. — Bermehruna. der Arbeitslosigkeit. — Drohende Kreditkrise. . ‘ , . Erst vor einigen Tagen brachten wir die Mitteilung, daß. me Industrie infolge der Kohlennot vor einer Katastroph e steht, wenn nicht raschestens eine Besserung in der Kohlenzufuhr . eintritt.. Die Situation hat sich seitdem nicht nur. nicht . gebessert, sondern geradezu v e r sch ä r f t. Täglich mehr e n - s r ch d i e. B e t r i e b e, hie infolge Kohlenmangels zum . S^t r l l stand gezwungen sind. Wohl ist es bisher Fabrikm in . größerem-Umfang gelungen, durch gewisse Maßregeln, wie Aufkäufen von Kohlx um jedm Prers, Feuern mit Holz, Anschluß^ an das städtische Elektrizitätswerk, das ihnen 30 Motocstunden - wöchentlich liefert, Handbetrieb und, anderem eine Strlleaung des . Betriebes zu vermeiden, aber auch viele dieser Fabriken. sind . bereits am Ende ihrer Kräfte angelangt. ' Neben dieser Gefahr für die Industrie droht aber auch bic: der äußersten Einschränkung des Bahnverkehrs. Wie wir nämliche von informierter Seite erfahren, sind die Zufuhren au Bahn kohle auf Null gesunken, so daß ab Samstag der tägliche Zugs verkehr noch werter eingeschränkt werden wird, wenn nicht raschestens eine Besserung eintritt. ' In welchem Ausmaße die Kohlennot nicht nur unsere Produk-: tion, dre Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigsten Bedürfnissen usw. bedroht, sondern auch jede Besserung auf dem Gebiete des Eisenbahnverkehres unmöglich macht, geht daraus hervor, daß; eine namhafte Anzahl van Lokomottven zur Reparatur in den Werkstätten bereit steht, aber nicht repariert werden kmrn, weil die st notwendige . Kohle dazu mangelte. Wird die Kohlenkrise nicht in. kürzester Zeit behobm, so st eht bei dem vollständigen Stillstand der Produktion eine Z &; nah m e der Arbeitslosigkeit, eine E l nft e l l u n g jeden V e r k e h r s und in weiterer Folge die . Kreditkrise bevor. , Die Einschränkungen im Personenzugsverkehr. Infolge neuerlicher Verschärfung der Kohlenkrisetreten, wie die deutschösterreichische Staatsbahndirektron amtlich mitteilt, ab Sams-» tag den 8. Mätt folgende Einschränkungen im Personenmgsverkchr ein: S t r e ck e W i e n-W e st b a h n h o f—A mst e t t e n (S a l z b u r a—I n n s^b r u ch; Die Züge 215 und 216 (ab Wien-Westbahnhos 7 Uhr früh, beziehungsweise an Wieu- Westbähnhof um 9 Uhr 45 Min. abends) verkehren nur mehr an jedem Dienstag und Freitag, die Züge 111 und 112 (ab Wien-West- ’ bahnhof b Uhr abends, beziehungsweise 12Uhr 45 Min. nachmittags) nur mehr nachts von Dienstag auf Mittwoch und von Freitag auf Samstag, so zwar, daß Zug 111 jeden Dienstag und Freitag Wicnverläßt und Zug 112 jeden Mittwoch und Samstag in Wien eintrlfft. — S t r e ck e S t. P ö l t e n — S t. Aegyda. N.: , Die Züge 1917 (ab St. Pölten 5 Uhr 18 Min. nachmittags) und 1912/1814 (ab St. Aegyd 5 Uhr 15 Min. früh, ab Freiland 5 Uhr, 55 Min. früh) verkehren nur zwischen St. Pölten und Freiland täglich in der Teilstrecke Frnland—St. Aeghd a. N. und zurück nur jeden Dienstag und Freitag. — StreckeSt. Pölte n— Leobersdorf: Zug 1816 (ab Leobersdorf 8 Uhr 20 Mm.' vormittags, an Hainfeld 10 Uhr 29 Mim vorm.) entfällt. Zug 1817 (ab Hainseld 4 Uhr 29 Min. nachmittags) entfällt in der Teilstrecke Hainfrld-Weißenbach N. — S t r ecke W i e n - F r a,n z ' I o s e f s - B a h n — G m ün d: Züge 21 und 22 (ab Wien- Franz Josefs-Bahn 6 Uhr 15 Mim früh, an Wien - Franz-- Josefs-Bahn 10 Uhr 32 Mim abends) verkehren nur mehr an jedem Dienstag und Freitag. Die Züge 117 Göpstitz— Gmünd (ab Gövfritz 4 Uhr 30 Min. früh) 29 und 34 (ab Wien-Franz Josefs-Bahn 12 Uhr 10 Min. nachmittags, an Wien-Franz Josefs-Bahn 1 Uhr 50 Min. - nachmittags) wurden eingestellt, Dafür wird Zug 8665 (ab Wien-Franz Jyfefs-Bahn 7 Uhr 43 Mim abends) in allen Haltestellen der Strecke Schwarzenau—' Gmünd anhalten. — Strecke Wien-Franz Josefs-« Bah n—K r e m s m d. D.: Die Züge 311 und 312 (ab Wren- Franz Josefs-Bahn 5 Uhr 25 Min. nachmittags bezw. an Wien- Franz Josefs-Bahn 8 Uhr 53 Min. vormittags) verkehren nur mehr an jedem Dienstag und Freitag. — StrecreSiegmun d sherber g—K r e m s a. d. D.: Die Züge 3811 und 8812 (ab Siegmundsherbera 4 Uhr 3 Min. nachmittags, beziehungswesse ab Krems m d. D. 8 Uhr 28 Min. vormittags) entfallen, dagegen verkehren die Züge 3821 und 3822 (ab Siegumndsherberg 5 Uhr 5 Min. vormittags, beziehungsweise ab Krems a. d. D. 7 Uhr nachmittags) in der gleichen Stteäe jeden Dienstag und Freitag. — Strecke A b s d o r f -- H i p p yr s d o r f— Stockerau: Auf dieser Linie, werden nur inehr die Züge 3583 (ab Absdorf-Hippersdorf 8 Uhr 25 Min. vormittags) und ,3592 (an Absdorf-Hippersdorf 12 Uhr 25 Min.'nachmittags) an lebent. Dienstag und Freitag mit Anhalten in Gaisruck, Hausleithen undst Ober-Zogersdorf verkehren. — S t r e ck e G ö p f r itz7- Raabs: Die Züge 3058 und 3053 (ab Raabs 6 Uhr 45 Mm. vormittags, beziehungsweise ab Göpfri.tz 12 Uhr 15 Min. nachmittags) werden statt Mittwoch und Samstag nMmehr' aul Dienstag und Freitag verkehreii. — Strecke^ S ch w a r z e n a u—M a r t i nLb e r g—G u t en brunu:. Die Züge 3951 und 3954 (ab Schwarzenau 5 Uhr 40 Mm. vormittags, beziehungsweise an Schwarzenau 4 Uhr 8 Min. nachmittags) werden statt am Montag, Mittwoch und Samstag nunmehr am Montag, Mittwoch und Freitag verkehren. — Bor-' o r t e l i n i e: Aus dieser Lmie entfallen, weiter dre Zuge 4039, , 4121, 4151 (ab Heiligenstadt 10 Uhr 8 Min. vornrittags, ,4 Uhr- 28 Min. imd 9 Uhr'45 Mim nachmittags), in der Gegenrichttmg die Züge 4041, 4128. und 4156 (ab Hmteldorf-Hackina 11 Uhr vormittags, 4 Uhr 40 Niin. und 9 Uhr 45 Min. nächmittags.( Die Sommerzeit. (W«rhvschein1ich erst ab 1. April.) Wie wir erfahren/ sind im Sbuttsamt des Innern ,zur,. Stunde noch keine Vorbereitungen getroffen worden, um die dies-s" jährige Sonmrerzeit.inKi'aft treten zu lassem Bekanntlich hat das;, st Staatsamt für öffentliche^ Arbeiten einen.'Antragdas Staots-i,v amt des. Innern gelängen, lassen, mit Rücksicht auf die herrschet P Kohlennot die Sommerzeit b a ld i g st einznführen. Es dürfte- ’ aber, wie man' uns versichert, mit Rücksicht auf die Nachbarstaaten : die Sommerzeit erst mit dem 1. April in Kraft tteten. Die 'eingeschränkte Straßenbahn. Seit gestern fährt.der erste-Wagen der Elektrischen., um gmt: .Smnd< fyütee auS der' Garage und fährt anch eine Stunde •rrither „heim". Durch d'eu 'fpliten -svielten sich bei den Hatiesiellcn rmlrebsauie Szenen ab. - ala der Bnrcaubeginn aereg-'l: sein wird, hofft man au' Ivmlaflimfl der ersten Wagcii. Dre halb 8 Uhr-Blaue u'.:: . ' i.ch übervoll und um L Uhr lag Wjen in Ruhe und ft-iiiiicinu., i